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Ich scheinen etwas falsch zumachen, egal in welche Truppe ich komme, ich werde nicht angenommen.

Die meisten Menschen ignorieren mich und dass macht mich traurig.

Ich muss momentan in Gruppentherapie und selbst da finde ich keine Freunde. Ich war in der Hoffnung ich könnte einen neuanfang machen, aber ich glaube nicht mehr dran.
Es ist doch einfach hoffnungslos, egal wie ich mich bemühen, ich mache keine Fortschritte.

Ich war heute in den Computerkurse und was geschah, nachhinein saß ich sowieso wieder alleine da. Fast niemanden sagt mir morgen und die meisten gehen mir aus den Weg. Dabei kommt noch das Gefühl hinzu, dass jeder hinter meinen Rücken redet und sich lustig über mich macht. Diese Gedanke macht mich wahnsinnig und am liebsten würde ich meine Therapie hinschmeissen, ich werde es ja sowieso nicht packen.

Die Betreuer sind natürlich nett, es ist ja auch ihr Job, aber ich denke sie wäre alle froh, wenn ich nicht mehr kommen würde.

Es ist eben so, keiner mag mich.

schönen Gruss

03.01.2011 14:18 • 07.01.2011 #1


13 Antworten ↓


Zitat:
Die meisten Menschen ignorieren mich und dass macht mich traurig.

Was erwartest du von den Menschen im Umkreis Helene84?
Sollen alle auf Dich zugehen?
Zitat:
Dabei kommt noch das Gefühl hinzu, dass jeder hinter meinen Rücken redet und sich lustig über mich macht

Wie wirkst Du mit dieser Angst für Andere? Was glaubst du haben Sie für ein Bild von Dir im Kopf?

03.01.2011 14:29 • #2



Keiner mag mich

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Tinkerfee
Hallo!

Mir wurde einmal gesagt, dass man einen nimmt, wie er sich verkauft.

Ich kann mir vorstellen, du bist ein sensibler Mensch, ansonsten würdest du hier nicht so traurig sein. Wenn du aber traurig bist, sehen die anderen das auch, oder wenn es dir an Selbstvertrauen fällt.
Deine innere Ausstrahlung, obwohl sie da ist, kann leider nicht zum Vorschein gebracht werden.
Vielleicht wenn du im Computerraum jemandem um Hilfe bietest, wird er dir helfen. Dann kann man vielleicht von einer zur anderen Sachen überkommen und sich unterhalten...man weißt ja nie. Wichtig ist, dass man sich den Kontakt mit den anderen wünscht und sucht.
Lass dich nicht demütigen, gehe weiter zur Hilfegruppe und tue, was für dich wichtig ist. Nur wenn man seine Ziele verfolgt, schafft man es! Kopf hoch!

Alles Gute für dich!
Tinkerfee

03.01.2011 14:47 • #3


Danke, für deine aufmunterne Worte Tinkerfee.

03.01.2011 14:54 • #4


Zitat von pax:
Zitat:
Die meisten Menschen ignorieren mich und dass macht mich traurig.

Was erwartest du von den Menschen im Umkreis Helene84?
Sollen alle auf Dich zugehen?
Wieleicht erwarte ich dass in einer Therapie, ich brauche ja Hilfe .
Zitat:
Dabei kommt noch das Gefühl hinzu, dass jeder hinter meinen Rücken redet und sich lustig über mich macht

Wie wirkst Du mit dieser Angst für Andere? Was glaubst du haben Sie für ein Bild von Dir im Kopf?

Wie ich mich selbst wahrnehme, eine arbeitslose Person, die seit über 10 Jahre unter Panikattake leidet. Zu dumm um sein eignes Leben in den Griff zubekommen und noch dazu hässlich. Also wäre ich die andere Patienten, würde ich mir auch aus dem weg gehen.

03.01.2011 15:01 • #5


Zitat:
Also wäre ich die andere Patienten, würde ich mir auch aus dem weg gehen.

Na und jetzt?
Könntest Du Dir nicht vorstellen-etwas mehr das Lächeln zu üben?
Zitat:
Zu dumm um sein eignes Leben in den Griff zubekommen und noch dazu hässlich.

Vermutlich glaubst Du das auch nur.
Schade, dass Du so verbittert bist.

03.01.2011 15:44 • #6


Du redes wie mein Psycholog.

Ich habe mit ihm gesproche , nach seiner Meinung reden die andere nicht über mich und ich sollte mir mal nicht so viel Druck machen. Sie würde bemerken, dass ich schreckliche Angst habe und wollen mich schonen.

Aber warum komme ich einfach nicht mit anderen Menschen in Gespräch.

Ich habe mir fest vor genommen, etwas dagegen zu tun, aber was.

Momentan bin ich, wie ihr ja wohl gelesen habe, gar nicht zufrieden mit mir.

Wie kann ich daran wohl etwas ändern.

Ich wäre schon froh über ein paar Tipps. Ich bin momentan sehr angeschlagen, meine Therapie ist schwieriger als ich ahnte und dass macht mich depressive.

schönen Gruss

05.01.2011 14:42 • #7


Hallo Helene,

Schreib doch mal Dinge auf die d an dir magst.
Mach dir jeden Tag ein Glückstagebuch. Schreib 3-5 Dinge auf die heute schön, besser als erwartet waren, oder die dich glücklich gemacht haben.
Das hilft oft den Blickwinkel wieder gerade zu rücken.

Worüber redest du denn mit den Anderen?
Ich meine, ich rede auch nicht aus Mitleid mit uninteressanten oder ständig traurigen Menschen. Das ist nicht böse gemeint, aber es ist einfach so: Solche Leute finden kaum Anschluss, weil die keiner um sich haben will.
Was macht dich besonders?
Was macht dich interessant?
Was machst du außer der Therapie noch?
Man lebt ja nicht nur für oder gegen seine psychische Krankheit, man lebt ja trotzdem nebenher noch als Mensch, und normalerweise geht man da diversen Hobbies nach, betätigt sich vielleicht irgendwie ehrenamtlich, oder man hat sonst irgend welche Talente mit denen man Eindruck schinden kann.
Vielleicht kehrst du im Moment zu sehr die arbeitslose depressive Seite von dir nach Außen, und bleibst deswegen allein.


Liebe Grüße,
Bianca

05.01.2011 19:50 • #8


Hallo Helene,

Gibt es denn Jemanden in Deiner Therapiegruppe, den Du besonders nett findest. Du könntest dann sie/ihn einfach mal ansprechen und erzählen, wie es Dir bei bestimmten Dingen, die in der Gruppe behandelt werden, zumute ist, was Du fühlst etc., und dann Dein Gegenüber fragen, wie es ihr/ihm dabei geht.
Vielleicht ergeben sich daraus dann Gespräche, die auch darüber hinausgehen.

Auch wenn es anfangs vielleicht noch nicht so gut klappt, wirst Du, wenn Du Dich überwindest und auf andere zugehst, mit der Zeit auch mutiger und bekommst etwas mehr Übung im Kontaktaufnehmen.

Liebe Grüße

05.01.2011 23:06 • #9


Danke, für die Tipps.

06.01.2011 17:29 • #10


Zitat:
Danke, für die Tipps.
Klingt nicht so, als wärst du von den Tipps begeistert.
Zitat:
Aber warum komme ich einfach nicht mit anderen Menschen in Gespräch.

Ich habe mir fest vor genommen, etwas dagegen zu tun, aber was.
Du musst nichts dagegen tun, sondern etwas dafür!

Was du dafür tun kannst, mit anderen ins Gespräch zu kommen?

Ganz einfach: sprechen.

06.01.2011 20:39 • #11


Mein Tipp:

Reden, Reden und nochmal Reden . . .

Das macht interessant und singnalisiert Interesse.

06.01.2011 21:12 • #12


SonneD
Hallo Helene,

ich kann das ganz gut nachvollziehen, was Du beschreibst.

Was auch ein wichtiges Stichwort ist, ist "aktives Zuhören". In einem der vielen Selbsthilfebüchern steht das auch drin, wie das geht. Leider weiß ich nicht mehr, in welchem. Schau doch einfach mal in das ein oder andere rein, die sind generell sehr hilfreich.

Mir hat es geholfen, durch das aktive Zuhören, mich mit Menschen unterhalten zu können, selbst mit Menschen, mit denen ich nie eine Gemeinsamkeit erwartet hätte.

Viele Grüße von Sonne!

06.01.2011 21:37 • #13


Hallo.

Ich werde eure Ratschläge gerne versuchen um zusetze. Das mit dem Buch hört sich toll an. Ich bin momentan etwas depremiert, tut mir leid wenn es sich nicht so anhört, ich bin wirklich froh über eure Tipps.

Ich bin im Moment wegen Panikattacken in Behandlung. Dabei kommt noch, dass ich Angst habe mit andere Menschen am Tisch zu sitzen. Ich zittern am ganze Leib und bekomme kein Bissen runter.
Vor einem Jahr ging ich nicht mal mehr vor die Tür, ich hatte zu viel Angst vor der Angst. Doch dann vor einem Monat, fing ich mit der Therapie an.
Ich dachte nicht, dass es wirklich so schwierig werden würde.

Vor fünf Jahre war ich sogar noch auf einer Silvesterfeier, ich litt damals schon unter Panikattacken, aber ich hatte keine Probleme mit Menschen zureden oder mit ihnen zu essen. Alles war gut, bis auf die Panik, die an diesem Abend nur beim Nachhauseweg im Auto auftragt.
Vor zwei Jahre, fing ich meine erste Therapie an. Weil mein Therapeut wollte, dass ich andere Menschen kennen lernte, ging ich damals in der Therapie, mit einer Gruppe essen. Da bekam, ich einen Schock . Nach zwei Woche brach ich die Therapie ab, was mir heute leid tut.
Ich habe im Momentan einfach kein Selbstvertrauen und muss wirklich seltsam auf die anderen rüber kommen. Ich denke auch nur noch an meine Angst, was geschieht da, schafft man dass, mag irgendjemand einen. Wenn andere Menschen mit mir reden, habe ich ein Kloß im Hals und will nur noch weg, Oder fühle mich fehl am Platz.

Ich habe mir vorgenommen erstmal um mich zu kümmern ,mein selbstvertrauen aufzubauen, ich werde jedes mal dahin gehen und am Anfang, die Sache auf mich zukommen lassen. Versuchen mit den anderen zureden und nicht zu gekränkt sein, wenn sie mich abweisen.

Tut mir leid, dass ich meinen ganzen Arger an euch ausgelassen habe. Aber an dem Morgen wollte ich irgendwo mein Missmut ablassen.

Wer weiß, wie leicht in einem Jahr, schreibe ich dann ein Thema; endlich mag mich jemand
Einen schönen Gruß

07.01.2011 11:16 • #14



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