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 Betreff des Beitrags: Depersonalisation?
BeitragVerfasst: 06.Sep.2010, 18:19 
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Registriert: 13.Sep.2008, 20:31
Beiträge: 42
Hallöchen,

durch googeln bin ich auf diesen Begriff gestoßen und frage mich ob das wohl auf mich zutrifft.

Die Angst habe ich zum Glück besiegen können aber ab und an passiert es, dass mein Herz ganz doll schlägt und mit jedem Schlag geht eine Welle durch mich hindurch und ich habe das Gefühl mich aus meinem Körper zu entfernen.
Natürlich ist das Unsinn, denn dann müsste ich ja auf meinen Kopf herunter blicken aber ich sehe natürlich immer noch aus der Perspektive meiner Augen. Es ist nur ein komisches Gefühl.

Früher hatte ich das Geühl oft in Klausuren, wenn ich total konzentriert war oder beim Autogenen Training oder wenn ich total erschöpft war. Ich fand es da nie schlimm sondern eher interessant und angenehm.

Dann gibt es da aber noch was anders. Als ich 18 war wurde ich Pate und meine Tante bat mich für mein Patenkind einen Hefter über mich selber zu erstellen.
Ich konnte das irgendwie nicht. Ich konnte nicht beschreiben wer ich bin. Es kam mir alles wie eine Lüge vor.

Ich fühle mich auch nicht als Frau, aber auch nicht als Mann. War eine lange Zeit als Mann im Internet unterwegs.. aus der Zeit kommt auch mein Nick. (Artin) welches mein Lieblingscharakter war den ich gespielt habe.

Ich stehe oft vor dem Spiegel und frage mich wer diese Person da ist? Ich kann mich nicht mit mir selber identifizieren.
Ich suche nach dieser Person irgendwie in mir oder versuche die Person zu sein die ich bin aber es kommt mir vor wie in einem Computerspiel, als hätte jemand (Gott :?: ) diesen Charakter erschaffen, also die ganzen Eigenschaften und ich soll den eben nun spielen wie in einem 3D Spiel. Blos im 3D Spiel kann man sich seinen Char selber machen... im Leben nicht. Im 3D Spiel erstell ich mir immer zierliche männliche Chars.

Kennt jemand von Euch sowas?
Könnte das eine Depersonalisation sein?

Hat jemand einen Rat für mich?


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 Betreff des Beitrags: Re: Depersonalisation?
BeitragVerfasst: 28.Sep.2010, 21:19 
Offline

Registriert: 13.Sep.2008, 20:31
Beiträge: 42
schade :(


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 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Depersonalisation?
BeitragVerfasst: 28.Sep.2010, 22:43 
Offline

Registriert: 21.Sep.2010, 18:28
Beiträge: 276
Hallo Artin,
sei nicht traurig.....es dauert eben manchmal länger bis jemand antwortet.
Und da die wenigsten hier bzw. keiner hier Blödsinn auf ein ernstes Problem schreiben mag kann ich mir vorstellen das manche lesen....und erstmal drüber nachdenken.

Also das mit dem "aus sich raus gehen" find ich toll. Manchmal sitz ich so da udn dann seh ich mich von oben oder von der Seite. Ist nur ein kurzer Moment...aber es fühlt sich so an und ich"sehe" es ja.
Der Eindruck das ich nur eine Rolle spiele und das ich gar nicht wirklich ICH bin hatte mich kurzzeitig auch beschlichen.
Aber ich nähere mich meinem Selbst immer mehr und in vielen kleinen Schritten in der Therapie.
Bin vom Typ und vom Auftreten her auch eher der maskuline Typ aber was heißt das eigentlich?
Nun ich spreche in kurzen sachlichen Sätzen, bin häufig undiplomatisch udn geh direkt auf Dinge zu. Die Romantikerin bin ich auch nicht unbedingt udn ich liebe PS mit 4 Rädern dran!
Kurz war ich auch mit einer Frau liiert und hätte sie sich nicht anders entschieden hätte ich mir vorstellen können das es länger Dauert mit der Beziehung. Damals hatte ich das Gefühl den sg. männlichen Teil dieses Paares zu sein.
Hast mal überlegt Dir in kleineren Schritten zu überlegen was Du willst und fühlst?
Also nciht grundsätzlich denken>: bin ich mann oder frau oder was bin ich überhaupt? Sondern was will ich jetzt oder morgen, wie fühl ich mich wenn ich das tue oder will ich das überhaupt. Und mit der Zeit wird das klarer werden.
Das es da jemand oder etwas gibt das den großen Masterplöan für mcih gemacht hat kann ich mir gut vorstellen. Manchmal führe ich auch Selbstgespräche bzw. Gedankengespräche mit diesem etwas....das tutu auch gut.
Und wenn ich wieder mal über das Leben grübel schau ich auf meinen Zettel auf dem steht das ich vor lauter Vergangenheits- und Zukunftsgrübelei nicht das JETZT und das schöne Leben das ich (bis auf einige Dinge) haben darf vergessen soll.
Ich wünsche Dir Kraft und Zuversicht das Du Deinen Weg findest!
LG
Seelchen


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