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Informationen zu Psychopharmaka, die in der Behandlung von Angst und Panikstörungen eingesetzt werden.

Informationen von unserem Mitglied Sherlock und Dr. Doris Wolf

Was sind Psychopharmaka, wie wirken sie und welche Unterschiede gibt es?

Psychopharmaka sind Arzneistoffe, die auf die Psyche des Menschen symptomatisch einwirken. Es kommt hier lediglich zu einer Phasenverkürzung oder Abschwächung der Symptome, eine Heilung der psychischen Erkrankung ist alleine durch Medikamente nicht möglich.

Hauptsächlich werden Psychopharmaka zur Behandlung von psychischen Störungen und neurologischen Krankheiten eingesetzt, manchmal auch z.B. als Narkosemittel oder um Symptome organischer Krankheiten zu behandeln.

Psychopharmaka zielen darauf hinab, den Neurotransmitterhaushalt im Gehirn wieder ins Gleichgewicht zu bringen, da einigen psychischen Erkrankungen eine Störung dieses zugrunde liegt.

Man unterscheidet zwischen folgenden Medikamenten:

* Antidepressiva
* Neuroleptika
* Tranquillantien / Tranquilizer
* Phasenprophylaktika
* Psychostimulantien
* Halluzinogene

Welche Art von Medikamenten werden bei Angst- und Panikstörungen angewendet?

Antidepressiva

Antidepressiva werden bei diversen Angststörungen, Zwangsstörungen und Depressionen eingesetzt. Sie sind eine wirksame Alternative zu Benzodiazepinen, wirken angst-, spannungslösend und stimmungsaufhellend.

Allerdings zeigen sie ihre Wirkung erst nach 2- 3 Wochen. Auch über längeren Zeitraum können sie relativ gefahrlos eingesetzt werden, ohne dass sich eine Abhängigkeit entwickelt. In der ersten Einnahmezeit treten häufig Nebenwirkungen auf, weshalb die Antidepressiva gewöhnlich mit langsam ansteigender Dosis verordnet werden. 50-75 % aller behandelten Menschen reagieren positiv auf die Behandlung mit Antidepressiva.

Man unterscheidet auch hier zwischen verschiedenen Wirkungsweisen:

* Trizyklische Antidepressiva
* Selektive Wiederaufnahme-Hemmer

Während die selektiven Wiederaufnahme-Hemmer speziell darauf abgezielt sind, die Rezeptoren, die für die Wiederaufnahme spezieller Botenstoffe zuständig sind zu blockieren, so wirken Trizyklischen Antidepressiva auf mehrere Neurotransmittersysteme gleichzeitig ein. Daher sind die Nebenwirkungen bei Trizyklischen Antidepressiva auch weitaus umfangreicher.

Bei den Trizyklischen Antidepressiva unterscheidet man außerdem zwischen beruhigenden, stimmungsaufhellenden und antriebssteigernden Stoffen.

Heutzutage werden Trizyklische Antidepressiva in vier Gruppen eingeteilt:

* Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SRI) (z.B. Anafranil)
* Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (NRI) (z.B. Ludiomil)
* Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI) (z.B. Saroten, Aponal, Tofranil)
* TZA mit unsicherem Wirkmechanismus (TZA) (z.B. Stangyl)

Die Einordnung in die Gruppen ist nach dem hauptsächlich beeinflussten System gerichtet, jedoch ist auch zu beachten dass die anderen Neurotransmittersysteme in einem nicht unerheblichen Maße mit beeinflusst werden.
Zu den selektiven Wiederaufnahme-Hemmern zählen z.B. Fluctin, Cipralex, Zoloft, Sertralin, Mirtazapin, Trevilor und Paroxetin.

Neuroleptika (z.B. Imap, Melleril, Haldol)

Neuroleptika werden hauptsächlich bei schizophrenen Psychosen, aber auch bei anderen psychischen Störungen eingesetzt.

Die Wirkungsweise von Neuroleptika beruht auf dem Eingriff in die synaptische Erregungsübertragung innerhalb des Gehirns, wobei alle derzeitigen Neuroleptika hauptsächlich die Übertragung von Dopamin hemmen, allerdings auch mit anderen Rezeptoren interagieren können. Zu einem Neuroleptikum wird häufig gegriffen, um den Patienten in einen behandlungsfähigen Zustand zu bringen, welcher vorher nicht gegeben ist. Sie wirken dämpfend und entspannend.

Da die Einnahme von Neuroleptika das Reaktionsvermögen stark beeinträchtigt, muss auf die Teilnahme am Straßenverkehr oder die Bedienung von Maschinen verzichtet werden.

Generell haben Neuroleptika keine unmittelbar Angst lösende Wirkung und sollten in der Behandlung von Ängsten nicht eingesetzt werden. Sie haben außerdem starke Nebenwirkungen und eine Langzeiteinnahme kann schwere Spätfolgen nach sich ziehen.

Tranquillantien / Tranquilizer

Zur Arzneigruppe der Tranquilliantien gehören die sogenannten Sedativa. Der Begriff Sedation bedeutet "beruhigen" oder auch "sinken lassen". Diese wirken schlaffördernd, in hoher Dosierung auch ausschaltend auf die bewusste Wahrnehmung. Tiefe Sedierungen werden in einer Narkose vorgenommen,

Die typischen, als Psychopharmaka gehandelten Tranquillantien sind die Benzodiazepine.

Benzodiazepine (z.B. Tafil, Frisium, Valium, Rivotril, Adumbran, Praxiten)

Benzodiazepine bzw. Beruhigungsmittel sind die am häufigsten verordneten Psychopharmaka. Sie wirken über einen spezifischen Rezeptor im Gehirn. Der bekannteste Wirkstoff ist Diazepam.

Die Wirkstoffe wirken in der Regel angstlösend, krampflösend, muskelentspannend, beruhigend, emotional dämpfend. Sie haben in der Regel geringe Nebenwirkungen und wirken sehr rasch. In der Psychiatrie werden Benzodiazepine zur Behandlung von Angst- und Unruhezuständen, als Notfallmedikament bei epileptischen Anfällen und als Schlafmittel angewendet.

Eine weitere beliebte Einnahme ist die Prämedikation vor Operationen oder Zahnmedizinischen Eingriffen, denn so ist der Patient angstfrei und entspannt.

Behandlungen mit diesen Medikamenten sollten so kurz und so gering dosiert wie möglich erfolgen, da die Gefahr einer Gewöhnung und Abhängigkeit auch in niedriger Dosis und nach sehr kurzer Einnahmezeit sehr hoch ist. Benzodiazepine zeigen eine hohe Suchtgefahr. Nach dem Absetzen treten die ursprünglichen Angstsymptome wieder auf, wenn keine begleitende Psychotherapie stattfindet. Deshalb sind Benzodiazepine in der Psychiatrie nicht zur Dauerbehandlung geeignet.

Betablocker

Betablocker werden ebenfalls in der Behandlung von Ängsten einsetzt. Sie reduzieren hauptsächlich die körperlichen Begleiterscheinungen der Angst wie z.B. Zittern, Schwitzen, Magen- Darm-Beschwerden, senken den Blutdruck und den Puls. Auf das Angstempfinden, die Nervosität und Reizbarkeit haben sie kaum einen Einfluss, die Leistungsfähigkeit bleibt erhalten. Die Gefahr einer körperlichen Abhängigkeit besteht nicht.

Die Betablocker werden hauptsächlich kurz vor Prüfungssituationen und bei öffentlichen Auftritten eingesetzt. Für eine Langzeitbehandlung sind sie nicht geeignet.

Nebenwirkungen, die bei der Einnahme obiger Medikamente auftreten können

Neben der sogenannten Erstverschlimmerung, die bei vielen Medikamenten eintrifft, wurden u.a. folgende Nebenwirkungen beobachtet:

- Übelkeit
- Erbrechen
- Verdauungsstörungen
- Motorikstörungen
- Leber- Bauchspeicheldrüsen- und Nierenfunktionsstörungen
- Sedierung
- Libidoverlust
- Verringerung der Lebenserwartung bei Dauermedikation (nicht bei Beta Blockern)
- Bewegungsstörungen
- Gewichtszunahme bis hin zu Fettleibigkeit
- Hormonstörungen
- Mundtrockenheit
- Zittern
- Erregungszustände
- Schlaflosigkeit
- Kardiovaskuläre Störungen (niedriger Blutdruck, Tachykardie, Herzrhytmusstörungen)
- Sensibilitätsstörungen
- Lichtempfindlichkeit der Haut
- Pupillenerweiterung
- Schwierigkeiten beim Harnlassen

Besondere Vorsicht ist geboten bei:

- Schwangerschaft: Gewisse Wirkstoffe werden über die Muttermilch weitergegeben und in Tierversuchen wurden Verhaltensstörungen des Nachwuchses, nach einer Gabe von Benzodiazepinen an die Mutter, festgestellt.
- Sedativa (Tranquilizer) haben den sogenannten Ceiling-Effekt (Gewöhnung) so dass die Dosis stetig erhöht werden muss, um die gewünschte Wirkung aufrecht zu erhalten. Dies führt nicht nur zur Sucht sondern auch u. a. zur Reduzierung des Atemantriebs, sodass der Patient unter Umständen auch beatmet werden muss.

Gibt es Naturheilmittel, die bei Ängsten helfen können?

Auch pflanzliche Naturheilmittel können Ängste reduzieren und beruhigen. Zu den pflanzlichen Mitteln zählen z.B. Baldrian-Extrakte, Johnniskraut und Hopfen. Der Vorteil dieser pflanzlichen Mittel ist, dass es zu keiner Abhängigkeit kommt und sie kaum Nebenwirkungen haben. Auch hier ist der Arzt oder Apotheker Ansprechpartner.

Welche Psychopharmaka machen abhängig?

Unter den Antidepressiva ist der einzige Wirkstoff, der eine Abhängigkeit hervorrufen kann, der Wirkstoff Amineptin.Diese Substanz gehört heute aber zu den nicht verschreibungsfähigen Stoffen.

Bei Neuroleptika ist bisher kein Nachweis für eine direkte Abhängigkeit erfolgt, jedoch wurde auf diesem Gebiet bisher noch nicht so weitgehend geforscht wie bei anderen Medikamenten.

Benzodiazepine haben eine hochgradige Abhängigkeitsrate und sind auch nach geringen Einnahmen schon schnell suchtfördernd. Benzodiazepine gelten als die Medikamente mit der höchsten Missbrauchsrate in Deutschland. Sie sollten nur als Notfallmedikament, jedoch nie zur Dauereinnahme genutzt werden.

Betablocker machen nicht abhängig, sind jedoch für eine Langzeitmedikation nicht geeignet.

Wann ist die Einnahme von Psychopharmaka sinnvoll?

Psychopharmaka sollten dann bei der Behandlung von Ängste in Betracht gezogen werden,
- wenn die Betroffenen nicht mehr aus dem Haus gehen
- wenn Familie und Beruf gefährdet sind
- wenn eine Berentung droht
- wenn über längere Zeit Selbstmordgedanken auftreten
- wenn die Betroffenen dadurch in der Lage sind, eine Psychotherapie zu machen

Woher bekomme ich Psychopharmaka?

In seltenen Fällen ist der Hausarzt dazu bereit, Psychopharmaka zu verschreiben. Man sollte sowieso auf jeden Fall - grade wenn man mehr als ein Medikament gleichzeitig einnimmt - einen Facharzt, in dem Fall einen Neurologen / Psychiater, aufsuchen. Dieser verschreibt einem dann das Medikament.

Bei der Einnahme von Psychopharmaka ist eine regelmäßige Kontrolle bzw Vorstellung beim Psychiater notwendig.
Wichtig: Medikamente ersetzen keine Psychotherapie, können aber möglicherweise im Falle von schweren Angststörung eine solche erst ermöglichen. Vor der Vergabe von Medikamenten sollte der behandelnde Arzt eine umfangreiche Untersuchung mit einem großen Blutbild anfertigen.

Wie werden die Medikamente eingenommen?

Grundsätzlich wird bei jedem Medikament gleich verfahren. Man beginnt mit einer geringen Dosis, die dann regelmäßig gesteigert wird. So wird der Körper an das Medikament gewöhnt und die Nebenwirkungen werden so gering wie möglich gehalten.

Man nimmt das Medikament entweder morgens nach dem Frühstück oder vor dem Schlafengehen. Manche Medikamente werden auch sowohl morgens als auch abends eingenommen. Hierzu sollte mit dem behandelnden Arzt Rücksprache gehalten werden.

Wie lange dauert es, bis das Medikament seine Wirkung zeigt?

Bei vielen Psychopharmaka zeigt sich die volle Wirkung erst nach einigen Wochen dauerhafter Einnahme. Dies liegt daran dass der Körper sich erst an die chemischen Prozesse gewöhnen muss, die Psychopharmaka verursachen. Bei den meisten Medikamenten erfolgt zuerst eine sogenannte Erstverschlimmerung. Diese ist ganz normal, kein Grund zur Besorgnis und legt sich auch bald wieder. Gerade bei Antidepressiva wurde z.B. nach Beginn der Einnahme eine Häufung von Suizidwünschen festgestellt.

Wie setze ich ein Medikament ab und was passiert dann?

Viele Patienten sind beunruhigt, dass sich nach dem Absetzen des Medikaments die Angststörung in vollem Maße wieder entfaltet. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass Rückfälle zwar möglich sind, diese jedoch durch eine gleichzeitige Behandlung mit Medikamenten und einer Psychotherapie weit geringer sind, als wenn man nur Medikamente nimmt.

Ganz speziell bei den Wirkstoffen, die schnell zu einer Sucht führen (Benzodiazepine), sollte darauf geachtet werden, dass das Medikament langsam ausgeschlichen wird. Das heißt, dass die Dosis schrittweise verringert wird, bis man bei Null angekommen ist. Dies hemmt die "Absetzsymptome" bedeutend.

Es ist jedoch bei allen Mitteln möglich, dass nach dem Absetzen vorübergehend verstärkte Unruhe eintritt, welche sich aber wieder legt.

Das Absetzen eines Medikamentes sollte nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Informationen zur Medikamentenabhängigkeit

https://www.psychic.de/angstzustaende-medikamente.php

http://www.palverlag.de/medikamentenabhaengigkeit.html

Erfahrungsberichte der Mitglieder zu verschiedenen Psychopharmaka:


Berichte von Wirkungen und Nebenwirkungen:


Auf das Thema antworten
Danke2xDanke


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  21.11.2009 23:02  
Danke für diesen ganzheitlichen Ansatz zur Angstbekämpfung!

Auch ich bin gegen einen rein medikamentösen Ansatz bei solchen Problemen.

Doch wenn es vor 25 Jahren bereits dieses Wissen um dieses Thema gegeben hätte, wenn es vor 25 Jahren bei uns (in AT) bereits eine Psychotherapie gegeben hätte, hätte ich mich nicht 25 Jahre im Kreis gedreht und mich selbst angelogen. Ich hätte vielleicht Medikamente als Hilfsmittel eingesetzt und nicht als Lösung!

Ohne Medikamente würde ich diese informelle Durstrecke nicht überlebt haben! Meine Depressionen sind zum größten Teil aus meiner sozialen Phobie entstanden!

Mir wäre auch lieber ich hätte schon vor 25 Jahren das getan was ich jetzt tue, gegen meine soziale Phobie.

Sophie ist nicht mein einziges Problem, aber auch bei meinen anderen Problemen hat sich erst in den letzten 25 Jahren ein Name dafür gefunden und somit Heilungschancen!

Sophie jedoch ist mein ursprünglichstes Hauptproblem.

Ich bin nach wie vor der Meinung das man Ängste und Phobien ohne Medikamente bewältigen kann, ........ solange sie einem nicht so sehr beherrschen wie oben erwähnt.

Wer ganzheitlich denkt stützt sichnicht auf eine einzige Lösungsmöglichkeit, aber er schließt auch nicht eine Lösungsmöglichkeit aus grundsätzlich aus ohne sie zu überprüfen.
Das Leben ist hart genug , das wissen wir in diesem Forum sehr gut oder?


Zu meiner Erfahrung mit dem PDF Ratgeber soziale Phobie von Dr. Doris Wolf möchte ich sagen das es alle meine Erfahrungen die ich bisher zu diesem Thema gesammelt habe in einem Dokument vereint.
Vor allem finde ich die Reihenfolge Situation, Denken, Fühlen für gut,
Während sich andere Ratgeber aufs Fühlen stützen, das vom Denken abhängig ist.

Freunde, egal wie, es gibt mehr Möglichkeiten als wir erkennen und nützen können!

Bis auf die Tatsache das ich medikamentenabhängig bin, weil es diesen Ratgeber vor und den Namen für dieses Problem vor 25 Jahren noch nicht gab

Ansonsten muß ich zugeben das dieser PDF Selbsthilfe Ratgeber den Schrei meiner Seele nach Hilfe vollwertig gegenüber steht.

Es werden dabei alle 3 Ebenen angesprochen: Geist, Seele, Körper und Verhalten (Hoppla! 4 sinds).


Ich finds echt toll das es schon so viele Möglichkeiten gibt um solche Probleme zu lösen

Genug der Worte, wir (sopiestiker)sind meistens gar nicht so offen für neue Infos

weil eben die inneren Widerstände zu stark sind, die später zu inneren Kräften werden .

Bitte, Bitte, Bitte gebt nicht auf.

Bitte, Bitte, Bitte gebt nicht auf.

Bitte, Bitte, Bitte gebt nicht auf.

Bitte, Bitte, Bitte gebt nicht auf.

Bitte, Bitte, Bitte gebt nicht auf.

DIE SONNE SCHEINT AUCH DANN, WENN MAN SIE GERADE NICHT SIEHT!

Goethe schrieb angeblich einst:

Ich habe keine Zeit Dir einen kurzen Brief zu schreiben, darum schreib ich Dir einen langen!


Auch gibt es den Spruch: " Wo Gefahr ist, wächst auch die Hilfe!"

Und die findet Ihr auf dieser Homepage.

Vertrauen in unsere Umwelt ist eines unserer Hauptprobleme, und die finde ich nach meinen bisherigen Erfahrungen berechtigt auf dieser Homepage.



Denken,
Fühlen (hier können Medikamente - auch vorübergehend - helfen ,
Handeln.


Auf allen 3 Ebenen findet Ihr hier Lösungen!

Leute, meiner Erfahrung nach ist diese Homepage eine Vollwert- Sammlung über "Angst" Wissen.

Schluss für Heut,

gute Nacht



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  14.04.2010 21:43  
hallo

oh man ich habe solche angst vor medikamente angst vor den nebenwirkungen oä
wer kann mir da helfen

Danke1xDanke


8
  21.10.2010 12:18  
tobijana hat geschrieben:
hallo

oh man ich habe solche angst vor medikamente angst vor den nebenwirkungen oä
wer kann mir da helfen


hey du, das ist ganz normal dass du dir gedanken darüber machst. aber die medikamente sind extra dafür gemacht, dir zu helfen, und nicth um dir zu schaden. die nebenwirkungen sind nur am anfang stark (2-3 wochen), aber das lässt sich gut aushalten. wenn du die einnahme beginnst, legst du das am besten auf den urlaub, bzw. nimmst dir in der zeit nichts wichtiges vor (keine prüfungen etc.). nach ca. 3 wochen gehts dir dann wesentlich besser. dann musst du nur drauf aufpassen, dass du die tabletten auch immer regelmäßig nimmst (wie bei allen medikamenten halt- sonst wirken sie nicht richtig).
lg



3
1
1
  21.10.2010 19:49  
ich muss also tabletten nehmen die mich vielleicht noch kranker machen um einigermaßen zurecht zu kommen?

geht das denn nicht anders ?

Danke1xDanke


8
  28.10.2010 13:34  
juli01 hat geschrieben:
ich muss also tabletten nehmen die mich vielleicht noch kranker machen um einigermaßen zurecht zu kommen?

geht das denn nicht anders ?


Klar, viele leute nehmen die Medikamente auch nicht für immer. Oft kann eine gute therapie einen soweit bringen, dass man auch ohne gut leben kann. Schwierig ist es nur, wenn die depressionen /angst / etc. auch eine körperliche ursache haben. denen kann man mit einer therapie nicht so gut beikommmen, dann ist die regelmäßige tabletteneinahme wahrscheinlich angebracht. dafür ist es wichtig, einen guten arzt zu finden, um das im vorfeld mal abzuklären.



  15.12.2010 21:21  
Hallo,bin neue hier,

hab vor halben jahr meine erfahrung mit Panik Ataken gemacht,das war dann so schlimm ,das ich jeden tag eine hatte.Dachte natürlich zuerst es ist mein Herz,weil mann denkt nicht an sowas,ich wusste gar nicht bis dahin das es so was wie Panikataken überhaupt gibt.Ich denke über diese zeit mit gemischten gefühlen,eine seits war es das schlimmste für mich und andere,es mag für manche komidch sein oder gar verückt,es hat mich stark gemacht.Ich hab gelernt mich auf mein körper zu verlassen,ganz wichtig denn Taufelskreis zu unterbrechen,wenn du angst has,t haste Panik,wenn du Panik hast,dann haste Angs vor der Angst vor der Angst hast.Es gibt auch ein gutes buch es heist ,,wenn die angst kommt,,sehr tolles buch.Es hat mir kraft gegeben und was ganz wichtig ist, alles zu verstehen.Ich hab auch insidon genommen,nicht für lange zeit,wollte unbedingt aus eigener kraft schafen,aber es ist nicht verkert die zu nehmen,muss jeder selbst entscheiden.Habe aber sehr viel an mir gearbeitet mache das immer noch,rückschläge gibt es immer,mann muss nur weiter machen.es gibt parr zauber worte die für mich ganz wichtig waren,,auch wenn an Angst und panikataken leide, trodzdem libe und repektire ich mich so wie ich bin,,sagt das oft von mir aus ganzen tag.es wird helfen.



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1
  11.01.2011 11:52  
Liebe Leidensgenossen,

hat jemand von Euch Erfahrungen mit Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern und arbeitet in einem Job in sicherheitsrelevanten Bereichen - z.B. als Polizist, Busfahrer, in Eisenbahnberufen, etc.?
Kann man nach einer eventuellen Übergangszeit zur Eingewöhnung des Medikaments wieder Autofahren?
Wie verhält man sich gegenüber Betriebsärzten?

Danke für eure Anregung!



  23.01.2011 17:49  
Hallo,haste viel serotonin?Oder wie ist es.lg



2
1
  25.07.2011 13:04  
bin auch neu hier,finde den bericht sehr hilfreich,,,,
habe seid 8 wochen das haus nicht verlassen und komm gar nicht weiter...
nehme solvex.....seid zwei jahren aber im moment hilft nicht

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Auf das Thema antworten  334 Beiträge  1, 2, 3, 4, 5 ... 34  Nächste

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