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201030.04




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Mein Hausarzt ist nicht so ganz begeistert das ich gegen meine Panikattacken kontinuierlich (tgl. 3 mg seit 1 Woche) Bromazepam nehme. Hat mir daher heute Opipramol 50 mg verschrieben und gemeint ich sollte morgends und Abends eine Tbl. einnehmen und schauen wie ich damit klar komme.

Mein Hausarzt meinte das Bromazepam einfach nur gegen den akut Zustand sind, und die Opipramol einfach damit es gar nicht soweit erst kommt das die Angst so gross wird das es zur Panikattacke wird.

Falls ich aber das Gefühl habe akut zu werden, kann ich dann trotzdem die Bromazepam nehmen oder ist das eher nicht Ratsam?

Danke schonmal im Voraus für Tipps und Antworten!

LG

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  30.04.2010 19:06  
Hi,

die beiden werden sich in der Wirkung gegenseitig verstärken. Das ist im Prinzip kein Problem, nimm im Bedarfsfall nicht gleich 3 mg Bromazepam, sondern erstmal eine Viertel. Wenn du dann mehr brauchst, kannst du nachlegen. Auf jeden Fall ist es gut, dass dir dein Arzt von der kontinuierlichen Bromazepameinnahme abrät. Es ist ein Benzodiazepin und kann innerhalb recht kurzer Zeit (einigen Wochen) abhängig machen. Und es ist wirklich nur ein Notfallmedikament.

Liebe Grüße
Christina





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  30.04.2010 19:30  
Hallo Christina,

okay vielen dank. Werde es dann erst mit 1,5 mg versuchen und nicht gleich mit 3 mg. Habe einmal 6 mg. genommen wo es ganz schlimm war, 1 Tag nach dem ich so akut war - und dann habe ich innerhalb von 10 min. geschlafen. Also meine Erfahrung ist, das die Bromazepam schon sehr sehr stark sind. Kann es deswegen auch verstehen das meine Ärztin nicht so begeistert davon ist und mir Opipramol verschrieben hat.

Vielen Dank für Deine Antwort!

LG



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  25.02.2018 22:14  
Ich nehme auch Opipramol 100mg abends. Allerdings hab ich gerade einen sehr schlechten Abend, was die psychosomatischen Beschwerden betrifft und ich hab derzeit jede Nacht mindestens eine Attacke. Gerade fühlt es sich an, als ob die Nacht wieder der reinste Horror wird. Die Opipramol hab ich vor zwei Stunden genommen. Denke grad über 3mg Bromazepam nach...was meint ihr?



Dr. med. Andreas Schöpf

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