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201222.01




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Hallo sonnili,

natürlich kann man gegen die Wassereinlagerungen Entwässerungstabletten nehmen oder in die Sauna gehen, aber das hilft nur stundenweise. Sobald man wieder trinkt, ist das alles wieder da. Außerdem verliert man beim Entwässern und beim Schwitzen wichtige Mineralien, die der Körper braucht.
Ich denke, dass ein weiterer Faktor für das Zunehmen durch Psychopharmaka darin liegt, dass der Stoffwechsel verlangsamt wird, d.h. der Körper verbraucht dann schon im Ruhezustand viel weniger Kalorien als normalerweise. Das ist aber auch individuell verschieden. Ich weiß nicht, was du genau unter bewusst Essen und Sport genau verstehst. Ich habe jahrelang sozusagen gehungert (höchstens 1000 Kalorien am Tag) und sehr viel Sport gemacht (abwechselnd jeden Tag 10-12km Jogging, 40-50km Radfahren, 20-30km Inlineskaten, 5-6km Schwimmen.) So habe ich, als ich mit den ADs anfing, nur etwa 5kg im Laufe von 5 Jahren zugenommen. Dann hatte ich keine Lust mehr, mich so sehr zu kasteien und habe dann nochmal 5kg zugenommen, obwohl ich immer noch beim Essen aufgepasst und weiterhin Sport gemacht habe.

Viele Grüße

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  22.01.2012 12:44  
Hallo Schlaflose,

ja, genau das ist Problem. Ich sehe es auch bei anderen, die solche Medikamente nehmen: Man kann die Gewichtszunahme mit normalen Mitteln einfach nicht in den Griff kriegen.

Mit normalen Mitteln mein ich beim Essen aufpassen und hin und wieder Sport machen, so 2 mal die Woche ne Stunde. Wenn man das ohne Medikamente macht, nimmt man nicht zu. Macht es mit Medikamenten, nimmt man trotzdem zu.

Owe, da hast Du wahrscheinlich ne anstrengende und schlechte Zeit hinter Dir, als Du jeden Tag nur 1.000 Kalorien gegessen hast und so viel Sport gemacht hast! Respekt, dass Du das durchgezogen hast, obwohl man ja zusätzlichen Appetit auf die Dinger hat!

Aber gut zu wissen für mich, dass es anderen auch so geht. Meine Nicht-Medikamente-Nehmenden Freunde sagen mir immer nur eher vorwurfsvoll, ich solle halt weniger essen und mich mehr bewegen.

Das mit dem Kalium und den Medikamenten gegen Wassereinlagerungen schau ich mir gleich nochmal an.

Schönen Tag euch allen, Grüße



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  22.01.2012 12:53  
Hallo GastB,

danke für die Tipps + Links! Echt sehr informativ, besonders den letzten mit der allg. Ernährung werd ich mir speichern.

Als ich gerade allerdings in einem Link gelesen habe, dass Kaliumüberschuss heftige körperl. Reaktionen hervorrufen kann, denke ich, ich nehm's lieber nicht ...

Nimmst Du auch Medikamente und hast Du auch so zugenommen?

Grüße



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  27.04.2012 10:19  
Hallo,

hat jemand Erfahrungen mit Homöopathie bei Angst und Panik?



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Hamburg
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  23.05.2012 20:40  
Man sollte sich nicht so viel Gedanken machen wenn man Tabletten nehmen soll,die Nebenwirkungen hören sich immer schlimm an,ich selber lese sie gar nicht mehr,weil ich mich dann auch immer so verrückt mache,aber wenn es nicht anders geht sollte man ruhig Tabletten ein nehmen die der Arzt verschrieben hat.
Gruß: Michaellu



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  10.07.2012 10:00  
Ich soll Antidepressiva nehmen habe aber Angst vor den Nebenwirkungen welche Antidepressiva hat wenig Nebenwirkungen und wie kann ich die Angst überwinden ?



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  18.09.2012 13:58  
hallo

ich nehm jetzt seit ca einem Jahr Venlafaxin 75mg und ich hab das Gefühl die Nebenwirkungen werden stärker

Kennt jemand die Nebenwirkung "Herzstolpern" oder besonders ausgeprägtes Herzklopfen? Begleitet wird das Ganze mit Schwäche, Schwindel und Durchfall.

Ich war beim Arzt und dann beim Kardiologen welcher ein Langzeit EKG gemacht hat. Die Ultraschalluntersuchungen
haben nix ergeben aber die Resultate des EKG's stehen noch aus.

In einem solchen Fall muss ich gegen die Panik ein halbes Temesta nehmen was mich dann natürlich aus den Socken haut und ich mich hinlegen muss. Nebeneffekt - krankgeschrieben.

Ich hab gleichzeitig zum Venlafaxin noch Lyrica verschrieben bekommen welches gegen meine "Hirnkrämpfe"
holfen sollen.

Achja... und zusätzlich hab ich Verdauungsprobleme.. abwechselnd Verstopfung und Durchfall..
und durch die Verstopfung dann Blut.. wohl eine geplatze Hämorrhoide (hoff ich jedenfalls)
Das macht mir natürlich zusätzlich Angst!

Könnt ihr mir sagen ob ihr das kennt und ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt?

danke euch!



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  24.09.2012 08:59  
Hallo Tanya,

tja leider kenne ich diese Symptome ebenfalls.

Ich hatte vor einigen Jahren eine Angsterkrankung bekommen.. Wollte dies erst ohne medis schaffen. Aber das ganze hat mich überfordert. Kannte bis dato solche Sachen "Angsterkrankung" nicht.

Also hab ich dann zur Unterstützung dieses Medi bekommen (ich meine, das die Zieldosis 300mg waren !?).

Musste jedoch auch festsellen, das grade in der Phase der langsamen Hochdosierung immer mal wieder Herzstolpern auftraten.

Diese endfand ich als sehr beängstigend und störend... Obwohl doch ziemlich sellten auftretend.
Zusätzlich hatte ich immermalwieder dieses Gefühl wie so einen leichten elektrischen Schlag im Kopf (blöde Beschreibung... Aber anders wüsste ich nicht wie ich es beschreiben sollte).

Ich muss sagen das mich das Medi jedoch sehr gut bei der Angsterkrankung unterstützt hat und ich die medis nach gut 2-2 1/2 jahren (genau kann ich das garnicht mehr sagen) schleichend absetzen konnte.

Meine Angsterkrankung war weg!!!

Jedoch hat sich nach einiger Zeit eine anere Sache eingestellt... Und zwar hatte ich danch teils sehr offt mit herzstolpren zu tuen... Kannte ich zuvor auch noch nie.

Also eine neue Rennerei zu Ärzten (Kardiologen Herz-Fachkliniken, Uni Klinik)... Ich glaub ich hab so ziemlich jede Herzuntersuchung in einem Zeitraum von zwei Jahren (also bis heute) bekommen die man bekommen kann (ausser Katheter -zu große Angst-).

Ergebniss: Herzgesund! Was mich jedoch bis heute immerwieder zweifeln lässt (wenn Symptome auftreten). Aber soll soll ich machen, laut der ganzen ärzte ist alles 100% tig in Ordnung... Nur haben die halt nicht meine Symptome. Aber so ist das nun mal. Somit lebe ich mit den immer mal wieder auftretenden Symptomen... Mach mir meine Gedanken ob wirklich alles in Ordnung ist, sage mir dann das es so sein wird... sonst hätten die ja was gefunden... Denke mir also das ich dann wohl doch noch einen kleinen Riss in der Schüssel (Kopf) hab und denke mir weiter... Das ich damit leben muss.

Gleichzeitig schaut man manchmal traurig zurück und ist endtäuscht darüber das das Leben nicht so unbeschwert wie früher ist...!

Lg
aus dem Norden und Kopf hoch!



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Moers
  26.05.2013 20:03  
Hallo,

ich leide seit ca 10 Wochen unter immer stärker werdenden Angst- und Panikattacken. Auslöser war eine schlimme Grippe mit über einer Woche kaum Luft erhalten durch die Nase, erhebliche Schlafstörungen, Bluthochdruck. Dies führte dazu, dass ich Atemnot hatte und teilweise noch habe, zumindest einfach das Gefühl.
Vom Hausarzt wurde mir Tavor zum Einschlafen verschrieben sowie gegen die Angstzustände Insidon. Beides nehme ich seit ca 10 Wochen und habe mind. bei Tavor ein sehr mulmiges Gefühl. Andererseits stehe ich in der schwierigen Situation, dass eine Therapie zwar beantragt, aber immer noch nicht genehmigt ist, so dass auch z. Zt. therapeutisch nichts passiert.
Welche Medikamente würden als Alternative zur Verfügung stehen und wie komme ich von dem Tavor runter?
Habe z. Zt. das Gefühl, dass ich mich in einem Hamsterrad befinde ohne einen Ausweg zu sehen.



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  10.08.2013 13:25  
Kann man angstlösende/ stimmungsaufhellende Medikament auch nehmen ohne gleichzeitig eine Psychotherapie zu machen ? Mein Antidepressivum(Mirtazapin) kann ich laut Ärztin ein Leben lang nehmen. Wie ist das mit den angstlösenden Medis? Kann man die auch längere Zeit nehmen? Ich hätte irgendwie Angst dann fremdbestimmt/ferngesteuert zu sein. Ich habe ja auch Zeiten wo es mir gut geht, bin also nicht durchgängig Angstpatient. Wer hat Erfahrungen mit solchen Medis?


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