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So ich dachte mal, ich eröffne mal einen verallgemeinte Thread:


Was sind eigentlich die besten Tipps, wo man einfach automatisch nicht am denken überfällt wird über die Ängste/Panik?

Ist man alleine und man denkt...hat man Ängste in sich und wieder die probleme.....!

Doch was kann man perfekt machen, damit es nicht geschieht?!

Ich gehe am Freitag bis Sonntag zu meinem Freund, ich brauche dringens gute Tipps, wie ich während der Fahrt und während ich bei Ihn bin, verhindern kann, das mir die Panik überfällt!

Das ich Glücklich bin!


Und ich denke dieser thread eignet auch an dere die genauso probleme habe wie ich! Wenn welche gibt, könnt Ihr vielleicht es auch ausnutzen!

Danke im vorraus

04.05.2009 20:22 • 05.05.2009 #1


9 Antworten ↓


So ich dachte mal, ich eröffne mal einen verallgemeinte Thread:


Was sind eigentlich die besten Tipps, wo man einfach automatisch nicht am denken überfällt wird über die Ängste/Panik?

Ist man alleine und man denkt...hat man Ängste in sich und wieder die probleme.....!

Doch was kann man perfekt machen, damit es nicht geschieht?!

Ich gehe am Freitag bis Sonntag zu meinem Freund, ich brauche dringens gute Tipps, wie ich während der Fahrt und während ich bei Ihn bin, verhindern kann, das mir die Panik überfällt!

Das ich Glücklich bin!


Und ich denke dieser thread eignet auch an dere die genauso probleme habe wie ich! Wenn welche gibt, könnt Ihr vielleicht es auch ausnutzen!

Danke im vorraus

04.05.2009 21:21 • #2



Die besten Tipps bei Angst & Panikattacken - was hilft wirklich?

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Also, das Beste ist:
Gute Laune.

Beginne den Tag, indem du dein Lieblings-Lied hörst, pack dir massig Gute-Laune-Lieder auf den Musikplayer, nimm ein spannendes Buch oder Kreuzworträtsel bzw. Rätselhefte mit und ein Handy, damit du jemanden anrufen kannst, falls du doch das Gefühl hast, dass es los geht.
Wenn du merkst, dass deine Gedanken sich im Kreis drehen, hilft oft der Trick mit einem Gummiband am Arm, was man schnalzen kann. Der Schmerz unterbricht dann oft die Gedankengänge. Dann musst du dich schnell ablenken. Vielen hilft es auch, mental STOP zu denken oder sich ein Schild vorzustellen.
Am Besten lässt du aber solche Gedanken gar nicht erst aufkommen.
Nimm dir Papier und Stift mit und beschäftige dich.
Zeichne was, wenn du das gut kannst.
Oder wenn nicht, mach dir Listen:
Was kann ich gut?
Was mag ich an mir?
Wofür bin ich dankbar?
Worauf bin ich stolz?
All sowas. Die kannst du dann ausfüllen, während du unterwegs bist.
Glaub mir, das gibt ein gutes Gefühl

Und wenn doch eine PA kommt: Durchhalten.
Keine PA dauert länger als 30 Minuten, länger kann der Körper diesen Zustand nicht aufrecht erhalten.
Das hab ich neulich gemacht, einfach ausgeharrt, und seitdem ist meine Angst vor der PA selber nicht mehr so groß.
Denn ich hab gemerkt, dass mir nichts passiert.

Viel Erfolg!

04.05.2009 21:29 • #3


Zitat von Pilongo:
Also, das Beste ist:
Gute Laune.

Beginne den Tag, indem du dein Lieblings-Lied hörst, pack dir massig Gute-Laune-Lieder auf den Musikplayer, nimm ein spannendes Buch oder Kreuzworträtsel bzw. Rätselhefte mit und ein Handy, damit du jemanden anrufen kannst, falls du doch das Gefühl hast, dass es los geht.
Wenn du merkst, dass deine Gedanken sich im Kreis drehen, hilft oft der Trick mit einem Gummiband am Arm, was man schnalzen kann. Der Schmerz unterbricht dann oft die Gedankengänge. Dann musst du dich schnell ablenken. Vielen hilft es auch, mental STOP zu denken oder sich ein Schild vorzustellen.
Am Besten lässt du aber solche Gedanken gar nicht erst aufkommen.
Nimm dir Papier und Stift mit und beschäftige dich.
Zeichne was, wenn du das gut kannst.
Oder wenn nicht, mach dir Listen:
Was kann ich gut?
Was mag ich an mir?
Wofür bin ich dankbar?
Worauf bin ich stolz?
All sowas. Die kannst du dann ausfüllen, während du unterwegs bist.
Glaub mir, das gibt ein gutes Gefühl

Und wenn doch eine PA kommt: Durchhalten.
Keine PA dauert länger als 30 Minuten, länger kann der Körper diesen Zustand nicht aufrecht erhalten.
Das hab ich neulich gemacht, einfach ausgeharrt, und seitdem ist meine Angst vor der PA selber nicht mehr so groß.
Denn ich hab gemerkt, dass mir nichts passiert.

Viel Erfolg!





Hmm du leidest auch darunter?
Mir würde grad wirklich helfen wenn wir darüber schreiben würden! Ich hab hier schon öfters reingeschrieben gehabt, wegen meine Attacken, ich weis nicht ob du es schon mitbekommen hast!

Aber schau mal.. nach 30min---Kann es eigentlich nach 15min wieder losgehen oder nicht ? 0.o´

04.05.2009 21:43 • #4


Was mir sehr geholfen hat war, die Panikatacke zu verstehen, deswegen schreib ich hier einfach rein.

Panik ist ja im edeffekt nix weiter als eine extreme Form der Angst und Angst ist nix schlechtes für den Körper.

Angst stammt noch aus der Urzeit und war damals Lebenswichtig. Angst sorgt dafür, dass unser Herz schneller schlägt. Dadurch wird mehr Sauerstoff zum gehirn (denkenSitaution einschätzen) und den Gliedmaßen (schneller laufen, mehr kraft in den armen) gelenkt. Zusätzlich wird Adrenalin ausgeschüttet, was eben das Herz schneller schlagen lässt und unsere Sinne schärft.
Das problem ist, dass bei einer Panik attacke die Gefahr nur in unserem Kopf ist und deswegen der Sauerstoff praktisch zuviel da ist.
Dabei kann es zum Zittern kommen, weil der Körper natürlich keine Energie verschwendet, sondern verbraucht.
Dabei ist einfach zu sagen, dass diese Reaktion natürlich ist und der Körper nix tut was ihm selber schaden kann, im gegenteil, dass der Körper sich damit perfekt schützt.

Auch gut war der Satz in dem Buch: Wenn die Leute wüssten wie dick ihr Herzmuskel ist und wie strapazierfähig ihre Adern sind, dann hätte kein einziger mehr die Angst der Herzmuskel könnte reisen oder eine Ader im Hirn platzen
...schon gar nicht, wenn der Körper selbst diesen Zustand erzeugt.

Beim Autofahren hat mir immer geholfen gute Musik zu hören oder mir einen info sender wie MDR Info oder DLF zu suchen, wo man die ganze Zeit zugetextet wird....auch Hörbücher sind in dem falle eine geniale Erfindung.

Wenn dich schlimme gedanken beschleichen, dann denk an was positives. An dein Hobby, dass du deinen Parter/Partnerin gleich sehen wirst oder ein schönes Erlebnis wie Urlaub. Mir hilft es auch, wenn ich mir vorstelle wie ich auf einem schönen alten Segelschiff fahre und nur das weite Meer um mich rum habe (ich finde Segeln mit alten schiffen einfach toll) das kann aber auch der Gedanke sein, dass man auf einem berg steht und nur die Berge um sich hat oder sowas.

Hoffe die Tipps helfen dir ein wenig

04.05.2009 22:30 • #5


also kurz bevor ich immer richtig in panik ausgebrochen bin, hab ich immer einen freund angerufen, dem ich wirklich sehr vertraue, ihm hab ich dann genau beschrieben was gerade in mir vor geht, was ich denke, wie mein körper sich anfühlt und was mit meiner atmung geschieht etc, einfach jedes detail, was ich wahrnehmen konnte.. dann habe ich mit ihm darüber reflektiert bis dieser ansturm abgeklungen ist...

mittlerweile gehts mir wieder sehr gut, im winter wars halt nur sehr schlimm.. jeden tag eine panikattacke nach der nächsten...

dass dein freund bei dir ist, ist doch schon mal sehr sehr gut ! ich glaube allein das wird dir sicher sehr helfen:)

lg

05.05.2009 04:55 • #6


Hallo,

Ich leide noch nicht so lange unter den PAs, aber ich hab schon Einiges hier geschrieben.
Wenn du möchtest, kannst du gerne meine Beiträge hier und hier nachlesen:

agoraphobie-panikattacken-f4/eure-erfolge-t20542.html

agoraphobie-panikattacken-f4/andauernd-angst-seit-papas-tod-geht-gar-nichts-mehr-t20214.html

Dort nenne ich auch viele Sachen, die mir persönlich geholfen haben bzw. immer noch helfen. Aber ich denke, da muss einfach jeder selber rausfinden, was ihm gut tut. Denn jedem hilft irgendetwas Anderes, auch, wenn es immer das gleiche Prinzip ist. Machst du denn im Moment eine Therapie?

Liebe Grüße,
Pilongo

05.05.2009 07:32 • #7


Zitat von Pilongo:
Hallo,

Ich leide noch nicht so lange unter den PAs, aber ich hab schon Einiges hier geschrieben.
Wenn du möchtest, kannst du gerne meine Beiträge hier und hier nachlesen:

agoraphobie-panikattacken-f4/eure-erfolge-t20542.html

agoraphobie-panikattacken-f4/andauernd-angst-seit-papas-tod-geht-gar-nichts-mehr-t20214.html

Dort nenne ich auch viele Sachen, die mir persönlich geholfen haben bzw. immer noch helfen. Aber ich denke, da muss einfach jeder selber rausfinden, was ihm gut tut. Denn jedem hilft irgendetwas Anderes, auch, wenn es immer das gleiche Prinzip ist. Machst du denn im Moment eine Therapie?

Ich werd mir diese Link heute Abend anschauen, da mir grad die Zeit läuft und ich langsam zur Arbeit fahren muss. Aber dafür beantworte ich dir deine Frage:

Nein, noch nicht.
Ich muss noch bis Donnerstag die Tabletten nehmen und dann muss ich ne Pause machen. Der Arzt sagte mir ich solle beobachten, verbessert sich nicht, gehe ich hin! Hab schon Adresse und Telefonnummer.

Hattest du eine gemacht?
Liebe Grüße,
Pilongo

05.05.2009 07:35 • #8


Mist, hier kann man die Beiträge scheinbarn icht editieren.
Deshalb nochmal so:
Am meisten hilft mir, denke ich, dass ich seit den PAs mehr versuche, mich abzulenken, und deshalb auch mehr Hobbies hab als je zuvor.
Ich hab mir zum Beispiel eine ganz teure Kamera gekauft, was ich schon seit 3 Jahren immer mal wieder machen wollte, und jetzt hab ich's einfach gemacht. Seitdem bin ich jeden Tag bei gutem Wetter draußen und mache Fotos. Fotografie ist damit zu einem ganz großen Hobby von mir geworden. Wenn es schön ist, gehe ich auch viel Wandern, vornehmlich mit meiner Mama, oder ich gehe Klettern mit einer lieben Schulfreundin von mir. Oder ich gehe im Wald mit den Hunden spazieren, ganz lange, große Runden, wobei ich richtig abschalten kann und immer mal wieder nette Leute treffe und mich schön unterhalten kann. Oder ich fange auch wieder an, mein ganz altes Hobby, Bogenschießen, das ich zwischenzeitlich aufgegeben hab, neu zu entdecken und bin wieder einem Verein beigetreten. Und ich schreibe auch wieder. Lange hatte ich das Gefühl, dass mir dazu die Muse fehlt, und jetzt geht es plötzlich wieder
Egal, was man macht, Hauptsache, man tut irgendwas.
Ich hab auch gemerkt: Je mehr ich tagsüber mache, je mehr ich unterwegs bin, desto besser geht es mir, desto glücklicher bin ich, und desto schneller shclaf ich Nachts ein.
Ich hab oft noch Albträume von meinem Papa oder seinem Tod, aber wenn ich total erschöpft bin, schlaf ich einfach ruhig durch bis zum nächsten Tag.
Klar muss ich noch viele Sachen machen, die nicht so toll sind. Den Hasenstall ausmisten oder Putzen oder Pauken oder Nachhilfe geben.
Aber auch dann hör ich mir gute Musik an oder mach mir anderweitig gute Laune, und ich versuche, trotzdem jeden Tag was zu machen, was mir gefällt.
Und wenn ich mal partout nicht gut gelaunt sein kann, schau ich mir bei youtube witzige Videos an und kringel mich vor Lachen
Das tut auch mal echt gut.
Das Schlimme an den PAs ist, glaube ich, dass sich Viele dann einigeln und quasi drauf warten. Und dann verliert man viel an Lebensqualität.
Aber man muss Anders reagieren, man muss sich umso mehr ablenken und umso fröhlicher sein, dann geht es einem gut.
Ich hatte zum Beispiel, bis auf die eine ganz schlimme PA,. die ich ausgehalten habe, seit 3 Wochen keine einzige mehr.
Manchmal kommt mir etwas Angst hoch, aber damit kann ich gut leben.
Die ignoriere ich oder ich denke an was Schönes, dann geht sie auch wieder weg

Alles Liebe,
Pilongo

05.05.2009 07:42 • x 1 #9


Es freut mich das du dich gut damit beschäftigen kannst. =)
Okay, dann versuche ich es auch; Indem ich mehr Bücher kaufe, ich liebe ja zu lesen. Oder hmmm naja mal schauen was noch so gibt. In einem Verein oder sowas, bin ich nicht.

Aber mal schauen ob es klappt! Du hast schon recht; Viele warten irgendwie unbewusst darauf.....wie ich.

Aber mal schauen ob ich es am Freitag ändern kann wenn ich zu meinem Freund fahre und dort über WE bin.

Danke vielen dank für deine Tipps.

Wenn noch was gibt, weiter schreiben =)

05.05.2009 15:25 • #10



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