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BeitragVerfasst: 24.Apr.2008, 05:53 
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Registriert: 24.Apr.2008, 05:43
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Wohnort: Zürich
ich hab keinen notfallkoffer..sondern meine notfallflasche :)
gehe nie ohne meine trinkflasche aus dem haus..hab oft das gefühl, ich kipp gleich um..und wenn ich dann einen schluck trinken kann gehts mir gleich besser.

und ja: ich brauch die flasche eher selten. wenn ich sie dabei habe, fühle ich mich einfach "sicher"!
wie du schreibst mit deinen tropfen. es gibt einfach eine sicherheit.


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BeitragVerfasst: 25.Apr.2008, 17:23 
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Registriert: 11.Apr.2008, 16:24
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hallo ,..kann doch hier eigentlich hier nur unterstützen, aber nicht den Arzt ersetzen,oder?


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BeitragVerfasst: 25.Apr.2008, 17:30 
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Beiträge: 30
Ich hab immer Wasser oder Fruchtsaftschorle bei mir!


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BeitragVerfasst: 25.Apr.2008, 17:51 
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Habe immer alles bei mir- von Tabletten bis Tropfen- Handy, Saft, Traubenzucker, usw. musste aber noch nie! Gebrauch von machen!Nehme trotzdem alles mit- könnt ja sein, das man irgendetwas braucht-


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BeitragVerfasst: 25.Apr.2008, 17:53 
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Beiträge: 30
Völlig vergessen, die Tropfen habe ich auch, helfen mir nur leider nicht


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BeitragVerfasst: 28.Apr.2008, 09:25 
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Registriert: 28.Apr.2008, 09:06
Beiträge: 1
Tropfen haben bei mir nicht mal Placeboeffekt. Trinken muss ich immer dabeihaben, allerdings bevorzuge ich kalten Kamillentee ohne Zucker. Seltsamerweise wirkt bei mir nix anderes zu beruhigend.
Mein wirksamster Trick und mein wichtigstes Utensil im Notfallköfferchen ist ein kleiner Terminplaner, so ein dickes, unübersichtliches Ding.
Da trage ich jeden Tag (im Voraus) die positiven Ereignisse der nächsten Tage ein. Also sowas wie "Opa Ottos Geburtstag" - aber nur solche, auf die ich mich freue.
Sollte ich unterwegs Probleme bekommen, nehme ich möglichst ruhig mein Helferlein aus der Handtasche, suche den aktuellen Tag, was ziemlich lange dauert (deshalb hab ich mir so eine unübersichtliche Kladdde rausgesucht) und wenn ich die Seite gefunden habe, "bete" ich meine Sprüchlein im Geist wie ein Mantra "Heute hat Opa Otto Geburtstag. Klar, Du wirst natürlich ausgerechnet an seinem Geburtstag sterben. Das ist äußerst unwahrscheinlich."
Das klingt lächerlich, aber mir hilft es echt, mir klar zu machen, warum ich "grade heute" nicht sterben werde.
Mein Notfalltrick sind Fahrscheine und Tankzettel. Meine Handtasche sieht aus wie ein Papierkorb und ich würde jeden umbringen, der sie beräumt.
Es beruhigt mich innerhalb kürzester Zeit, wenn ich Tankzettel und Fahrscheine, Rechnungen etc. aus meiner Geldbörse und meiner Handtasche sortiere und wegwerfe.
Auf längere Fahrten zu Freunden und Verwandten nehme ich immer eine kleine Topfpflanze als Geschenk mit. Die guten Leute werden zwar vermutlich die Köpfe schütteln, aber auf längeren Reisen hilft es mir, dem Pflänzchen mal Wasser geben zu müssen, oder die Blättchen abzuwischen und sowas.
Auf meiner Fensterbank stehen ungefähr 10 geeignete bewurzelte Stecklinge.
Ich weiß, dass das putzig klingt, aber mir hilft es seit 8 Jahren hervorragend.
Denke ich an die erste Zeit, als mich Leute fragten, ob sie einen Arzt rufen sollen, weil ich zitternd an einem Zaunpfahl stand, lebe ich heute schon wieder recht normal.
Ich bin erst in Therapie gegangen, als ich selbst schon vereinzelte Strategien entwickelt hatte, weil mir klar war, dass ich mir die Probleme nur einbilde und nicht ausgelacht werden wollte.
Meine therapeutin hat über meine Kriegserklärung an die Angst gelacht und gemeint, was helfe, sei erlaubt. So ist es eben bei meinen spinnerten Techniken geblieben.

Nadi


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 Betreff des Beitrags: Das erste Mal hier
BeitragVerfasst: 06.Mai.2008, 21:57 
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Registriert: 06.Mai.2008, 21:47
Beiträge: 1
Hallo zusammen,

ich bin das erste Mal in so einem Forum.
Aber schon nach ein paar Kommentaren bin ich total erleichtert, dass es augenscheinlich auch andere Personen gibt, die mit der Angst zu kämpfen haben.
Ich hatte sowas jetzt zweimal - das erste Mal viel schlimmer als das zweite Mal.
Ich habe mich gefühlt wie gelähmt und war kaum in der Lage aufzustehen.
Seit diesem beiden Erlebnissen habe ich die Angst vor der Angst.
Manchmal gelingt es mir wunderbar damit unzugehen, vor allem tagsüber. Weiß auch nicht warum.

Mir hat es geholfen mit ganz vielen Leuten darüber zu sprechen, auch wenn ich meist nicht wusste was ich eigentlich sagen soll oder wie ich es erklären soll. Aber ich finde das nimmt einen unglaublichen Druck.
Ansonsten kann ich nur noch den Tipp geben, dass man es umso mehr genießen sollte, wenn es einem gut geht. Dadurch wird einiges viel
intensiver und man bekommt wieder den Spaß und auch ein bißchen die Leichtigkeit zurück.
Aspen Bachblütentropfen sind auch nicht so verkehrt...

LG


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20.Mai.2008, 18:14 
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Registriert: 18.Mai.2008, 18:55
Beiträge: 35
Wohnort: Leipzig
Das sind schöne Tips, vielen Dank!!!


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 Betreff des Beitrags: hallo
BeitragVerfasst: 23.Mai.2008, 14:53 
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Registriert: 23.Mai.2008, 13:55
Beiträge: 2
bin neu hier und hab direkt mal ein anliegen!!
habe im internet was von der linde methode gelesen,weis jemand ob die hilft???bevor ich 139 euro hinlege währe das hilfreich!
leide seit ca 20 jahren an panikattacken,seit 7jahren ganz extrem,werde wohl deswegen meinen job verlieren!
habe keine kraft mehr,weiss nicht wie es weitergehen soll!
bin eigentlich ein sehr positiver mensch,aber gegen diese n nicht steuerbare krankheit bin ich machtlos!
sie kommt obwohl es mir sehr gut geht,aus dem nichts.
letztens bin ich auf der arbeit zusammengebrochen,war sogar im kh,mal wieder!rettungswagen etc.
heute sollte ich wieder zur arbeit,ich war 5 min da,sofort weiche knie,extremer schwindel,nicht machbar dort zu bleiben.
bin direkt heim,ich weiss nicht mehr weiter!!!!
ärtze sind alle doof,ich fühle mich vom gesundheitssystem im stich gelassen. ich koste die krankenkasse unendlich viel.
komm aus dem loch wohl nie wieder raus,war 10 monate fast ohne probleme,kaum hatte ich aber gar kein stress mehr bin ich umgekippt.
Lg thomas

_________________
guden


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24.Mai.2008, 00:23 
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Registriert: 18.Mai.2008, 18:55
Beiträge: 35
Wohnort: Leipzig
Hi broxi,
diese Attacken kommen zwar fast wie aus dem nichts, aber meist steckt sehr viel dahinter. Vorallem, wenn man es wie du, schon so lange hat. Wie sehr hast du dich mit dem Thema denn schon auseinander gesetzt? Wenn man immer nur verdrängt bringt das garnichts, du musst dich mit der Angst auseinandersetzen. Warum, wieso, weshalb usw.
Sind deine Attacken so schlimm, das du körperlich richtig physisch zusammenbrichst? Wirst du ohnmächtig oder was passiert? Angst äußert sich ja in ganz vielen Formen, Schweißausbruch, Schwindel, Übelkeit, Blasendrang... Aber das jemand richtig zusammengebrochen ist, das ist mir neu. Erzähl mehr über dich... und: Kopf hoch!!!


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