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 Betreff des Beitrags: Re: Schritte zurück ins Leben
BeitragVerfasst: 14.Jan.2012, 12:25 
Hi Ozonik,
habe zufällig durchs Forum erfahren, dass du dich abgemeldet hast und nicht mehr registriert bist. War ganz erstaunt darüber, dass du dein Vorhaben am 3.5. nicht in deiner PN erwähnt hast. Nun gut, ich denke, dass du zur Zeit zu sehr mit Problemen belastet bist und dass dir eine Auszeit sicherlich gut tun wird. Viel Glück, alter Junge, wünscht das alte Glockenblümchen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schritte zurück ins Leben
BeitragVerfasst: 05.Feb.2012, 20:07 
Offline

Registriert: 31.Aug.2010, 23:20
Beiträge: 357
05. Februar 2012
Sonntag

So ich melde mich mal wieder, in letzter Zeit ist ziemlich viel passiert. Ich habe wieder einen 4-Wochen Schulblock auf der Altenpflegeschule hinter mir und diese 4 Wochen hatten es in sich, vorallem die letzten 2. Aber ganz von vorne: Ich habe mich beim Therapeuten vorgestellt und bin jetzt fest für die Therapie angemeldet. Wann ich meinen ersten Termin habe, weiß ich im Moment nicht genau, aber ich freue mich darauf - auch in der Hoffnung dass sich dann endlich etwas ändert. Und das Chaos in meinem Kopf wieder ein bisschen Ordnung bekommt :crazy

Dann kam gestern vor genau zwei Wochen mein Opa, der bei uns im Haus wohnt ins Krankenhaus mit Verdacht auf Schlaganfall. An sich habe ich das recht gut aufgefasst, vielleicht auch durch meine Erfahrung aus dem Rettungsdienst. Jedenfalls wurden dann zahlreiche Untersuchungen gemacht und es hat sich heraus gestellt dass es kein Schlaganfall war. Diagnose Gallensteine und verengter Gallengang :arrow: Gallensteine wurden entfernt und der Gang geweitet. Blutzuckerwerte waren konstant über 400mg% bei bekannten Diabetes Typ 2 :arrow: Insulinpumpe. Hat auch alles gut funktioniert und alles sah gar nicht so schlimm aus. Nach ein paar weiteren Untersuchungen kam dann aber alles anders. Auf einmal hieß es wir sollen den "Familienrat" einberufen und uns auf schwierige Zeiten gefasst machen. Ich verstand zunächst gar nichts. Vorgestern also am Freitag kam er dann wieder nach Hause. Als ich dann den Arztbrief mit sage und schreibe 18 :!: :!: :!: :shock: Diagnosen gelesen hatte, verstand ich die ganzen Umstände :arrow: Bauchspeicheldrüsenkrebs, Gallenkrebs, befallene Leber, Hautkrebs und Metastasen in der Lunge. Herzinsuffizienz, beginnende Demenz... Das war also mein Opa jetzt. Ich versuchte so gefasst wie möglich damit umzugehen schließlich lernte ich Altenpflegerin und wusste wie man in solchen Situationen reagieren sollte. Meinem kleinen Bruder haben wir nichts gesagt, genauso wenig meiner Oma, beide würden sich psychisch kaputt machen. Mein Vater hat jetzt unglaubliche Angst seinen Vater, also Opa zu verlieren. Und meine Mama die hat einfach nur Angst dass sie ihn eines Morgens leblos irgendwo liegend findet. Und ich?! :confused Ich dachte ich habe mich im Griff aber die heutige Nacht hat mir gezeigt wie mein Unterbewusstsein diese Tatsache wirklich aufgenommen hat. Ich hatte einen schrecklichen Albtraum in dem ich meinen Opa sterben sah am Boden liegend mit blauen Flecken überall am Körper und niemand konnte ihm helfen ich habe im Traum geweint und als ich aufgewacht bin - habe ich ebenfalls geweint. :schreck Jetzt wusste ich also wie es mir damit ging und ich wusste auch dass ich es nicht so einfach wegstecken würde wenn er - wie die Ärzte voraussgesagt hatten - in den nächsten 3-6 Monaten versterben würde. Mein Opa, der für seine "kleine" immer der zweite Vater war... :sad :(

Ja und jetzt zu meinem Vater. Er hat Mama versprochen nichts mehr zu trinken, aber wie zu erwarten hat er es doch getan - heimlich. Fast täglich wird es schlimmer mit ihm. Er wird total vergesslich, schläft viel, frägt sehr oft nach wenn man ihm etwas erzählt, ist antriebslos, depressiv, launisch, jammert viel über körperliche Beschwerden, fühlt sich immer gleich persönlich angegriffen und merkt eigentlich gar nicht wie unerträglich er manchmal ist. :evil: Mama geht es damit beschissen (tut mir Leid für die Ausdrucksweise) Sie weint oft, versucht aber trotzdem noch i-wie die Familie zusammen zu halten, vorallem meinen kleinen Bruder so gut es geht aus diesem ganzen Hin-und-Her herauszuhalten bzw. abzuschotten, was aber nicht immer klappt. Sie hat ihn zur Rede gestellt und gesagt er soll eine Therapie machen, aber er streitet alles ab und sagt er ist nicht krank bzw. hat keine Probleme... :x :stirn wie es jetzt weitergehen soll bzw. wird, weiß nur der liebe Gott - abwarten.

Jetzt zu mir. Der Rettungsassistent hat mich am 19. Januar ganz spontan besucht. Es war sehr schön ihn wieder zu sehen. Zurzeit muss er viel arbeiten und wir sprechen uns kaum noch. Aber wenn wir beide wieder Zeit haben werden wir uns wieder sehen. Das ist aber nur ein kleiner Trost im Gegensatz zu dem was sonst in meinem Leben passiert. :arrow: Ich möchte nicht mehr in die Arbeit weil dort eine komplette Umstrukturierung ist und das Arbeitsklima so schlecht, außerdem überlege ich nach dem ersten Jahr auf Krankenpflege umzusteigen. Des weiteren habe ich mich wieder selbst verletzte, in der Schule, während des Unterichts :!: :!: :!: :verrück und ich weiß nicht mal warum. Meine Kopfschmerzen bringen mich zur Verzweiflung deswegen nehme ich starke Schmerzmittel. Mein Neurologe hat Angst dass ich in die Medikamentensucht abrutsche. Es kann keine Ursache für meine Kopfschmerzen gefunden werden und das Motto zu diesem Thema von den Ärzten ist einfach nur "sie müssen damit lernen zu leben" - DANKE AUCH :!: :!: :!:

Was soll ich da noch groß sagen??? Im Moment ist einfach jeder Tag eine neue Herausforderung und ein neuer Kampf gegen alle anderen, gegen meine Schicksale und am allermeisten mit mir selbst. Der Kampf der darüber entscheidet, ob ich aufgebe oder weitermache...

_________________
Wer einen Menschen liebt sieht ihn, wer aber einen Menschen nicht liebt, sieht ihn nicht einmal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schritte zurück ins Leben
BeitragVerfasst: 05.Feb.2012, 22:38 
:D :D :D

So. Familienprobs gelöst und früher als Ostern sogar wieder zurück. ;-)n Obwohl ich auch gleich schon wieder wech bin.

Hallo erstmal natürlich liebe Glockenblume ohne O ;-) Haha. ich hoffe Dir geht es einigermaßen gut ? was ist bei der Untersuchung herausgekommen ? Kannst mir ja gerne über pn schreiben ;-) Bin ja wieder hier. ;-)

So und nun zu Dir verlorenerEngel.

schneckchen das Leben ist wie Du bereits öfter schon erwähnt hast kein Ponyhof. Du spürst dies nun wieder mal aufs feinste.

Das Du in die Medikamentenabhängigkeit abrutscht brauchst Du nicht zu befürchten, denn das biste wahrscheinlich schon ;-)

Wenn ich mich erinnere das Du schon immer über Kopfschmerzen geklagt hast, dann kann ich mir auch ausrechnen wieviele tabletten Du schon so genommen hast. Das Dumme an den Dingern ist das dein Körper keine eigenen Schmerzstoffe mehr herstellt weil er ja weiss er bekommts von aussen. Und sobald man die Dinger weglässt, bekommst Du wieder Kopfschmerzen.

Da hilft nur eins weg davon. Du arbeitest beim RK. Da bekommst Du Adressen und oder auch ne Entgiftung. Denn das hat ja nix verwerfliches an sich. Schließlich biste nicht Psychopharmakaabhängig weil das feeling so geil war, sondern Schmerzmittelabhängig weil Du Schmerzen hattest. Wen dem so sein sollte ;-)

Kann es sein das Du Dir ein wenig zuviel den Kopf zerbrichst über deinen Vater Opa deinen kleinen Bruder deine Mutter die ja unter deinem vater leidet und dann noch die Belastungen in der Ausbildung und Rettungsdienst usw usw ? Da kann man doch Kopfschmerzen bekommen oder ?

Hatte ich Dir nicht empfohlen vieleicht in ein betreutes wohnen zu gehen damit Du von dem ganzen Kram nix mitbekommst und erstmal selbständig wirst genau ohne das alles an der Backe ?

Vieleicht kannste ja da nochmal drüber nachdebnken. Dubist auch nicht deine Mutter und auch nicht dein Vater und Deinem Opa kannste auch nicht helfen weil de kein Arzt bist.

Ergo kannste eh nur hoffen und beten und sonst nix. Du bist noch viel zu jung um Dich mit solchen harten Belastungen zu belasten. Eigentlich gehörste da mal ganz weg und zwar damit Du Dich in Ruhe auf deinen lebensweg konzentrieren kannst.

Doch Du hast ja immer das Gefühl Gott und der Welt helfen zu müssen. das kann bis zur Selbstaufgabe führen. Wie man sieht. Bestes beispiel sind deine Kopfschmerzen. Die kommen nicht von ungefähr.

Ich an Deiner Stelle würde erstmal versuchen unter fachkundiger Aufsicht von den Schmerzmitteln loszukommen. Dann ist die erste Hälfte der Kopfschmerzen schon mal wech. Danach eine eigene Wohnung, langsam biste ja alt genug dafür und Dich mal ausklinken aus dem Alkoholdunstkreis deines Vaters und allem was damit zu tun hat.

Es ist dein Leben. nicht das Deines vaters und auch nicht das Deiner Mutter oder deines Bruders.

Du kannst nur helfen indem Du vorlebst denn alle Worte die Du sagtest sind bereits im Leeren verhallt.

Dein Opa hat sein Leben gelebt . Du noch nicht. Klingt hart aber stimmt doch !

Verlangt ja keiner das Du Gefühlskalt wirst, aber so langsam mal ne gepflegte Gleichgültigkeit Deinem Vater gegenüber würde Euch beiden nicht schaden. ER WILL ES JA NICHT ANDERS!!! Er zieht den AlK seiner familie vor und nu haut er in die Furche dassein steigender Konsum an Opas Diagnose liegt. Passt ihm gut in seine Saufkarriere hinein.

Deine Mutter auch nicht sonst wäre sie mit Dir schon lange weg. Sie ist auch für Deinen Bruder verantwortlich und nicht Du, da Du ja nicht seine Mutter bist um es mal ganz krass zu sagen.

Also tu Dir endlich mal selbst einen Gefallen und lass dem lieben Gott auch noch ein wenig Arbeit übrig.

Alleine gegen den Rest der Welt funktioniert nicht ;-) Auch nicht wenns manchmal hart ist.

Kannst Dich jederzeit über pn melden .

LG Ozzi. Vieleicht hart,aber herzlich. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Schritte zurück ins Leben
BeitragVerfasst: 06.Feb.2012, 09:11 
Noch etwas. Sicher ist es wahrhaftig nicht leicht einen Menschen zu verlieren. (eigene Erfahrung) Doch ich befürchte das die wohl gut gemeinte Co-Abhängigkeit die Deine Mutter und Du Deinem Vater (gerade jetzt in der harten Zeit ) ihn nur noch mehr zum Saufen animiert, weil er sich ja in seinen Gefühlen bestätigt fühlt. Nach dem Motto ach mein armer Vater (Dein Opa) Nun habe ich erst Recht Grund zum Saufen und meine Tochter und meine Frau müssen ja in so einem Fall zu mir halten. Die lassen mich gerade jetzt eh nicht hängen also habe ich erstens einen Grund und zweitens hindert mich nun erst Recht keiner am Saufen mehr.

Dann wird er im Selbstmitleid versinken aller Wahrscheinlichkeit nach und sowas erzählen wie bei ihm ist es wohl auch bald soweit und blablabla. Furchtbar wenn Alkis das heulende Elend bekommen. Nur tun sie nix gegen ihre Situation außer jammern. Du hast schon mit Engelszungen auf ihn eingeredet. Deine Mutter wollte sich schon hundert mal trennen und hats immer noch nicht getan. Dein Vater spürt keine Konsequenzen und säuft fröhlich weiter und Du gehst an dem ganzen Klima dort kaputt und nimmst schon fleissig Schmerztabletten,was irgendwann,, wenn nicht schon geschehen in einer Abhängigkeit endet wie bei Deinem Vater mit dem Alk.

Und nun die Preisfrage . Ändert sich so irgendwas ? Nö !!!

Denke an meine Worte . Du kannst niemanden ändern außer Dich selbst ;-) Es ist sinnlos mit einem Alkoholiker zu reden wenn er drauf ist. Erzähls der Wand da kommts dann noch eher an ;-)

Alkoholiker sind auch die geborenenen Schauspieler. Siehe wie oft hat er Euch schon verarscht ??? :roll:

Kannstes noch zählen ? Trotzdem. Dein Vater kann nur Hilfe bekommen wenn er es will. Wenn er nicht will ist das NICHT Deine Sache . Wenn Deine Mutter ihn keine Konsequenzen spüren lässt, ist das auch NICHT Deine Sache . Das Dein Opa stirbt ist zwar sehr schmerzhaft und traurig, aber es ist NICHT Deine Sache , denn das ist der Lauf der Dinge und dafür kannst Du NICHTS !!!

Also zerbrich Dir NICHT Deinen Kopf und mach Dir KEINE Selbstvorwürfe sondern geh DEINEN WEG. Ändern kannst Du wie gesagt eh keinen . Schon gar nicht wenn sie nicht wollen.

Das mit Opa tut mir natürliczh sehr leid für Dich. Andererseits wenn man regelmäßig zum Doc geht wird auch noch rechtzeitig was festgestellt. 18 Diagnosen auf einmal zeugen davon das da jemand gemeint hat nie zum Arzt zu müssen weil alles von alleine wieder weggeht. Gerade ältere Leute können da sehr stur sein ;-)

Dafür kannst Du auch NICHTS !!! Das dies alles die Familie zusätzlich belastet ist völlig klar. Doch warum Du nun auch noch daran kaputt gehen solltest ist mir ein Rätsel.

Willst Du trauern um Opa und Pillen schmeissen bis Du hinterher gehst ??? Oder es Deinem Vater nacheifern ? Oder Deine Mutter trösten bis Du selber keine Kraft mehr hast Dein Leben noch auf die Kette zu bekommen ?

Du kannst nur dann helfen wenn Du selbst gesund bist. Kümmere Dich erstmal um Dich selber sonst bist Du bald gar keinem mehr eine Hilfe. Wie sehr Dich das ganze belastet liest man ja aus Deinen Worten.

Manchmal muss man eben auch Prioritäten in Situationen setzen die unangenehm sind . Auch das gehört zum Leben ;-)

Das dies nicht leicht ist, weiss ich !!! Aber es geht. Das hat auch was mit Selbstschutz zu tun ;-) Es nützt keinem wenn Du auch noch zugrunde gehst und Deine Mutter sich auch noch um Dich Sorgen machen muss und Dein kleiner Bruder niemanden mehr hat weil Du im Eimer bist, oder nur noch im Tablettenrausch ;-)

Davon wird Opa auch nicht mehr gesund ;-)

Denk mal drüber nach. ;-) Vieleicht reissen Dich meine klaren Worte mal aus deiner Lethargie und bringen Dich wieder auf den richtigen Weg und raus aus dem sich selbst bemitleiden ;-)

Das tust Du nämlich. Wie ? Na so : Ich kann meinem Vater nicht helfen was bin ich nur für eine Tochter,nicht mal Mutter kann ich richtig trösten. mein armer Bruder, wie kann ich ihm nur helfen -ich muß bei ihm bleiben. was mach ich nur mit meinen Kopfschmerzen ach ich muss für die Familie da sein und auch noch mein eigenes leben auf die Reihe bringen . Ich schaff das alles nicht ,was bin ich nur für ein Mensch ect.pp Ach dann nehme ich halt Tabletten , usw.

So dauert es nicht mehr lange und Du bist da wo dein vater sich befindet . Im Rausch und abhängig !!!

Du kannst weder was für Deinen Vater wenn er trinkt, noch etwas dafür das Deine Mutter keine Konsequenzen gezogen hat noch etwas für die Krankheiten Deines Opas noch etwas dafür das Dein klieiner Bruder seine Probs nicht zu Deiner Mutter trägt wo es eigentlich hingehört . Doch für eine Sache bist Du wirklich verantwortlich !!!


FÜR DEIN LEBEN !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Schritte zurück ins Leben
BeitragVerfasst: 07.Feb.2012, 12:26 
:D :D :D

Sorry falls ich etwas heftig war in meiner Antwort. Doch warum soll ich um den heißen Brei herum reden. Ich habe auch nicht geschrieben das Du abhängig bist sondern da steht wahrscheinlich und wenn Du richtig liest wollte ich Dich davon bewahren abhängig von Medis zu werden so wie dein vater vom Alk.

Klar das solche Worte treffen falls man betroffen ist . Doch sind sie vieleicht die Notbremse die Du brauchst. Besser als Dich im Stich zu lassen. Wie Du siehst bin ich doch da oder ? Ob mit guter oder schlechter Laune ist doch wurscht. Du wolltest Hilfe, da ist sie.

Was das Thema Co Alkoholismus betrifft heißt das nicht das Deine Mutter oder Du am trinken seid, das bedeutet jemandem so ziemlich alles abzunehmen der drauf ist in der Hoffnung ihn vom Alkoholismus zu heilen , was es ihm aber nur noch bequemer macht weiter zu saufen weil ihm immer mehr Eigenverantwortung abgenommen wird. Das mag ja lieb gemeint sein aber es bringt gar nix wenn jemand drauf ist. !!!

Hattest Du nicht mal geschrieben ihr wolltet Deinen Vater einfach mal alleine lassen ne Zeit lang ? Deine Mutter und Du ? Auch das ist nicht passiert. Er hat zwar die Drohung vernommen aber innerlich drüber gelacht,weil er sich sagte die lassen mich eh nicht hängen also kann ich weiter saufen.

Dann nicht konsequent eine vorübergehende Trennung herbeizuführen ist auch co-alkoholismus. das alles wüßtest Du schon längst wenn Du Dich mal mit al-anon online in Verbindung gesetzt hättest wie schon mehrmals von mir empfohlen. das ist für Angehörige von Alkoholikern. Wie Du siehst hat Co-Alkoholismus nix mit selber saufen zu tun.

http://de.wikipedia.org/wiki/Co-Abh%C3%A4ngigkeit

Natürlich verstehe ich Deine Gefühlswelt in der Du Dich befindest und gerade deswegen und weil Du daran nicht kaputt gehen sollst gab ich Dir den Tipp Dich zu distanzieren und mal 2 Strassen weiter vieleicht eine eigene Hütte zu beziehen . Dann hätteste mal nen Ruhepunkt wo Du zwischendurch mal abschalten könntest.

Das war alles nur gut gemeint !


Und ob ich da nun Liebchen oder Töchterchen oder verloerenerEngel schreib ist doch irrelevant.

Bin momentan eh nicht so auf Schmusekurs ;-)

Sorry aber ich verbiege mich nicht . Wenn ich mich nicht danach fühle, dann ist das so .

Wünsche Dir von Herzen das de das alles schaffst .

LG Ozzi


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 Betreff des Beitrags: Re: Schritte zurück ins Leben
BeitragVerfasst: 22.Mär.2012, 12:06 
Offline

Registriert: 31.Aug.2010, 23:20
Beiträge: 357
22. März 2012
Donnerstag

So nachdem ich mich jetzt länger nicht mehr gemeldet habe, muss ich jetzt doch wieder einiges los werden.


Nachdem mein Opa vom Krankenhaus zurück war ging es ihm noch ein paar Tage gut. Aber die letzten 2 Wochen ging es ihm zunehmend schlechter. Meine Mutter und ich haben ihn jeden Tag gepflegt. Und am Sonntag ist er gestorben. Seit dem lebe ich wie in Trance. Gestern war die Bestattung, ein absoluter Horror. Ich hab immer noch das Gefühl wenn ich das nächste mal zu meiner Oma gehe ist er auch nimmer noch da. Ich komme überhaupt nicht klar mit der Situation. Und habe mir heute einen Tag von der Schule frei genommen, weil ich das Gefühl habe, dass ich psychisch im Moment einfach nicht so belastbar bin und eine kleine Auszeit brauche.

Hab einfach keine Ahnung wie das jetzt alles so weiterlaufen soll, mit Arbeit und Schule und allem anderen. :?: :!:

_________________
Wer einen Menschen liebt sieht ihn, wer aber einen Menschen nicht liebt, sieht ihn nicht einmal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schritte zurück ins Leben
BeitragVerfasst: 22.Mär.2012, 13:19 
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Registriert: 23.Apr.2010, 17:10
Beiträge: 4468
Wohnort: Im eigenen Käfig
Hallo VerlorenerEngel

Erst einmal mein herzlichstes Beileid zum Tod deines Grossvaters.

Trauer braucht immer ihre Zeit, daher nehme dir ruhig eine Auszeit.

Lasse aber deine momentane Situation nicht über deine Zukunft be-
stimmen, suche dir weiterhin Hilfe und Halt.

Viel Kraft und liebe Grüsse, Der Beobachter

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Nee, ich bin nicht die Signatur, ich mache hier nur sauber ... Bild


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