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bb123456

04.09.2019 11:28 • x 1 #61


Lottaluft
Der Wirkstoff darin ist bromazepam soweit ich weiß ist also auch ein benzo zur Beruhigung
Nehme es also bitte nicht zu oft damit kein Risiko einer Abhängigkeit auftreten kann

04.09.2019 11:41 • #62



Hallo INA 85,

Bromazepam / Benzos Erfahrungsberichte?

x 3#3


bb123456
Tavor ist aber in der Wirkung stärker oder ?

11.09.2019 08:31 • #63


NIEaufgeben
Das kann man nicht so pauschal sagen...es kommt immer auf den Körper an...ist gibt Leute bei denen wirkt diazepam am besten also zum Beispiel Valium..bei anderen wirkt tavor am besten also lorazepam...und bei anderen wirkt bromazepam am besten also zum Beispiel lexotanil....

11.09.2019 11:13 • #64


16.12.2019 20:31 • x 1 #65


CaptainFuture
Hallo Imsturm,

Ich habe auch eine Weile bromazepam genommen, ich habe es mit der Einnahme übertrieben zum Schluss war ich bei 12 mg täglich manchmal sogar mehr. Da wurde mir klar dass ich es absetzen muss. Ich hatte auch einen Entzug der über drei Wochen ging er war auszuhalten, aber sehr unangenehm ich denke wenn man noch höher geht würde der Entzug verdammt kritisch so weit darf man es nicht kommen lassen. Ich musste die Dosis glaube ich ungefähr nach vier Wochen dauernde Einnahme von 6 Milligramm erhöhen und sobald einer Erhöhung notwendig ist um noch etwas zu bemerken hast du schon eine Gewöhnung was eine körperliche Sucht nach sich zieht. Ich glaube ich habe es insgesamt 2,5 Monate genommen also du kannst es Medikament nehmen aber länger als zwei Wochen am Stück würde ich dir nicht empfehlen da muss man schon definitiv Pause machen.

Hast du mal Opipramol getestet?

Lg

16.12.2019 21:02 • x 1 #66


Hallo Captain Future (klasse Serie damals)!

Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht! Stark, dass Du den Absprung so so gut geschafft hast. Bei mir war die tägliche Höchstdosis bislang 4,5 mg.
Opipramol habe ich seinerzeit kurz angetestet (im Februar), war aber so aufgeregt damals, dass es gar nicht helfen konnte.

Hast Du Erfahrungen mit Opipramol?

16.12.2019 21:10 • #67


Hallo!
Wie viel Zeit hast du den jeweiligen ADs gegeben?
Liebe Grüße

16.12.2019 21:42 • #68


Hallo Nektarine,

natürlich viel zu wenig. In 2010 wurde mir mal Mirtazapin verschrieben. Ich hatte im Leben noch nie Hoffnungslosigkeit erlebt, nur unter dem Medikament... Da hat sich meine negative Haltung gegen AD's geprägt.
Dieses Jahr war es wieder Mirtazapin, auch Opipramol und ich glaube, es war Promethazin. Bin dann ja im ersten Halbjahr auch sehr gut ohne aus gekommen.

Wenn man dringend Beruhigung braucht, um nicht durchzudrehen, dann ist man nicht so begeistert, wenn einem Medikamente noch aufgeregter machen, bzw. neue körperliche Symptome auftauchen (man ist in dieser Phase ja auch nicht betreut, wenn man nicht in einer Klinik ist). Ich bin da extrem empfindlich und habe Angst, mir zu der Angststörung noch Dinge einzuhandeln, die eine Genesung erschweren, wenn die Angstphase abgeklungen ist.

Gut möglich, dass ich mit dieser Haltung daneben liege, aber ich höre da sehr auf meinen Körper...

Liebe Grüße

16.12.2019 22:17 • #69


CaptainFuture
Zitat von Imsturm:
Hallo Captain Future (klasse Serie damals)!Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht! Stark, dass Du den Absprung so so gut geschafft hast. Bei mir war die tägliche Höchstdosis bislang 4,5 mg. Opipramol habe ich seinerzeit kurz angetestet (im Februar), war aber so aufgeregt damals, dass es gar nicht helfen konnte.Hast Du Erfahrungen mit Opipramol?


Ich habe Opipramol selbst nicht genommen, mir wurde es angeboten aber ich habe verzichtet. Was ich genommen habe war Fluoxetin ist ein Antidepressivum SSRI, hat geholfen aber erst nach langer Einnahme von 40 mg, es war sehr komisch ich nahm die 40 mg über 4 Monate und hatte keine große Wirkung eine Wirkung war zwar vorhanden aber nicht signifikant, da ich ein Soria das Medikament nehmen sollte auch Tabletten wollte ich meine Leber nicht überlasten und setzte es abrupt ab, da geschah was komisches nach dem vierten Tag des absetzen ging es mir so gut dass ich dann wieder 20 Milligramm eingenommen habe um die Wirkung zu konservieren dabei muss man aber wissen, dass Fluoxetin eine Halbwertszeit von vier Tagen hat daher dachte ich und bin mir ziemlich sicher dass es am Medikament lag . Nur war ich unverschämt und setzte es nach einem Monat ab was ein Fehler war.
Fazit ist das ein Antidepressivum eine gewisse Zeit braucht um zu wirken vergess die zwei Wochen komme es sind mindestens vier und bei Angststörungen noch wesentlich länger teilweise 12 Wochen nur so kann ich auch meine Situation erklären.

Ich nahm dann versuchsweise escitalopram wirkte bei mir aber nicht, das mit Fluoxetin konnte ich nicht mehr reproduzieren aber ich habe es dann nur mit 20 m probiert von Anfang an vielleicht lag da das Problem.

Lange Rede kurzer Sinn, Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI brauchen um bei Angst zu wirken eine recht lange Zeit mit zwei Wochen kommst du da niemals hin. Mindestens 8 Wochen geben.

Liebe Grüße

16.12.2019 22:42 • x 1 #70


Erneuten Dank für Deinen Erfahrungsbericht!

Alles extrem schwierig und belastend... 4 bis 12 Wochen und man weiß nicht, ob es wirkt...

Wie geht es Dir denn heute? Was nimmst Du jetzt noch?

Liebe Grüße

16.12.2019 22:49 • #71


CaptainFuture
Momentan schleiche ich dass escitalopram aus, ich werde jetzt auf Trazodon wechseln, weil mir das escitalopram Citalopram ziemlich auf die Libido schlägt ein Zustand den ich nicht dauerhaft tolerieren kann. Sollte das Trazodon nicht wirken werde ich wahrscheinlich auf das Fluoxetin wechseln. Ich muss auch sagen ich mache jetzt eine Psychotherapie ich habe am Mittwoch mein Erstgespräch mit einem Therapeuten wo ich viel Hoffnung drin habe. Hatte schon mal ein Erstgespräch mit einer Therapeutin aber das passte nicht. Wenn du ein Antidepressivum testest oder Opipramol kannst du ja parallel die bromazepam nehmen Punkt an ganz kritischen Tagen Punkt vielleicht solltest du auf ein Benzodiazepin mit einer kürzeren Halbwertszeit wechseln also alprazolam oder lorazepam. Die bleiben nicht so lange im Körper wie bromazepam und die Halbwertszeit ist ja für eine Sucht ja auch nicht zu vernachlässigen. Verstehe mich nicht falsch auch alprazolam lorazepam sind wie bromazepam Benzos und können genauso süchtig machen nur kannst du es mit einer kürzeren Halbwertszeit besser steuern da der Wirkstoff schneller deinen Körper verlässt.

16.12.2019 22:58 • x 1 #72


Habe eher Probleme mit Dauerangst, wäre also eher begeistert über längere Wirkzeit...
Mein Leitsymptom ist eine extreme Angst...

Steht bei Dir eher eine Depression im Vordergrund?

16.12.2019 23:21 • #73


CaptainFuture
Bei mir ist es eine Depression und eine soziale Phobie wobei die soziale Phobie momentan einigermaßen im Griff habe.
Ich hatte früher mehr Ängste Verlustängste, Versagensängste es war eine Kombination aus Ängsten. Das Problem ist dass kann alles wieder kommen sollte mich irgendwas aus der Bahn werfen. Das letzte Mal war es der Tod meiner Mutter. Eine Dauer Angst ist was schlimmes wie zeigt sich deine Angst? Hast du etwas Konkretes oder ist das einfach nur generalisiert?

Es gibt wie gesagt dieses Opipramol und es gibt noch das busbar, Wirkstoff buspiron ist auch ein Medikament gegen Angst was ausschließlich eine Zulassung für Ängste hat kannst mal googeln. Dies könntest du auch versuchen. SSRI die eine Zulassung für soziale Phobie und Ängste haben sind, escitalopram, Sertralin, Paroxetin, das sind jetzt die die mir einfallen. Das bedeutet aber nicht dass andere SSRI keine Wirkung bei Ängsten haben sie haben halt nur nicht die Zulassung bekommen, Indikation.

Also ein Tipp wäre buspiron oder Opipramol die solltest du probieren. Eventuell kannst du die Zeit mit Benzodiazepine überbrücken aber denke daran Pausen musst du da auf jeden Fall einlegen.

16.12.2019 23:31 • x 1 #74


Am heftigsten sind bei mir Sorgen und Ängste, in die ich mich vollkommen hineinsteigere, katastrophisiere. Dann steigt extreme Angst in mir auf, nahe Todesangst. Habe mittlerweile diese Angst generalisiert, so dass immer eine hohe Grundanspannung da ist und natürlich die Frage auftaucht, wie es denn nun weitergeht.

Ich bin mir wegen der AD's absolut nicht sicher. Habe morgen einen Termin bei meinem Psychiater und werde nochmals mit ihm darüber sprechen...

Nehme noch das Broma (2x 1,5 mg am Tag) und werde auf keinen Fall erhöhen. Wobei mich wundert, dass 1,5 manchmal nur wenig Wirkung zeigen und manchmal dann absolut viel?!

17.12.2019 08:41 • #75


Angor
Ich habe früher auch schon Benzos genommen, hatte aber nie so eine gleichbleibende gute Wirkung wie beim Escitalopram.

Was mich regelrecht geschockt hatte war, dass in einer meiner psychischen Gutachten stand, dass ich Medikamentenabhängig wäre, weil ich zu der Zeit Bromazep genommen hatte und das ja angegeben hatte.

17.12.2019 08:46 • x 2 #76


Zitat von Angor:
Ich habe früher auch schon Benzos genommen, hatte aber nie so eine gleichbleibende gute Wirkung wie beim Escitalopram.Was mich regelrecht geschockt hatte war, dass in einer meiner psychischen Gutachten stand, dass ich Medikamentenabhängig wäre, weil ich zu der Zeit Bromazep genommen hatte und das ja angegeben hatte.


Hallo Angor! Lieben Dank für Deine Antwort!

Escitalopram hat Dir also geholfen, Deine Ängste zu beherrschen?

Liebe Grüße

17.12.2019 08:51 • #77


Angor
Zitat von Imsturm:
Hallo Angor! Lieben Dank für Deine Antwort!Escitalopram hat Dir also geholfen, Deine Ängste zu beherrschen?Liebe Grüße

Ja, ich leide ja auch an einer Angsstörung, hatte Panikattacken vom "Feinsten", hatte oft Angst, überhaupt das Haus zu verlassen. Und dann die ständige Anspannung, dass man das Gefühl hatte, jeden Moment kann was passieren. Ich bin schon zusammengezuckt, wenn es an der Haustür geklingelt hatte, oder das Tele ging.
Und in Stresssituationen hatte ich gleich Herzrasen und diese aufsteigende Angst, die man kurz vor einer PA hat. Das war nur noch ein unerträglicher Zustand, besonders weil ich zwischendurch noch Depriphasen hatte, wo ich das Gefühl hatte, in ein Loch zu fallen.

Ich hielt es dann einfach nicht mehr aus, und nach der letzten PA mit einem Blutdruck von 230, wo ich dachte, ich müsste sterben, habe ich den Arzt unter Tränen angefleht, er möchte mir bitte was verschreiben.

Ich habe das AD dann auf Anraten netter User hier im Forum, ich hatte mich deswegen auch hier angemeldet, eingeschlichen, und schon 10mg von den eigentlich verordneten 20 mg haben mir schon geholfen.

17.12.2019 08:58 • x 3 #78


Zitat von Angor:
Ja, ich leide ja auch an einer Angsstörung, hatte Panikattacken vom "Feinsten", hatte oft Angst, überhaupt das Haus zu verlassen. Und dann die ständige Anspannung, dass man das Gefühl hatte, jeden Moment kann was passieren. Ich bin schon zusammengezuckt, wenn es an der Haustür geklingelt hatte, oder das Tele ging. Und in Stresssituationen hatte ich gleich Herzrasen und diese aufsteigende Angst, die man kurz vor einer PA hat. Das war nur noch ein unerträglicher Zustand, besonders weil ich zwischendurch noch Depriphasen hatte, wo ich das Gefühl hatte, in ein Loch zu fallen.Ich hielt es dann einfach nicht mehr aus, und nach der letzten PA mit einem Blutdruck von 230, wo ich dachte, ich müsste sterben, habe ich den Arzt unter Tränen angefleht, er möchte mir bitte was verschreiben.Ich habe das AD dann auf Anraten netter User hier im Forum, ich hatte mich deswegen auch hier angemeldet, eingeschlichen, und schon 10mg von den eigentlich verordneten 20 mg haben mir schon geholfen.


Also, da haben wir sehr ähnliche Symptome. Lediglich mit dem sehr hohen Blutdruck habe ich keine Probleme.
Das freut mich sehr für Dich, dass Dir das Medikament so gut geholfen hat! Wie lange hast Du es nehmen müssen bis Du eine positive Wirkung festgestellt hast? Wie lange und oft hattest Du denn vorher das Bromazepam genommen?

17.12.2019 09:06 • #79


Angor
Ach das mit dem Bromazep ist schon länger her, ich hatte auch eine Zeit lang Amytriptilin und auch mal Diazepam genommen.
Aber diese Benzos beruhigen eher nur, nehmen nicht wirklich die dauerhafte Angst.

Beim Einschleichen vom Escita merkte ich schon nach einer Woche mit 5 mg eine Wirkung, das ist aber wohl eher die Ausnahme, meist dauert es etwas länger, so wie ich im Forum gelesen habe.

17.12.2019 09:11 • x 1 #80




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Dr. med. Andreas Schöpf