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20.06.2007 13:16 • 16.03.2020 #1


138 Antworten ↓


hallo

ich leide unter panikattacken aber auf einer anderen art.Bei mir ist es wenn ich unter menschen bin,aber mein mann hat genau das gleiche wie du.Er hat auch angst einzuschlafen lässt dann immer den fernseher an damit er was hört und nicht dadran denkt.aufjedenfall ist es schonpaar mal vorgekommen das er nachts aufgewacht ist und dann aufgesprungen ist und angst hatte das er stirbt sein herz war am rasen und so weiter.Er war auch schon 2 mal in krankenhaus aber sein ekg war auch völlig okay.Das ist einfach nur die angst.wenn du willst oder fragen hast kannst du mir privat schreiben.

lg jenny

20.06.2007 14:58 • #2



Hallo Roxy1708,

Schreckliche Angst zu sterben!

x 3#3


oder nimm die kopfhörer und höre musik beim einschlafen.Wenn du schon beim arzt warst sollte er dir tabletten verschreiben aber es gibt auch tropfen usw die du in schlecker und so kriegst die sind besser denk ich.Wie lange hast du das den schon?

20.06.2007 15:00 • #3


Hey..
also ich habe das seit ca. einem halben Jahr. Und es war 2 Wochen mal fast ganz weg, oder nur minimal da. Aber gestern und heute z.B ist es wieder nicht auszuhalten!! ich würde gerne wissen was ich dagegen tun kann, ich versuche mich dann krampfhaft wach zu halten und schlafe dann irgendwann einfach völlig erschöpft ein! Am nächsten Morgen lebe ich immer noch, aber Abends (ganz, ganz selten auch tagsüber) ist es immer wieder das selbe!! Es bestimmt mein ganzes Leben, ich habe meinen Urlaub abgesagt, schlafe ausschließlich zu Hause und wenn mein Freund nicht da ist, dann sogar bei meiner Mutter und das mit fast 20 Jahren! Aber ich kann nicht anders..Musik habe ich auch schon versucht, ich kann mich aber nicht ablenken..meine Therapeutin sagt ich soll die Angst zulassen. Das geht aber nicht, denn der Moment in dem ich denke zu sterben baut sich langsam auf, als würde mein herz gaaaanz langsam aufhören zu schlagen und bevor es ganz aufhört bewegt sich mein Körper ganz von alleine, er schreckt dann einfach hoch und wird aktiv!

20.06.2007 15:07 • #4


Hallo, ich habe auch seit Februar diesen Jahres totale Angst zu sterben. Ich denke ebenfalls wie ihr, dass ich den nächsten Morgen nicht mehr erlebe, obwohl ich soo gerne lebe. Ich war bisher immer sehr positiv. Habe mir nicht viel Gedanken um mich bzw. um Krankheiten gemacht. War vor dem Februar seit 3 Jahren nicht mehr beim Arzt, weil ich wirklich immer gesund bin! Aber seit Februar gehe ich fast einmal im Monat zum Arzt. Das ist doch nicht normal. Und langsam steigt die Angst, dass mich die Panikattacken WIRKLICH krank machen. Das blöde ist irgendwie, dass ich mich ganz schlecht entspannen kann. Immer wenn ich mich entspannen möchte bzw. eigentlich IMMER spielt mein Gehirn verrückt. Ich kann meine Gedanken nicht stoppen. Immer schwirren sie im Kopf herum. Und das blöde ist 80 % denke ich mir dass es nur Panikattacken sind, doch 20 % denken immernoch dass ich wirklich krank bin. Und irgendwie habe ich mich bis jetzt noch nicht getraut mit einem Arzt offen darüber zu reden. Ich war beim Kardiologen wegen Herzrasen, war bei meinem Hausarzt wegen Atemnot. Aber Natürlich findet niemand etwas besorgniserregendes. Kann mir hier jemand helfen? Ich möchte gerne meine Leichtigkeit des Lebens und mein Glücksgefühl zurück!!
LG
Veronika

20.06.2007 16:08 • #5


also bei mir ist es so, wenn ich keine Angstattacke habe, bin ich davon überzeugt dass es nur angstattacken sind, wenn ich aber gerade panik habe dann wiederum bin ich davon überzeugt dass irgendwas schlimmes ist mit meinem herzen und ich sterben muss. ich war auch immer fröhlich, lebesfroh und ein aufgeweckter mensch, aber so langsam verliere ich meine lebensfreude, es ist einfach nur noch belastend und unerträglich!

20.06.2007 16:24 • #6


20.06.2007 17:34 • #7


Hi. Ich bin gerade zum ersten mal auf dieser Seite unterwegs und total baff wie viele Leute es gibt, die auch solche Ängste haben wie ich. Denke nämlich in meinem Umfeld ich bin allein damit. Ich kenne das Gefühl sterben zu müssen und das leider sowohl wenn ich unter vielen Menschen bin als auch beim Auto fahren oder wenn ich alleine bin und einschlafen möchte. Nennt man glaub ich Agoraphobie. Ich komme beim Einschlafen besser klar, wenn ich vor dem Einschlafen Baldrian nehme und im Akutfall die Bachblüten Notfalltropfen. Leider fällt es mir im Moment auch schwer mich zu entspannen weil mich diese Gefühl dann überrollt, obwohl Meditieren früher mal mein Hobby war. Ich hoffe durch eine Psychotherapie Hilfe zu bekommen.

20.06.2007 21:12 • #8


Hi Roxy!

Mir geht es oft genauso wie dir, auch beim Einschlafen. Erst hab ich so ein Gefühl in der Brust, als würd das Herz stehen bleiben und dann krieg ich so Herzrasen und Angstzustände. Obwohl bei mir gesundheitlich auch alles abgeklärt ist (war schon beim Kardiologen, Kernspintomographie, Langzeit-Blutdrucktest etc.) kriege ich das immer wieder ganz unwillkürlich. Ich selbst bin noch nicht in therapeutischer Behandlung, aber ich glaube, es ist wichtig, die grundlegende Ursache davon herauszufinden, auch wenn das komisch klingt. Also wie war die Situation, als das das erste Mal passiert ist: hast du da grad über irgendwas bestimmtes nachgedacht, hattest du stress, ist vorher etwas passiert, was dich sehr mitgenommen hat oder hast du dir generell über irgendwas unangenehmes Gedanken gemacht...? Solche Ängste können aber auch von traumatischen Erlebnissen oder Verlusten in der Kindheit kommen und die Symptome davon treten dann erst viel später auf! Wichtig ist es, von Grund auf herauszufinden, was deine Angst verursacht (und für jede Angst gibt es einen Grund - vielleicht sogar einen, von dem du gar nicht denkst, dass er der Auslöser ist) und genau das dann aufzuarbeiten. Deine Therapeutin kann dir ganz sicher dabei helfen, denk doch mal drüber nach, ob es in deiner Vergangenheit ein Erlebnis gibt, dass dich sehr mitgenommen hat oder was dich dazu veranlasst hat, stark über den Tod nachzudenken. Vor ein paar Jahren ist z.B. eine Bekannte von mir vom Zug überfahren worden und in der Zeit danach hatte ich abends oft auch das Gefühl, dass mein Herz stehen bleibt oder ähnliches. Tabletten sind nicht unbedingt die beste Lösung, sie helfen nur im Augenblick. Versuch einfach mal mit deiner Therapeutin deine Kindheit/Vergangenheit aufzuarbeiten, vielleicht fällt dir ja etwas unangenehmes auf.

Liebe Grüße, Pinxi

20.06.2007 21:27 • #9


Hallo Pinxi.

danke für deine ausführliche Antwort..ja es gibt einiges aus meiner Kindheit/ Jugend, das ich nicht verarbeiten konnte und es ist schon möglich, dass das der Grund für meine Panik ist. Kurz vor der ersten Panikattacke habe ich 6 Monate ein Praktikum absolviert (Krankenhaus). Das war wirklich eine schlimme Zeit.. ich wurde von den Schwestern schikaniert etc.
Ich habe viel und oft geheult, weil ich nicht wusste was ich tun soll. Als ich es dann wirklich nicht mehr ausgehalten habe, habe ich die Stelle gekündigt. Und in der zeit danach, war meine komplette Zukunft ungewiss, das war ebenfalls sehr schwer für mich. Dann Erlebnisse aus meiner Vergangenheit, die mir auch immer wieder zu schaffen machen. Ich hätte also alles Grund an Panikattacken zu leiden. Aber ich kann damit einfach nicht umgehen. Ich weiß nicht wie ich mich in der Situation selbst beruhigen kann.
Was tust du denn wenn du Angst hast ? Hast du irgendeinen Tipp, was du tust um dich zu beruhigen ?? Ausser Medikamente ?

ich bin so unendlich froh, mit Leuten über das alles sprechen zu können, die wissen wie ich mich fühle und mich nicht nur für hysterisch halten..

ich bin für jeden rat dankbar.

Lg, Roxy

21.06.2007 07:43 • #10


Hast du schon mal mit der Therapeutin über diese ganzen Sachen gesprochen? Also was im Krankenhaus so passiert ist und so? Bei mir war es ähnlich. Ich habe ungefähr ein halbes Jahr lang in einem Altenpflegeheim gearbeitet. Nicht nur, dass die andren Schwestern mich anfangs schikaniert haben, sondern diese ganze Atmosphäre mit der ich konfrontiert war, das Elend der alten Leute, der Tod, Krankheiten etc. haben mir schwer zu schaffen gemacht, woraufhin ich Depressionen und eine Hypochondrie entwickelte. Ich hab das dann auch abgebrochen, aber die Zeit dort hat mich wirklich sehr geprägt.
Leider bin ich momentan mit meinen Angstattacken noch genauso ratlos wie du, ist wirklich der Horror. Ich habe das ja "erst" seit Oktober letzten Jahres. Irgendwie ist es so: wenn es mir grade gut geht, dann denke ich immer: das dürfte doch nicht so schwer sein, mich während einer Panikattacke durch positive Gedanken in so einen Ruhezustand zu versetzen, wie ich jetzt gerade habe. Doch in einem wirklichen Anflug von Angst geht das gar nicht. Ich sitze wirklich mit starrem Blick da und presse meine Hand auf die Brust, wegen dem Herzrasen und weil ich solche Angst habe, dass mein Herz gleich stehen bleibt. Oder ich fühle mir die ganze Zeit den Puls. Ich versuche dann immer ganz ruhig zu atmen und versuche mir innerlich einzureden "Es ist alles ok, beruhig dich wieder, du brauchst keine Angst zu haben", aber wirklich helfen tut das nicht.
Heute war ich bei meiner Hausärztin und die hat mich Neurexan Tabletten aufgeschrieben, mal sehen ob das hilft. Weiterhin hat sie mir einen stationären Aufenthalt mit Gesprächstherapie in einer Psychosomatikklinik empfohlen und ich glaube, das werde ich auch machen. Sprich doch auch mal deinen Hausarzt auf sowas an.

LG, Pinxi

21.06.2007 16:06 • #11


hallo roxy
ja das kenn ich auch ich lege mich wenn es ganz schlimm ist aufs sofa und mach mir meine kissen(auch im bett)ganz hoch so bilde ich mir ein das ich besser luft bekomm..naja so lange mir die einbildung hilft
lg..drei

23.06.2007 10:30 • #12


Hallo Roxy,

ein Tipp den ich von einer Nerologin habe.

Wenn du das Gefühl hast, du ekommst wieder eine Attacke, dann lass sie kommen. Beobachte dich als außenstehender und achte darauf was mit deinem Körper passiert und nach ca. 20 min hast du eigentlich alles wieder im Griff.

Es ist leichter gesagt als getan, denn auch ich habe schwierigkeiten damit fretig zu werden, aber wenn ich das mache,was sie gesagt hat, dann funtioniert es auch ganz gut.

Es wird sicher noch ne ganze weile dauern bis ich das alles im Griff habe, aber ich hoffe, das es mir irgendwann wieder gut geht.

Ganz liebe Grüße

Sunny

23.06.2007 14:39 • #13


Hallo =)
danke für die vielen antworten und zum letzten beitrag: ich habe schon zich mal versucht die Angst einfach kommen zu lassen, aber mein Körper reagiert dann wie von selbst. Ich schrecke hoch und renne durch die gegend wie eine bekloppte.

23.06.2007 16:02 • #14


Hallo

Bin der Maik mir geht das genau so.. Bei mir fing das auch im Bett an... Und jetz kommts auch immer am tage einfach so.. Ich denke dann immer das ich was mit den Herz habe und so weiter obwol mein Artz alles untersucht hat und alles in Ordung ist.. Bei mir eusert sich das so ich bekomme schwitzige Hände schmerzen in der Brust manchmal krippelt es in der linken Hand trockener Mund Atembeschwerden Schwindel, Schwäche oder Benommenheit verschwimmen vor den Augen.
Die Gedanken kreisen darum,
- dass man sterben könnte,
- dass man eine schlimme körperliche Erkrankung wie z.B. einen Hirntumor, einen Herzinfarkt oder Epilepsie haben könnte,
- dass man die Kontrolle über sich verlieren könnte,
- dass man in Ohmacht fallen könnte,
- dass man ersticken könnte.
- Das Vertrauen in den Körper ist verloren.

Und ich weis net mehr was ich tun soll mein Artz hat mir Berhuigungstropfen verschrieben Daizepam die ich dann nehme wenn es net mehr geht... aber auf dauer ist es net wirklich das richtige... Was kann man sonst noch dagegen zu tun.. Auch wenn ich auf arbeit bin gehts mit einmal los und das ist echt schei..... Alltag wird immer mehr unerdräglich... Was kann ich tun..

mfg Maik

24.06.2007 09:24 • #15


hallo roxy.....
ich weiß nicht, ob ich dir helfen kann, weil ich persönlich nicht darunter leide. ich bin weder psychiater noch psychologe, deshalb kann ich dir nichts garantieren. aber rein von deinen symptomen her, würde ich sagen, dass du unter hypochondrie leidest. hier eine zusammenfassung:

Die Hypochondrie (Carcinophobie):
Hypochondrie ist eine ernst zu nehmende psychische Störung. Die Erkrankten halten unbeirrbar an der Überzeugung fest, an einer schwerweigenden Krankheit zu leiden, ohne dass eine bestätigte Diagnose von Seiten des Arztes vorliegt. Meist können sie auch klar formulieren, vor welcher Erkrankung sie sich fürchten: Am häufigsten werden bestimmte Krebserkrankungen genannt. Unter Fachleuten wird die sachlich nicht begründbare Furcht vor Erkrankung auch Nosophobie genannt. Bei manchen Personen kann die Krankheitsangst so stark sein, dass sie wirklich mit der Zeit krankheitsspezifische Symptome entwickeln. Im wahrsten Sinne des Wortes werden sie krank vor Sorge. Allgemein haben Betroffene eine erhöhte Angst vor dem Tod. Typische Verhaltensweisen von Hypochondern sind:
Sehr häufige Arztbesuche
Die unbeirrbare Überzeugung, an einer Krankheit zu leiden, auch wenn der Arzt das Gegenteil festgestellt hat. Die Versicherung des Arztes, alles sei in Ordnung, wird nicht akzeptiert.
Sie suchen immer wieder neue Ärzte auf ("doktor-hopping"). Angetrieben werden sie oft von dem Gedanken, dass ihr Arzt etwas "übersehen" haben könnte, was ein anderer Kollege vielleicht entdeckt.
Der eigene Körper wird immer wieder auf Abnormitäten hin untersucht
Die Gedanken kreisen um eine Krankheit, die vermehrt öffentlich diskutiert wird (im TV, im Radio oder in den Zeitungen)
Sie denken ständig über Krankheiten und Schmerzen nach.
Gedanken über den Tod sind sehr häufig.
In schweren Fällen nimmt die berufliche Leistungsfähigkeit ab.
Die Erkrankten ziehen sich von Freunden und Familienangehörigen immer mehr zurück.
Therapie:
Selbstsicherheitstraining
Der Hypochonder ist ständig unter Spannung, denn er hat reiflich was zu tun den ganzen Tag und kümmert sich ja andauernd um seinen Körper. Man wird ja nicht mehr fertig mit den ganzen Krankheiten, die der Hypochonder hat.
Progressive Relaxation nach Jacobsen (Entspannung)
autogenes Training (nur keine Organübungen! Der hat sonst sofort die nächste Krankheit), aber nur allgemeine Sachen "wir konzentrieren uns NICHT auf das Herz!", sonst hat er ja gleich eine Herzattacke.
Hypnose
Antidepressiva
Soziotherapie (besonders bei älteren, einsamen Leuten)
Der Patient soll aus der Einsamkeit raus, z.B. Gemeindearbeit mit Kindern machen (die lenken nämlich ab!)
Also Ablenke: Raus gehen und was machen für andere.
Der Hypochonder muss in eine Gemeinschaft.
(auszug aus internet-text)

am besten ist es wenn du selbst nochmal im internet über diese krankheit nachlest.vielleicht weißt du ja das schon alles, aber da du nie diesen namen erwähnt hast, dachte ich, ich schreib ihn hier mal...
vielleicht wäre es auch gut, wenn du für ein paar wochen mal in die klinik gehst (psychiatrie). dort wärest du überwacht und wenn du wieder eine attacke bekommst, ist sofort jemand bei dir. aber am besten ist es du besprichst das mit deinem arzt oder deinem therapeuten. auf jeden fall ist es toll dass du schon in therapie bist. egal wie schlimm es auch ist, es wird wieder gut, glaub daran!!
ALLES GUTE!!
P.S.: ich hoffe ich konnte dir etwas helfen!!

24.06.2007 20:29 • #16


Hallo Roxy,

ich habe seit über 16 Jahren Erfahrung mit solchen Angstsituationen. Momentan geht es mir aber echt gut, und nur noch Extremsituationen wie z.B. Flugreisen verursachen Panikattacken.

Meine persönliche Einschätzung:

- diese Gedanken sind völliger Blödsinn, da wir weder krank sind, noch an der Angst sterben werden.
- suche Dir am besten einen Angsttherapeuten, der Dir aufjedenfall helfen wird. Da Du, glaube ich, aus Düsseldorf kommst, könnte ich Dir jemanden in Köln nennen.
- sich mit den allabendlichen Angstsituationen zu konfrontieren und bewußt auszuhalten ist genau richtig. Doch wichtig ist, nach jeder überstandenen Nacht Dich selbst extrem zu loben, dass Du die schwierige Situation alleine ausgestanden hast. Obwohl Du Todesangst hattest warst Du nicht ansatzweise in Gefahr. Mach Dir bewußt, dass nichts passiert ist, und auch niemals passieren wird.
- immer wieder "Augen zu und durch", auch wenn's weh tut. Aber glaube mir, wenn Du jede Situation bewußt reflektierst wird auch irgendwann Dein Unterbewußtsein verstehen, dass Du eigentlich nie in Gefahr bist.
- im o.g. Themenbereich Agoraphobie kannst Du interessante Tipps finden.

lg

Tobi

24.06.2007 20:46 • #17


Hallo..

Nini vielen dank für deinen Beitrag, aber die akute Todesangst ist stärker, als die Angst vor einer Krankheit.

Tobi, danke auch dir dass du geschrieben hast.
Ich bin bereits in einer Therapie, die sich auf Angstpatienten spezialisiert hat. Es hat mir auch wirklich sehr geholfen, aber leider konnte ich die letzten 3 Sitzungen nicht wahrnehmen, weil ich meinem Opa beistehen musste, der letzte Woche verstorben ist. Seit dem ist es nochmal schlimmer geworden. Seit der Beerdigung habe ich meine eigene ständig im Kopf, alles dreht sich um den Tod. Ich habe wirklich horrormäßige Gedanken. Seit ein paar Tagen kann ich gar nicht mehr entspannen, mir ist ständig übel, ich zitter und bin innerlich total aufgewühlt. Sobald ich versuche mich zu entspannen folgt eine Angstattacke. Ich bin also permanent unter Strom und das zerrt an meinen Nerven. Ich habe dazu Panik verrückt zu werden!!
Ich habe ja keine andere Möglichkeit die Situationen bewusst auszuhalten. Ich schlafe immer irgendwann erschöpft ein, weil ich einfach nicht mehr kann.
Und Tobi, was meinst du mit "bewusst reflektieren" ?

Ich würde mich echt freuen, wenn du mir noch einmal schreiben könntest.

Lg, Roxy

25.06.2007 12:42 • #18


Dr. Doris Wolf
Liebe Roxy,
zunächst einmal ist es nur natürlich, dass du, wenn dein Herz stolpert, erst einmal alarmiert reagierst. Wenn du es durch einen Kardiologen hast abklären lassen und es liegt keine körperliche Ursache vor, gilt es, zu lernen, dass es kein Hinweis auf Gefahr ist. Du solltest dann quasi wie ein neutraler Beobachter wahrnehmen "Aha, mein Herz kommt aus dem Takt, das hat nichts zu bedeuten, gleich nimmt es wieder seinen gewohnten Rhythmus ein". Mache außerdem eine Atemübung oder entspanne deine Muskeln. Bei vielen Menschen gibt es einfach diese sog. Arythmien. Manche Menschen nehmen sie garnicht wahr. Was du noch tun kannst, ist, zu beobachten, ob es einen Grund gibt, warum sie auftauchen.Vielleicht sind es Situationen, in denen du dich sehr aufregst.
viele Grüße
Dr. Wolf

26.06.2007 07:54 • #19


Hallo Fr.Dr. Doris Wolf,

habe es ziemlich mit dem Magen,das kommt von meiner Angst,
wenn ich in die Firma,Einkaufen,zum Arzt oder sogar beim Spazierengehen bekomme ich Bauchschmerzen.
Denn wo ich hingehe,und bemerke irgentetwas in der Magen oder Herzgegend,werde ich sofort unruhig und die Magenschmerzen immer heftiger,da meine ich dann immer ich muss sterben oder so.
Für den Magen muss ich 1x Täglich Pantozol 40mg nehmen.
Für die Angst Opipramol 50mg 3x Täglich.
Oder wissen Sie etwas besseres?

Roland

19.07.2007 12:16 • #20




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