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199

T
Hey Leute, mir ging es heute sch.. Undzwar muss ich manchmal an den Tod denken. Und das macht mir unruhe. Weil ich ganzezeit im Gedanken damit beschäftigt bin. Dann kommen gedanken wie: wie schlimm es wäre wenn alles so schön ist und ich plötzlich tot umfalle oder sowas. Oder was wenn ich jeden Moment sterben würde oder so. Oder so dinge wie Plötzlicher tod oder sowas machen mir angst. Ich bin gesund und es gibt keinen grund sich sorgen zu machen. Aber dann gibt es gedanken wie was wenn du trotzdem plötzlich stirbst? irgendwie komme ich mit diesem Gedanken nicht ganz klar. Habe schon sehr angst und unruhe gehabt heute. Unerträglich solche gedanken. Musste weinen weil es mir zu viel war den ganzen Tag. Kennt ihr auch solche gedanken? wenn ja wie geht ihr damit um? wie kann ich mir die Angst davor nehmen? Danke euch!

LG
Tofa

27.11.2023 00:46 • 01.01.2024 x 3 #1


198 Antworten ↓


Vendetta1981
Zitat von tofa2021:
wenn ja wie geht ihr damit um? wie kann ich mir die Angst davor nehmen?

Mal angenommen du hast jemanden, den du unheimlich lieb hast, würdest du ihn vermissen, wenn er nie geboren worden wäre? Natürlich nicht. Aber weil du denjenigen hast, ist es für dich völlig ausgeschlossen ihn nicht zu vermissen. So ähnlich ist es auch mit dem Tod. Es macht dir zu schaffen, weil du dein Leben liebst und du damit (wahrscheinlich) viele gute Momente verbindest die du nicht missen möchtest. Theoretisch kann es dir egal sein, weil nach deinem Tod (ich bin hier ganz rational) deine Emotionen enden. Aber die Vorstellung nicht mehr zu sein, ist nicht mit deinen Gefühlen vereinbar.

Ich habe mir z.B. öfter die Frage gestellt, wenn es sowas wie eine Seele und Wiedergeburt gibt, wie könnte man das erkennen? Wenn ich jetzt darüber nachdenke, ob ich früher jemand anderes war, wieso kann ich mich daran nicht erinnern? Und wenn ich mir vorstelle, ich würde irgendwann in das nächste Leben mit neuem Körper von vorne anfangen, wie ginge es mit meiner Familie weiter? Ich würde sie nicht erkennen, sie würden mich nicht erkennen. Aber das Sehnsuchtsgefühl ist bei diesen Gedanken da, eben weil ich es aus meiner aktuellen Perspektive betrachte.

Worauf ich hinaus möchte: Solche Gedankenspiele triggern Emotionen. Das ist nicht besorgniserregend, aber menschlich. Auch wenn wir uns für die Krone der Schöpfung halten, sind wir im Endeffekt nur eine von vielen Spezies auf diesem Planeten, die (manchmal) leider Gottes mit der Gabe gesegnet sind uns in Situationen hineindenken zu können, ohne einen tatsächlichen Anlass. Wenn du also von heute auf Morgen tot umkippst, hättest du gar keine Gelegenheit das zu betrauern.

Du bist noch jung. Genieß dein Leben.

27.11.2023 01:33 • x 4 #2


A


Kann nicht aufhören an den Tod zu denken

x 3


C
Meinem Sohn 23 geht. Es genauso

27.11.2023 02:31 • x 1 #3


Kermit
Wenn Du heute tot um kippen würdest, hättest Du solche Gedanken nicht mehr und alle Ängste wären auch weg. Also was soll die Angst ?

27.11.2023 09:43 • x 5 #4


Herzenswaerme
Ich kenne das auch sehr gut. Weil man ja auch nicht weiß, wie es kommt.
Ich habe Angst vor dem Alter an sich, nicht, weil ich etwa der ewigen Jugend hinterherrenne sondern so im Allgemeinen.
Ich habe Angst davor, im Alter nicht mehr zu können und dadurch in die Abhängigkeit von jemandem zu geraten, der es nicht gut mit mir meint ... über meinen Kopf hinweg Dinge entscheidet, die ich so nie gewollt hätte ...
Und weil ich jetzt bereits so dermaßen unglücklich bin, habe ich mir schon oft für mich gewünscht, das alles hier am liebsten zu beenden.
Die Hoffnung stirbt aber zuletzt. Wenn es mal schöne Momente gibt, habe ich Angst vor dem Tod, überwiegend empfinde ich mein Leben alles andere als lebenswert.
Und wenn man dann auch noch weiß, wie viel Zeit man bereit sinnlos verschleudert hat.
Oder so wie jetzt, als ich nach fast 30 Jahren meinen Vater wiedergesehen und dabei festgestellt habe, wie viele Dinge so nicht sind wie mir meine Mutter damals erzählt hat und wie ähnlich wir uns -vom Denken her- sind. Es ist mit das schlimmste, sich jetzt mit der Gewissheit herumtragen, dass man so dermaßen VIEL Lebenszeit verschenkt hat, in der man zumindest einen Vater hätte haben können ...
Er war nie da aber jetzt habe ich Angst vor dem Augenblick, wenn er stirbt, das wiederum macht mich so furchtbar traurig und wütend auf mich selbst, dass ich im nächsten Moment am liebsten ... -
Das ist alles wahnsinnig schwer zu ertragen.

27.11.2023 11:06 • x 2 #5


T
@Kermit meine Angst dreht sich eigentlich darum nicht genau zu wissen was mit mir danach passiert. Und was mit den Menschen passiert die ich Liebe wenn ich sterben würde. Irgendwie stört es mich aber auch seit gestern daran denken zu müssen. Bin vorhin wach geworden und direkt kamen diese Gedanken. Hab sofort wieder unruhe bekommen und mir angefangen sorgen zu machen. Jetzt liege ich da will eigentlich schlafen weil ich sehr spät schlafen war, aber bin einfach sehr bedrückt und unruhig wegen diesem Thema. Weiss nicht wie ich mich mit solchen Gedanken anfreunden kann. Ich verbinde den Tod mit was schlimmen. Ich will noch einiges erleben, sehen, tun. Und mit meinen Liebsten sein. Es macht mir angst dass, das alles jeden moment um sein könnte. Wie als würde eine Bombe ticken. Und jeden Moment explodieren könnte. Seit gestern stehe ich unter druck wegen solchen gedanken. Möchte aber auch keine Beruhigungsmittel nehmen. Aber es ist schrecklich. Könnte weinen. Normalerweise habe ich mir nie über solche dinge Kopf gemacht. Ist das normal als Angstpatient? ich habe das gefühl ich werde noch verrückt bzw sehr krank wenn ich nicht aufhören kann über sowas nach zu denken, da ich starke unruhe habe, und mein Magen wie zugeschnürrt ist und ich wirklich kaum was essen kann dann. Fühle mich heute einfach schrecklich. Wollte in eine Klinik aber das dauert noch etwas. Ich möchte nicht an den Tod denken usw. Und es bereitet mir direkt bauchschmerzen wenn mir das einfällt. Ich hatte das mal vor 4 Jahren für 3 Tage dass ich nicht aufhören konnte nach zu denken usw. Irgendwie hat es dann selbst nachgelassen. Aber diesesmal kommt es zwischendurch und ich könnte kotzen. Damals hatte ich versucht es zu akzeptieren. Dass es was normales ist. Aber irgendwie will es diesesmal nicht so klappen. Irgendwie ruiniert dieser Gedanke mein Leben seit gestern. Obwohl ich medikamente nehme usw kommen trotzdem solche gedanken die mir Sorgen machen. Ich verliere langsam echt den verstand…

27.11.2023 11:10 • x 2 #6


Kermit
Zitat von tofa2021:
@Kermit meine Angst dreht sich eigentlich darum nicht genau zu wissen was mit mir danach passiert. Und was mit den Menschen passiert die ich Liebe ...

Sei mir nicht böse,doch manchmal frage ich mich ,ob der eine oder andere den ganzen lieben langen Tag nichts anderes zu tun hat, als sich einen Kopf für nix zu machen . Da wäre eine stationäre Therapie Klasse ,weil man da den ganzen Tag mit anderen Dingen abgelenkt ist und gar keine Zeit hat dafür.

Wie wäre es denn mal mit Ablenkung. Fallschirm springen,Achterbahn fahren, oder Bungee Jumping ?

Bin mir sicher die Gedanken wären Ratz Fatz weg, in diesen Momenten

Zockt doch mal was am Pc Hogwarts z.b das fesselt ist interessant und man ist ins Spiel vertieft. Wieviele von den Leuten die solche Gedanken haben arbeiten eigentlich ?

Wäre mal interessiert zu erfahren. Irgendwo muss die Zeit ja her kommen um solchen sinnlosen Gedankenspielen überhaupt nach hängen zu können.

Gibt's da keine anderen Hobbys ?

27.11.2023 11:31 • x 1 #7


T
@Kermit wie geht das, dass man so locker mit allem umgehen kann . Ich mache mir so extrem sorgen seit gestern. Als wäre mir klar wie schlimm alles ist. Wie schlimm es ist zu sterben und damit die Menschen die mich lieben so sehr zu verletzen. Meine Mutter,meine Geschwister, der Mann der mich Liebt, meine engsten Freunde. Es ist so schlimm diese Welt. Ich kann irgendwie nichtmehr ich wünschte ich wäre nie geboren. Ich wünschte das wäre alles nur ein Alptraum. Denn so fühlt es sich für mich an. Wie ein Alptraum von dem ich noch nicht wach geworden bin.

27.11.2023 11:34 • x 1 #8


D
Zitat von tofa2021:
meine Angst dreht sich eigentlich darum nicht genau zu wissen was mit mir danach passiert.

Diese Angst haben viele Menschen. Rational betrachtet, endet mit der Bewusstlosigkeit das komplette Empfinden und wenn man mal eine Vollnarkose hatte und sich tatsächlich an nichts innerhalb Dieser erinnern kann, dann könnte das im Tod auch so sein.

Könnte es, aber dann steht da noch die Glaubensfrage im Raum. Ich glaube das es so sein wird. Andere glauben an ein Leben nach dem Tod. Andere Glauben an ein Paradies und eine Hölle. Nehme ich mal an, es gäbe ein Leben nach dem Tod und betrachte mein derzeitiges Leben, so gibt es kein Indiz dafür, mein wievieltes Leben ich gerade lebe. Dementsprechend kann ich es mit einer Angst vor dem Tod, der unausweichlich kommen wird, verschwenden oder diese Tatsache zum Anlass nehmen, daran zu arbeiten, zumindest davor keine gesteigerte Angst zu haben. Denn das Ungewisse ist nunmal nicht vorhersehbar.

Zitat von tofa2021:
Und was mit den Menschen passiert die ich Liebe wenn ich sterben würde

Da ich nach meinem Tod keinerlei Einfluss darauf nehmen kann, zumindest nach meiner Überzeugung, was mit anderen passiert, kann ich nur zu Lebzeiten versuchen, deren Weiterleben bestenfalls in irgendeiner Weise abzusichern, mehr aber auch nicht. Viel wichtiger finde ich es aber, das aktuelle Zusammenleben gut zu gestalten und ob da eine Angst vor dem eigenen Tod in einer guten Art und Weise zuträglich sein kann, muss ich erkennen. Erkenne ich, das diese Angst irrational ist, kann ich entscheiden, wie ich ihr begegnen will. Idealerweise lasse ich mich nicht ständig von ihr beherrschen.

27.11.2023 11:39 • #9


Herzenswaerme
@tofa2021 Mich hat das schon oft nachts überfallen.
Und für den Moment geholfen hat mir der Gedanke an andere Personen oder, so komisch es klingt, allein die Nachbarn, und dass wir eben in der Hinsicht im gleichen Boot sitzen.
Genau deshalb wird der Tod aber so tabuisiert - eben weil der Gedanke an die eigene Endlichkeit in den meisten Köpfen diese schreckliche Angst auslöst.
Und normalerweise hat unser Gehirn für so etwas einen eingebauten Schutzmechanismus.

27.11.2023 11:42 • x 1 #10


T
@Kermit ich hatte gestern von Morgens bis abends was zu tun. Aber die panik kam trotzdem die ganzezeit. Da ich im hinterkopf einfach damit beschäftigt bin. Es fällt mir schwer manchmal sich ablenken zu können. Vorallem Morgens/Mittags. Am abend ist es besser da schlafe ich auch ein. und kann aufh was essen. Aber Tagsüber ist es leider schlimm… das mit den gedanken an den Tod usw ist erst seit gestern so. Und ich habe angst dass ich damit nicht aufhören kann oder so. Schreckliche vorstellungen sind in meinem Kopf. Wenn ich was schönes denken will kommt direkt: Du könntest ja sterben, wozu träumst du? irgendwie wünsche ich mir tot zu sein, damir ich endlich alles hinter mir habe, aber dann habe ich angst davor weil ich noch mit den Mensxhen sein möchte die ich über alles Liebe.

27.11.2023 11:45 • x 1 #11


T
@herzenswaerm ich bin streng religiös und glaube an einen Himmel und eine Hölle. Es kommen dann auch solche fragen wie: Bin ich denn überhaupt bereit dafür? usw. Mir ist alles irgendwie zu viel. Ich möchte weinen… warum nehme ich das auf einmal so ernst? ich kenne diese ganzen Gedanken doch. Aber ich habe sie nie so extrem ernst genommen oder so als gefahr betrachtet. Jetzt beschäftigt sich mein kopf aber damit so intensiv. Und realisiert wie schlimm es ist.

27.11.2023 11:52 • #12


Kermit
Wenn man davon ausgeht das es Leute gibt die unter Hypnose von ihrem vorherigen Leben erzählt haben sich aber an den Zwischenraum zu diesem jetzigen Leben nicht erinnern können, so kann man davon ausgehen das man stirbt,es wird schwarz und wenn man wieder da ist liegt man zwischen den Beinen einer neuen Mama und denkt sich das man zu reichen Leuten kommt weil man einen Pelzkragen um den Hals hat

Also ist es so, das die Erinnerungen gelöscht werden und man so unvoreingenommen wieder ohne Erfahrungswerte vom vorigen Leben wieder neu anfangen kann.

In jedem neuen Leben müssen wir lernen mit Problemen umzugehen. Das schafft man mehr oder weniger gut. Irgendwann, wenn man weise genug ist, wird man wohl in eine neue Welt geschickt als anderes Wesen um zu 2achsen und sich neuen Herausforderungen zu stellen und Irgendwann steht man dann seinem Schöpfer unserem Gott gegenüber und darf ins Paradies.

Also wovor Angst haben ? So. Jetzt habt ihr eine Antwort auf die Frage was passiert danach.

Und jetzt möchte ich kein aber wenn hören.

27.11.2023 11:54 • x 1 #13


D
@tofa2021 wie passt das zusammen, Angst vor dem Tod haben und sich doch auch wünschen tot zu sein um es hinter sich zu haben?

Da würde ich doch eher vermuten, dass es eine Angst vor dem Leben wäre. Wobei auch nicht vor dem Leben selbst, sondern den gestalterischen Möglichkeiten des eigenen. Vielleicht könnte es hilfreich sein, diese Möglichkeiten zu beleuchten. Dabei ist es aber kontraproduktiv, die Tatsache das einen mal der Tod ereilt, als Grund zu haben um nichts mehr zu tun, oder irgendwas anzufangen. Hätte der erste Mensch das so gemacht, gäbe es keine Menschen mehr und es hätte keinerlei Entwicklung oder Fortschritt gegeben. Bezogen auf meine obige Frage, bleibt also eigentlich nur die Ratio zu klären. Ratio lässt sich aber alleine durch einen Glauben nicht ersetzen, auch wenn dieser Trost spenden könnte, oder spirituelle Erklärungen, die aber auch eventuell nicht bewiesen sind, liefert. Sorgt Glauben aber zusätzlich auch noch für Angst, könnte man ja diesen mal hinterfragen. Bestenfalls Rational.

27.11.2023 12:09 • #14


Kermit
Es gibt so viel zwischen Himmel und Erde zu was der menschliche Verstand nicht in der Lage ist es weder zu erfassen, noch zu verstehen. Daher ist Rationalität in manchen Sachen überhaupt nicht hilfreich.

Erinnert mich so an manche Menschen die behaupten,wir sind die einzigsten Lebewesen im Universum und auch an die, die anscheinend beim angeblichen Urknall dabei gewesen sind

Einstein sagte mal... Ich weiss alles und davon gar nichts.

So ist es.Heute rätselt man warum die Relativitätstheorie in der Quantenphysik nicht funktioniert und hat nebenbei im CERN in der Schweiz am Teilchenbeschleuniger festgestellt das man mit dem Ding kurzfristig in andere Dimensionen schauen konnte.Bestimmte Experimente damit wurden darauf hin eingestellt wie ich gelesen habe.

Ganz Rational. Den Artikel kann man auch im Netz suchen.

27.11.2023 12:17 • #15


Herzenswaerme
Sagt Dir der YouTuber Philipp Mickenbecker „The Real Life Guys“
etwas?
Vielleicht wäre er für Dich eine Hilfe.

27.11.2023 12:23 • #16


D
Zitat von Kermit:
Daher ist Rationalität in manchen Sachen überhaupt nicht hilfreich.

Ja, aber in manchen Sachen ist sie absolut hilfreich, wenn man „hilfreich“ als solches betrachtet. Der rationale Gedanke, nicht die Hand ins Feuer zu halten ist hilfreich, wenn man sie nicht verbrennen will. Wenn es einem aber sinnvoll erscheint, sich zu verbrennen, wäre diese „rationale“ Handlung natürlich grundverkehrt. Stattdessen kann man auch glauben, es passiert nichts, wenn man die Hand ins Feuer hält und lässt sich überraschen.

27.11.2023 12:27 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Abendschein
Zitat von Kermit:
Wie wäre es denn mal mit Ablenkung. Fallschirm springen,Achterbahn fahren, oder Bungee Jumping ?

Für jemanden (mich eingeschlossen) sind solche Tipps nicht grade hilfreich. Wer runter Ängsten leidet,
kann auch Angst vor dem Tod haben. Nur bringt diese Angst ihn/mich nicht weiter. Ich habe aufgehört,
Angst vor dem Tod zu haben, nur ab und zu denke ich schon noch dran. Obwohl ich gläubig bin, habe ich die
Angst hin und wieder. Ganz normal für mich, finde ich, aber solche Tipps, wie gesagt, mögen vielleicht
für Dich gut sein, aber ich denke nicht für mich und für den Themenstarter auch nicht.

27.11.2023 12:38 • x 1 #18


K
@tofa2021 bei mit geht das leider seit 1,5 Jahren so.
Immer Angst zu sterben die ganze Zeit ununterbrochen... Es ist das schlimmste Gefühl

27.11.2023 12:57 • #19


AlteraPars
Nein, ich kenne das nicht.

Ich bin mir im allgemeinen recht sicher, dass ich irgendwann sterben werde. Und einigermaßen zuversichtlich, dass das nicht so bald sein wird.

Wissen kann man das nicht. Manchmal wird eine*r vom Bus überfahren. Ein Freund von mir hat seit fünf Jahren Krebs und lebt noch, ein Nachbar im selben Alter ist letztens einfach so auf der Arbeit tot umgefallen.

Unser Leben ist an sich ein recht stabiles Konstrukt, nur manchmal ist es dann auf einmal ganz fragil.

Ich werde keine Sekunde der mit verbleibenden Stunden oder Tage oder Wochen oder Monate oder Jahre mit Ängsten darüber verschwenden.

Außerdem sterben wir alle. Was uns unterscheidet: Nicht jeder wird vorher gelebt haben.

27.11.2023 13:03 • x 2 #20


A


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