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200801.12




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Bremen
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Hallo, nehme seit 1 1/2 Wochen das Medikament Lyrica in einer Dosierung von 50 mg-0-0-50 mg.
Meine Neurologin sagt, es wäre ihr neues Lieblingsmedikament gegen Ängste.
Habt ihr Erfahrungen mit Lyrica? Wie und wann habt ihr eine Wirkung gespürt? Gab es Nebenwirkungen?
Meine Nebenwirkungen bisher: in den ersten 2-3 Tagen Benommenheit, danach manchmal Unruhe, Herzklopfen, Mundtrockenheit, irre Träume und nächtliches Erwachen, zeitweise gesteigerter Appetit. Nach 5 Tagen eine Panikattacke. Jetzt eigentlich nur noch Mudtrockenheit und manchmal etwas Unruhe/Herzklopfen. Die Angst im allgemeinen ist etwas weniger.

Auf das Thema antworten


  01.12.2008 14:41  
Hi
Ich kenne dieses Medikament nicht. Gegen Ängste bekomme ich Opripramol zur Nacht. Das hat bei mir nur zur Folge das ich etwas müde werde und ruhiger einschlafen kann. Über Tag hab ich dadurch weniger Angst. Mundtrockenheit habe ich auch, aber da behelf ich mir mit Kaugummis und Bonbons.





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Bremen
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  02.12.2008 15:27  
Opipramol habe ich auch lange genommen. Hätte ich dieses Mal eigentlich auch wieder gerne genommen, aber meine Neurologin hatte andere Pläne...

Hatte heute einen Termin bei ihr. Die Dosis die ich jetzt nehme ist wohl noch sehr gering bei generaliserter Angststörung. Ich könnte noch locker auf 100 mg 2x täglich erhöhen, aber die Entscheidung überlässt sie mir.
Momentan geht es mir eigentlich ganz gut. Bin soweit wieder hergestellt.
Bin mal gespannt auf die Feiertage, Weihnachten, Silvester...





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Bremen
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  07.12.2008 11:52  
Scheinbar nimmt hier wirklich keiner Lyrica. Ich auch nicht mehr.
Ich bin einfach nicht mit den Nebenwirkungen zurechtgekommen! Da ich bei meiner Neurologin in diesem Jahr keinen Termin mehr bekommen habe, bin ich einfach zu meinem Hausarzt gegangen. Der war ziemlich überrascht, dass Lyrica das "neues Lieblingsmedikament gegen Angst" für meine Neurologin wäre, da er bisher von seinen Patienten nur Negatives über die Verträglichkeit gehört hat. Er hat mir wieder Opipramol verschrieben. Das Lyrica wird jetzt ausgeschlichen und parallel dazu Opipramol eingeschlichen. Ich weiß, dass man sowas eigentlich mit dem Neurologen zusammen machen sollte, aber was will ich machen. Nur weil Madame keinen Termin frei hat, lass ich mir ganz bestimmt nicht die Feiertage versauen!
Ich wünsche allen einen schönen 2. Advent!



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  15.12.2008 17:13  
Hey,

nehm jetzt auch Lyrica seit 8 Wochen, 225 mg morgens und abends nochmal. Nebenwirkungen sind ok, merk sie nicht mehr, aber gegen die Ängste merk ich auch nicht viel. Denk mal schon das es hilft, hab aber momentan extreme Gedanken die zu Ängsten führen.
Jetzt bekomm ich noch zusätzlich Opipramol abends 50 mg und das scheint ein bißchen mehr zu helfen. der Psychiater will jetzt das Opipramol erhöhen und in 2 wochen das Lyrica runterfahren weil es bei mir nicht die gewünschte wirkung zeigt.

Ist momentan für mich alles ziemlich hart, andauernd das wechseln der Medies.

wie wirkt das Opipramol bei dir? Ich nehm es jetzt seit 3 tagen.

Lg



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Bremen
  15.12.2008 18:19  
Ich nehme seit 6 Wochen Lyrika, von 2x 25mg bis jetzt 2x 75 mg.
Vorher habe ich seit Jahren schon fast alles an Psychopharmaka erhalten.
Ausser Tavor ,hatt bis jetzt aber nichts wirklich geholfen.
Tavor ist aber nicht zur Langzeitbehandlung empfohlen!
Bei Beginn der Lyrika Einnahme hatte ich auch viele der hier geschilderten Anfangsnebenerscheinungen. Solche Medi´s kann man aber (genauso wie Antidepressiva) erst nach einigen Wochen konstanter! Einnahme beurteilen.
Mit Lyrika komme ich inzwischen sehr gut und fast ohne Nebenwirkungen
zurecht.Manchmal ist noch ein Benommenheitsgefühl vorhanden.
Nein-Lyrika hat mir nicht die Ängste genommen, es hat aber die Ängste wesentlich erträglicher gemacht.
Ein wirkliche Angstbewälltigung geht -aus meiner Sicht-nur vom kognitiven Bereich aus.
Die Frage ist, warum denke ich so wie denke.
Warum brauche ich scheinbahr die Anst als Helfer von Problemen?
Warum schränke ich mich selbst ein ?
Was währe , wenn die Angst nicht währe ?
Warum bekomme ich mein Leben nicht in den Griff.
Warum , bin ich nicht in der Lage mich Konflikten zu stellen, um sie zu
"bearbeiten" ?
Ich wünsche allen Mitbetroffenen viel Erfolg und Glück.
Euer Kater



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Hamburg
  17.12.2008 14:58  
Hallo, ich nehme auch Lyrica. Bis vor 2 Monaten 450 mg am Tag. Ich war/bin begeistert. Klar sind die Nebenwirkungen am Anfang sehr schwierig zu handhaben (gerade dann, wenn man unter der GAS leidet und man sich Sorgen um alles macht) aber nach 1-2 Wochen habe ich gemerkt, dass ich meine Gedanken kontrollieren und aussortieren kann. Die Angst war nicht weniger oder weg, aber ich hatte das Gefühl, als könnte ich die einzelnen Gedanken/Ängste/Sorgen einzeln greifen. Und daran habe ich dann, vor allem mit der Sorgenkonfrontation, hart gearbeitet. Ein Jahr ist jetzt mein 14-wöchiger tagesklinikaufenthalt her und seit 2 Monaten "darf" ich meine Tabletten ausschleichen. Bin jetzt schon bei 300 mg. Habe natürlich wahnsinnige Angst, dass ich einen Rückfall bekommen- aber ich fühle mich stark genug, dagegen ankämpfen zu können. Und wenn ich das dann noch ohne Tabletten schaffe- jippieh!



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Bremen
  17.12.2008 18:30  
Ich wünsche Dir viel Kraft.
Ich denke Du wirst es schaffen!
Gedanken sortieren können und später auch elimieren,
ist ein grosser Schritt.
Lieben Gruss vom
Kater



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Münster
  26.12.2008 19:04  
Habe 300mg davon genommen gegen meine Ängste in eine Klinik abgesetzt habe nicht gewirkt hat.Bei jeden wirkt es anders
Opipramol nehme 50mg Morgens 100mg Abends



  27.01.2010 20:40  
Hab heute auch Lyrica verschrieben bekommen, aber noch nicht aus der Apotheke geholt. Ich soll sie gegen meine ständigen Kopfschmerzen nehmen und nur 25 mg, nach 1 Woche 50 mg. Also geringe Dosis. Aber wenn ich das hier lesen, na ja, überzeugt mich nicht.


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