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Tom111
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Hey, kann man aus einer Panikstörung wieder raus kommen ? Hier folgende Symptome: Habe mittlerweile Panikattacke wo ich damals keine hatte (Präsentationen, Zahnarzt, Achterbahn) Nervosität dann immer Herzneurose habe auch Atemnot und Brainfog also Konzentrations Probleme Vergesslichkeit Erinnerungen falsch oder neue Dinge werden nicht eingespeichert im Kopf und gestern fühlt sich mich an wie gestern… habe auch vieles mehr aber das sind die Sachen die mich am meisten beschäftigen habe das alles seit 5 Monaten fing alles mit meiner ersten Panikattacke an hatte da Todes Angst

11.04.2026 #1


59 Antworten ↓
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Panikatthedisco
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@Tom111 Hallo! Ich war in der gleichen Situation wie du. Tägliche Panikattacken, auch in der Nacht, ständig Angst vor dem Tod, dem Tod meiner Angehörigen oder schwerer Krankheit, Zwangs-Gedanken und ich hatte buchstäblich dutzende Symptome (Herzrasen, Atemnot, Sehstörungen, Schwindel usw.)

Bei mir hat es vor vier Jahren angefangen. Vorletztes Jahr im Dezember hatte ich eine so schlimmer Agoraphobie und Herzphobie, das ich nicht zehn Minuten am Stück spazieren gehen konnte, geschweige denn arbeiten, Sport machen, ein normales Leben führen usw.

Ich kann dir eines garantieren: DAS GEHT WIEDER WEG.

Bitte begib dich in Therapie und fange an an dir zu arbeiten. Es gibt eine Grund warum du das bekommen hast. Dein Körper und/oder deine Psyche konnten einfach nicht mehr. Dein Nervensystem ist sensibilisiert. Fange an damit, das du alle Symptome auflistest und zum Arzt gehst. Wenn es nichts körperliches ist musst du lernen warum dein Körper dir diese Symptome schickt und vor allem das diese NICHT gefährlich sind. Alle Symptome kommen von deiner hyperaktiven Amygdala und deinem hypersensiblen Nervensystem. Ja, auch die Gedanken! Wenn dir klar wird das weder Körper-Gefühle noch Gedanken gefährlich sind kannst du anfangen alles zuzulassen. Und dann wird es verschwinden.

Ich kann inzwischen wieder normal arbeiten, Sport machen, mich um meine Familie kümmern usw. Alles so wie früher. Ganz wenig kommt manchmal noch was hoch, aber es stört mich nicht.

Mir selber hat radikale Akzeptant geholfen, alles andere leider nicht.

Viel Glück!

25.02.2026 10:34 • x 4 #14


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Panikstörung kann das weg gehen? Heilung

x 3


Lingu

Lingu
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Zitat von Tom111:
Irgendwie ist das so ne Sucht geworden Beiträge Zu schreiben oder mit ChatGPT darüber zu reden. Ich rede tagtäglich mit der KI darüber. Ich weiß nicht, warum. Ich weiß nicht, warum ich das so krass mitnimmt. Vermutlich diese kurze Bestätigung Ich hab ich hab zum ersten Mal in meinem Leben Eine Sucht entwickelt

Ich denke, es ist ganz normal darüber viel reden zu wollen. Reden ist ist etwas, was einem sehr hilft in so einer Situation. Tat es mir auch, ich habe selbst ständig darüber reden müssen. Hier darf man aber nicht vergessen, viele haben auch ihre eigenen Päckchen nebenbei zu tragen - uns geht es teilweise nicht viel anders als dir - daher wäre es schön, wenn man auch etwas entgegenkommend ist und Geduld zeigt, damit die User auch gut und bedacht auf die Fragen antworten können.

Genauso ist es mit der Psyche.
Rücksicht, Geduld - man muss es auch von Außen betrachten können - sonst spielt der Kopf oder der Körper dagegen und macht es dir schwerer. Vieles passiert ja auch Unterbewusst.


Hast du es schon mal mit der Telefonseelensorge versucht?
Ich musste selbst unbedingt mal mit einer außenstehenden Person reden, konnte nicht abwarten und habe dann mir ein Chat-Termin gemacht. Es hat zu dem Zeitpunkt geholfen etwas Druck abzubauen, es hat mich für den Moment auch etwas runter gebracht.

Eine Kontaktanzeige, Therapeuten, Familie, Bekannte?
Gibt es in deiner Umgebung denn keinem, mit dem du sonst darüber sprechen kannst, geht es dir allgemein um Erfahrungen oder eher, um eine Bestätigung? (Zu hören, ja es hört auch wieder auf?)

Erzähl doch mal warum du so ein Druck empfindest, so viele -gleiche- Fragen stellen zu wollen?

(Denk daran: Bei der gleichen Frage, würdest du dann doch sowieso nur die gleichen Antworten bekommen)

27.02.2026 10:01 • x 3 #29


Zum Beitrag im Thema ↓


Abendschein
Ich habe meine Panik und Angstattacken fast ein Leben lang. Bin in mehreren Therapien gewesen und habe gelernt,
damit besser umzugehen. Die Panik ist weg, die Angst kommt wieder bei Krankheiten. Ich weiß aber das es die Gedanken sind, was ich denke, das bin ich. Du bist noch so Jung, Du schaffst das ganz bestimmt. Es gibt sehr gute Bücher und Videos dazu. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft dazu. 🍀

x 1 #2


Donnie_Darko
@Tom111 Ich wusste irgendwie von Anfang an, dass trotz Todesangst mein Verstand das eigentliche Problem ist. Erst nach zwei Jahren bin ich zum Arzt, da ich die Panik ab diesem Punkt nicht mehr verstecken konnte. Eine allgemeine Regel wie lange man so etwas hat, gibt es nicht. Ignorieren ist aber für eine Genesung nicht förderlich. Für mich waren die Panikattacken hilfreich, da sie mir einen Tritt in den Ar. gegeben haben, den ich brauchte. Sie sind natürlich extrem unangenehm, können aber manchmal bei der Suche nach den eigenen Problemen helfen. Heute hatte ich wieder eine. Da ich schon seit Monaten keine mehr hatte, dachte ich, es würden keine mehr kommen. Ich hatte aber schon deutlich schlimmere Zeiten. Bist du wegen deiner Beschwerden in therapeutischer Behandlung?

#3


T
@Donnie_Darko Ja ich hatte bereits 8 Sitzungen ich verstehe warum ich die Symptome habe allerdings bin ich sehr ungeduldig und tendiere ab und an dazu, zu sagen dass ich ggf. Für immer so leben muss sowieso nicht mehr normal werde oder die Symptome von etwas anderem kommen ..

#4


Donnie_Darko
Psychische Erkrankungen die sich über lange Zeiträume entwickelt haben verschwinden leider nicht so schnell. Du musst sicher nicht für immer so leben, aber die Genesung kostet meist viel Zeit und Nerven. Das Verstehen der eigenen Probleme ist auch kompliziert, da das auf verschiedenen Ebenen passieren kann. Ein rationales Verständnis einer Ursache ist etwas ganz anderers als diese zu fühlen.

#5


M
Zitat von Tom111:
Ja ich hatte bereits 8 Sitzungen ich verstehe warum ich die Symptome habe allerdings bin ich sehr ungeduldig und tendiere ab und an dazu, zu sagen dass ich ggf. Für immer so leben muss sowieso nicht mehr normal werde oder die Symptome von etwas anderem kommen ..

Ums kurz zu fassen: ja du wirst zu 95% mit deiner Panik leben müssen und die nicht wie einen Schnupfen loswerden (wird dir auch jeder halbwegs taugliche Psychologe Psychiater Therpeut etc sagen).
Was du tun kannst ist das zu akzeptieren, lernen damit umzugehen und rausfinden wo di e Ursache liegt - falls du ein Interesse hast damit umgehen zu lernen. Je mehr Wissen du über dich und deine Ängste sammelst umso eher verstehst du die und dich selbst und umso leichterist es einen Umgang dami zu finden.

Da swird auch nich in 8 Sitzungen passieren (also 2 Monaten) - stelle dich auf Jahre ein, akzeptiere das es so ist und du so bist. Und das du dich entwickelst. In welche Richtug entscheidest du. Mit de gegebenen Weg wirds leichter, mit Ungeduld schwerer und langwieriger, mit Ablehnung und Distanz zu dir und deinen Emotionen nur schlimmer

PS: Vielleich solltest du auch deine Haltung zu "normal" mal überdenken. Damit stehst du dir selbst im Weg, forderst Sachen von dir selbst die du höchstwahrscheinlich nicht erfüllen kannst und programmierst schon eine Abwärtsspirale voraus.
Stichwort Stress, Druck, Erwartungshaltung und Akzeptanz.

x 1 #6


T
Dankeschön für den ausführlichen Kommentar, Also, es sind solche Erkrankungen damit verbunden, dass man für immer damit leben muss? Oder was meinst du mit den 95 % ? Ich bin davon ausgegangen, dass die Panikattacken Zukunft weggehen werden, meine Kognitiven Fähigkeiten zurückkommen und meine Herzneurose weggeht, Sprech. Wenn ich nervös werde ich auch gar nicht mehr auf das Adrenalin in meinem Herzen achte

Liebe Grüße

#7


Donnie_Darko
Niemand kann dir eine zuverlässige Prognose geben. Du musst einfach dran bleiben und herausfinden was dein Probleme sind und was du tun kannst um sie zu lösen. Das ist meist ein langwieriger Prozess, der wahrscheinlich viele unangenehme und angenehme Erlebnisse bereit hält.

#8


M
Zitat von Tom111:
Also, es sind solche Erkrankungen damit verbunden, dass man für immer damit leben muss?

Ich würde es nichtErkrankung nennen, aber ja. Du wirst damit leben müssen, dass du ein menschlcihes Wesen mit Emotionen und Ängsten bist. Und ja, die fühlen sich besch*ssen an. Und jam dir wird es zwischendurch auch besser gehen, aber ganz weg werden deine Emotionen und Ängste nie sein - deswegen meine ich ja auch: lerne dich und deine Ängste kennen, akzeptiere das du ein fühlendes Wesen bist und dass das Leben auch unberechenbar sein kann.

Du kannst damit lernen besser umzugehen und auch Techniken ("Skills") für Notfälle erlernen falls eine Panikattacke wiederkehrt. Ansonsten kann ich dir nur empfehlen mittel und langfristig zu schauen woher die Emotionen und Änghste kommen, was die mit dir machen, was und warum die das mit dir machen und warum es dir gerade besch*ssen geht.
(nennt sich Selbstreflektion)

Auf dem Wissen kannst du dann aufbauen und de Umgang mit solchen SItuationen lernen.
Tu dir nur den Gefallen und lasse die Angst in geschützen Rahmen auch zu, nur so kannst du einen Lerneffekt bzw Wissen über die Ursachen bekommen

Dann wirst du auch merken, dass die Neurose bzw das verstärkte Achten auf Einzelheiten wie dein Herz, Adrenalin, Nervosität usw zu den Symtomen zählt. Die wirst du dann weitestgehends in den Griff bekommen können

#9


Lingu
Zitat von Tom111:
Ich bin davon ausgegangen, dass die Panikattacken Zukunft weggehen werden, meine Kognitiven Fähigkeiten zurückkommen und meine Herzneurose weggeht

Es liegt alles an dir selbst aber wenn du so ungeduldig bleibst, dann wird es sicherlich nicht einfacher.
Ungeduld und so drauf fixiert sein, das macht automatisch Druck und Stress.

So wie wir uns durch jede Erfahrung auch ein Stücken ändern, so wirst du vielleicht auch irgendwann dich und deine Psyche akzeptieren. Damit kommen dann auch wieder neue Möglichkeiten.


Ja, du kannst auch wieder ein Leben ohne Panik führen, deine Kognitiven Fähigkeiten können auch wieder zurückkommen. Es gibt auch wieder bessere Tage aber man sollte sich darauf einstellen, dass der Kopf und der Körper sich erinnert. Und wenn dies passiert, dann liegt es an dir wie du damit umgehst.

Rückschläge wird es sicherlich geben, das sollte dich aber nicht davon abhalten, nach den guten Tagen zu streben! 🙂

#10


-juli
@Tom111

es kommt darauf an. Das ist super individuell. Ich hatte als Jugendliche sehr, sehr starke Panikattacken, die mir jegliche Lebensqualität genommen haben. Es hat zwar Jahre gedauert, aber es ist definitiv besser geworden und meine Auslöser lagen auch intensiv in meinem Umfeld...

Es ist jetzt eher so, dass ich weiß, dass Situation X mich mal getriggert hat und ich dementsprechend auf die vertraute Reaktion warte, fast schon zu sehr in mich reinhöre, aber sie einfach nicht kommt. Es kann besser werden, aber du brauchst viel Geduld und Selbstfürsorge und es wird dann trotzdem unter Umständen mal kleine Verschlechterungen geben.

x 1 #11


Schlaflose
Zitat von Tom111:
Hey, kann man aus einer Panikstörung wieder raus kommen ? Hier folgende Symptome: Habe mittlerweile Panikattacke wo ich damals keine hatte (Präsentationen, Zahnarzt, Achterbahn) Nervosität dann immer Herzneurose habe auch Atemnot und Brainfog also Konzentrations Probleme Vergesslichkeit errinerungen falsch oder ...

Also meine Panikattacken sind nach einem halben Jahr von selbst verschwunden. Es gab allerdings keine konkreten Situationen, in denen sie auftraten. Sie überfielen mich unvermittelt mehrmals am Tag einfach in jeglichen Situationen, auch zuhause auf der Couch liegend usw. Nachdem ich das ein paar Wochen erlebt habe und feststellen konnte, dass dabei nie etwas Schlimmes passierte (Ohnmacht, Tod) habe ich sie einfach hingenommen und alles normal weitergemacht. Im Laufe der Zeit wurden sie seltener und schwächer und hörten dann ganz auf.

x 1 #12


sensibelchen98
Akzeptanz ist definitiv ein riesiges Thema, da lerne ich auch noch nach Jahren. Ich kann von mir sagen dass ich zwar eine sehr ausgeprägte Angststörung habe aber meine Panikstörung gut zurück gegangen ist mit der Zeit. Ich hatte bis vor ein paar Jahren mehrmals täglich Panikattacken, es war eine furchtbare Qual, das war kein Leben mehr. Ich habe gelernt zu verstehen dass ich nicht daran sterbe und es selbst in der Hand habe wie ich darauf reagieren. Jetzt habe ich sehr selten nur noch richtige Panikattacken, gestern seit langem Mal wieder eine, die ich aber gut überwunden habe weil ich weiß dass es nicht bedrohlich ist, auch wenn es sich in dem Moment so anfühlt als ob der Körper aufgibt. Finde heraus was du brauchst und was dir die Angst ggf sagen möchte lachen

x 4 #13


P
@Tom111 Hallo! Ich war in der gleichen Situation wie du. Tägliche Panikattacken, auch in der Nacht, ständig Angst vor dem Tod, dem Tod meiner Angehörigen oder schwerer Krankheit, Zwangs-Gedanken und ich hatte buchstäblich dutzende Symptome (Herzrasen, Atemnot, Sehstörungen, Schwindel usw.)

Bei mir hat es vor vier Jahren angefangen. Vorletztes Jahr im Dezember hatte ich eine so schlimmer Agoraphobie und Herzphobie, das ich nicht zehn Minuten am Stück spazieren gehen konnte, geschweige denn arbeiten, Sport machen, ein normales Leben führen usw.

Ich kann dir eines garantieren: DAS GEHT WIEDER WEG.

Bitte begib dich in Therapie und fange an an dir zu arbeiten. Es gibt eine Grund warum du das bekommen hast. Dein Körper und/oder deine Psyche konnten einfach nicht mehr. Dein Nervensystem ist sensibilisiert. Fange an damit, das du alle Symptome auflistest und zum Arzt gehst. Wenn es nichts körperliches ist musst du lernen warum dein Körper dir diese Symptome schickt und vor allem das diese NICHT gefährlich sind. Alle Symptome kommen von deiner hyperaktiven Amygdala und deinem hypersensiblen Nervensystem. Ja, auch die Gedanken! Wenn dir klar wird das weder Körper-Gefühle noch Gedanken gefährlich sind kannst du anfangen alles zuzulassen. Und dann wird es verschwinden.

Ich kann inzwischen wieder normal arbeiten, Sport machen, mich um meine Familie kümmern usw. Alles so wie früher. Ganz wenig kommt manchmal noch was hoch, aber es stört mich nicht.

Mir selber hat radikale Akzeptant geholfen, alles andere leider nicht.

Viel Glück!

x 4 #14


T
@Panikatthedisco vielen lieben Dank ich musste leider gottes gerade meine Zwischenprüfung auf ein halbes Jahr später verschieben weil ich mitten drin nicht mehr konnte aufgrund von Panik etc. Und das hat mich gerade so zerschossen… ich konnte als ich draußen war nicht mehr zurück in diesen Raum gehen es ging einfach nicht mehr jetzt frage ich mich halt wie siehts beim nächsten Mal aus oder nächsten Monat ne meiner Englisch C1 Prüfung wo ich vor Publikum sprechen muss… Situationen wo ich nervös werde triggern das damals war Nervosität normal kein Herz Magen Angst heute Herz rast unwohl sein Magenprobleme und Übelkeit

x 1 #15


P
@Tom111 eigentlich bin ich kein Fan von Medikamenten, aber ich weiß wie schwer das gerade in der Anfangs-Phase sein kann. Ich weiß, das fühlt sich total real und richtig schlimm an. Tatsächlich „übertreibt“ dein Kopf und missinterpretiert die Symptome bzw. es zeigt dir die Symptome buchstäblich wie durch ein Vergrößerungsglas. Beispiel: ich hatte wirklich eine starke Herzphobie, beim leichten Anstieg meines Pulses bekam ich Panik. Das führte irgendwann dazu das ich nur noch im Sitzen, also mit dem popo die Treppen hoch gerutscht bin. Jeder kleinste Stress hat mich in die Panik katapultiert, sogar Treppen gehen oder generell gehen.

Dann war ich bei einem Psycho-Kardiologen in Düsseldorf, so verzweifelt war ich. Er hat mich vier Stockwerke hoch und runter gejagt und meinen Puls gemessen (in seiner Gegenwart hatte ich keine Angst, denn er war tatsächlich Kardiologe im Krankenhaus und kannte meine Untersuchungs-Ergebnisse. Ich wusste daher, wen was passiert dann ist Hilfe sofort da). Dann bat er darum das ich ein Familienmitglied darum bitte bei mir während der Panikattacke den Puls zu messen. Und siehe da: beide Male gleich.

Ich habe dadurch gelernt, das ich diese Körperempfindung falsch interpretiere.

Dadurch wurde mir klar: Laut Arzt ist ein Herzinfarkt nahezu ausgeschlossen und eine Panikattacke ist furchtbar, aber ungefährlich. Das heißt ich bin ich Sicherheit.

Warst du schon beim Kardiologen? Jedenfalls könntest du dort auch fragen ob man dir leichte Betablocker geben kann. Für den Anfang. Die dämpfen das Adrenalin etwas und fällt leichter den Zustand zu akzeptieren.

x 2 #16


Psychic-Team

T
@Panikatthedisco ja, ich mache nach wie vor alles Sport spazieren arbeiten. Da will ich mich ungern einschränken. Ich war auch schon beim Kardiologen auch im Krankenhaus. Bei der kardiologischen Abteilung hatte Belastung EKG 24 Stunden EKG zwei Herz Echos alles unauffällig wahrscheinlich mit der Panikattacke vor fünf Monaten zusammen. Ich denke mit 22 sein Herzinfarkt auch selten, aber nicht unmöglich😅😅

x 1 #18


P
@Tom111 denk halt immer dran: du kannst trotz Panik ALLES machen, es fühlt sich halt sch… an. Aber eigentlich bist du nicht eingeschränkt und Ja, ich weiß es fühlt sich an wie sterben. Es ist halt so das die Panik kommt und unser Gehirn drauf reagiert „oh nein, ich hab eine Panikattacke“ und dann wird die dadurch erst so schlimm das wir wirklich glauben das nichts mehr geht. Das ist die sogenannte „erste“ und „zweite“ Angstwelle. Die erste Angstwelle kommt automatisch, dagegen könne wir nichts machen. Eine Panikattacke bekommt man davon meist nicht, und wenn doch dauert die sehr kurz. Die zweite Welle jedoch machen wir selber weil wir die erste Welle (die jeweilige Empfindung, zb. Herzrasen) interpretieren, und zwar negativ, und dann kommt die Panik. Wenn wir sehr intensive oder lange Panikattacken haben denken wir oft das sei nur eine einzige. Tatsächlich sind es mehrere hintereinander, wie bei einem Teufelskreis, also: Symptom - Missinterpretation - Panik - Symptom - Missinterpretation - Panik usw.

Du musst versuchen das zu unterbrechen. Das ist eigentlich nur Übungs-Sache. Vor allem darfst du nicht gehen wenn die Panik kommt. Wenn du zb. immer im Supermarkt oder immer bei stressigen Situationen Panik bekommt und diese dann verlässt, denkt dein Kopf irgendwann das diese wirklich gefährlich ist und dann wird es schwerer.

Ich kann dir sehr Claire Weekes empfehlen. Die beschreibt das besser als ich. Ist keine Werbung, sie ist seit fast 40 Jahren tot und verkauft keine Programme oder ähnliches.

x 2 #19


T
Hey Tom 111

Ist es für dich möglich bei deinen Sitzungen zuzuhören? Oder hüpfen die Äffchen im Kopf herum ,die wilde Bande ? Ich kenne das ,Tom . Deine Panikattacken sind heilbar nur du miss für dich dein Leben lang sorgen und das gut sorgen . Weniger Müll von anderen Personen sprich auch Internet Seiten wie tik .. glaube mir ,da ist weniger mehr . Nein sagen zu lernen ! Ganz wichtig . Tja dann ist man halt ein Außenseiter "oder der jenigen der nichts drauf hat " bei einigen , egal , du miss für dich lernen ,dass es egal ist was andere über dich denken . Kontrolle abgeben ist sehr wichtig ,denn wir können nicht alles kontrollieren ,merkste ja wie schwierig es ist . Geht nicht ,lass los und genieße dein Leben .in der Zukunft leben ,ohje dass passiert ja wieder und dann ... Ja und dann ? Weiter denken , ruhig weiter denken ,ich bin mir ziemlich sicher ,du bewaltigest es . Duer st immer mehr dazu und dein Vertrauen wirkt gestärkt in dir und auch zu den Menschen . Sei dankbar für alles was du bist heute erleben durftest naja war bestimmt nicht alles rosig und gut egal bei jedem Menschen ,Tier gehört auch solche Situationen dazu im Leben. Ist scheise ,ich weiß ,aber bei längerem bohren wird es auch nicht zu Apfelkuchen. Bewege dich ,lass das Stress aus deinem Körper , ohja Sandsäcke ist ein Traum dafür OK ,Kissen reicht auch ,hau rein lass die wut raus auch wenn danach Tränen kommen lass sie fliesen , ja Männer dürfen auch weinen , sind ja auch Menschen . Ich finde es gut das du für dich eine Therapie machst und ich wünsche dir viel Erfolg. Du schaffst es ,ihr zusammen . Alles gute .

x 2 #20


A


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