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Erschöpfungsdepression und Angst

201006.12




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im schönen Remstal
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Hallo alle zusammen,

ich lese schon seit Wochen hier im Forum, weil es mir selbst um ganz genau zu sein seit 1.Oktober nicht gut geht.
Ich bin Musikschullehrerin, 33 und bin glücklich verheiratet ohne Kinder bisher.
Eigentlich hab ich daran gedacht Kinder zu bekommen, aber jetzt hat mir meine Lebenskrise den Strich durch die Rechnung gemacht. Zumindest jetzt.

Alles hat im Juli angefangen, im Juli gab es zwei Male an denen ich Angst verspürt habe. Ich kenne die Angst schon aus meinem Studium vor 13 Jahren, da hatte ich schon mal eine Angstneurose, die ich aber dank meiner Schwester, Therapie und Johanniskraut wieder nach einem Jahr ca. gut in den Griff gekriegt habe. Damals war es ähnlich wie jetzt, deswegen haben bei mir im Juli, nach 13 Jahren angst- und depressionsfrei, sofort die Alarmglocken geläutet!

In den Sommerferien habe ich dann trotz am Strand liegen an der Cote Azur immer wieder Angst gehabt, verrückt zu werden, ohnmächtig zu werden usw. und gegrübelt und gegrübelt woran es liegen kann, meine ganze Kindheit nochmal durchgewälzt und mich gefragt, kann`s echt daran noch liegen? Ich dachte ich hätte es in meiner Psychoanalyse vor 12-13 Jahren alles aufgearbeitet....

Nach den Sommerferien ging es mir etwas besser, und die Angst war garnicht mehr so da, als ich dann wieder mit dem Unterrichten angefangen habe.
Ich habe schon länger das Gefühl gehabt dass mir eigentlich der viele Gruppenunterricht und die vielen Stunden die ich habe, mir zuviel sind. Aber ich dachte, wie ich so bin, das geht schon, das wird schon.

Na ja, nach drei Wochen Unterricht ging`s los: kein Appetit mehr, morgens schwer rausgekommen, dann vor einem Konzert die Mega-Entfremdung oder Schwindelattacke im Restaurant bekommen, Durchfall ohne Ende, innere Unruhe, und Druck im Kopf.
Das wurde dann in den kommenden Wochen immer schlimmer, bis ich eines donnerstags dann von der Arbeit heim bin Mitte Oktober, weil ich einfach nicht mehr konnte.

Meine Symptome sind also morgens geht`s mir besonders schlecht, brauche mindestens 2 Stunden in die Gänge zu kommen und mich "normal" zu fühlen, wenn das "Symptom" dann zuschlägt, ist es so ein leichtes Zittern, innere Unruhe, so eine Art Schwindel wie wenn man einen schlechten Kreislauf hat, extreme Unkonzentriertheit (geht schwer wenn man die ganzen o.g. Symptome hat) und generell fühl ich mich irgendwie krank.
Die Angst verrückt zu werden (hatte immer so Panik ich werd schizophren oder so) hab ich jetzt fast überwunden, weil ich mir gedacht hab, wenn es so wäre, wär ich schon längst verrückt. Aber wie ihr sicher wisst, kann man Angst vor so ziemlich allem haben! Kann auch bei weitem nimmer alles im Fernsehen ertragen z.B.

Dann war ich zwei Wochen krank geschrieben und hab Opipramol gekriegt. Seit ich das Opipramol nehme, ist mir morgens immer übel und ich hab immer einen Brechreiz wenn ich aufstehe. Da hab ich mich fast schon dran gewöhnt und ich schätze die Tage, an denen es dann nicht so ist.
Seither sind 5 Wochen vergangen.....vor 2 Wochen hab ich mich dann schon wieder so symptomfrei und aktiv gefühlt im Grossen und Ganzen, so dass ich letzte Woche wieder unterrichten bin....Zitternd und bibbernd und fast heulend vor Angst bin ich in die Musikschule gefahren und habe eisern eine Woche durchgehalten.
Ich hab immer Angst dass ich das alles nicht schaffe und den Unterricht abbrechen muss, oder in Ohnmacht falle. Eigentlich wär`s mir egal, aber es wäre mir auch furchtbar peinlich irgendwie. Aber die Angst war wohl auch davor, dass es mir wieder schlecht gehen könnte.

Das Opipramol hab ich auch mehr genommen, jetzt gerade nehm ich 100-50-00
Leider kamen alle Symptome wieder nach und nach, und am Donnerstag in der Unterrichtswoche war dann ein Horrortag, wo ich nur noch ins Bett wollte nach dem Unterrichten War völlig fertig und auch enttäuscht mich wieder so zu fühlen. Warum ist das so?? Warum muss das jetzt sein?
Ich bin eigentlich echt glücklich gewesen, hab einen lieben Mann, ganz liebe Freunde, liebe Kollegen und einen superverständnisvollen Chef und mag meine Arbeit, auch wenn es mir manchmal schon zuviel war.

Wegen der Bezahlung muss ich halt schon relativ viel unterrichten....jetzt bin ich bis Weihnachten wieder krankgeschrieben, und steige heute auf Citalopram um 10mg erstmal.
Eine Kollegin von mir hatte mal eine Phase mit ganz ähnlichen Symptomen und ihr half das Citalopram total.

Ich gehe auch zu einer Verhaltenstherapeutin jetzt, und die Gespräche tun mir auch gut.

Aber...
Warum sind die Symptome immer noch so da?? Ich bin echt schon ein bisschen verwzeifelt, ich hätt soooo gern mein Leben wieder zurück, so wie es vor einem halben Jahr oder sogar noch im Juni war.
Was ist da bloss passiert?

Jetzt hab ich natürlich Angst dass das nimmer gut wird, und ich ewig lang krankgeschrieben bin (obwohl ich das ja eigentlich garnicht will, ich würd so gern zur Arbeit, tagsüber daheim oder Sport und Haushalt ist auf Dauer auch net soooo der Hit)....
wird das jemals wieder gut?

Wenn es jemand ähnlich geht, würd ich gern schreiben, vielleicht können wir uns dann gegenseitig helfen und aufbauen )
Oder vielleicht hat jemand tröstende Worte für mich, da ich gerade mitten drin stecke?

Wow, jetzt hab ich fast ein kleines Buch verfasst!

Es grüsst euch
die Strandfrau

Auf das Thema antworten


  06.12.2010 20:57  
Hallo Strand,

in Deinem Beitrag finde ich mich in vielen Teilen wieder.

Leider habe ich gerade keine Zeit, schreibe morgen etwas dazu.

Herzlich Willkommen im Forum! Du bist nicht alleine!

Grüße
rotezora



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  06.12.2010 21:29  
Hallo und auch von mir ein herzliches Willkommen!
Du schreibst das du in letzter Zeit viel unterrichtest.
Bitte nicht falsch verstehen aber Musik ist ja ein Geräusch mal mehr oder weniger wohl klingend.
Ich denke da an das Wort Lärmemission. Durch zu wenig Ruhezeit bzw. zu viel Geräusche um sich herum kann man auch krank werden.
Ferner sagst Du das Du wegen der Bezahlung relativ viel unterrichten musst.
Nun, also noch weniger Ruhezeit und noch mehr Töne die Dein Gehör und Gehirn belasten/überlasten.
An was denkst Du wenn Du auf dem Sofa sitzt udn Dir vorstellst eine schöne Aussicht zu genießen oder die Augen zu schließen und ganz einfach gar nix zu hören (weil Du zum Beispiel Stöpsel in den Ohren hast).
Absolute Stille, gemütlcih und kuschelig wo sitzen, schönen heißen Tee oder Kakao trinken und keiner will was.....Du mußt nichts tun außer los lassen und in der Stille sitzen und die gemütiche Wärme genießen.
Na was meinst Du.....wär das was für Dich?
LG
Seelchen





615
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im schönen Remstal
1
  07.12.2010 13:11  
Hallo Rote Zora und Seelchen,

Danke für euren Zuspruch! Ich dachte schon, meine lange Abhandlung liest keiner

Ich habe viel unterrichtet ja, und das ist schon viel Lärm, aber ich hab mich schon gefragt, ob es wirklich damit was zu tun hat....
weil die Wochen die ich jetzt krankgeschrieben war, hab ich ganz viel Entspannung und Ruhe erfahren und diese auch ausgenützt...

Leider war ich jetzt nur eine Woche wieder bei der Arbeit, konnte aber die Symptome einfach nicht ertragen. Die konstante Angst es nicht zu schaffen und abbrechen zu müssen, oder dass es mir so schlecht geht, dass ich es nicht mehr aushalte.

Heute ist auch ein blöder Tag. Wie ihr sicher auch wisst, ist es morgens immer am schlimmsten (bei mir kommt dann immer Übelkeit dazu) und jetzt geht mein Mann bald arbeiten und ich sitz daheim und mir fällt die Decke auf den Kopf
Werde nachher schwimmen gehen und mich beschäftigt halten, aber ich hätt so gern einfach mein normales Leben zurück....

Wie ist es bei euch? Seid ihr am arbeiten und wie macht ihr das dann mit der Angst und Depression?
Nehme seit gestern Citalopram und hoffe so, dass mir das Zeug die Symptome nimmt, dass ich nach Weihnachten wieder meinen Alltag aufnehmen kann.

Grüssle
Strandfrau



274
4
  07.12.2010 21:20  
Hallo Strandfrau,
also mir helfen die Medikamente gut und ich bin stabil.
Ich geh auch nach wie vor arbeiten und komme auch da wieder gut klar.
Die Psychotherapie seit 5 Monaten hat mich auch weiter gebracht und ich sehe mich, mein Leben und was um mich herum geschieht mit teilweise anderen Augen.
Du hast gereschrieben das Du Deinen Alltag wieder aufnehmen möchtest....
Ich denke nicht das es gut ist wenn alles so bleibt wie es vorher war.
Das wir Ängste, Depressionen usw. bekommen hat meiner Meinung nach einen Grund. Und wir sollten herausfinden warum uns das alles so passiert ist.
Ich z.B. mache nciht merh so viele Überstunden wie früher. Das umgehen mit den Dingen des Alltags ist auch anders. Was früher super wichtig war, oder was ich persönlcih genommen habe, oder was mich total stresste ist heute nicht mehr so. Es ist doch "nur'" Arbeit die dazu da ist das ich Geld verdiene um zu leben. Klar gibt es auch wichtige Vorgänge bei der Arbeit doch es ist nicht jeder "Pups" wichtig den irgendein Kollege oder Chef ablässt. Wenn die außer Arbeit keinen Sinn in ihrem Leben haben dann ist das deren Problem und nicht meines.
Auch dahiem lass ich jezt mal was liegen und mach es später oder ich geh auch nicht mehr so oft mit meinem Mann zum shoppen.
Statt dessen liegen wir gerne auf unserem Sofa nah beieinander, lesen Zeitung, tauschen uns darüber oder über TV Sendung aus, gehen mal schön abends essen oder spazieren......
Solche dinge haben sich bei mir geändert.
Der Sinn und meine Bewertung der Lebenssituationen hat sich geändert und das hat mir gut getan.
Was würde passieren wenn Du ein klein wenig weniger arbeiten würdest? Bedroht es Deine Existenz massiv oder müsstest Du Dich hinsichtlich Konsum (Verein, Kino, essen gehen, klamotten...) einschränken?
Es ist, denke ich, eine Frage wie man die Dinge sieht, bewertet und letztlich damit umgeht. Das kann schon viel Druck und Angst nehmen.
Ja ich kann krank werden, völlig verarmen, sogar sterben......doch bis ich krank werde oder gar sterbe möchte ich das mein Leben sachlich und emotional einen Sinn hat und so schön wie möglich ist. Wenn ich verarme....nun dann sitz ich evtl. in einer Sozialwohnung, gehe zu fuß, esse daheim statt auswärts, kaufe Klamotten bei der Diakonie....aber ich lebe und kann schöne Bilder, Blumen, Tiere, Spaziergänge und Gespräche mit (hoffentlich) netten Menschen genießen. Das ist doch immernoch etwas....oder ich könnte mich ehrenamtlich engagieren. Wir leben, wir sind wertvoll, wir können etwas durch unser Sein erreichen......
Hinterfrage Dich und Dein Leben.....vielleicht fällt Dir etwas ein was den Fluß Deines Lebens beeinträchtigt und wenn du es änderst am Ende helfen könnte das Du wieder frei und ohne Angst leben kannst.
LG
Seelchen





615
29
im schönen Remstal
1
  08.12.2010 10:41  
Liebes Seelchen,

Danke für Deine lange Antwort

Ich sehe vieles schon genauso wie Du und hinterfrage mein Leben schon ganz viel. Was hätte ich anders machen könne, was will die Angst von mir, warum geht es mir schlecht...
Ich bin ja nun in einer Therapie seit ein paar Wochen.
So wie mein "altes" Leben wird es sicher nicht mehr, ich denke und hoffe, es kann eigentlich nur besser werden und dass ich gestärkt aus dieser Krise komme.
Vieles weiss ich theoretisch schon, aber wenn es mir schlecht geht, ist es unheimlich schwierig die Veränderungen in Angriff zu nehmen oder sich auf den Lernprozess einzulassen.
Ich bin noch zu sehr mit den Symptomen beschäftigt und hab mich da etwas festgebissen. Ist mir schon klar dass ich da mehr loslassen muss und auch meine Angst akzeptieren sollte, aber das ist unglaublich schwer manchmal....oder oft.
Ich habe schon Hoffnung dass es wieder wird, anders kann ich mir das garnicht vorstellen Jeder Tag ist ja schon ein wenig anders.

Nachher geh ich zum Psychiater. Bin schon bisschen aufgeregt, ich hoffe der "droht" mir nicht wieder mit einem Klinkaufenthalt....

Grüssle



51
3
  10.12.2010 09:35  
Hallo Strandfrau ,

wie geht es dir? Ich hoffe das Medikament schlägt an, ich denke es ist ein sehr gutes Medikament, habe viel darüber gelesen und viele berichten positiv darüber. Ic nehme seit kurzem auch wieder Sertralin, dass ist aus der selben Medikamentengruppe und es hilft mir sehr gut.

Habe so gut wie keine Panik mehr, nur noch ab und an ein unwohles Gefühl, wenn ich weiß ich bin den Situationen ausgesetzt, die mir davor Angst gemacht haben.

Ich kenne deine Angst, dass es nie wieder gut wird oder man möchte wieder 'die Alte' sein, die die man früher mal war.
Ich für meinen Teil, habe durch meine Erfahrungen mit der Depression und eben vor kurzem dann auch mit der Angst gelernt, dass ich wohl nie wieder die werde, die ich mal war. Dafür ist viel zu viel passiert und die Krankheit hat mein gesamtes Leben und meine gesamte Einstellung verändert.
Ich bin nicht der Tüp, der in allem was passiert einen Sinn sieht. Eher denke ich mir jetzt nach 10 Jahren, es ist eben einfach nun mal so, was soll ich mehr tun, als durchzuhalten und schaun, dass es mir einigermaßen gut geht sei es durch Therapie, Medikamente u.s.w

Am Anfang meiner schweren Depression konnte ich natürlich keineswegs in diese Richtung denken, naja aber nun nach all den Jahren kann ich es annehmen, klar es gibt auch schlechte Tage aber es gibt auch viele gute und daran halte ich fest.

Ich glaube ich kann dir sagen, dass es besser wird, wenn nicht sogar, dass es wieder gut wird. Ich war ganz unten, nicht mehr lebensfähig, nicht mehr fähig aufzustehen und jetzt gehe ich wieder arbeiten und bin (meist) glücklich

Deswegen, geb nicht auf, es wird wieder werden, vielleicht mit kleinen Schritten aber auch diese werden mit der Zeit immer ein wenig größer werden...

Ich wünsche dir dafür viel Kraft und alles liebe Sommerblume





615
29
im schönen Remstal
1
  10.12.2010 13:57  
Liebe Sommerblume!

Vielen Dank für Deine unterstützenden Worte Es ist gut zu hören, dass es wieder aufwärts geht. Man muss eben Geduld haben und auch liebevoll und verständnisvoll mit sich umgehen, und sich wenn`s geht, nicht selbst unter Druck setzen.

Ich hatte es schon einmal ähnlich vor 13 Jahren, da fing es auch im Oktober an und dann ging ca. ein Jahr bis ich mich wieder relativ stabil gefühlt habe. Nach 2 Jahren war ich dann wieder total angstfrei, mutig und hab das Leben dann echt gelebt! Hab auch in all den Jahren nicht mehr wirklich an die Angst o.ä gedacht.
Deswegen hat es mich jetzt schon überrascht nach so vielen Jahren.

Aber wenn es damals wieder gut wurde, wird`s jetzt sicher auch wieder gut. Es braucht halt seine Zeit....

Und die "Alte" will ich vielleicht garnicht mehr werden, weil die "Alte" hat ja vieles auch so gemacht, dass es mir nicht gut getan hat.
Eine neue echtere Version von mir selbst wäre schön

Liebe Grüße
die Strandfrau



274
4
  13.12.2010 21:51  
Hallo Strandfrau,
wie geht es Dir inzwischen?
Als Drohung würde ich einen Klinikaufenthalt nicht sehen - ich würde mich sogar freuen weil ich einen Teil der Verantwortung in meinem Leben abgeben kann.
Kochen und putzen fallen weg.....und Wäsche waschen erstmal auch. Mich "nur" um mich kümmern und Leute um mich haben die sich auch um mich kümmern und mir helfen das ich mir selber helfen kann.....ich fänd das prima.
Schwarzwald wäre schön....klar ist das nicht für jeden was aber ich würde mich schon bissl darauf und auf die Entlastung und das "weniger an Druck" freuen.
Und nicht vergessen.....Du hast die Wahl....."müssen" mußt Du nicht.
Geh Deinen Weg so wie es Dir gut tut: mal große Schritte und mal kleinere udn ab und zu mal stehen bleiben und die Aussichten genießen
Lächle Dich doch mal selber im Spiegel an - Du hast es ganz bestimmt verdient!
LG
Seelchen



274
4
  13.12.2010 21:52  
Hallo Strandfrau,
wie geht es Dir inzwischen?
Als Drohung würde ich einen Klinikaufenthalt nicht sehen - ich würde mich sogar freuen weil ich einen Teil der Verantwortung in meinem Leben abgeben kann.
Kochen und putzen fallen weg.....und Wäsche waschen erstmal auch. Mich "nur" um mich kümmern und Leute um mich haben die sich auch um mich kümmern und mir helfen das ich mir selber helfen kann.....ich fänd das prima.
Schwarzwald wäre schön....klar ist das nicht für jeden was aber ich würde mich schon bissl darauf und auf die Entlastung und das "weniger an Druck" freuen.
Und nicht vergessen.....Du hast die Wahl....."müssen" mußt Du nicht.
Geh Deinen Weg so wie es Dir gut tut: mal große Schritte und mal kleinere udn ab und zu mal stehen bleiben und die Aussichten genießen
Lächle Dich doch mal selber im Spiegel an - Du hast es ganz bestimmt verdient!
LG
Seelchen

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