Pfeil rechts
11

Heino99

23.05.2021 18:43 • 02.06.2021 x 2 #1


16 Antworten ↓


@Heino99 Am besten einfach das Dr Google fragen lassen u. Ich weiß Das es leichter geschrieben ist wie getan, gehörte selbst der Dr Google Fraktion an u. Hab oft gegoogelt
Dr Google Antwortet nur mit dem was man lesen will.
Einfach zum Arzt deines Vertrauens u. Deine Symptome sagen/ Durchchecken lassen damit lebt man ruhiger wenn der Kopf mit spielt

23.05.2021 19:03 • #2



Aufhören, Symptome zu googeln

x 3


cube_melon
Zitat von Heino99:
Hat jemand von euch es geschafft das komplett abzustellen? Gibt es Tipps, Ideen?

Stoppschild-Methode

23.05.2021 19:05 • #3


Ich google auch viel nach Symptomen, allerdings nie mit Ziel "schlimmste Krankheit", sondern objektiv, wissenschaftlich. Um mir ggf einen Arztbesuch zu ersparen oder mich auf einen Arztbesuch gut vorzubereiten.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass manch einer grundsätzliche "Krebs" mit in die Suchanfrage einfügt (immer müde Krebs, Knubbel am Knie Krebs...), wenn ich "immer müde" eingebe, komme ich auf Vitamin- und Nährstoffmängel.

Ich persönlich finde googlen im Rahmen von Symptome also hilfreich - wenn man es vernünftig macht. Ich bin allerdings auch kein Hypochonder...

23.05.2021 19:08 • x 1 #4


Acipulbiber
Zitat von Pauline333:
Ich google auch viel nach Symptomen, allerdings nie mit Ziel "schlimmste Krankheit", sondern objektiv, wissenschaftlich. Um mir ggf einen ...


Ich machs genauso wie Du und helfe mir damit sehr oft selbst und spare mir den Arztbesuch.

23.05.2021 19:14 • x 1 #5


Icefalki
Definitiv verstehen, dass bei Google wirklich jedes Symtom zum Tode führen kann, oder zu einer ernsthaften Erkrankung. Das ist wirklich so.

Medizinisch geschultes Personal trennt hierbei. Sprich, da man weiss, wie der Körper funktioniert, kann man Symtome sehr gut zuordnen. Und dazu gibt es Untersuchungen, die mit dazu beitragen, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Dr. Google weisst nur auf Möglichkeiten hin, OHNE dich zu kennen, ohne irgendwelche Zusammenhänge und der Laie lebt in Angst und Schrecken. Und jetzt wird es schlimm, man glaubt dem Arzt nix mehr.

Und reagiert psychosomatisch. Sprich, jedes Fürzchen wird überbewertet, man bekommt Angst, und Angst hat viele Symtome. Komischerweise die googelt keiner.

Ich mach das mal für dich:


https://www.google.com/url?sa=t&source=...TppSkkdDJ5

23.05.2021 19:18 • x 3 #6


Heino99
Zitat von Pauline333:
Ich google auch viel nach Symptomen, allerdings nie mit Ziel "schlimmste Krankheit", sondern objektiv, wissenschaftlich. Um mir ggf einen ...

Das Problem hast du ja erkannt, dass ich hypochondrische Probleme im Gegensatz zu dir habe. Es ist schon besser geworden, aber manchmal überkommt es mich. Deswegen bringt mir Symptome googeln leider nur Unheil.

23.05.2021 22:46 • #7


Ok, aber dann kennst du ja die Lösung. Sicherlich nicht einfach, wenn man immer und überall ins Internet kann. Vielleicht kannst du aber auch zusätzlich der Idee etwas abgewinnen, auf eine "gesunde" Art und Weise nach Symptomen bzw. Krankheiten zu googlen.

24.05.2021 14:35 • #8


Heino99
Zitat von Pauline333:
Ok, aber dann kennst du ja die Lösung. Sicherlich nicht einfach, wenn man immer und überall ins Internet kann. Vielleicht kannst du aber auch ...

Mein Problem ist eher, dass ich Krankheiten entdecke und dann die Symptome durchschaue und dann das Gefühl habe, dass ich die Krankheit habe. Beispielsweise habe ich schon seit einiger Zeit mit Verspannungen zu kämpfen und hatte schon letztes Jahr Probleme mit dem Meniskus. Die ganze Woche stand ich viel auf der Arbeit oder auch auf dem E-Roller. Da kamen dann Schmerzen in den Beinen hinzu. Normalerweise hätte ich gedacht, dass ich einfach ganz normale Kniebeschwerden habe, durch Überlastung vom längeren stehen oder falscher Haltung oder was auch immer. Nun wurde ich aber vor 2 Tagen geimpft und weiß natürlich, dass man bei schlechtem Verlauf Thrombose im Bein bekommen könnte. Die Beschwerden hatte ich aber ja schon vor dem Piekser. Ich merke selber, dass es total dumm ist, weiß aber genau, dass ich diese Gedanken bestimmt die nächsten Tage noch nicht abstellen kann. Ist echt ein Teufelskreis. Aber vielleicht kann ich irgendwann die Suchfunktion nutzen, um positives zu erfahren...

24.05.2021 16:04 • #9


Sugar97
Dieses Phänomen kommt mit durchaus bekannt vor.
Neulich habe ich spannende Gelenke und ,,Rückenschmerzen gegooglet, plötzlich kam dort so eine seltene Immunkrankheit raus, total hahnebüchend
Im Zweifel lieber den Hausarzt fragen, damit ist man immer auf der sicheren Seite.

24.05.2021 17:53 • #10


Zitat von Heino99:
Es ist schon besser geworden, aber manchmal überkommt es mich. Deswegen bringt mir Symptome googeln leider nur Unheil.

Ja, das kenne ich leider auch. Es zieht oder drückt irgendwo und man fragt Dr.Google und ist danach in den meisten Fällen Sterbens krank. Bei mir ist es aber noch eine Stufe schlimmer: Wenn jemand etwas über Krankheiten erzählt, sei es im Radio, Fernsehen oder im Bekanntenkreis, dann bekomme ich sofort in diesem Moment die Symptome.
Vor ein paar Tagen habe ich mich körperlich etwas übernommen und hatte Nachmittags Schmerzen, die vom Rücken in den Bauch zogen. Habe mir eine Wärmflasche gemacht und dann wurde es auch schnell besser. Was mache ich Idiot? Ich frage Dr.Google. Tja und dann hatte ich zuerst ein Aneurysma, dann eine Nierenkolik und schließlich Nierenkrebs.

Ich hatte die letzten Wochen eigentlich auch das Gefühl, dass es bei mir besser geworden ist. Ich hatte auch die Sache mit dem googeln unter Kontrolle. Aber leider habe ich jetzt in drei Wochen einen Check-up Termin bei einer Ärztin, den ich eigentlich gar nicht wollte. Und seitdem drehe ich wieder am Rad. Ich bin davon überzeugt, dass sie was finden wird und das mein bisheriges Leben vorbei sein und ein Ärztemarathon beginnen wird. Ich kann fast an nichts anderes mehr denken.

Was das googeln angeht, so gab es bei mir tatsächlich schon Fälle, wo es mir geholfen hat, weil ich gelesen habe, dass die Symptome die ich glaube zu haben, nichts schlimmes sind. Aber in den meisten Fällen klappt das nicht und man bekommt schlimme Diagnosen über google. Einfach nur schlimm. Ich weiss auch nicht wie man da raus kommt. Wahrscheinlich würde nur helfen das Internet abzumelden. Aber das will man ja auch nicht.
Wie gesagt, bei mir war es die letzten Wochen eigentlich ganz gut, aber seitdem ich den Termin bei der Ärztin habe, geht es mir wieder beschissen und ich habe das Gefühl, als wenn ich krank wäre.

25.05.2021 08:24 • x 1 #11


Gordon123
Hallo zusammen,

Dr Google ist der mit Abstand schlechteste Arzt, er kennt nur die schlimmsten Krankheiten und diese sind im Idealfall auch nicht so einfach zu diagnostizieren, bzw auszuschließen...

Hatte nie Probleme mit meiner Gesundheit und habe meinem Arzt vertraut, aber nach einer ausführlichen Sprechstunde bei Dr Google ist alles anders.

Ich verbiete mir nun Symptome zu googeln, allerdings bleiben trotzdem die Gedanken, werden diese zu stark versuche ich mich bewusst abzulenken und/oder mit jemand zu sprechen.

Ich denke der Weg ist noch lang, aber man muss versuchen sich auf das hier und jetzt zu fokussieren, es gibt keine Gewissheit und das ist vermutlich das schwierigste an der ganzen Dr Google Geschichte.

Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft um wieder im hier und jetzt zu leben und das Symptome googeln zu lassen.

Liebe Grüße

Gordon

25.05.2021 20:51 • #12


MiniMami30
Ich google leider auch jedes kleinste Ding. Es ist schwer es sein zu lassen

02.06.2021 19:49 • #13


Gordon123
Stimmt, aber googeln macht alles viel schlimmer und schafft ständig neue symptome und Ängste.
Wenn man da nachgibt wird es definitiv nicht besser.
Will man gesund werden muss man selber auch dazu beitragen, auch wenn es super schwer ist.
Hoffe du schaffst es und es wird besser bei dir

02.06.2021 19:55 • x 1 #14


MiniMami30
Zitat von Gordon123:
Stimmt, aber googeln macht alles viel schlimmer und schafft ständig neue symptome und Ängste. Wenn man da nachgibt wird es definitiv nicht besser. ...

Ich werde mich bemühen

02.06.2021 19:56 • #15


Calima
Zitat von MiniMami30:
Ich google leider auch jedes kleinste Ding. Es ist schwer es sein zu lassen

Hat es dich jemals beruhigt? Oder hat es dich in der Mehrzahl der Fälle erst recht in die Angst getrieben? Es ist NICHT schwer, es zu lassen. Man muss es einfach nicht tun. Niemand zwingt einen dazu.

02.06.2021 19:57 • x 1 #16


MiniMami30
Zitat von Calima:
Hat es dich jemals beruhigt? Oder hat es dich in der Mehrzahl der Fälle erst recht in die Angst getrieben? Es ist NICHT schwer, es zu lassen. Man ...

Es hat mich sehr oft Ängste ausstehen lassen.
Aber zb wegen meiner berührungsempfindlichen haut habe ich über eine spezielle diagnostik gelesen, die ich beim hautarzt ansprechen möchte. Und zwar small fiber neuropathie.
Aber ich werde jetzt die googlerei sein lassen. Macht wirklich nur wahnsinnig

02.06.2021 20:02 • x 1 #17



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Matthias Nagel