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201202.01




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Hallo,

ein gutes neues Jahr wünsche ich allen.

Ich nehme jetzt seit einer Woche regelmäßig Opipramol gegen meine Panikattacken, und zwar 200mg pro Tag (morgens u. mittags 50mg und abends 100mg). Angeblich soll Opipramol erst nach ca. zwei Wochen "stimmungsaufhellend" wirken. Darauf warte ich noch.... Im Moment ist es zu meinem Leidwesen so, dass es mir einen Tag super geht und ich denke, ok, die Phase der Panikattacken ist erst mal vorbei. Dann am nächsten Tag, z.B. heute, geht es mir so schlecht, dass ich echt verzweifele. Ich bin heute im Büro plötzlich mit einem Heulanfall aus dem Zimmer gestürzt, meine Kolleginnen wussten überhaupt nicht, was los ist. Dann hab ich laut schluchzend ein paar Minuten auf der Toilette verbracht und danach ging es dann wieder. Absolute Stimmungsschwankungen!!

Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Opipramol? Ich habe zudem noch öfters einen leichten Schwindel.

Im Moment ist es so, dass ich echt alles tun würde, damit diese panischen Anfälle endlich aufhören!!

Auf das Thema antworten


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  09.01.2012 17:01  
Hi chrissy67,

für Dich ebefalls ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr!

Seit Ende Sommer letzten Jahres nehme ich Opipramol, vor allem wegen der Panikattacken und innerer Unruhe mit Muskelzukcungen etc.. Eine Depression liegt bei mir nicht vor, jedoch sind depressive Verstimmungen ja eine durchaus normale Begleiterscheinung von Panikattacken. Ich musste auch im Büro plötzlich weinen, völlig grundlos. Allerdings war das vor Opipramol, und für mich der ausschlaggebende Grund, doch Tabletten als vorübergehende Hilfe zu nehmen.

Meine Dosis ist 50 mg abends, und bei Bedarf mittags 12,5 mg. Die ersten drei Tage nahm ich aber abends nur 25 mg zum Einschleichen, und mittags gar nichts. Allerdings schlichen sich dann gegen 15 Uhr Panikattacken ein, was zu der Bedarfsdosis am Mittag führte, natürlich nach ärtzlicher Rücksprache.

Eine wirkliche Stimmungsaufhellung kann ich schwer beurteilen. Letztlich lassen auf Dauer meine Panikattacken nach, was insgesamt ja so erfreulich ist, dass sich meine Stimmung bessert. Aber mein Antrieb ist nicht so gesteigert wie es mal unter Fluoxetin war, das ich aber wegen einer Depression nahm, wo die Panik erst im Anschluss dazu kam.

Ich fände folgende Punkte wichtig:
1. Leidest Du "nur" unter Panikattacken oder wurde eine richtige Depression diagnostiziert?
2. Warum wurde Opipramol verschrieben und nicht ein anderes Medikament?
3. Hast Du Erfahrung mit anderen Medikamenten?

Für Depressionen erscheint mir als Laie Opipramol nicht als Mittel der Wahl, nach den Informationen, die ich durch meine behandelnden Ärzte habe.
Opipramol hat aber den Vorteil, es leicht wieder absetzen zu können bzw. es bei Bedarf relativ flexibel dosieren zu können (sofern man sich das zutraut, und sich von der psychischen Abhängigkeit lösen kann).

Vielleicht brauchst Du einfach ein wenig mehr Zeit, damit Du vom Panikmodus in einen beruhigteren Modus wechseln kannst. Wenn die Panik aufhört, sollte sich Entspannung einstellen und im Endeffekt auch die Stimmung heben. Sollte das nach insgesamt zwei, drei Woche nicht eintreten, würde ich spätestens mit dem behandelnden Arzt sprechen und über Alternativen nachdenken.

Ich wünsche Dir eine baldige Besserung!

Ninia



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40 km nördl. von Berlin
  01.02.2012 20:23  
Hallo,
ich nehme Opipramol 50mg seit dem 20.1.2012 regelmäßig 3x am Tag.
Danach ging es mir schon nach den ersten Einnahmen total super. Keine Angstzustände, keine Depressionen und auch die Stimmung war gut.
Heute ist der 1.2.2012 und der Tag (gestern auch schon etwas) ist/war heute nicht so gut.
Seit Vormittag wieder dieses dumpfe Stechen in der linken Brust, manchmal vorn, manchmal seitlich. Wenn ich den Kopf bewege, dann leichtes ziehen an der linken Halshälfte. Kalte Füße und Hände, Schweiß an den Händen. Beim Atmen merke ich eine Enge in der linken Brusthäfte. Hatte bisher aber noch keine Panikattacke wie früher.

Schlagen die Tabletten jetzt nicht mehr an? Eigentlich sollen die ja erst nach ca. 2 Wochen anschlagen. Bei mir haben die schon von anfang an gewirkt.
Bisher verspürte ich auch keine Nebenwirkungen. Müdigkeit hatte ich auch nicht so wie in einigen Beiträgen beschrieben.

Ich dachte, dass diese "Herzschmerzen" auch davon weggehen, wenn ich ruhiger davon werde. War bisher auch so, aber nun...
Ist das normal? Oder bin ich jetzt immun gegen den Tablettenwirkstoff?

Viele Grüße
f.





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  01.02.2012 20:35  
Hallo Ferdel,

komischerweise habe ich auch ganz komische Schmerzen im Hals, die ich nicht wirklich zuordnen kann. Mal denke ich, die Schmerzen kommen aus den Kiefergelenken, dann wieder zieht es bis in den Hals rein. Weder der HNO-Arzt noch der Orthopäde konnten aber was finden. Dazu kommt ein seit Wochen anhaltender trockener Kribbelhusten. Ich hab gehofft, dass das Nebenwirkungen von Opipramol sind und die sich irgendwann geben. Allerdings nehme ich Opipramol jetzt schon seit fast sechs Wochen (2 x 50 mg morgends und mittags und 1 x 100 mg am Abend) und eigentlich müssten die Nebenwirkungen doch mal nachlassen.

Ansonsten bekommt mir Opipramol gut, ich hab seit Wochen keine richtige Panikattacke mehr gehabt. Höchstens mal so ein, zwei Gedanken in Richtung Krankheit usw., die ich aber schnell überwunden habe. Dank der etwas höheren Dosis am Abend kann ich auch wieder hervorragend schlafen.

Gruß,
Chrissy



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40 km nördl. von Berlin
  02.02.2012 10:24  
Hallo chrissy67,

vielen Dank für die Info.
ja, seit ich Opipramol nehme habe ich auch keine richtige Panikattacke gehabt (toi, toi, toi). Nur wie gesagt seit den letzten 3 Tagen wieder diese Beschwerden. Heute auch. Ich nehme abends so gegen 19.30 Uhr eine Tablette (50mg) und gehe erst so um Mitternacht ins Bett. Kann aber schlafen. Habe aber auch die Beschwerden bis zum einschlafen.
Am Tage habe ich gemerkt, dass ich auch etwas vergesslich geworden bin. Dann muß ich immer aufpassen, was ich mit der Tastatur schreibe, weil ich seit einiger Zeit einfach mal die Buchstaben verdrehe.

Viele Grüße
Ferdel



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40 km nördl. von Berlin
  03.02.2012 10:00  
Hallo,

also nachdem ich mich nach der Einnahme Opipramol wirklich super gefühlt habe. Vorallem hatten auch die Stiche in der linken Brust aufgehört, fühle ich mich ab Di dem 31.1.2012 nicht mehr so gut.
Ich habe zeitweise wieder diese Stiche in der linken Brust, auch beim Atmen.
Ab Mi den 1.2 manchmal Brustschmerzen, als ob man beim Wassertrinken Luft mit verschluckt hätte. Kalte Hände und Füße, schwitzige Handflächen, sporadische Brustklopfer in der Brust.
Do den 2.2. das selbe, außerdem Appetitlosigkeit, etwas Benommen, zum ersten mal sehe ich manche schwarze Buchstaben, die grün sind, nachmittags ein kurzes Herzrasen, heiße Ohren, Zittern und leichte Übelkeit.
Heute den 3.2. fängt alles nach dem Aufstehen wieder so an. Nachher fahre ich vorsichtshalber mal zum Arzt.
Keine Ahnung, ob ich jetzt immun gegen dieses Medikament geworden bin, oder ob das fiese Nebenwirkungen sind. Eigentlich sollte ja das, was ich anfänglich spürte, nähmlich ein richtiges Wohlsein, erst nach 2-3 Wochen auftreten. Aber nun ist wieder fast alles wie vorher. Nur das ich keine Panikattacken bekomme und nicht mehr so ängstlich bin. Wobei mir die wiederkehrenden Symptome schon etwas nervös machen.

Viele Grüße
F.



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  06.02.2012 21:18  
ich habe opipramol eineinhalb Jahre genommen. wegen Panikattacken und Angstzustaenden. Es hat mir nicht wirklich geholfen. der einzige Vorteil war, dass ich gut schlafen konnte. Nun habe ich im 2. Anlauf die Tabletten abgesetzt. Beim ersten Mal habe ich zu schnell abgesetzt. Ich bin jetzt in Psychotherapie und versuche, ohne Tabletten klar zu kommen. Ich hoffe, es funktioniert. Bei mir ist die Angst vor Krankheiten sehr groß. LG Violetta



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Leverkusen
  06.02.2012 23:49  
Opipramol helfen mir sehr
Habe sie vor zwei Wochen wieder angefangen einzunehmen, weil sie einem wirklich - zumindest übergangsweise - eine Megalast abnehmen.

Kann sie empfehlen!

Nervig: Die Nebenwirkungen. Sind aber meist nach zwei Wochen weg.



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40 km nördl. von Berlin
  07.02.2012 15:41  
Am Anfang (Einnahme ab 20.1.2012) hat mir Opipramol wirklich geholfen. Alles war wie früher. Keine Beschwerden, alles war prima.
Ab den 31.1.2012 fängt das Elend aber wieder an. Sympthome wie bei einen Herzinfakt.
Brust- und Herzschmerzen, warme und kalte Füße, verschwitzte Hände, Benommenheit, sporadisches Klopfen in der Brust, ZIttern, heiße Ohren, Gefühl, ab ob man beim Wassertrinken luft mit verschluckt hätte, Herzrasen, Heiserkeit (kann manchmal nur Flüstern). Wenn es mal noch schlechter geht (z.B. So 5.2. nachmittags) dann kommt noch hinzu: Gefühl wie geschwollene linke Hand beim Faustmachen, Schmerz bis in die linke Schulter wenn ich die Arme hebe...
Am Freitag davor war ich noch beim Doc, und das Ruhe-EKG hat nichts angezeigt, alles i.O. Blutdruck 110/70, auch i.O. Aber den Vormittag ging es mir auch nicht so wie am Sonntag.
Heute war ich bei einem Borreliose-Facharzt in Berlin. Nochmal Blut abgenommen für speziellen Bluttest, um Spätfolgen einer Borreliose auszuschließen, weil ein anderer Test kürzlich ergeben hat:
Der aktuelle Befund spricht für eine ausgesprochene immunologische Auseinandersetzung mit Borrelia burgdorferi. Eine Spätborreliose (Organ- und ZNS-Beteiligung) sollte ausgeschlossen werden.
Oh man....

Viele Grüße
Fred



160
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Leverkusen
  07.02.2012 19:03  
Ferdel hat geschrieben:
Am Anfang (Einnahme ab 20.1.2012) hat mir Opipramol wirklich geholfen. Alles war wie früher. Keine Beschwerden, alles war prima.
Ab den 31.1.2012 fängt das Elend aber wieder an.


Das liegt am Gewöhnungseffekt! Es gibt auch ausreichend Menschen, die nicht einmal darauf ansprechen. Und andere, bei denen es ruck-zuck geht. Aber halt auch Menschen, wie Du, bei denen der Gewöhnungseffekt nach und nach eintritt.

Du darfst nicht zu viel erwarten


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