51

19.04.2012 16:36 • 03.11.2019 #1


230 Antworten ↓


Also ich nehme opipramol 100jeden Tag, und habe keine Probleme damit. Ich schlafe wenigstens gut

19.04.2012 22:22 • #2


Hallo, guten Tag,
ich habe mich heute hier erst angemeldet und freue mich über den Kontalt mit Menschen, denen es ähnlich ergeht wie mir.
Wegen Depressionen und sehr großen Ängsten (es gibt mehr Dinge vor denen ich Angst habe wie umgekehrt....) u. a. Zukunftsangst, sehr starke Verlustangst bzgl. geliebter Menschen, Angst vorm Tod, Angst vor Krankheiten, insbesondere auch Ansätze von EMO (Angst vor Übelkeit/Erbrechen). Ich habe eine 2-jährige Gesprächstherapie hinter mir, die mir leider gar nichts geholfen hat. Nun gehe ich seit ca. 4 Monaten wieder zu einer Therapeutin, mit der ich auch sehr gut klarkomme. Ich habe mich all die Jahre immer gegen Antidepressiva/Medikamente gewährt und vor allem Kraft im Ausdauersport gefunden. Leider haben gerade in den letzten Monaten die psychosomatischen Beschwerden wieder extrem zu genommen, mir ist ständig schwindelig, übel und die Ängste machen mich fertig. Es ist so furchtbar morgens mit Angst aufzuwachen und abends damit einzuschlafen. Jemand, der das nicht kennt, kann gar nicht verstehen, wie furchtbar das ist. Ich habe mich daher nach Rücksprache mit meiner Therapeutin dazu entschieden, zumindest vorübergehend ein leichtes Medikament zu nehmen. Körperlich ist übrigens alles in bester Ordnung, ich habe sämtliche Fachärzte (HNO, MRT, Augenarzt, Zahnarzt, Gyn, Blutwerte, usw.) durch....Was noch hinzukommt sind Probleme an der Halswirbelsäule, was aber auch wohl wieder von meinen Ängsten/Depressionen kommt bzw. damit zusammenhängt. Der Rücken/Nacken ist komplett "fest". Ich leide momentan zudem auch unter Sehstörungen, die lt. Physiotherapeut aber damit zusammenhängen. Jedenfalls nehme ich jetzt seit 1 Woche die Opipramol 50 mg. Da ich sehr empfindlich auf Medikamente reagiere und vor allem immer große Angst vor Nebenwirkungen habe, habe ich bisher nur 25 mg abends genommen. Mein Magen rebelliert momentan noch mehr. Ich habe starke Übelkeit, Magendruck/Magengrummeln...Dabei ist das doch wirklich eine Minidosis....Ich bin mir darüber im Klaren, dass das Medikament nichts "wegzaubern" kann, sehe es als vorübergehende Stütze insb. in Verbindung mit der Therapie. Aber die Nebenwirkungen machen mich momentan komplett fertig. Ich weine jeden Tag, weil ich einfach so nicht mehr kann...Im Internet fand ich viele, vor allem ältere Erfahrungsberichte, zu Opipramol. Daher möchte ich Sie/Euch nach Eurer Erfahrung mit DIESEM Medikament fragen? Wie war es bei Ihnen/Euch mit der Nebenwirkung? Früher habe ich schon einmal Insidon genommen, davon bekam ich Haarausfall ;-( Würde mich wirklich sehr über Antworten freuen.
Vielen Dank & allen ein schönes beschwerdefreies Wochenende
Lg

05.05.2012 14:37 • #3


Hallo

Ich kann deine Angst vor Nebenwirkungen gut verstehen.Ich nehme sie seit jahren und sie helfen wirklich gut.Am Anfang hatte ich auch riesen Angst vor Nebenwirungen und jedes Gefühl und Darm Greuche habe ich sofort an die Tabletten gedacht.
Es sind einer der ersten und besten verträglichen Medikamente die man bei Angst oder Depressionen verschrieben bekommt.Sie sind angstlösend und bei dauerhaften ein nahme sogar Stimmungs aufhellend.Was kann schlimmer als die Angst sein............ versuch dich zu überwinden(ich weiss es ist super schwer)Ich kann nur sagen ich nehme 150-200mg am Tag natürlich über den Tag verteilt .Und meine Leben ist seit dem viel viel angehmer.

Gruss Dennis

05.05.2012 16:56 • x 4 #4


Ich nehme auch Opipramol, 100 mg abends, damit ich schlafen kann. Und ich muss sagen, ich kann gut damit schlafen. Aber angstlösend sind sie bei mir nicht. Ich habe ständige Angst. Am Schlimmsten ist es, wenn ich morgens aufwache. Aber wenigstens kann ich mit Opipramol gut schlafen. Du musst sie auf alle Fälle mindesten 2 Wochen durchnehmen - ohne Unterbrechung - bis die Wirkung einsetzt. Und anfängliche Nebenwirkungen verschwinden mit der Zeit. Der Körper muss sich zuerst an das Medikament gewöhnen.

Ich habe anfangs sogar 200 mg genommen, morgens und abends jeweils 100 mg. Aber da es mir nur hilft, gut zu schlafen, nehme ich jetzt nur noch abends 100 mg.

Es ist auch keine Problem, dieses Medikament wieder abzusetzen. Das habe ich auch schon getan, als es mir besser ging. Man sollte es nur nicht aprubt absetzen, sondern langsam ausschleichen. Dann ist es ganz problemlos.,

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

LG

Violetta

06.05.2012 14:15 • x 1 #5


SeinEngel
ich nehme das Opipramol seit fat einem Jahr nun und es hilft eigntl ganz gut allerdings habe ich in diesem knappen Jahr fast 20 Kilo zugenommen:(( habe jetzt so mit meinem Gewicht zu käpfen..muss nict bei allen so sein aber bei mir war es leider so.nun versuche ich sie abzusetzen und bekomme ein anderes bei denen Gewichtszunahme nicht an erster stelle steht

06.05.2012 15:45 • x 1 #6


Oh, das ist ein Problem.
Versucht als Schlafmittel Melatonin und starken Melissentee, oder auch Lavendel oder eine Mischung aus der Apotheke, nach einer halben Stunde kannst du echt buchstäblich ins Bett fallen... in der Früh ist es dann mit der Angst auch besser.. Die Kräutermischung fällt vielleicht individuell aus, Melisse ist aber generell ein "Killer"..


LG Bird

06.05.2012 17:08 • x 1 #7


Bei mir haben sie nicht die gewünscht Wirkung gebracht. In den ersten Tagen konnte ich gut einschlafen, hatte mich dann aber schnell an das Medi gewöhnt. Es besserte meine schlimmen Ängste nicht. Als dann noch meine Leberwerte enorm in die Höhe schossen,habe ich sie abgesetzt.

Kathi

06.05.2012 19:26 • #8


Hallo, schau mal ich habe gestern einen neuen Beitrag zu Opipramol erstellt. Du nimmst es ja jetzt schon ein bißchen länger als ich. Wie sind Deine bisherigen Erfahrungen? Nimmst Du es noch?
Zu dem was Du geschrieben hast....In der Packungsbeilage steht über das Führen/Bedienen von Kfz/Maschinen ein großer Abschnitt drin...Lies ihn einfach noch mal.
Sie machen halt sehr müde. Also zumindest bei mir ist es der Fall. Die meisten nehmen ja - wie ich das so bisher gelesen habe - 100 - 200 mg/Tag. Ich nehme seit 1,5 Wochen gerade mal abends 1/2 - jetzt 3/4 und sie sprengen mich weg. Hatte früher mal Insidon und unter der Einnahme ziemlichen Haarausfall bekommen, den ich vorher nicht hatte und der nach Absetzen wieder wegging. Habe ziemliche Angst, dass es mir beim Opipramol (Insidon enthält ja als Wirkstoff Opipramol) genauso geht....Freue mich von Dir zu hören. Natürlich nur wenn Du magst. Gerne über Private Nachricht

07.05.2012 12:44 • #9


12.05.2012 17:33 • #10


Jeder Körper ist anders, nimm es so, wie dein Arzt es gesagt hat. Einschleichen ist immer gut, aber das wird doch dein Arzt mit dir besprochen haben.

12.05.2012 17:34 • #11


Zitat von prinzessin22589:
Jeder Körper ist anders, nimm es so, wie dein Arzt es gesagt hat. Einschleichen ist immer gut, aber das wird doch dein Arzt mit dir besprochen haben.

Leider hat er gesagt :Augen zu und durch....Das gehört schließlich zur ANgstbewältigung

Er hat ja auch nicht unrecht, aber ich soll 2 x täglich eine ganze nehmen, und da ich alleinerziehend mit 2 Kindern bin, hab ich mal wieder Angst, schach matt zu sein und mich nicht ausreichend um sie kümmern zu können...

Ich möcht doch nur die richtige Starthilfe....und dann geh ich da auch richtig ran

12.05.2012 17:41 • #12


Dann musst du dich auch an die Anweisungen halten. Vielleicht startest du am Wochenende, dann sind nebensymptome nicht ganz so schlimm

12.05.2012 18:16 • #13


Wirkt dieses Medikament eigentlich gleich nach der Einnahme? Ich habe es heute verschrieben bekommen und nur eine Müdigkeit verspürt, aber noch keine angstlösende Wirkung. Stimmungsaufhellend wirkt es nach 2 Wochen....oder?

14.05.2012 18:09 • x 1 #14


Hallo Rennbaer
Wie geht es dir in der Zwischenzeit? Ich finde mich in deinem Bericht echt wieder und nehme jetzt seit 3 Tagen Opi, (auch einschleichend 25 mg) und mir wird eher mulmiger in der Magengegend, aber ich geb mal nicht gleich auf. es hat hier ja zum Glück Erfolgsberichte, und jeder spricht vom ""Durchhalten".
Mein Hausarzt belächelt 25 mg und spricht von einem reinen Placeboeffekt.
Es ist echt sooo schwer, denn das wir bei diesem Thema überempfindlich sind, wissen wir ja selber, aber ich bin mir sicher, wir würden etwas dagegen tun, wenn wir wüsten wie
Ich würde mich echt freuen, wenn es dir schon hilft und du durchgehalten hast, trotz Übelkeit etc.
Und schön wäre natürlich auch, mutmachendes lesen zu können, von denjenigen, die ähnliche Erfahrungen mit dem Opi gemacht haben, und uns darin bestärken, das es auf jeden Fall einen Sinn hat, dieses Medikament zu nehmen.
Dafür schonmal DANKE

15.05.2012 14:55 • #15


Hundefreundin
Ich nehme Opi seit Oktober 2011 und kann nur Gutes darüber berichten, wobei ich dazu sagen muss, dass ich es hauptsächlich gegen Schlafstörungennehme, und dagegen hilft es bei mir sehr gut (abends 100mg). Das ist ja schon mal die halbe Miete.

Anfangs hatte ich früh auch 50mg genommen, aber da stand ich zu sehr neben mir, so dass ich sie nach Rücksprache mit meiner Ärztin wieder abgesetzt habe. Ich habe weder zugenommen noch Haarausfall bekommen. Die einzige NW, die sich aber in den Griff bekommen lässt, sind ab und zu Verstopfungen, gegen die ich mit Milchzucker angehe.

Für mich ist Opi eine gute "Krücke" - aber jeder reagiert eben anders. Ängste kann es nicht vertreiben, aber abschwächen - den "Rest" muss man selbst tun..

LG

17.05.2012 14:18 • #16


Danke für Deine Antworten! Ich bin dabei
Alles was ich hier im Forum so über Opipramol gefunden habe, ist relativ positiv, aber die meisten schreiben eigentlich nur, dass sie endlich besser und ruhiger schlafen können.
Gibt es denn auch jemand, der Erfahrungen mit dem Schwindel gemacht hat?
Ich habe Dauerschwindel, und während einer Panikattacke natürlich extrem, mit der Angst, sofort umzukippen
Aber ich gehe rein in die Angst und spüre, wie sie nachlässt, und hoffe, sie wird kleiner, je öfter ich sie besiege
Natürlich wäre es viel einfacher, wenn das Opipramol ein bisschen bei der Intensität der Angst helfen könnte....
Jeder sucht sich doch eine Krücke, oder?
Hat jemand Erfahrungen mit Schwindel, Angst und Opipramol?

17.05.2012 18:41 • #17


Ich hab die Opi mal vor 2 Jahren versucht und nicht vertragen. Bei mir haben die zu sehr den Blutdruck gesenkt und das schon bei 25 mg. Als Gegenreaktion erhöhte sich dann der Puls enorm, mein Hausarzt meinte damals, ist dann normal. Letztlich machte es mich dann noch unruhiger und verstärkte die Panik enorm. Nie wieder...

Und für alle die Opi gern etwas verharmlosen, die sind genau so gut oder schlecht wie Amitriptylin und andere alte AD. Leicht im Sinne von harmlos ist Opi nicht, im Gegenteil.

17.05.2012 19:29 • #18


Hallo!


ich hab mich auch lange geweigert ADs zu nehmen habs aber jetzt mit cipralex tropfen angefangen und mit 5 tropfen fing ich an und dann langsam so alle 2 tage ein tropfen dazu .

das ist sehr gut . frag mal dein Arzt ob du dieses medi auch in tropfen bekommen kannst.

bei cipralex hab ich bis jetzt nur etwas grummeln im magen und darm.

LG

17.05.2012 20:20 • #19


Hallo ich habe die Erfahrung gemacht sie sind gut verträglich. Habe abends damit angefangen weil ich nicht wusste wie müde die machen. Lg

03.06.2012 19:02 • #20




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. med. Andreas Schöpf