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Mag mein leben nicht weiter leben

201226.11




1, 2  »
Es wurde jetzt alles so viel,dass ich naja in die Psychiatrie kam.Die Klinik vom Einzugsgebiet lehnte ich komplett ab ( dort verlor ich ne sehr gute freundin durch Suizid. Ne andere Klinik nahm mich nicht aufgrund Überbelegung und Einzugsgebiet ab. Naja, es ging doch nicht anders. Als ich dort war, kammen die Fragen auf ob sie in dem Zimmer lag wo ich lag,mir viel ne Besuch von mir ein. Als ich kurz vorm emotionealem Durchdrehen war,wollt ich Entlassen werden. PP sprach mit mir. Er hatte meine Freundin vergessen .Naja, die Station war maßlos überbelegt. Es brachte mir dort nichts !Mir wurde auch kurz bewußt, wie verdreht die Rollen waren ( bin selber im Pflegeberuf tätig).
Als ich zu Hause war,kam ich mir im Stich gelassen vor. Hauptsache entlassen um die Überbelegung in den Griff zu bekommen. Dort ist wahrscheinlich ne frisch ausgelernte Ärztin zuständig gewesen. Sie machte auf mich den Eindruck als wisse sie nicht wer vor ihr saß ( Anamnese )3 min. saß ich bei ihr. Sie ging nur meine medikamente mit mir durch und das war es.
In der heutigen zeit is jeder auf sich selbst gestellen ob er es packt oder nicht. Friss oder stirb,so is das Leben heute.

Auf das Thema antworten


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  26.11.2012 19:18  
Hello,

tut mir leid das es Dir so schlecht geht. Glaub mir - uns, aus diesem Forum ist das nicht egal. Wir leiden mit Dir und denken an Dich !! Ist schwer, ich weiß. Und ja Du hast mit Deiner Meinung auch nicht ganz unrecht. Hilf Dir selbst sonst hilft Dir niemand - ist leider Teil unserer Gesellschaft.

Aber lass Dich bitte trotzdem nicht unterkriegen!

Liebe Grüße Fenn



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  26.11.2012 22:47  
Jeder ist seines Glückes Schmied. Wer etwas erreichen will, muss selbst dafür kämpfen. Das ist der Sinn und Zweck des Lebens: Einsatz zu zeigen!



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  27.11.2012 00:32  
Der Satz Jeder ist seines Glückes Schmied ist hier glaube ich nicht sehr hilfreich. Und wir wissen glaube ich alle das das Leben nicht ganz so einfach verläuft.
Und oft bringt man selber Einsatz und bekommt trotzdem in den Ar... getreten.



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Berlin
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  27.11.2012 00:49  
@ Sommerbluete:

...ein sehr nettes Statement; leider fehl am Platz ! Hier gehts um die Seele, nicht um Zaubertüten oder Politik ! Die Gesellschaft ist ein Gemeinschaftswerk; wer glaubt so gehts; viele die diesen Satz als Lebensmotto haben sind sehr Einsam oder Tod.

LG



  27.11.2012 01:26  
Hello hat geschrieben:
Er hatte meine Freundin vergessen .Naja, die Station war maßlos überbelegt.

Die Klinik ist scheinbar kein Glückstreffer gewesen, das kommt auch vor. Stationär ist immer schwierig, zu oft geht es herzlos, unpersönlich, wie am Fließband zu.
Tagesklinik geht nicht bei dir... etwas ruhigeres?

Zitat:
Als ich zu Hause war,kam ich mir im Stich gelassen vor. Hauptsache entlassen um die Überbelegung in den Griff zu bekommen.

Hello, versuch ambulant, such so lange bist du eine/n netten Therapeuten findest.
Um was geht es bei dir genau?

Und noch was... wir haben mal über Tiere geschrieben. Ich denke die im Tierheim sind eher schon eingesperrt und oft oder Hoffnung auf eine Veränderung. Wenn man zwei oder drei vor dem Elend rettet, sind sie dafür ewig dankbar und wenn es mehrere sind, vereinsamen sie auch nicht wenn man beruflich unterwegs ist. Ich hab in meinem Leben mehr von Tiergemeinschaften als von Menschen gelernt, es ist eine Freude die zu beobachten und einfach bei sich zu haben. Das ist sicher auch eine Art Therapie.

Gruß.



  27.11.2012 01:31  
fennek hat geschrieben:
Der Satz Jeder ist seines Glückes Schmied ist hier glaube ich nicht sehr hilfreich.

Das glaube ich allerdings auch.



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  27.11.2012 02:53  
fennek hat geschrieben:
Der Satz Jeder ist seines Glückes Schmied ist hier glaube ich nicht sehr hilfreich. Und wir wissen glaube ich alle das das Leben nicht ganz so einfach verläuft.
Und oft bringt man selber Einsatz und bekommt trotzdem in den Ar... getreten.


Es ist eben nicht einfach, es ist fatal. Wenn man als Glücksschmied versagt hat und mit seinem Latein bei sich am Ende ist, ist man am Ende. Ich traue weder Therapeuten noch psychischen Kliniken etwas zu. Besonders nicht, wenn ich das hier lese. Und als weiteren Sinn meine ich, dass man selbst die Arbeit an sich selbst machen muss, sich nie darauf verlassen kann, das andere etwas richten, wenn man am Ende ist und dass man nur die Hinweise nutzen kann, die andere einem geben.



  27.11.2012 09:32  
Das, was du beschreibst, gilt für psychisch reife Menschen, die in ihrer Kindheit eine angemessene Entwicklung durchgemacht haben. Für einen traumatisierten Menschen dagegen, der in seiner kindlichen und dem Erwachsenenleben nicht angepassten Bewältigungsstrategien stecken blieb, bedeutet keine Hilfe anzunehmen Regression, da ja im Laufe des Lebens immer mehr dazu kommt, was bewältigungsbedürftig ist und Fähigkeiten aufgrund neuer Traumatisierungen in dem Fall eher abnehmen.

Oder man gibt sich im Rahmen der Verdrängung in einer solchen Situation den Täumen von eigener Omnipotenz hin und meint isoliert von Außenwelt als unangreifbarer Schmied auf einem Sockel stehen zu können, und das ist im Grunde ein Keim späterer psychotischen Zustände, wenn nicht schon ein Anzeichen dafür.



  27.11.2012 10:47  
Guten Morgen Sonnenblüte,


Weißt du,ich kann grad weder hören noch lesen wie inkompetent ich im Leben bin und bitte dich derzeit einfach nicht auf meine Thement zu reagieren,Danke.

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