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201708.01




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Hallo liebes Forum heute wende ich mich mit meiner kleinen Geschichte an euch und ich hoffe es gibt Gleichgesinnte oder zumindest Leute die mich einfach nur verstehen.
Wie Ihr vielleicht aus meinen anderen Themen entnehmen könnt leide ich unter Ängsten zum einen Angst vor Krankheiten und zum anderen sind dazu auf Panikattacken dazu gekommen.
Nur vorab ich bin bereits in Psychotherapie und versuche das ganze in den Griff zu bekommen.
So nun den Grund warum ich mich heute an euch wende. Ich hatte jetzt seit 10 Tagen Dauerkopfschmerzen weil ich falsch eingerenkt wurde und das hinterlässt natürlich auch Spuren in der Psyche wenn man nichts machen kann. Natürlich hat man dann auch Zeit nachzudenken.
Bei mir ist es so immer wenn ich etwas habe Schmerzen oder so was denke ich sofort an das schlimmste. Beim Stechen in der Brust ist es das Herz Schmerzen im Bein Thrombose usw usw. Doch momentan ist es ein ganz anderes Thema immer wenn ich etwas habe was auch nicht nach Tagen oder Wochen weg geht habe ich einfach Angst dass ich sterbe bzw vielleicht morgens nicht mehr aufzuwachen. Diese Vorstellung ist für mich echt schrecklich und seit ein paar Tagen Wein ich auch voll oft deswegen.
Ich bin erst 24 und soweit ich weiß denke ich mal nicht schwer erkrankt dennoch drehen sich meine ganzen Gedanken immer nur um meine Krankheiten Ängste und so weiter. Dabei müsste ein Mädchen doch in meinem Alter einfach vielleicht glücklich sein und was meine private Situation angeht bin ich das eigentlich auch. Ich habe ein Kind ich habe einen Freund. Aber meine Psyche lässt mich nicht glücklich sein habe ich das Gefühl.
Hat jemand von euch auch Angst zu sterben wenn irgendetwas ist mit euch also wenn irgendetwas habt Schmerzen oder so?
Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen dem ist ähnlich geht oder ergangen ist oder einfach nur Leute die mich verstehen.
Falls ihr Fragen habt könnt ihr das gerne machen liebe Grüße und sorry für den langen Text.

Auf das Thema antworten


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NRW
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  08.01.2017 20:10  
Hallo Carry:-)

mir geht es mit Unterbrechungen seit ca. 12 Jahren wie dir.
Egal wo ich Schmerzen habe, es ist immer das Schlimmste. Ganz vorne bei mir ist Herzinfarkt, Thrombose, Schlaganfall usw. halt.
Aber auch wenn ich keine Schmerzen habe, habe ich oft Angst einfach zu sterben, Herzstillstand.

Das du eine Therapie machst ist doch schon mal super, das ist doch schon mal ein ganz großer Schritt in die richtige Richtung.
Seit wann machst du die Therapie?

Liebe Grüße Miriam





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  08.01.2017 20:34  
miriam0707 hat geschrieben:
Hallo Carry:-)

mir geht es mit Unterbrechungen seit ca. 12 Jahren wie dir.
Egal wo ich Schmerzen habe, es ist immer das Schlimmste. Ganz vorne bei mir ist Herzinfarkt, Thrombose, Schlaganfall usw. halt.
Aber auch wenn ich keine Schmerzen habe, habe ich oft Angst einfach zu sterben, Herzstillstand.

Das du eine Therapie machst ist doch schon mal super, das ist doch schon mal ein ganz großer Schritt in die richtige Richtung.
Seit wann machst du die Therapie?

Liebe Grüße Miriam


He :) eigentlich seit letztes Jahr Oktober aber seit November bekomme ich nur noch Termine wenn sie etwas frei hat da ich ein kleines Kind habe und es öfteren absagen musste wenn es krank war und ich niemanden habe der darauf aufpassen kann. Es ist so mal fühle ich mich total gut und mal total beschissen sowie der Zeit auch vorhin hatte ich zweimal hintereinander mittig der Brust ein Stechen und bekam sofort Angst. Momentan könnte ich einfach nur weinen und ich fühle mich als würde ich nicht schaffen im Leben. Weil ich kraftlos bin meine Gedanken sind einfach nur traurig sozusagen. Aber ich bin froh wenn es Leute gibt mit denen man sich darüber austauschen kann





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  08.01.2017 20:43  
carry3010 hat geschrieben:
miriam0707 hat geschrieben:
Hallo Carry:-)

mir geht es mit Unterbrechungen seit ca. 12 Jahren wie dir.
Egal wo ich Schmerzen habe, es ist immer das Schlimmste. Ganz vorne bei mir ist Herzinfarkt, Thrombose, Schlaganfall usw. halt.
Aber auch wenn ich keine Schmerzen habe, habe ich oft Angst einfach zu sterben, Herzstillstand.

Das du eine Therapie machst ist doch schon mal super, das ist doch schon mal ein ganz großer Schritt in die richtige Richtung.
Seit wann machst du die Therapie?

Liebe Grüße Miriam


He :) eigentlich seit letztes Jahr Oktober aber seit November bekomme ich nur noch Termine wenn sie etwas frei hat da ich ein kleines Kind habe und es öfteren absagen musste wenn es krank war und ich niemanden habe der darauf aufpassen kann. Es ist so mal fühle ich mich total gut und mal total beschissen sowie der Zeit auch vorhin hatte ich zweimal hintereinander mittig der Brust ein Stechen und bekam sofort Angst. Momentan könnte ich einfach nur weinen und ich fühle mich als würde ich nicht schaffen im Leben. Weil ich kraftlos bin meine Gedanken sind einfach nur traurig sozusagen. Aber ich bin froh wenn es Leute gibt mit denen man sich darüber austauschen kann. Darf ich fragen wie du damit umgehst mit deinen Ängsten versteht dich dein Umfeld also Freunde Familie oder sagst du das erst gar nicht?



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NRW
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  08.01.2017 21:00  
Mh okay, also regelmäßig zur Therapie gehen wäre schon gut. Aber mit einem kleinen Kind ist das natürlich nicht so leicht.

Ja das kenne ich, mal fühlt man sich total gut und von jetzt auf gleich ist wieder alles blöd.
Aber da denke ich mir immer das es Menschen ohne Angstzuständen auch so geht.

Mich bringen kleine Schmerzen auch leider oft aus der Bahn, aber oft ist es ja so das wir durch unsere Angst total verspannt sind und dadurch tut es hier und da leider oft weh.

Ich habe in letzter Zeit gelernt mehr für mich zu tun und vor allem mir Auszeiten zu nehmen.
Ich habe mir Hobbys gesucht, Dinge bei denen ich abschalten kann und habe angefangen Sport zu machen.
Das hilft wirklich gut.
Wenn ich in einer Phase der Angst bin, zwinge ich mich dazu trotzdem weiter zu machen.
Ich versuche mein Leben nicht von der Angst bestimmen zu lassen, auch wenn es nicht leicht ist...
Manchmal habe ich auch das Gefühl nichts mehr zu schaffen und bin schnell überfordert.

In meinem Umfeld wissen viele bescheid, ich sage immer es ist schwer sich in unsere Lange zu versetzen wenn man nicht selber darunter leidet.
Kann man ja auch irgendwie verstehen...
Es gibt Menschen die sind überfordert damit und können es halt nicht verstehen und es gibt auch welche die für mich da sind und versuchen für mich da zu sein.
Mir tut es in einer Angstsituation gut mit jemandem zu reden und sagen was in meinem Kopf vorgeht.
Wie sieht es bei dir aus? Hast du jemanden mit dem du darüber sprechen kannst?

Liebe Grüße Miriam:-)





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  08.01.2017 21:05  
miriam0707 hat geschrieben:
Mh okay, also regelmäßig zur Therapie gehen wäre schon gut. Aber mit einem kleinen Kind ist das natürlich nicht so leicht.

Ja das kenne ich, mal fühlt man sich total gut und von jetzt auf gleich ist wieder alles blöd.
Aber da denke ich mir immer das es Menschen ohne Angstzuständen auch so geht.

Mich bringen kleine Schmerzen auch leider oft aus der Bahn, aber oft ist es ja so das wir durch unsere Angst total verspannt sind und dadurch tut es hier und da leider oft weh.

Ich habe in letzter Zeit gelernt mehr für mich zu tun und vor allem mir Auszeiten zu nehmen.
Ich habe mir Hobbys gesucht, Dinge bei denen ich abschalten kann und habe angefangen Sport zu machen.
Das hilft wirklich gut.
Wenn ich in einer Phase der Angst bin, zwinge ich mich dazu trotzdem weiter zu machen.
Ich versuche mein Leben nicht von der Angst bestimmen zu lassen, auch wenn es nicht leicht ist...
Manchmal habe ich auch das Gefühl nichts mehr zu schaffen und bin schnell überfordert.

In meinem Umfeld wissen viele bescheid, ich sage immer es ist schwer sich in unsere Lange zu versetzen wenn man nicht selber darunter leidet.
Kann man ja auch irgendwie verstehen...
Es gibt Menschen die sind überfordert damit und können es halt nicht verstehen und es gibt auch welche die für mich da sind und versuchen für mich da zu sein.
Mir tut es in einer Angstsituation gut mit jemandem zu reden und sagen was in meinem Kopf vorgeht.
Wie sieht es bei dir aus? Hast du jemanden mit dem du darüber sprechen kannst?

Liebe Grüße Miriam:-)



Meine Tochter wird oft krank daher ist das immer schwierig. Es geht so richtig will mich niemand verstehen glaube ich oder kann es einfach nicht weil es sie gesagt auch schwierig ist. Meisten sagen so lenke dich ab wird schon wieder alles.
Jemand der so etwas nicht hat kann das nicht nachvollziehen denke ich. Bei mir ist es so sobald ich kleine Angst bekomme geht mir sofort schwindelig und komisch das habe ich heute fast immer den ganzen Tag.
Bei mir ist es leider so ich bin noch nicht ganz soweit manchmal bestimmt die Angst mein Leben wobei ich mich eigentlich dann zwingen müsste rauszugehen oder oder oder leider schaffe ich das nicht immer und verfalle in Panik wenn ich in einem Laden steh und mir plötzlich schummrig wird , wenn ich daheim bin lege ich mich hin usw. Das muss ich noch lernen.

Wenn ich in diesem forum bin fühle ich mich zumindest nicht allein.

Liebe grüße



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  08.01.2017 23:00  
Hallo carry3010,
Mir geht's es da genauso wie dir,egal was ist,ich gehe sofort von dem schlimmsten aus,ein stechen im Bauch bedeutet bei mir Magenkrebs oder Darmkrebs,Kopfschmerzen ist bestimmt ein Tumor,schmerzen in den Beinen Thrombose usw usw.
Grundsätzlich gehe ich sowie du auch immer vom schlimmsten aus.
Ich leide unter einer generalisierten angststörung/Zukunftsangst mit Panikattacken und mitlerweile haben es sich die Depressionen bei mir auch gemütlich gemacht.

Ich bin sowie du auch 24 Jahre und habe auch ein kleines Kind und denke mir auch,in diesem Alter sollte man volle Lebensfreude haben,vermisse ich bei mir leider!
Nimmst du denn Medis?
Ich nehme seit über einem Jahr Medis und Dual dazu habe ich mich in die Hände eines Psychotherapeuten begeben.

Lg Mandy



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Österreich
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Status: Online online
  08.01.2017 23:04  
Hallo! Haben mit den selben Problemen zu kämpfen und bin noch keine 20! Meine derzeitigen Angste drehen sich um Thrombose/Lungenembolie da mein Oberschenkel seit fast 2 Wochen schmerzt ohne Grund. Ultraschall wurde gemacht trotzdem bin ich immer noch unsicher.. heute beschäftigt mich das Thema Schlaganfall weil mein Gesicht etwas kribbelt und ich mir einrede Sehstörungen zu haben. (Bin kerngesund hatte alle möglichen Untersuchungen)
Hier im Forum gibt es viele mit diesem Problem.
LG



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  08.01.2017 23:30  
Das mit dem kribbeln im Gesicht kann von der Wirbelsäule kommen,wenn man verängstigt ist ziehen sich die Muskeln zusammen und dadurch können sich die Nerven im Nackenbereich einklemmen und das wiederum verursacht das Kribbeln.
Versuch dich doch mal zu entspannen,Wärme in den Rücken/Nacken oder warm duschen gehen,aufs Sofa legen Film gucken oder ein Buch lesen,das lenkt dich dann auch von dem Thema ab ;)



137
3
Österreich
22

Status: Online online
  08.01.2017 23:34  
Liege jetzt im Bett und bin deutlich ruhiger als vorhin :) bei mir kommt oft die Angst hervor habe diese aber zum Glück so im Griff dass es zu keinen Panikattacken mehr kommt bin aber dafür dauer angespannt was meine Schmerzen erklären würde :)

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