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dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

346

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Artin
Mitglied

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Sammelthema
Hallöchen,

durch googeln bin ich auf diesen Begriff gestoßen und frage mich ob das wohl auf mich zutrifft.

Die Angst habe ich zum Glück besiegen können aber ab und an passiert es, dass mein Herz ganz doll schlägt und mit jedem Schlag geht eine Welle durch mich hindurch und ich habe das Gefühl mich aus meinem Körper zu entfernen.
Natürlich ist das Unsinn, denn dann müsste ich ja auf meinen Kopf herunter blicken aber ich sehe natürlich immer noch aus der Perspektive meiner Augen. Es ist nur ein komisches Gefühl.

Früher hatte ich das Geühl oft in Klausuren, wenn ich total konzentriert war oder beim Autogenen Training oder wenn ich total erschöpft war. Ich fand es da nie schlimm sondern eher interessant und angenehm.

Dann gibt es da aber noch was anders. Als ich 18 war wurde ich Pate und meine Tante bat mich für mein Patenkind einen Hefter über mich selber zu erstellen.
Ich konnte das irgendwie nicht. Ich konnte nicht beschreiben wer ich bin. Es kam mir alles wie eine Lüge vor.

Ich fühle mich auch nicht als Frau, aber auch nicht als Mann. War eine lange Zeit als Mann im Internet unterwegs.. aus der Zeit kommt auch mein Nick. (Artin) welches mein Lieblingscharakter war den ich gespielt habe.

Ich stehe oft vor dem Spiegel und frage mich wer diese Person da ist? Ich kann mich nicht mit mir selber identifizieren.
Ich suche nach dieser Person irgendwie in mir oder versuche die Person zu sein die ich bin aber es kommt mir vor wie in einem Computerspiel, als hätte jemand (Gott ) diesen Charakter erschaffen, also die ganzen Eigenschaften und ich soll den eben nun spielen wie in einem 3D Spiel. Blos im 3D Spiel kann man sich seinen Char selber machen... im Leben nicht. Im 3D Spiel erstell ich mir immer zierliche männliche Chars.

Kennt jemand von Euch sowas?
Könnte das eine Depersonalisation sein?

Hat jemand einen Rat für mich?

06.06.2025 #1


775 Antworten ↓
L

Ladim
Mitglied

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Hey Alle zusammen,

Vor ca. Einem Jahr begann meine Leidensgeschichte mit sämtlichen Symptomen bis zur extremen Überzeugung, dass ich eine Schizophrenie entwickel. Ich habe viel in Foren gelesen und war 3 Monate in einer Klinik. Es hat Alles wirklich immer nur etwas geholfen.
Dann bin ich auf Literatur aus dem Englischsprachigem Raum gestoßen und war so verblüfft wie viel Fachwissen es dort gibt und vorallem wie viele Genesungsgeschichten. Gleichzeitig war ich so erstaunt, dass ich nie von solchen Tipps in den Foren gelesen habe oder von Ärzten gehört habe. Wahrscheinlich deswegen, weil die Menschen sich nicht mehr melden sobald es Ihnen besser geht. Ich möchte das aber auf jeden Fall machen. Bin mittlerweile 6 Wochen völlig symptom und seit 4 Monaten Medikamentenfrei!

Hier möchte ich euch einiges an Literatur empfehlen die euch nicht nur hilft die Symptome zu managen sondern Sie langfristig zu heilen.

Erstmal vorweg. Mein Englisch ist auch nicht so gut, aber bei Youtube gibt es die Funktion einen Untertitel mit Übersetzer einzuschalten dann wird der Untertitel auf deutsch angezeigt.

- Claire Weeks - Hope and Help for your nervs(gibt auch ein Horbach auf Youtube)
- Paul David - at last a life
- Youtube Channal von shawn kassam
- Youtube Channel von Jordan Hardgrave
- Youtube Channel DARE / DARE als Buch auch auf deutsch
- Youtube Channel Depersonalization Manual

Es gibt dort Haufenweise Video Material was euch die Mechanismen von diesen Symptomen erklärt, einiges an kostenfreie Literatur und sogar Coachings wenn ihr einen Mentor bei der Heilung benötigt.

Gibt nicht auf den es gibt definitiv eine Genesung!

28.03.2024 02:05 • x 3 #774


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Erfahrung mit Depersonalisation / Derealisation was hilft

x 3


A

anonym2
Mitglied

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12
Mitglied seit:
Hallo Smile

Ich bin neu hier im Forum und habe mich hier angemeldet, weil ich letztes Jahr über mehrere Monate unter einer dauerhaften Derealisation litt. Begleitet wurde diese von einer massiven Angststörung.

Ich wusste damals absolut nicht, was mit mir los war. Ich konnte dieses Gefühl absolut nicht beschreiben, weshalb ich mir während dieser gesamten Zeit nie darüber bewusst war, dass ich unter einer Derealisationsstörung litt. Für mich waren es die schlimmsten Monate in meinem Leben.

Meine Symptome:

- Gefühl, als ob die Umwelt anders aussieht, ohne dass ich das näher definieren konnte. Ich dachte, dass vielleicht was mit meinen Augen nicht stimmt, weshalb ich mehrere Augenärzte aufsuchte, jedoch ohne Befund
- Benommenheitsgefühl im Kopf linksseitig, Brain Fog, wie Watte im Kopf
- Gefühl, als ob mein Gehirn visuelle Reize nicht mehr aufnehmen oder verarbeiten könne, besonders schlimm war es in der Fußgängerzone, im Supermarkt und auch im Wald
- Gefühl, als ob meine Augen nicht mehr richtig zusammenarbeiten, was die Umwelt komisch aussehen ließ
- Gefühl, leicht schwankend zu laufen, irgendwie total unrealistisch, finde auch keine richtigen Worte dafür
- Gespräche führen war sehr anstrengend
- extreme Lichtempfindlichkeit, teilweise sogar Angst vor Licht, ständiges Tragen von Sonnenbrillen
- zeitweise Gefühl, von meinem Körper abgetrennt zu sein, jedoch kann ich dieses Gefühl nicht wirklich in Worte fassen
- Druck auf der Schläfe
- extreme Ängste und Panik
- permanente Unruhe und Anspannung
- ständiger Drang, meine Wahrnehmung zu kontrollieren

Ich denke, dass die Symptome bei jedem wohl ein bisschen anders sind, aber vielleicht finden sich ja hier andere, die teilweise ähnliche Symptome durchmachen oder durchmachen mussten. Mir ging es damals so schlecht, dass ich dachte, das wars jetzt. Ich war so tief verzweifelt, bin von Arzt zu Arzt gelaufen und es war einfach so so schrecklich.

Deshalb schreibe ich auch in dieses Forum, denn vielleicht gibt es da draußen Menschen, denen es jetzt gerade genauso geht, wie mir letztes Jahr. Euch möchte ich Mut machen, denn meine Derealisation ist mittlerweile weg. Nicht nur "besser geworden" sondern wirklich komplett verschwunden, alles ist wieder wie vorher. Deswegen verliert bitte bitte nicht den Mut, auch wenn es sich noch so beschissen anfühlt, aber ihr könnt das loswerden!

Würde mich sehr freuen mich mit euch auszutauschen!

Viele liebe Grüße

09.01.2021 15:33 • x 3 #665


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S
Hallo Artin,
sei nicht traurig.....es dauert eben manchmal länger bis jemand antwortet.
Und da die wenigsten hier bzw. keiner hier Blödsinn auf ein ernstes Problem schreiben mag kann ich mir vorstellen das manche lesen....und erstmal drüber nachdenken.

Also das mit dem "aus sich raus gehen" find ich toll. Manchmal sitz ich so da udn dann seh ich mich von oben oder von der Seite. Ist nur ein kurzer Moment...aber es fühlt sich so an und ich"sehe" es ja.
Der Eindruck das ich nur eine Rolle spiele und das ich gar nicht wirklich ICH bin hatte mich kurzzeitig auch beschlichen.
Aber ich nähere mich meinem Selbst immer mehr und in vielen kleinen Schritten in der Therapie.
Bin vom Typ und vom Auftreten her auch eher der maskuline Typ aber was heißt das eigentlich?
Nun ich spreche in kurzen sachlichen Sätzen, bin häufig undiplomatisch udn geh direkt auf Dinge zu. Die Romantikerin bin ich auch nicht unbedingt udn ich liebe PS mit 4 Rädern dran!
Kurz war ich auch mit einer Frau liiert und hätte sie sich nicht anders entschieden hätte ich mir vorstellen können das es länger Dauert mit der Beziehung. Damals hatte ich das Gefühl den sg. männlichen Teil dieses Paares zu sein.
Hast mal überlegt Dir in kleineren Schritten zu überlegen was Du willst und fühlst?
Also nciht grundsätzlich denken: bin ich mann oder frau oder was bin ich überhaupt? Sondern was will ich jetzt oder morgen, wie fühl ich mich wenn ich das tue oder will ich das überhaupt. Und mit der Zeit wird das klarer werden.
Das es da jemand oder etwas gibt das den großen Masterplöan für mcih gemacht hat kann ich mir gut vorstellen. Manchmal führe ich auch Selbstgespräche bzw. Gedankengespräche mit diesem etwas....das tutu auch gut.
Und wenn ich wieder mal über das Leben grübel schau ich auf meinen Zettel auf dem steht das ich vor lauter Vergangenheits- und Zukunftsgrübelei nicht das JETZT und das schöne Leben das ich (bis auf einige Dinge) haben darf vergessen soll.
Ich wünsche Dir Kraft und Zuversicht das Du Deinen Weg findest!
LG
Seelchen

#2


M

derealisation &depersonalisation wer kennt das

Hallo zusammen

ich bin musselmaus und habe nun seit genau 3 Jahren panika. mit Dr und dp.eigentlich wollte ich mich nirgends anmelden aber nun habe es doch getan.um mich mit Leuten auszutauschen die das gleiche Problem haben.

wiegesagt bei mir fing alles mit pa's an.bei meiner ersten dachte ich das ich sterben muss und seitdem war nichts mehr wie es war.es hat eine Weile gedauert bis ich einen guten Therapeuten fand.der mir sagen konnte was los war.die Dr /dp hat sich nach Ca.2 Monaten entwickelt.ich lag den ganzen Tag auf der lauer und habe alles beobachtet inklusive mich selbst.ich vermute das ich es daher habe bzw.bin mir ziemlich sicher.

die schlimmste Zeit dauerte so Ca. 4 Monate und dann würde es etwas besser und Do lümmel ich nun dahin.mal gut mal schlecht.immer wenn es gut geht dann denke ich wow jetzt wirds wieder,wenn es so bleibt hast du es geschafft und zack ist es wieder schlecht.vor Ca. 1 Monat war es wieder soweit.ich hatte eine ziemlich starke pa...meine Beine wurden weich,mein Herz raste,kalte Finger,meine stimme hört sich fremd an...irgendwie weit weg,ein Freund war bei mir und ich sah ihn an und er wirkte fremd.ich hatte so schatten auf den Augen so das wenn ich ihn ansah er irgendwie verzerrt wirkte.nunja ich dachte mir seh ihn bloß nicht weitet an sonst dreht du gleich durch.auch uberkam. mich so ein eckelhaftes Gefühl...so als hätte man eine starke Depression anders kann ich es nicht beschreiben und seit dem ist wieder soweit alles blöd.

ich hab auch endlos lange gegoogelt ob ich nicht doch schizo.bin oder Event.ne psychose bekomme.mal ist die Angst darüber gross und mal ist es mir egal.

am schlimmsten sind dann meine Gedanken die eigentlich total hirnverbrannt sind.ich frage mich warum hab ich einen Körper oder andere.wie kann ein Körper eine Person sein wenn man doch nur aus Zellen besteht.dann sage ich mir,naja wir sind wirklich da deswegen ist das Do.als die unwirklich.Gefühle damals anfingen,hatte ich erst gedacht ich hab Angst vor dem was ich sehe und dann ohgott stell dir vor es ist alles so wie bei Matrix der film.und dann habe ich mich dafür verflüchtig das ich diesen film jemals gesehen haben.manchmal ist mir auch mein Mann fremd.oder Menschen allgemein.ich weiss das man durch diese Gedanken alles nur noch schlimmer macht.weil wenn man das Gefühl kommen und gehen lässt dann geht es schnell wieder weg.

aber da man weiss das das Gefühl jetzt nicht richtig ist versucht man es zu überdenken.das blöde ist nur das das Gefühl dadurch bleibt und man schnell in einen Strudel gerät aus noch mehr mist.

ich frage mich wenn ich doch weiss wie es ist warum akzeptiere ich es nicht einfach und lass das grübeln und hecken.denn ich weiss doch das es nichts bringt.mein Therapeut sagt.das es keine Medikamente gibt und der einzige weg das zu überwinden ist akzeptieren und das denken uber das denken zu ändern,das wiederum führt dazu das man sich nicht damit beschäftigt und dann geht es weg.der Wunsch endlich wieder "normal"zu sein ist so groß das man es ständig beobachtet und kontrolliert.kennt ihr das.wem geht es genauso.ich hoffe ich hab nicht soviel geschrieben.es wäre schön zu wissen über was ihr so denkt wenn die Gefühle hochkommen.

LG musselmaus

x 1 #3


M
Hallo zusammen,

kennt denn niemand das Gefühl der derealisation

LG musselmaus

#4


W
Herzlich willkommen, liebe musselmaus,

doch, viele, viele Mitglieder hier kennen das Gefühl, es gibt unzählige Threads hier dazu, hier ist erstmal der neuste:

agoraphobie-panikattacken-f4/unwirklichkeitsgefuehl-symptome-ursachen-erfahrung-behandlung-t50051.html

Alles Gute Smile

#5


M
danke für die Info Smile

#6


L

Depersonalisation und Derealisation was hilft? ?

Kennt einer das?Was habt ihr für Erfahrung mit gemacht? ?

Bei mir ist es dann meistens so das ich das Gefühl habe das ich mir selber zu gucke und nicht mehr ich selbst bin. Das alles andere so fremd wirkt wie in einem Computerspiel oder so.
Ich versuche dann immer ruhig zu bleiben, damit ich dann nicht auch noch eine Panikattacke bekomme

#7


F
Ich kann dir dazu nur schreiben, dass ich das auch in Ansätzen habe. Vielleicht ist hier jemand psychologisch bewandert und kann eine Antwort geben.

#8


H
Ich hab das auch und scheinbar viele hier ebenfalls......

Mir hilft Sport, Kontakt, essen, Reden, duschen, schlafen, arbeiten..... Bzw. eine Mischung aus allem. Je ausgefüllter und netter mein Tag war, desto weniger schlimm sind diese Beschwerden.

Sowas ist u.u. ein Symptom von psychotischen erscheinungen und die wiederum gehen häufig Hand in Hand mit Panikattacken. Man könnte auch sagen, dass Du einfach durch bist:-)

Lebe, tu Dir Gutes, und suche viel Kontakt zu Menschen. Sport hilft den Körper zu fühlen und bringt Dich automatisch unter Leute. Danach schön duschen, essen, und es geht den Rest des Tages gut!

x 1 #9


L
Okay

#10


Schlaflose
Zitat von Holgerson:
Sowas ist u.u. ein Symptom von psychotischen erscheinungen


Nein, das hat nichts mit psychotischen Erscheinungen zu tun. Also ich leide zwar nicht daran, habe aber hier schon in vielen Beiträgen darüber gelesen. Es ist etwas ganz anderes als eine Psychose. Ihr könnt mal den Begriff rechts oben in der Suchfunktion eingeben und euch alle Beiträge, in denen das Stichwort erscheint, anzeigen lassen und durchlesen. Wahrscheinlich ist da etwas Hilfreiches dabei.

#11


L
Also ich hab das vorhin gegoogelt und da stand das es oft bei leiten mot psychischen Erkrankungen vorkommt aber es muss nicht immer vorkommen aber es ist häufig und es geht oft mit Panikattacken einher.

jetzt wo ich weiss das es krankheitsbedingt ist, da es bei mir ja auch so ist wenn es auftritt das alles fremd wirkt, da habe ich angst das ich vielleicht meine mutter oder meinen mann nicht erkenne. Kommt sowas vor bei depersonalisation und derealisation vor?

#12


Schlaflose
Soweit ich das bisher verfolgt habe, nein. Man wird dadurch ja nicht dement.

#13


L
Depersonalisation - Angst machendes Fremdheitsgefühl sich selbst gegenüberDerealisation: Angst machendes Fremdheitsgefühl der Umwelt gegenüberBei den Gefühlen der Unwirklichkeit besteht entweder ein Angst machendes Fremdheitserleben gegenüber sich selbst oder gegenüber der Umwelt. Die Betroffenen erleben eine massive Verunsicherung und einen starken Vertrauensverlust in die Umwelt bzw. in die Selbstwahrnehmung. Beide Zustände treten selten alleine auf, sondern meist in Verbindung mit anderen psychischen Störungen (posttraumatsische Belastungsstörungen, Phobien , Panikstörungen, Depression , Zwangsstörungen). Ähnliche Zustände finden sich bei Gesunden auch im Zustand der Müdigkeit , sinnlichen Wahrnehmungsbehinderung, Meditation oder Veränderung durch hallozinogene Dro. oder Trance.Die Zustände sind auch den todesnahen Erfahrungen in Momenten extremer Lebensgefahr ähnlich.Bei der Depersonalisation machen die Betroffenen die angstvolle Erfahrung einer Veränderung ihrer geistigen Aktivität, ihrer Gefühle oder ihres Körpers. Es besteht ein Gefühl der Entfremdung zum eigenen Selbst und des "Daneben Stehens". Es herrscht der Eindruck nicht mehr ganz da zu sein. Man kann sich wie ein Roboter fühlen.Der Körper erscheint leblos, losgelöst oder sonst anormal. Das Leben wirkt künstlich wie in einem Traum , in einem Film oder auf einer Bühne, wo man eine Rolle spielt.Objekte , MEnschen oder die gesamte Umgebung werden als fremd, unvertraut , unwirklich, roboterhaft, fern , künstlich, zu klein oder zu groß, farblos oder leblos erlebt. Bla, bla , bla...Ich denke das reicht...Das was ich momentan hier zu all dem was ich sowieso schon hab durchmache , wünsche ich echt niemanden... 

x 2 #14


H
Zitat von Schlaflose:
Zitat von Holgerson:
Sowas ist u.u. ein Symptom von psychotischen erscheinungen


Nein, das hat nichts mit psychotischen Erscheinungen zu tun. Also ich leide zwar nicht daran, habe aber hier schon in vielen Beiträgen darüber gelesen. Es ist etwas ganz anderes als eine Psychose. Ihr könnt mal den Begriff rechts oben in der Suchfunktion eingeben und euch alle Beiträge, in denen das Stichwort erscheint, anzeigen lassen und durchlesen. Wahrscheinlich ist da etwas Hilfreiches dabei.


Doch, das ist AUCH eines der typischen Symptome in einer Psychose:-)! Ich wollte damit aber auch nur sagen, dass das irgendwie mit den nervösen biochemischen Veränderungen zusammenhängt, die auch für die Panikgefühle und ähnliches verantwortlich sind....

Ich betrachte das bei mir einfach als eines der Krankheitszeichen und versuche es dabei zu belassen. Wenn ich erkältet bin, grübel ich ja auch nicht über die Symptome nach. Ich mache was geht und damit hat sichs:-)

x 1 #15


Schlaflose
Bei einer Psychose ist man sich aber nicht mehr bewusst, dass es nur ein Gefühl der Entfremdung ist, sondern, man denkt, dass man tatsächlich ein anderer ist oder dass vertraute Personen einem etwas Böses wollen etc. Solange man sich im Klaren bleibt, dass man sich nur so fühlt als ob, und über das ganze reflektieren kann, ist es keine Psychose.

#16


L
Also ich hab das vorhin gegoogelt und da stand das es oft bei leiten mot psychischen Erkrankungen vorkommt aber es muss nicht immer vorkommen aber es ist häufig und es geht oft mit Panikattacken einher. jetzt wo ich weiss das es krankheitsbedingt ist, da es bei mir ja auch so ist wenn es auftritt das alles fremd wirkt, da habe ich angst das ich vielleicht meine mutter oder meinen mann nicht erkenne. Kommt sowas vor bei depersonalisation und derealisation vor?

#17

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F
Hallo,

ich bin auch betroffen und es macht mich wahnsinnig dieses Gefühl.

ich bin 27 Jahre alt, mache gerade eine 2.Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten,bin im 3. Ausbildungsjahr.
ich leider ausser der psych. Erkr. an: Migräneattacken, Bandscheibenvorfall LWS, refluxösophagitis, Antrumgastritis, Periarthritis li Schultergelenk
Nun kurz zu meiner Geschichte:

-mein Stiefvater war Alk. und hat meine Mom, mein Bruder und mich regelmäßig geschlagen,
schon seit ich klein bin.
-1996 bekam er erst Kehlkopfkrebs, dann Lungenkrebs und 2006 Zungengrundkrebs.
-diese Krankheit hatte ihn verändert, er war dann endlich ein Vater
-2008 starb er aufgrund seiner schweren Krebserkrankungen
-Ende 2008 bekam ich das erste mal Panikattacken, Ängste, Depression, DP und DR
-Erste Psychotherapie brachte wenig Erfolg
-zeitweise wurde es aber besser, konnte mich gut ablenken.
-Ende 2010 ging ich in die Klinik für Neurologie und Psychiatrie
-Erst Akutstation 2,5 Wochen, dann Verhaltenstherapie 12 Wochen, dort wurde ich auf Citalopram 20mg und bei Bedarf truxal 15mg eingestellt
-Dies hat mir sehr geholfen, die DP,DR waren ab und an für Minuten mal da, aber im großen und ganzen konnte ich sehr gut damit leben
-ich begann die Ausbildung (2te, erste war Einzelhandelskauffrau) zur MFA in einer allgemeinarztpraxis.
-dort geht vieles nicht mit rechten Dingen zu, ich kann dort nix richtig machen, alles ist falsch, man wird von oben herab behandelt. u.v.m.
-im Juni 2012 hatte ich wieder massiv Panik,Angst,DP,DR da ich das Citalopram einige monate vorher abgesetzt hatte
-ich nahm es wieder, war auch eine woche krank geschrieben.Dann ging es wieder
-seit Februar habe ich weil ich stabil war auf 10mg Citalopram runter gesetzt
-im Juni kam heraus, dass meine Mutter von ihrem Freund geschlagen wird und er Alk. ist, daraufhin holten wir ihre sachen raus und sie zog zu mir.Mitte August zieht sie in eine eigene Wohnung
-jetzt waren wir vom 21.7.-24.7. (mein Freund und ich) im Urlaub, dort hatte ich eine Migräne attacke,nahm wie gewohnt Imigran Nasal 20mg
-am Do darauf (25.07.) musste ich zum Friseur und bekam kurz vorher eine heftige Panikattacke, dass ich dort nicht ganz da sein könnte, dass ich dort als "fremd sitze".
-dies hält nun seither an und ich war nach meinem Urlaub 2 Tage arbeiten, aber dies war so großer Druck für mich, dass ich nun seit 31.07. krank geschrieben bin. Ich stehe völlig neben mir, meine Körper gehört nicht zu mir und obwohl ich alles automatisch mache und denke und rede, habe ich das Gefühl ich bin ein Geist und nicht anwesend
ich komme mir vor als wäre ich nur seele und nicht da

-meine Gedanken kreisen darum wie es weiter gehen soll mit Arbeit mit mir ect.
-meine Neurologin sagt es dauert bis die 20 mg Dosis greift, hatte vor 10 tagen wieder auf 20 erhöht.
-sie meint es dauert 14 Tage mind.
-habe Angst meine Ausbildung abbrechen zu müssen.
-meine AG versteht es nicht und macht Druck
-habe Angst durchzudrehen oder ein psych. Frack zu werden und dass es nie wieder besser wird.
-mir ist es auch peinlich es meinen Freunden zu sagen, mein Freund und meine MOM wissen es und unterstützen mich.
-hab angst dass tabletten nicht wirken bzw. dass es auch jetzt sehr viele nebenwirkung hat und ich sie viellei gar nicht brauch oder dass es mit der arbeit zusammen hängt oder mit der situation von meiner mom.
Wer kann mir Tipps geben?
Wer hat Erfahrungen?

Danke

#18


L
hallo, also Erfahrungen und tipps hab ich auch nicht aber ich kann dir nur dazu sagen das es mir hilft ruhig zu bleiben und alles soweit wie möglich zu machen was man sich vorgenommen hat und sich davon nicht zu sehr einschränken lassen soll. was mir auch nicht leicht fällt naja

#19


F
aber man kann doch nicht für immer damit leben, oder?
Zumindest nicht wenn es so extrem ist.

#20


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Dr. Christina Wiesemann
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