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@Tom111 Das Buch gibt es leider nicht auf deutsch, eventuell findest du es antiquarisch, aber ich habe in den vier Jahren kein Glück gehabt.
Die englische Version im Original heißt: „Hope and Help for Your Nerves“ Es ist jedoch so alt das du es kostenlos auf YT finden wirst als Hörbuch. Auf ihrer Methode beruhen verschiedene Programme. Ich weiß allerdings nicht ob ich die hier rein schreiben darf, eventuell gilt es dann als Werbung. Diese Programme sind im Grund genommen einfache Verhaltenstherapie, haben aber Elemente der ACT Therapie. Halt dich einfach daran. Bin selber keine Therapeutin und kann nur das wiedergeben was meine Therapeutin mir erklärt hat, sowie auf die Erfahrungen zurück greifen die ich gemacht habe, und die Form der Verhaltenstherapie die hier in Deutschland angewendet wird beruht eher darauf die Symptome zu bekämpfen und mit ihnen leben zu lernen (also Atemübungen, Exposition, Klopfübungen und generell sehr viele verschiedene Übungen für alle möglichen Symptome). Leider auch Achtsamkeit und Meditation, was bei Panikstörungen manchmal absolut Gift ist da man nur noch mehr auf den Körper achtet. ACT wird so gut wie gar nicht beigebracht. Um es ganz kurz runter zu brechen: Jede Reaktion auf ein Symptom signalisiert dem Körper das tatsächlich Gefahr da ist. Atemübungen sind klasse, aber wenn du während der Panik damit anfängst denkt dein Körper es sei wirklich gefährlich. Der Schlüssel liegt darin die Panik zu akzeptieren und willkommen zu heißen während die gerade buchstäblich „egal“ ist was gerade passiert. Das gleiche wendest du bei jedem Symptom an. Meine größte Angst war es zb. zu sterben dabei oder das ich ernsthaft erkrankt sein könnte. Du musst dich in Gleichgültigkeit üben was das angeht. Akzeptanz heißt nicht „ich halt das jetzt durch“. Das ist der Grund warum bei so vielen Exposition nicht funktioniert.
Wünsch dir viel Glück!

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Zitat von Panikatthedisco:
Leider auch Achtsamkeit und Meditation, was bei Panikstörungen manchmal absolut Gift ist da man nur noch mehr auf den Körper achtet.

Das kommt drauf an. In der ganz akuten Panikphase würde ich das auch nicht empfehlen, da ist es auch schwer zu erlernen. Mittel- und langfristig gesehen sind aber Achtsamkeit/Meditation erfolgreiche Methoden zur Überwindung einer Angst/Panikstörung. Allein schon dadurch, dass sich die Amygdala bei regelmäßigem Üben verkleinert und nicht mehr bei jedem Reiz Alarm schlägt. Und ausserdem lernt man in der Meditation sich von seinen automatisierten Gedanken zu distanzieren.
Achtsamkeit/Meditations Techniken sind durchaus auch Bestandteil der ACT.

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Panikstörung kann das weg gehen? Heilung

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@silberauge Ja, das stimmt. Aber eben nicht in der Akut-Phase. In dieser Phase fühlst du dich mit diesen Übungen nicht nur allein gelassen, sondern auch ein bisschen Vera… vom Therapeuten. Ich hatte mit die schlimmsten Panikattacken während der Meditation und dann wurde gesagt „halten Sie durch!“

NEIN. Das ist der falsche Ansatz. Wie will man einen Körper der am Limit dazu zwingen sich zu beruhigen? Während einer Panikattacke sind Atemübungen ebenfalls Tabu. Warum? Weil man den Körper machen lassen muss. Weil der Körper denkt es sei tatsächlich gefährlich wenn man versucht dagegen anzugehen.

Ansonsten sind Achtsamkeitsübungen und Atemübungen natürlich klasse.

Nur so wie ich es verstanden habe hat Tom die sogenannten „klassischen“ Panikattacken mit Todesangst, Herzrasen und eine Herzneurose daraus entwickelt. Das heißt während der Attacke tendiert man dazu schneller zu atmen. Da dagegenzuhalten kann es verschlimmern. Es gibt auch andere Panikattacken die mit Übelkeit, starken Sehstörungen, Schwindel oder Derealisation einhergehen. Da hilft es bestimmt, aber ich kenne mich damit nicht aus da ich solche Symptome nicht hatte.

#43


S
Zitat von Panikatthedisco:
NEIN. Das ist der falsche Ansatz. Wie will man einen Körper der am Limit dazu zwingen sich zu beruhigen? Während einer Panikattacke sind Atemübungen ebenfalls Tabu.

Bei Achtsamkeit und Meditation geht es überhaupt nicht darum irgendetwas zu erzwingen und diese Methoden sind auch keine Beruhigungsmittel. Es geht darum auf längere Sicht innere Einstellungen zu verändern und die automatisierte Reaktion auf einen Reiz zu durchbrechen. Zum Beispiel auf Herzrasen nicht mehr mit automatisierter Todesangst zu reagieren sondern innerlich ein Stück zurück treten zu können und Herzrasen als das wahr zu nehmen was es ist, z.B eine natürliche Reaktion auf schnelles Laufen oder zu viel emotionalen Stress.
Atemübungen helfen durchaus dem ein oder anderen bei einer Panikattacke nicht in eine Hyperventilationsatmung zu geraten und sich allgemein wieder zu beruhigen.
Letztendlich muss sich da jeder seinen eigenen Baukasten zur Angstbewältigung zusammenstellen, Patentlösungen für alle gibt es da leider nicht, da spielen zu viele individuelle Faktoren mit rein.

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T
@Panikatthedisco genau richtig. Ich war auch gerade beim Zahnarzt gewesen. Dort hatte ich auch ne Panikattacke beziehungsweise schnell Herzrasen obwohl ich sonst immer gerne zum Zahnarzt gegangen bin. Nur ist es jetzt leider ein bisschen schwieriger. Ich habe dann auch gemerkt, dass immer mein Magen da auch mitspielt. Habe dann immer einen flauen Magen und Sodbrennen während dem Panikattacken. Dann spüre ich auch mein Herz sehr intensiv Noch dazu hab ich Diese Woche Freitag eine Präsentation vor 40 Menschen. Normalerweise war das auch Nie ein Problem Aber ich bin mir sicher, dass diesmal anders sein wird, weil letztes Mal eine hatte vor 20 Leuten war so schlimm, dass ich dreimal rausgehen musste, mich schwer beruhigen konnte und nachdem ich präsentiert hab, ging’s mir richtig schlecht hatte danach auch noch drei Panikattacken unwohl Gefühle und so weiter Stress, Aufregung und Nervosität lösen das auch aus. Obwohl ich weiß keine gefährliche Situation ist und immer gerne gemacht habe…

#45


S
Zitat von Tom111:
Ich habe dann auch gemerkt, dass immer mein Magen da auch mitspielt. Habe dann immer einen flauen Magen und Sodbrennen während dem Panikattacken.

Magen/Darm und Gehirn kommunizieren ständig miteinander, von daher nicht ungewöhnlich, dass Magen/Darm bei Angst/Stress Symptome machen.

#46


T
@silberauge ja das hab ich auch tatsächlich gelernt kann dementsprechend das schlimme Gefühl von letztes Mal beurteilen. Das Gas beziehungsweise die Luft im Magen hat das Zwerchfell hoch gedrückt und mein Herz ein bisschen Raum weggenommen. Nichts schlimmes aber sehr gruselig. Meine kognitiven Fähigkeiten sind auch noch ein bisschen eingeschränkt bin sehr verpeilt, vergesslich und Konzentrationsprobleme scanne noch nach den Symptomen. Sprich, ich fühle mich derealisiert Aber kriegt man bestimmt in den Griff bin sogar teilweise davon überzeugt, dass ich wieder vollständig der alte sein kann, diesmal aber stärker. Es braucht nur noch seine Zeit

x 1 #47


T
@silberauge wie sieht’s eigentlich in Zukunft mit den Symptome aus? Denkt man viel an die Vergangenheit nach mit den Symptomen und so weiter? Ich geh raus, denk an Symptome ich geh spazieren. Ich denk an die Symptome. Bleibt das für immer so?

#48


T
@silberauge ich dachte, ich hab’s gut im Griff mit dem Magen, aber ich weiß wirklich nicht mehr. Ob’s wirklich der Magen oder das Herz Ist f Ich war gerade beim Training, da hatte ich innerliches, zucken sechs mal hintereinander Wo ich auch keine Luft in dem zuck Moment bekommen Habe Habe 1 Stunde davor gegessen, Sodbrennen gehabt vielleicht auch Gastritis im Training aber kann sowas wirklich sowas verursachen? Ich dachte, ich kippe da weg

#49


Lingu
Mach dich nicht so verrückt damit. 🙂
Auch das Herz könnte schneller schlagen oder die Muskel könnten zucken durch die Anspannung vom Körper.
Angst ist immer Anspannung und Druck.

Man beschwört regelrecht die Symptome hoch, wenn man sich so sehr auf den Körper und auf jede Kleinigkeit fixiert. Man denkt nicht nur dran, auch die Sinne sind extrem empfindlich. Ein kleines Zucken, alles wird direkt untersucht und herausgefiltert. Man macht es damit noch schlimmer: Wer weiß wie verkrampft dein Körper ist, lass ihn locker.

Ich hatte selbst bei den Angstzuständen Muskelzuckungen. Ob das Augenlied, in den Beinen oder einfach irgendwo ein Ziehen. Ich war sooo fixiert auf jede Veränderung an mir, da ist alles direkt aufgefallen und war 1000 mal schlimmer.

Der Körper ist im Alam Modus.

#50


T
@Lingu zu 100 % aber ich glaube auch, dass es magentechnisch Zusammenhängen, Gastritis und Sodbrennen. Ich weiß nicht, ob die auch solche Empfindungen Tigern können oder verursachen… Vielleicht Flickert, das mein Vagus Nerv von deswegen reagiert mein Herz wie es reagiert. Im Training war ich happy. Hab an gar nichts gedacht und dachte, ich sterbe auf einmal, weil ich sechs mal hintereinander Dieses bedrohliche zucken hatte

#51


Lingu
Bedrohlich scheint vieles in dem Zustand.
Du merkst aber dann auch mit der Zeit, dass du die Dinge immer wieder überwindest und das wird dich stärken!

Sind wir nicht alle irgendwo Kämpfer?🙂

#52


S
Zitat von Tom111:
wie sieht’s eigentlich in Zukunft mit den Symptome aus? Denkt man viel an die Vergangenheit nach mit den Symptomen und so weiter? Ich geh raus, denk an Symptome ich geh spazieren. Ich denk an die Symptome. Bleibt das für immer so?

Das bleibt nicht so, weil man sich wieder mehr auf andere Dinge konzentriert und diese Überfokussierung auf Symptome abnimmt. Du kannst das auch üben, indem du z.B. beim Spazierengehen dich mal bewusst auf das Außen konzentrierst, was du siehst, was du hörst, wie sich der Boden unter deinen Füßen anfühlt.

#53


T
@silberauge ja, dafür war ich ja heute beim Boxen. Hatte da auch auf nichts geachtet, bis dann das wieder passiert ist. Vielleicht muss ich auch unter anderem meinen Magen in den Griff kriegen

#54


S
Zitat von Tom111:
Habe Habe 1 Stunde davor gegessen, Sodbrennen gehabt vielleicht auch Gastritis im Training aber kann sowas wirklich sowas verursachen? Ich dachte, ich kippe da weg

Wurde mal eine Magenspiegelung gemacht? Vielleicht liegt es auch einfach an deiner Ernährung, wenn du öfter Sodbrennen hast. Ich kenne das jedenfalls auch, das mir sehr komisch wird wenn viel Luft in Magen/Darm ist. Mir helfen dann Iberogast Tropfen ganz gut. Wichtig ist langsam zu essen und gut zu kauen und auch nicht zu große Portionen zu essen.

#55


T
@silberauge ja, mir wurde mal Helicobacter Festgestellt und obere Magenschleimhaut Entzündung ist jetzt zwei Monate her, aber meine Ernährung ist auch nicht. Die beste Vor allem ich hatte jetzt auch viel Stress in letzter Zeit zweimal Zahnarzttermin. Prüfungsangst musste verschieben, weil ich da auch drei Panikattacken hatte im Büro, eine Panikattacke aus dem Nichts das alles in einer Woche und seitdem hab ich auch Magenprobleme

#56


S
Ist doch schon mal gut, dass es nichts schlimmeres ist mit dem Magen, der reagiert halt auf den ganzen Stress den du hast.

#57

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T
@silberauge ja, Schwerz Zu akzeptieren, wenn dieses Gefühl so schlimm ist und mich wirklich so krass einschränkt. Aber was bleibt mir noch Anderes übrig als zu funktionieren Dachte, dass der Sport mich ablenkt. Dabei hat sich beim Sport diese schlimme Empfindungen. Oh Mann, vielen Dank für deine aufmunternden Kommentare. Ich schätze das sehr

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T
@Tom111 .

#59


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