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M

muenchner78
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Sammelthema
Hallo! Eines vornweg: Ich befinde mich mittlerweile in Psychotherapie und auf dem Weg der Besserung...

Ich hatte schon als Jugendlicher eine leichte Angst vor dem Sterben. Und im Laufe der Jahre, als auch noch meine Panikattacken hinzukamen, wurde es immer schlimmer. Um es klar zu sagen: Das Sterben an und für sich ist für mich nicht das Problem. Sondern eher die Vorstellung, für immer und ewig nicht mehr existent zu sein. Einfach weg zu sein. Versucht mal Euch vorzustellen, wie es war als ihr noch nicht geboren ward. Ihr habt praktisch bis zu Eurer Geburt Millionen Jahre nicht existiert. Wer sich versucht das vorzustellen, weiß wovon ich rede. Nun kam zu dieser Angst auch noch dazu, dass ich Angst im Dunkeln bekam und noch schlechter einschlafen konnte, als bisher. Meine Psychotherapeutin kommt mir dann immer mit dem philosophischen Aspekt - irgendwie kann sie sich nicht in mich hineinversetzen. Und jetzt kommt der Hammer: Sobald ich im Fernsehen oder einem Film etwas wie eine Beerdigung sehe, dann bekomme ich Angst und meine Gedanken drehen sich nur noch darum.
Ich kann sogar, wenn ich mich in den Tod "hineinversetze" eine Panikattacke gezielt auslösen. Wahnsinn oder? Ich weiß nicht, wie ich das in den Griff bekommen soll.

Würde mich über Antworten freuen, vor allem von Leuten, die mit dieser Problematik was anfangen können.

14.05.2021 x 1 #1


376 Antworten ↓
N

nocardus
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Hier wurde ja schon länger nicht mehr geschrieben, aber vlt liest ja doch noch jemand hier mit und antwortet.

Ich habe das Forum auch über den Eintrag in eine Suchmaschine "Angst vorm Sterben" gefunden.
Meine Geschichte wird wohl auch etwas länger, ich schreibe sie in den nächsten Tagen hier mal auf. Ich habe gerade wenig Zeit, trotzdem wollte ich hier schonmal "Hallo" sagen.
Die Angst vorm Sterben ist das heftigste was mir je passiert ist, denn es gibt leider keinen Ausweg aus dieser Vorstellung.
Nichts womit man sich beruhigen könnte, denn es wird passieren, egal was man sich auch immer vorstellt.

Und der Gedanke an die hier oft beschriebene "Nichtexistenz" ist auch für mich das grauenhafteste überhaupt.
Im Moment habe ich bei allen Dingen die ich tue die Frage im Hinterkopf, wozu das machen, du stirbst eh, es macht keinen Sinn überhaupt etwas zu machen. Wir enden alle unter der Erde und verotten oder sind verbrannt als Asche in einem kleinem Topf. Schrecklich.

Am liebsten würde ich es auch gleich und sofort hinter mich bringen, damit ich endlich Ruhe vor dem Thema habe, aber das ist ja auch keine Lösung, denn die Zeit die einem geschenkt wurde möchte ich eigentlich schätzen und nutzen.
Aber wie zur Hölle soll das gehen wenn ich täglich nur an das sterben denke?
Es ist der letzte Gedanke vorm Einschlafen und der erste nach dem Aufwachen.
Ich werde noch verrückt damit.

04.04.2015 17:56 • x 2 #334


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Panische Angst vor dem Sterben / Tod

x 3


A

Angsthase76
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Zitat von Juris:
Glaubt ihr, dass das nächste Leben dann besser wird, weil die Seele sich in diesem Leben für ein Leben in Krankheit entschieden hat? Sie sich also bereits so erfahren konnte.

Ich hab mir ehrlich sagt darüber noch nicht soviele Gedanken gemacht. Ich bin in einem Atheistischen Haushalt aufgewachsen und sehr Wissenschaftsbezogen. Ich interessiere mich sehr für Physik und Astronomie. 1998 ging es mir psychisch sehr schlecht, ich hatte meine erste Depression und sah keine Zukunft. Ich hab damals über Selbstmord nachgedacht und eines Abends, als es ganz schlimm war, da hatte ich plötzlich dieses komische Gefühl als ob der Tod im Raum wäre. Ich kannte das Gefühl von früher, immer wenn jemand starb war dieses Gefühl kurz vorher da. Als Kind hat mir das viel Angst gemacht. Und plötzlich war da diese Stimme in meinem Kopf, die mir sagte ich solle es mal mit Beten versuchen. Es war total merkwürdig, ich hab irgendwie sowas wie ein Selbstgespräch geführt in dem ich argumentiert hab, daß das doch quatsch ist, es gibt keinen Gott. Doch diese Stimme sagte mir das ich nichts zu verlieren hätte, wenns keinen Gott gibt, daß würde ich nur ein Selbstgespräch führen und könnte dann immernoch mich umbringen wenns nix bringt, aber falls es ihn gibt, dann könnte er mir vielleicht helfen.

Und so war es dann auch, ich bekam Hilfe und seitdem glaube ich, daß es da wirklich jemanden gibt, der über uns wacht und uns hilft wenn wir darum bitten.

Und zu dem "Tod im Raum", auch das hat sich im Laufe de rJahre für mich verändert. Als Kind macht mir der Gedanke an einen unsichtbaren Sensenmann irre viel Angst, inzwischen glaube ich das da wirklich jemand ist wenn wir sterben, aber es ist niemand der angsteinflößend ist. Ich glaube es ist jemand der uns auf den letzten Weg begleitet und die Hand hält. Auch meine Mutter und Oma sahen vor ihrem Tod jemanden.

Diese Stimme die ich damals gehört habe kam einige Jahre später nochmal wieder: Ich saß eines Abends am PC und plötzlich war da wieder dieses Gefühl und diese Stimme sagte mir, daß es unsere letzte gemeinsame Nacht mit meiner Hündin sein würde und ich die letzten Stunden besser nutzen sollte statt am PC zu sitzen. Sie war damals schon krank aber ihr gings schon wieder besser aber ja sie starb am nächsten Tag. Ich bin bis heute dankbar über diese Vorwarnung.

Und wenn es einen Gott gibt und jemanden, der uns im Augenblick des Todes abholt, was gibts dann noch zu befürchten? Ich hab seitdem keine Angst mehr vor Tod und Sterben.

Was das Thema Wiedergeburt angeht, ich hab mir dazu noch keine richtige Meinung gebildet. Was ich bisher darüber denke: Ich kann mir gut vorstellen, daß wir nach unserem Tod in eine andere Dimension oder sowas wechseln und dort zu einem Großen Bewußtseit zurückkehren, von wo unser ICH gekommen ist. Ich vermute jeder schafft sich dort seine eigene Realität. Vielleicht kann man dort mit Gedanken die Realität verändern, ähnlich wie in einem Klartraum. Vielleicht ist das sowas wie der Himmel, ich glaube jedenfalls nicht das es etwas ist was wir fürchten müssen. Und ich glaube das wir von dort irgendwann wieder auf die Erde geboren werden. Ob unsere Entscheidungen in diesem Leben einfluss darauf nehmen wie es uns im nächsten geht weiß ich nicht, ebenso wenig ob wir uns im Vorfeld unser jetziges Leben auswählen. Ehrlich gesagt ist es mir auch egal, ich versuche so gut wie möglich durch dieses durch zu kommen und keinen allzugroßen Mist zu bauen Wink

Aus rein wissenschaftlicher Sicht finde ich ein Konzept von Wiedergeburt ziemlich logisch. Wenn man sich die Natur so ansieht, so gibt es da soviele Kreisläufe. Angefangen beim simplen Wasserkreislauf, Bäume die jedes Frühjahr wieder neu blühen und selbst nach ihrem Tod weiterverwendet werden bis hin zum Universum selber. Wenn eine Sonne stirbt dann verschwindet sie nicht einfach, sondern wird umgewandelt in einen anderen Stern bis hin zum schwarzen Loch. Und selbst beim Universum selber gibt es viele die der Meinung sind, daß es nach der Ausdehnung sich wieder zusammenzieht und sich neu erschafft.

Was mich aber in der Physik am meisten überzeugte ist der Energieerhaltungssatz. Er besagt das Energie niemals verloren gehen kann, sondern nur umgewandelt wird. Wenn ich jetzt einen Lebenden Menschen mit einem Toden vergleiche so ist der Hauptunterschied die fehlende Energie: Es gibt keine Elektrische Aktivität im Herzen oder Gehirn und ich denke unsere Bewußtsein ist nichts anderes als Energie. Laut Physik kann diese Energie aber nicht verschwinden, sie kann nur umgewandelt werden....

Bei all den Wundern, die im universum also existieren und von dem unser Bewußt sein eines auch ist: Wieso sollte ausgerechnet dieses eine nicht als Kreislauf konzipiert sein, wenn alles andere ein Kreislauf ist? Das wäre unlogisch

11.06.2013 00:19 • x 1 #311


Zum Beitrag im Thema ↓


L
Lieber muenchner78,

bist Du offen für Neues?

Wenn ja, dann möchte ich Dir ein Buch empfehlen. Es heißt "Achetypen der Seele" von Varda Hasselmann.
Für mich ist die Vorstellung, dass unsere Seelen verschiedene Stadien durchleben und vor allem lange, lange existieren, sehr tröstlich.
Es ist kein Buch einer Religion oder Sekte o.ä., sondern ist für psychologisch interessierte Menschen, die auf bestimmte Fragen keine Antworten finden können. Hat mir meine Therapeutin empfohlen.

Vielleicht findest Du auch Trost darin, dass (möglicherweise) alle Menschen bei ihrer Geburt bestimmte Seelenmuster als Basis ihrer Persönlichkeitsentfaltung mitbringen und die Seelen sich stetig weiterentwickeln.

Ich denke, es gibt in der persönlichen Entwicklung, die in Form von Therapie abläuft, irgendwann eine Grenze, wo man selber merkt, dass es nicht weitergeht. Das könnte ein Ausgangspunkt sein, um sich anderen Sichtweisen von dieser Welt zu zu wenden. Es gibt so viele Ideen ud Vorstellungen und die Welt ist bunt.

Ich weiß nicht, ob Dir diese Form von Literatur "bekommt"? Vielleicht löst es weitere Ängste aus. Aber vielleicht ist der Weg genau da, wo die Angst ist...... und einen Versuch wäre es doch wert? Du liest gerne, eine gute Voraussetzung.

Alles Liebe

x 1 #2


G
Hallo Muenchner,

bin auch ein Münchner, wenn auch ein weiblicher.

Dein Text beschreibt sehr gut meine Gedanken.
Dieser Gedanke, irgendwann einfach nicht mehr da zu sein, nie wieder, macht mich verrückt. Und während ich hier darüber schreibe, bekomme ich schon wieder feuchte, kalte Hände.
Wann oder wo auch immer ich mit diesem Thema in Berührung komme, werde ich nervös, bekomme im schlimmsten Fall eine Panikattacke.

Eine Beerdigung im Film ... nee, geht gar nicht.

Leider kann ich Dir hier auch nur scheiben, dass es mir genauso geht.
Einen Tipp kann ich Dir nicht geben. Zur Zeit vermeide ich das Thema und alles, was dazu gehört.
Aber mir ist natürlich auch bewusst, dass ich früher oder später was dagegen tun muss.

Mensch, nu ist mir schon wieder ganz kribbelig

Grüße
sk

x 1 #3


M
Hallo! Erstmal danke für Deine Nachricht Lilly42! Ich werde mir das Buch sicher mal anschauen. Bin momentan eh nur am Lesen. Danke für den Tipp!

Nun zu Dir Müchnerin Schade dass Du hier nur Gast bist. Würde gern mehr mit Dir über das Thema schreiben. Anscheinend fühlst Du dasselbe wie ich. Melde Dich hier doch mal an und vielleicht tauschen wir mal unsere E-Mail-Adressen. Endlich mal jemand, dem es genauso geht wie mir.
Als ich darüber schrieb, beschlich mich auch wieder das "komische Gefühl". Und es ist so, als ob ich die Dunkelheit spüren kann. Es geht mir sogar durch den Magen. Klingt verrückt und sicher denken auch manche dass ich das werde, wenn ich weiter so mache. Aber diese Angst begleitet mich schon so lange und ich bekomme das irgendwie nicht in den Griff. Melde Dich mal wieder.

x 2 #4


L
hey muenchner78...
kann deine angst gut nachvollziehen, hab genau das gleiche problem wie du. hab totale angst vorm tod sein. wenn ich irgendetwas sehe was mich daran erinnert grübel ich voll lange nach und bekomm oft deswegen ne panickattacke. das ist eigentlich der häufigste grund für ne PA bei mir. ist einfach unvorstellbar das man nach dem tod niewieder auf der erde sein wird...und angst vor der dunkelheit hab ich auch ^^

x 1 #5


P
Hallo muenchener,
auch ich habe total Angst vor dem sterben,als bei mir mit der Angst anfing,war gerade meine Nachbarin mit 30 Jahren an Gebärmutterkrebs gestorben.Ich hatte sie ein paar Tage vorher noch gesehen undplötzlich war sie nicht mehr da.Kurz darauf starb eine entfernte Bekannte an Krebs.Sie war erst 40.Letztes Jahr am 26.12 starb die Schwester meiner Freundin ganz plötzlich an einem Herzinfakt.das war ein Schock.es macht mir total bewußt,wie schnell es gehen kann und man kann nichts dagegen machen.
Dieses jahr ging es mir besser,hatte ganz selten Panikattacken,bis vor 2 Wochen,da erzählte mir meine Tochter,das in ihrer Parallelklasse ein Mädchen mit 15 Jahren an Herzinfakt gestorben ist.Sie hatte ein Loch im Herz und die Ärzte hatten ihr gesagt sie würde auf jedenfall damit 20 Jahre alt werden.
Seit dem hatte ich mal wieder ein paar Panickattacken und ständig das Gefühl von Atemnot.Mag deswegen auch im Fernsehen nichts mehr von Tod und Sterben sehen und hören.Dann schalt ich sofort um.
Ich kann dich also gut verstehen wie du fühlst.
LG panikmausi

x 1 #6


M
Also mit so viel Resonanz hätte ich nicht gerechnet. Ich bin ja gar nicht allein Aber eins müssen wir uns alle vor Augen führen, ob Angst hin oder her - auch wir können diese "grausame Maschinerie" nicht stoppen. Beängstigend oder?

x 1 #7


E
Hallo ihr lieben, hallo muenchener78,
ich finde es super gut, was Lilly geschrieben hat und kann das nur unterstreichen:
es geht weiter nach dem Tod! wenn es für euch auch schwer zu glauben sein möge... doch ich bin einer SCHAMANIN begegnet, die mich in das Wissen der alten Schamanen eingeweiht hat - für unseren Verstand ist das schwer zugänglich und ich selbst weiß auch noch nicht wovon ich hier eigentlich schreibe, doch ich habe es gefühlt: ES GEHT WEITER! ich bin davon überzeugt...
wir haben uns vorher dafür entschieden, dieses Leben zu leben...

ich habe diese Panikattacken vor dem Tod selbst mal durchlebt. es ist als würde jemand die kehle zuschnüren! heute weiß ich, dass ich mir selbst die kehle zugeschnürt habe

als ich das gefühlt hatte dass es nach dem Tod weitergeht, habe ich kurz darauf etwas dazu geschrieben:
--------------------------------------------------------------------------------
Es waren Tausende von Seelen im Universum. Da sagt die eine Seele.
"Mir ist sooo langweilig. Euch nicht auch?"
Und die anderen Seelen schrieen: "Jaaa. Schlag was vor!"
"Ich habe eine geniale Idee. Wir gehen auf die Erde und lernen unsere Liebe anders kennen."
Die anderen Seelen waren verdutzt: "Liebe? Nennst du unsere Verbindung zueinander Liebe?"
"Ja", sagte die Seele. "Damit wir uns in der Materie, in der wir uns dann befinden an diese Verbindung erinnern."
Die Seelen waren einverstanden.
Nun waren einige von ihnen auf der Erde und erfuhren die Liebe auf anderen Ebenen.
Doch als sie wieder im Universum waren, erzählten sie den anderen.
"Och, das ist immer noch so laaangweilig. Dasselbe haben wir doch hier auch.".
Die anderen Seelen sagten: "Dann müssen wir uns was spannenderes ausdenken. Wie wäre es, wenn wir uns alle auf eine Aufgabe festlegen würden und uns andere Gefühle beibringen. Wir nennen sie Freude, Trauer, Wut, Furcht..."
"Au ja, riefen die anderen. Wir senden uns gegenseitig diese Gefühle und das, was sich daraus entwickelt nennen wir Karma. Das klingt spannend. Es wird schwer scheinen und uns ist dann nicht mehr so laaangweilig."
Die Seelen tauschten sich aus: "Du, ich möchte in meiner Inkarnation auf dich treffen, damit du mich das fürchten leerst.", sagte die eine zur anderen.
"Ok", sagte diese. "Aber es ist wichtig, dass du dich an mich erinnerst, damit ich wieder frei sein kann."
Eine andere sagte: "Ich möchte auf dich treffen. Mit dir möchte ich lernen, wie man genießt."
Die andere sagte: "Neee, frag eine andere. Das ist mir zu der Zeit zu langweilig."
Eine andere sagte: "Au ja, auf einer Insel, die wir uns dann schaffen."
"Ok, aber es ist wichtig, dass du dich an mich erinnerst."
"Gut."

Nach der irdischen Reise treffen sich die Seelen wieder, die es nicht bis zur Erleuchtung schafften.
"Ich hab dir doch gesagt, du sollst drauf achten, dass du dich richtig erinnerst."
"Ja, ja", sagte die andere. "Dann eben noch mal... macht doch nichts."

x 1 #8


I
Hallo ihr alle!
Ich bin leider auch krank! Und dass mit 22ig. Meine mutter hat sich 93 den kopf angeschnitten in unserem keller und ich hatte ein wunderschönes leben trotz all dem. doch seit dem ich mit meinem schatz vor 1 jahr schluss gemacht habe da sie fermgegangen ist erlebe ich die hölle. ich habe eine sehr guten job aber immer probleme mit dem atmen. ich denke immer jetzt ist es aus. und dass interessante keiner hilft mir dabei. jeder psychologo sagt er hat keine zeit. warteliste. es ist zeitweise unerträgich! abr niemand helfen. Sorry für die fehler,meie tastaur is kaaaaaaputt. aber meine mum hatte auch probleme. jetzt kann ich sie verstehn. wieso man sowas macht wenn einen niemlft. zum glück gbts Alk.,da geht die angst weg! Schlmm oder?? Ichh hab 1er schulabschluss und geh wegen meiner panikattaken zu grunde!

x 1 #9


E
Hallo ich habe noch eine interessante seite zu dem thema "tod" und "sterben" gefunden:
http://www.leben-sterben.de/in_den_tod_gehen.htm

liebe grüße, ulrike

x 1 #10


L
was fürn quatsch da steht! ich find die seite nicht gut. aber kann man ja sehen wie man will....

x 1 #11


M
Hi Leute! Heute war ich wieder bei meiner Psychotherapeutin. Die Themen waren Tod und Sterben sowie meine Panikattacken. Wir haben ausführlich darüber gesprochen und ich habe auch während der Sitzung eine Panikattacke bekommen, die wir dann aber mit Atemtechnik und Konzentration schnell wieder beseitigt haben (wieder ein kleines Erfolgserlebnis). Zum Thema Tod und Sterben meint sie, dass es unter anderem mit meinem Problem, die Kontrolle abgeben zu können, zu tun hat. Deshalb kann ich auch so schlecht einschlafen, weil ich einfach Angst habe einzuschlafen und los zu lassen. Des Weiteren solle ich mich darauf konzentrieren, dass ich JETZT lebe und mir das JETZIGE Leben so angenehm wie möglich und ohne Angst gestalte. Die Angst vorm Tod fällt in die Oberkategorie der Ängste, das heißt, es ist in den Griff zu bekommen. Bin jetzt erstmal wieder gut drauf. In der nächsten Sitzung werden wir näher darauf eingehen. Ich werde Euch auf jedem Fall berichten.

x 1 #12


L
ja berichte mal weiter über dem besuch bei der Psychotherapeutin. möcht ich bald auch hin. wär ja cool wenn das was bringt =)

x 1 #13


S
Hallo ihr alle!
Ich bin so froh,diese Seite gefunden zu haben,denn ihr sprecht mir aus der Seele!Vor allem was muenchner78 geschrieben hat,ging mir durch und durch,da es ebenso meine Gedanken hätten sein können. Ich habe mir auch schon oft vorgestellt wie es wohl vor meiner Geburt war,da ich mir vorstelle,dass es nach dem Tod auch so sein wird.Es vergeht kein Tag und fast keine Stunde,wo ich nicht über irgendwas diesbezügliches nachdenken muss.Ganz schlimm wird es wenn ich Todesanzeigen in der Zeitung lese, die ich fast schon aus Zwang immer lesen muss.Ich kann mit niemandem so richtig darüber sprechen und das Gefühl mit solchen Gedanken nicht allein zu sein ,ist unglaublich beruhigend.

x 1 #14


M
Hallo Synerah!
Es ist wirklich interessant was Du da schreibst. Was mich interessiert, wieso liest Du die Todesanzeigen, wenn Du Angst vorm Tod hast? Hast Du eine Erklärung dafür?

Ich kenne viele, die begreifen nicht, was "Leute wie wir" damit meinen - sie sollen sich mal vorstellen wie es wohl vor der Geburt war. Vielen fehlt einfach die Kraft oder die Phantasie, das zu visualisieren. Und wir "Ängstlichen" schaffen es halt uns das vorzustellen und steigern uns da rein. Allerdings wird man es nie so richtig schaffen es sich vorzustellen, wie es wohl war, bevor man geboren wurde - einfach weil unser Gehirn das nicht verarbeiten kann. Schrecklich ist aber immer wieder, wenn man diese Dunkelheit spüren kann. Dieses Nichts! Stimmts?

Wie Du auch sagst, es ist unglaublich beruhigend zu wissen, dass man nicht alleine damit ist. Die meisten belächeln uns "Ängstlichen" nur. Allerdings ist das keine dauerhafte Lösung, dass man weiß nicht allein damit zu sein. Vielleicht solltest Du auch mal einen Therapeuten aufsuchen? Vielleicht hast Du ja noch mehr Ängste. Leidest Du eigentlich auch unter Panikattacken?

Viele Grüße

muenchner78

x 1 #15


S
Also das ist bei mir irgendwie alles sehr interessant.Das mit den Todesanzeigen...ja,eine wirklich merkwürdige Geschichte.Alles,was mit diesem Thema (Tod/sterben)zu tun hat,zieht mich irgendwie magisch an. Aber eben nicht aus Begeisterung heraus ,sondern ich glaube,dass ich unbewusst versuche,mich damit abzufinden dass mir dieses Ereignis auch irgendwann bevorsteht.Ich glaube auch,dass ich will wissen,was auf mich zukommt.Hat alles mit der Krankheit und dem Tod meines Großvaters,dem ich sehr nahe stand,angefangen.Ist jetzt 4 Jahre her.Panikattaken suchen mich auch in manchmal kürzeren,manchmal längeren Abständen heim.Fängt oft an mit chronischem Unwohlsein,unspezifischen,körperlichen Beschwerden und damit verbundener Angst,eine richtig schlimme Krankheit haben zu können.Hab mal während einer Theater-Aufführung(ich hab mitgespielt) eine bekommen.Das war krass,aber ich hab es mir nicht anmerken lassen.Weiß nicht wie ich das mit dem Therapeuten angehen soll,wo ich suchen soll etc. In den Phasen,wo es mir gut geht,schiebe ich das gerne vor mir her.

x 1 #16


M
hallo
ja logisch es zieht dich magisch an weil du angst hast nicht mehr existent zu sein und darum suchst du unbewusst verzweifelt nach einer antwort im nichts und versuchst dich durch todesanzeigen immer wieder mit diesem nichts abzufinden was du dir selbst doch nur als "NICHTS" ausmalst! dieses nichts haben dir doch nur die leute um dich herum verklickert, weil sie selbst es nie geschafft haben sich etwas anderes vorzustellen... glaub doch nicht was andere sagen sondern versuch dir selber ein BILD zu machen. suche nach einem weg dir etwas anderes vorzustellen und es dir zu verinnerlichen z.B in esoterik oder andrem
ich finde es sehr interessant was Engelselfe schrieb. spiritualität heißt nichts anderes als selbstbewusstsein (selbstbewusstsein = sich seiner selbst bewusst sein!) wer weiß - vielleicht ist das der einzige weg für uns ins spirituelle zu finden!
letzendlich entscheidest du!

#17

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M
Zu Momo12345. Man kann durchaus der Meinung von Momo sein, muss man aber nicht. Denn für den Fall (was man wahrscheinlich nie wird beweisen können) dass nach dem Sterben nichts kommt und man "einfach nur Tod" ist und man auch selbst denkt, dass es so ist, wieso sollte man es sich dann mit Esoterik und anderen Sachen schönreden. Der einzige Vorteil wäre dann darin, ist meine Meinung, dass man keine Angst mehr haben muss und sich vielleicht nicht mehr ständig damit beschäftigt. Es gibt nun mal keinen BEWEIS dafür, dass es weiter oder nicht weiter geht.

Und ich schaffe es sehr wohl mir etwas anderes vorzustellen als dieses "dunkle Nichts". Es gab ja auch eine Zeit, in der ich nicht darüber nachdachte. Ich bin religiös aufgewachsen. Ich habe immer gebetet, an Gott geglaubt und meinte auch sonst immer Glück im Leben gehabt zu haben (bin Sonntagskind *g*). Aber irgendwann begann ich alles zu hinterfragen und kam zu der Erkenntnis, dass nichts so ist (Religion), wie man es uns weißmachen will. Vielleicht sollte man einfach nur lernen mit dem Tod umzugehen und ihn zu akzeptieren als "Teil des ewigen Kreislaufes". Aber das ist nicht leicht.

Zu Synerah: Ich kann eigentlich nur Deine Meinung teilen. Ich bin auch der Typ, der lieber sehen will was auf ihn zukommt, als dass ich meine Augen davor verschließe. Einen guten Therapeuten zu finden ist nicht einfach. Ich habe 2 probieren müssen und der 3. war dann der bzw. die Richtige. Gehe diesen Schritt, Du wirst es nicht bereuen. Bei mir hat es auch lange gedauert, bis ich diesen Schritt gegangen bin. Schob es auch vor mir her, wenn es mir phasenweise gut ging. Aber man muss diese Panikattacken am besten frühzeitig in den Griff bekommen und sollte nicht zu lange warten. Und wie ich schon während meiner Therapie gemerkt und gelernt habe, man hat sich diese Panikattacken antrainiert und kann sie sich auch wieder abtrainieren. Vor allem diese Erwartungsängste: "Oh mein Gott, hoffentlich bekomme ich jetzt keine!" oder "Wenn ich jetzt umkippe und andere sehen das" und und und...

#18


S
Also,ich habe oft versucht mir andere Alternativen als das "Nichts" vor zustellen, bekomme aber bei Esoterik, Religion etc. kein Bein auf den Boden. Bin ich vielleicht zu "realistisch"? Manchmal habe ich das Gefühl, dass Menschen sich nur selbst etwas einreden, um eben keine Angst mehr zu haben. Ich denke momentan einfach, dass wir alle genauso wie die kleine Eintagsfliege, der Fisch, den wir essen, oder die Mücke, die wir erschlagen, sterben werden und genauso wie sie, einfach nicht mehr da sind. Ich bin jedoch gerne bereit, etwas anderes denken zu können und ich beneide die Leute, die dies wirklich schaffen.Vielleicht kann ich bei einem Therapeuten andere Denkansätze bekommen, denn ich fühle mich ständig in Gegenwart des Todes und bin mir eben mehr als bewußt, dass es jeden Tag passieren kann. Ich will einfach nicht mehr, dass der Tod mein Leben bestimmt!

#19


G
hey..

es ist sehr spät und ich sollte eigentlich schlafen. aber die angst lässt mich nicht. ich habe grade gezielt nach einem solchen forum gesucht und das was "muenchner" beschrieben hat, kann ich gut, sehr gut nachvollziehen! allerdings sind bei mir die gedanken und die angst an den tod nicht das einzige was mich bedrückt!

dieses jahr fing alles mit einer nierenbeckenentzündung an.. eine woche lag ich krank im bett erholte mich daraufhin aber schnell wieder. ein paar tage später wachte ich nachts plötzlich auf weil ich keine luft mehr bekam. ich hatte panik und wusste mir nicht zu helfen..
viele tage darauf (die luftnot hielt an) war ich beim lungenarzt der eine allergie feststellte..
soweit konnte ich mir und die ärzte sich noch alles erklären..
doch dann häuften sich meine gesundheitlichen probleme..
daraufhin hatte ich einen sogenannten permanenten spannungskopfschmerz. dieser fühlte sich an als ob man einen viel zu kleinen hut tragen würde den man aber nicht absetzten kann.
meine atembeschwerden verbesserten sich zunächst wurden jedoch dann immer schlimmer. ich konnte einige zeit sogar nichtmals essen oder trinken weil ich dann das gefühl hatte ersticken zu müssen (kennt das jemand??)

ich hatte oft bauchkrämpfe, nackenschmerzen, unerträglichen druck auf der brust etc.

es hört sich alles vielleicht komisch an, aber ich war fast jede 5 minuten beim arzt, sogar einmal im krankenhaus wegen der sache mit dem kopfschmerz. ich wurde auf den kopf gestellt, es wurden eeg, ekg gemacht, mein kopf und meine lunge wurde geröngt, meine blutwerte zweimal untersucht, ich war beim lungenarzt, orthopäden, hals-nasen-ohren-arzt und was es sonst noch alles gibt...
meine ärztin bestätigte mir jedesmal "auf dem papier bin ich gesund"

wenn ich gerade bei meiner ärtzin war fühlte ich mich besser (da ich ja soeben untersucht wurde und ich ja eigentlich gesund war) nur wenn ich länger nicht beim arzt war kamen die gleichen gedanken wieder. ich stellte mir vor wie es ist, wenn zwar vor einer woche bei der untersuchung mit meinem kopf noch alles in ordnung war, aber sich inzwischen irgendeine -vielleicht sogar tödliche- krankheit gebildet hatte. also quasi ein teufelskreis.

erst die körperlichen beschwerden, dann kam die angst.

ich hatte mich von meinen freunden immer mehr abgewendet (unbewusst) und nun blieb mir eigentlich nur noch mein freund (der mich wirklich unterstützt) einige wenige freunde von uns und meine eltern!

wenn mein freund nicht da war (er ist oft unterwegs) hatte ich zeit zum nachdenken, ich überlegte immer wieder woher ich diese schmerzen habe etc. schließlich hatte ich angst vor jeglichen krankheiten die ich bekommen könnte...
ich steigerte mich immer weiter rein in diese gedanken.
ich hatte (habe) angst vor dem tod, vor dem das meine existenz da einfach enden sollte. ich hatte angst davor wie ich sterben würde. ich habe unerträgliche angst davor zu ersticken (wahrscheinlich weil die luftnot immer gegenwärtig war und ist) deshalb kann ich auch nicht mehr unbesorgt einschlafen, ich kann nicht mehr einfach nur essen oder trinken, denn ich habe immer angst mich zu verschlucken oder ähnliches und dann ersticken zu müssen.

ich versuche jegliche konfrontation mit dem tod zu vermeiden.. letzte woche ist zum beispiel unser nachbar gestorben, sobald darüber gesprochen wurde habe ich versucht nicht hinzuhören oder das thema zu wechseln, ich kann nichtmals mehr normale nachrichten hören, weil ich dann z.b. schlimme krankheiten oder unfälle auf mich projeziere.

ich habe angst davor das meine eltern sterben oder das meinem freund irgendetwas passiert, das ich die menschen verliere die mir am meisten bedeuten.

meine ganzen gedanken kreisen nur noch um tod, krankheit, angst etc.
ich weiß wirklich nicht wie ich das schaffen soll...
meine mutter sagt zum beispiel ich soll einfach an was anderes denken oder mich nicht verrückt machen, aber das sagt sich so leicht...

ich wäre sehr dankbar wenn sich jemand meinen text durchliest und mir vielleicht helfen könnte, selbst wenn er nur dieselben gefühle und gedanken teilt wie ich...was heißt selbst wenn, das wäre glaube ich die größte hilfe die ich jetzt haben könnte, anstelle irgendeinen therapeuten der selbst nicht weiß wie sich sowas anfühlt...

naja vielen dank schonmal im vorraus! liebe grüße, babsi

#20


A


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Dr. Hans Morschitzky
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