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J
@Mitgefühl vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Gerade die letzte hat mir tatsächlich geholfen und war noch einmal stark für mich! Ich habe kein neues MRT veranlasst. Ich denke mir dann oft, ja, was soll ich machen?! Dann müsste ich jeden Tag gefühlt zum Kopf MRT gehen, wenn mir da schon drei Monate nicht reichen. Eigentlich ganz schlimm, dass es dann so ausgeprägt ist. Ich werde auf jeden Fall für mich einen anderen Weg finden müssen, auch durch evtl. Medikamente, die ich in den letzten drei Jahren nicht nehmen wollte. Gerade zerrt die Angst vor einem aggressiven Hirntumor sehr schwer an mir, sodass ich auch stundenlang gestern weinend im Bett lag. Es ist echt übel momentan.
Danke für eure Ratschläge!

• x 2 #21


Psychic-Team

• #22


A


Angst vor Hirntumor

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J
Hallo, ich wollte euch erzählen, wie es weiterging:
Ich hatte am 17.03 ein Kopf-MRT ohne KM. Es war alles unauffällig. Die Radiologin meinte sogar, dass man ein MRT mit KM nur braucht, um zu sehen, falls es ein Tumor wäre, was für einer er ist.
Jetzt habe ich seit ein paar Tagen wieder wirklich starke Kopfschmerzen- zwar brauche ich keine Tablette- aber sie sind da.
Das letzte MRT ist also zweieinhalb Monate her. Denkt ihr die Symptome können von einen aggressiven Tumor kommen?

• #23


J
Was mich so verunsichert hat: Ich habe meinen Hausarzt angesprochen, der daraufhin meinte, wenn der Kopfschmerz sich sehr wohl anders anfühlt , ist es durchaus gerechtfertigt, nochmal ein MRT zu machen.

• #24


L
@Juja94
Also ich werde aus dir nicht schlau...
Am 16.3. hattest du geschrieben dass du kein weiteres MRT veranlasst hast.
Nun schreibst du dass das MRT am 17.3. vollkommen in Ordnung war...

Du schreibst dass du seit ein paar Tagen starke Kopfschmerzen hast, aber keine Schmerzmittel nimmst.
Also: wenn man wirklich starke Kopfschmerzen hat, dann nimmt man liebend gerne ein Schmerzmittel, auch mehrmals täglich, weil man es sonst nicht aushält.
Ich habe dzt. eine Migränephase, heute ist der 14. Schmerztag, und ohne Schmerzmittel würde ich es nicht aushalten.

Ich glaube, auch wenn ich dir sage, dass du nichts zu befürchten hast, dass du keinen Tumor im Kopf hast - du wirst es mir nicht glauben.

• #25


J
@luciana Entschuldigung, ich hatte in dieser Nacht so Panik, erbrechen, Schweißausbrüche… hab dann am nächsten Tag einen Termin gemacht und als Selbstzahlerin auch einen Termin bekommen. Ich wollte mich eigentlich zusammenreißen und nicht zum MRT gehen…:(

• #26


L
Zitat von Juja94:
@luciana Entschuldigung, ich hatte in dieser Nacht so Panik, erbrechen, Schweißausbrüche… hab dann am nächsten Tag einen Termin gemacht und als Selbstzahlerin auch einen Termin bekommen. Ich wollte mich eigentlich zusammenreißen und nicht zum MRT gehen…:(

Bei mir mußt du dich ja nicht entschuldigen! Ich versuche nur dir zu versichern, dass du nichts hast. Du wirst ja sicher nicht alle 2-3 Monate ein MRT machen lassen wollen...?
Überleg mal so: Mal hast du vielleicht Bauchweh - du machst ein Bauch MRT oder CT
Dann mal Halsweh - dort ein MRT
mal Blasenentzündung - anderes MRT.
Merkst du was?
Und Gehirntumore haben nicht Kopfschmerzen als Symptom.Wenn du nachts mal so Hirntumorsymptome hattest und dann das MRT am Tag danach vollkommen ok war, dann weißt du doch schon, dass es deine Angst ist, die dir so übel mitspielt.

• x 2 #27


J
@luciana ja das stimmt. Leider habe ich gegoogelt und weiß, dass einige Formen nur Wochen brauchen, bis sie symptomatisch werden. Ich versuche mal in der nächsten Sitzung die Angst aktiv anzugehen, muss aber schauen, dass ich nicht komplett durchdrehe wegen meinen Gefühlen. Danke dir für deine Zeit!

• #28


L
Das ist gut dass du die Angst bespricht.
Bei dir ist es ja so, dass du schon mehrmals befürchtet hast dass du einen aggressiven Gehirntumor hast. Es war aber nie was.
Immer wieder siehst du nach Grü den warum es "diesmal" anders ist, und doch ein Grund dass du einen haben könntest.
Dann machst du wieder ein MRT, und 2 Monate später gast du wieder Kopfweh, und es beginnt von neuem.
Es gibt über 100 Kopfschmerzarten, die sind also nur gleich.
Warum nimmst du nicht einfach Schmerztabletten wenn du Kopfweh hast? Auch mal paar Tage oder eine Woche lang.

• #29


J
@luciana
Ich versuche es mit Tabletten, danke , und berichte in ein paar Tagen.
ja das Schlimme war früher , dass ich erleichtert war, wenn ich ein Arzttermin hatte . Im März hatte ich so Angst vor dem Ergebnis, dass ich dachte, ich breche zusammen, als der Radiologe mich reinrief.

• #30


L
Zitat von Juja94:
@luciana Ich versuche es mit Tabletten, danke , und berichte in ein paar Tagen. ja das Schlimme war früher , dass ich erleichtert war, wenn ich ein Arzttermin hatte . Im März hatte ich so Angst vor dem Ergebnis, dass ich dachte, ich breche zusammen, als der Radiologe mich reinrief.

Das Schimme ist, dass man seine Angst mit den wiederholten Untersuchungen und MRT´s immer weiter füttert.Schon kurz nach dem MRT, wenn du Kopfweh hast, glaubst du ja wieder dass du so was Aggressives im Kopf hast, was in der kurzen Zeit gewachsen wäre.
Dem ist aber nicht so, man hat solange man lebt ein Lebensrisiko jederzeit an etwas Sch,immen zu erkranken. Man kann sich nicht alle 2-3 Monate ein Ganzkörper PET oder MRT machen lassen.
Wenn das jeder machen würde, wären bald für wirklich schlimme Fälle keine Kapazitäten mehr frei.
Nimm Schmerztabletten ein, wenn du Kopfweh hast, und gut ist:)
Sonst würden die Abstände immer kürzer in denen du durch eine Bildgebung beruhigt wärst.
Du schaffst das Trost

• x 1 #31


J
Ich bin leider wieder in der gleichen Panik wie damals… Ich weiß ehrlich gesagt nicht weiter und denke schon, ich sterbe bald oder ich kippe um. Ich habe jetzt in den letzten drei Jahren 6 Kopf MRTs gehabt und jetzt grüble ich wieder, dass etwas da ist. Ich bin verrückt , oder?! Langsam überlege ich doch, in die psychiatrische Klinik zu gehen… Ich bin so verzweifelt.

• x 1 #32


M
@Juja94 Du bist doch in Gesprächstherapie, oder? Was sagt denn deine Therapeutin dazu? Sprecht ihr über die konkrete Angst und wie du besser damit umgehen kannst?

Und was hat deine Ängste wieder aufflammen lassen?

• x 3 #33


J
@Mitgefühl Hmm, wenn ich es neutral betrachte, fing es vor zwei Wochen an, als mein Arbeitskollege von seiner Migräne andauernd sprach. Dann habe ich mit Schrecken festgestellt, dass es schon vier Monate her ist, dass ich den Kopf kontrolliert habe. Dann habe ich mir wieder Panik gemacht. Ich bin schon seit zwei Jahren in Therapie, hab erst wieder am Freitag ein Gespräch. In den letzten Tagen hat sich dann alles nur gedreht: Wache ich in der Früh auf und muss erbrechen? Ist es von Tag zu Tag schlimmer? Etc. - irgendwie im Dauerpanikmodus.

• #34


Oliver1967
Zitat von Juja94:
Ich bin leider wieder in der gleichen Panik wie damals… Ich weiß ehrlich gesagt nicht weiter und denke schon, ich sterbe bald oder ich kippe um. ...

Verrückt bist du bestimmt nicht. Du hast nur Ängste vor Krankheiten die nicht da sind. Das haben hier viele. Hatte ich auch.

• x 2 #35


M
@Juja94 und hat dir bisher deine Therapeutin keine Tipps gegeben, wie du in solchen Situationen umgehen kannst? Weil ich zum Beispiel habe für
mich gelernt, dass ich bei dem gesundheitlichen Thema nicht gedanklich bleiben darf. Ich habe dann meine Themen auf die ich den Fokus lege. Das ist sicher nicht bei jedem das gleiche, aber was ich damit eigentlich ausdrücken wollte: deine Therapeutin hat dir doch bestimmt so „Handwerkszeug“ an die Hand gegeben, um dir in solchen Situationen etwas selbst zu helfen. Vielleicht kannst du das nochmal ausprobieren bis Freitag. Und dann mit deiner Therapeutin drüber reden, was geklappt hat und was nicht. Nur mal als Anregung.

• x 1 #36


J
@Mitgefühl doch ich hatte einige Tipps . Habe Sport gemacht, habe in der Arbeit versucht mich abzulenken. Leider war es so schlimm, dass ich nachts eine Woche kein Auge zugedrückt habe. Ich bin mir sicher, ich hab einen bösartigen Hirntumor. Es war so schlimm, dass ich vorhin zum MRT gehen musste. Ich bin ganz verzweifelt wegen dem Rückschlag. Natürlich war dann kein Radiologe da, sie melden sich , wenn etwas auffällig ist. Das ist nun zwei Stunden her … Ich weiß gar nicht, wie ich auf einen Anruf reagieren soll.

• #37

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H
Du hast mein Mitgefühl, @Juja94.
Aber wenn du nicht lernst mit einem Rest Unsicherheit zu leben, wird auch diese Untersuchung nicht die letzte sein. Am Ende flüstert es in deinem Kopf irgendwann wieder: was wenn jetzt aber doch?

• x 1 #38


J
Heute dachte ich mir, was würde ich wohl als Nicht-Selbstzahlerin machen , wenn ich es mir nicht leisten kann oder Kassenpatientien wäre? Da würde mich ja kein Arzt wahrscheinlich nach drei Monaten wieder zum MRT schicken. Ich denke, die ambulante Therapie fruchtet bei mir nicht…

• #39


J
Und die Nacht wird auch schlimm, weil ich nicht weiß, ob und wann ich einen Anruf erhalte …

• #40


A


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