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201205.05




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Hallo, guten Tag,
ich habe mich heute hier erst angemeldet und freue mich über den Kontalt mit Menschen, denen es ähnlich ergeht wie mir.
Wegen Depressionen und sehr großen Ängsten (es gibt mehr Dinge vor denen ich Angst habe wie umgekehrt....) u. a. Zukunftsangst, sehr starke Verlustangst bzgl. geliebter Menschen, Angst vorm Tod, Angst vor Krankheiten, insbesondere auch Ansätze von EMO (Angst vor Übelkeit/Erbrechen). Ich habe eine 2-jährige Gesprächstherapie hinter mir, die mir leider gar nichts geholfen hat. Nun gehe ich seit ca. 4 Monaten wieder zu einer Therapeutin, mit der ich auch sehr gut klarkomme. Ich habe mich all die Jahre immer gegen Antidepressiva/Medikamente gewährt und vor allem Kraft im Ausdauersport gefunden. Leider haben gerade in den letzten Monaten die psychosomatischen Beschwerden wieder extrem zu genommen, mir ist ständig schwindelig, übel und die Ängste machen mich fertig. Es ist so furchtbar morgens mit Angst aufzuwachen und abends damit einzuschlafen. Jemand, der das nicht kennt, kann gar nicht verstehen, wie furchtbar das ist. Ich habe mich daher nach Rücksprache mit meiner Therapeutin dazu entschieden, zumindest vorübergehend ein leichtes Medikament zu nehmen. Körperlich ist übrigens alles in bester Ordnung, ich habe sämtliche Fachärzte (HNO, MRT, Augenarzt, Zahnarzt, Gyn, Blutwerte, usw.) durch....Was noch hinzukommt sind Probleme an der Halswirbelsäule, was aber auch wohl wieder von meinen Ängsten/Depressionen kommt bzw. damit zusammenhängt. Der Rücken/Nacken ist komplett "fest". Ich leide momentan zudem auch unter Sehstörungen, die lt. Physiotherapeut aber damit zusammenhängen. Jedenfalls nehme ich jetzt seit 1 Woche die Opipramol 50 mg. Da ich sehr empfindlich auf Medikamente reagiere und vor allem immer große Angst vor Nebenwirkungen habe, habe ich bisher nur 25 mg abends genommen. Mein Magen rebelliert momentan noch mehr. Ich habe starke Übelkeit, Magendruck/Magengrummeln...Dabei ist das doch wirklich eine Minidosis....Ich bin mir darüber im Klaren, dass das Medikament nichts "wegzaubern" kann, sehe es als vorübergehende Stütze insb. in Verbindung mit der Therapie. Aber die Nebenwirkungen machen mich momentan komplett fertig. Ich weine jeden Tag, weil ich einfach so nicht mehr kann...Im Internet fand ich viele, vor allem ältere Erfahrungsberichte, zu Opipramol. Daher möchte ich Sie/Euch nach Eurer Erfahrung mit DIESEM Medikament fragen? Wie war es bei Ihnen/Euch mit der Nebenwirkung? Früher habe ich schon einmal Insidon genommen, davon bekam ich Haarausfall ;-( Würde mich wirklich sehr über Antworten freuen.
Vielen Dank & allen ein schönes beschwerdefreies Wochenende
Lg

Auf das Thema antworten


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Düren
  05.05.2012 16:56  
Hallo

Ich kann deine Angst vor Nebenwirkungen gut verstehen.Ich nehme sie seit jahren und sie helfen wirklich gut.Am Anfang hatte ich auch riesen Angst vor Nebenwirungen und jedes Gefühl und Darm Greuche habe ich sofort an die Tabletten gedacht.
Es sind einer der ersten und besten verträglichen Medikamente die man bei Angst oder Depressionen verschrieben bekommt.Sie sind angstlösend und bei dauerhaften ein nahme sogar Stimmungs aufhellend.Was kann schlimmer als die Angst sein............ versuch dich zu überwinden(ich weiss es ist super schwer)Ich kann nur sagen ich nehme 150-200mg am Tag natürlich über den Tag verteilt .Und meine Leben ist seit dem viel viel angehmer.

Gruss Dennis



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  06.05.2012 14:15  
Ich nehme auch Opipramol, 100 mg abends, damit ich schlafen kann. Und ich muss sagen, ich kann gut damit schlafen. Aber angstlösend sind sie bei mir nicht. Ich habe ständige Angst. Am Schlimmsten ist es, wenn ich morgens aufwache. Aber wenigstens kann ich mit Opipramol gut schlafen. Du musst sie auf alle Fälle mindesten 2 Wochen durchnehmen - ohne Unterbrechung - bis die Wirkung einsetzt. Und anfängliche Nebenwirkungen verschwinden mit der Zeit. Der Körper muss sich zuerst an das Medikament gewöhnen.

Ich habe anfangs sogar 200 mg genommen, morgens und abends jeweils 100 mg. Aber da es mir nur hilft, gut zu schlafen, nehme ich jetzt nur noch abends 100 mg.

Es ist auch keine Problem, dieses Medikament wieder abzusetzen. Das habe ich auch schon getan, als es mir besser ging. Man sollte es nur nicht aprubt absetzen, sondern langsam ausschleichen. Dann ist es ganz problemlos.,

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

LG

Violetta



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Hannover
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  06.05.2012 15:45  
ich nehme das Opipramol seit fat einem Jahr nun und es hilft eigntl ganz gut allerdings habe ich in diesem knappen Jahr fast 20 Kilo zugenommen:(( habe jetzt so mit meinem Gewicht zu käpfen..muss nict bei allen so sein aber bei mir war es leider so.nun versuche ich sie abzusetzen und bekomme ein anderes bei denen Gewichtszunahme nicht an erster stelle steht



  06.05.2012 17:08  
Oh, das ist ein Problem.
Versucht als Schlafmittel Melatonin und starken Melissentee, oder auch Lavendel oder eine Mischung aus der Apotheke, nach einer halben Stunde kannst du echt buchstäblich ins Bett fallen... in der Früh ist es dann mit der Angst auch besser.. Die Kräutermischung fällt vielleicht individuell aus, Melisse ist aber generell ein "Killer"..


LG Bird



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  06.05.2012 19:26  
Bei mir haben sie nicht die gewünscht Wirkung gebracht. In den ersten Tagen konnte ich gut einschlafen, hatte mich dann aber schnell an das Medi gewöhnt. Es besserte meine schlimmen Ängste nicht. Als dann noch meine Leberwerte enorm in die Höhe schossen,habe ich sie abgesetzt.

Kathi



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  14.05.2012 18:09  
Wirkt dieses Medikament eigentlich gleich nach der Einnahme? Ich habe es heute verschrieben bekommen und nur eine Müdigkeit verspürt, aber noch keine angstlösende Wirkung. Stimmungsaufhellend wirkt es nach 2 Wochen....oder?

Danke1xDanke


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  15.05.2012 14:55  
Hallo Rennbaer
Wie geht es dir in der Zwischenzeit? Ich finde mich in deinem Bericht echt wieder und nehme jetzt seit 3 Tagen Opi, (auch einschleichend 25 mg) und mir wird eher mulmiger in der Magengegend, aber ich geb mal nicht gleich auf. es hat hier ja zum Glück Erfolgsberichte, und jeder spricht vom ""Durchhalten".
Mein Hausarzt belächelt 25 mg und spricht von einem reinen Placeboeffekt.
Es ist echt sooo schwer, denn das wir bei diesem Thema überempfindlich sind, wissen wir ja selber, aber ich bin mir sicher, wir würden etwas dagegen tun, wenn wir wüsten wie
Ich würde mich echt freuen, wenn es dir schon hilft und du durchgehalten hast, trotz Übelkeit etc.
Und schön wäre natürlich auch, mutmachendes lesen zu können, von denjenigen, die ähnliche Erfahrungen mit dem Opi gemacht haben, und uns darin bestärken, das es auf jeden Fall einen Sinn hat, dieses Medikament zu nehmen.
Dafür schonmal DANKE



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  17.05.2012 14:18  
Ich nehme Opi seit Oktober 2011 und kann nur Gutes darüber berichten, wobei ich dazu sagen muss, dass ich es hauptsächlich gegen Schlafstörungennehme, und dagegen hilft es bei mir sehr gut (abends 100mg). Das ist ja schon mal die halbe Miete.

Anfangs hatte ich früh auch 50mg genommen, aber da stand ich zu sehr neben mir, so dass ich sie nach Rücksprache mit meiner Ärztin wieder abgesetzt habe. Ich habe weder zugenommen noch Haarausfall bekommen. Die einzige NW, die sich aber in den Griff bekommen lässt, sind ab und zu Verstopfungen, gegen die ich mit Milchzucker angehe.

Für mich ist Opi eine gute "Krücke" - aber jeder reagiert eben anders. Ängste kann es nicht vertreiben, aber abschwächen - den "Rest" muss man selbst tun..

LG



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hessen
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  08.06.2012 05:03  
das zeug habe ich zuhause auch insidon-tropfen ,lavendel etc....ich habe bisher NICHTS davon genommen ,obwohl ich schilddrüsenbedingt immer wieder panik nachts nach aufwachen aus einem traum habe,eine angst ,die mir dann den bauch zusammenzieht und dort her kommt...sie springt mich an,wie ein wildes tier...aber ich nehme nichts dagegen,,denn die angst vor nebenwirkungen ist größer.abends nehme ich ja bereits metoprolol ,das reicht mir total mit seinen nebenwirkungen .

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