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G

Grimsby
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Hallo, nehme seit 1 1/2 Wochen das Medikament Lyrica in einer Dosierung von 50 mg-0-0-50 mg.
Meine Neurologin sagt, es wäre ihr neues Lieblingsmedikament gegen Ängste.
Habt ihr Erfahrungen mit Lyrica? Wie und wann habt ihr eine Wirkung gespürt? Gab es Nebenwirkungen?
Meine Nebenwirkungen bisher: in den ersten 2-3 Tagen Benommenheit, danach manchmal Unruhe, Herzklopfen, Mundtrockenheit, irre Träume und nächtliches Erwachen, zeitweise gesteigerter Appetit. Nach 5 Tagen eine Panikattacke. Jetzt eigentlich nur noch Mudtrockenheit und manchmal etwas Unruhe/Herzklopfen. Die Angst im allgemeinen ist etwas weniger.

20.08.2025 #1


46 Antworten ↓
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Flame
Gast

Ich bekomme Lyrica,seit 3,5 Jahren (300 mg am Tag) und es geht mir gut damit.

Was man dazu wissen sollte:

Ein Abhängigkeitspotenzial ist gegeben.
Aber auch andere Medikamente (die kein Abhängigkeitspotenzial birgen) müssen u.U. langfristig eingenommen werden.
Man ist also dann so gesehen davon genauso abhängig.

Das ganze Wort "Abhängigkeit" muss in diesem Zusammenhang mal genauer unter die Lupe genommen werden:

Menschen,die ein Medikament brauchen,um ihren Alltag bewältigen zu können sind in dem Sinne alle abhängig.

Das gilt nicht nur für psychische Erkrankungen sondern auch für rein körperliche.
Z.B. Diabetes,Multiple Sklerose,Bluthochdruck,Epilepsie u.s.w.

Was mich immer wundert ist,dass in diesem Zusammenhang nie von Abhängigkeit gesprochen wird.
Der Patient braucht das Medikament und gut ist.

Ist man aber psychisch krank (Gehirnchemie aus dem Gleichgewicht geraten,was auch eine körperliche Ursache ist),spricht man schnell von Abhängigkeit.
Und dieser Begriff ist leider sehr negativ besetzt.

Ich jedenfalls BIN abhängig von Lyrica,nehme ich es nicht,geht es mir schlecht.
So wie es einem Bluthochdruckpatienten ebenfalls schlecht geht,wenn die Medikation ausbleibt.
So wie ein Epileptiker wieder Anfälle bekommt,wenn er sein Medikament nicht nimmt.
So wie ein Patient mit Multipler Sklerose leidet,wenn keine Schmerzlinderung mehr statt findet.

Ich für mich bin froh,dass es dieses Medikament gibt,dass mir mein Leben zurück gebracht hat.

Weiterhin ist zu sagen,dass es eine appetitsteigernde Wirkung hat,wurde bereits angesprochen.
Damit muss man also leben.
Aber besser als permanente Angst und Panikattacken und von einer Klinik in die nächste.

Insgesamt wünsche ich mir,dass endlich mal ein Umdenken stattfindet.

Dass auch wir psychisch Kranken entsprechende Medikamente nehmen dürfen,die uns helfen,ohne uns vorwerfen lassen zu müssen,dass wir uns zu all dem noch freiwillig in eine Abhängigkeit begeben.

Es sollte selbstverständlich sein,dass wir Medikamente nehmen,die uns helfen.
Zumindest diejenigen,die das für sich in Betracht ziehen.


Übergreifend (mal unabhängig von der ganzen Medikamentendiskussion):

Wir sind alle von allem möglichen abhängig.
Wohnung,Arbeitsplatz ist auch schon weit gegriffen.

Es gibt kein Leben ohne Abhängigkeit.
Leben BEINHALTET Abhängigkeit,geht schon los bei der Luft,die man atmet.
Und dass man schlafen muss und auf Toilette gehen...

21.03.2021 23:58 • x 4 #32


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A


Lyrica gegen generalisierte Angststörung

x 3


Lina60

Lina60
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Ja, als mein täglicher Konsum Lyrica bei 200mg ankam, begann ich verschwommen zu sehen und lief benommen durch die Gegend, was mich unsicher machte.

Ich besorgte mir zuerst eine neue Brille ( denn fast alle antidepressiven Medikamente sowie auch Lyrica - wurde mir sowohl vom Optiker als auch der Augenärztin gesagt - verändern die Sehsicht ) die jedoch zu wenig half. Nachdem mir die Augenärztin jedoch versicherte, dass die neue Brille passt ( womit sie recht hatte), wurde klar, dass ich die
200mg Lyrica wegen der Nebenwirkungen reduzieren musste.

Innerhalb der nächsten zwei Monate schlich ich es soweit aus, das ich nur noch 50mg in der Nacht nehme. Dazu übrigens noch seit Jahren 300mg Tritticco.

Das ging alles gut, bis im Privatleben an Weihnachten eines meiner Traumata reaktiviert wurde: heisst es gelang mir wieder einmal nicht früh genug Grenzen zu setzen, und ich muss damit rechnen dass die mir angstbereitende Situation noch mindestens 2 Monate lang ausgehalten werden muss . Dazu benötige ich definitiv chemische Hilfe.
(Nehme jetzt auch meine Traumatherapie wieder auf, die ich wegen der Reise zur Therapeutin wegen Corona unterbrach).

Nun stellt sich die Frage, ob ich weiterhin täglich Travor ( tue ich wieder seit 2 Wochen) einnehmen soll, oder ob ich wieder am morgen zusätzliche 25mg Lyrica ( viel weniger als früher, wo ich morgens und abends 100mg konsumierte) nehme..?

Wenn ich die zusätzlichen 25mg Lyrica nehme ( zusätzlich zur nächtlichen 50mg Dosis) dann bin ich während der ersten drei Stunden nach der Einnahme "getrieben", dann jedoch angstlos. Die klitzekleine "Benebelung" ist erträglich. Und ich brauche kein Temesta mehr.

Leider ist meine Psychiaterin schon länger nicht erreichbar , doch ich erinnere mich daran, dass sie mir Ende letzten Jahres mal riet mit den Medikamenten etwas "zu spielen" ( sie meinte natürlich nur die kleinen Dosen betreffend).

Während ich Euch so schreibe, kommt bei mir der Gedanke es doch ab jetzt mit wieder 25mg Lyrica zu versuchen.

Was meint Ihr dazu ? Hat jemand auch Erfahrungen damit , dass er/sie Lyrica nur sporadisch ( an "Angsttagen" ) einnimmt ?

08.01.2022 13:11 • #42


Zum Beitrag im Thema ↓


D
Hi
Ich kenne dieses Medikament nicht. Gegen Ängste bekomme ich Opripramol zur Nacht. Das hat bei mir nur zur Folge das ich etwas müde werde und ruhiger einschlafen kann. Über Tag hab ich dadurch weniger Angst. Mundtrockenheit habe ich auch, aber da behelf ich mir mit Kaugummis und Bonbons.

#2


G
Opipramol habe ich auch lange genommen. Hätte ich dieses Mal eigentlich auch wieder gerne genommen, aber meine Neurologin hatte andere Pläne...

Hatte heute einen Termin bei ihr. Die Dosis die ich jetzt nehme ist wohl noch sehr gering bei generaliserter Angststörung. Ich könnte noch locker auf 100 mg 2x täglich erhöhen, aber die Entscheidung überlässt sie mir.
Momentan geht es mir eigentlich ganz gut. Bin soweit wieder hergestellt.
Bin mal gespannt auf die Feiertage, Weihnachten, Silvester...

#3


G
Scheinbar nimmt hier wirklich keiner Lyrica. Ich auch nicht mehr.
Ich bin einfach nicht mit den Nebenwirkungen zurechtgekommen! Da ich bei meiner Neurologin in diesem Jahr keinen Termin mehr bekommen habe, bin ich einfach zu meinem Hausarzt gegangen. Der war ziemlich überrascht, dass Lyrica das "neues Lieblingsmedikament gegen Angst" für meine Neurologin wäre, da er bisher von seinen Patienten nur Negatives über die Verträglichkeit gehört hat. Er hat mir wieder Opipramol verschrieben. Das Lyrica wird jetzt ausgeschlichen und parallel dazu Opipramol eingeschlichen. Ich weiß, dass man sowas eigentlich mit dem Neurologen zusammen machen sollte, aber was will ich machen. Nur weil Madame keinen Termin frei hat, lass ich mir ganz bestimmt nicht die Feiertage versauen!
Ich wünsche allen einen schönen 2. Advent!

#4


M
Hey,

nehm jetzt auch Lyrica seit 8 Wochen, 225 mg morgens und abends nochmal. Nebenwirkungen sind ok, merk sie nicht mehr, aber gegen die Ängste merk ich auch nicht viel. Denk mal schon das es hilft, hab aber momentan extreme Gedanken die zu Ängsten führen.
Jetzt bekomm ich noch zusätzlich Opipramol abends 50 mg und das scheint ein bißchen mehr zu helfen. der Psychiater will jetzt das Opipramol erhöhen und in 2 wochen das Lyrica runterfahren weil es bei mir nicht die gewünschte wirkung zeigt.

Ist momentan für mich alles ziemlich hart, andauernd das wechseln der Medies.

wie wirkt das Opipramol bei dir? Ich nehm es jetzt seit 3 tagen.

Lg

#5


K
Ich nehme seit 6 Wochen Lyrika, von 2x 25mg bis jetzt 2x 75 mg.
Vorher habe ich seit Jahren schon fast alles an Psychopharmaka erhalten.
Ausser Tavor ,hatt bis jetzt aber nichts wirklich geholfen.
Tavor ist aber nicht zur Langzeitbehandlung empfohlen!
Bei Beginn der Lyrika Einnahme hatte ich auch viele der hier geschilderten Anfangsnebenerscheinungen. Solche Medi´s kann man aber (genauso wie Antidepressiva) erst nach einigen Wochen konstanter! Einnahme beurteilen.
Mit Lyrika komme ich inzwischen sehr gut und fast ohne Nebenwirkungen
zurecht.Manchmal ist noch ein Benommenheitsgefühl vorhanden.
Nein-Lyrika hat mir nicht die Ängste genommen, es hat aber die Ängste wesentlich erträglicher gemacht.
Ein wirkliche Angstbewälltigung geht -aus meiner Sicht-nur vom kognitiven Bereich aus.
Die Frage ist, warum denke ich so wie denke.
Warum brauche ich scheinbahr die Anst als Helfer von Problemen?
Warum schränke ich mich selbst ein ?
Was währe , wenn die Angst nicht währe ?
Warum bekomme ich mein Leben nicht in den Griff.
Warum , bin ich nicht in der Lage mich Konflikten zu stellen, um sie zu
"bearbeiten" ?
Ich wünsche allen Mitbetroffenen viel Erfolg und Glück.
Euer Kater

x 1 #6


S
Hallo, ich nehme auch Lyrica. Bis vor 2 Monaten 450 mg am Tag. Ich war/bin begeistert. Klar sind die Nebenwirkungen am Anfang sehr schwierig zu handhaben (gerade dann, wenn man unter der GAS leidet und man sich Sorgen um alles macht) aber nach 1-2 Wochen habe ich gemerkt, dass ich meine Gedanken kontrollieren und aussortieren kann. Die Angst war nicht weniger oder weg, aber ich hatte das Gefühl, als könnte ich die einzelnen Gedanken/Ängste/Sorgen einzeln greifen. Und daran habe ich dann, vor allem mit der Sorgenkonfrontation, hart gearbeitet. Ein Jahr ist jetzt mein 14-wöchiger tagesklinikaufenthalt her und seit 2 Monaten "darf" ich meine Tabletten ausschleichen. Bin jetzt schon bei 300 mg. Habe natürlich wahnsinnige Angst, dass ich einen Rückfall bekommen- aber ich fühle mich stark genug, dagegen ankämpfen zu können. Und wenn ich das dann noch ohne Tabletten schaffe- jippieh!

#7


K
Ich wünsche Dir viel Kraft.
Ich denke Du wirst es schaffen!
Gedanken sortieren können und später auch elimieren,
ist ein grosser Schritt.
Lieben Gruss vom
Kater

#8


D
Habe 300mg davon genommen gegen meine Ängste in eine Klinik abgesetzt habe nicht gewirkt hat.Bei jeden wirkt es anders
Opipramol nehme 50mg Morgens 100mg Abends

#9


C
Hab heute auch Lyrica verschrieben bekommen, aber noch nicht aus der Apotheke geholt. Ich soll sie gegen meine ständigen Kopfschmerzen nehmen und nur 25 mg, nach 1 Woche 50 mg. Also geringe Dosis. Aber wenn ich das hier lesen, na ja, überzeugt mich nicht.

#10


C
Also ich hab heute mal eine 25 mg Kapsel Lyrica genommen, vor 3 Stunden aber erst. Da kann man natürlich noch nix sagen. Ich war aber heute den ganzen Tag sehr unruhig (nehme kein weiteres Medikament), hatte Kopfschmerzen, totales Kribbeln in den Beinen. Ist seit 1 Stunde alles weg, wundert mich. Nur etwas mulmig/übel ist mir. Müde bin ich überhaupt nicht, dachte, die Pille haut mich um. Nichts. Mal abwarten...

x 1 #11


A
Hallo,
ich nehme jetzt seit fast 6 Wochen Lyrica, 1x abends 75mg, gegen meine generalisierte Angststörung und PA. Angst und PA sind besser bzw. seltener geworden, dafür bin ich bis mittags meistens ziemlich 'bematscht' und das nervt mich doch sehr. Ich habe bis vor der Einnahme von Lyrica keine Medis gegen die Angst bzw. PA genommen, außer evtl. einer halben Diazepam, wenn die PA extrem ausgeprägt waren. Ich hoffe ja sehr, daß sich dieses blöde Gefühl, dauernd 'bematscht' und müde zu sein, bald gibt.
Liebe Grüsse
Angsthäsin Renate

#12


C
Anknüpfend an den alten Beitrag, damals hab ich sie nur mal 1 Tag genommen, bekam sie aber vom neuen Doc vor 2 Woche noch mal verschrieben und nahm sie jetzt 1 Woche.

Vordergründig geht es bei mir um chronische Spannungskopfschmerzen, Missempfindungen in den Beinen und halt so dieses duselige Gefühl im Kopf, manchmal auch so ein Angstgefühl, Beklemmungen.

Am 1. Tag hatte ich abends 25 mg genommen und schlief dann mit Herzrasen und Schweißausbrüchen ein, nächster Tag das Gleiche, wobei man am Tage nichts von Lyrica merkt, die HW-Zeit liegt auch nur bei 6 Stunden. Am 3. Tag nahm ich dann einfach 25-25-25 mg, also 75 mg am Tag. Grauenhaft! Ich lief rum wie besoffen den ganzen Tag, wie nach einer hohen Dosis Tavor. Trotzdem war ich irgendwie beruhigter oder besser, schei..
Kurioserweise waren Blutdruck und Puls deutlich erhöht (145/100, Puls 100). Kopfschmerzen waren etwas besser, aber dieses Gefühl unter Lyrica ist schrecklich. Hab dann noch ein paar Tage nur früh 25 mg genommen und änderte nichts. Wenn die Wirkung dann nach 5-6 Stunden weniger wird, bekam ich noch schlimmere Kopfschmerzen und konnte nur noch auf der Couch liegen, nach 2-3 Stunden wurde es dann besser.

Das kann sicher alles mit der Zeit besser werden, aber ich hab einfach zu viele Berichte gelesen, wo eben etliche Nebenwirkungen bleiben, auch nach Monaten noch. Vor allem dieses Gefühl wie besoffen, Schwindel, Müdigkeit und wohl auch Gewichtszunahme, was ich alles nicht brauch.

Ausserdem gibt es ganz aktuell Warnmeldungen auf Fachseiten und auch aus den USA, weil Lyrica wahrscheinlich ein hohes Abhängigkeitspotential besitzt, vergleichbar mit Benzo (!) oder Alk.. Das Absetzen kann ein großes Problem werden und kann begleitet von vielen körperlichen und psychischen Wirkungen.

Lyrica ist jedenfalls ein starkes Medikament mit nicht wenigen Nebenwirkungen. Es gibt auch keine Langzeitstudien, wie Lyrica nebenwirkt, wenn man es länger nimmt, weil es dazu viel zu neu ist (2004/05).

#13


S
Habe jetzt auch Lyrica bekommen, weil ich eine generalisierte Angststörung habe. Ich nehme seit 20 Jahren Tavor und nun wirkt es leider nicht mehr und möchte nicht noch mehr nehmen. Bin inzwischen bei 2,5 mg angekommen.

Wer hat gute Erfahrungen mit Lyrica gemacht?

Liebe Grüsse
sulamith

#14


M
Hallo Sulamith.

Ich hatte Lyrica vor etwa 6 Monaten.
Als Absetzhilfe für Tavor 1 mg.
Dafür war es ganz gut.

Die Nebenwirkungen waren bei mir zu stark.
Hatte von Lyrica 200 mg Wassereinlagerungen, Gang wie eine Betrunkene, rasche Gewichtszunahme, Matschgefühl im Kopf.

Habe es nur 6 Wochen lang genommen, dann abgesetzt.

Bin dann wieder bei Tavor 1 mg gelandet.

Aber in Kürze wird bei mir ein Absetzprogramm mit Hilfe von Diazepam durchgeführt.
Nehme vorsorglich schon nur noch 0,75 mg Tavor.

Was sagt dein Arzt, wie du vom Tavor runterkommen sollst?

Lieben Gruß
Marie

#15


L
Zitat von crazy030:
Hab heute auch Lyrica verschrieben bekommen, aber noch nicht aus der Apotheke geholt. Ich soll sie gegen meine ständigen Kopfschmerzen nehmen und nur 25 mg, nach 1 Woche 50 mg. Also geringe Dosis. Aber wenn ich das hier lesen, na ja, überzeugt mich nicht.



Hallo,
ich nehme Lyrika seit fast einem Jahr und ich habe mich seit Jahren nicht so gut gefühlt.
Klar hat das Medikament seine Nebenwirkung, aber welches Andere hat das nicht.
Die Nebenwirkungen nehmen mit der Zeit ab, während sich die eigentliche Wirkung langsam entfaltet. Ich war anfangs benommen, müde, mir war schwindelig, ich hatte Probleme mit Magen-Darm usw.
Bei jedem wirken Medikamente im allgemeinen unterschiedlich, aber ich kann es nur empfehlen, es wenigstens zu testen

#16


S
Nach der Leitlinie zur Angststörungen sind SSRI weiterhin erste Wahl.

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/051-028.html

#17

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EinfachNurIch
Ich nehme seit ungefähr einem 3/4-Jahr Lyrica... Dosis von 150 mg abends vor dem Schlafengehen. Ich glaube, ich hatte keine Nebenwirkungen... schwindelig war und ist mir eh immer, die Gewichtszunahme schiebe ich nicht nur auf das Medikament, sondern auf meine mangelnde Bewegung aus Angst vor Überanstrengung und damit verbundenem Herzinfarkt, Schlaganfall, was auch immer... Panikattacken sind seltener geworden, meine Angst allerdings nicht weniger. Ich gehe immer noch nicht alleine einkaufen, treibe immer noch nicht alleine Sport, und ohne Handy gehe ich nie aus dem Haus. Kann ja immer was passieren.

Aber ich schweife ab... sorry. Was ich sagen wollte ist, dass mir Lyrica insgesamt ganz gut tut. Irdendwo tief in mir drin weiß ich, dass ich etwas ruhiger geworden bin.

#18


Ikarus-2014
Ich habe Lyrica ca.1 Jahr gegen Angststörungen verschrieben bekommen,mit dem Ergebnis,
Daß es mir zwar ganz gut ging,aber das Abhängigkeitspotential ist wahnsinnig hoch,mußte in
Entgiftung und es langsam ausschleichen(100-0-150mg).Jetzt nehme ich wieder Bromazepam,
das ebenfalls sehr abhängig macht,aber(bei mir!)wesentlich besser hilft.Ich habe leider das Gefühl,ohne Benzos
nicht mehr am "normalen"Leben teilnehmen kann,mist.Wäre schön,wenn jemand einen Rat hat.Ciao

#19


W
hallo...ich bin neu hier und leide unter einer GAS...die angst ist teilweise lebensbestimmend und manchmal habe ich suizidgedanken,weil es nicht auszuhalten ist
irgendwann bekam ich lyrica verschrieben und die helfen extrem gut aber ein arzt meinte neulich dass die abhängig machen.
jetzt hat sich die angst festgesetzt als süchtig dazustehen
gibts denn sonst nicht wirksames Crying or Very sad

#20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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