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201114.04




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Hallo,

nach langem hin und her habe ich mich gestern dazu entschlossen Opipramol auszuprobieren.
Ich bin sehr ängstlich bezüglich Medis eingestellt. Ich habe große Angst vor Nebenwirkung und Abhängigkeit.
Mein Leidensdruck ist aber im Moment so groß, dass ich es dennoch eimal mit Medis versuchen möchte.
Ich mußte mich gestern den ganzen Tag damit beschäftigen, damit ich mich dazu durchrringen konnte. Um 22 Uhr war es dann gestern soweit. Vor dem Schlafengehen habe ich dann 1/2 Opipramol genommen. Ganz aufgeregt habe ich mich ins Bett gelegt und auf die Wirkung gewartet:
Zunächst eine Art Brausen im Kopf, als ob man zuviel Alk. getrunken hätte, danach war es irgendwie komisch, konnte anfangs gar nicht mehr einordnen, ob ich schon mal kurz eingeschlafen war oder ob ich noch eine lange Zeit wach geblieben bin. Irgendwie war ich ziemlich unruhig und bin in der Nacht mehrer Male aufgewacht, weil ich irgendwelche, wilde Sachen geträumt hatte...auch nicht gerade beruhigende. Außerdem habe ich zeitweise gefroren und zeitweise brach mir der Schweiß aus.
Heute Morgen war ich die erste halbe Stunde noch ein wenig schläfrig, aber jetzt ist alles ok, Stimmung ist auch im "normalen" Bereich.
Was meint ihr, sollte ich das Opipramol weiternehmen oder es in die Ecke werfen? Kann es sein, dass meine nächtlichen Erlebnisse eher in der großen Angst vor den Nebenwirkungen der Medis begründet sind? Habt ihr Erfahrungen mit Opipramol? Es schien mir noch das Mildeste zu sein. Kann Opipramol soetwas verursachen? Vielleicht muß sich mein Körper ja erst mal daran gewöhnen. Aber eine halbe Tablette ist ja, glaube ich, nicht der Hammer. Ich habe im Forum gelesen, dass einige von euch eine ganze morgens und eine ganze abends nehmen.
Was meint ihr, spielt mir mein Kopf einen Streich oder ist es doch das Opipramol? Wenn, soll ich es weiter versuchen oder doch lieber in die Ecke werfen. Ich weiß, ihr könnt mir die Entscheidung nicht abnehmen, wäre aber brennend auf eure Meinungen gespannt.
LG
nannele

Auf das Thema antworten

11 Antworten ↓



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Nordhessen nähe Eschwege
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  14.04.2011 08:21  
du hast diese ganzen sachen weil du förmlich drauf gewartet hast was zu bekommen.
also ich halte opi für ein sehr gutes mittel weil es NICHT abhängig macht und das ist für mich auf lange sicht gesehen sehr sehr wichtig weil du sonst später dann ein problem bekommst wenns dir eigentlich gut geht und du die medis gerne absetzen würdest, dann aber an so heftigen entzug leidest das das echt schwieirg wird.
das hast du bei opi NICHT !!!
ich nehme es selbst z.zt. wieder als bedarfsmedi also nur wenn ich es akut brauche nicht regelmässig jeden tag.
hatte es aber bis vor 8 wo. täglich genommen bis zu 150 mg.
das einzige was ich zu anfang hatte war das ich müde wurde, nicht extrem müde aber schon deutlich runter gefahren bin und das will man ja auch erreichen, mal zur ruhe kommen !
was ich anfangs auch hatter so die ersten 2 wochen......ich habe viel mist geträumt. das machte mir anfangs auch angst aber mein doc erzählte das das daher kommen kann das wir endlich mal tiefer schlafen, entspannter sind und nur in tierschlafphasen träumt man. klang sinnvoll
ich hatte keinerlei nebenwirkungen und habe auch von heut auf morgen aufgehört. also ich kann NICHT negatives berichten. nur positives !



1352
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Nordhessen nähe Eschwege
9
  14.04.2011 08:22  
tiefschlafphasen





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  14.04.2011 09:27  
ja,
du hast wahrscheinlich Recht, wahrscheinlich bin ich mal wieder überängstlich...und durch das stundenlange Abwägen entwickelt sich natürlich auch eine Erwartungshaltung, meine Güte, nichts ist einfach nur einfach, selbst die Einnahme einer 1/2 Tablette beschäftigt mich stundenlang. Ist das ein Käse .
Aber noch mal was anderes, du schreibst, dass du es z.Zt. als Bedarfsmedi benutzt. Mein doc sagte mir, dass die volle Wirkung erst nach 2 Wochen einsetzt und nur die sedierende Wirkung sofort nach der Einnahme. Benutzt du das Medi nur zum "runterkommen" und nicht langfristig um die Ängste im Zaum zu halten?



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Nordhessen nähe Eschwege
9
  14.04.2011 10:16  
ich habe es anfangs nur als bedarfsmedi genommen und dann ging es mir schlechter und mein arzt sagte ich solle es mal immer nehmen weil es dann seine ganze wirkung entfaltet. habe ich dann nen halbes jahr gemacht und es jetzt wieder abgesetzt.
jetzt nehme ich es nur noch zum runter kommen wie gestern.
das war aber das erste mal seit dem absetzen das ich es genommen hab.
mir hilft es besser in akuten fällen als wenn ich es dauernd nehme.





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  14.04.2011 10:46  
ist ja eigentlich ganz gut, dass man bei diesem Medi mehrere Möglichkeiten hat.

Hast du schon mal Erfahrungen mit Trancolong gemacht?
Mein Orthopäde meinte, dass es wunderbar muskelentspannend und ausßerdem schmerzlindert sei.
Aber nein, ich werde jetzt nicht alles wild durcheinanderbringen.
Mein Orthopäde meinte nur, dass man darauf achten sollte, dass man nicht solange Schmerzen einfach nur eträgt, da sich das Gehirn das sonst merkt und die Schmerzen somit ein Selbstläufer werden......



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  14.04.2011 11:15  
Hallo..

ich habe auch Opipramol in ganz geringer Dosis genommen...früher hat es mir schon mal geholfen ,doch jetzt kam es mir vor ,als wäre ich irgendwie benommen...ich bin auch ziemlich ängstlich mit Medis und es kann natürlich auch sein,dass das von der Angst kam!

Momentan versuche ich es mit Baldrian Dispert...und hoffe,dass es mich beruhigt...habe Unruhe,Kribbeln,Angstgefühle,Übelkeit usw. ...Baldrian soll ja auch eine gute Wirkung für den Magen haben...

Doch würde ich es im Notfall doch evtl. nochmal mit Opipramol probieren...mir hat mal ein Arzt Tavor verschrieben und da bin ich wie auf Wolken geschwebt,konnte gar nicht mehr klar denken...darum habe ich auch vielleicht immer so eine Angst Medis zu nehmen!



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  15.04.2011 15:37  
Das muss im endeffekt jeder für sich selber herraus finden ob etwas einen hilft oder nicht.
Mein Bedarf Medi war damals Tavor und das ende vom Lied war das sich mich 3 monate in die geschlossene auf entzug geschickt haben.
Jetzt nimm ich täglich frühs Lyrica und Quilonium und abends auch... Vor dem Schlafen gehn noch eine Seroquel. Seit Montag hab ich Venlafaxin abgesetzt und irgendwie gehts mir ziemlich beschissen seit dem.
DEnk des öfteren daran nach ob es nicht besser wäre komplett von tabletten wegzukommen da sie mich evtl sogar benommmen machen bzw meine wahrnehmung.



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Nordhessen nähe Eschwege
9
  16.04.2011 07:19  
deswegen ja opipramol da hat man das problem des süchtig machen nicht !



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1
  16.04.2011 08:33  
Hallo
Ich nehme auch opipramol ....Schon nach der ersten Einahme konnte ich schlafen wie ein Baby..Am nächsten Tag ging es mir dann richtig gut meine verspannungen waren weg ...Meine innere Unruhe auch...
Ich habe am Anfang Morgens und Abends je 50mg
Und dann nur noch Morgens 50mg ...Also mir haben diese Tabletten geholfen ...
LG
Sandra



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Baden-Württemberg
1
  16.04.2011 08:41  
Hey nannele,

habe auch Opi...hab nach der ersten Einnahme geschlafen wie ein Baby!
Nehms aber auch nicht stetig,aber mein Arzt hat mir auch gesagt,es würde nicht abhängig machen.
lg,alxis





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  16.04.2011 11:29  
Hallo,
das hört sich für mich ganz gut an. Vor allen Dingen, dass man sie nicht unbedingt durchnehmen muss, dass macht mir nämlich auch Angst. Das mein Befinden von der Einnahme von Tabletten abhängt gefällt mir ganz und gar nicht, weil man irgendwie die Steuerung des Körpers abgibt..
Vielen Dank für eure Erfahrungen!
LG
nannele



Mira Weyer

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