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200814.04




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Hessen
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Huhu,

kann 'fee77' eigentlich nur Recht geben.

Was passiert wenn ihr eure 'Helferlein' vergesst? Hatte ganz am Anfang immer Trabenzucker und so'n Quatsch dabei meine Hosentaschen waren voll und wenn ich mal etwas vergessen habe bekam ich dadurch schon Panik.

Zum Glück habe ich mir das gleich abgewöhnt. Habe nur mein Handy dabei was ich sowieso immer habe ob mit oder ohne Panik. Ok ich habe zwar ne Entspannungs CD auf dem Handy aber die habe ich nur für den schlimmsten Notfall wenn ich mal eine totale Blockade auf der Arbeit habe weil ich auf den Bus angewiesen bin und immer 1 Std. hin und zurück fahre. Sonst habe ich nur eine Packung Kaugummis dabei sonst war's das.

Nicht angegriffen fühlen ist nur meine Meinung. So 'Helferlein' können meiner Meinung nach auch Schaden anstatt zu helfen... (Wenn man sie u.a. mal vergisst etc.)

LG Jan

Auf das Thema antworten
Danke1xDanke


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bremen
1
  15.04.2008 14:05  
natürlich nehm ich nicht immer alles mit aber wenns hilft?! Klar ist es nicht so gut wenn man in panik verfällt weil man was vergessen hat aber nur weil man 20 sachen mitschleppt die einem helfen heißt das ja nicht daß man das sein leben lang so macht. was genau ist jetzt daran besser oder schlechter ob man nun 2 oder 20 sachen mitnimmt? Versteh ich nicht.



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Hessen
2
  15.04.2008 14:43  
krümel hat geschrieben:
natürlich nehm ich nicht immer alles mit aber wenns hilft?! Klar ist es nicht so gut wenn man in panik verfällt weil man was vergessen hat aber nur weil man 20 sachen mitschleppt die einem helfen heißt das ja nicht daß man das sein leben lang so macht. was genau ist jetzt daran besser oder schlechter ob man nun 2 oder 20 sachen mitnimmt? Versteh ich nicht.


Ich weiß nicht ob du nun männlich oder weiblich bist. Bist du männlich kommt schonmal der Punkt dazu wohin mit 20 Sachen? Ein Mann trägt keine Handtasche bei sich und immer und überall hin einen Rucksack mitnehmen damit man seine 'Helferlein' dabei hat? Na danke...

Dann kommt der Punkt was ist wenn man sie mal vergisst. Viele Paniker bauen auf diese 'Helferlein' und wenn man da mal das Ein oder Andere vergisst kann das schonmal eine PA erzeugen die man sich hätte sparen können wenn man sich nicht so an seinen 'Helferlein' festhält.

Es muss ja nicht bei dir sein sagt ja niemand aber es gibt eben viele Leute für diese 'Helferlein' eine wichtige Rolle spielen.

Und klar hat man sowas nicht ein Leben lang aber wer sagt das wenn du die Panik los bist dann nicht an deinen 'Helferlein' hängst? Dann hast du schonwieder unbemerkt die nächsten Zwänge entwickelt...

Also ich bleibe bei meiner Meinung das zuviele 'Helferlein' die man mit sich rumschleppt mehr schaden als helfen.

LG Jan

Danke1xDanke


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bremen
1
  15.04.2008 16:54  
ich versteh das schon was du meinst und kann deine sichtweise gut nachvollziehen. ich versteh nur nicht wo der unterschied zu deinem handy mit der entspannungs-cd ist. Ja gut, es ist nur EINE sache anstatt 20 die man wahrscheinlich nicht so schnell vergisst. Aber ansonsten? Du machst dich von deinem handy mit der entspannungs-cd abhängig. (hab ich jedenfalls so verstanden.)



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  15.04.2008 18:19  
Im Prinzip sehe ich das wie Krümel - es ist egal, ob man sich von einer oder von 20 Sachen abhängig macht. Und letzten Endes ist es ein Verhalten, das die Angst aufrecht erhält:
Zitat:
"Tausend Tricks und Notlügen


Um das Leben bewältigen zu können, greifen die Betroffenen in ihrer Not oft zu tausenden Tricks und Ausflüchten und spielen vor sich und den anderen ein perfektes Theater. Fachleute sprechen von so genannten Sicherheitssignalen, die die Angst reduzieren sollen:

· Beruhigungsmittel in der Handtasche als Talisman;

· Handy in der Hosentasche mit eingespeicherten Notrufnummern;

· Trinkflasche oder Lutschtabletten zur Verhinderung von lästiger Mundtrockenheit oder Engegefühlen in der Kehle;

· Aktivitäten nur zusammen mit dem Partner, den Kindern, anderen vertrauten Personen oder mit einem Hund an der Leine;

· ständige Orientierung, wo der nächste Arzt oder das nächste Krankenhaus ist, was zu Problemen bei Reisen in fremde Länder führt, weil man unbekannten, nicht Deutsch sprechenden Ärzten kaum trauen kann;

· etwas zum Festhalten als Gehhilfe bei Schwindel oder Ohnmachtsangst: Spazierstock, Schirm, Kinderwagen, Einkaufswagen, eine Wand oder Einrichtungsgegenstände als 'Anhaltspunkte'."
(Quelle)

Natürlich kann ich mir sagen, dass ich das Handy "sowieso" mitnehmen würde oder dass man ja viel trinken soll und viele, auch gesunde Leute ständig eine Flasche Wasser dabei haben. Aber so ist es nicht. Das alles dient wie ein Talisman der Beruhigung, und wenn man es mal nicht dabei hat, ist es gleich ein viel größeres Problem als "Gesunde" es hätten, wenn das Handy z.B. mal zu Hause liegt... Wenn man sich also wirklich von der Angst und den damit verbundenen Zwängen befreien will, muss man früher oder später bewusst ohne den ganzen Kram auskommen - auch wenn man der oder die Einzige im weiten Umkreis ohne Handy in der Tasche ist.

Nicht, dass ich das schon geschafft hätte... Obwohl, vor meinem ersten Rückfall, als ich die Agoraphobe schon einmal scheinbar besiegt hatte, gab es noch keine Handys... Jedenfalls habe ich - auch zu relativ angstfreien Zeiten - nie ganz auf solche Sicherheitssignale verzichten können. Und ich kann aus Erfahrung versichern, dass das den Rückfall wahrscheinlicher macht.

Liebe Grüße
Christina



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NRW
  15.04.2008 18:42  
Hallöchen,
habe eben interessiert eure Diskussion über den "Notfall-Koffer" gelesen.
Ich bediene mich momentan dieser "Helferlein", weil ich dadurch mehr und mehr zur Normalität zurückkehre.(Einkaufen gehe, Auto fahre etc.)
Aber ich muß euch auch recht geben, dass die Gefahr groß ist sich davon vielleicht abhängig zu machen.
Ich habe da vorher noch nie so drüber nachgedacht, und auch meine Therapeutin hat mich darin eher bestärkt.
Eine Frage hab ich: Was tut ihr ansonsten wenn ihr eine PA bekommt?

Liebe Grüße Franka



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  15.04.2008 19:25  
Wer hat Erfahrung mit diesen Birken Bach Blüten?
Meine Tochter is heute zum ersten mal wieder in die Schule gegangen,musste aber nach 2 Stunden wieder nach Hause,weil sie wieder Panikanfälle bekam.
Ich habe ihr jetzt mal diese Tropfen geholt,aber ich bin mir nicht sicher bei der Dosierung und der Wirkung.
Die Beschreibung ist auf Englisch,und das ist nicht gerade gut.
Ich würde gerne noch eure meinung hören,bevor ich sie ihr gebe.
Liebe Dank im Voraus für eure Antworten.
Liebe grüße



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Hessen
2
  15.04.2008 19:28  
krümel hat geschrieben:
ich versteh das schon was du meinst und kann deine sichtweise gut nachvollziehen. ich versteh nur nicht wo der unterschied zu deinem handy mit der entspannungs-cd ist. Ja gut, es ist nur EINE sache anstatt 20 die man wahrscheinlich nicht so schnell vergisst. Aber ansonsten? Du machst dich von deinem handy mit der entspannungs-cd abhängig. (hab ich jedenfalls so verstanden.)


Nein eigentlich mache ich das nicht weil mein Handy habe ich auch dabei wenn ich eben keine Panik habe. Ich habe die CD mir auch nur einmal kurz angehört das war's. Ich hänge nicht daran habe letzt auch mein Handy vergessen aber das war kein Problem. Wenn ich mein Handy vergesse mache ich mir keine Sorgen das ich mein 'Helferlein' nicht dabei habe sondern ich mache mir sorgen falls mich jemand erreichen will mit dem ich mich verabredet habe oder so.

Kann mich Christina nur anschließen ihren Beitrag finde ich sehr informativ.

@Franka: Ich versuche sie z.B. mit Atmeübungen 'wegzuatmen' oder lasse sie einfach über mich ergehen. Es gibt Situationen da muss es einfach mal passieren das man einer PA 'schutzlos' ausgeliefert ist.

LG Jan



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NRW
  15.04.2008 19:53  
Hallo Mama Bebieh,
Meine Homöopatin hat mir Bachblüten empfohlen, aber es gibt so viele verschiedene, sie müssen auf deine Tochter passen. Ich habe mir ein kleines Buch über Bachblüten von GU besorgt, dass ist sehr informativ.
Ich nehme im Notfall 2-3 Tropfen, manchmal auch mehrmals am Tag.
Ich wünsche dir und deiner Tochter, dass ihr die Angst in den Griff bekommt.

Hallo Jan,
Werde mal versuchen deinen Ratschlag zu verfolgen.
Vielleicht schaffe ich es.



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  15.04.2008 20:29  
Mama Bebieh hat geschrieben:
Wer hat Erfahrung mit diesen Birken Bach Blüten?
Meine Tochter is heute zum ersten mal wieder in die Schule gegangen,musste aber nach 2 Stunden wieder nach Hause,weil sie wieder Panikanfälle bekam.
Ich habe ihr jetzt mal diese Tropfen geholt,aber ich bin mir nicht sicher bei der Dosierung und der Wirkung.
Die Beschreibung ist auf Englisch,und das ist nicht gerade gut.
Bachblüten enthalten keinen Wirkstoff, es handelt sich um Wasser mit einem kleinen bisschen Alk. (zwecks Haltbarkeit). Und auch der Alk. ist viel, viel zu gering, um irgendeine Wirkung zu haben. Da kannst Du Deiner Tochter getrost die ganze Flasche auf einmal geben, vielleicht hat es ja einen Placebo-Effekt. Eine physiologische Wirkung ist jedenfalls physikalisch ausgeschlossen.

Liebe Grüße
Christina



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bremen
1
  15.04.2008 20:50  
freut mich für dich wenns "ohne" bei dir funktioniert. Andere sind aber vielleicht (noch) nicht so weit. Vielleicht sollte es gar nicht um die grundsätzliche frage gehen sondern viel mehr darum wie man damit umgeht und daß es eine hilfe sein soll und nicht zum zwang wird (also daß was du sagst), egal für wieviele helfer man sich entscheidet. Letzendlich ist es dein ding was du als hilfsmittel hast. Selbst wenn du deine cd hundert mal am tag hörst gehts mich nix an. Wenns dir hilft ist es doch o.k. Ich persönlich geh vielleicht bald in die tagesklinik. Das wird ganz schön heftig. So weit wie du, also daß es mir nichts ausmacht wenn ich meine sachen nicht dabei habe bin ich noch lange nicht. Also geh ich lieber mit 20 sachen raus als überhaupt nicht. Ich hab mich dafür entschieden keine medikamente zu nehmen um mit der panik besser klar zu kommen also nehme ich halt andere sachen mit. im laufe der zeit werden es weniger werden. Also ist doch alles paletti.



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Hessen
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  15.04.2008 20:53  
krümel hat geschrieben:
freut mich für dich wenns "ohne" bei dir funktioniert. Andere sind aber vielleicht (noch) nicht so weit. Vielleicht sollte es gar nicht um die grundsätzliche frage gehen sondern viel mehr darum wie man damit umgeht und daß es eine hilfe sein soll und nicht zum zwang wird (also daß was du sagst), egal für wieviele helfer man sich entscheidet. Letzendlich ist es dein ding was du als hilfsmittel hast. Selbst wenn du deine cd hundert mal am tag hörst gehts mich nix an. Wenns dir hilft ist es doch o.k. Ich persönlich geh vielleicht bald in die tagesklinik. Das wird ganz schön heftig. So weit wie du, also daß es mir nichts ausmacht wenn ich meine sachen nicht dabei habe bin ich noch lange nicht. Also geh ich lieber mit 20 sachen raus als überhaupt nicht. Ich hab mich dafür entschieden keine medikamente zu nehmen um mit der panik besser klar zu kommen also nehme ich halt andere sachen mit. im laufe der zeit werden es weniger werden. Also ist doch alles paletti.


Wenn das bei dir so ist ist es ja schön und gut aber wer sagt das es bei Anderen auch so ist? Ich nehme Medikamente da meine persönliche Meinung ist das Medikamente + Psychotherapie die besten Chancen zur 'Heilung' ergeben. (Habe auch ein Kurantrag auf eine Stationäre Behandlung gestellt.)

Wie gesagt meine Meinung es gibt viele die Anders denken ist ja ok.

Ich will ja auch nur versuchen zu vermitteln das solche kleinen 'Helferlein' eben dennoch schaden können wenn man sie nicht 'bewusst' unter kontrolle hat.
Ansonsten ist das jedem natürlich selbst überlassen ob er 2 oder 20 Sachen mitnimmt. Solange er auch ohne sie leben kann ist doch alles in Ordnung.

PS: Ich selber bin auch noch nicht 'so weit' wie du denkst... Ich habe mich nur auf die 'Helferlein' Methode nie wirklich eingelassen weil meine Meinung darüber eben anderst ist wie du sicherlich gelesen hast.

LG Jan



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bremen
1
  15.04.2008 22:33  
ich glaub das könnte man jetzt endlos weiterführen... Ich glaub du verstehst mich, ich kann deinen standpunkt nachvollziehen. Fertig.



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19
Hessen
2
  15.04.2008 22:56  
krümel hat geschrieben:
ich glaub das könnte man jetzt endlos weiterführen... Ich glaub du verstehst mich, ich kann deinen standpunkt nachvollziehen. Fertig.


Richtig, wollte mich auch garnicht streiten sorry.
Ist halt immer etwas schwierig da ja jeder seine Meinung vertreten will.

Ich lege mich nun hin wünsche dir und natürlich auch allen Anderen eine gute und angenehme Nacht!

LG Jan



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Böblingen
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  16.04.2008 10:27  
da habe ich ja unbewußt eine ganz interessante Diskussion entfacht
Klar im ersten augenblick ist es erstmal egal ob man 2 oder 20 helferlein mitschleppt,auf lange sicht sind aber 20 helferlein bedeutend schwerer "in den Griff" zu kriegen bzw.diese zu reduzieren."weniger ist mehr" auch dieses Motto,was auf medis paßt..paßt hier




92
16
  16.04.2008 11:00  
Hi Zusammen,

ich finde die Diskussion sehr richtig. Es gibt viele, und da muss ich mich auch dazu zählen, die nie ohne diese Helferleins aus dem Haus gehen. Und es kann vorkommen, dass solche Personen in eine Anhängigkeit geraten.
Aber ich glaube, dass es nicht immer nur darum geht, ein Helferlein gegen die Angst dabei zu haben.
Ich denke es geht darum, in einer sehr hektischen Welt, einer globalisierten Welt ein Stück Vertrautheit bei sich zu haben und das machen meiner Meinung nach sehr viele Menschen, nicht nur solche, die unter Angst und Panik leiden.
Ich denke man sollte immer nach dem Motto agieren, wenns hilft, aber natürlich immer im Auge behalten, dass es nur eine Krücke ist und man selbst als Person immer den besten Halt gibt.

Viele Grüße,
Catherine



174
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Hessen
2
  16.04.2008 11:26  
Hallo,

ich denke Catherine hat damit den Nagel auf den Kopf getroffen.

LG Jan



1
  16.04.2008 11:33  
Ich glaube es kommt wirklich darauf an, den "Notfallkoffer" als Hilfe zu verwenden, wenn der "Notfall" eintritt, ohne sich davon abhängig zu machen. Ich habe einen kleinen Glücksgummihamster bei mir, den ich bei PAs anfasse, dabei sage ich mir "nein, ich werde heute nicht sterben, das ist alles eine Lüge" während meine Hand etwas "anfasst". Das hilft aus diesem Kreislauf heraus zu kommen.

Ich denke außerdem, dass bestimmte Dinge ja nur imaginär sind, wie zum Beispiel "Atemübungen". Ich glaube, dass ganz bestimmt alles, was erstmal hilft, auch ein "mitschleppen" legitimiert

öh... bin neu hier *hallowink*



19
2
Baden-Württemberg
2
  16.04.2008 13:01  
@ Christina

BACHBLÜTEN und Homöopathie sind Therapieformen, die einem physikalisch und schulmedizinisch denkenden Menschen unvorstellbar vorkommen.
Es gibt allerdings auch Informationen auf energetischer Ebene, die kann man nicht messen, aber sie sind gegeben. Es existiert nicht nur das, was wir messen können.
Bei den Bachblüten-Notfall-Tropfen bekommen Kinder 2-5 Tropfen und Erwachsene bis 10 Tropfen, die Gabe kann nach 30min wiederholt werden.
Weiter oben im Thread steht ein wahrer Satz: WER HEILT, HAT RECHT.

Gruß an alle und ich finde dieses Thema hier außerordentlich wichtig

Scrooge

Danke2xDanke


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  16.04.2008 14:14  
scrooge hat geschrieben:
BACHBLÜTEN und Homöopathie sind Therapieformen, die einem physikalisch und schulmedizinisch denkenden Menschen unvorstellbar vorkommen.
Es gibt allerdings auch Informationen auf energetischer Ebene, die kann man nicht messen, aber sie sind gegeben. Es existiert nicht nur das, was wir messen können.
Das mit der Messbarkeit ist das Totschlag-Argument der Alternativen... Und wohl wahr, vor nicht allzu langer Zeit ließ sich Radioaktivität z.B. auch nicht messen. Aber: Ihre Wirkung ließ sich feststellen. So hatte Rutherford, der ein Stück Radium mit sich herumtrug, ein schmerzhafte Hautrötung. Bei Bachblüten lässt sich weder das, was eine Wirkung haben soll, quantifizieren, noch die Wirkung selbst. Wobei es ein leichtes ist, zumindest das Vorhandensein einer Wirkung zu überprüfen - das geht auch bei einem unbekannten Wirkmechanismus über simple Doppelblindstudien. Wo immer die für Homöopathie oder Bachblüten gemacht wurden, kamen sie über den Placeboeffekt nicht hinaus. Also: Ob die energetischen Informationen existieren oder nicht, ob sie irgendeine, nicht-messbare Wirkung haben oder nicht, sie sind nicht besser als Placebo.

scrooge hat geschrieben:
Weiter oben im Thread steht ein wahrer Satz: WER HEILT, HAT RECHT.
Sorry, aber der Satz stimmt nicht. Nehmen wir mal an, ich als Agoraphobikern (mit Angst, das Haus zu verlassen) suche einen Wunderheiler auf, der mir sagt, ich müsse genau fünf Mal um den Block laufen, dann wäre ich auf dem Weg der Heilung. Zur Begründung erklärt er mir, dass die 5 eine magische Zahl sei. Natürlich ist seine Erklärung völliger Blödsinn, trotzdem ist mit einem Heilerfolg zu rechnen, denn ich könnte nicht fünf Mal um den Block laufen, ohne mich mit meiner Angst vorm Rausgehen zu konfrontieren. Das wiederum ist nachweislich wirksam.

Liebe Grüße
Christina



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Dr. Hans Morschitzky


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