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Jaspi
Hallo,

ich muss mir hier auch nochmal mein Leid von der Seele schreiben. Bezüglich des Schwindels war es jetzt wochenlang gut. Dafür habe ich mir einen Film wegen anderen Dingen gemacht, Augenflackern, Eierstockzysten, Tumor hinterm Auge usw. BIn seit einigen Tagen wieder sehr am Schulterbereich also unterer Nacken verspannt, vielleicht kommt es daher, aber gestern war mir mal wieder so komisch, nicht richtig schwindelig, eben Schwankschwindel, wie ihr ihn alle kennt. Dann muss ich unterschwellig gestern einen Trigger bekommen haben, habe im Treppenhaus Besuch von einer Nachbarin gesehen, die keine Haare auf dem Kopf hatte mit Kopftuch, sah nach Chemo aus, habe das eigentlich eher so wahrgenommen, aber 10 Minuten später ging dann die Panik wegen Hirntumor wieder los und die Panik habe ich bis jetzt nicht in den Griff bekommen. Ich sage mir schon die ganze Zeit, das ich dieses Gefühl schon vor 7 Jahren das erste mal hatte und mir wäre sicherlich bis jetzt der Schädel geplatzt weil der Tumor gewachsen wäre, aber die Angst ist immer noch da. Habe versucht mich zu beruhigen indem ich mal Statistiken gesucht habe, wie oft sowas überhaupt vorkommt, habe gelesen das jeder 100.000 in Deutschland daran erkrankt im Jahr oder so, eher Männer und wenn Kinder, aber beruhigen tut mich das gerade auch nicht. Dann denke ich mir das ich ja neulich Augenflackern hatte, wobei ich herausgefunden habe das das durch Anspannung und starken zusammenkneifen der Augen vor dem Einschlafen kommt. Ach weiß auch nicht, jetzt zuckt es in meinem Oberarm ständig. Der Schwankschwindel, wie genau erlebt ihr ihn? Und wart ihr alle schon deswegen im MRT?

14.11.2013 14:42 • 18.01.2014 #1


32 Antworten ↓


Ach liebe Jaspi- ja Leben ist eins vom Schwersten! Kann Dir momentan zwar nicht helfen, aber wollte Dir einfach kurz Gesellschaft leisten und Dich ablenken, vlt. hilft das etwas. Früher hab ich im Krankenhaus gearbeitet, da hatte ich auch einen Krebs nach dem anderen. Schrieb einen Arztbrief und bums hatte ich die gleichen Symptome wie der Patient. Jetzt werde ich älter und nehms gelassener, Du kannst ja eh nichts ändern, was kommt das kommt. Vlt. kannst Du Dich etwas verwöhnen oder sonstwie ablenken

14.11.2013 15:11 • #2



Schwankschwindel Angst vor Hirntumor wieder da

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Jaspi
Liebe Frances,

danke fürs aufmuntern. Ja das Leben ist schwer, vor allem wenn man wahrscheinlich Angst vorm Leben hat.
Ich versuche mich oft abzulenken, mein Problem ist, das wenn ich spüre das alles ok ist und ich mich entspannt fallen lasse, dann kommt die Panik in mir hoch, das ich etwas übersehen haben könnte im Körper und schon habe ich wieder Panik.
Und das blöde ist jede Panik fühlt sich gleich an. Die Panik vor dem Hirntumor, die Panik vor dem Aneurysma, die Panik vor Zysten die Panik vor HIV, alles gleich. Und der Schwindel, geht ja auch ab und an weg...ach ich möchte nicht mehr

14.11.2013 15:44 • x 1 #3


Kopf hoch Jaspi es kommen auch wieder bessere Zeiten und der Schwindel wird wieder vergehen Vielleicht gönnst du dir wirklich einmal eine Mass. um deine Verspannungen zu lösen und um die mal zu entspannen.

Frances das kenn ich nur zu gut ich hatte nicht nur körperliche Krankheiten sondern sogar psychische, da ich eine zeitlang die Befunde der Psychiater und Psychologen geschrieben habe.

14.11.2013 15:56 • #4


Jaspi
Das kann ja kein Hirntumor sein von dem Symptomen her, oder? Mir ist nicht übel und ich habe nie Kopfschmerzen....ach man, ich möcht so gern meinen Schädel aufreißen und den ganzen Müll da mal rausziehen

14.11.2013 16:02 • #5


Ich kenne 3 Leute die an einem Hirn Tumor gestorben sind Sie hatten weder Chenille noch Kopfweh oder Übelkeit. Es waren bei allen andere Symptome die im Vordergrund standen

14.11.2013 16:39 • #6


Chenille sollte schwindel heißen !

14.11.2013 16:40 • #7


Jaspi
Ok, was waren das denn für Symptome?

14.11.2013 16:41 • #8


Jaspi, wie kommst Du eigentlich auf einen Hirntumor ? Mein Schwager starb an einem H.-Tumor. Es begann ganz unspektakulär mit einer Wesensveränderung, zum Schluss dann Kopfschmerzen. Er hat sich (leider) einer Chemotherapie unterzogen (was ich nie machen würde!) und hat die nicht überlebt.
Ein Aneurysma kannst Du ja mal Dopplern lassen. Hab mir das mal machen lassen. Mein Vater hatte eins, ich glaube 7 cm! Er wurde operiert und wurde 90 Jahre alt. Eigentlich müsst man ständig irgendwas kontrollieren, das geht doch gar nicht.
Meine Oma hatte ein Leben lang einen BD von über 200! Ein einziges Mal nahm sie einen Senker, dann nie mehr- mit 85 schlief sie ganz ruhig ein. Die wusste nicht was Verdauung oder Stoffwechsel ist, die hatte weder einen HA noch irgendwelche Medis- war aber immer fröhlich, krank war die nie, 5 Kinder ohne Arzt nur mit der Hebamme bekommen. Ich denk so oft an sie und wünsch mir auch ihre Gelassenheit. Die Angst macht uns nämlich krank. Na ja, mein Mann will was zu essen, sry. muss in die Küche- bis bald

14.11.2013 16:59 • #9


Jaspi
Mein Onkel starb an einem und wenn ich das so lesen, kann es bzw. trifft es ja doch ein paar Leute Es ist schon sehr lange her das er daran gestorben ist und ich weiß auch gar nicht, ob meine Angst mit ihm zusammen hängt, denn das ist nun 19 Jahre her, ich habe die Angst aber erst seit 7 Jahren. Es ist wohl nur ein Gedanke der Hirntumor, ein schei. Vielleicht würd jeder andere bei Schwankschwindel an MS oder sonst was denken. Ich finde die Vorstellung einen Hirntumor zu haben so grausam.

14.11.2013 17:04 • #10


Ich denke das du irgend etwas in deinem Leben grausam findest und /oder erlebt hast. Der Tumor steht nur für etwas was du erlebst oder erlebt hast. Denk mal nach was das sein könnte. Les mal meine letzten Kommentare hier:

angst-vor-krankheiten-f65/depressionen-als-ursache-der-krankeitsangst-t53590.html

14.11.2013 17:33 • #11


Jaspi
Hallo Mattes,

danke, habe es mir durchgelesen. Meinst Du?
Die Angst vor dem Hinrtumor kommt ja immer wieder, da habe ich mir schon gedacht, das man mal im übertragenen Sinne sprechen sollte, zb wenn im Kopf was nicht stimmt, sich zu fragen, wer bin ich und lebe ich die Person die ich sein möchte?
Irgendwie tue ich das nicht. Ich habe auch gemrrkt das ich nun 32 Jahre alt bin, aber immer noch nicht das lebe und das bin was ICH bin, ich orientiere mich immer noch an andere Personen, kennst Du das?
Mein Mann war jetzt zb 4 Wochen im Ausland arbeiten, mir ging es die ganze Zeit über sehr gut physisch wie psychisch nun kommt er in drei Tagen wieder und es geht wieder von vorne los. Ich liebe ihn, aber ich fühle mich nicht geliebt von ihm, als wenn er sich zu wenig kümmert und hier kommt wieder das innere Kind raus, ich habe mich schon als Kind ungeliebt von meinem Vater gefühlt, er hat sich wenig gekümmert, ich habe ständig nur Respekt vor ihm gehabt. Ich hatte das damals alles schon mit meiner Therapeutin durchgekaut, aber wie kann ich das denn mal alles begreifen, bzw. abschließen. warum strafen wir uns alle so selbst?!

14.11.2013 17:44 • #12


Denk an die E.Taylor oder die vielen anderen, die haben das locker weggesteckt. Aber ich wollt auch nicht unbedingt einen Hirntumor. Meine Freundin hat Krebs seit 1 Jahr. Ihr CEA war letztes Jahr 27 ! Nach der Metastasenentfernung sank er zum Glück, den Primärtumor konnten die nicht finden. Man hat sie echt auf den Kopf gestellt. Jetzt ist der Wert schon wieder auf 14, d.h. da schafft was im Bauch. Sie ruft fast täglich an und hat immer irgendwas. Zuerst hat sie MMS-Tropfen genommen, dann bittere Aprikosenkerne, dann hochdosiert Vitamin C und jetzt trinkt sie nüchtern ein Schnapsglas Petroleum! Heute hatte sie wieder Blutabnahme und bekommt am Mittwoch das CEA-Ergebnis. Dazu noch seit 25 Jahren Diabetes und x mal spritzen am Tag. Sie sollte jetzt eine Chemo machen, das red ich ihr immer aus, diese schlimmen Gifte da im Körper, nein! und dann alle Haare weg usw. Sie rechnet jetzt mit dem Tod.
Aber Du hast "keinen Grund zur Annahme" nur wegen dem bisschen Schwindel, das hat doch jeder 2. Mensch. Vielleicht kannst Du ja ein Beruhigungsmittel (einen Angstlöser) wie Diazepam o.ä. nehmen ?

14.11.2013 18:03 • #13


Jaspi
Leute ich dreh grad ein bischen durch. Hab das mit dem Hirntumor ganz gut verpackt denke.
Hatte heute früh im Bett wieder dieses Augenflackern was ich hier schon ein paar mal angeschnitten habe. Mir macht das Panik irgendwie. heut früh war ich noch ganz ruhig. Mir ist aufgefallen ich bekomme das nur wenn ich morgens im Bett liege und es dunkel ist, dabei war ich meist schon einmal kurz im Bad, oder habe auch auf mein handy geguckt. Ich hoffe das irgendwie das Licht noch verarbeitet wird von der Netzhaut, keine Ahnung. Und komisch ist auch, das ich das meist habe wenn ich auf der SEite liege, wenn ich mich dann auf den Rücken drehe hört es auf, sowie auch wenn ich das Licht anmache. Das ganze ist so: Ich lege mich also wieder hin, das Licht ist aus, Augen geschlossen und ich versuche nochmal einzuschlafen, dann sehe ich übliche optische Phänomene wie sie glaube ich alle haben und kennen und dann wandert wie so dunkle "Farbe" von oben nach unten, rechts und links und dann flackert es hell vor den Augen, sekundenlang und wie gesagt ich kann es beeinflussen das es aufhört beu Kopfverlagerung oder Licht anmachen.
Ich dumme Nuss habe gegoogelt, bin gerade dabei im MS Forum gelandet und Sehnerventzündungen Sress

Ich hatte das ganze zum ersten mal vor über einem Jahr nach einer sehr schlimmen Panikattacke mit schlafloser Nacht, da ist es morgens aufgetreten und jetzt immer mal wieder ab und an..
Ich weiß ich habe momentan eine sehr schwere Phase, bin psychisch echt fertig mit den Nerven und weiß nicht mehr weiter, jedes kleine Zipperlein macht mich fertig. Aber die Augen, kennt denn jemand sowas? Mir hatte neulich jemand via PN geschrieben das sie das auch habe von der HWS, die ist natürlich auch mehga verspannt....

15.11.2013 14:49 • #14


Liebe Jaspi, glaub mir, das ist psychisch bei Dir. Oder einfache Verspannungen der HWS. Vlt. auch Überanstrengung vom PC.
Ein Hirntumor äußert sich anders. Hör nicht so viel in Dich rein (ich weiß es hört sich leicht an) od. lenk Dich ab (Musik, oder trink ein Glas B. o.ä.) Mach einen Spaziergang oder streng Dich etwas an, das hilft mir immer.
Ich hatte mal so eine Angstphase, da bin zu einer Bekannten gegangen, die hatte 7 Kinder und hab ihr die Wäsche gebügelt, glaub mir, an meine Wehwehs hab ich bei dem Trubel und der Hektik total vergessen.

15.11.2013 17:36 • #15


Jaspi
Hallo Du,

meins Du wirklich? Aber ich habe sowas früher doch nicht gehabt:(
Was würdest Du machen, es flackern lassen und nicht dran denken?

15.11.2013 19:39 • #16


Jaspi, ich würde wahrscheinlich zum HA gehen und mir z.B. Diazepam verschreiben lassen o.ä. Die helfen sehr schnell gegen Ängste.
Oder vlt. eine Psychotherapie, aber lange Wartezeiten. Ansonsten lass es flackern, das macht nichts. Eigentlich ist immer irgendwas im Körper zu spüren, was einem Angst machen könnte, bei jedem Menschen. Erst im Grab spürt man nichts mehr.
Du hast schon durch Deine Ängste enormen Stress, der kommt dann körperlich irgendwo raus.
Also lass Dir was verschreiben, ich meine das wär das Beste.

15.11.2013 23:24 • x 1 #17


17.01.2014 14:30 • #18


Hast du Probleme mit demn Augen ?

17.01.2014 14:53 • #19


Ich bin etwas kurzsichtig, habe bis Jetzt aber noch keine Brille benötigt.

17.01.2014 14:59 • #20



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