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M

meinewelt
Mitglied

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Hallo liebe Mitglieder javascript:emoticon(':D'),
ich bin neu hier und möchte mich deshalb mal kurz vorstellen.Ich bin ein mann,41 Jahre alt,verheiratet und habe zwei kleine Kinder.
Ich leide schon seit meiner Kindheit an verschiedenen Ängsten, die mir das Leben schwer machen.javascript:emoticon(':evil:')
Ich habe Angst vor Schmerzen,Schnee,Verantwortung zu tragen(schwer mit Kindern),Angst vor dem Versagen,Angst im Urlaub weiter weg zufahren,Angst alleine zu sein und bleiben und noch panische Angst vor dem plötzlichen Tod.javascript:emoticon(':oops:')
Ich habe schon mehrere Jahre Psychotherapie hinter mir und kann daher einigermassen mit diesen Ängsten umgehen.Aber leider nur einigermassen.javascript:emoticon(':?')
Meine Frau kennt mich und hat mich so akzeptiert wie ich bin und darüber bin ich auch sehr glücklich, den mit diesen Angsstörungen hat man es im Leben schon schwer genug.Ich wünsche mir Menschen kennen zu lernen,welche auch mit solchen Sachen zu kämpfen haben und vielleicht durch den Erfahrungsaustausch mit diesen Personen leichter Leben zu können.Da ich auch schon mal eine Gruppentherapie mitmachen durfte,habe ich sehr gute Erfahrungen damit gemacht.
Jetzt warte ich mal ab, was es den so für Reaktionen auf meinen Beitrag gibt. Gruß an alle Mitleidenden.

05.05.2020 #1


53 Antworten ↓
C

Christian2018
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Hallo Blumenfreude,

vorgestern, aam 14.02. war ja quasi DEIN Tag. Der Tag der Blumen Wink
Ich war gerade heute beim Arzt und habe einen Teil meiner Probleme untersuchen lassen. Dabei handelt es sich nicht um Dinge, die ich mir einbilde, sondern um Dinge, die wirklich da sind. In diesem Fall eine Entzündung im Knie. Wie und warum die dann hin kam? Who knows!
Das Problem bei mir ist viel mehr, dass ich in jeder körperlichen Reaktion gleich das Schlimmste sehe. Ich denke dann gleich an Krebs oder was weiß ich. Auch wenn es vielleicht ganz banale Dinge sin, die völlig andere Ursachen haben (könnten). Ich frage mich dann immer, warum ich so etwas habe? Schließlich hatte ich so etwas noch nie. Und schon jagd ein Gedanken den anderen, denn normal ist es ja nicht und das kann bestimmt was ganz schlimmes oder gar tödliches sein. Bin ich Hypochonder? Ja, ich denke schon. Wenn ich mir die Zähne putze, achte ich immer drauf, ob ich Blut spucke, denn das wäre ja ein Anzeichen für Magenkrebs. Ich achte auf meine Zunge, denn wäre die weiß belegt, wäre es ein Anzeichen von Mundsoor - eine typische Erkrankung, die die ersten Anzeichen vom Status AIDS anzeigen würde. Ich schaue nach meinem großen Geschäft schon über 1 Jahr lang nicht mehr in die Toilette, weil ja Blut dabei sein könnte und dann hätte ich vermutlich Darmkrebs. Ab Januar 2018 wollte ich wieder Mut fassen und einfach mal hinschauen (für die meisten das normalste der Welt), aber ich schaffe es noch immer nicht. Derzeit tut mir meine Wange von Innen weh, wie bei einem Muskelkater, die Stellen sind sehr druckempfindlich. Ich traue mich aber nicht, richtig zu tasten, ob vielleicht irgendwo ein Tumor ist. Verstehst Du jetzt, was ich meine?
Ich bin eigentlich ein sehr lebenslustiger und humorvoller Mensch. Ich bringe regelmäßig andere Menschen zum lachen, egal ob Privat oder in der Firma. Nach außen hin immer freundlich, hilfsbereit und gut gelaunt, aber innerlich bin ich so kaputt. Das belastet nochmal mehr. Diesen innerlichen Stress hätte ich gerne los. Diese ganzen Ängste, die einen echt kaputt machen. Manchmal sind sie so stark, dass ich den ganzen Tag kaum sprechen kann. Dann ist auch das Lustige weg. Ich erhole mich dann aber meist schnell wieder.
Weisst Du... In Foren wie diesen finden sich ja oft Menschen, die immer nur von sich erzählen. Ich bin da irgendwie nicht anders, denn es ist wie ein Kanal, bei dem man den Überdruck einfach ablassen kann. Dennoch möchte ich von anderen mehr erfahren. Ich kenne privat niemanden, der meine Sorgen teilt, aber ich denke, es gibt viele, die ebenso denken, jedoch sich genauso wie ich einfach nicht äußern können oder wollen. Es ist schon sehr privat und irgendwie auch peinlich. Hier ist man weitesgehend anonym und kann sich erstmal alles von der Seele schreiben. Man findet Gleichgesinnte und nicht Menschen, die einen für ne *beep* halten, weil man seinen Gefühlen freien Lauf lässt.

An der Anzahl deiner Beiträge (derzeit 230) sehe ich jedenfalls, dass Du sehr aktiv dabei bist. Hat es Dir denn seit 2015 geholfen, einen richtigen Weg einzuschlagen? Du fühlst Dich ja heute noch (manchmal) überfordert. Ist da ein Mensch an deiner Seite nicht viel wichtiger als ein Forum? Ich möchte nichts bewerten, es soll nur eine Frage erlaubt sein.

Freue mich von Dir - und natürlich auch anderen - zu "hören"

Gruß
Chris /// Pussy-Mode OFF Smile

16.02.2018 16:24 • #41


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A


Angst vor Krankheiten, Sterben und Tod

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M

Mona88
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Meine Geschichte und wer ich bin.

Ich bin 1988 geboren, weiblich, Einzelkind und in einem guten Familienverhältnis aufgewachsen. Bis das Jahr 2009 kam schien auch alles in Ordnung. Und dann kam es Schlag auf Schlag. Anfang 2009 2 Todesfälle in der Familie (Oma und Großtante). Ja ich war überfordert damit. Konnte nicht mit der Situation, den Gegebenheiten umgehen. Ende Februar nach fast 1 Jahr Durchfall dann der nächste Schlag. Die Diagnose: Morbus Crohn. Vererbt durch meine Eltern.
In diesem Jahr ging es weiter. Ein weiterer Todesfall. Meine andere Oma starb. Mitte 2010 der nächste Todesfall. Mein Opa. Zwischendrin ich mit meiner chronischen Erkrankung. Meiner Fissur am Darm, die Gallenstein OP mit Gallenblasenentfernung.
2011 sind dann zwei weitere Menschen gestorben aus meiner Familie. Meine andere Großtante und meine Patentante (die Schwester meiner Mama). Das war an Weihnachten. Und zu guter Letzt war meine Mama an der Reihe. Am 5.4.2012 durfte sie nach 2 Monaten Lungenkrebskampf endlich Frieden finden. Mit 53 Jahren. Ihre Schwester war 51.
Ich habe Ängste, Ängste selbst zu sterben. Panik keine Luft zu bekommen. Mein Herz rast, der Puls pulsiert. Ich bin ständig damit beschäftigt diese Ängste weg zu massieren. Ich bin Verspannt, wahrscheinlich auch chronisch. Wenn ich das tue (mich am Nacken/ Schulter zu massieren) dann geht es mir ganz gut. Ich habe Angst vor dem Tod, Angst alleine zu sein. Ich lebe alleine und habe meinen Papa als einzige Bezugsquelle. Ich will nicht dran denken was ist, wenn er stirbt. Ich würde mir wahrscheinlich selbst das Leben nehmen. Nicht nochmal, nicht wieder, nicht schon wieder…. Alles durchmachen, mitmachen, verarbeiten.
Und da ist ja noch die Sache mit meiner Erkrankung. Ich fehle sehr sehr viel auf der Arbeit. Zu hören bekomme ich: Stell dich nicht so an. Ach komm, Augen zu und durch. NEIN! So leicht ist es eben nicht.
Ich nehme Opipramol nach Bedarf, Baldrian ist mein Begleiter. Dadurch bin ich Müde, etwas antriebslos.
2012 habe ich eine 3 wöchige Reha gemacht mit genau einem Psychologischen Gespräch. Er stellte mir die Klopf Technik vor. Am Anfang ganz toll. Mittlerweile wirkt sie nicht mehr. Die Ängste sind zu stark, sie kommen wieder und wieder. Soviel kann ich gar nicht Klopfen.

Meine akute Angst: Ich leide an Krebs. Magenschmerzen, Erbrechen, Übelkeit, Appetitlosigkeit aber auch das Gegenteil. Heißhungerattaken sind im Moment mein Begleiter. Ich habe Angst vor einem Geschwür, vor dem Tod, vor den Folgen. Angst mir kann keiner helfen. Mich nimmt Keiner ernst. Mein Hausarzt lächelt mich an und sagt mir was ich denn schon wieder hätte.

Man ich hasse mein Leben im Moment. Eigentlich bin ich ein typisches Waageweibchen. Harmoniebedürftig, Geduldig, Ruhig, … Manchmal will ich einfach nur Weinen und „zu Mama“. Dann hätten die Ängste wenigstens keine Chance mehr.

10.01.2013 19:17 • #4


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G
Hei meinewelt...

ich bin 41 Jahre alt und weiblich und leide seid 9 Jahren unter einer gen. Angststörung mit Pa die aus meiner Kindheit herrühren....
Ich habe auch angst vor Krankheiten aber vor allen Dingen vor meinem Schwindel vor meiner Unsicherheit vor dem Umkippen bei einer PA..

Seid letztem Jahr nach einer Schweren Pa unter einer damit verbundenen Falschdiagnose geht er anders damit um.

Aber kann man es verdenken..... einem zu sagen ich habe Schwindel und Angst und du weißt selber noch nicht mal woher....

Woher kommst du und was machst du beruflich...

So ich wünsch dir was und würd mich freuen wieder von dir zu hören.

Es gibt auch einen Chat. Outerlaw.de da sind auch Gleichgesinnte wie du und ich...
Gruß Anja

#2


M
Hallo Anja,
danke für deine nette Antwort.Ich komme aus dem Allgäu in der Nähe vom Bodensee und bin als Ingenieur tätig.
Das ist gerade alle was mir im Moment einfällt.ich werde vielleicht Morgen noch mal hier sein und mir etwas von der Seele schreiben.
Danke nochmal.Gruß

#3


M

Angst zu Sterben, vor Krankheiten....

Meine Geschichte und wer ich bin.

Ich bin 1988 geboren, weiblich, Einzelkind und in einem guten Familienverhältnis aufgewachsen. Bis das Jahr 2009 kam schien auch alles in Ordnung. Und dann kam es Schlag auf Schlag. Anfang 2009 2 Todesfälle in der Familie (Oma und Großtante). Ja ich war überfordert damit. Konnte nicht mit der Situation, den Gegebenheiten umgehen. Ende Februar nach fast 1 Jahr Durchfall dann der nächste Schlag. Die Diagnose: Morbus Crohn. Vererbt durch meine Eltern.
In diesem Jahr ging es weiter. Ein weiterer Todesfall. Meine andere Oma starb. Mitte 2010 der nächste Todesfall. Mein Opa. Zwischendrin ich mit meiner chronischen Erkrankung. Meiner Fissur am Darm, die Gallenstein OP mit Gallenblasenentfernung.
2011 sind dann zwei weitere Menschen gestorben aus meiner Familie. Meine andere Großtante und meine Patentante (die Schwester meiner Mama). Das war an Weihnachten. Und zu guter Letzt war meine Mama an der Reihe. Am 5.4.2012 durfte sie nach 2 Monaten Lungenkrebskampf endlich Frieden finden. Mit 53 Jahren. Ihre Schwester war 51.
Ich habe Ängste, Ängste selbst zu sterben. Panik keine Luft zu bekommen. Mein Herz rast, der Puls pulsiert. Ich bin ständig damit beschäftigt diese Ängste weg zu massieren. Ich bin Verspannt, wahrscheinlich auch chronisch. Wenn ich das tue (mich am Nacken/ Schulter zu massieren) dann geht es mir ganz gut. Ich habe Angst vor dem Tod, Angst alleine zu sein. Ich lebe alleine und habe meinen Papa als einzige Bezugsquelle. Ich will nicht dran denken was ist, wenn er stirbt. Ich würde mir wahrscheinlich selbst das Leben nehmen. Nicht nochmal, nicht wieder, nicht schon wieder…. Alles durchmachen, mitmachen, verarbeiten.
Und da ist ja noch die Sache mit meiner Erkrankung. Ich fehle sehr sehr viel auf der Arbeit. Zu hören bekomme ich: Stell dich nicht so an. Ach komm, Augen zu und durch. NEIN! So leicht ist es eben nicht.
Ich nehme Opipramol nach Bedarf, Baldrian ist mein Begleiter. Dadurch bin ich Müde, etwas antriebslos.
2012 habe ich eine 3 wöchige Reha gemacht mit genau einem Psychologischen Gespräch. Er stellte mir die Klopf Technik vor. Am Anfang ganz toll. Mittlerweile wirkt sie nicht mehr. Die Ängste sind zu stark, sie kommen wieder und wieder. Soviel kann ich gar nicht Klopfen.

Meine akute Angst: Ich leide an Krebs. Magenschmerzen, Erbrechen, Übelkeit, Appetitlosigkeit aber auch das Gegenteil. Heißhungerattaken sind im Moment mein Begleiter. Ich habe Angst vor einem Geschwür, vor dem Tod, vor den Folgen. Angst mir kann keiner helfen. Mich nimmt Keiner ernst. Mein Hausarzt lächelt mich an und sagt mir was ich denn schon wieder hätte.

Man ich hasse mein Leben im Moment. Eigentlich bin ich ein typisches Waageweibchen. Harmoniebedürftig, Geduldig, Ruhig, … Manchmal will ich einfach nur Weinen und „zu Mama“. Dann hätten die Ängste wenigstens keine Chance mehr.

#4


Violetta
Ich kann deine Ängste sehr gut nachvollziehen. Ich bin zwar schon ein paar Tage älter als du, Baujahr 1961, aber ich selbst bin auch schon in jungen Jahren mit dem Tod konfrontiert worden. Als.ich 13 Jahre alt war, starb innerhalb einer Woche mein Neffe, der wie mein Bruder war, da er nur 2 Jahre jünger war. Man ging davon aus, dass er einen Gwhienrumor hatte, der unerkannt blieb. Als ich 18 war, starb meine Mutter an Krebs. Einen Vater hatte ich nicht. Wo blieben mir nur 2 Schwestern, die wesentlich älter sind als ich. Das ist alles zwar schon sehr lange her, aber Wa nagt noch heute an mir. Ich habe lange Zeit unter Panikattacken gelitten. Das geht im Moment. Aber meine Krankheitsãngste sind dafür umso schlimmer. Vor allen Dingen die Angst vor Krebs. Es begleitet mich Tag für Tag. Die kleinste Veränderung an mir nehme ich wahr. Ich habe es schon öfter hier geschrieben. Ich gehe auch nicht zum Arzt, ich weiß, es ist falsch. Aber die Angst vor einer schlimmen Diagnose ist zu groß. Ich kann dir nur raten, mach eine Therapie. Du bist noch jung genug, um Erfolg damit zu haben. Ich habe zu lange gewartet. Ich habe eine Therapie bei einer ganz lieben Therapeutin gemachr. Sie hat mir gute Tipps gegeben. Nur eins hat sie nicht geschafft, mir dabei zu helfen, die Angst vorm Frauenarzt Tu verlieren. So hadere ich weiter mit meinen Ängsten. Ich wünsche dir alles Gute. LG Violetta

#5


M
Oh mona es ist wirklich kein Wunder dass du Ängste entwickelst du musstest in deinen jungen Jahren schon uglaublich.viel aushalten und ertragen. Du kannst stolz auf dich sein dass du das alles gemeistert hast ! Meines Erachtens ist es vollkommen unmöglich diese vielen schicksalsschlaege ohne Hilfe zu verarbeiten. Ich kann dir nur dringend raten eine längerfristige Therapie zu machen Suche dir einen Therapeuten der dir sympathisch ist und bei dem du das Gefühl hast dass er dich versteht vielleicht wäre eine Selbsthilfegruppe zusätzlich etwas für dich wo du trauerarbeit leisten kannst du solltest vielleicht auch den Hausarzt wechseln unfassbar dass er dich auch noch belächelt hätte er auch nur einen Funken Einfühlungsvermögen müsste ihm doch klar sein wieso du diese Ängste entwickelst mona du bist noch so jung -resigniere bitte nicht das Leben kann noch so viele wunderschöne Dinge für dich bereithalten !

#6


O
Hallo, liebe Forengemeinde,
mein Anliegen ist es, mich von der Angst zu sterben, oder einer schweren Erkrankung, zu befreien. Viele von euch haben diese Befürchtungen sicher auch und ich wollte mal fragen, wie ihr damit umgeht, oder im besten Fall davon befreit habt.
Bei meiner Vorstellung hier im Forum habe ich beschrieben, was mich so fertig macht. Und zwar ist das die Angst vor der Endlichkeit des Lebens. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, meine Familie und Menschen welche mir nahe stehen, irgendwann nie mehr wiederzusehen. Ich bin nun 47 Jahre alt und habe festgestellt, dass ich immer wieder an meine Jugend zurück denke und diese mir sehnlichst zurück wünsche. Ich weis, das geht nicht, aber ich versuche mit dieser Maßnahme, den eigenen Tod vor mir herzuschieben, was natürlich Blödsinn ist, aber meine Denkweise kann ich nicht ändern. Ich habe ungeheure Angst vorm sterben! Was kann ich nur tun, dass diese Gedanken verschwinden?

Vielleicht geht es den einen oder anderen auch so.

#7


P
Vorm Sterben an sich habe ich keine Angst, sofern es denn schnell gehen würde oder im Schlaf. Ich habe furchtbare Angst vor einer Krankheit, die einen lange dahin siechen lässt.

#8


O
Hallo, Pumuckl,
Vor einem "Dahinsiechen" habe ich auch Angst. Aber die Vorstellung, eines Tages nicht mehr da zu sein und nicht zu wissen, wie es meinen Kindern mal ergeht ist für mich eine irre Vorstellung, welche ich immer mit mir trage. Vor allen Dingen die Tatsache, dass ich irgendwann meine Lieben NIE wiedersehen werde, macht mir Angst.

#9


P
Für die, die zurück bleiben ist es schlimmer. Man selbst ist ja dann tot und kriegt es nicht mehr mit.

#10


Schlaflose
Genau Very Happy

#11


D
ist ähnlich wie bei olaf ..
ich hab keine angst zu sterben ..ich hab verlusst angst, für mich bedeutet tod alles zu verlieren was mir lieb und heilig ist

ich weiß das mir das dann egal ist , weil ich ja tot bin ..trotzdem ist die vorstellung meinen mann, meine tiere, mein haus, die natur und alles schöne dieser erde nie mehr wieder zu sehen einfach schrecklich Crying or Very sad

ich hab dann alles geregelt , mein mann hat instruktionen bekommen meine tiere betreffend , die dinge die ich liebe betreffend , meine beerdigung betreffend es ist alles geregelt bis zum quasi letzten blumentopf

seitdem gehts weitaus besser Smile

war nicht einfach meinen mann zu überzeugen, das ich das geregelt haben muss um mehr oder weniger sorglos sterben zu können, aber er hat dann mviel und lange mit mir über mein abelben gesprochen

das hat irrsinnig viel dazu beigetragen etwas besser loslassen zu können

hab kurz darauf in so einem geschenke laden einen stein gefunden ( mitm spruch ) "geniese jeden augenblick , denn er kommt nie zurück " daran arbeite ich jetzt

für einen angsthasen ists nicht leicht gefühl ( angst ) und verstand in einklang zu bringen

x 1 #12


Peppermint
Ich habe auch eigentlich nur Angst davor ....langsam und qualvoll unter Schmerzen zu sterben.....vor dem tot gar nicht....
Denn ich glaube irgendwie geht's weiter..... Rolling Eyes

#13


O
Hallo! So wie ich das sehe, plagen mich Verlustängste, wie weiter oben beschrieben. Angefangen hat ja alles mit einer Panikattacke, welche ich beim Autofahren erlitten habe, einfach so aus heiterem Himmel. Da dachte ich, ich muss sterben, oder habe im günstigsten Fall einen Herzinfarkt erlitten. Die Symptome sprachen für sich, denn diese waren wie bei einem Herzinfarkt, so wie man ihn aus dem Buch kennt. Im wahren Leben hatte ich noch keinen. Also nahm ich an, einen zu erleiden. Daraufhin hat meine Tochter über ihr Handy einen Notruf abgesetzt und man hat mich in das nahe gelegene Krankenhaus gebracht. Dort wurde eine "Ausschlussdiagnostik" durchgeführt. Man hat nichts gefunden, was auf einen Herzinfarkt hingedeutet hat. Also wurde ich mit der Empfehlung, doch mal einen Psychiater zu kontaktieren, aus dem KH entlassen. Ja und dann begann die Odyssee mit den Tabletten, von "Cipralex" über "Citalopram" bis hin zu "Venlavaxin", welches ich noch heute einnehme. So ist mein Werdegang!

#14


D
olaf bei mir fing das an nachdem ich mal schwer krank wurde ..

ich hab in einem buch gelesen ( von einer krebspatientin geschrieben )

ich versuchs mal zusammenzufassen


jeder mensch weiß, das er theoretisch jeden moment sterben kann, seis durch einen autounfall , blumentopf der einen aufm kopf fällt, oder herzinfarkt ...
diese angst ist aber fiktiv und sie erfasst uns irgendwie nicht
erst wenn wir am eigenen leib gespürt haben, das wir tatsächlich vergänglich sind, wird diese angst real und dann hat sie dich .

ich fand das für mich logisch

#15


O
püppi, ich weis das alles, aber ich kann das alles nicht begreifen! und dann die Angst vor einer schweren Erkrankung-ich höre dauernd in mich rein und bei der kleinsten Unregelmäßigkeit denke ich das schlimmste! ...und die Verlustängste kommen noch dazu. Irgendwie halte ich das ganze nicht mehr aus, obwohl es gute Momente in meinem Leben gibt, welche mich das ganze für eine kurze Zeit vergessen lassen.
Ich habe mal den Satz gelesen:" Nur der Mensch weis um sein Ende") Manchmal wäre es mir lieber ich hätte den IQ einer Ente, da müsste ich mir wegen des eigenen Todes keine Sorgen machen. (Nichts gegen Enten)

#16


D
olaf jetzt muss ich fast lachen ..

und obwohl enten kluge tiere sind ..ich weiß was du meinst , das sag ich nämlich auch immer Very Happy

ich hab gemerkt das die angst nicht auf das hört was man weiß was einem die vernunft oder die logik sagt
mir kommts vor als würde mein unterbewustsein nicht mit meinem bewustsein kooperieren wollen seufzen

Zitat:
und dann die Angst vor einer schweren Erkrankung-ich höre dauernd in mich rein und bei der kleinsten Unregelmäßigkeit denke ich das schlimmste!

so wars bei mir auch
das war echt kein leben mehr .
irgendwann ( nach jahren der angst und ddes darunter leidens ) hab ich dann in meiner verzweiflung gedacht ..verdammt dann stirb endlich, dann hat diese verdammte angst ein ende .

und genau von dem moment an wurde es besser

hast du akut was (medi ) wenn die angst hochkommt ? sowas wie tavor oder alpramozam ( oder so ähnlich ) ?

#17

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O
Hallo, püppi!
Erst mal vielen Dank, für deine Antworten!
Du hast mich gefragt, ob ich aktuell ein Medi gegen die Angst habe. Nun da muss ich leider etwas ausholen. Ich hatte vor 8 Jahren eine Alk. erfolgreich abgeschlossen und seit meiner Abstinenz kam das mit den blöden Panikattacken. Wahrscheinlich habe ich vorher meine Ängste weggeschluckt und danach hatte ich keine Alternative um meine Ängste unter Kontrolle zu bringen. Daher hat mir meine Psychiaterin geraten, auf "Benzodiazepine" besser zu verzichten (wegen Suchtverlagerung). Nun stehe ich da mit meinen "Venlafaxin", welches mich zu einem Mönch gemacht hat, aber meine Ängste sind nicht verschwunden. Als unbedenkliches Mittelchen gegen akute Angst, habe ich "Opipramol" bekommen, was aber nicht so schnell und effektiv wirkt wie ein "Benzo"

Ich finde, außer das man ein Mittelchen bekommt und ein paar Gesprächsstunden absolviert, wird man ansonsten ziemlich alleine gelassen. Vielleicht sehe ich das auch nur so, und es stimmt gar nicht, aber so kommt es mir vor.

#18


L
Hallo, ich habe auch angst vor dem tod! Aber mehr davor das es dauert und man schlimm erkrankt. Aber davor habe ich generell angst das ich schlimm erkranke und mein hund dann nicht vor mir geht ich könnte es nicht das er woanders hin muss er is alles für mich und ich für ihn
Naja ich bin 22 und mein hund 3 da ist es wohl ziemlich unwahrscheinlich oder was meint ihr dazu?
Lg

#19


D
olaf das ist natürlich blöd .
ich weiß nicht inwieweit bei dir eine potentielle suchtverlagerun g möglich wäre ...das kannst nur du entscheiden .
es gibt auch ex-suchtis die mega verantwortungsbewusst mit benzodiazepinen umgehen .

im notfall gibts leider einfach nix besseres

ich fress den ganzen tag baldrian tabetten um meine unruhe zu dämmen ..bei hilft das ganz gut, weil aus der unruhe herraus bei mir schneller angst entsteht, als aus der ruhe herraus

#20


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Dr. Matthias Nagel
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