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201128.08




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Hallo

Hab vorhin in diesen Beitrag gelesen das Neuroleptika nicht bei Angstzuständen verschrieben werden, hab aber von meinem Arzt Atisol bekommen wegen meinen Panikattacken.. Komisch jetzt bin ich bisschen durcheinander , weil ich gedacht hab das die mir helfen sollen...
Romi

Auf das Thema antworten


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  22.09.2011 23:35  
huhu,
also ich habe auch schon reichlich erfahrung mit medis wie doxepin,opioramol und paroxetin.sind sind sicher eine gute unterstützung aber nicht auf dauer...wenn man sich mal alleine so die packungsbeilage ansieht.was es für nebenwirkungen gibt...ich bin auch der meinung das selbst solche medis schnell abhängig machen können.jedenfalls fühlte ich mich immer sicher wenn ich welche dabei hatte...gut ich kenne auch leute die wirklich darauf angewiesen sind aufgrund von psychosen,schizophrenie.aber ich rate jedem wenns geht schnell wieder die finger davon zu lassen wenns auch andere möglichkeiten gibt.ich selber nehme seit einem jahr an schlechten tagen baldrian und fahre gut damit.ich hatte letztes jahr eine ausschabung in der 9.woche (missed abort).ich hatte in der 6.woche von der schwangerchaft erfahren und nahm zu der zeit täglich morgens 25mg paroxetin,mittags und abends je 100mg opipramol.ich habe die medis sofort abgesetzt doch kam kein herzschlag in der 6-8.woche.ich habe mir große vorwürfe gemacht deswegen.nun planen wir wir ein kind und ich will diesmal kein risiko eingehen.deshalb nur wenns sein muß etwas pflanzliches.das hat auch keine nebenwirkungen.lg



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  23.09.2011 07:07  
[quote="nihil666"]also ich habe auch schon reichlich erfahrung mit medis wie doxepin,opioramol und paroxetin.sind sind sicher eine gute unterstützung aber nicht auf dauer...wenn man sich mal alleine so die packungsbeilage ansieht.was es für nebenwirkungen gibt...ich bin auch der meinung das selbst solche medis schnell abhängig machen können.jedenfalls fühlte ich mich immer sicher wenn ich welche dabei hatte.

Die in den Packungsbeilagen genannten Nebenwirkungen treten normalerweise nicht bei Dauergebrauch auf, sondern am Anfang.
Die von dir genannten Medikamente machen auch nicht abhängig. Eine Abhängigkeit zeichnet sich nicht dadurch aus, dass es einen beruhigt, wenn man die Medikamente in der Tasche hat, sondern mit körperlichen und psychischen. Entzugserscheinungen, die einen danach gieren lassen, das Medikament einzunehmen. Ich nehme seit 3 Jahren Doxepin, davor hatte ich 9 Jahre lang Amitryptilin und habe keine der aufgeführten Nebenwirkungen und bin auch nicht abhängig.
Natürlich darf man sie nicht in der Schwangerschaft nehmen, das trifft aber auf viele andere Medikamente auch zu.



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  23.09.2011 20:02  
natürlich können sie psychisch abhängig machen.wenn ich mich blöd ausgedrückt habe tuts mir leid.ich meinte damit auch nicht das rumschleppen in der tasche.klar gibt dies einem sicherheit.psychische abhängigkeit kann von tabletten,Alk.,Dro....kommen.nicht nur körperliche abhängigkeit.warscheinlich kommt einfach jeder anders mit medis klar.
als ich schwanger war wußte ich es erst gar nicht sonst hätte ich auch keine medis genommen.mfg

Danke1xDanke


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  24.09.2011 13:20  
Hallo nihil,

nein sie machen nicht abhängig, weder psychisch noch körperlich. Wir hatten diese Diskussion schon in diesem Forum.



  30.12.2011 18:55  
Hallo alle zusammen,

ich wollte hier nur mal aufklären das alle Medikamente abhängig machen. Ohne Witz.
Selbst wenn ein Medikament körperlich nicht abhängig macht, dann macht es trotzdem mental abhängig.

Mentale Abhängigkeit ist genauso schlimm

Danke1xDanke


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  21.01.2012 19:46  
Hallo,

wollte mal nachfragen, ob jemand weiss, warum man bei Einnahme von Psychopharmaka so stark zunimmt, was passiert denn da im Körper, dass man so stark zunimmt?

Und wie kann man wieder abnehmen? Bewusste Ernährung + Sport bringt bei mir nicht den gewünschten Erfolg.

Wie geht es euch damit, welche Erfahrungen habt ihr damit, habt ihr Tipps, wisst ihr was darüber?

Bin gespannt auf Antworten, Grüße



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6****
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  21.01.2012 19:58  
Hallo sonnili,

das liegt zum einen daran, dass die Psychopharmaka im Gehirn das Zentrum, das den Appetit regelt, beeinflussen und man Heißhungerattacken bekommt, zum anderen wird Wasser in Gewebe eingelagert.
Bei mir hat Sport und mich beim Essen zusammenreißen schon ganz gut geholfen, nicht so viel zuzunehmen. Gegen die Wassereinlagerungen kann man nicht viel machen. Es hängt aber auch vom Medikament ab, wie stark man zunimmt bzw. ob Wasser eingelagert wird. Mirtazapin ist da ganz extrem.

Viele Grüße



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  21.01.2012 20:31  
Hallo Schlaflose,

danke für Deine Antwort!

Nehme z. Z. 75 mg Venlafaxin und habe seit 2003 25 kg zugenommen.

Gegen die Wassereinlagerungen kann man nichts machen?

Bei mir klappt das mit dem Abnehmen einfach nicht. Aber wenn es bei Dir mit bewusster Ernährung + Sport klappt, werd ich auch weiter da dran bleiben.

Fällt mir allerdings sehr schwer, brauche meine ganze Energie, um das Allernotwendigste im Leben zu erledigen (Arbeit, Haushalt, Beziehung, Freunde).

Schade, aber so ist es wohl, wenn man Ängste + Depre. hat.

Vielleicht hilft ja Sauna gegen die Wassereinlagerungen, werd vielleicht noch öfter in die Sauna gehen.

Grüße Sonnili



  21.01.2012 22:28  
http://books.google.de/books/about/Kali ... edir_esc=y

Zitat:
Kalium-, Calcium- und Wasserausscheidung in Abhängigkeit vom Wettergeschehen
Michael Ottomar Wolf


Anscheinend bietet die Pharmaindustrie eine Menge an entwässernden Medikamenten an:
http://medikamente.onmeda.de/Anwendungs ... nt-10.html

Aber es könnte evtl. Wechselwirkungen geben oder die Wirkung der Psycho-Medikamente verringern.

-----------

Kalium ist eigentlich für die Wasserausscheidung zuständig.
Ich persönlich nehme einfach mal eine Kaliumkapsel, wenn ich Symptome von Kaliummangel habe. Aber das ist auf meine alleinige persönliche Verantwortung.
http://www.gesundheit.de/ernaehrung/nae ... nte/kalium

Aber ich würde jedenfalls vermehrt kaliumhaltige Lebensmittel essen (stehen auch im o.g. Link). http://www.ernaehrung.de/lexikon/ernaeh ... Diaet.phpn


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