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Hallo!

Ich habe eine Panikstörung,die wurde schon von einer Psychologin festgestellt.Bald fang ich auch mit der Therapie an.
Mein "Problem" ist,dass ich eine wahnsinns Angst davor hab sterben zu müssen.Jeden Abend hab ich eine Höllenangst ins Bett zu gehen und zu schlafen,weil ich Angst habe,morgens nicht mehr aufzuwachen.
Seit meiner ersten PA letzes Jahr im Nov hab ich diese Angst jeden Tag.Bis vor knapp 3 Wochen kam das aber immer erst so gegen Abend bzw. wenns dann halt ins Bett ging.Aber seit ca. 3 Wochen hab ich die Gadanken auch schon tags und sie werden immer schlimmer.Mittlerweile macht mich das voll fertig.Ich kann nicht mehr lachen aber auch nicht weinen.Ich hab kaum noch Appetit.Es ist so schlimm.
...

07.07.2011 17:15 • 29.08.2011 #1


23 Antworten ↓


Hazy
hallo kleine erdbeere,
ich hatte auch eine zeit lang solche ängste. zwar nicht, im schlaf zu sterben, aber bei jeder panikattacke kam eine ganz schlimme todesangst dazu und das hat mich auch total fertig gemacht.
wie lange hast du die angststörung und hast du eine ahnung, ob es dafür einen grund gibt? wann fängt die therapie an? und nimmst du medis gegen die ängste?
tief durchatmen
hazy

08.07.2011 19:46 • #2



Angst sterben zu müssen

x 3


Hey Kleine Erdbeere..

ich versteh dich total. hoffe ich kann dir ein wenig helfen..

ich habe genau die selben probleme.
bin zur zeit in reha und jeden abend ist es für mich schwierig nicht darüber nachzudenken..
es ist ganz normal, dass das häufig nachts vorkommt..
meine psychologin hat es mir so erklärt:
der tod ist etwas, das können wir nicht beeinflussen. du hast keine kontrolle drüber. genau so ist das beim schlafen auch.
versuch dich damit auseinander zusetzen..
hier ein paar nützliche sätze, die ich mir jeden abend oder auch ( zb wie bei dir ) tagsüber sage, wenn ich merke die angst kommt:
ES IST NUR EIN GEFÜHL, KEINE TATSACHE..
ES GIBT FÜR KEINEN MENSCH AUF DIESER WELT EINE ABSOLUTE SICHERHEIT..
WENN ES PASSIERT, DANN PASSIERT ES..

( ich weiß, die sätze hören sich erst mal alle negativ an, aber glaub mir, wenn du deine augen nicht verschließt und offen bist, dann geht diese angst irgendwann mal zurück. )

und noch einen:

ICH STERBE JETZT NICHT. ICH HABE NUR DIE ANGST, DIE KONTROLLE ZU VERLIEREN.

ich hab diese sätze auf nem zettel stehen und lese ihn immer. hab ihn egal wo ich hingehe dabei..

mein hauptproblem ist es nämlich keine kontrolle zu haben.. egal bei was.. arzt, autofahren, sterben..
im moment arbeite ich an 2 boxen, in die eine mache ich fragen, die ich beantworten kann.. zb: wann bekomme ich ein kind? möchte ich heiraten?
und in die andere kommen fragen, die ich nicht beantworten kann. zb: wann und wie sterbe ich? bekomme ich eine krankheit?

ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.
es ist sehr gut, dass du eine therapie machst und ich hoffe noch mehr, dass sie dir hilft.

liebe grüße

08.07.2011 20:53 • #3


hallo terrorkrümmel.

deine Antwort auf erdbeeres beitrag ist sehr interessant. Ich habe auch angst zu sterben und auch totale angst vorn nem herzinfarkt oder ne andere herzkrankheit. Aber die angst kommt auch immer nur wenn ich bescherden habe, also fast jeden tag ...dass mit dem satz "wenns passiert, passierts halt" habe ich mir auch shcon so oft eingetrichtert aber wenn es zu schlimm wird diese Atemnot oder Herzrasen hilft der satz leider auch nicht bei mir ....

aber dein betrag ist echt gut und werde ihn mir jetzt öfter mal durchlesen um einfach dieses beruhigende zu habe

LG

08.07.2011 22:20 • #4


Ich hab diese Störung seit Nov.'10.Es hat ganz plötzlich angefangen eines Abends und seit dem hab ich jeden Tag Angstgedanken.
Ich glaube ein Grund ist,dass ich zu viel Kontrolle haben will.Deswegen hatte ich schon oft mit meinem Freund Stress, weil ich auch sehr sehr eifersüchtig bin und immer wissen will, was er macht.Ich hab halt wahnsinns Verlustangst und auch Zukunftsangst.
Hab mit der Therapie schon angefangen,aber nehme keine Medis.Höchstens mal was Pflanzliches zur Beruhigung.

09.07.2011 02:43 • #5


@urmelchen26
geht mir genau so.. alle krankheiten bei denen man plötzlich sterben könnte sind für mich der horror.. mein herz macht im moment keine probleme mehr, da ich mich jeden tag bewege und regelmäßig sport mache.

nehme auch keine medis. von anfang an keine.. obwohl bei mir vllt welche gut gewesen wären

09.07.2011 19:31 • #6


ich bewege mich auch jeden tag...bin packerin und da haben ganz schön zu schleppen etc. aber dass mit der pumpe hab ich ja meistens im ruhestand und dass nicht zu knapp ...dass mit den krankheiten geht...früher hatte ich extremste angst vorm schlaganfall weil ich gefühlstörungen in der linken gesichtshälfte hatte..war 3 tage im kh sämtliche tests, plus mrt kopf mit kontrastmittel alles ohne befund ausser ne sehnervverzögerung.

und jetzt seit einigen wochen ist es halt mit den stolperschlägen hört sich zwar krass an ist aber leider so. So schlimm ist es

Liebe grüße an euch

09.07.2011 19:49 • #7


ach.. ich versteh dich so gut..
ich hab schlimme probleme mit dem rücken und jenachdem wie ich sitze hab ich das gefühl mein herz hört auf zu schlagen.. vielleicht machts das auch.. aber schlägt immer wieder weiter *hihi

das mit dem schlaganfall versteh ich.. musste letztes jahr auch ins kh weil meine linke körperhälfte taub war ^^ hatte nen nerv eingeklemmt......... und die haben dann dort erst mal viele viele tests gemacht.. schlimm.. war aber alles okay.

zum glück hab ich die gedanken nicht mehr so oft.. bin echt froh

09.07.2011 19:59 • #8


Hallo @all,

die Sätze von Terrorkruemel sind sehr gut! Auch ich kenne diese Technik, jedoch mit einer zusätzlichen Pflicht meines Therapeuten....
Ich stelle mich bei meinen Sätzen vor den Spiegel und blicke mir in die Augen! Damit erreicht man sein innerstes ganz bestimmt, und zu Anfang fällt es auch sehr schwer sich selber solche Sätze zu sagen. Doch je besser man sich dabei selber in die Augen schauen kann, desto wahrscheinlicher ist es , dass die Sätze dort ankommen, wo sie hin sollen.

09.07.2011 20:13 • #9


huhu krümmel

ja genau bei mir hat es auch aufgehört nach dem alles oki war

09.07.2011 22:33 • #10


Hallo,
ich hab das gleiche Problem. Meine Mutter sagt auch immer, ich soll mir solche Sätze vorsagen. Aber bisher hab ichs noch nie vorm Spiegel probiert. Das mach ich dann gleich mal...
Irgendwie bin ich froh, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht. Auch wenn es einfach unfassbar schrecklich ist, dass es sowas gibt Ich will endlich wieder unbeschwert und fröhlich sein...

18.07.2011 22:15 • #11


Hallo Nürnberg,

ja wie du erkannt hast bist du nicht allein mit der situation. Ich denke es geht sehr sehr vielen Menschen so, auch denen die nicht hier angemeldet sind. Aber ich denke hier wirst du genug Gespräche austauschen können.

Vielleicht erzählts mal ein wenig von dir. Gab es vlt. ein Auslöser dafür? Sterbefälle in der Familie oder Bekanntenkreis oder ähnliches?

Bei mir ging es zum beispiel mit der angst richtig los, nachdem in einem jahr 3 Leute im Umkreis unter 30 verstorben sind. Hört sich jetzt krass an will dir auch keine angst machen aber dass war bei mir auch ein Auslöser dafür. Nicht nur aber ein teil.

LG

19.07.2011 17:16 • #12


Hallo Urmelchen und ihr anderen,
Ich versuche mal kurz zu fassen, was passiert ist. Meine Angst sterben zu müssen, ist nicht das einzige Problem. Ich bin seit einem dreiviertel Jahr in Nürnberg und hab bisher noch keinen richtigen Freundeskreis aufgebaut. Ich sah das nie als Porblem,weil ich 2 Jos hab, bei denen ich ständig Leute seh.Vor ca. 5 Monaten fing alles an,als mir an der Arbeit plötzlich schwindlig wurde. Das ging wochenlang nicht weg. Ich war bei viele Ärzten, niemand fand etwas Organisches. Ich hab Panikattacken bekommen, als die organischen Sachen noch nicht ausgeschlossen waren. Hab dabei mehrmals gedachte ich sterbe. Überhaupt hab ich immer mal den Gedanken, ich bin allein, hab zwar meine 2 Katzen, aber wenn mir was passiert, merkt es keiner. Zum Schwindel kamen Sehstörungen, ich bin monatelang nur überall hin gelaufen statt Rad zu fahren.MEin HAusarzt hat mir dann Opipramol verschrieben. Hab ich nach ca. 2,5 Monaten abgesetzt, weil ich keine Panikattacken mehr hatte. Statt dessen hab ich immer so nen Druck aufm Kopf, vor allem abends und wenn ich ins BEtt gehe und bei einem meiner Jobs, bei dem ich mich sehr langweile. Der Druck ist manchmal so schlimm, dass ich kurz vor ner Attacke steh. Ich fühl mich dann, als wäre ich nicht ganz da, und dann kommt der Gedanke: ich sterbe gleich, mir platzt bestimmt ein Gefäß im Kopf, ich fall gleich um...
Hab jetzt mit Sport angefangen, telefoniere wieder viel mit Freunden, versuche auch hier freunde zu finden. Aber es geht natürlich nur langsam voran. Jeden Tag fürchte ich mich, dass ich abends wieder im Bett liege u nicht schlafen will, weil ich Panik bekomme, dass ich sterbe...Immer wieder am Tag denke ich dran. Bei der einen Arbeit denk ich halt auch immer: gleich bin ich wieder alleine, dann langweile ich mich, dann raste ich innerlich wieder aus. Dabei könnte ich mich doch freuen, dass ich mit Langweile Geld verdiene
Seit vorgestern, seit ich mich hier angemeldet habe, geht es mir etwas besser. Ich weiß jetzt, dass es auch anderen so geht u die sterben ja auch nicht Es ist eben nur der Kopf...
Also außer der Einsamkeit und Langeweile seh ich bei mir keinen größeren Auslöser. Meine Mutter hatte übrigens die selben Probleme, hat mir das erst vor kurzem erzählt, als sie merkte, wie es mit ging. Meine Oma ist schwer krebskrank u wird sicherlich auch irgendwann sterben, da sie nciht mehr geheilt werden kann. Natürlich hab ich auch um sie Angst, aber es ist doch mehr, dass ich immer nur daran denke, wie fühle ich mich, stimmt bei mir was nicht usw...

Ok, mit dem kurz fassen hat es nicht ganz so geklappt

Lg

20.07.2011 13:59 • #13


Huhu,

also ich kann dir eigentlich nur versuchen etwas einzureden. Unzwar werden wir geboren und dann leben wir unser leben und dann irgendwann sterben wir auch mal. Die Angst am Abend kommt bei dir daher, weil du nicht weißt ob du aufwachst, weil wenn du schläfst, dann merkst du ja nichts. Aber denk positiv, dass jeder Tag den du lebst ihn auch lebst, weißt du wie ich das meine?
Ich leider auch an Angststörungen, aber angst vor dem Tod habe ich nicht. Ich habe in einem Hospiz gearbeitet. Du bekommst das hin. Glaub mir. Um so mehr du dran denkst, umso mehr angst hast du. Guck mal wie viele Menschen sterben am Tag, aber sehr viele alte Menschen, wenn du ein gutes Familienverhältniss hast und freunde dann lenk dich ab, denk es ist alles positiv, versuch das einfach mal. Du hast keine Krankheiten, du hast tolle freunde vill ein Freund oder Haustiere, lenk dich ab mit sport

Liebe Grüße

20.07.2011 14:34 • #14


hallo nürnberg,

also was du mit der arbeit beschrieben hast hört sich für mich fast so an, wie die angst vor der angst. Du machst dir vorher schon ein kopf dass es dir später wieder schlecht gehen könnte!! Fehler! Dass musst du abstellen. So ging es mir auch immer, hatte vorher schon angst dass die beschwerden wieder eintreten.

Und das die Anfälle auf der Arbeit anfingen ging mir ebenfalls gleich, irgendwann konnte ich nicht mehr mit der bahn fahren weil ich dachte ich kipp um in der bahn, bin dann ne zeitlang mit dem auto gefahren aber da ging es dann auch los. also hab ich mich dort kündigen lassen, da der beruf mich total fertig gemacht hatte.

Opipramol hatte ich auch eine zeitlang bekommen aber habe sie nicht genommen weil ich herzrasen davon bekommen habe. Dann hat mein neurologe mir Fluspi gespritzt musste dann aber abgesetzt werden weil ich schwanger wurde. und jetzt ja jetzt geht es einiger massen mal so mal so. Aber seit dem ich nicht mehr dort arbeite ist es viel viel besser geworden.

Du hast gesagt dein Mutter hätte es auch, es ist nicht ausgeschlossen wenn die eltern dass haben dass die Kinder es auch bekommen können, wenn sie es z.b. schon in deiner ss hatte oder so und immer so unruhig war etc. kann es dass kind später auch werden, Hatte mich mal erkundigt, da ich ja schwanger war wo es mir auch nicht so gut ging.

Hoffe dir geht es heute gut..
Wie fühlst du dich denn in Nürnberg? fühlst du dich dort wohl??

LG

20.07.2011 14:44 • #15


Huhu nürnberg und ihr alle,
ja, ja das kenne ich alles doch nur zu gut.

Alleine sein ist ein großes Problem, ich denke das liegt u.a. daran, dass wir dann mit unserem Kopf allein sind, und man es nicht schafft, sich über viele Stunden richtig abzulenken. Die Gedanken machen sich einfach selbstständig und beim kleinsten Körpersymptom geht die Angstschleife direkt los.

Früher hatte ich Angst und Panikattacken nur abends und nachts, vor allem zum oder nach dem Einschlafen. Das hatte den großen Vorteil, dass ich mich tagsüber sicher gefühlt habe. Mittlerweile quälen mich die Angstzustände tagsüber fast mehr, als eine richtige Attacke.

Letzten Montag z.B. gingen die Angstzustände mittags los, und abends war ich immer noch dabei, wellenschubförmig und immer bissi schlimmer. Watte im Kopf, Herzrasen, Schwindel, verschwommenes Sehen, Zittern - trotzdem hab ich mich nach draußen gequält, weil ich mich unter Leuten immer noch ein bissi mehr zusammenreißen kann und mich auch nicht so alleine fühle. Hab dann aufm Supermarkt Parkplatz rumgelungert und bin als es besser wurde spazieren gegangen.
Also Bewegung und Sport sind auf jeden Fall gute Mittel, um etwas dagegen zu tun. (-;

Die Gedanken ans Sterben aus dem Kopf zu bekommen, ist bei einer richtigen Panikattacke ne Kunst für sich, und bei Angstzuständen auch nicht grade einfach. Gelingt mir nicht oft, und wenn ich dann noch Input von außen bekomme durch Nachrichten, TV, oder gar meine Omi im Altersheim, Auweia - dann ist es ganz vorbei...

Ich kann dir nur sagen, du bist auf dem richtigen Weg mit Bewegung, Freunde finden, und Ablenkung - ist schon ein großes Stück geschafft.

Eventuell helfen du dir ja auch begleitend Gespräche mit einer Therapeutin, auch wenn dort sehr lange Wartezeiten sind - melde dich doch einfach mal an bei jemandem deiner Wahl, mir hat es immer sehr geholfen 1mal die Woche einen Termin zu haben.

Und ganz ehrlich: Für mich sind Menschen mit Angststörung und Panikattacken die wahren Helden des Alltags - denn es ist doch schon immer ein kleiner Tod, was wir da durchmachen, und wer es schafft, trotzdem arbeiten zu gehen und seinen Alltag zu bewältigen, verdient all meine Hochachtung

LG
Nivi

20.07.2011 14:58 • #16


Hallo nivi,

den letzten text hast du schön geschrieben...aber leider sehen dass die menschen die sowas nicht haben nicht so, sondern sind nur genervt und verdrehen nur noch die augen ist leider so.

Und wie du shcon sagtest wenn du deine Oma im altenheim besuchst etc. ist es am schlimmsten. Ich kenne es nur zu gut. Gerade rief mein Mann von der arbeit an und er hatte mir gestern schon gesagt dass die jemanden nach hause geschickt haben weil er schmerzen im brustkorb hatte etc. Ja sohn rief heute an Herzinfarkt. Gerade lese ich bei Facebook einer Freundin opa liegt im KH wg Schlaganfall. Wenn ich sowas lese oder höre wird mir direkt schlecht und man bekommt wieder angst....ganz schlimm war es vor ca. 1 1/2 jahren, wo 3 leute nacheinander im alter von 23, 26 und 40 jahren an schlaganfällen und herzinfarkte verstorben sind...dass ist verdammt hart und man macht sich echt verrückt....und man denkt ständig dran und kommt da nicht mehr raus...man hört immer mehr man liest dann immer mehr in der zeitung oder sieht es im tv. Und dass ist für uns Anghässchen dass schlimmste mit...

Meint ihr es gibt eine möglichkeit diese Angst in den Griff zu bekommen, wenn man sowas liest, hört oder mitbekommt??

LG

20.07.2011 17:32 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo urmelchen, nivi und die anderen,
die letzten Tage ging es mir etwas besser. Irgendwie hilft es tatsächlich zu wissen, dass man nicht die einzige Person ist, die solche seltsamen "Anfälle" hat. Ich weiß jetzt, ich kann immer hier rein gucken u da geht es jemandem genauso wie mir...
Als es bei mir damals los ging, war ich erstmal eien Woche krank geschrieben. Ich hatte solche Angst nach draußen zu gehen, weil ich immer dachte ich falle um. Aber dann ging mir auch ein Licht auf: wenn ich nicht mehr raus gehe, dann denke ich die ganze Zeit nur, wie schlecht es mir geht u dann wird es nie besser. Also bin ich einfach wieder arbeiten gegangen. Ich hab immer offen mit meinen Kollegen geredet, wie es mir geht, was auch schon geholfen hat. Dann hab ich halt gemerkt, wenn ich mich auf was anderes konzentrieren, geht es mir gut! Klar, manche Gespräche fesseln einen nicht so, sodass man dann sofort wieder die Symptome hat, aber ich musste mir halt doch irgendwann eingestehen, dass ich nix merke, wenn ich komplett abgelenkt bin. Nun ist es aber so, dass ich bei meinen Jobs geistig kaum noch gefordert bin. Wahrscheinlich schleppe ich das alles deshalb so lange mit mir rum...
ImPrinzip fühle ich mich in Nürnberg wohl. Leider ist es für jemanden wie mich, die eher schüchtern und zurückhaltend ist, schwieriger Leute kennenzulernen. Und dann auch noch die Franken, die auch eher verschlossen sind Ne Zeit lang war es dann so, dass ich dachte, ich muss UNBEDINGT Freunde finden, sonst geht es mir nie besser. Das war aber auch falsch. Jetzt sag ich mir, Hauptsache unter Leute, egal ob man jemanden kennen lernt oder nicht. Halt nur nicht 8 Stunden am Tag alleine sein u in der Bude hocken.
Wegen einer Therapie: Ich bin irgendwie immer noch der Meinung, dass ich da alleine rauskommen kann. Zwischendurch kommt immer mal der Gedanke, doch eine Therapie zu machen.Das ist halt mein Schweinhund, der meistens stärker ist als ich

Viele Grüße u ein schönes WE

23.07.2011 10:54 • #18


hallo nürnberg,

so geht es mir aber auch war ja vor über einem jahr mal bei einem therapeuten, aber der half mir nicht wriklich, dass was er mir gesagt hatte, wusste ich alles selbst schon. Ich hatte mich auch krankschreiben lassen. allerdings 3 monate bis mein vertrag auslief, weil ich da auf keinen fall mehr hin wollte. Und jetzt schwank ich auch immer, mach ich eine therapie oder schaff ich es allein?? dass ist echt misst.

Aber dass es dir die letzten tage besser geht ist doch gut, halte daran fest

23.07.2011 15:08 • #19


Hallo,
jetzt hats mich wieder gepackt... Habe die letzte Nacht keine Minute geschlafen, weil ich Angst hatte, ich sterbe dann. Auslöser war ne Freundin, die mich dran erinnert hat, dass ich vor ein paar Wochen mal meinte, wenn es mir hier nicht bald besser geht, gehe ich zurück in die Nähe meiner Familie. Das hat gereicht, mich wieder runterzuziehen...
Natürlich hab ich dann auch ein paar Fehler gemacht: erst ein Glas Wein, dann ne Tasse Johanneskrauttee u zu guter Letzt noch ein wenig Baldrian... Irgendwie war mir dann schwindlig im Bett u die Panik war wieder da... Bin dann auf die Couch umgezogen, TV an und warten. Heute dann auch nicht an die Arbeit gegangen, einen kleinen Mittagsschlaf gehalten und jetzt wieder die Angst vor der Nacht Oh Mann... Das einzig Gute: ich hab den schweren Kopf nicht. Dafür tut mir der linke Arm weh. Ich weiß genau, dass das eigentlich vom rumflezen auf der Couch kommt oder vom auf der Couch schlafen. Aber natürlich hab ich doch Angst, dass es was Schlimmes ist.
Am Wochenende bekomme ich Besuch, aber selbst das hilft nicht, mich aufzuheitern

28.07.2011 18:10 • #20



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