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MrSadMan

21.04.2014 11:51 • #21


~Zoe~
Hallo MrSadMan,

dieses dumpfe Hörempfinden kann ja durchaus durch die DP/DR begründet sein, vor allem, wenn du aktuell viel Stress hattest/ hast. Letztendlich bedarf es der Selbstbeobachtung. Du kennst dich am besten. Wenn es weiter anhalten sollte, würde ich das trotzdem medizinisch abklären lassen. Ich gehe lieber einmal mehr zum Arzt, als dass ich mich unnötig verrückt mache.

Lieben Gruß,

~Zoe~

21.04.2014 12:03 • #22



Erfahrung mit Depersonalisation / Derealisation was hilft

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Hallo du

Ja das kenne ich auch was du hast
Aber immer ca.ne stunde...hab ich das
Ich denke wenn ich es nicht beachte ist es auch wieder weg
Man hört dann wie durch watte

Versuch es nicht zu beachten

Lg und frohe ostern

21.04.2014 12:05 • #23


MrSadMan
Ich versuche es nicht zu beachten, klappt nur leider noch nicht. Ich habe Donnerstag einen Termin beim Hausarzt und Psychologen. Da werde ich es auch noch mal ansprechen. Momentan wirds mir echt zu viel, nicht das eh alles schon unwirkl ist, nein nun das auch noch!

21.04.2014 12:13 • #24


Angstding

30.12.2014 00:25 • x 1 #25


Astaratio
Hallo:),

ich kann dein Gefühl sehr gut nachvollziehen,denn auch ich litt 14 Jahre unter diesen Symptomen.
Ich werde versuchen dir zu helfen!

Zunächst möchte ich,dass du dir erst einmal bewusst machst,was dieses Gefühl überhaupt bedeutet.
Das Gefühl der Depersonalisierung ist keine Krankeit und auch nichts "Schlimmes". Es handelt sich um eine Schutzreaktion deines Unterbewusstseins. Es versucht dicht vor der überlasteten Realität zu schützen und möchte dir nicht schaden.
Wenn du dieses Gefühl ausschließlich in den Angstphasen bekommst,so ist das ein großer Vorteil:) Denn dann weißt du,was du genau machen musst,um deinen Kopf wieder klar zu bekommen.

Zunächst einmal möchte ich deine Frage beantworten:Ja,das Gefühl ist normal bei Angstzuständen,lasse dich deswegen nicht beunruhigen!

Nun, wie bekommt man dieses Gefühl in den Griff:
Zunächst einmal möchte ich dir raten,dass du ein paar Entspannungsübungen machst und oder Meditationsübungen.
Des Weiteren empfehle ich dir bestimmte Atemübungen,die deinen Körper beruhigen werden.
Jetzt kommt das Bedeutendeste:
Schließe bitte deine Augen und bedanke dich bei deiner Benommenheit,bedanke dich bei ihr,dass sie da ist und dass sie dich beschützt.Versuche dir jetzt eine Glaskugel,in der du sitzt, vorzustellen,die du langsam auseinander schiebst. Lasse alle deine Gedanken ziehen und befreie deinen Geist,indem du ihm seinen nötigen Raum öffnest.
Ich verspreche dir,dass die das helfen wird!

Kämpfe niemals gegen die Benommenheit an,das wird sie verschlechtern.
In kritischen Fällen empfehle ich dir noch dich kalt abzududchen,um dein Körpergefühl wieder herzustellen.

Ich wünsche dir alles Gute!:)

30.12.2014 20:34 • x 1 #26


Angstding
Hallo Astaratio,
vielen Dank für deine Antwort Das was du geschrieben hast, klingt sehr plausibel und es hat mich sehr beruhigt

Wenn ich mich in dieser Situation befinde (das Gefühl neben mir zu stehen) ist meine größte Sorge, dass es immer schlimmer wird und nicht mehr aufhört.
Zwar habe ich diese Situation schon etliche Male durchlebt, bin aber immer wieder raus gekommen.
Und irgendwie hast du recht ......meistens passiert es wenn um mich herum zu viel gewusel ist. Das mit der Meditation habe ich schon sehr oft gelesen. So langsam sollte ich es wirklich mal ausprobieren. Evtl. wäre auch Regelmäßiger Sport eine Möglichkeit dem ganzen etwas entgegen zu wirken

Vielen lieben Dank nochmal für die Aufmunterung und Hilfe du hast mir ein wenig die Augen geöffnet

30.12.2014 21:29 • #27


Astaratio
Das freut mich:)
Die Entspannungsübungen empfehle ich dir unbedingt, die waren mir eine riesige Hilfe.
Als Sport empfehle ich dir einen Mannschaftssport (aufgrund der Interaktion) oder klassischen Laufen bzw. Ausdauertraining, vom Krafttraining ratenich dir ab.
Ich möchte dich aber bitten, dass du das dosierst. Dein Körper ist der beste Ratgeber und weiß was gut für dich ist.
Setze ihn niemals unter Druck, sondern behandel wie einen Freund, er wird es dir danken.(es klingt philosophisch, ist aber so).

30.12.2014 21:35 • x 1 #28


Ikarus 2014
Hi angstding (süßer Name,sorry).Ich kenne auch das Gefühl der Depersonalisation,auch A.+P.-attacken schleichen sich
immer mal wieder von hinten an.Wie Astaratio dir schon geraten hat,Sport und das dadurch entstehende Körpergefühl,
(auch Selbstbewußtsein)helfen hervorragend gegen A.+P.-attacken,wenn es dir liegt,würde ich dir Yoga empfehlen,denn
Yoga verbindet sportlichkeit mit geistiger Ruhe,ähnlich Meditation.Es hat auch die Eigenschaft,dich zu deiner "Mitte"zurück-
zubringen,was wiederum gegen Depersonalisation hilft.Ich gehe 2/Woche joggen,2/Woche Kraftraum und Yoga mache ich
jeden Tag,aber immer nur 20 Minuten.Das sind natürlich nur meine Erfahrungen,ich hoffe aber,dir evtl.eine Anregung
gegeben haben zu können.Schönen Abend, Ciao

30.12.2014 21:52 • x 1 #29


Angstding
Astaratio und Ikarus, ihr habt mich nun wirklich vom Sport und Meditation überzeugt Ich werde das im kommenden Jahr genau angehen. Versprochen

30.12.2014 23:21 • #30


Ich fühle mich auch so, ich habe auch DR/DP.
Ich persönlich werde immer wütend, wenn Leute sagen, dass Bewegung und gesunde Ernährung und "einfach mal machen" etwas helfen, denn das klingt immer so, als seien unsere Beschwerden unser eigener Luxus und dass wir den nur haben, weil wir zu uninspiriert sind um unsere freizeit zu nutzen :/ in den letzten Jahren bin ich 4 mal wöchentlich schwimmen gegangen und habe eine Riesen- Fahrradtour hinter mir. Der einzige Grund, warum ich mich weniger betätige, ist, dass ich eingenommen von meinem Studium bin. Ich esse regelmäßig Spinat, weshalb meine WG Mitbewohner mich necken, aber sie mögen mich.
Gar nichts von dem hat irgendwie gegen meine Dere/ Depe geholfen. Ich komme mir vor, als sind meine Gefühle irgendwie verschüttet. Wenn ich draußen bin, fühle ich mich in mich selber zurückgedrängt und total handungsunfähig. Ich kann nicht mal mehr "schei." sagen. Weil ich mich so entfremdet fühle. Dass ich denke, "schei." zu sagen, wäre ein Grund... mich... Ich kenne Freundlichkeit. Aber die spielt irgendwie keine Rolle, sie verändert nichts. Auch nicht, wenn es ehrliche Zuneigung ist, ist mir die ganze verdammte Welt so fremd...
Irgendwie ist es zu wenig, zu wissen, dass ich Dere/Depe habe. Irgendwie muss jetzt was kommen. Ich bin eingereiht auf der Warteliste für die Jugendpsychiatrie, aber das geht nicht schnell genug-.- ich kann nicht Geduld haben, wenn das mein ganzes Wirklichkeitserlebnis f****. Ich kann mich ja nicht mal ablenken, egal wie gestresst und beschäftigt ich bin-.- Dere/Depe bricht IMMER durch. Denn ich habe gelernt, mich zu missachten.

Ich habe leider keine Ahnung, was helfen soll :/ mir fällt nur Therapie ein :/ beziehungsweise individuelle Aufarbeitung. Es ist wirklich schade, dass uns das, was passiert ist, selber irgendwie so nichtssagend ist. Ich kann in die Richtung zeigen, wo meine Probleme herkommen, aber die Verknüpfung geht nicht.

25.01.2015 22:34 • #31


Seka95

04.04.2016 01:12 • #32


Vergissmeinicht
Hey Seka,

schreibe ein herzliches Willkommen hier bei uns.

Nun, den Tod eines nahestehenden Menschen hautnah zu erleben ist alles andere als einfach und denke, dass dies der Auslöser bei Dir war. Wie ging es Dir zu dem Zeitpunkt und hast Du das Erlebte verarbeitet?

Dieses Fremdheitsgefühl ist ein Teil einer Angststörung und dazu gehören auch körperliche Symptome wie z.B. bei Dir mit der Hand.

Wann fängt nun Deine Therapie an?

04.04.2016 14:38 • x 1 #33


Seka95
Hallo Vielen Dank für die Antwort!
In der Nacht bzw am frühen morgen des 26.Augusts, wurde ich aus dem Schlaf gerissen, da ich ein weinen und schreien hörte.. als ich meinen Onkel sterben sah war ich sehr traurig und gleichzeitig gestresst, ich habe nämlich selbst getrauert und war schockiert, ich habe aber versucht seine mutter (Meine Uroma) zu beruhigen und aus unserem Flur rauszubringen, da er dort lag und ich wollte nicht dass sie dies sieht.Das ganze Haus hat bestialisch gestunken, da er vor seinem Tod verstopfung hatte und sich alles gelöst hat.. es roch nach exkrementen und tod. Ich habe es nicht sehr gut verarbeitet, das passierte während ich im Urlaub war bei meiner Uroma und 3 tage nach diesem ereignis musste ich zurück nach deutschland und habe angefangen zu arbeiten..Also ich hatte nicht sonderlich zeit das ganze sacken zu lassen.

Meine Therapie fängt nächste woche hat, hab heute bei einem Krisentermin erfahren, dass der Antrag genehmigt wurde .

04.04.2016 18:00 • #34


Vergissmeinicht
Hey Seka,

denke auch, das eine Therapie Dich weiterbringen wird, um das Erlebte aufzuarbeiten. Von selber und einfach so wird es nicht gehen.

05.04.2016 13:47 • #35


So ich starte jetzt nochmals diese Thema und hoffe das ich mit der Überschrift viele Betroffene erreichen kann.

Seit Mitte Oktober habe ich immer wieder einmal mehr einmal weniger mit diesen Gefühlen und Symptomen zu tun. Wobei es bei mir zwischen Derealisation und Depersonalisation schwankt.

Ich mache seit Oktober eine Therapie und nehme seit ca. Mitte November ein Antidepressivum ein. Ich hatte in meiner Kindheit im Alter zwischen 8-12 Jahren 3 einschneidende Erlebnisse die mit allein sein, verlassen sein und Tod zu tun hatten. Vor 30 Jahren liefen die Uhren noch anders. Ob und in welchem Ausmaß diese Dinge mich heute als Erwachsenen Menschen beeinflussen, darüber streiten sich sogar die Experten und Therapeuten. Ich denke mal, dass hier der Grundstein für ein überängstliches Empfinden und Verhalten als Erwachsener gelegt wurde.

Ich hatte in den letzten 11 Jahren beruflich bedingt immer wieder Phasen von Überarbeitung, Stress, Zukunftsängsten und großer Verantwortung zu tun. Phasen von einem kurzzeitigen "Neben sich stehen und Konzentrationsverlust kannt ich aus der Vergangenheit nur als Begleiterscheinung von Panikattacken, also vielleicht für ein paar Minuten bis max. eine halbe Stunde. In Phasen wo sich bei mir/uns das Leben völlig veränderte, hatte ich solche DP/DR auch, mitunter mit Schwankungen für mehrere Wochen.

Ich habe mir letzte Woche das Buch DEPERSONALISATION/DEREALISATION - Die Entfremdung überwinden von Dr Matthias Michal gekauft und auch schon diverse Tests aus dem Buch heraus gemacht. Da kommt überall raus, dass ich weit unter dem Druchschnitt von Betroffenen bin. Ungeachtet dessen sind diese momentanen Befindlichkeitszustände nicht seyy!

Heuer kam einfach viel zusammen. Schwierigers Firmenjahr, Auszug der ältesten Tochter, Schwägerin beim Hausbau geholfen und so gut wie kein Urlaub. Im Sommer waren es eher noch die psochsomatischen Beschwerden (Magendruck, Schwäche, Verspannungen, innere Unruhe, vermehrtes Schwitzen usw). Nach und nach merkte ich aber, dass es auch mit der Konzentration weniger wurde und ich wieder leichte Panikanfälle/Attacken bekam. Die letzte Panikattacke war dann so stark, dass ich im nachhinein anfing alles an mir selbst verstärkt wahrzunehmen und ich irgenwie ein "war wäre wenn" Gefühl und Denkweise zu allen Dingen entwickelte.

Komischweise half mir sehr das Mountainbikefahren und wenn ich alleine bin und Ruhe habe.

Nun zu meine Symptomen bei DR/DP

1. Fallweise nehme ich meine Stimme anders wahr (meine Nase ist auch seit einiger Zeit zu)
2. Auch das Autofahren strengt mich mehr an als sonst und ich bin irgenwie dabei angespannter
Bei Auswärtsterminen passiert es mir gerade am Anfang das ich das Gefühl habe nicht
richtig da z sein, bei der Sache zu sein, obwohl ich weiß, das alles um mir herum real ist.
3. Ich analysiere mich selbst am Anfang beim reden, was aber mit der Zeit wegfällt.
4. Je länger ich bei der Sache bleibe und mich nicht auf mich fixiere, desto besser wird es und
mit der Zeit ist alles vollkommen normal.
5. Am besten bzw. so gut wie selten bzw. gar keine DP/DR habe ich wenn ich Zuhause bin und
da auch speziell am Abend wenn es ruhig wird und ich mit meiner Frau einfach nur relaxen
kann.
6. Ich gehe viel Wandern bzw. Spazieren und das beruflich bedingt am Abend. Auch hier bin ich voll in meiner Mitte und habe keine Symptome der DP/DR.

Meine Psychiaterin sagte das diese Symptome eine Begleiterscheinung einer Depression/Burnout aber auch von Ängsten/Panikattacken sein könne und diese mit der Zeit wieder vergehen. Ich merke auch wie es von Woche zu Woche besser wird und es ist kein Vergleich zu Anfang November.

Wie gehts es euch mit DEPERSONALISATION/DEREALISATION?
Was hat euch geholfen?
Wie wurde es bessser?

Würde mich über Antworten von euch sehr freuen

LG

07.12.2017 10:48 • #36


EveryDayThoughts
Hm. Bei dir ist es etwas anderes als bei mir. Es klingt fast so, als würde sich dein Körper/dein Kopf in besonderen Stresssituationen herausreißen, um dem ausgesetzten Stress zu entgehen, so wie ich das jetzt überflogen haben. Ich glaube in solchen Situationen solltest du dir mal kurz eine Pause nehmen, klingt blöd, ist aber so.
Bei mir kann es jederzeit passieren, dass ich solche 'Anfälle' habe, bei mir ist es allerdings wie ein Zustand, dass ich alles nur noch verschwommen wahrnehme, als stände ich kurz vor einer Ohnmacht. Danach krieg ich meist Herzrasen, also es geht mit Panik einher. -.-

Das mit der Selbstreflexion in genannten Situationen ist gut, versuch dich selbst ins Hier und Jetzt zurück zu holen. Mir hilft es, so verrückt es klingt, mit mir selbst zu sprechen. Sagen was ich um mich rum sehe, am Besten auch Sachen anfassen, irgendwo abstützen. Und ich versuche mich von meinen Gedanken loszulösen, meistens schau ich Videos um mich abzulenken.

07.12.2017 13:23 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Ich habe bis dato noch nichts gefunden, was meiner DP/DR entgegenwirkt. Lediglich das Wissen woher es kommt und das es wieder vorbei geht hilft mir. Vielleicht kann ich sagen, je weniger meine Ängste werden desto weniger wird die DP/DR.

Eiskaltes Wasser auf meinen Händen kann mich stark zurückholen, jedoch nur für 30 Sekunden, dann rutsche ich wieder hinein. Ich kämpfe auch gar nicht mehr gegen diesen Zustand an, weil es gar nichts nutzt. Früher war ich 4-5 Tage richtig grob damit konfrontiert, jetzt sind es vielleicht noch maximal 2 Tage.

Es stellt sich jeweils ein, sobald ich zu lange meine Ängste habe. Und vor allem dann, wenn ich meiner Frau sage ich hätte Angst. Dann geht es nur kurz und ich bin hinter meinen Mauern verschwunden.

Medikamente (und Alk.) nützten auf alle Fälle nichts. (wer zensiert denn hier?)

07.12.2017 13:41 • x 2 #38


Ich glaube auch das die Reduzierung bzw. das lösen der Ursache wo dann Angst und Panik entstanden ist therapeutisch begleitet einem sehr weiter helfen kann.

Wo ist bei euch die DP/DR am stärksten (Situation, Tageszeit, Befinden und wann weniger bzw. Völlig weg

07.12.2017 14:38 • #39


Eine Betroffene hat es einmal so geschildert

" Bei meinen BO haben sie definitiv dazugehört
Meine Thera hat mir das mal so erklärt dass meine Festplatte (Gehirn) so voll ist und nichts mehr verarbeiten kann.
Diese Unwircklichkeitsgefühle waren dann sozusagen Selbstschutz".

07.12.2017 14:50 • x 1 #40



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