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scrooge


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...und ein Placebo hat z.B.bei Schmerztabletten einen 60%igen Erfolg.
So what?

Naja, und ich habe noch von keiner Bachblütenflaschenphobie gehört. DER Vergleich hinkt ja wohl.

Ich freue mich für jeden, dem mit schulmedizinischen Verfahren geholfen werden kann und wer auf die "Alternativen" zurückgreift und Heilung erfährt, muß doch kein schlechtes Gewissen haben? Es gibt genau so viele Patienten, bei denen die Schulmedizin nicht hilft. Was dann?

Grüßle,

Scrooge

16.04.2008 16:23 • #61


Mama Bebieh


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Ich habe meiner Tochter gestern Abend einen tropfen gegeben,und sie wurde nach ein paar Minuten sichtlich beruhigter.
Heute morgen haben wir einen neuer versuch gestartet,was die Schule anging.
Ich habe ihr vorher 2 tropfen gegeben,sie wurde ruhiger,aber die Panik war noch immer da,und ich musste sie wieder mit nach Hause nehmen.
Ich war erst sehr entäuscht,aber ok,man muss ja alles mal ausprobieren,und dann kam ein kleines Wunder.
meine Tochter war mittags noch sehr unsicher,aber sie hat sich in die Schule fahren lassen,und 3 Std. durch gehalten.
Ich bin so stolz auf sie.
Ich glaube schon das die tropfen beruhigend wirken,das hat meine Tochter mir ja auch bestätigt.
Wichtig ist egal bei welchen Holfsmittel,das es nur eine brücke sein soll.
Liebe grüße

16.04.2008 16:35 • #62


Christina

Christina


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Zitat von scrooge:
...und ein Placebo hat z.B.bei Schmerztabletten einen 60%igen Erfolg.
So what?

Naja, und ich habe noch von keiner Bachblütenflaschenphobie gehört. DER Vergleich hinkt ja wohl.

Ich freue mich für jeden, dem mit schulmedizinischen Verfahren geholfen werden kann und wer auf die "Alternativen" zurückgreift und Heilung erfährt, muß doch kein schlechtes Gewissen haben? Es gibt genau so viele Patienten, bei denen die Schulmedizin nicht hilft. Was dann?
Es ist überhaupts nichts gegen Placebo- oder Versuchsleitererwartungseffekte einzuwenden. Dabei handelt es sich ja außerdem nicht nur um Einbildung, sondern vermutlich um eine Aktivierung von Selbstheilungskräften - deren Untersuchung noch sehr in den Kinderschuhen steckt. Insofern eine sehr interessante Sache. Ich persönlich halte nur eben nichts davon, wenn mir mit blumigen und wissenschaftlich nicht haltbaren Erklärungen ein - gemessen an Inhaltsstoffen und Herstellung - maßlos überteuertes Produkt verkauft werden soll. Dabei freue ich mich für jeden, dem mit alternativen Methoden via Placeboeffekt geholfen wurde, sie haben schließlich keinerlei Nebenwirkungen. Aber hüten wir uns doch davor, alternative Methoden für die ultima ratio nach Versagen der sog. Schulmedizin zu halten.

Liebe Grüße
Christina

16.04.2008 16:46 • #63


scrooge


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Christina, was ist denn für Dich die ultima ratio nach Versagen der Schulmedizin?

Gruß

Scrooge

16.04.2008 16:50 • #64


Franka


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Hallo Mama Bebieh,
das freut mich sehr für dich/ euch, dass ihr einen kleinen Erfolg hattet.
Ihr dürft nur nicht zuviel auf einmal erwarten.
Freut euch über die 3 Schulstunden, und dass ihr das schon geschafft habt.
Mir persönlich helfen die Bachblüten auch im Notfall, aber ich glaube es ist das gleiche wie mit Globuli. Wissenschaftlich ist es nicht nachweisbar, aber es hilft erstaunlich oft und gut( bei mir zumindest).

Alles Gute weiterhin, Franka

16.04.2008 17:16 • #65


Dr. Rolf Merkle

Dr. Rolf Merkle


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Hallo Leute

dieser Thread ist nicht für die Diskussion anderer Themen. Dies soll nur ein Thread sein, in dem Hilfen für den Notfall angeboten werden.

Grüße Robbie

16.04.2008 17:58 • #66


Christina

Christina


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Zitat von scrooge:
Christina, was ist denn für Dich die ultima ratio nach Versagen der Schulmedizin?
Es gibt keine ultima ratio. Es nervt mich einfach ein wenig, wenn im Zusammenhang mit der empirisch nachweisbaren Wirkungslosigkeit alternativer Mittel reflexartig erwähnt wird, dass die Schulmedizin ja auch nicht jedem helfe. Das stimmt natürlich. Dennoch muss für alle zugelassenen Medikamente nachgewiesen werden, dass sie signifikant besser als Placebo wirken. Dass sie also "genauso vielen" nicht helfen, stimmt nicht. Selbstverständlich hat man ein Problem, wenn man zu denen gehört, bei denen tatsächlich kein Medikament greift. Aber letzten Endes sind das nur wenige, denn die medikamentösen Möglichkeiten und die Möglichkeiten der Kombination sind vielfältig. Für die wenigen kann dann aber tatsächlich gelten, dass es keine Hilfe gibt. Die Welt ist nicht gerecht, und viele Krankheiten sind nicht zu 100 % behandelbar oder heilbar - wobei ich das nicht so lapidar meine, wie es erscheinen mag.

Aber: Das ist ein Problem, das bei Angststörungen nicht sehr relevant ist bzw. nicht sehr relevant sein dürfte. Die Behandlung erster Wahl bei Angststörungen ist kognitive Verhaltenstherapie, ggf. unterstützt durch Medikamente. Wenn das nicht funktioniert, ist es am wahrscheinlichsten, dass in der Behandlung Fehler gemacht wurden, man etwas übersehen hat oder die Compliance zu wünschen übrig ließ. Und ja, das kann auch Therapieschäden hinterlassen. Aber ein komplettes Nicht-Ansprechen wie bei einem wirkungslosen Medikament, das gibt es hier m.E. nicht.

Liebe Grüße
Christina

16.04.2008 18:05 • #67


Christina

Christina


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Zitat von robbie:
Hallo Leute

dieser Thread ist nicht für die Diskussion anderer Themen. Dies soll nur ein Thread sein, in dem Hilfen für den Notfall angeboten werden.

Grüße Robbie
Sorry, werde mich jetzt raushalten.

Liebe Grüße
Christina

16.04.2008 18:05 • #68


scrooge


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Verzeihung!
Bin jetzt auch still.
Scrooge

16.04.2008 20:29 • #69


norium


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Hi Zusammen,

ich finde diese Sammlung an Helferleins wirklich sehr interessant, doch eines würde mich noch viel mehr interessieren:
Welche von den Helferleins benutz Ihr in Aktusituationen wirklich?
Ich nehm z.B. immer Rescue-Tropfen mit, aber wenn dann eine PA kommt, nehm ich die komischerweise nicht ein. Es ist nur ein gutes Gefühl, sie dabei zu haben.
Geht es da manchen ähnlich?

lg,
C

20.04.2008 10:04 • #70


schicksal


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ich hab keinen notfallkoffer..sondern meine notfallflasche
gehe nie ohne meine trinkflasche aus dem haus..hab oft das gefühl, ich kipp gleich um..und wenn ich dann einen schluck trinken kann gehts mir gleich besser.

und ja: ich brauch die flasche eher selten. wenn ich sie dabei habe, fühle ich mich einfach "sicher"!
wie du schreibst mit deinen tropfen. es gibt einfach eine sicherheit.

24.04.2008 04:53 • #71


Sabine67


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hallo ,..kann doch hier eigentlich hier nur unterstützen, aber nicht den Arzt ersetzen,oder?

25.04.2008 16:23 • #72


Sabine67


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Ich hab immer Wasser oder Fruchtsaftschorle bei mir!

25.04.2008 16:30 • #73


Sabine67


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Habe immer alles bei mir- von Tabletten bis Tropfen- Handy, Saft, Traubenzucker, usw. musste aber noch nie! Gebrauch von machen!Nehme trotzdem alles mit- könnt ja sein, das man irgendetwas braucht-

25.04.2008 16:51 • #74


Sabine67


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Völlig vergessen, die Tropfen habe ich auch, helfen mir nur leider nicht

25.04.2008 16:53 • #75


Nadika


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Tropfen haben bei mir nicht mal Placeboeffekt. Trinken muss ich immer dabeihaben, allerdings bevorzuge ich kalten Kamillentee ohne Zucker. Seltsamerweise wirkt bei mir nix anderes zu beruhigend.
Mein wirksamster Trick und mein wichtigstes Utensil im Notfallköfferchen ist ein kleiner Terminplaner, so ein dickes, unübersichtliches Ding.
Da trage ich jeden Tag (im Voraus) die positiven Ereignisse der nächsten Tage ein. Also sowas wie "Opa Ottos Geburtstag" - aber nur solche, auf die ich mich freue.
Sollte ich unterwegs Probleme bekommen, nehme ich möglichst ruhig mein Helferlein aus der Handtasche, suche den aktuellen Tag, was ziemlich lange dauert (deshalb hab ich mir so eine unübersichtliche Kladdde rausgesucht) und wenn ich die Seite gefunden habe, "bete" ich meine Sprüchlein im Geist wie ein Mantra "Heute hat Opa Otto Geburtstag. Klar, Du wirst natürlich ausgerechnet an seinem Geburtstag sterben. Das ist äußerst unwahrscheinlich."
Das klingt lächerlich, aber mir hilft es echt, mir klar zu machen, warum ich "grade heute" nicht sterben werde.
Mein Notfalltrick sind Fahrscheine und Tankzettel. Meine Handtasche sieht aus wie ein Papierkorb und ich würde jeden umbringen, der sie beräumt.
Es beruhigt mich innerhalb kürzester Zeit, wenn ich Tankzettel und Fahrscheine, Rechnungen etc. aus meiner Geldbörse und meiner Handtasche sortiere und wegwerfe.
Auf längere Fahrten zu Freunden und Verwandten nehme ich immer eine kleine Topfpflanze als Geschenk mit. Die guten Leute werden zwar vermutlich die Köpfe schütteln, aber auf längeren Reisen hilft es mir, dem Pflänzchen mal Wasser geben zu müssen, oder die Blättchen abzuwischen und sowas.
Auf meiner Fensterbank stehen ungefähr 10 geeignete bewurzelte Stecklinge.
Ich weiß, dass das putzig klingt, aber mir hilft es seit 8 Jahren hervorragend.
Denke ich an die erste Zeit, als mich Leute fragten, ob sie einen Arzt rufen sollen, weil ich zitternd an einem Zaunpfahl stand, lebe ich heute schon wieder recht normal.
Ich bin erst in Therapie gegangen, als ich selbst schon vereinzelte Strategien entwickelt hatte, weil mir klar war, dass ich mir die Probleme nur einbilde und nicht ausgelacht werden wollte.
Meine therapeutin hat über meine Kriegserklärung an die Angst gelacht und gemeint, was helfe, sei erlaubt. So ist es eben bei meinen spinnerten Techniken geblieben.

Nadi

28.04.2008 08:25 • #76


Tinsche


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Hallo zusammen,

ich bin das erste Mal in so einem Forum.
Aber schon nach ein paar Kommentaren bin ich total erleichtert, dass es augenscheinlich auch andere Personen gibt, die mit der Angst zu kämpfen haben.
Ich hatte sowas jetzt zweimal - das erste Mal viel schlimmer als das zweite Mal.
Ich habe mich gefühlt wie gelähmt und war kaum in der Lage aufzustehen.
Seit diesem beiden Erlebnissen habe ich die Angst vor der Angst.
Manchmal gelingt es mir wunderbar damit unzugehen, vor allem tagsüber. Weiß auch nicht warum.

Mir hat es geholfen mit ganz vielen Leuten darüber zu sprechen, auch wenn ich meist nicht wusste was ich eigentlich sagen soll oder wie ich es erklären soll. Aber ich finde das nimmt einen unglaublichen Druck.
Ansonsten kann ich nur noch den Tipp geben, dass man es umso mehr genießen sollte, wenn es einem gut geht. Dadurch wird einiges viel
intensiver und man bekommt wieder den Spaß und auch ein bißchen die Leichtigkeit zurück.
Aspen Bachblütentropfen sind auch nicht so verkehrt...

LG

06.05.2008 20:57 • #77


schnuff


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Das sind schöne Tips, vielen Dank!

20.05.2008 17:14 • #78


broxi


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bin neu hier und hab direkt mal ein anliegen!!
habe im internet was von der linde methode gelesen,weis jemand ob die hilft??bevor ich 139 euro hinlege währe das hilfreich!
leide seit ca 20 jahren an panikattacken,seit 7jahren ganz extrem,werde wohl deswegen meinen job verlieren!
habe keine kraft mehr,weiss nicht wie es weitergehen soll!
bin eigentlich ein sehr positiver mensch,aber gegen diese n nicht steuerbare krankheit bin ich machtlos!
sie kommt obwohl es mir sehr gut geht,aus dem nichts.
letztens bin ich auf der arbeit zusammengebrochen,war sogar im kh,mal wieder!rettungswagen etc.
heute sollte ich wieder zur arbeit,ich war 5 min da,sofort weiche knie,extremer schwindel,nicht machbar dort zu bleiben.
bin direkt heim,ich weiss nicht mehr weiter!!
ärtze sind alle doof,ich fühle mich vom gesundheitssystem im stich gelassen. ich koste die krankenkasse unendlich viel.
komm aus dem loch wohl nie wieder raus,war 10 monate fast ohne probleme,kaum hatte ich aber gar kein stress mehr bin ich umgekippt.
Lg thomas

23.05.2008 13:53 • #79


schnuff


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Hi broxi,
diese Attacken kommen zwar fast wie aus dem nichts, aber meist steckt sehr viel dahinter. Vorallem, wenn man es wie du, schon so lange hat. Wie sehr hast du dich mit dem Thema denn schon auseinander gesetzt? Wenn man immer nur verdrängt bringt das garnichts, du musst dich mit der Angst auseinandersetzen. Warum, wieso, weshalb usw.
Sind deine Attacken so schlimm, das du körperlich richtig physisch zusammenbrichst? Wirst du ohnmächtig oder was passiert? Angst äußert sich ja in ganz vielen Formen, Schweißausbruch, Schwindel, Übelkeit, Blasendrang... Aber das jemand richtig zusammengebrochen ist, das ist mir neu. Erzähl mehr über dich... und: Kopf hoch!

23.05.2008 23:23 • #80




Dr. Hans Morschitzky

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