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Sunny81


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wir bleiben auf jeden fall im kontakt. tut gut mit jemanden drüber zu reden. mein freund und meine mutter sind leider keine grosse hilfe

13.04.2017 19:09 • #41


Dreschi


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Unterstützung habe ich zum Glück von allen Seiten, aber es ist doch was anderes mit jemandem zu schreiben, der in der selben Situation ist.

Alles gute

13.04.2017 19:25 • #42


Sonnenblume216

Sonnenblume216


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Ist dieser Thread noch aktuell? Würde auch gern was dazu schreiben. Aber erst heute Abend. Bin im Moment auf Arbeit und habe dafür leider keine Zeit.

31.07.2017 09:59 • #43


Robinson

Robinson


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Geht es euch auch so, irgendwie nicht "Da" zu sein ? Benommenheit und immer Schlaff ?
Dann wieder beim Einschlafen Unruhig und Überdreht ?
Das geht mir schon sooooooi lange so.
Und trotzdem dieser innere Antreiber.
Mist.

31.07.2017 12:24 • #44


Freisein


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Ja, das kenn ich. Ich nehme halt Medikamente dagegen weil ich sonst gar nicht einschlafen könnte und am Morgen nicht in die Puschen komme. Was sedierendes auf den Abend, was aktivierendes am Morgen (wirkt auf Dopamin und Noradrenalin und nicht auf Serotonin). Manchmal wirken die am Abend aber auch nicht mehr.....

01.08.2017 10:44 • #45


Sonnenblume216

Sonnenblume216


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Mir geht es im Moment nicht gut. Ich kann mich zu nichts aufraffen. Ich möchte so vieles machen und schaffe nichts. Ich hab irgendwie keine Kraft. Liegt vielleicht am Wetter, oder an irgendwas anderem...ich weiß nur nicht woran.

02.08.2017 20:36 • #46


Garrosh77

Garrosh77


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Ich habe mit Burnout auch einige Probleme, oder gehabt. Anfangs habe ich das noch abgestritten und dachte mir , ich bin einfach in einer Phase oder ähnliches. Ich habe dann gemerkt dass ich Stark an gewicht abgenommen habe und auch absolut keinen Appetit hatte. Wochenlang. Dann hat mich ein Freund dazu motiviert mit dem Sport anzufangen. Mit dem Sport kam die gesunde Ernährung hinzu. Wenn ich abends alleine bin habe ich schon noch ab und zu negative gedanken, dagegen habe ich mir dann eine Tageslichtlampe geholt. Die vertreibt auf jeden Fall die Dunkelheit und Trübes wetter. Ich finds wirklich top. Ich würde schon behaupten dass diese 3 Dinge die lösung meines Problems waren. Mittlerweile geht es mir in der Regel dauerhaft gut. Ab und zu habe ich noch kleine Schübe, besonders wenn ich längere Zeit keinen Kontakt zu Freunden oder Familie habe.

04.08.2017 18:39 • #47


Garrosh77

Garrosh77


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Zitat von Garrosh77:
Ich habe mit Burnout auch einige Probleme, oder gehabt. Anfangs habe ich das noch abgestritten und dachte mir , ich bin einfach in einer Phase oder ähnliches. Ich habe dann gemerkt dass ich Stark an gewicht abgenommen habe und auch absolut keinen Appetit hatte. Wochenlang. Dann hat mich ein Freund dazu motiviert mit dem Sport anzufangen. Mit dem Sport kam die gesunde Ernährung hinzu. Wenn ich abends alleine bin habe ich schon noch ab und zu negative gedanken, dagegen habe ich mir dann eine Tageslichtlampe geholt. Die vertreibt auf jeden Fall die Dunkelheit und Trübes wetter. Ich finds wirklich top. Ich würde schon behaupten dass diese 3 Dinge die lösung meines Problems waren. Mittlerweile geht es mir in der Regel dauerhaft gut. Ab und zu habe ich noch kleine Schübe, besonders wenn ich längere Zeit keinen Kontakt zu Freunden oder Familie habe.

Ich habe jetzt mal meine rausgesucht. Ich hab mir diese Aufgehangen http://www.tageslichtlampe.net/tageslichtlampe-decke/ die gibt es auf jeden Fall in den veschiedensten Preis und Grössenklassen

08.08.2017 07:38 • #48


Syndikus


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Hallo, Dreschi; habe meine liebe Ma von 1990 - 1996 gepflegt. Sie war durch einen Schlaganfall halbseitig gelähmt und zum
Pflegefall geworden. Zeitgleich hatte ich einen ca. 10-h-Tag, so daß ich werktäglich nur noch 5 h Zeit zum nächtlichen Schlafen
hatte.
Dann kamem psych. Erschöpfungszustände, das negative Gedankenkarrussell, das sogen. "schwarze-Loch-Empfinden" und
dann die Todessehnsuchtsgefühle und -wünsche ...

Ich wandte mich an einen Nervenarzt; der verschrieb mir Jarsin 300 (ein Johanniskrautpräparat). Es hilft jedoch nicht bei
schweren Depressionen - dabei hatte ich gerade eine solche !

Nach etlichen Umwegen war ich rund ein Jahr lang stationär in einer Uni-Klinik.

Medikamente: a) Quilonum (= Lithiumsalz), b) Paroxetin 40 mg (= Lithiumsalz), c) Dominal (= Schlafmittel), als Bedarfsmed.

Berufsunfähigkeit, Anerkennung als Schwerbehinderter und Eingruppierung in (die alte Pflegestufe eins),
jetzt: Pflegegrad 3

Nach 16 1/2 Jahren Lithiumsalzen sind meine Nieren zu ca. 40 % defekt !

Seit ca. 2 Wochen stationäres Ausschleichen der Lithiumsalze bei gleichzeitigem Einschleichen eines (seit ca. 2007 !
zugelassenen) Medikaments namens "Abilify".

Die Ärztin teilte mit, daß die bisherigen Nachteile, wie insbesondere: Körperhitze, sexuelles Desinteresse, Stimmungs-
schwankungen, verwaschene Sprache, Vergesslichkeit im Kurzzeitgedächtnis, Namensfindungsschwierigkeiten, u.a.

Seither ist das starke Durstgefühl gewichen, habe keine Magenschmerzen mehr, der Antrieb ist verstärkt worden;
geblieben ist jedoch das sogenannte "Morgentief" (ca. 2/3 aller Depressionspatienten leiden darunter ...)

Als "Drehtürenpatient" einer gravierenden Depression (keine manische Depression, sondern "nur" eine schwere
Erschöpfungsdepression) hoffe ich sehr, daß das Mittel "Abilify" mir intensiv und nachhaltig gegen meine Depression
hilft !

Jetzt kann ich mich endlich meinen teilweise kaputten Nieren widmen ...

Ich hoffe inständig, ich konnte etwas helfen !


Gruß, Syndikus

03.09.2017 00:08 • #49


Freisein


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Ich sag nur Bupropion. Versuch das. Ich hab ne Kombi aus Bupropion, Escitalopram und am Abend Trimipramin. Erst mit dem Bupropion wurde es besser!

03.09.2017 11:34 • #50


Robinson

Robinson


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Hallo @Freisein !
Seit 1.August nehme ich auch Elontril.
Es wirkt bei mir ganz gut, selbst bei 150mg.
Bei mehr bin ich "zu wach".
Die verdammte Erschöpfung grade morgens ist Geschichte.
Kaum NW.
Allerdings wirkt Bupropion nicht so gegen Depressionen.
Allerdings eier ich noch mit Lyrica rum,
mein HassLiebeMedikament.

Diese Erschöpfung Quält mich schon seit Jahrzehnten.
Ich als Mann habe immer wieder versucht mit "zusammengebissenen Zähnen" trotzdem weiterzu machen.
Ich würde mich freuen wenn dieser Thread Aktiv bleibt, oder ich mich per PN weiter austauschen kann denn langsam (?) kann ich wirklich nicht mehr.
Bin aber Ungeduldig was kleine Schritte angeht.

03.09.2017 14:41 • #51


Freisein


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@Robinson das freut mich sehr, dass es dir auch hilft! Ich nehme auch mehrere AD, das Bupropion wirkt bei mir zu wenig gegen die Ängste und die Anspannung, deswegen nehme ich da noch was.

Das mit Zähne zusammen beissen und weiter machen kenn ich auch bei mir, ich wollte ja nicht ein Weichei sein und schlapp machen. Ich hatte einen sehr angespannten Kiefer deswegen und lauten Tinnitus. Versagen kam nicht in Frage. Aber du weisst ja, irgendwann geht ignorieren nicht mehr...

03.09.2017 21:08 • #52


Sonnenblume216

Sonnenblume216


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Hallo Leute, ich muss mal jammern. Ich bin im Moment völlig fertig und merke schon seit ein paar Tagen das ich eigentlich mal eine Pause bräuchte, also eine Krankschreibung. Das kann ich aber nicht einfach machen weil ich erst seit 3 1/2 Monaten in meinem jetzigen Job bin und schon 2x jeweils 3 Tage krankgeschrieben war.

Ich weiß nicht was ich machen soll...ich will meine körperlichen Signale nicht ignorieren, aber andererseits habe ich auch Angst dann gekündigt zu werden. Das ist eine richtige blöde Situation gerade.
Hat da vielleicht jemand von euch Erfahrung mit?

22.09.2017 21:55 • #53


Flame


01.03.2019 13:40 • #54


Icefalki

Icefalki


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Flame, versuche mal, dass du annehmen kannst, wirklich annehmen, dass dieses Leben aus Höhen und Tiefen besteht. Und ja, du musst gerade wirklich eine schlimme Zeit durchstehen. Das kann man nicht schönreden, und diese Schwere gerade nicht empfinden wollen. Ob das nun wirklich in die Richtung geht, ist nicht vorhersehbar. Aber mach es nicht noch schlimmer, dass du dich davor fürchtest. Das zieht noch mehr Energie weg. Versteht du?

Ich kenn das auch. Man möchte einfach nimmer so leiden. Nur manchmal ist es eben so. Also, lass es zu, denn du hast diesen Verlust zu verdauen. Wehr dich nicht und vertraue auch ein bisschen auf die Medis, die dir helfen.

Ich Knuddel dich mal ganz dolle.

01.03.2019 15:32 • x 2 #55



Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser