Also vielleicht zum besseren Verständnis.
Meinem Mann hat mit 24 Jahren durch einen blöden Zufall erfahren, das sein Vater nicht sein Vater ist. Wenn ihr versteht was ich meine?
Das war der erste Schock, dann hat er seinen Arbeitsplatz verloren den er sehr geliebt hat. Hat zwar gleich was anderes gefunden und da ist er heute noch und hat sich auch als Meister zum Schichtführer mit Personalverantwortung hoch gearbeitet.
Dann kam hinzu das seine damalige Freundin vier Jahre zuvor ganz kurz nach kennen lernen schwanger wurde, aber entschieden wurde das das Baby abgetrieben wird ( nur um klar zu stellen, es war die Entscheidung der Mutter der Freundin, mein Mann hat damals aus Panik zugestimmt)
darunter leidet er noch heute und glaubt eine Schuld begangen zu haben.
Die Freundin hatte dann doch auch ihre Probleme damit und die Beziehung ging nach acht Jahren in die Brüche.
Da fing alles an mit trockenen Augen, er musste seine Kontaktlinsen aufgegeben.
Sein geliebter Opa ist gestorben usw.
Damals kannten wir uns leider noch nicht sonst hätte ich dafür gesorgt das er seinen leiblichen Vater kennenlernt. Mittlerweile ist die Hemmschwelle zu groß und solange sein Ziehvater gelebt hat dürfte in der Öffentlichkeit nichts bekannt werden und auch jetzt ist seine Mutter nicht bereit ihn dahin gehend zu unterstützen.
Alles in allem hatte er ein paar schwere Brocken zu schlucken und ist ja auch klar von nichts kommt nichts.
So ich denke das reicht für heute erst mal.
Ich danke euch für euer Verständnis und eure Tipps es hat wirklich gut getan und ich glaube würde ich selbst zum Psychologen gehen, es wäre nicht dasselbe.
Wünsche euch eine geruhsame
Liebe Grüße Sabine