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 Betreff des Beitrags: Re: Absetzen von Venlafaxin
BeitragVerfasst: 15.Jun.2011, 20:15 
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Registriert: 15.Jun.2011, 20:08
Beiträge: 1
hey tayler
ich hab seit montag meine venlafaxin abgestzt
mir gehts genauso wie dir
mit dem unterschied habe 300mg genommen
und ich hab es abprupt abgesetz
bin von 300 auf 0 und das war mein fehler


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 Betreff des Beitrags: Re: Absetzen von Venlafaxin
BeitragVerfasst: 12.Nov.2011, 20:40 
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Registriert: 25.Mär.2011, 20:29
Beiträge: 89
Hallo,

ist schon ziemlich lange her das thema, aber ich habe trotzdem eine frage die mir ja vllt jemand von euch beantworten kann...

Ich hatte von 2007 bis anfang des jahres venla 75mg (zum schluss warens nur noch alle 3 tage eine). Dann dann komplett abgesetzt aber aufgrund familienstreits war ich wieder gezwungen anzufangen (37,5mg). Dies nahm ich dann bis anfang august. bin seitdem also ohne.

folgende symptome: "stromschläge" im kopf, kribbeln, gefühl durchzudrehen, gefühl kopf voll aber auch leer usw usw.
Können das noch entzugssymptome sein? Ich weiß ja nicht wenn ich das 4 jahre genommen habe wie schnell oder auch langsam der körper das abbaut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Absetzen von Venlafaxin
BeitragVerfasst: 12.Nov.2011, 21:10 
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Registriert: 09.Jan.2011, 22:59
Beiträge: 6
Wohnort: Celle
Hallo Bunny

Deine symptome vom absetzen kenne ich zu gut ich hatte ein Jahr das genommen! Ab Februar langsam reduziert und Anfang August abgesetzt , danach hatte ich 3 Wochen übelste Steinschläge sog. Brain zaps gehabt das ist völlig normal bei Venlafaxin ich hatte retard Kapseln denke das wird besser nach 3 Wochen ! Am schlimmsten ist es bei kppfbewegungen gewesen ! Gute Besserung!

Gruß speedcat


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 Betreff des Beitrags: Re: Absetzen von Venlafaxin
BeitragVerfasst: 12.Nov.2011, 21:46 
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Registriert: 25.Mär.2011, 20:29
Beiträge: 89
danke für deine anwort!

Kam das bei dir denn auch erst ein paar wochen nach dem absetzen? meine letzte einnahme war ja anfang august und da frag ich mich grad echt ob das nach 12 wochen absetzen noch entzugserscheinungen sein können.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Absetzen von Venlafaxin
BeitragVerfasst: 25.Nov.2011, 17:59 
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Registriert: 21.Nov.2011, 19:59
Beiträge: 5
Hey Bunny,

ich habe im Sommer ebenfalls Venlafaxin abgesetzt und habe auch gerade hier geposted.
Diese "Stromschläge" hatte ich nur eine knappe Woche lang, aber mein Problem ist ein anderes:
Ich habe seit dem Absetzen Schlafprobleme.
Und genau wie du frage ich mich, ob man noch nach so vielen Wochen / Monaten Absetzerscheinungen haben kann.

Leider hat mir keiner geantwortet. :sad

Irgendwie scheinen die Medis doch langfristig was zu verändern.
Für mich ist das auch schlimm. :sad
Lass uns gemeinsam hoffen, dass sich das doch noch gibt.

LG awake


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 Betreff des Beitrags: Re: Absetzen von Venlafaxin
BeitragVerfasst: 17.Dez.2011, 17:35 
Offline

Registriert: 17.Dez.2011, 15:46
Beiträge: 12
Hallo ich habe Venlafaxin einige Jahre genommen in der Dosierung 225 mg, einmal ne 150 und einmal ne 75 mg Tablette pro Tag.Ich verspürte aber irgendwann keinerlei Wirkung mehr und da mein Neurologe nicht auf ein anderes Medi umsteigen wollte,dachte ich mir okay dann eben gar keine mehr...
Ich habe also reduziert erstmal die 75 mg weggelassen für einen Monat,danach dann die 150 mg auch mittig durch gebrochen und das ganze für 3 Wochen durchgezogen,sodas ich am Ende nur noch 75 mg hatte und die habe ich dann 1.Monat lang nur alle 2 Tage eine halbe genommen.
Danach gabs gar keine mehr..naja hatte immer wieder mal das gefühl auf Eiern zu laufen und hatte ab und an mal leichtes vermehrtes Schwitzen,mehr aber war nicht an Absetzerscheinungen.Also ich kann sagen das die ganzen Absetzerscheinungen,so um die 6 Monate gedauert haben,doch nun bin ich durch damit.... :)

lg mele


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 Betreff des Beitrags: Re: Absetzen von Venlafaxin
BeitragVerfasst: 21.Jan.2012, 20:20 
Offline

Registriert: 21.Jan.2012, 18:33
Beiträge: 18
Dass man Venlafaxin nicht einfach absetzen kann, musste ich neulich bitter lernen.

Ich hab's ein ganzes Wochenende vergessen, zu nehmen, und am 3. Tag ging es mir so schlecht, dass ich nicht mehr arbeiten konnte.

Ich hatte das Gefühl, dass es mir kleine Löcher ins Hirm reisst, ich konnte mich nicht mehr konzentrieren, nicht mehr richtig gerade gehen, war total verunsichert und verängstigt, weil ich auch nicht wusste, woher das kommt.

Bis mir dann einfiel, dass ich ja die Medikamente vergessen hatte zu nehmen. Und schon 1 - 2 Stunden ging's mir wieder bessert ...

Echt gefährlich, das Zeug! Zu dem Zeitpunkt wollte ich schon zum Arzt, um sie unter seiner Aufsicht abzusetzen. Ich war total geschockt, wusste zuvor nichts von den Entzugserscheinungen und hätte nicht gedacht, dass es sie gibt.

Aber ich nehm sie immer noch.

Nun erkundige ich mich gerade nach Absetzmöglichkeiten mit Unterstützung durch Ajurveda und/oder Heilpraktiker.

Habt ihr Erfahrungen?

_________________
Always walk on the bright side of life (Melodie aus: Das Leben des Brian)


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 Betreff des Beitrags: Re: Absetzen von Venlafaxin
BeitragVerfasst: 25.Jan.2012, 15:27 
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Registriert: 13.Okt.2011, 19:20
Beiträge: 4
Hallo zusammen,

ich habe gerade mit dem absetzen angefangen. Wurde damals in der Klinikum München Ost in Haar langsam auf Trevilor (Venlafaxin eingestellt bis 150mg). Seit Ende August nehme ich 75mg und hab jetzt schon seit über einen Jahr keine Panikattacken mehr gehabt.
Jetzt habe ich mit meiner Ärztin beschlossen abzusetzen. Sie hat gemeint, dass so wie sie mich jetzt kennt mir zu trauen würde nicht noch auf 50mg usw runter sondern: 75mg nur noch jeden zweiten Tag für 3 Wochen. Nach 3 Wochen dann nur noch jeden dritten und dann nach wieder 3 Wochen keine mehr.

Gestern habe ich keine genommen, am Abend dann dieses Zippen im Kopf nervt zwar aber ich kann damit leben. ;) Heute hats auch wieder so gezippt, ca. 3 Stunden nach dem ich Venlafaxin genommen hab wars weg, dafür hatte ich dann nach der Frühstückspause Durchfall. Bekommt man wirklich schon nach 24 Stunden diese Entzugserscheinungen?

Ich möchte mal euere Meinung dazu hören, aber bitte keine Märchen mit da kriegst du wieder Panikattacken usw. weil ich weiß dass ich mich im Griff habe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Absetzen von Venlafaxin
BeitragVerfasst: 25.Jan.2012, 15:40 
Offline

Registriert: 08.Nov.2011, 18:40
Beiträge: 24
Wohnort: Rheinland Pfalz
Hallo , also meine Erfahrung mit venlafaxin sind ähnlich, obwohl ich leider zur zeit meine Dosis eher am erhöhen bin. Hab aber auch schon einige Wochen keine genommen, weiß aber das ich damals auch ganz langsam absetzten mußte. Also von 150mg auf 125mg für ca 10 tage und dann immer 25mg weniger . Auch ich habe die Enrzugserscheinungen gspürt , aber immer nurr für 2 -3 tage dann war es wieder gut . Wünsch dir viel Erfolg und das du es ohne Medis schaffst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Absetzen von Venlafaxin
BeitragVerfasst: 28.Jan.2012, 16:47 
Offline

Registriert: 13.Okt.2011, 19:20
Beiträge: 4
Danke, ich werd dass schon schaffen. Es ist zwar nervig jeden 2. Tag morgens dieses zippen, dass zum Teil bis in die Beine geht zu haben, aber ich denk mal ich gewöhn mich dran.
Sonst gehts mir ganz gut dabei. Mein Hausarzt hat auch gemeint, dass es so gut gehen wird. (Ich war nicht bei ihm. Ich arbeite in einem Seniorenheim im Ort da hat er auch seine Patienten und kommt einmal die Woche vorbei.)

Gesten habe ich beschlossen, wenn ich die Entzugserscheinungen überleb, lass ich dass erste mal tatowieren.


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