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201724.05




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Hallo zusammen,
wenn das so weitergeht lande ich bald beim Psychologen.
Letzte Woche hat mein Mann von jemandem gehört der einen Hörsturz erlitten hat.
Sonntag dann meint er auf einmal die Töne im Fernseher nicht mehr richtig zu unterscheiden.
Nach mehreren Tests in denen wir herausgefunden haben, dass er normal hört und sämtlichen Leuten verrückt machen (einschließlich seines Physios) hatte er mich heute soweit das wir zum HNO gegangen sind. Ergebnis wie erwartet, Hörtest einwandfrei und die Erklärung das ein Hörsturz wenn man den einen hat, überhaupt nichts schlimmes mehr ist.
Viele von euch kennen das wahrscheinlich, "normale Menschen" wären beruhigt und wir könnten endlich den Urlaub genießen.
Nicht so mein Mann, der glaubt jetzt er hat den Test manipuliert, weil er aus Angst manchmal zu früh gedrückt zu haben glaubt. Der HNO hat ihm erklärt das um die zu vermeiden es ja noch den Sprachtest gibt und da stimmt bei ihm beides überein.
Es gibt doch jetzt wirklich keinen Grund mehr, sich zu kontrollieren, bzw der Fernseher extra leise zu stellen, oder die Gespräche anderer zu belauschen und mich dann mit Fragen zu quälen was ich jetzt jeweils verstanden habe oder nicht.
Und gibt man ihm Antwort, ist er nicht zufrieden damit.
Habt ihr mir Tipps, wie ich mit ihm weiter umgehen soll?
Ich habe einfach keine Nerven mehr :seufzen
Liebe Grüße und danke
Sabine

Auf das Thema antworten


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Hamburg
229
  24.05.2017 22:40  
Hallo Sabine,

Ich als Hypochonder-Betroffene kann dir nur sagen, erst mal Ruhe bewahren. Es gibt nichts beschisseneres als einen Partner, der einen dann noch für blöd verkauft und nicht ernst nimmt.

War er schon immer ängstlich bei Krankheiten? Warum ist es ausgrechnet die Angst vor einem Hörsturz, was befürchtet er? Hast du da mit ihm mal drüber gesprochen? Ansonsten wiederhole immer wieder, dass man dem Arzt vertrauen kann, wenn der Test stimmig ist, dann ist das so. Ihr habt außerdem festgestellt, dass er einwandfrei hört, bei einem wirklichen Hörsturz sähe das ganz anders aus. Ansonsten sollte er sich ablenken. Unternehmt was zusammen, wo er kaum eine Chance hat sich zu kontrollieren und die Angst vergisst. Achja, und sollte diese Angst oft bei ihm vorkommen, zu einer Therapie raten.

Grüße von Jamie

Danke1xDanke


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  24.05.2017 22:43  
So schlimm ist das nun wirklich nicht. Und wenn er unter Angsstörungen leidet, wird ihn das ein leben begleiten können, du musst stark für sein.

Danke1xDanke


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BaWü
5241
  24.05.2017 22:58  
Ich hab gegoogelt. Einen Hypochonder darauf hinweisen, dass nix festgestellt wurde, dass das Thema jetzt nicht mehr weiter vertieft werden sollte, und Ablenkung. Alles sehr freundlich und notfalls auch mit Rückzug von deiner Seite aus.

Ich bin ehrlich, ich würde sterben bei dieser Problematik. Allerdings bin ich eh ein anderer Typ.

Weisst du was, schreib mit uns, wenn's dir zuviel wird. Menschen mit Macke bist du ja gewohnt. Sorry, blöder Scherz, aber ohne Witz gehst du kaputt.

Danke1xDanke


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  24.05.2017 23:05  
Mal was anderes...sollte sie nicht den Ehemann für dieses Forum rekrutieren?! Statt es so indirekt anzugehen.



2631
3
NRW
2556
  24.05.2017 23:18  
IchLiebeEuchAlle hat geschrieben:
So schlimm ist das nun wirklich nicht. Und wenn er unter Angsstörungen leidet, wird ihn das ein leben begleiten können, du musst stark für sein.


Was ist das denn wieder für eine bescheuerte Antwort? Kannst Du nicht einmal Deine Finger aus einem Thread lassen, besonders wenn da so ein Mist bei raus kommt? :evil:

Danke1xDanke




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  25.05.2017 11:55  
Vielen Dank euch allen,
das mit dem ruhig bleiben wenn man genau diese Sachen schon x mal diskutiert hat ist echt schwierig.
Das der Test in Ordnung ist, das man dem Arzt glauben kann usw.
Ich versuche andere Themen anzuschneiden,sage ihm das ich dieses Thema nicht mehr besprechen möchte, weil es ja keinen Grund dazu gibt. Versuche ihn zum weggehen zu überreden um auf andere Gedanken zu kommen, aber wenn man dann bemerkt das der andere trotzdem nicht loslassen kann, gehen irgendwann die Nerven mit einem durch.
Ich schnappe mir auch meine Wäsche und gehe in Waschkeller, wenn ich raus muss, oder bin dann gestern einkaufen gefahren usw.
Er ist schon seit einigen Jahren in Therapie, aber von denen fühle ich mich auch irgendwie im Stich gelassen, der Psychiater sagt, er soll seine Medikamente so nehmen wie er's für sich richtig empfindet und der Psychologe macht alle 2 Monate mal einen Termin und wenn mein Mann auf AB um einen vorzeitigen Termin bittet kommt keine Reaktion.
Klar, war er durch Eltern und vor allem Großeltern geprägt immer ein sensibler Mensch, aber er hat in seinem Berufsleben auch schon einiges geleistet worauf er stolz sein kann.
Das ist seine Welt, aber wenn's um seinen Körper geht schaltet jegliche Logik ab und da ist es dann egal um was es geht. Da es ja meistens immer wieder kehrende Themen sind.
Bei ihm geht dann so ein richtiges Kopf Kino ab, wo er die Austaste nicht findet und sein Psychologe sagt die wären schon zu sehr eingebrannt.
Und warum ich schreibe und nicht er?
Weil ich auch langsam irgendwo ein Ventil brauche, und ich im familiären oder Bekannten Umfeld jetzt nicht die Person habe, die mir wirklich weiter helfen können. Und ich mir einfach erhofft habe von Betroffenen hilfreiche Informationen zu erhalten.
Ich hoffe ich habe jetzt nichts vergessen als Antwort auf eure Fragen/Tipps

Was einen halt auch so verrückt macht ist das die Betroffenen immer Verständnis für ihre Situation erwarten, aber selbst nicht unbedingt das Verständnis aufbringen für andere.
Ich weiß das das in dem Moment wie ein Käfig ist aus dem man nicht rauskommt, aber der Partner hat doch trotzdem auch ein gewisses Recht darauf zu leben.
Ich will und versuche ihm ja zu helfen wo es geht, aber wenn nichts von dem was man selbst, andere oder der Psychologe sagt umgesetzt wird, macht das irgendwann mürbe, müde, hilflos und wütend.

Und Danke für das Angebot Icefalki :-)
Es stimmt, hätte ich nicht ein gewisses Maß an Humor, wäre ich glaube ich schon durchgedreht.
Wünsche euch einen schönen Feiertag und denen die keinen haben ein schönes baldiges Wochenende
Sabine

P.s. der Text ist etwas lang geraten
Sorry, aber ich war grad so drin ;-) (Ironie aus)

Danke1xDanke




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  25.05.2017 12:13  
IchLiebeEuchAlle hat geschrieben:
So schlimm ist das nun wirklich nicht. Und wenn er unter Angsstörungen leidet, wird ihn das ein leben begleiten können, du musst stark für sein.


Was davon ist nicht schlimm?
Ich weiß das er unter Angststörungen leidet und habe ihn vor zehn Jahren trotzdem geheiratet und seit siebzehn Jahren sind wir zusammen.
Wir hatten in dieser Zeit schon einige Höhen und Tiefen ich habe immer zu ihm gestanden, ihn bei anderen verteidigt, warum wir nie in Urlaub fahren usw.
Ich versuche immer die starke zu sein, aber irgendwann ist man auch am Rande seiner Kräfte und möchte auch einfach mal in Arm genommen werden und gesagt bekommen: es wird alles wieder gut :-(
Ich glaube auch als Partner darf man mal einen Hänger haben?

Danke1xDanke


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  25.05.2017 12:24  
Hallo Biene+3!
Ich bin jetzt gerade richtig geschockt da du mir jetzt die Augen geöffnet hast wie sich mein Mann mit mir fühlt!
Er spricht nicht gerne über seine Gefühle ist aber in der gleichen Situation wie du!Finde es gut das ich jetzt mal die Gegenseite gelesen habe.
Ich kann es dir nur so erklären wenn ich mich auf etwas versteift habe Geräte ich in einen richtigen Angsstrudel! Bei mir streiten sich dann im Kopf die Vernünftige und die Unvernünftige Seite! Bin dann sehr emotional mit Angst und weinen und Unruhe! In diesem Moment wünschte ich mir dann das mein Mann mich mal ganz fest in den Arm nimmt. Oder mich ins Auto packt und zum Arzt fährt. Im nächsten Moment werde ich sauer auf mich selbst weil ich mich so reinsteiger obwohl es sicher nix schlimmes ist!
Mein Mann ignoriert mich einfach wenn ich "rumspinne" denn ich muss ehrlich sagen spätestens nach zwei Stunden mit Angst,weinen und Wut habe ich mich wieder im Griff!
Glaube du hast jetzt eher mir geholfen wie ich dir! Danke



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Hamburg
229
  25.05.2017 12:30  
Zitat:
Was einen halt auch so verrückt macht ist das die Betroffenen immer Verständnis für ihre Situation erwarten, aber selbst nicht unbedingt das Verständnis aufbringen für andere.


Da hast du Recht. Man ist so fixiert auf sich selbst und die Angst, dass man die Gegenseite komplett vergisst. Eure Situation ist wirklich schwierig, eventuell vielleicht auch mal den Therapeuten wechseln? Dein Mann scheint ja auch drunter zu leiden. Oder eine Medikamentenunstellung. Ich kann mir vorstellen, dass das kräftezerrend ist, wenn selbst nach der langen Zeit irgendwie keine Besserung eintritt und du deshalb sogar auf Dinge wie Urlaub verzichten musst.

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