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06.09.2010 18:19 • 26.03.2020 #1


316 Antworten ↓


Hallo Artin,
sei nicht traurig.....es dauert eben manchmal länger bis jemand antwortet.
Und da die wenigsten hier bzw. keiner hier Blödsinn auf ein ernstes Problem schreiben mag kann ich mir vorstellen das manche lesen....und erstmal drüber nachdenken.

Also das mit dem "aus sich raus gehen" find ich toll. Manchmal sitz ich so da udn dann seh ich mich von oben oder von der Seite. Ist nur ein kurzer Moment...aber es fühlt sich so an und ich"sehe" es ja.
Der Eindruck das ich nur eine Rolle spiele und das ich gar nicht wirklich ICH bin hatte mich kurzzeitig auch beschlichen.
Aber ich nähere mich meinem Selbst immer mehr und in vielen kleinen Schritten in der Therapie.
Bin vom Typ und vom Auftreten her auch eher der maskuline Typ aber was heißt das eigentlich?
Nun ich spreche in kurzen sachlichen Sätzen, bin häufig undiplomatisch udn geh direkt auf Dinge zu. Die Romantikerin bin ich auch nicht unbedingt udn ich liebe PS mit 4 Rädern dran!
Kurz war ich auch mit einer Frau liiert und hätte sie sich nicht anders entschieden hätte ich mir vorstellen können das es länger Dauert mit der Beziehung. Damals hatte ich das Gefühl den sg. männlichen Teil dieses Paares zu sein.
Hast mal überlegt Dir in kleineren Schritten zu überlegen was Du willst und fühlst?
Also nciht grundsätzlich denken: bin ich mann oder frau oder was bin ich überhaupt? Sondern was will ich jetzt oder morgen, wie fühl ich mich wenn ich das tue oder will ich das überhaupt. Und mit der Zeit wird das klarer werden.
Das es da jemand oder etwas gibt das den großen Masterplöan für mcih gemacht hat kann ich mir gut vorstellen. Manchmal führe ich auch Selbstgespräche bzw. Gedankengespräche mit diesem etwas....das tutu auch gut.
Und wenn ich wieder mal über das Leben grübel schau ich auf meinen Zettel auf dem steht das ich vor lauter Vergangenheits- und Zukunftsgrübelei nicht das JETZT und das schöne Leben das ich (bis auf einige Dinge) haben darf vergessen soll.
Ich wünsche Dir Kraft und Zuversicht das Du Deinen Weg findest!
LG
Seelchen

28.09.2010 22:43 • #2



Hallo Artin,

Erfahrung mit Depersonalisation / Derealisation was hilft

x 3#3


12.06.2013 18:57 • x 1 #3


Hallo zusammen,

kennt denn niemand das Gefühl der derealisation

LG musselmaus

13.06.2013 11:33 • #4


Herzlich willkommen, liebe musselmaus,

doch, viele, viele Mitglieder hier kennen das Gefühl, es gibt unzählige Threads hier dazu, hier ist erstmal der neuste:

agoraphobie-panikattacken-f4/unwirklichkeitsgefuehl-symptome-ursachen-erfahrung-behandlung-t50051.html

Alles Gute

13.06.2013 11:43 • #5


danke für die Info

13.06.2013 15:15 • #6


28.07.2013 12:24 • #7


Ich kann dir dazu nur schreiben, dass ich das auch in Ansätzen habe. Vielleicht ist hier jemand psychologisch bewandert und kann eine Antwort geben.

28.07.2013 12:36 • #8


Ich hab das auch und scheinbar viele hier ebenfalls......

Mir hilft Sport, Kontakt, essen, Reden, duschen, schlafen, arbeiten..... Bzw. eine Mischung aus allem. Je ausgefüllter und netter mein Tag war, desto weniger schlimm sind diese Beschwerden.

Sowas ist u.u. ein Symptom von psychotischen erscheinungen und die wiederum gehen häufig Hand in Hand mit Panikattacken. Man könnte auch sagen, dass Du einfach durch bist:-)

Lebe, tu Dir Gutes, und suche viel Kontakt zu Menschen. Sport hilft den Körper zu fühlen und bringt Dich automatisch unter Leute. Danach schön duschen, essen, und es geht den Rest des Tages gut!

28.07.2013 12:50 • x 1 #9


Okay

28.07.2013 12:54 • #10


Schlaflose
Zitat von Holgerson:
Sowas ist u.u. ein Symptom von psychotischen erscheinungen


Nein, das hat nichts mit psychotischen Erscheinungen zu tun. Also ich leide zwar nicht daran, habe aber hier schon in vielen Beiträgen darüber gelesen. Es ist etwas ganz anderes als eine Psychose. Ihr könnt mal den Begriff rechts oben in der Suchfunktion eingeben und euch alle Beiträge, in denen das Stichwort erscheint, anzeigen lassen und durchlesen. Wahrscheinlich ist da etwas Hilfreiches dabei.

28.07.2013 13:04 • #11


Also ich hab das vorhin gegoogelt und da stand das es oft bei leiten mot psychischen Erkrankungen vorkommt aber es muss nicht immer vorkommen aber es ist häufig und es geht oft mit Panikattacken einher.

jetzt wo ich weiss das es krankheitsbedingt ist, da es bei mir ja auch so ist wenn es auftritt das alles fremd wirkt, da habe ich angst das ich vielleicht meine mutter oder meinen mann nicht erkenne. Kommt sowas vor bei depersonalisation und derealisation vor?

28.07.2013 14:40 • #12


Schlaflose
Soweit ich das bisher verfolgt habe, nein. Man wird dadurch ja nicht dement.

28.07.2013 14:43 • #13


Depersonalisation - Angst machendes Fremdheitsgefühl sich selbst gegenüberDerealisation: Angst machendes Fremdheitsgefühl der Umwelt gegenüberBei den Gefühlen der Unwirklichkeit besteht entweder ein Angst machendes Fremdheitserleben gegenüber sich selbst oder gegenüber der Umwelt. Die Betroffenen erleben eine massive Verunsicherung und einen starken Vertrauensverlust in die Umwelt bzw. in die Selbstwahrnehmung. Beide Zustände treten selten alleine auf, sondern meist in Verbindung mit anderen psychischen Störungen (posttraumatsische Belastungsstörungen, Phobien , Panikstörungen, Depression , Zwangsstörungen). Ähnliche Zustände finden sich bei Gesunden auch im Zustand der Müdigkeit , sinnlichen Wahrnehmungsbehinderung, Meditation oder Veränderung durch hallozinogene Dro. oder Trance.Die Zustände sind auch den todesnahen Erfahrungen in Momenten extremer Lebensgefahr ähnlich.Bei der Depersonalisation machen die Betroffenen die angstvolle Erfahrung einer Veränderung ihrer geistigen Aktivität, ihrer Gefühle oder ihres Körpers. Es besteht ein Gefühl der Entfremdung zum eigenen Selbst und des "Daneben Stehens". Es herrscht der Eindruck nicht mehr ganz da zu sein. Man kann sich wie ein Roboter fühlen.Der Körper erscheint leblos, losgelöst oder sonst anormal. Das Leben wirkt künstlich wie in einem Traum , in einem Film oder auf einer Bühne, wo man eine Rolle spielt.Objekte , MEnschen oder die gesamte Umgebung werden als fremd, unvertraut , unwirklich, roboterhaft, fern , künstlich, zu klein oder zu groß, farblos oder leblos erlebt. Bla, bla , bla...Ich denke das reicht...Das was ich momentan hier zu all dem was ich sowieso schon hab durchmache , wünsche ich echt niemanden... 

28.07.2013 14:47 • x 2 #14


Zitat von Schlaflose:
Zitat von Holgerson:
Sowas ist u.u. ein Symptom von psychotischen erscheinungen


Nein, das hat nichts mit psychotischen Erscheinungen zu tun. Also ich leide zwar nicht daran, habe aber hier schon in vielen Beiträgen darüber gelesen. Es ist etwas ganz anderes als eine Psychose. Ihr könnt mal den Begriff rechts oben in der Suchfunktion eingeben und euch alle Beiträge, in denen das Stichwort erscheint, anzeigen lassen und durchlesen. Wahrscheinlich ist da etwas Hilfreiches dabei.


Doch, das ist AUCH eines der typischen Symptome in einer Psychose:-)! Ich wollte damit aber auch nur sagen, dass das irgendwie mit den nervösen biochemischen Veränderungen zusammenhängt, die auch für die Panikgefühle und ähnliches verantwortlich sind....

Ich betrachte das bei mir einfach als eines der Krankheitszeichen und versuche es dabei zu belassen. Wenn ich erkältet bin, grübel ich ja auch nicht über die Symptome nach. Ich mache was geht und damit hat sichs:-)

28.07.2013 15:27 • x 1 #15


Schlaflose
Bei einer Psychose ist man sich aber nicht mehr bewusst, dass es nur ein Gefühl der Entfremdung ist, sondern, man denkt, dass man tatsächlich ein anderer ist oder dass vertraute Personen einem etwas Böses wollen etc. Solange man sich im Klaren bleibt, dass man sich nur so fühlt als ob, und über das ganze reflektieren kann, ist es keine Psychose.

28.07.2013 15:36 • #16


Also ich hab das vorhin gegoogelt und da stand das es oft bei leiten mot psychischen Erkrankungen vorkommt aber es muss nicht immer vorkommen aber es ist häufig und es geht oft mit Panikattacken einher. jetzt wo ich weiss das es krankheitsbedingt ist, da es bei mir ja auch so ist wenn es auftritt das alles fremd wirkt, da habe ich angst das ich vielleicht meine mutter oder meinen mann nicht erkenne. Kommt sowas vor bei depersonalisation und derealisation vor?

28.07.2013 15:41 • #17


Hallo,

ich bin auch betroffen und es macht mich wahnsinnig dieses Gefühl.

ich bin 27 Jahre alt, mache gerade eine 2.Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten,bin im 3. Ausbildungsjahr.
ich leider ausser der psych. Erkr. an: Migräneattacken, Bandscheibenvorfall LWS, refluxösophagitis, Antrumgastritis, Periarthritis li Schultergelenk
Nun kurz zu meiner Geschichte:

-mein Stiefvater war Alk. und hat meine Mom, mein Bruder und mich regelmäßig geschlagen,
schon seit ich klein bin.
-1996 bekam er erst Kehlkopfkrebs, dann Lungenkrebs und 2006 Zungengrundkrebs.
-diese Krankheit hatte ihn verändert, er war dann endlich ein Vater
-2008 starb er aufgrund seiner schweren Krebserkrankungen
-Ende 2008 bekam ich das erste mal Panikattacken, Ängste, Depression, DP und DR
-Erste Psychotherapie brachte wenig Erfolg
-zeitweise wurde es aber besser, konnte mich gut ablenken.
-Ende 2010 ging ich in die Klinik für Neurologie und Psychiatrie
-Erst Akutstation 2,5 Wochen, dann Verhaltenstherapie 12 Wochen, dort wurde ich auf Citalopram 20mg und bei Bedarf truxal 15mg eingestellt
-Dies hat mir sehr geholfen, die DP,DR waren ab und an für Minuten mal da, aber im großen und ganzen konnte ich sehr gut damit leben
-ich begann die Ausbildung (2te, erste war Einzelhandelskauffrau) zur MFA in einer allgemeinarztpraxis.
-dort geht vieles nicht mit rechten Dingen zu, ich kann dort nix richtig machen, alles ist falsch, man wird von oben herab behandelt. u.v.m.
-im Juni 2012 hatte ich wieder massiv Panik,Angst,DP,DR da ich das Citalopram einige monate vorher abgesetzt hatte
-ich nahm es wieder, war auch eine woche krank geschrieben.Dann ging es wieder
-seit Februar habe ich weil ich stabil war auf 10mg Citalopram runter gesetzt
-im Juni kam heraus, dass meine Mutter von ihrem Freund geschlagen wird und er Alk. ist, daraufhin holten wir ihre sachen raus und sie zog zu mir.Mitte August zieht sie in eine eigene Wohnung
-jetzt waren wir vom 21.7.-24.7. (mein Freund und ich) im Urlaub, dort hatte ich eine Migräne attacke,nahm wie gewohnt Imigran Nasal 20mg
-am Do darauf (25.07.) musste ich zum Friseur und bekam kurz vorher eine heftige Panikattacke, dass ich dort nicht ganz da sein könnte, dass ich dort als "fremd sitze".
-dies hält nun seither an und ich war nach meinem Urlaub 2 Tage arbeiten, aber dies war so großer Druck für mich, dass ich nun seit 31.07. krank geschrieben bin. Ich stehe völlig neben mir, meine Körper gehört nicht zu mir und obwohl ich alles automatisch mache und denke und rede, habe ich das Gefühl ich bin ein Geist und nicht anwesend
ich komme mir vor als wäre ich nur seele und nicht da

-meine Gedanken kreisen darum wie es weiter gehen soll mit Arbeit mit mir ect.
-meine Neurologin sagt es dauert bis die 20 mg Dosis greift, hatte vor 10 tagen wieder auf 20 erhöht.
-sie meint es dauert 14 Tage mind.
-habe Angst meine Ausbildung abbrechen zu müssen.
-meine AG versteht es nicht und macht Druck
-habe Angst durchzudrehen oder ein psych. Frack zu werden und dass es nie wieder besser wird.
-mir ist es auch peinlich es meinen Freunden zu sagen, mein Freund und meine MOM wissen es und unterstützen mich.
-hab angst dass tabletten nicht wirken bzw. dass es auch jetzt sehr viele nebenwirkung hat und ich sie viellei gar nicht brauch oder dass es mit der arbeit zusammen hängt oder mit der situation von meiner mom.
Wer kann mir Tipps geben?
Wer hat Erfahrungen?

Danke

05.08.2013 15:51 • #18


hallo, also Erfahrungen und tipps hab ich auch nicht aber ich kann dir nur dazu sagen das es mir hilft ruhig zu bleiben und alles soweit wie möglich zu machen was man sich vorgenommen hat und sich davon nicht zu sehr einschränken lassen soll. was mir auch nicht leicht fällt naja

05.08.2013 16:18 • #19


aber man kann doch nicht für immer damit leben, oder?
Zumindest nicht wenn es so extrem ist.

05.08.2013 16:30 • #20




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