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INA 85

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Hallo ihr Lieben ..euch allen erstmal schöne Ostern

Nun meine Frage .. nehme seit ca 2 Monaten Bromazepam habe mich selber von 4,5 mg auf 2 mg runterdosiert worüber ich schon mal seeeehr froh bin ..
meine Psychaterin verschrieb es mir gegen Panikattacken und Angststörung.. sie meinte ich brauche es halt jetzt und sobald wir ein Antidepressiva gefunden haben welches ich vertrage könne ich es absetzten .. erst verschrieb sie mir Sertralin ..dann Venlafaxin .. beide vertrug ich ganz und garnicht . Jetzt nehme ich seit einer Weile Mirtazapin und fahre recht gut damit . Gott sei Dank .
Trotzdem habe ich sooo wahnsinnige Angst was passiert wenn ich Bromazepam absetzte
Habe es schon mal abgesetzt und meine Gliedmaßen schliefen ständig ein und ich fühlte mich so komisch
Hat jemand Erfahrung ? Wird es mir villeicht jetzt leichter fallen weil ich ja jetzt ein passendes Antidepressiva gefunden habe ?!
Mein Hausarzt sagt ein richtiger Entzug kommt erst Wochen nach der letzten Einnahme ? Damit hat er mir natürlich NOCH mehr Angs gemacht
Würde mich sehr über Erfahrungen /Meinungen freuen

20.04.2014 10:36 • 11.09.2019 #1


63 Antworten ↓


Kater Carlo


Vieles , was hier über die ach so teuflischen Benzodiazepine gepostet wird, ist völlig frei von Sachverstand.

2 mg Bromazepam sind eine geringe Dosis, bis zum 6mg täglich sind normal, unter stationären Bedingungen auch noch weiter höher.

Wenn Du die 2 mg absetzt , passiert mit Sicherheit fast nichts. Aber klar, wenn man sich gruselige Entzugssymtome einredet und sich pausenlos beobachtet, dann kommen sie auch.

Was Dein Hausarzt da erzählt hat zeigt mal wieder, wie wenig die Allgemeinmediziner über diese Medikamentengruppe wissen. Bei einem Präperat mit langer Halbwertszeit, welches als nur langsam abgebaut wird, können Entzugssyndrome erst nach einigen Tagen auftreten ( aber nicht Wochen, daß ist Quatsch ). Bromazepam hat aber eine kurze Halbwertszeit. Die Beschwerden kommen da innerhalb von 24 Stunden. Oder gar nicht - so wie bei Dir.

20.04.2014 21:29 • #2


INA 85


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Danke dir

Ja mein Hausarzt meinte das wäre gar nicht gut und ich sollte doch ein paar Tage ins Krankenhaus zum entziehn
Naja das man Muskelkrämpfe kriegen kann usw
Das Panikattacken danch verstärkt auftreten ..
Also meinst du ich fange dann nicht an zu krampfen o das Panikattacken nicht enden ? Ich habe einfach so eine mega Angst davor nehme die Dinger nur noch aus Vorbeugung
Mein Freund muss in 2 Wochen Nachtschicht anfangen und ich gehe mit meiner Tochter zu meiner Schwiegermama schlafen ..nicht das ich dann da das ausflippen anfang das wäre so peinlich
Hast du auch schon mal sowas abgesetzt nach 2 oder 3 Monaten Einnahme ? Und du hast nix gemerkt ?!
Sorry komm mir selber blöd vor wenn ich meine eigenen Zeilen lese nur steck ich im Moment total drin in dieser Angst

21.04.2014 09:21 • #3


INA 85


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Als ich runterdosiert hatte hatte ich ein zwei Tage schlimme Kopfschmerzen wie Zahnschmerzen nur im Gehirn sowas hat ich noch nie lag dann mit Kühlpack da ..mein Freund meinte Migräne Wetter schwingt um ,er hat das dann auch immer naja das hat mir schon sehr geholfen und es ist auch von alleine wieder weg gegangen ..
Oder das Symptome wie vorher wieder auftreten da ich das abends nehme denke ich natürlich das ich wieder dann total aufgeregt die ganze Nacht mit Angst durch meine Wohnung laufe

21.04.2014 09:27 • #4


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von INA 85:
Als ich runterdosiert hatte hatte ich ein zwei Tage schlimme Kopfschmerzen wie Zahnschmerzen nur im Gehirn sowas hat ich noch nie lag dann mit Kühlpack da


Um wieviel hast du denn da auf einmal runterdosiert?
Wenn du ganz langsam runterdosierst, praktisch zehntelmilligrammweise über mehrere Wochen, merkt dein Körper den Entzug gar nicht.

21.04.2014 09:51 • #5


INA 85


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die erste Woche habe ich 1,5 mg weggelassen und danach die woche 0,75...
Nur mein Hausarzt der meinte das man bei täglicher Einnahme ein Depot im Körper aufbauen würde und das der Körper immer höher eingestellt wäre als das was man nimmt ?!

21.04.2014 10:03 • #6


INA 85


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Ein viertel ist schon so schwer zu zerteilen ..

21.04.2014 10:04 • #7


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von INA 85:
Nur mein Hausarzt der meinte das man bei täglicher Einnahme ein Depot im Körper aufbauen würde und das der Körper immer höher eingestellt wäre als das was man nimmt


Das stimmt. Deshalb sollte man in ganz kleinen Dosen runtergehen. Ich denke, 1,5 mg war zuviel auf einmal, deswegen hattest du diese Entzugserscheinungen.

Wenn ich mein AD runterdosiere, zertrümmere ich eine Vierteltablette mit dem Messer in winzige Bröckchen.

21.04.2014 10:14 • #8


INA 85


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ow okay ..
würde ich es weglassen und nur diese Gehirnblitze wären da könnt ich mit leben weil mit Kühlpack war es aus zu halten und es ist vorübergegangen irgendwann . Hauptsache die totale Panik bleibt aus
Meine Psychaterin spielt das ja völlig runter sie sagt nein da kann garnichts passieren usw können sie einfach weg lassen . Am Donnerstag beim Vorstellungsgespräch für die Tagesklinik werde ich den Arzt mal befragen was er dazu sagt !
Und Krümel du hast Recht leider beziehe ich einfach alles auf meine Angst ich könnte verrückt werden , warum liest man auch soviel . In der Packungsbeilage steht beim absetzten evtl. Suizidgedanken und ICH ziehe mir den Schuh natürlich gleich an .
Morgen habe ich einen Termin bei meiner Psychaterin und ich weiss jetzt schon was sie sagt : Wir erhöhen jetzt das Mirtazapin und sie versuchen wieder etwas Bromazepam wegzulassen . Ich finde es auf dem Weg zu ihr schon sinnlos es ist als könnte ich in die Zukunft schauen .Ich weiss immer vorher schon was sie sagt und frage mich warum fährst du überhaupt hin ?! Ich könnte auch selbst experimentieren ..
Tja und mein Psychotherapeut ist im Urlaub

21.04.2014 11:06 • #9


INA 85


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Naja mein AD nehme ich jetzt 2 Wochen hoffe irgendwann wirkts sich wirklich mal auf die Stimmung aus ..

Schlaflose .. welches AD nimmst du denn und wirkt es gut bei dir oder wann hast du eine Besserung bemerkt ?

21.04.2014 11:09 • #10


Schlaflose

Schlaflose


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Ich glaube, meine Erfahrung nützt dir nichts, weil ich keine Ängste habe (d.h. doch, ich habe eine Soziale Phobie und eine ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung, aber keine Panikstörung) und die ADs rein gegen Schlafstörungen nehme. Ich fing vor ca. 15 Jahren an mit Amitriptilyn, ein schlanfstoßendes, sedierendes AD, und es hat praktisch schon bei der ersten Einnahme gewirkt. Nach einigen Jahren ließ die Wirkung immer mehr nach und schließlich habe ich mehrere andere sedierende ADs ausprobiert (Opipramol, Mirtazapin, Trimipramin, Trazodon), die halfen aber nicht. Schließlich bin ich bei Doxepin gelandet, das zum Glück half und zwar wiederum praktisch sofort.

21.04.2014 11:26 • #11


INA 85


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Ich nehme die Medikamente ja auch damit ich schlafen kann ..
Ich wusste garnicht was mit mir los ist auf einmal konnte ich keine Nacht schlafen ich habe wirklich 2 Nächte durchgemacht hatte Angst sogar vor Dunkelheit habe die ganze Nacht meine Wohnung geputzt um mich irgendwie abzulenken und Musik gehört und immer gedacht was ist werd ich jetzt bekloppt was wenn ich in eine Klinik muss was wird aus meinem Kind ..und so ging das die ganze Zeit ..dann das einreden von meiner Familie Klinik hier Klinik da ..ich dachte einfach nur ich brauche dringend Hilfe naja und wenn ich das eine jetzt weg lasse habe ich natürlich Angst das genau das wieder los geht und dann noch bei meiner Schwiegermutter wenn wir bald da schlafen gehen hoffentlich kommt das nie nie wieder ..
Im Nachhinein waren schon vorher Anzeichen da für einen Zusammenbruch hatte Angst vor Klausuren habe gezittert während der Arbeit..der ganze Druck mit der Ausbildung , als Mutter alles zu geben , Haushalt und dem Freund gut zu sein
aber man denkt sich und sieht das es bei Freundinnen auch so ist und die machen auch einfach weiter naja und da denkt man selber das geht vorbei nur eine Phase leider ist dann alles schlimmer geworden
Ich komme mir auch so bescheuert vor als erwachsene Frau mit meiner fast 10 jährigen Tochter bei Schwiegermama schlafen zu gehn
Vor allem muss sie ja auch früh raus und ich kann sie nicht einfach wecken wenn ich Panik schieb und peinlich ist mir das auch noch alles

21.04.2014 11:36 • #12


Schlaflose

Schlaflose


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Wieviel Mirtazapin nimmst du denn? Ich nahm 45mg und konnte zwar zunächst einigermaßen damit schlafen, aber ich bekam nach einigen Tagen starke Rückenverspannungen und unruhige Beine davon, die mir dann wiederum den Schlaf raubten.

21.04.2014 11:58 • #13


INA 85


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Hey Schlaflose .. angefangen mit 15 dann 30 mg..

21.04.2014 12:00 • #14


INA 85


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Erst verschrieb sie mir sertralin was mich total aufdrehte hatte riesige Pupillen und Durchfall wie Wasser ..
Sollte dann absetzten und sie meinte ich verschreib ihnen jetzt mal ein richtiges AD .. bekam dann Venlafaxin ..und genau das gleiche !
Zwischendurch Zoplicon zum schlafen ..nehme ich aber schon lang nicht mehr
und jetzt Mirtazapin das hat eine etwas beruhigende Wirkung auf mich . Gott sei Dank . Zwischendurch zwar kleine Fressanfälle aber besser als heulend und ohne Appetit sich duch den Tag zu schleppen

21.04.2014 12:10 • #15


Kater Carlo


Ina , mach Dich bitte nicht verrückt ! Frau Schlaflos hat völlig Recht, ein Benzodiazepin muss man immer aussschleichend abdosieren, also langsam und schrittweise absetzen. Aber : 2 mg Bromazepam sind wirklich nicht viel, wenn Du die auf 1 mg reduzierst und dann absetzt ,passiert Dir garantiert nichts.

21.04.2014 13:43 • #16


INA 85


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okay

22.04.2014 09:48 • #17


INA 85


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Kater Carlo also du meinst mir steht kein Krampfanfall oder sowas schlimmes bevor nach 3 monatiger Einnahme ?

22.04.2014 10:48 • #18


hjf


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hallo, ina.-
ich bin 63 jahre alt und nehme in unterschiedlichen intervallen "benzos", wie sie hier so schön genannt werden. seit meinem achtzenten lebensjahr. ich bin nicht unbedingt stolz darauf. ABER sie haben halt immer geholfen und die wenigsten nebenwirkungen. bei unruhe-und angstzuständen hilft mir schon eine viertel lexatonil ( hier bromazepam.) das preiswerte mittel ist eben der wirkstoff bromazepam, aber ich nehme gityl. kann man so gut teilen und ist billig. es gab zeiten, da habe ich das mittel vierzehn tage oder länger nehmen müssen; manchmal aber auch nur , um einen anfall zu kupieren. um deine angst zu reduzieren, nimm doch nur jeden zweiten tag eine. eine woche lang. dann alle drei tage usw. es passiert N I C H T S !: N I C H T IIN DIESER DOSIS ! richtig ist natürlich, was der hausarzt sagt: sie sind ca. drei bis vier wochen in blut und urin nachweisbar. solange dein antidepressivum aber nicht richtig angeschlagen hat, solltest du evt.? warten. aber du kannst den auslaßversuch ruhig versuchen. dann nimm lieber eine, wenn du eine attacke bekommst. du kannst mir getrost galuben ! ICH kenn mich aus. gute Besserung und grüße hjf

22.04.2014 22:40 • #19


INA 85


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Hey hjf
Danke für deine lieben Worte ..
Ich hatte gestern einen Termin bei meiner Psychaterin und bin mit dem Fahrrad hingefahren und zum ersten mal nach für mich langer Zeit eine Panikattacke bekommen . Ich war eigtl. noch verabredet diese kam aber nicht war also eine Std zu früh da und dann wumms . Habe versucht 15 min auszuhalten und dann leider doch eine viertel genommen , hätte ich eh um halb sechs naja war dann halt ne std. früher nach weiteren 15 min war das Schlimmste überstanden , schon komisch so schnell wirkt sie ja nun auch nicht ..
Ich bin generell immer aufgeregt wenn ich zum Therapeuten Psychater oder so muss weil man dort auch über alles redet und so ..
TROTZDEM bin ich gestern noch mit meiner Tochter kurz in den Park das Kaninchengrab besuchen . War dann später noch 15 min alleine weil mein Freund kurz weg musste .
Und morgen habe ich die Vorstellung in der Tagesklinik und mir ist jetzt schon komisch . Bin mega nervös vor dem Weg (der übrigends der gleiche ist ) dem Reingehen dem Gespräch einfach alles
Habe Angst was die da mit mir machen wenn ich Angst habe oder Panik krieg fahren die mich dann gleich in die Klapse

3 Wochen nehme ich jetzt das Mirtazapin .. wann kommt denn bloß mal Besserung
Mein Therapeut sagt man gewöhnt sich irgendwann dran
Ich will mich aber nicht gewöhnen ich will Besserung aber was ist der Weg ? Medikamente ? Verhaltenstherapie ( mein Therapeut sagt schöne Gedanken machen nicht dran denken )
Konfrontation ? Autogenes Training ?
Oder immer wieder über Sachen sprechen die man nicht verarbeitet hat aus der Vergangenheit auch wenns noch so weh tut ?

Ich stell mir das so vor wie eine Wurzel wo man anpacken muss ..die Ursache verarbeiten

23.04.2014 09:15 • #20




Dr. med. Andreas Schöpf

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