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201227.02




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Hallo

Ich leide unter Emetophobie seit meiner Kindheit. Bis vor einigen Monaten wusste ich nicht mal, dass es sich dabei um eine spezifische Phobie handelt und habe deswegen auch nichts von meinen Ängsten erzählt. Mir wurde immer nur gesagt ich solle mich nicht so anstellen.
Das Problem ist einfach, dass ich täglich unter Übelkeit und Bauchschmerzen leide. Das ist so schlimm für mich. Jeden Tag diese Angst und ich habe das Gefühl ich werde nicht ernstgenommen, wenn ich davon erzähle. Ich bin in Therapie, allerdings wegen anderer Dinge. Dort habe ich das Problem schon einmal genannt. Zunächst hatte ich das Gefühl, dass mein Therapeut mir nicht glaubt, aber nun geht er gar nicht mehr darauf ein. Er hat nur einmal zu mir gesagt, dass ich einfach mal rausgehen soll. Dann würde ich schon merken, dass nichts passiert. Das habe ich gemacht und es ist wirklich nichts passiert. Aber geheilt hat mich das nicht.
Heute ist die Übelkeit wieder ganz schlimm.
Ich weiß einfach nicht, wie ich das noch länger aushalten soll. Meine Angst wird immer größer.
Vielleicht ist hier ja jemand, der/die das kennt. Ich weiß nicht was ich machen kann. Ich will doch Hilfe, aber wenn ich mir Hilfe holen will, dann bekomme ich keine.
Was soll ich machen? Ich weiß, das ist bestimmt schwierig das zu sagen. Aber vielleicht kann ich aus Erfahrungen lernen, die andere gemacht haben.

Freundliche Grüße
Eva-Louisa

Auf das Thema antworten


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Mecklenburg Vorpommern
29
  27.02.2012 15:52  
hallo eva

diese verdammte übelkeit...und das unverständnis von draussen...es kann ja nicht besser werden..wenn es keiner verstehen will /kann...unhd man sich auch nochirgendwie unter druck setzt...insgeheim..dieses angstsymptom zu unterdrücken..immer in dem glauben (hoffentlich merkt es keiner, wie s mir geht..was ich habe) ..ich unterdrück jeden tag sämtliche symptome..mach ne umschulung..heute hab ich enorm mit übelkeit zu kämpfen musste sogar paar mal aussn unterricht rausgehen....sich da wieder selbst zu finden ist verdammt hart....es ist ja nich nur di eübelkeit eskommen ja auchnoch sämtliche andere symtpome hinzu...wie ich es ändern kann ..weiss ich auh noch nicht...aber seit ich diese angsterkrankung habe..begleitet mich das auch immer wieder



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  11.11.2012 18:41  
http://take-it-easy.xobor.de/

metophobie

Danke1xDanke


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  08.10.2013 22:13  
Ich weis erst seit heute das,dass eine krankheit ist darum habe ich auch nie was erwähnt. Ich leide seit etwa zwei wochen unter ständiger übelkeit, panikattaken und bauchschmerzen.. Ich habe in dieser zeit fast 8kilo abgenohmen weil ich angst vor dem essen habe. Ich denke fast jeden tag an die übelkeit.. Ich habe selber noch keine viele tips aber was mir imoment hilft ist das ich an die frische luft gehe und kontrolliert einahtme. Und mit jemandem spreche der mich beruhigt. Ich spreche nicht über meine angst da ich angst habe ausgelacht zu werden. Doch ich spreche über was anders um mich abzulenken was leider auch nicht immer hilft.. :( Doch bis jetzt hat es mir geholfen. Vlt wäre es gut wen du deinen terapheuten wechselst einer der dich ernst nimt.
Mit freundlichen grüssen vivi



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  20.09.2015 14:46  
Hallo liebe Leidensgenossen. Ich habe genau die oben beschriebenen symptome. Allerdings habe ich reg verdrängt vor was ich eigentlich angst habe.aber es ist wohl in der Natur des Menschen, bzw.des Unterbewusstseins dass man verdrängt vor was man angst hat und andre Gründe sucht von denen die Symptome kommen.
Ich habe all dad schon mal vor 6 Jahren erlebt. Mir ging es nach dem essen so dreckig dass ich fast gar nicjt mehr gegessen habe.kein Arzt fand etwas und so hab ich versucht mich den Umständen anzupassen...als ich dann in die Schweiz gezogen bin, erlebte ich eine Wandlung durch den Neustart. Es war alles wie früher. ..dachte ich. ..dabei habe ich es scheinbar nur verdrängt denn sobald ich jemanden sah oder hörte der sich übergab, kam alles wieder...Herzrasen,Schwindel, Hilflosigkeit und ich wollte einfach nur nach hause.
Seit meiner Kündigung im oktober letzten Jahres, kam dann alles wieder...ich esse seither nur zu hause weil ich dort in Sicherheit bin und in ruhe und ungestört leiden kann.klingt hart und alle lachen wenn ich es jemandem erzähle. Dabei ist es alles andere als einfach wie ihr ja wisst.mein Partner hat mit mir sinkenden umgestellt. Er weiss dass es unmöglich ist auswärts zu essen..mein Kopf sagt dass dort eine Katastrophe passieren wird also bleib lieber zu Hause in Sicherheit.morgens im bus habe ich schon Schweisshände aus angst jemand übergibt sich oder ich oder sonst was...es klingt lächerlich wenn man sich so reden und denken hört.
Da ich weiss dass es mir körperlich gut geht, habe ich vor 1 Woche eine Therapie bei einem Psychotherapeuten begonnen.er hat mir knallhart ein STOP gesetzt.je mehr man dem ganzen aus dem weg geht desto mehr platz nimmt sich die angst ein...heute War ich das erste mal nach dem essen 10 Minuten spazieren und es ist nichts passiert. ..normalerweise Krieg ich sämtliche Symptome und heute nur ein bisschen Aufstossen.morgen habe ich die nächste Sitzung und kann von meinem erfolgserlebnis berichten. Eins steht fest,wir müssen an den kleinen positiven Erlebnissen festhalten und diese fest speichern im Kopf denn irgendwann haben wir uns selbst ja beigebracht diese Angst zu haben und nur wir selbst können sie uns wieder wegnehmen.
Ich hoffe,dass die Therapie etwas in mir bewirkt und mir die kraft zurückgibt.

Danke1xDanke


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  13.11.2015 01:15  
Hallo
Ich stelle mich mal vor
Ich heiße Katharina und bin 20 Jahre alt und habe seit Anfang dieses Jahres Probleme mit meiner Panik vor dem erbrechen.
Es fing alles erst ziemlich harmlos an, kurze bauchschmerzen und aufstoßen wo ich noch zum Arzt gehen könnte, doch nun ist es so schlimm, das ich mich selbst in meiner Wohnung einschließe und nicht mehr raus gehe, selbst zu meinem Nachbarn zu gehen der eine Tür nebenan wohnt ist schlichtweg unmöglich, da ich sofort übelkeit bekomme und ein Gefühl habe, das ich mich gleich übergeben könnte. Selbst wen ich mich entspanne kommt die übelkeit und mittlerweile sind das extreme schmerzen, weshalb ich Tag täglich mit einer wärmeflasche im Bett oder auf der Couch liege. Mein Freund leidet sehr drunter, da ich mit ihm ja nicht mal mehr zu seinen Eltern fahren kann. Das fahren ist der blanke Horror für mich, da bekomme ich immer extreme schmerzen, Schweißausbrüche, herzrasen und kaum Luft. Ich kann ja nicht mal mehr zum Arzt ohne das ich panikatacken bekomme. Dabei wünsche ich mir so sehr das ich wieder normal Leben kann und keiner aus meinem Umfeld nimmt mich für ernst. Nur mein freund glaubt mir und sieht wie ich leide. Ich musste wegen der ganzen Sache meine Ausbildung abbrechen. Eigentlich müsste ich dringend arbeiten gehen, aber das ist nunmal auch unmöglich. Ich bekomme selbst schon eine panikatacke wen die Post ein Paket abliefert oder wen ich den Anschein habe das jemand zu Besuch kommen könnte. Ich verkrieche mich dabei meistens in Bücher, wo ich einfach nur die Gedanken im Buch habe. Selbst telefonieren ist für mich eine Herausforderung, da ich Angst habe, das wen ich mich übergeben muss, was ich da tun sollte wen ich telefoniere. Die Angst macht mein Leben kaputt und ich will es endlich los haben. Wenigstens das es sich soweit bessert das ich in Therapie gehen könnte. Hat da jemand Erfahrungen und kann mir da ein paar Tipps geben oder mir helfen? Ich trinke so gut wie Tag täglich bis zu 1 Liter Magen Darm tee und trinke auch die tropfen iberogast, aber so wirklich hilft da nichts wen dann nur für kurze Zeit aber dann ist es auch vorüber.



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BaWü
3871
  13.11.2015 15:03  
Katha, überlege dir mal, ob eine stationäre Therapie nicht angebracht wäre.

Du gehst gar nicht mehr raus? Wenn das so ist, lass uns mal überlegen, wie du das angehen könntest.

Macht dein Hausarzt Hausbesuche?

Danke1xDanke


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  13.11.2015 15:06  
Für Hausbesuche müsste ich mich erst mit ihm auseinandersetzen. Aber an eine stationäre Therapie hab ich noch nicht gedacht. Eigentlich hasse ich Krankenhäuser und meide die sonst immer, aber in diesem Fall geht es um meine Gesundheit.



8646
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BaWü
3871
  13.11.2015 15:15  
Katha, Versuchs doch mal. Je länger du vermeidest, desto blöder wird alles.

Und wenn du nicht in die Praxis kannst, wer weiß, manchmal braucht es ein Notfallmedi, das bekommst du aber nur verschrieben. Und auch nur für den Notfall. Aber damit könntest du vielleicht aktiv werden.

Der erste Schritt ist sich Hilfe holen. Irgendwie.



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NRW
  26.11.2015 11:34  
Hallo zusammen,

Dass scheint ja doch ein hartnäckiges Problem zu sein. :seufzen
Ich bin seit 2005 mit Panikattacken konfrontiert, müsste eigentlich prima mit Übelkeit umgehen können. Doch seit Ende September diesen Jahres macht diese ganztägige Übelkeit mir so zu schaffen, dass es mir bald schon graut, früh dass Haus zu verlassen. Ständig ist sie da. Ich habe vomex dagegen bekommen und mcp als retard-Kapsel, doch das hilft alles nix. Auch die kommende magenspiegelung wird wieder nix ergeben. Ich glaube langsam, ich bin bekloppt. Beim Essen merke ich, dass ich gewisse Speisen nicht abkann. Die tun meinem Magen nicht gut. Ständig denke ich, hoffentlich musst du nicht kotzen (entschuldigt die Wortwahl) . Nirgends mag ich mit hin, weder auf Reisen noch auf Party, wo alle saufen und anschließend ein kotz-Stunt hinlegen....ich hasse dieses Gefühl und verzweifel wirklich langsam daran....mir ist es besonders Ende September aufgefallen, da waren mein Lebensgefährte und ich auf Sizilien (Serpentin-fahrt) danach war mir permanent schlecht. Nur die reisetablette half kurzfristig....die machen so mürbe im Kopf. Das kann doch alles keine Dauerlösung sein.
Ich habe auch ständig Hunger....und wenn ich nicht esse, verliere ich an Gewicht. Was soll ich nur machen?
Hab jetzt schon aus Verzweiflung ne Ingwer bei mir auf Arbeit geparkt, da beiß ich dann "genüßlich" rein....

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen
Kann mir bitte jemand helfen :cry:

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