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BeitragVerfasst: 16.Dez.2008, 17:07 
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Registriert: 17.Dez.2007, 20:37
Beiträge: 174
Hi

Meine Freunde wissen alle davon und sind sehr verständnisvoll, manche mehr, manche weniger. Ich könnte es den gar nicht verheimlichen, da ich ja erklären muss, warum ich nicht mehr zur Schule gehe. Aber es ist wirklich eine Erleichterung.
Ich soll im Januar wieder in die 11.2 einsteigen, aber ob ich das schaffe ist unsicher. Eher nicht, würde ich im Moment sagen. Ich weiß nicht, ob ich da überhaupt noch hin kann, denn dort hatte ich meine schlimmsten Attacken.
Ich habe immer mit Schwindel und Ohnmachtsangst- und gefühlen zu kämpfen, deshalb habe ich eine Zeit lang das Haus kaum verlassen, und jetzt übe ich und steigere mich langsam und mache wieder einige Dinge wie mit Fahrrad in die Stadt fahren oder einkaufen gehen.

LG


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BeitragVerfasst: 16.Dez.2008, 19:36 
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Beiträge: 9
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hey,

vielleicht sollte ich das auch mal tun. würde die gesamte situation für mich verändern. beim mir ist es nur so, dass ich eh schon meist als jemand da stehe, der als etwas sonderbar gilt. ich trinke seit fast einem jahr keinen alkohol mehr und darauf reagieren die leute meist eh schon komisch. teilweise wurde ich auch richtig mies deswegen angemacht. dann kam bei mir mal ein körperlicher zusammenbruch. bin mehr oder weniger umgefallen und hatte einen krampfanfall. kam einfach so. keiner kann das erklären. war bei ärzten die mein gehirn untersucht und verschiedene sachen geschaut haben, konnten aber nichts feststellen. das mit dem zusammenbruch wissen eben schon einige und die haben schon etwas seltsam reagiert.
wann und wie ist es bei dir zum ersten mal aufgetreten?

grüße

_________________
im september letzten jahres begab ich mich in mein schlafzimmer, öffnete das fenster weit, verzauberte mich und flog davon. ich habe es nicht bereut.

(wolfgang hildesheimer)


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BeitragVerfasst: 16.Dez.2008, 21:55 
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Registriert: 17.Dez.2007, 20:37
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Hi

In der zehnten Klasse fingen die ersten richtigen Attacken an, aber ich habe schon seit Jahren mit Schwindel und Übelkeit zu kämpfen. Irgendwann kam aber dann dieses Gefühl, ohnmächtig zu werden und diese Unwirklichkeitsgefühle. Erst wusste ich nicht, was mit mir los war und dass dies Panikattacken waren, aber ich habe mich schon extrem unwohl gefühlt. Es wurde immer schlimmer, denn dann kam die Angst vor der Ohnmacht dazu. Dann entstand die Panik, und plötzlich ging gar nichts mehr und meine ganzer Alltag verschwand innerhalb von Tagen, ich konnte nirgends mehr hin, hatte plötzlich nur noch Panikattacken, verließ eine Weile das Haus so gut wie gar nicht. Jetzt geht es mir schon besser, immerhin schaffe ich wieder einiges, was mir früher auch mal unmöglich schien, wie Einkaufen oder mit dem Fahrrad in die Stadt fahren oder in ein Café gehen.

Ich habe mich ein Leben lang komisch gefühlt. Ich bin auch anders; ich trinke auch nicht und so. Trotzdem gehe ich offen mit meiner Krankheit um, allein schon, weil ich ja auch begründen muss, warum ich so lange fehle. Dein Krampfanfall macht dich nicht komisch, das ist doch etwas körperliches, wofür du nichts kannst.

Hast du denn auch so eine Angst vor der Ohnmacht?

LG


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BeitragVerfasst: 16.Dez.2008, 23:59 
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Registriert: 09.Dez.2008, 18:21
Beiträge: 9
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Hey,

ich hab nicht mehr so stark davor angst ohnmächtig zu werden, im gegensatz zu füher.
ich war vor einem halben jahr beim meinem zivildienst lehrgang und musste mich als erster vorstellen. hab mich also vorne hingestellt und begonnen über mich zu erzählen, da kam auf einmal der schwindel so stark, dass ich dachte ich fall gleich in ohnmacht. ich war mir so sicher das es passiert. für ganz kurze zeit sah ich auch nur noch schwarz und auf einmal war alles weg. sah wieder vollkommen klar und konnte auch wieder normal denken. ich glaube niemand hat davon irgendwas bemerkt.
ich glaube, bei einer panikattacke fällt man nie in ohnmacht.

grüße

_________________
im september letzten jahres begab ich mich in mein schlafzimmer, öffnete das fenster weit, verzauberte mich und flog davon. ich habe es nicht bereut.

(wolfgang hildesheimer)


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BeitragVerfasst: 17.Dez.2008, 02:13 
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Registriert: 11.Dez.2008, 03:48
Beiträge: 16
Hey, wollte nur mal kurz einwerfen:
Von Panikattacken kann einem körperlich nix passieren^^
Lg


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BeitragVerfasst: 17.Dez.2008, 15:06 
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Registriert: 17.Dez.2007, 20:37
Beiträge: 174
Ja, du hast Recht, man kann nicht ohnmächtig werden. Bei mir ist es aber so, dass die Panikattacken kommen, weil ich Angst vor einer Ohnmacht habe und es sich dann auch so ähnlich anfühlt. Ich falle immer wieder darauf rein, ich denke nicht: Das ist eine Panikattacke, sondern: Das ist eine nahende Ohnmacht. Daran muss ich noch arbeiten.
Das mit dem kurz schwarz vor Augen werden und das kurze weg sein kenne ich auch. Das hatte ich auch einmal in Bio. Da dachte ich auch: Ich werde 100% ohnmächtig. Das war schon ein komisches Erlebnis. Eine richtig heftige Panikattacke. Ich würde es mal mit "Benommenheit" beschreiben.

LG


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BeitragVerfasst: 22.Dez.2008, 03:16 
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Registriert: 22.Dez.2008, 02:55
Beiträge: 4
Guten Abend.

Ich leide seit Anfang Mai an Panikattacken. Damals war ich mit einer Freundin im Zug unterwegs und kurz vor Ankunft am Bahnhof fühlte ich mich auf einmal merkwürdig. Meine Arme und Beine Zitterten, mir wurde übel, alles war wackelig usw. Zum dem Zeitpunkt dachte ich noch, es hing mit meinen Kreislaufproblemen zusammen, also blieb ich auf einer Bank sitzen, während besagte Freundin essen und drinken organisierte.
Doch nachdem ich alles zu mir genommen hatte, ging es mir immernoch mies. Ich wusste nicht was los war, konnte nicht mehr laufen, da ich das Gefühl hatte, andauernd zusammenzubrechen.
Nachdem ich fast 2 Stunden da so saß und irgendwann einen Nervenzusammenbruch erlitt, rief sie dann einen Krankenwagen. Als der dann kam, wurde ich in ein Krankenhaus eingeliefert und untersucht. Doch man fand nichts.
Man sagte mir, es wäre alles in Ordnung und schickte mich wieder nach Hause.
Besser ging es mir aber nicht. Ich wusste nicht dass es Panikattacken sind und immer wenn eine kam, dachte ich, ich werde Wahnsinnig. Dauernd war ich am heulen, weil ich nicht mehr weiter wusste, ich musste ständig zu Ärzten gebracht werden und ging gar nicht mehr aus dem Haus.
Da ich aber eine Zusage für eine Schule dieses Jahr bekam, musste ich also ab September wieder zur Schule gehen. Die Nacht vor meinem ersten Schultag (auf den ich mich wirklich gefreut habe) bekam ich eine Panikattacke und einen Nervenzusammenbruch. Ich habe nicht geschlafen und war am frühen Morgen total kaputt.
Bin aber trotzdem hin, weil mir alle immer wieder vorher sagten, ich würde die Schule doch eh nicht schaffen, ich wäre ein Looser usw.
Einen Monat ging es mir mehr oder weniger gut.
Als es dann in der Klasse immer mehr Ärger gab und ich auch immer mehr Streit mit einem Speziellen Klassenkameraden bekam, ging es mir auch körperlich immer schlechter.
Mir wurde sehr schnell übel, ich konnte Tagelang nicht in die Schule. Ich war bei so vielen verschiedenen Ärzten, 2x im Krankenhaus und niemand hat etwas gefunden. Alle sagten, es wäre alles in Ordnung. Ich saß letztenendes zuhause und war down.
Teilweiße bin ich nichtmal mehr einkaufen gegangen, nachdem ich bei Plus an der Kasse zusammengebrochen bin, wenn ich alleine zu Hause war, hatte ich das Gefühl zu sterben, die meiste Zeit habe ich bei meinen damaligen Freund verbracht, der zusah, dass ich wenigstens was esse und Beschäftigung habe.
Da ich keinen plausiblen Grund hatte, weshalb ich nicht zur Schule konnte, wurde ich rausgeworfen.
Vor 1 1/2 Monaten dann lernte ich einen neuen Mann kennen, der mich auch von vorneweg gut eingeschätzt und beschrieben hatte. Mit ihm habe ich auch über diese "Probleme" geredet. Er kam direkt auch Posttraumatische BElastungsstörung / Panikattacken. Ersteinmal habe ich ihn für total bekloppt gehalten, doch wir sind zusammen zum Arzt gegangen und dieser meinte, das wäre gut möglich und auch das letzte, was ihm noch einfallen würde.
Also beschloss ich mich bei einer Klinik zu melden, um stationär zu gehen.
Da ich aber aufgrund dieser Probleme nicht arbeiten kann und auch mit den Ämtern nur Ärger hatte (Die auch kein Geld mehr zahlen wollen) habe ich auch keine eigene Wohnung mehr, was aber für eine Aufnahme wichtig wäre.
Jetzt gehe ich seit einem Monat ambulant zu einem Psychologen, der aber scheinbar nicht weiß, was ich bei ihm soll. Dass letzte mal schmiss er mich nach 15 min wieder raus.

Ich schreibe jetzt hier, da meine Panikattacken seit ca. 1 Woche immer schlimmer werden. Bisher hatte ich diese nur in der Öffentlichkeit, mittlerweile kommen sie auch, wenn mein Freund am arbeiten ist und ich somit alleine bei ihm sitze.
Ich schlafe mittlerweile Tagsüber, wenn er arbeitet, aus Angst wieder in Panik auszubrechen.
Heute war wieder so ein Tag, er war nur eine Stunde weg, sofort ging es mir (Trotz Ablenkung) immer schlechter. Ich musste eine Aspirin nehmen, da ich auf einmal starke Migräne bekam und promt traten sämtliche Nebenwirkungen wie Übelkeit und Atemprobleme auf, die sofort in eine Panikattacke übergingen. Er kam sofort nach Hause, als ich ihm eine Nachricht schickte, dass ich glaube durchzudrehen und kümmerte sich ganz liebevoll um mich.
Leider muss er morgen wieder von 7.00Uhr-18.00Uhr arbeiten und ist damit wieder den ganzen Tag weg. Dadurch habe ich jetzt schon wieder Angst, im Laufe des Tages wieder eine attacke zu bekommen und hatte ihn gebeten, doch heute lieber hier zu bleiben. Leider ist das nicht möglich und ich muss irgendeinen Weg finden um damit klar zu kommen.

Wenn ich Glück habe, kann ich Ende Januar in Stationäre Behandlung gehen, dazu müsste ich aber mal den Psychater erreichen...

Ich weiß, dass ich nicht sterben kann, wenn ich durchdrehe, aber in diesen Momenten kann ich an nichts anderes mehr denken, als dass ich vollkommen hilflos biin und nicht mehr weiß, was ich tuen soll usw.



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BeitragVerfasst: 22.Dez.2008, 16:17 
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Registriert: 17.Dez.2007, 20:37
Beiträge: 174
Hi

Deine Geschichte klingt ja wirklich schrecklich. Das scheint alles ein wenig auswegslos zu sein bei dir, aber das ist es nicht, glaube mir. Ich hoffe für dich, dass du Ende Januar stationär aufgenommen wirst. Du kannst echt froh sein, dass du einen so liebevollen und verständnissvollen Freund hast. Du hast mehrere sehr unangenehme Erlebnisse gehabt, wie z.B. die erste Attacke auf der Bank.
Vielleicht solltest du dir einen anderen Psychologen suchen?
Deine Situation ist ziemlich verzwickt, aber vielleicht wird durch eine stationäre Therapie alles etwas besser.
Nimmst du irgendwelche Medikamente?

LG


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BeitragVerfasst: 23.Dez.2008, 05:32 
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Registriert: 22.Dez.2008, 02:55
Beiträge: 4
Hey,^^

Ich nehme keine Medikamente, da ich generell keine vertrage. Schon beim Gedanken an Tabletten wird mir speiübel.
Ich habs jetzt mit nem Schlaf und Beruhigungstee probiert, gestern morgen hat das auch super funktioniert. Nun sitze ich hier, totmüde und kann nicht einschlafen.
Das kann einen echt wahnsinnig machen.^^

Ich werde mich heute bei meinem Psychater beschweren, weil ich keine Lust habe, so lange warten zu müssen, nur weil mein Psychologe nix hinbekommt.^^

Die Gründe der Panikattacken bei mir sind einfach und vielseitig. Man könnte sagen, mein ganzes Leben kommt nun als Panikattacken nochmal auf mich zu. Es gab eigentlich kaum eine Zeit, in der mal alles so lief, wie man es sich wünscht oder in der es einem wenigstens gut geht.
Ausgebrochen ist sie ja dann, als ich bei meinem Ex ausgezogen bin.^^

Lg


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BeitragVerfasst: 23.Dez.2008, 15:01 
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Registriert: 17.Dez.2007, 20:37
Beiträge: 174
Hi

Den Schlaf-und Nerventee habe ich auch schon ausprobiert, der ist echt gut. Ich möchte mir bald Medikamente verschreiben lassen.
Hast du öfter Einschlafprobleme?
Was hat dein Psychiater gesagt?
Ich kenne die Gründe für meine Attacken nicht und ich glaube, dass es eigentlich keine gibt. Es geht mir nur darum, die Krankheit wieder los zu werden.

LG


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