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Phobie76
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Sammelthema
Hallo
Ich weiss jetzt nicht ob es schon einen Thread zu meinem Thema gibt. Also ich finde wir sollten hier einen Notfallkoffer starten. Es gibt ja auch einige die Therapien hinter sich haben, und hier könnte man alles sammeln. Bei mir war das so, dass wir uns eine Box genommen haben und einen "Notfallkoffer" zusammengestellt haben, den wir nehmen, wenn es uns schlecht geht. Folgende Dinge helfen mir:

-MUSIK (Musik die ich hörte, als ich Teenager war und es mir richtig gut ging, versetzt mich in die alte gute Zeit zurück...)

-SIDROGA SCHLAF- UND NERVENTEE (hilft bei mir ungemein, ich beruhige mich durch den Tee wahnsinnig und werde müde)

-FOTOS MEINER LIEBSTEN (gibt mir Kraft durchzuhalten für meine Family)

-ENTSPANNUNGSKASETTE (die hör ich seit Jahren und entspann mich schon fast automatisch wenn ich sie höre)

Vielleicht hilft dem einen oder anderen ja etwas wenn wir hier alles zusammentragen.

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Tipp der Redaktion

Mehr Hilfestellungen auch auf:







Sowie Bücher aus diesen Listen:

Panikattacken überwinden Amazon Partner

Sorgen loswerden Amazon Partner

Hypochondrie besiegen Amazon Partner

LG Andrea

16.03.2025 x 48 #1


1138 Antworten ↓
E

Engel74
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Depersonilastion,werde ich verrückt??

Das gruseligste Gefühl bei extremer Angst und Panikattacken ist die Empfindung von Unwirklichkeit. Man kann es am besten beschreiben als eine Veränderung deiner Sinneswahrnehmung, bei der du dich fast außerhalb deiner selbst fühlst, mit einem Gefühl der Leere, die an Depression grenzt. Ugh! Ich habe diese Gefühle gehasst. Aber sie sind VORÜBERGEHEND.

Was sind das für Gefühle? Während großer Angst, exzessivem Sorgen, ständiger Gereiztheit, wiederkehrenden Panikattacken und ständiger Furcht wird das Nervensystem körperlich (und vielleicht auch emotional) erschöpft. Es kommt zu einem Aufbau von Stresschemikalien bei den Neurotransmittern. Möglicherweise sind die Levels von Serotonin und Noradrenalin verändert - das kann zu einer leichten Verzögerung in der Informationsübertragung zwischen Gehirn und Körper führen, zwischen Gedanken und Aktion. Das Interessante ist, dass diese Verzögerung oder veränderte Wahrnehmung ähnlich ist wie bei der Wirkung des THC in Dro.. Wenigen Menschen ist das klar. Es ist bekannt, dass THC auch eine verzögernde Wirkung auf Neurotransmitter hat. WIE AUCH IMMER, bei der Empfindung handelt es sich um eine verzögerte Wahrnehmung unter Anspannung. Weil sich die ängstliche Person der Plätze und Situationen in denen Angst auftritt sehr bewusst ist, speichert das Gehirn diese Situationen um sich zu schützen und die hormonellen Bahnen bleiben aktiv und reaktionsbereit. Das erklärt folgendes: Wenn sich eine Person „durchcheckt“ um zu sehen ob sie/er noch immer die unerwünschte Empfindung von Unwirklichkeit hat, kann der Körper diese Empfindung wieder hervorbringen, sozusagen als Teil des „Tests“. Angst zu haben vor der „Unwirklichkeit“ und sie ständig zu analysieren führt definitiv dazu, dass die Empfindung bestehen bleibt.

Es ist ein schmaler Grad, zwischen dem Wunsch das „Unwirklichkeitsgefühl loszuwerden“ (der so groß ist, dass du ihn direkt schmecken kannst) und dem Akzeptieren. Der Wunsch, diese Empfindung loszuwerden kann den Stress und die Angst erhöhen und wirklich dazu führen, dass das Gefühl bestehen bleibt. Sieh es so: Weil unser Gehirn bzw. unser Nervensystem nicht all seinen Stress auf einmal verarbeiten kann und Verzögerungen unvermeidlich sind, ERZWINGT dein Nervensystem Entspannung von dir - es zwingt dich dazu „runterzufahren“ und loszulassen. In diesem Sinne entsteht im Nervensystem ein Schutzkreislauf gegen weitere Spannung. Aber so sehen wir das nicht, oder? Nein! Wir erleben es und erwarten schreckliche und grauenhafte Folgen. Wir halten es für ein Zeichen drohenden Wahnsinns und Kontrollverlusts. Wie kann man am besten mit diesem grässlichen Gefühl umgehen? Es wird zweifellos durch Stress verursacht. Würdest du dich unwirklich fühlen während du am Strand neben einem Supermodel (weiblich oder männlich - wie du willst) liegst, das total von dir begeistert ist. Ich glaube nicht! Warum wäre deine Unwirklichkeit in dieser Situation nicht vorhanden? Weil du sie vergessen würdest und nicht so intensiv auf sie fixiert wärst. Hier hast du die Antwort. Du kannst das „unwirkliche“ Gefühl hassen, aber Akzeptieren ist die Voraussetzung, wenn du die Gewohnheit mehr Stress hinzuzufügen verändern willst.

Akzeptiere einfach alles was geschieht. Unwirklichkeit ist von Natur aus vergänglich. Sie bleibt nur bestehen weil du sie fürchtest. Wie bei der Panik braucht es zwei Komponenten um die unheimlichen Gefühle am Leben zu erhalten - Anspannung und Zweifel. Die Empfindungen geschehen zu lassen, ohne den Versuch sie zu stoppen, sich zu verstecken oder wegen ihnen in Panik zu geraten - das ist wirklich der Weg sie zu überwinden. Und der Beweis sitzt hier und schreibt das. Ich hatte diese Empfindungen oft. Aber das ist jetzt vorbei.

ZEIG’S IHNEN!

Wenn du erst vor kurzem sensibilisiert wurdest, weil du Angst oder Panikgefühle erlebt hast, wirst du vermutlich die tiefe Überzeugung haben: „Mit mir stimmt etwas nicht." Das scheint eine automatische Reaktion auf Angstgefühle zu sein, die sich nicht in kurzer Zeit auflösen lassen. Dieses Gefühl wird dann die Grundlage dafür, wie du mit fast jeder Situation von angespannter Selbstbeobachtung umgehst, die in deinem Leben auftaucht. Es ist diese Überzeugung, die jede Reaktion bestimmt, die du jetzt hast. Sie hält deine Angst wach, während du frustriert nach der Antwort suchst - vergleichst, überprüfst, testest, analysierst. Dadurch fühlst du dich elend und gefangen.

Zum Bespiel: Wenn ich ein neues Zucken* in meinem Bein spüren würde, OHNE, dass ich vor kurzem gegenüber Angst und Panik sensibilisiert worden wäre, würde ich mich für einen Moment fragen was das ist. Würde sich das Zucken wiederholen oder wiederkommen, wäre ich vielleicht mehr besorgt. Aber grundsätzlich würde ich es nicht für wichtig oder lebensbedrohlich halten und vermutlich damit aufhören mir darüber Sorgen zu machen.

Aber wenn ich vor kurzem sensibilisiert worden WÄRE, würde meine sofortige Bewertung des Zuckens ungefähr so aussehen: „ Ich bin gespannt ob das jetzt meine Angst auslöst weil doch irgendwas (unbekanntes das mir Angst macht) mit mir nicht stimmt." Dieses Selbstgespräch ist fast unterbewusst, aber du kannst es beobachten als ersten Gedanken bei einer Selbstbeobachtung und als allerersten Gedanken, wenn du morgens aufwachst.

(*Du kannst jede Empfindung oder jede Situation einsetzen, die Stress bei dir auslöst. Du könntest sogar etwas völlig harmloses, wie einen Baum oder eine Person anschauen und dich mit diesem Test prüfen.)

Durch dieses Selbstgespräch versuche ich die Kontrolle zu gewinnen und sie auszutesten. Das geschieht so schnell und automatisch, dass wir es meist nicht bewusst wahrnehmen, nur die Angstreaktion kommt dann scheinbar aus heiterem Himmel. Ich möchte erleben, dass mein Test keine Reaktion bringt, aber rate mal was passiert. Wegen der tiefen Überzeugung, dass „etwas mit mir nicht stimmt," das ich für LEBENSBEDROHLICH oder zumindest bedrohlich für meine Gesundheit halte - reagiert mein autonomes Nervensystem, das vom instinktiven Teil meines Gehirns kontrolliert wird. Es schickt eine Warnung - einen Schuss Adrenalin, um meinen Körper in Schwung zu bringen für das Wegrennen. Es möchte mich beschützen - mein Sehen wird verschwommen, mein Herz schlägt schneller, meine Muskeln verspannen sich, mein Magen und mein Verdauungstrakt sind gestört, mein Blutdruck steigt, mir ist schwindlig. Vielleicht sind sie unterschiedlich ausgeprägt oder es sind nur einige dieser Symptome vorhanden, aber ich fühle sie!

Nun vermute ich vielleicht, dass diese Reaktion „beweist," dass etwas mit meinem geistigen Zustand nicht stimmt. Ich habe einen „Test" gemacht und der Test ist fehlgeschlagen, weil ich immer noch ängstlich reagiert habe.... und das gefällt mir nicht. Immer noch ist es da, in meinem Hinterkopf, dieses Problem - diese ungelöste Frage: „Was stimmt nicht mit mir?"

Aber diese Frage basiert auf einer falschen und irrationalen Annahme!

Wenn du dich selbst dabei erwischen kannst, wie du deinen „geistigen Gesundheitszustand" in Frage stellst, kannst du mit einem geeigneten vernünftigen Konter-oder Ersatzgedanken dagegenhalten. Du kannst denken, „Hey, Moment mal! Dieses Zucken ist nur ein ganz normales Zucken. Ich bin im Moment durch Stress sensibilisiert. Das ist ALLES was mit mir NICHT STIMMT!" Dann mach weiter (mit dem was Du gerade tust. Anm.d.Übers.). Lass es los. Hör auf darüber nachzudenken, warum du auf geringfügigen Stress reagierst. Du wirst das irgendwann lösen. Es ist nichts FALSCH mit dir. Es gibt nichts Gravierendes das mit dir nicht stimmen würde, außer dass du sensibel auf Stress reagierst. Kannst du das akzeptieren?

Wenn du üben kannst diese Stressüberreaktionen kommen UND GEHEN zu lassen und ihnen gelegentlich rationale Gedanken entgegenzusetzen, werden sie mit der Zeit abnehmen und du wirst dich wesentlich weniger ängstlich fühlen. Du wirst dann die „VERRÜCKT" Bombe entschärft haben, von der du dachtest, dass sie kurz vor dem Platzen war. Sie platzt nie, weil es wirklich keine Bombe gibt!

Die „Etwas stimmt nicht mit mir" Überzeugung ist sehr stark aber falsch. Wenn Du sie für wahr hältst, wirst du dich darin gefangen fühlen, denn sie beinhaltet einen Konflikt, der keine Richtung und keinen Ausweg hat. Es ist frustrierend.... aber wir machen das alle. Vielleicht findest du einen körperlichen Auslöser, der deine Angst hervorruft, dann kannst du vielleicht die „Warum habe ich Angst" Frage beantworten. Aber meist ist es unser momentaner, sensibilisierter Geisteszustand und sonst nichts.

So nun kannst du mit einem stressigen Ereignis umgehen, denn du weißt, dass du nicht verrückt wirst. Geht es dir damit besser?
Quelle:www.panicend.com

13.03.2008 18:27 • x 33 #26


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A


Tipps gegen Angst & Panik - Der Notfallkoffer

x 3


Cillybelle

Cillybelle
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Ich mache mir abends fast immer meine Duftlampe mit Lavendelöl an. Allein dieses kleine Ritual plus noch einen Tee, sorgt dafür, dass ich abends abschalten kann und zur Ruhe finde. Fühle ich mich abends zu unruhig, tröpfle ich mir ein paar Tropfen auf mein Kopfkissen. Wenn ich mir keinen Tee mache, dann fülle ich mir etwas Wasser mit Magnesium-Citrat ab - auch das soll gut gegen Stress, Angst etc. helfen. Auch Buttermilch soll wohl gut sein als Nervennahrung.

Was ich jetzt neu für mich entdeckt habe, ist die Finch Selfcare Pet-App. Mit Hilfe der App zieht man quasi einen Finken-Kücken (Finch engl. für Fink) groß, indem man z.B. den Tag reflektiert, Dehnübungen macht, und vieles mehr. Leider ist die App auf Englisch. Richtig gut, sind die verschiedenen Atem-Übungen für verschiedene Situationen - sei es, um Stress abzubauen, oder wirklich bei Angst und Panik. Die App und auch die Atem-Übungen funktionieren bei mir auch, wenn mein Datenvolumen aufgebraucht ist. Gleiches gilt aber auch für die 7Minds-App. Darüber kann ich mir auch eine Angst-Meditation anhören, wenn ich unterwegs bin. Habe mir aber auch mal eine Meditation bei Angst runtergeladen, so dass ich die im Zweifel sogar offline hören kann.

Und was natürlich auch hilft, ist viel Ablenkung.

PS: Guter Thread, ich lese mich mal ein wenig ein.

20.03.2022 23:22 • x 6 #1043


Zum Beitrag im Thema ↓


K
Hallo Andrea,
ich wollte nur sagen, dass ich Deine Idee super finde! Auch der Name "Notfallkoffer" ist genau richtig!
Ich hatte vor paar Tagen meine Atemübung geschickt. Jeder, der sich schon länger mit PA herumplagt, hat sicher seine eigenen Methoden und Strategien entwickelt. Wenn man alle sammelt und zentral platziert, könnten sich sowohl "Neulinge" - wie auch alte (Angst)hasen das Passende für sich aussuchen, um die erste Verzweiflung zumindestens ein wenig abzufedern!
Also wirklich genial Dein Vorschlag! Vielen Dank!
Bist Du vielleicht aus NRW?

Liebe Grüße - Kasu

x 15 #2


C
Hallo hier mein Notfallriesenkoffer:)

-Progressive Muskelentspannung wenn möglich täglich

- immer Traubenzucker, Kreislauftropfen, Reiseübelkeitstabletten in der Handtasche ( seit 10 Jahren und erst 1-2 mal gebraucht)

-immer nen Sprudel mit Kohlensäure 0,5 l in der Handtasche*g* ( mir gehts glei besser wenn ich was trinken kann)

- Musik (mitsingen , Text übersetzten)

-auf Schaufenster konzentrieren und im kopf einfach auf die Dinge die da hängen eingehen wie z.B oh das ist schön das würde gut hier und da zu passen etc.

- in der Stadt wenn ich Menschen treffe die ich kenne und die mit mir reden verschwinden Anfänge der Pa im Handumdrehen

- Atemübungen tief einatmen langsam ausatmen einpaar mal wiederholen

-Johanniskraut 900mg täglich seit 8 Wochen mir persönlich hilft es sehr gut aber erst nach etwa 4 Wochen.

Mein Notfallkoffer vielleicht ist für den einen oder anderen was brauchbares dabei

Liebe Grüsse Caro

x 32 #3


P
@Cosmicbabe: Schön dass sich noch einer zu Wort meldet. Irgendwie kam mir die Sprudelflasche und die Reiseübelkeitstabletten bekannt vor. Hilft denn Traubenzucker auch? Hab auch schon von Dextro Energen gelesen. Was bewirkt das?

x 2 #4


C
Hi ,
also wenn meine Beine etwas wackelig sind und ich lange nix gegessen habe klar bringt es was:)

Wer heilt hat recht:)

Liebe Grüsse

x 4 #5


M
hi,

anbei meine tipps die mir helfen:

-bei atemnot, kaugummi kauen und was kaltes trinken
- bei herzrasen etwas hinlegen und muskelentspannung machen
- bei schwindel raus an die frische luft und stramm spatzieren gehen
-etwas essen, am besten frisches obst
-sich ablenken, putzen, telefonieren und sich nicht zu lange mit der panik beschäftigen
alles gute!

x 36 #6


R
Hey!!

Ich hab immer Bachblütennotfalldrops dabei! Ob die nun wirklich helfen oder es nur ein Plazebo Effekt ist sei dahin gestellt...

Beruhigend wirkt auf mich auch das Sätzchen:
Angst egal, ich bleib normal.

Und bei Schlafstörungen:
Gute Nacht ihr lieben Sorgen,
habt mich gern, ich schlaf bis morgen.

x 28 #7


G
Ich hab in meiner Tasche immer KORODIN Herzkreislauftropfen und als aller wichtgstes Valiquit 0,3 Tropfen das ist VALIUM in flüssiger form das nach ca 5 Min die Panikattacke runter fährt oder wennes ganz schlimm ist schneide ich mit dem messer ein viertel von einerTranxilum ab was ich auch immer mit mir führe. Am besten wäre es ja ohne alles auzukommen aber das Haut nicht immer hin.

x 6 #8


E
Zitat von rosarot:
Hey!

Ich hab immer Bachblütennotfalldrops dabei! Ob die nun wirklich helfen oder es nur ein Plazebo Effekt ist sei dahin gestellt...

Beruhigend wirkt auf mich auch das Sätzchen:
Angst egal, ich bleib normal.

Und bei Schlafstörungen:
Gute Nacht ihr lieben Sorgen,
habt mich gern, ich schlaf bis morgen.



Süss Rosa

Ich versuche es in solchen Fällen mir immer wieder zu sagen das das nur meine Angst ist und es vorbei geht.
Das dauert zwar erstmal eine Weile bis der Körper das verstanden hat aber dann klappt es ganz gut.

x 3 #9


N
Hallo,
ich habe auch ein Hilfsmittel:

Wenn die Angst / Panik in mir hochsteigt:

Denke dir einfach ein STOPP Schild und gehe auf diese Schild in Gedanken zu.... dann wieder zurück.... !

Du wirst merken, die Angst nimmt langsam ab....

Ich hoffe es hilft EUCH auch ein wenig...

LG Nicole

x 24 #10


S
hallo,
ich habe auch einen tipp der mir in manchen situationen sehr gut hilft.
und zwar, liebe ich es bilder von schönen momenten, landschaften etc. zu machen. dadurch habe ich auch recht oft meine kamera dabei.
und wenn ich angst habe und panik bekomme , und es möglich ist in dem moment bilder zu machen, konzentriere ich mich nur auf meine umwelt und fotografiere.
das hat zweierlei vorteile. man nimmt seine umwelt wieder viel besser war, und ist gleichzeitig abgelenkt und kommt erstmal wieder runter!
vielleicht hilft es ja jemanden unter euch"
alles gute!

lieber gruß

x 4 #11


D
also ich stelle mich vor den spiegel wenn ich zuhause bin uns sage immer nein nein nein was soll das.das klappt eigentlich ganz gut.oder ich schlage auf mein kopfkissen und rufe dazu nein.
habe ich mal in der klinik gelernt wo ich war.

grüßle

x 2 #12


Dr-Rolf-Merkle
Hallo zusammen

habe diesen Thread als "wichtig" eingestuft, damit er immer ganz oben in diesem Angst Forum steht und damit für alle immer auffindbar ist. Ich hoffe, das ist in Eurem Sinne.

Robbie
Admin

x 21 #13


M
Die Idee ist gut.

Ich muß mich heute meinen Ängsten stellen, geht nicht anders. Habe mir vorgenommen für mich selbst zu sorgen.

Ist im Grunde auch ein Notfallkoffer. Ich will

- Musik hören
- in dem Buch Angstfrei leben lesen
- die Wohnung aufräumen
- mir Ruhe gönnen
- Jacobsenentspannung und die Klopftechnik anwenden
- meine Tränen zulassen

Übrigens höre ich zur Zeit am liebsten Ich und Ich. Sie haben mutmachende Texte.

Bisher hat noch niemand außer mir die Klopftechnik erwähnt. Ist sie so unbekannt?

lg
Mona Lisa

x 2 #14


Gobi76
Mein Notfallköfferchen:

-Atemübungen
-Progressive ME
-Laute Musik zum mitsingen und rumhopsen
-in den Spiegel gucken und mir sagen, dass ich mich lieb hab, und dass ich das schon schaffen werde
-meine Freundin anrufen
-wenn ich in der Stadt bin, mit Fremden reden. (Irgendwas, was nicht auffällt. z.B. wie spät es ist, oder wie man zum Bahnhof kommt, etc.)
-wenn´s ganz mies ist, stell ich mich mitten in den Raum und sage: komm schon du blöde Angst. Meist geht es dann fix vorbei.
-Lachen, lachen, lachen. Zur Not auch einfach nur ein unechtes. Wie bei diesen Lachgruppen, die es in China (glaub ich zumindest) gibt. Irgendwann komm ich mir so doof vor, dass das Lachen von alleine kommt.

@Mona Lisa: Die Klopftechnik kenn ich nicht. Wie geht das denn?

LG Gobi

#15


M
Hallo Gobi,

die Klopftechnik senkt die Angst. Man beklopft nach Anleitung einige Punkte und sagt entsprechende Sätze dazu. Nach einer Weile geht die Angst runter. Man mißt die Angst in einem Pegel zwischen eins und zehn. Mir hilft es, leider mache ich es manchmal erst zu spät. Dann wird es schwieriger. Ich mache es nach dem Buch "Klopfen sie sich frei". Habe ich in der Therapie gelernt.

lg
Mona Lisa

x 1 #16


E
Nein ist sie nicht aber ich glaube das geht vielleicht besser unter anleitung??

#17

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M
Die Anleitung liefert ja das Buch. Ist ziemlich leicht zu lernen. Bei mir wird nur eine Ausnahme gemacht in Sachen Traumatisierung. Da kann es kritisch werden. Ich habe es das erste Mal in der Therapie angewandt, seitdem ich das Buch habe mache ich es allein.

Mona Lisa

x 1 #18


R
In dem Buch "Notfallapotheke für die Seele" sind auch einige solche Techniken wie klopfen oder Akupressur beschrieben!
Diese Buch ist wirklich gut!

x 1 #19


M
Hallo,

gute Idee mit dem Notfallkoffer.

Ich mach's wie Engel: Ich sage mir: Na, Angst, da bist du ja wieder, willst mich warnen, habe wohl wieder zu viel getan.
Und dann ... hilft mir der alte Jacobson mit der "Ampelübung"

Sonniges Wochende an Alle
Michael

#20


A


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Dr. Hans Morschitzky
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