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Hallo liebe Mitglieder javascript:emoticon(':D'),
ich bin neu hier und möchte mich deshalb mal kurz vorstellen.Ich bin ein mann,41 Jahre alt,verheiratet und habe zwei kleine Kinder.
Ich leide schon seit meiner Kindheit an verschiedenen Ängsten, die mir das Leben schwer machen.javascript:emoticon(':evil:')
Ich habe Angst vor Schmerzen,Schnee,Verantwortung zu tragen(schwer mit Kindern),Angst vor dem Versagen,Angst im Urlaub weiter weg zufahren,Angst alleine zu sein und bleiben und noch panische Angst vor dem plötzlichen Tod.javascript:emoticon(':oops:')
Ich habe schon mehrere Jahre Psychotherapie hinter mir und kann daher einigermassen mit diesen Ängsten umgehen.Aber leider nur einigermassen.javascript:emoticon(':?')
Meine Frau kennt mich und hat mich so akzeptiert wie ich bin und darüber bin ich auch sehr glücklich, den mit diesen Angsstörungen hat man es im Leben schon schwer genug.Ich wünsche mir Menschen kennen zu lernen,welche auch mit solchen Sachen zu kämpfen haben und vielleicht durch den Erfahrungsaustausch mit diesen Personen leichter Leben zu können.Da ich auch schon mal eine Gruppentherapie mitmachen durfte,habe ich sehr gute Erfahrungen damit gemacht.
Jetzt warte ich mal ab, was es den so für Reaktionen auf meinen Beitrag gibt. Gruß an alle Mitleidenden.

14.02.2009 12:28 • 05.05.2020 #1


53 Antworten ↓


Hei meinewelt...

ich bin 41 Jahre alt und weiblich und leide seid 9 Jahren unter einer gen. Angststörung mit Pa die aus meiner Kindheit herrühren....
Ich habe auch angst vor Krankheiten aber vor allen Dingen vor meinem Schwindel vor meiner Unsicherheit vor dem Umkippen bei einer PA..

Seid letztem Jahr nach einer Schweren Pa unter einer damit verbundenen Falschdiagnose geht er anders damit um.

Aber kann man es verdenken..... einem zu sagen ich habe Schwindel und Angst und du weißt selber noch nicht mal woher....

Woher kommst du und was machst du beruflich...

So ich wünsch dir was und würd mich freuen wieder von dir zu hören.

Es gibt auch einen Chat. Outerlaw.de da sind auch Gleichgesinnte wie du und ich...
Gruß Anja

14.02.2009 18:50 • #2



Angst vor Krankheiten, Sterben und Tod

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Hallo Anja,
danke für deine nette Antwort.Ich komme aus dem Allgäu in der Nähe vom Bodensee und bin als Ingenieur tätig.
Das ist gerade alle was mir im Moment einfällt.ich werde vielleicht Morgen noch mal hier sein und mir etwas von der Seele schreiben.
Danke nochmal.Gruß

14.02.2009 19:42 • #3


10.01.2013 19:17 • #4


Ich kann deine Ängste sehr gut nachvollziehen. Ich bin zwar schon ein paar Tage älter als du, Baujahr 1961, aber ich selbst bin auch schon in jungen Jahren mit dem Tod konfrontiert worden. Als.ich 13 Jahre alt war, starb innerhalb einer Woche mein Neffe, der wie mein Bruder war, da er nur 2 Jahre jünger war. Man ging davon aus, dass er einen Gwhienrumor hatte, der unerkannt blieb. Als ich 18 war, starb meine Mutter an Krebs. Einen Vater hatte ich nicht. Wo blieben mir nur 2 Schwestern, die wesentlich älter sind als ich. Das ist alles zwar schon sehr lange her, aber Wa nagt noch heute an mir. Ich habe lange Zeit unter Panikattacken gelitten. Das geht im Moment. Aber meine Krankheitsãngste sind dafür umso schlimmer. Vor allen Dingen die Angst vor Krebs. Es begleitet mich Tag für Tag. Die kleinste Veränderung an mir nehme ich wahr. Ich habe es schon öfter hier geschrieben. Ich gehe auch nicht zum Arzt, ich weiß, es ist falsch. Aber die Angst vor einer schlimmen Diagnose ist zu groß. Ich kann dir nur raten, mach eine Therapie. Du bist noch jung genug, um Erfolg damit zu haben. Ich habe zu lange gewartet. Ich habe eine Therapie bei einer ganz lieben Therapeutin gemachr. Sie hat mir gute Tipps gegeben. Nur eins hat sie nicht geschafft, mir dabei zu helfen, die Angst vorm Frauenarzt Tu verlieren. So hadere ich weiter mit meinen Ängsten. Ich wünsche dir alles Gute. LG Violetta

11.01.2013 17:50 • #5


Oh mona es ist wirklich kein Wunder dass du Ängste entwickelst du musstest in deinen jungen Jahren schon uglaublich.viel aushalten und ertragen. Du kannst stolz auf dich sein dass du das alles gemeistert hast ! Meines Erachtens ist es vollkommen unmöglich diese vielen schicksalsschlaege ohne Hilfe zu verarbeiten. Ich kann dir nur dringend raten eine längerfristige Therapie zu machen Suche dir einen Therapeuten der dir sympathisch ist und bei dem du das Gefühl hast dass er dich versteht vielleicht wäre eine Selbsthilfegruppe zusätzlich etwas für dich wo du trauerarbeit leisten kannst du solltest vielleicht auch den Hausarzt wechseln unfassbar dass er dich auch noch belächelt hätte er auch nur einen Funken Einfühlungsvermögen müsste ihm doch klar sein wieso du diese Ängste entwickelst mona du bist noch so jung -resigniere bitte nicht das Leben kann noch so viele wunderschöne Dinge für dich bereithalten !

11.01.2013 19:26 • #6


Hallo, liebe Forengemeinde,
mein Anliegen ist es, mich von der Angst zu sterben, oder einer schweren Erkrankung, zu befreien. Viele von euch haben diese Befürchtungen sicher auch und ich wollte mal fragen, wie ihr damit umgeht, oder im besten Fall davon befreit habt.
Bei meiner Vorstellung hier im Forum habe ich beschrieben, was mich so fertig macht. Und zwar ist das die Angst vor der Endlichkeit des Lebens. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, meine Familie und Menschen welche mir nahe stehen, irgendwann nie mehr wiederzusehen. Ich bin nun 47 Jahre alt und habe festgestellt, dass ich immer wieder an meine Jugend zurück denke und diese mir sehnlichst zurück wünsche. Ich weis, das geht nicht, aber ich versuche mit dieser Maßnahme, den eigenen Tod vor mir herzuschieben, was natürlich Blödsinn ist, aber meine Denkweise kann ich nicht ändern. Ich habe ungeheure Angst vorm sterben! Was kann ich nur tun, dass diese Gedanken verschwinden?

Vielleicht geht es den einen oder anderen auch so.

24.07.2013 13:33 • #7


Vorm Sterben an sich habe ich keine Angst, sofern es denn schnell gehen würde oder im Schlaf. Ich habe furchtbare Angst vor einer Krankheit, die einen lange dahin siechen lässt.

24.07.2013 13:49 • #8


Hallo, Pumuckl,
Vor einem "Dahinsiechen" habe ich auch Angst. Aber die Vorstellung, eines Tages nicht mehr da zu sein und nicht zu wissen, wie es meinen Kindern mal ergeht ist für mich eine irre Vorstellung, welche ich immer mit mir trage. Vor allen Dingen die Tatsache, dass ich irgendwann meine Lieben NIE wiedersehen werde, macht mir Angst.

24.07.2013 14:01 • #9


Für die, die zurück bleiben ist es schlimmer. Man selbst ist ja dann tot und kriegt es nicht mehr mit.

24.07.2013 14:03 • #10


Schlaflose
Genau

24.07.2013 14:30 • #11


ist ähnlich wie bei olaf ..
ich hab keine angst zu sterben ..ich hab verlusst angst, für mich bedeutet tod alles zu verlieren was mir lieb und heilig ist

ich weiß das mir das dann egal ist , weil ich ja tot bin ..trotzdem ist die vorstellung meinen mann, meine tiere, mein haus, die natur und alles schöne dieser erde nie mehr wieder zu sehen einfach schrecklich

ich hab dann alles geregelt , mein mann hat instruktionen bekommen meine tiere betreffend , die dinge die ich liebe betreffend , meine beerdigung betreffend es ist alles geregelt bis zum quasi letzten blumentopf

seitdem gehts weitaus besser

war nicht einfach meinen mann zu überzeugen, das ich das geregelt haben muss um mehr oder weniger sorglos sterben zu können, aber er hat dann mviel und lange mit mir über mein abelben gesprochen

das hat irrsinnig viel dazu beigetragen etwas besser loslassen zu können

hab kurz darauf in so einem geschenke laden einen stein gefunden ( mitm spruch ) "geniese jeden augenblick , denn er kommt nie zurück " daran arbeite ich jetzt

für einen angsthasen ists nicht leicht gefühl ( angst ) und verstand in einklang zu bringen

24.07.2013 14:54 • x 1 #12


Peppermint
Ich habe auch eigentlich nur Angst davor ....langsam und qualvoll unter Schmerzen zu sterben.....vor dem tot gar nicht....
Denn ich glaube irgendwie geht's weiter.....

24.07.2013 14:57 • #13


Hallo! So wie ich das sehe, plagen mich Verlustängste, wie weiter oben beschrieben. Angefangen hat ja alles mit einer Panikattacke, welche ich beim Autofahren erlitten habe, einfach so aus heiterem Himmel. Da dachte ich, ich muss sterben, oder habe im günstigsten Fall einen Herzinfarkt erlitten. Die Symptome sprachen für sich, denn diese waren wie bei einem Herzinfarkt, so wie man ihn aus dem Buch kennt. Im wahren Leben hatte ich noch keinen. Also nahm ich an, einen zu erleiden. Daraufhin hat meine Tochter über ihr Handy einen Notruf abgesetzt und man hat mich in das nahe gelegene Krankenhaus gebracht. Dort wurde eine "Ausschlussdiagnostik" durchgeführt. Man hat nichts gefunden, was auf einen Herzinfarkt hingedeutet hat. Also wurde ich mit der Empfehlung, doch mal einen Psychiater zu kontaktieren, aus dem KH entlassen. Ja und dann begann die Odyssee mit den Tabletten, von "Cipralex" über "Citalopram" bis hin zu "Venlavaxin", welches ich noch heute einnehme. So ist mein Werdegang!

26.07.2013 09:12 • #14


olaf bei mir fing das an nachdem ich mal schwer krank wurde ..

ich hab in einem buch gelesen ( von einer krebspatientin geschrieben )

ich versuchs mal zusammenzufassen


jeder mensch weiß, das er theoretisch jeden moment sterben kann, seis durch einen autounfall , blumentopf der einen aufm kopf fällt, oder herzinfarkt ...
diese angst ist aber fiktiv und sie erfasst uns irgendwie nicht
erst wenn wir am eigenen leib gespürt haben, das wir tatsächlich vergänglich sind, wird diese angst real und dann hat sie dich .

ich fand das für mich logisch

26.07.2013 09:32 • #15


püppi, ich weis das alles, aber ich kann das alles nicht begreifen! und dann die Angst vor einer schweren Erkrankung-ich höre dauernd in mich rein und bei der kleinsten Unregelmäßigkeit denke ich das schlimmste! ...und die Verlustängste kommen noch dazu. Irgendwie halte ich das ganze nicht mehr aus, obwohl es gute Momente in meinem Leben gibt, welche mich das ganze für eine kurze Zeit vergessen lassen.
Ich habe mal den Satz gelesen:" Nur der Mensch weis um sein Ende") Manchmal wäre es mir lieber ich hätte den IQ einer Ente, da müsste ich mir wegen des eigenen Todes keine Sorgen machen. (Nichts gegen Enten)

26.07.2013 10:16 • #16


olaf jetzt muss ich fast lachen ..

und obwohl enten kluge tiere sind ..ich weiß was du meinst , das sag ich nämlich auch immer

ich hab gemerkt das die angst nicht auf das hört was man weiß was einem die vernunft oder die logik sagt
mir kommts vor als würde mein unterbewustsein nicht mit meinem bewustsein kooperieren wollen

Zitat:
und dann die Angst vor einer schweren Erkrankung-ich höre dauernd in mich rein und bei der kleinsten Unregelmäßigkeit denke ich das schlimmste!

so wars bei mir auch
das war echt kein leben mehr .
irgendwann ( nach jahren der angst und ddes darunter leidens ) hab ich dann in meiner verzweiflung gedacht ..verdammt dann stirb endlich, dann hat diese verdammte angst ein ende .

und genau von dem moment an wurde es besser

hast du akut was (medi ) wenn die angst hochkommt ? sowas wie tavor oder alpramozam ( oder so ähnlich ) ?

26.07.2013 10:31 • #17

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Hallo, püppi!
Erst mal vielen Dank, für deine Antworten!
Du hast mich gefragt, ob ich aktuell ein Medi gegen die Angst habe. Nun da muss ich leider etwas ausholen. Ich hatte vor 8 Jahren eine Alk. erfolgreich abgeschlossen und seit meiner Abstinenz kam das mit den blöden Panikattacken. Wahrscheinlich habe ich vorher meine Ängste weggeschluckt und danach hatte ich keine Alternative um meine Ängste unter Kontrolle zu bringen. Daher hat mir meine Psychiaterin geraten, auf "Benzodiazepine" besser zu verzichten (wegen Suchtverlagerung). Nun stehe ich da mit meinen "Venlafaxin", welches mich zu einem Mönch gemacht hat, aber meine Ängste sind nicht verschwunden. Als unbedenkliches Mittelchen gegen akute Angst, habe ich "Opipramol" bekommen, was aber nicht so schnell und effektiv wirkt wie ein "Benzo"

Ich finde, außer das man ein Mittelchen bekommt und ein paar Gesprächsstunden absolviert, wird man ansonsten ziemlich alleine gelassen. Vielleicht sehe ich das auch nur so, und es stimmt gar nicht, aber so kommt es mir vor.

26.07.2013 14:28 • #18


Hallo, ich habe auch angst vor dem tod! Aber mehr davor das es dauert und man schlimm erkrankt. Aber davor habe ich generell angst das ich schlimm erkranke und mein hund dann nicht vor mir geht ich könnte es nicht das er woanders hin muss er is alles für mich und ich für ihn
Naja ich bin 22 und mein hund 3 da ist es wohl ziemlich unwahrscheinlich oder was meint ihr dazu?
Lg

28.07.2013 00:37 • #19


olaf das ist natürlich blöd .
ich weiß nicht inwieweit bei dir eine potentielle suchtverlagerun g möglich wäre ...das kannst nur du entscheiden .
es gibt auch ex-suchtis die mega verantwortungsbewusst mit benzodiazepinen umgehen .

im notfall gibts leider einfach nix besseres

ich fress den ganzen tag baldrian tabetten um meine unruhe zu dämmen ..bei hilft das ganz gut, weil aus der unruhe herraus bei mir schneller angst entsteht, als aus der ruhe herraus

29.07.2013 11:50 • #20



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Dr. Matthias Nagel