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L

leonardo0611
Mitglied

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Sammelthema
Hallo an Alle,

Ich suche Leute die wie ich das Medikament Citalopram nehmen.
Ich selbst nehme das jetzt schon seid 3 Jahren und es hilft mir eigentlich
sehr gut. Nur bin ich mir noch immer nicht sicher ob mich das Medikament
verändert hat.
Wenn ich mich mit früher vergleiche, hab ich neben dem positiven Effekt,
der unbestritten sehr gut bei mir ist, auch das Gefühl das mich das Medikament müde und mich auf einer Art gleichgültig macht. Früher habe ich sehr viel Sport getrieben, konnte mich für viele Dinge begeistern, fieberte begeistert mit wenn meine Lieblingsverein gespielt hat und war generell viel lebhafter als jetzt. Jetzt ist mir vieles einfach so gleichgültig. Das gegeisternde Gefühl ist nicht mehr vorhanden, ich schaffe es kaum mich aufzuraffen und zum Sport zu gehen und habe einfach zu nix mehr Lust.
Alle gesundheitlichen Untersuchungen habe nichts ergeben. Ich bin kerngesund. Mein Arzt meint das kann nicht vom Medikament kommen.
In einen idiotischen Selbstversuch habe ich einfach das Medikament abgesetzt für 14 Tage. Das hat keine Besserung gebracht und natürlich waren meine Ängste und Depressionen wieder da
Hat jemand ähnliche Probleme und Erfahrungen damit gemacht?
Ich bin dankbar das das Medikament mir hilft aber ich möchte nicht einfach so dahin leben sondern möchte wieder Spaß am Leben haben.

Würde mich freuen wenn sich jemand mit mir austauschen würde

Liebe Grüße an Alle

08.10.2024 #1


639 Antworten ↓
C

Cologne83
Mitglied

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Hallo alle miteinander,

ich nehme seit gestern Citalopram 20mg. Würde aber gerne deutlich früher anfangen zu erzählen.

Ich leide seit ca. 5 Jahren unter Depressionen und leichten Angstzuständen und bin deswegen seit etwas mehr als 4 Jahren beim Psychotherapeuten und mache eine Verhaltenstherapie (allerdings bekomme ich diese nicht mehr als Therapie der Krankenkasse da die maximale Anzahl an Sitzungen bereits erreicht ist). Zusätzlich war ich am Anfang auch beim Psychiater und habe Insidon und Fluoxetin (glaube das hieß so) bekommen. Leider haben mir die Medis nur insoweit geholfen, dass ich hiermit versucht habe mir das Leben zu nehmen. Danach habe ich mich geweigert wieder Medis zu nehmen und zum Psychiater zu gehen.

Ich leide sehr unter meinen Depris und frage mich jedesmal warum ich diese blöde Krankheit habe. Ich suche jedesmal nach dem Grund und finde ihn nicht.
Da ich nun seit 2006 meinen 6ten Arbeitgeber habe (ich wurde wegen Krankheit jedesmal gekündigt) und es mir nun psychisch wieder richtig dreckig geht war ich bei meinem "neuen" Hausarzt (wegen Umzug habe ich fast alle Ärzte gewechselt). Er hat mir dann ebenfalls nahe gelegt, es doch noch einmal mit einem Psychiater zu versuchen. Gesagt getan, am Dienstag war ich bei einem neuen Psychiater und echt überzeugt von ihm. Er hat sich viel Zeit genommen und mir auch gesagt, dass man diese Krankheit auch ohne Grund bekommen kann (es muss nicht immer einen Auslöser geben) und ich solle versuchen, nicht immer alles zwanghaft zu hinterfragen, es gäbe nun einmal Dinge für die es keine Antwort gibt.
Nun bin ich in der dritten Woche wieder einmal krank geschrieben und er meinte das wir das auch wohl auf 5 Wochen ausweiten würden ( wörtlich hat er gesagt, er lässt mich erst wieder arbeiten, wenn ich ihn darum auf allen vieren anflehen würde!). Zu dem hat er mir Cita verschrieben und ich nehme nun seit gestern 20mg. Gestern nach der Einnahme ging es soweit ganz ok - aber gegen Abend habe ich mich gefühlt wie auf Dro.. Habe super viel geredet und war sehr aktiv und gleichzeitig total müde. Die NAcht war dann gar nicht angenehm. Normalerweise kann neben mir eine Bombe explodieren und ich würde es nicht mitbekommen, aber letzte NAcht bin ich bei jeder Kleinigkeit wach geworden udn heute morgen habe ich geträumt ich hätte eine heftige Bronchitis (habe im Traum dauernd gehustest), bin dann davon tatsächlich hustend wach geworden und habe nun starke Schmerzen in der Lunge (allerdings rauche ich auch).

Gleich nehme ich meine zweite Tablette und hoffe, dass ich mich danach wieder wie auf Dro. fühle, denn das Gefühl war eigentlich ganz angenehm, zumindest besser als diese Niedergeschlagenheit und Traurigkeit.

Habe allerdings auch ein paar Fragen an euch.

Kennt ihr das auch, dass ihr eure Arbeitgeber regelmäßig wechselt wegen der Krankheit? (Sobald ich mit meiner Arbeit überfordert bin, angemeckert werde oder ungerecht behandelt werde "flüchte" ich psychisch, werde krank, falle aus und werde gekündigt!)

Gibt es bei allen von euch einen Auslöser für die Krankheit? Oder kennt ihr das, das ihr immer nach einem Grund sucht, aber keinen findet? (Mein Arzt meinte, ich müsse lernen damit zu leben, denn auch eine Therapie würde die Krankheit nicht heilen, ich würde mit Therapie und Medis nur lernen mit ihr umgehen zu können - möchte allerdings auch nciht den Rest meines Lebens Medis nehmen)

Soweit erst einmal von mir, nachdem ich mir hier alle 40 Seiten diese Themas durchgelesen habe, war es mir ein Bedürfnis auch einmal alles von der Seele zu schreiben und ich hoffe, es gibt jemanden unter euch, der es bis hierher geschafft hat zu lesen und zu verstehen, was ich gesagt habe

Liebe Grüße

15.04.2010 09:54 • x 1 #392


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Ein Leben mit Citalopram

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C

crazy030
Gast

Zitat von moeweX:
In Heilstroms Fall war ja noch keine Therapie gemacht wurden und trotzdem wurde ihm gleich das AD verschrieben, genauso wie das bei meiner Schwester einfach getan wurde, was ich ja kritisierte und DAS kritisiere ich.
Was gibt es da zu kritisieren?

Im Normalfall kommt man über den Hausarzt zum Psychiater oder Neurologen. Und da kommt man ja nicht hin, weil man mal leichte Verstimmungen hat. Viele landen da, wie ich auch vor Jahren, weil man Panikattacken bekam und erstmal monatelang zum Hausarzt rennt, den Notarzt ruft oder ins Krankenhaus in die Notaufnahme fährt. Anfangs mit der Befürchtung, immer einen Herzinfarkt oder was auch immer zu bekommen.

Und dann sitzt man da irgendwann beim Psychiater. Fakt ist, i.d.R. geht es einem dann schlecht. Entweder ist die Erkrankung (psychisch) dann mittel oder schwer. Viele können kaum noch die Wohnung verlassen oder was weiß ich. Und da ist der Doc verpflichtet zu helfen! Und Hilfe ist hier erstmal Linderung. Das kann nur ein Medikament sein. Oder man verzichtet darauf.

So und nun schlägt der Doc Therapie bei einem Psychologen vor. Und 1. muss man da erstmal einen finden, 2. muss die Chemie stimmen und 3. wenn man dann die Therapie anfängt, dann hat man frühestens nach etlichen Monaten Erfolge, wenn überhaupt. Der Psychiater MUSS übrigens zu einem Psychologen überweisen. Die Therapie muss bei der Krankenkasse beantragt werden, der Psychiater muss dazu auch einen Konsilarbericht für die KK schreiben.

Zusammengefasst, wenn man erstmal beim Psychiater sitzt..., bis man dann irgendwann später bei einem Psychologen mal Erfolge hat und die Lebensqualität langsam wieder steigt, bis dahin können viele Monate vergehen, 5, 6, 8 oder mehr Monate, auch länger.

Darum verschreibt ein Psychiater SOFORT Medikamente, um die zukünftigen Monate für den Patienten besser erträglich zu machen. Und oft ist erst so überhaupt eine Therapie möglich. Tut also nicht so, als wenn der Doc "böse" handelt oder zu schnell Medikamente verschreibt. DAFÜR ist ein Psychiater da! Wem das nicht gefällt, der muss da nicht hin und NIEMAND wird gezwungen, Medikamente zu nehmen. Ich hab das selbst in der Tagesklinik abgelehnt und es war KEIN Problem.

Wie einige Leute hier also argumentieren, sorry Leute, nicht der Psychiater ist doof, sondern ihr.

Keiner wird gezwungen Medikamente zu nehmen, nicht mal, wenn man schwer Krebs hat oder so. Und trotzdem wird man dann ganz normal weiter behandelt als Patient.

Der Arzt ist Dienstleister, wie ein Bäcker oder Anwalt. Der Arzt hat mit mir als Patient die Richtung zu besprechen und nach Behandlungsmöglichkeiten zu suchen. Was ich mache und nehme, entscheide letztlich ich. Und dem Arzt hat das zu passen, er sollte aber auch bereit sein, einige Sachen zu probieren, auch wenn es um Medikamente geht. Klappt das nicht, dann such ich so lange einen Doc, wo es passt. Und ich hab den.

03.08.2011 22:38 • x 1 #429


Zum Beitrag im Thema ↓


G
Hallo Leonardo,
bevor anfange von meinen Erfahrungen zu berichten, beschreibe ich noch warum ich Citalopram nehme: Ich ging im letzten Sommer das erste Mal in meinem Leben zu einem Psychiater (ich bin 28 jahre alt!) und erzählte von meinen Problemen: ich erzählte von meinen Schwierigkeiten im Ungang mit Menschen, meinen zwangsähnlichen Handlungen und Gedanken und wechselhaften Stimmungen: der Psych. war der Ansicht, dass ich an einer Sozialen Phobie leide und ich eine Pychotherapie machen solle und begleitend dazu jeden Tag 20 Mg Citalopram einnehmen solle.

Meine Erfahrungen:
Im Grunde positiv. In den ersten 10 Tagen starke bis sehr starke Nebenwirkungen, nach etwa 4 Wochen Stimmungsaufhellung und neuer Mut (in der Zeit begann ich meine Psychotherapie) und seitdem bin ich im Umgang mit anderen Menschen selbstbeswußter und weniger befangen. Ich habe einen Job als Schlafbereitschaft in einer Wohngemeinschaft angenommen und habe Freude am Umgang mit den Patienten.

Negativ finde ich, dass ich in den letzten Monaten ein starkes Bedürfnis nach Schlaf habe und mich oft zuhause zu nichts aufraffen kann. Ich liege seit einem Monat (ich bin Student) schon bis 10 , 11 Uhr morgens im Bett und lese nicht mehr und vernachlässige das Studium.

Ich weiss allerdings nicht, ob das Medikament die Ursache für die Müdigkeit ist. Möglich wäre es auch, dass die Arbeit in der Nacht mich so erschöpft. Ich weiss es nicht

Mit freundlichen Grüßen
Andreas

#2


A
oh sorry,
ich habe vergessen mich anzumelden. der letzte Beitrag war von mir.

#3


L
Hallo Andreas,

Danke für deine Antwort. Die gleichen Symtome habe ich auch. Könnte eigentlich immer schlafen und mir fehlt der Antrieb. Nehme 40 mg Citalopram was die Sache wohl noch erschwert. Leider kommt für mich kein Absetzen in Frage. Habe das einmal gemacht und sofort wieder Ängste und Depressionen erhalten Vielleicht muss ich es einfach akzeptieren. Oder versuchen die Dosis zu verringern und sehen ob sich was ändert. Habe jetzt erfahren das es eine Weiterentwicklung von Citalopram gibt. Das Escitalopram (Cipralex) Soll bei gleicher Wirkung weniger Nebenwirkung haben. Werde mal mit meinem Arzt darüber reden und dann berichten.

LG

#4


A
hallo leonardo,
weißt du ob citalopram abhängig macht? Du hast ja schon mal versucht von den Tabletten loszukommen...hattest du das Gefühl abhängig von dem Medikament zu sein? Und was sagen andere dazu...teilt mir doch eure Erfahrungen mit

Ja, ich denke jetzt daran das Medikament abzusetzen, weil es mich einfach zu müde macht. Ich habe in der letzten Woche (eigenmächtig) jeden zweiten Tag die Dosis halbiert und siehe... ich war weniger müde und nicht wesentlich gehemmter.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas

#5


G
Hallo Andreas,

Abhängig macht mich das Medikament nicht. Abgesehen das mir die Hände ein wenig kribbeln. Ich denke auch das ich danach ein wenig antriebsvoller war. NUr das Problem bei mir ist das sämtliche Symtome vor allem aber die Depressionen zurückkam. Und die Depressionen kamen auch ziemlich stark zurück. Deswegen habe ich Angst die wieder
einfach abzusetzen. Habe Morgen einen Termin beim Doc und werde
das alles mal ansprechen. Vielleicht sollte ich vielleicht das Medikament wechseln. Anderseits komme ich super klar mit dem Citalopram. Habe bestimmt schon 4 oder 5 ausprobiert die nix gebracht haben. Daher bin ich ja schon froh das das Citalopram so gut hilft. Werde Morgen mal berichten was der Arzt gesagt hat.

Liebe Grüße

Leonardo

#6


G
Hallo an Alle,

So, war dann mal bei meinem Doc und habe ihm die Probleme mit der Müdigkeit und der Lustlosigkeit geschildert. War ein wenig enttäuscht wie wenig Zeit er sich genommen hat mir zuzuhören und seine einzige Aussage war „Nee, von dem Medikament kann das nicht kommen. Das wirkt antriebssteigernd.“ Ein Wechsel auf ein anderes Medikament wäre
nicht ratsam. Toll. Jetzt bin ich genauso schlau wie vorher. Habe seid Freitag die Dosis von 40mg auf 20mg reduziert und werde einfach mal beobachten wie ich mich in den nächsten Wochen fühle. Vielleicht ist das ja ein Kompromiss zwischen Angst und Antrieb 


Liebe Grüße Leonardo

#7


S
Leonardo
Es ist unprofessionell und falsch vom Arzt zu sagen, es koenne nicht vom Medikament kommen. Es ist sogar eine bekannte Nebenwirkung der SSRI (selective serotonin re-uptake inhibitors).
Viel besser in dieser Hinsicht sind die SSNRI wie venlafaxine oder duloxetine. Es kann problemlos gewechselt werden von SSRI auf SSNRI. Es ist haeufig so, dass man ein paar Medikamente ausprobieren muss, um fuer sich das passendste zu finden.
Ich wuerde den Arzt wechseln.

#8


M
Hallo Leonardo,

wie lange willst du noch das Citalopram nehmen? Ich habe es 1 Jahr und 3 Mon. eingenommen und bin am absetzen, von 20 mg auf 10 mg, nach 4 Wochen ist Schluß damit.
Ich denke, wir sollten uns nicht allzusehr auf die Medis verlassen, die Medis bekämpfen nur die Symptome. ... Uns bleibt nichts anderes übrig, als uns der Angst zu stellen, mit Unterstützung eines Psychologen. Das ist schwer, aber es funktioniert. Immer ein kleiner Schritt nach dem anderen ... es lohnt sich, daran zu arbeiten.
Eine Bekannte hat Höhenangst; sie hat sich eine Treppenleiter aufgestellt und zwei Stufen erklommen, nächsten Tag wieder, übernächsten Tag 3 Stufen ....
Auch kann es sein, dass ein Medikament gegen Angst und Depression schon mal die Depression verstärkt.
Hab Mut, geh die Sache an.

Herzliche Grüße
Michael

#9


S
Michael
Es ist nicht korrekt zu sagen, dass Medis nur die Symptome bekaempfen.
Wenn die Angst weg ist dank Medis kann man angstausloesende Situationen positiv erleben. Diese Erfahrungen veraendern die Persoenlichkeit in positiver Hinsicht, und helfen, die Angst abzubauen. Das ist sicher mehr als Symptonbekaempfung.

x 4 #10


S
Ich nehme das Zeug nun seit nem Monat und ich kann es wie Süßigkeiten futtern. Es ändert sich nichts. Ich war am Anfang extrem müde, einfach abends nehmen. Dies hat mein Doc. gesagt, dass ich dies machen kann.
Vielleicht hilft es.

#11


Y
Hallo
ich gebe mal meinen senf dazu
es ist erschrekend wie verschieden die ärzte damit umgehen...
ich habe citalopram ca. 1 jahr genommen und habe es jetzt abgesetzt...
bekommen habe ich das wegen ständiger übelkeit die angeblich auf ein trauma rückzuführen sei. allerdings bin ich auch jetzt der meinung das dieses medikament einem nicht der hausarzt sondern ein neurologe oder therapeut geben sollte. ich musste die tablette immer morgens einnehmen weil ich sonst an schlafstörungen leidete. die nacht war dann der horror. ich habe es jetzt in etwa vor 5 wochen abgesetzt und bin endlich mit dem entzug durch. mir ging es sehr schlecht als ich sie abgesetzt habe... appetitlosigkeit, dauerhafter umschwung der laune oft aggresiv und super lustlos und träge.
ich würde diese tabletten nie wieder nehmen. alleine der entzug war für mich ne warnung wie stark diese tabletten doch sind. und dabei haben sie nicht mal bemerkbar die sympthome gelindert.

liebe grüße
Yvi

#12


F
Ich mußte auch eing Zeit lang erst Citralopram nehmen und später dann Cipralex nehmen. Entzugserscheinungen hatte ich keine. Der Arzt meinte es macht auch nicht abhängig. Leider half es bei mir nicht richtig. Deshalb bekomme ich jetzt Trevilor. Mit denen ging es mir so gut, das ich die Tabletten vor kurzem leider im Selbstversuch abgesetzt habe. Jetzt sind die Pa´s wieder da und ich muß sie wieder nehmen.

LG Tanja

#13


S
hallo leonardo,
ich nehme seit 2 wochen citalopram 20mg und hoffe auf eine besserung meiner sozialen phobie.ich bin eigentlich überhaupt nicht der schüchterne typ,aber ich kann super schlecht vor leuten sprechen.einen vortrag zu halten wäre mir undenkbar!ich hab immer den größten horror vor einer fragerunde in der schule,es ist echt zum kotzen.
ich würde dich gern fragen in wie weit dir das medikament geholfen hat?hat es dir echt deine ängste genommen?
bitte hilf,bin ziemlich ratlos!

#14


F
Also mir geht es mit dem Citalo so wie Dir. Mich macht es auch müde und Lustlos. Ich schleiche es gerade aus, weil ich mich endlich wieder spüren will, egal in welche Richtung.

Es hat mir geholfen, neue Kraft zu schöpfen und nun möchte ich einen "neuen" Anlauf versuchen. Mich stört zB auch sehr, das jegliche Empfindung auf der Skala nur noch von 0-3 zu reichen scheint .

Für mich sind Medis auf Dauer keine Lösung.

Ich kann das, was Du fühlst sehr gut nachmpfinden.

Ich gebe Michael recht!

Ich nehme es erst 5 Monate und habe keinen "Bock" mehr darauf. Es hindert mich genauso am "Leben", wie meine Ängste! So empfinde ich das. Meine Angst ist "unterdrückt", aber alles andere leider auch , was positiv ist.

Für mich ist und bleibt es eine "Krücke", die ich zeitweilig brauche, um neue Kraft zu schöpfen, wieder klarer Denken zu können, zu erkennen und einen neuen Anlauf zu nehmen. "Heilen" wird es mich sicherlich nicht!

#15


M
begrüße.

bin durch google hierher gestoßen und denk mir ich teil mich mal mit:

hab nach langem herumsudern im august 07 borderline/agoraphobie diagnostiziert bekommen. der psych. hat mir daraufhin citalopram begleitend zu einer therapie verschrieben.
hab die medis brav genommen bis kurz vor weihnachten weil ich halt meinte "mir gehts gut ich brauchs nicht mehr". typisch für das krankheitsbild angeblich. hatte dann schlimme rückfälle und hab nach rücksprache wieder mit cit. angefangen. nehm es jetz also seit ca einem halben jahr (20mg, 1/tag)
psychisch bin ich stabil, tabletten wurde mir gerate weiter zu nehmen.
bin jetzt vor einer woche auf urlaub gefahren und hab die citalopram zu hause vergessen. hab mir nix dabei gedacht weils mir ja eh gut geht. und jetz wirds erst schlimm:
hab seit montag wie kleine elektrische schläge bei kopfbewegungen, schwindelanfälle etc. wusste nicht warum und hab mich im internet schlau gemacht und siehe da:
http://de.wikipedia.org/wiki/SSRI_Discontinuation_Syndrome
beschreibt exakt meine derzeitigen körperlichen probleme.

ich war und bin extrem schockiert. hatte noch nicht die möglichkeit zur rücksprache mit meinen ärzten. dennoch find ichs schlimm weil ja immer betont wird dass es NICHT abhängig macht...will es auf gar keinen fall wieder nehmen!!

is das sonst jemandem passiert?

lg

#16


A
Hi!

Ich nehme auch seit fast 5 Wochen Citalopram; hatte nur ganz wenige Nebenwirkungen während der ersten Tage; habe mit 20mg/d angefangen, nach 4 Wochen (vor nunmehr 3 Tagen) bin ich auf 30mg/d hoch.

Leider stellt sich bei mir noch immer keine positive Wirkung ein, außer Schlaflosigkeit :-/

Kann die Wirkung solange auf sich warten lassen?
Weitermachen und langsam Dosis erhöhen bis es anschlägt wie es der Arzt vorgeschlagen hat?

Ewig will ich es eh nicht nehmen, nur als Stützte begleitend zur VT, aber aktuell wäre es sehr schön wenn es helfen würde um überhaupt mal wieder auf die Beine zu kommen.

#17

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A
Zitat von Mac:
begrüße.

bin durch google hierher gestoßen und denk mir ich teil mich mal mit:

hab nach langem herumsudern im august 07 borderline/agoraphobie diagnostiziert bekommen. der psych. hat mir daraufhin citalopram begleitend zu einer therapie verschrieben.
hab die medis brav genommen bis kurz vor weihnachten weil ich halt meinte "mir gehts gut ich brauchs nicht mehr". typisch für das krankheitsbild angeblich. hatte dann schlimme rückfälle und hab nach rücksprache wieder mit cit. angefangen. nehm es jetz also seit ca einem halben jahr (20mg, 1/tag)
psychisch bin ich stabil, tabletten wurde mir gerate weiter zu nehmen.
bin jetzt vor einer woche auf urlaub gefahren und hab die citalopram zu hause vergessen. hab mir nix dabei gedacht weils mir ja eh gut geht. und jetz wirds erst schlimm:
hab seit montag wie kleine elektrische schläge bei kopfbewegungen, schwindelanfälle etc. wusste nicht warum und hab mich im internet schlau gemacht und siehe da:
http://de.wikipedia.org/wiki/SSRI_Discontinuation_Syndrome
beschreibt exakt meine derzeitigen körperlichen probleme.

ich war und bin extrem schockiert. hatte noch nicht die möglichkeit zur rücksprache mit meinen ärzten. dennoch find ichs schlimm weil ja immer betont wird dass es NICHT abhängig macht...will es auf gar keinen fall wieder nehmen!!

is das sonst jemandem passiert?

lg


Habe ich auch öfter gehört, aber durch das Vergessen des Medis haste natürlich auch abrupt abgesetzt; normalerweise schleicht man es langsam aus. Bei meinem Hersteller steht sogar in der Packungsbeilage dass man es _nicht_ abrupt absetzen darf - vermutlich genau aus den von Dir geschilderten Gründen.

#18


M
Bin seit heute neu hier. Habe vor 4 jahren dass erste mal deppressionen gehabt. Auch ich habe citalopram verschrieben bekommen. Erst 20 mg und dann auf 40 mg. Nebenbei war ich in einer Tagesklinik, was mir auch was gebracht hat. Im november vorigen Jahres setzte ich dann das Medikament ab. Vor 4 Wochen kam dann der erneute Einbruch. Jetzt soll ich 2 Wochen 10 mg nehmen und dann 20 mg. Danach muss ich wieder zum Arzt. Ich hoffe es geht mir bald wieder besser. Ich muss aller voraussicht nach mein ganzes Leben tabletten einnehmen. Bei mir wurde eine endogene Depression festgestellt. Damit muss ich mich erst mal anfreunden. Das ist gar nicht so einfach Elibaer

#19


I
hallo ich hatte das gleiche problem das der doc keine zeit für mich hatte und mir einfach ve4rschrieben hat ging aber auch ok ich nahm citalopram 20mg zwar 4jahre lang und hab es jetzt abgesetzt weil es wirklich antriebslos gemacht hat aber auch nicht immer
wie lange hat es gedauert bis die panikattacken wieder da waren?

ich nehm jetz seid fast genau 3monaten keine mehr und hatte nur 2oder 3 panikattacken

#20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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