filiaumbrae
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Kennt von euch jemand das Buch? Wenn ja, wie ist er damit zufrieden?
Danke euch schonmal
Die hier neu eingetroffene Filia
• • 18.11.2009 #1
Lieber Forenbesucher,
dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.
filiaumbrae
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• • 18.11.2009 #1
winston
Mitglied
Zitat von Christina:Tiefenpsychologischen Verfahren hätte ich solchen Erfolg nicht attestiert. Und wiederum vermischst Du Psychologie mit Psychotherapie und dann noch mit Ratgeberbüchern. Das sind nicht nur Äpfel und Birnen, da sind auch noch ein paar Tomaten dabei...
Zitat von Christina:Da wären die Rogers-Anhänger dankbar, wenn es so wäre, ebenso die NLPler, die MEGler, die Neuropsychologen u.v.a.m. Aber dass die so wenige Bereiche zur Zulassung ausreichen, finde ich auch nicht okay.
Zitat von Christina:Der GEK-Report zieht allerdings Schlüsse, die nicht nachvollziehbar sind. Das Fazit, ambulante Psychotherapie wirke sich nicht nennenswert auf den Gesundheitszustand der Behandelten aus, steht im Widerspruch zu den von der GEK selbst erhobenen Daten. Untersucht hat die GEK zum einen, wie oft ambulante Psychotherapie in Anspruch genommen wird und wie sie sich auf die Häufigkeit von Arztbesuchen, Medikamentenverschreibungen und Krankenhausverweiltagen auswirkt. [...]
Der GEK ging es jedoch hauptsächlich um die Frage, ob sich Psychotherapie „positiv auf den Gesundheitszustand“ der Patienten auswirkt. [...]
Nicht untersucht wurde die Wirkung von Psychotherapie auf den psychischen Gesundheitszustand der Patienten – eigentlich die wichtigste Frage.
Zitat von Christina:Dass man mit Statistik lügen kann, ist doch wohl nicht neu. Und ist es nicht ein Zirkelschluss, einer empirischen Wissenschaft eben wegen der Empirie die Wissenschaftlichkeit abzusprechen und dies mit empirischen Beweisen zu begründen?
Zitat von Christina:Das stimmt. Hat aber erstens mit Angststörungen nicht viel zu tun und geht zweitens auf die Missachtung des Grundsatzes "Therapiere nie einen Gesunden" zurück. Schließlich entwickelt nur ein Teil der Betroffenen eine PTBS, und das ist zum Zeitpunkt des Geschehens nicht absehbar.
Zitat von Christina:Sie gilt für Angststörungen und bedeutet, dass 80 - 90 % der mit kognitiver VT behandelten Betroffenen eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden erfahren, die auch noch mindestens fünf Jahre nach der Behandlung anhält.
Zitat von Christina:Du hälst Internetforen für repräsentativ und "viele" für aussagekräftig? Wie war das nochmal mit der Empirie?
Zitat von Christina:Vielleicht hattest Du grottenschlechte Therapeuten, jedenfalls zeigst Du hier, dass Du VT anders verstanden hast, als sie gedacht ist und von fähigen Therapeuten praktiziert wird. Es geht eben nicht darum, einfach nur rein in die Angst, was uns nicht umbringt, macht uns härter. Und es geht nicht ums Umprogrammieren, das machen die NLPler.
Zitat von Christina:
Oh, das ist ein Missverständnis: von einem wissenschaftlichen Anspruch bin ich nicht ausgegangen. Das ist ja - neben der m.E. unseriösen Präsentation hier im Forum (sie war vor diesem Thread hier schon mal mit Werbung vertreten) - genau mein Kritikpunkt: Sie verallgemeinert von ihren ureigenen Erfahrungen und verbreitet ihre Wahrheit als die Wahrheit:
Zitat von Christina:Das ist leider wahr. Aber es mindert die Effektivität von VT nicht, wenn ein Verhaltenstherapeut statt VT EFT-Beklopfen oder NLP-Umprogrammieren anwendet...
Zitat von Christina:Ja, leider. Es gibt immer Therapeuten, die sich und ihre Methode überschätzen und glauben, die Wahrheit gepachtet zu haben. Und das finde ich verwerflicher als die Hybris einer Marion Bohn oder Lucinda Bassett oder Shirley Trickett oder wie sie alle heißen.
Zitat von Christina:Das ist so pauschal schlicht nicht wahr. Wobei ein niedergelassener ambulanter Therapeut tatsächlich keinen Kontrollen mehr ausgesetzt ist, sofern er sich nicht selbst darum bemüht. Solche Therapeuten hatte ich auch schon - sehr zu meinem Schaden. Trotzdem würde ich mir aufgrund der Tatsache, dass es schlechte und schlampige Chirurgen gibt, den Blinddarm nicht ersatzweise vom Friseur rausnehmen lassen. Ich weiß, der Vergleich hinkt, aber die Schwächen des einen sind nunmal kein Beleg für die Stärken des anderen.
Zitat von Christina:Na, ein paar Neurologen arbeiten gerade daran, das adaptive Unbewusste experimentell nachzuweisen - sehr vielversprechend. Leider kann es in der Psychotherapie keine Belege geben, die doppelblinden Medikamententests entsprechen. Die Nachweislage ist schlecht und sogar schlechter als sie sein müsste. Das ist schade, aber kein Grund, ständig das Rad neu erfinden zu wollen. Nichts anderes tun die ehemals betroffenen Selbsthilfeautoren von Linden bis Bohn nämlich.
Zitat von Christina:Außer Bohn habe ich sie alle gelesen, und sie laufen alle auf eins hinaus: maßgeschneiderte, selbstgemachte kognitive VT nach der überaus trivialen Erkenntnis, dass nichts hilft, wenn man sich nicht selbst hilft.
Zitat von Christina:Entspannungstechniken kann man bei aufkommender Angst anwenden, um evtl. die PA zu verhindern. Atemzüge zu zählen, ist keine Entspannungstechnik, sondern dient lediglich der Ablenkung, und das Aushalten von Angst muss und sollte keineswegs passiv erfolgen. Es gibt zu viele schlechte Therapeuten - unterstelle ich zu Frau Bohns Gunsten. Das verhilft ihr aber in meinen Augen auch nicht zu mehr Seriosität
06.07.2009 02:55 • #22
x 3
no-fear
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10.08.2008 20:49 • #4
Main-Coon
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• #2
Christina
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• #3
no-fear
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• #4
Christina
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Zitat von no fear:Sag mal, musst Du mir den Spaß verderben? Hättest sie wenigstens antworten lassen können...ist schon seltsam, wenn zwei newbies hier ein buch promoten...
• #5
Saorsa
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• #6
no-fear
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Zitat von Christina:Sag mal, musst Du mir den Spaß verderben?
• #7
jes_s
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• #8
filiaumbrae
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Saorsa
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• #10
Marion
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Main-Coon
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no-fear
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Frank-007
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• #14
Christina
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Zitat von Marion:Für meinen Geschmack gibt's da immer noch zu viele - Bücher meine ich, nicht Menschen, die es geschafft haben. Einzelerfahrungen sind nun mal schlecht übertragbar, und die wenigsten Ex-Betroffenen verfügen über ausreichend psychologische und psychotherapeutische Kenntnisse, um auf der Basis ihrer Erfahrungen wenigstens ansatzweise sinnvoll verallgemeinern zu können. M.E. läuft es immer auf ein "Wenn ich es schaffe, schafft es jeder" hinaus...Wieviel Bücher von Betroffenen kennt ihr, die es geschafft haben?
Die kann man glaub ich an einer Hand abzählen.
Warum ist das so?
Zitat von Marion:Dann braucht's ja wohl nicht noch ein Buch, da hätte ein Plakat mit "Reißt Euch zusammen und kriegt endlich den A**** hoch!" völlig gereicht. Verbilligt und vereinfacht übrigens auch den Altruismus, der ja sicherlich hinter dem Kampf gegen die Angst steht - oder?Sind wir doch mal ehrlich: Jeder der schon einige Jahre mit Angst zu tun hat, kennt doch alle Infos darüber. Man hat doch schon alles gelesen und trotzdem hat man Angstattacken??
Warum?
Weil man darauf wartet, dass jemand eine Pille erfindet, die uns die ANgst sofort nimmt, ohne dass wir aktiv etwas tun müssen.
DAS FUNKTIONIERT ABER NCHT!!
Zitat von Marion:Weil Du (hier) gelöscht wurdest, als Du für Dein Buch geworben hast... Ansonsten bestünde ja immer die Möglichkeit, vertrauliche Dinge per E-Mail oder Telefon zu klären. Aber in einem solchen Forum üblicherweise ehrenamtlich.Manche fragen sich vielleicht warum ich nicht in solchen Foren schreibe?
Zitat von Marion:Schönen Gruß an die Psychologin: Der Fachbegriff lautet das Unbewusste, nicht Unterbewusstsein. Ferner gehen Panikstörungen statistisch selten auf Traumata zurück, und Medikamente wirken keineswegs in der von Dir beschriebenen Weise auf das Gehirn.Dieses Buch wurde von einer Psychologin lektoriert, die mich auch darin bestärkt hat, meine Geschichte anderen Betroffenen zugänglich zu machen, da ich sicher damit helfen könnte.
• #15
winston
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• #16
Christina
Mitglied
Zitat von winston:Du weißt aber schon, dass es die Therapie nicht gibt, sondern unterschiedliche Verfahren, von denen zwei grundsätzliche Richtungen als wissenschaftlich legitimiert von den Krankenkassen finanziert werden? Und dass Psychologen nicht notwendigerweise Therapeuten und Psychotherapeuten nicht immer Psychologen sind?Ich habe es zwar (noch) nicht geschafft, aber nach all den Erfahrungen, die ich selbst bisher gemacht habe, muß ich Marion vollinhaltlich zustimmen.
Marion schafft es einfach auf den Punkt zu bringen, was Psychologen oft in Jahren nicht schaffen - was noch den Nebeneffekt mit sich bringt, daß die Leute als psychische Wracks Therapien verlassen, weil krampfhaft nach etwas gesucht wird, was es nicht gibt und sie sich immer mehr in ihre Angst verirren, anstatt rauszufinden. Mir hat auch noch kein Therapeut erklären können, wie man Angst damit therapieren kann, indem man sich permanent und zwanghaft damit beschäftigt - nichts anderes IST nämlich Therapie, und gleichzeitig ist es eine der Ursachen der Angst. Anders gesagt: Man versucht Beschäftigung mit Angst durch Beschäftigung mit Angst zu beseitigen, was sich unter dem Strich irgendwie nicht ausgehen kann.
Zitat von winston:Psychologie ist eine empirische Wissenschaft. Da ist bllindes Vertrauen nicht nötig.@Christina
Offensichtlich vertraust Du der Psychologie blind.
Zitat von winston:Die Erfolgsquoten von VT liegen z.B. weit über 80 %. Aber was sog. alternative Verfahren angeht oder Methoden wie die von Frau Bohn, da gebe ich Dir Recht: nicht der Hauch eines wissenschaftlichen Nachweises. Bei Interesse kannst Du ja beim Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie nachlesen, die sind für die Anerkennung von Psychotherapieverfahren zuständig.Dabei ist bis heute nicht einmal im Ansatz klar, wieviel Leuten die sogenannten Experten überhaupt geholfen haben - für die meisten Verfahren gibt es nicht einmal den Hauch eines wissenschaftlichen Nachweises.
Zitat von winston:Ich habe den Eindruck, dass Du wenig von Psychologie oder von Psychotherapie weißt. Und BTW: Was ist das Buch von Frau Bohn denn anderes als die Illusion der todsicheren 08/15-Methode, die nun jedem helfen soll, der nur blind 28 Euro raustut?Allein zu meinen, daß eine 0815-Methode auf JEDEN Menschen anzuwenden ist, ist eine komplette Illusion - die aber von der Psychologie gerne so verkauft wird.
• #17
winston
Mitglied
Zitat von Christina:Du weißt aber schon, dass es die Therapie nicht gibt, sondern unterschiedliche Verfahren, von denen zwei grundsätzliche Richtungen als wissenschaftlich legitimiert von den Krankenkassen finanziert werden? Und dass Psychologen nicht notwendigerweise Therapeuten und Psychotherapeuten nicht immer Psychologen sind ?
Zitat von Christina:Psychologie ist eine empirische Wissenschaft. Da ist bllindes Vertrauen nicht nötig.
Zitat von Christina:Die Erfolgsquoten von VT liegen z.B. weit über 80 %.
Zitat von Christina:Aber was sog. alternative Verfahren angeht oder Methoden wie die von Frau Bohn, da gebe ich Dir Recht: nicht der Hauch eines wissenschaftlichen Nachweises. Bei Interesse kannst Du ja beim Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie nachlesen, die sind für die Anerkennung von Psychotherapieverfahren zuständig.
Zitat von Christina:Ich habe den Eindruck, dass Du wenig von Psychologie oder von Psychotherapie weißt. Und BTW: Was ist das Buch von Frau Bohn denn anderes als die Illusion der todsicheren 08/15-Methode, die nun jedem helfen soll, der nur blind 28 Euro raustut?
• #18
Keramikschnecke
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• #19
Christina
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• #20
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