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Hallo zusammen

Ich hab einen Freund verloren, weil ich mich zu selten bei ihm gemeldet habe. Dann noch einen zweiten Freund, habe mich auch selten bei ihm gemeldet, und wenn ich anrufe nimmt er das Telefon nie ab. Also besteht für mich gar keine Möglichkeit mehr mit ihm Kontakt aufzunehmen. Habe ihm auch eine Postkarte geschrieben das ich versucht habe ihn anzurufen. Er hat mich aber nie zurückgerufen.

Nun ja könnte man sagen das es in allem mein Fehler war, oder ich bin einfach zu uninteressant bin, um Freunde zu haben.
Ich hab jetzt jedoch eine neue Chance bekommen, jemanden kennen zulernen, durchs Internet. Ich mach mir nicht zu grosse Hoffnungen dabei, aber man soll ja nichts unversucht lassen oder?

Ich bin halt jemand der nicht viel redet, und dies stosst viele ab bzw. was soll man mit so einem den unternehmen wo nie was zu sagen hat.
Ich frage mich manchmal, warum gibt es auf der Welt so viele Leute die alleine leben müssen ? In der Arbeitswelt komme ich gut mit den Kollegen aus, habe jedoch keinen privaten Kontakt zu den Leuten.

Wenn ich alleine bin, merke ich oft die Einsamkeit in der Bauchgegend. Ich hab manchmal das Gefühl fühlt sich fast wie eine Krankheit an. Ich nehme an die Chronische Einsamkeit könnte man auch als Krankheit bezeichnen.

Ich weiss oft nicht was ich alleine unternehmen soll, alleine was zu unternehmen macht einfach keinen Spass. Ich habe aber in letzter Zeit öfters alleine Urlaub gemacht dies hat mir auch Spass gemacht, aber jetzt hab ich im Moment keine Lust was zu unternehmen.

Falls ihr in der Schweiz lebt, und ähnliche Probleme wie ich habt meldet euch bei mir, dann fühlt ihr euch auch nicht mehr so einsam und wenns passt wird vielleicht eine Freundschaft draus.

Liebe Grüsse
powertrain

03.08.2017 13:00 • 27.11.2017 #1


155 Antworten ↓


Regen
Hallo powertrain
Ich lebe zwar nicht in der Schweiz, kann das Prpblem aber sehr gut verstehen. Mir geht es ähnlich wie dir. Ich habe auch Probleme Freunde zu finden. Sehr häufig fällt mir die Decke auf den Kopf und ich fühl mich sehr schlecht. Was deine zwei Freunde betrifft bin ich mir nicht sicher, ob man sahen kann das es nur deine Schuld ist. Von den zweien kam ja scheinbar auch nix zurück.
Ich finde aber toll, das du nicht aufgibst. Weiter so
Lg Regen

03.08.2017 16:09 • #2



Was mache ich falsch? Unfähig für Freundschaften?

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Lina2208
Hallo powertrain,

bin neu hier und über deinen Beitrag gestolpert... und was sagt dein Profil ? Du hast heute Geburtstag !
HAPPY BIRTHDAY UND GANZ VIEL SONNENSCHEIN IN DIE SCHWEIZ

Ach und unfähig für Freundschaften bist du definitiv nicht, dann würdest du nicht darüber reflektieren.
Mit ruhigeren Typen tun sich viele Menschen schwer, dabei sind das meist die besseren Menschen !

Grüße aus dem Norden,
Lina

05.08.2017 22:35 • x 1 #3


Ich denke viele psychisch Belastete leiden auch unter Einsamkeit. Hätten sie dieses Problem gelöst, würden andere stark gemildert oder würden sich ganz auflösen.

06.08.2017 16:17 • x 3 #4


Ich habe genau das selbe Problem, wie du. Ich rede auch kaum mit anderen Personen und wenn doch fällt es mir auch schwer längere Gespräche zu führen. Mir fällt dann nach einer bestimmten Zeit nichts mehr ein was ich noch sagen soll. Oft habe ich es auch dass ich weiß was ich sagen will, mich dann aber nicht traue es zu sagen. Meistens benutzte ich auch immer nur die selben Wörter wie ja, nein, achso usw. anstatt längere Sätze zu reden. Ich bin mir aber sicher, dass du es hinkriegen wirst, es klingt vielleicht unglaubwürdig, aber mir haben Mobbing ähnliche Erfahrungen in der Arbeit geholfen, ich wurde oft blamiert und bin in Situationen geraten wo ich mich geschämt hat, dies hat bei mir glücklicherweise mittlerweile die soziale Phobie etwas verbessert, ich traue mich wieder mehr mich zu öffnen.

Für mich ist es kein Problem, wenn die andere Person wenig redet. Man muss nur schauen, das man zum Beispiel Interessen oder Tätigkeiten findet, dann wird sich das mit den reden auch verbessert. Man bildet sich die Vorstellung nur in seinen eigenen Gedanken, dass man zu wenig redet.

Das heißt, lässt man sich etwas Zeit und hat Verständnis für alles, findet man bestimmt gegenseitige Interessen, dann fällt es leichter über ein Thema zu reden, wofür sich beide interessieren, dann merkt man schnell dass man sich das selbst nur einbildet, dass man wenig redet.

Ich lebe zwar nicht in der Schweiz.

Trotzdem bin ich mir sicher, dass du es hinkriegst.

Alles Gute!

06.08.2017 21:04 • x 1 #5


Teppo
Hallo,
kann den oben genannten Dingen nur zustimmen. Die Sache mit dem Gefühl im Bauch (bei mir verkrampft es sich immer leicht) oder der kleine Freundeskreis.

Und da wir hier ja über Freundschaften reden - grad ein schönes aktuelles Beispiel was mich wieder etwas "fertig" macht.

Ich gehöre auch zu der stillen Sorte (schüchtern, introviertiert, höre lieber zu). Und einen oder mehrere Abende alleine zu verbingen stören mich nicht.

Jetzt ist es bei mir so, dass meine Freunde die in der Nähe wohnen auch meine Arbeitskollegen sind (zumindest die engeren).
Und die genießen es, ab und an Abends zu grillen oder einfach nur ein kleines Feuer zu machen. Und da entsteht dann imemr so eine Art Gruppenzwang. So eben auch grade heute Abend. Da wurde mir gesagt, dass sie grillen wollen. Und jeder weiß, dass das nicht mein Ding ist. Klar ist es schön mal den Abend zu genießen und abzuspannen. Aber ich mache mir nix daraus und habe auch kein Interesse bis nach Mitternacht da rum zu sitzen. Plus die Tatsache, das alle in einer Beziheung sind oder zumindest ein "erfülltes" Leben haben . Ich fühle mich wie das 5 Rad am Wagen (auch bei anderen Aktivitäten wie wandern - was ich aber gerne mitmache).

Meisten gehe ich dann hin und lass es über mich ergehen aber manchmal wie heute, sag ich eben auch ab. Aber statt es zu aktzeptieren, werde ich angerufen und angetextet - halt genervt damit. Und logischerweise fühlt man sich dann unter Druck gesetzt. Zumal man das ja am nächste Tag auf Arbeit auch nochmal zu hören bekommt.
Dadurch stelle ich immer wieder fest, dass (eben auch meine Freunde) gar keine Ahnung haben, wie es in einem aussieht und was Einsamkeit mit einem (vor allem psychisch) anstellt. Werde mich auch hüten mit denen darüber zu reden.

Letztlich merke ich aber dadurch, dass ich anfange mich ihnen gegenüber wieder zu distanzieren. Was eigentlich überhaupt nicht gut ist. Aber man fühlt sich einfach nicht richtig da, irgendwie.

Letztlich würde ich gern mal alles loswerden aber mit wem kann man schon offen darüber reden, der das nicht kennt.
So einen Freund oder eine Freundin fehlt eben.

29.08.2017 22:50 • #6


Zitat von Teppo:
Letztlich würde ich gern mal alles loswerden aber mit wem kann man schon offen darüber reden, der das nicht kennt.So einen Freund oder eine Freundin fehlt eben.


Das ist es was mir auch fehlt. Dabei bin ich sehr Kommunikativ. Mir fehlt nur das Vertrauen, wurde zu oft enttäuscht.
Viele können mit meinen Problemen dann nicht umgehen und distanzieren sich.

30.08.2017 08:07 • #7


ich bin ja eher ein lebhafter Mensch, der auf Leute zugeht, sich gerne über viele Themen unterhält. Aber mir geht es seit 20 Jahren nicht anders. Freundschaften entstehen keine. Das liegt einfach daran, dass die meisten Menschen kein Interesse mehr daran haben, diese zu pflegen. Wenn man sich bekannt machen will, später auch anfreunden, muß die Initiative von beiden ausgehen. Wenn da einer immer nur anruft und nachfragt und was initiiert (schon so oft erlebt) wird das nichts; und macht sowieso keinen Sinn, denn man kann ja niemand zwingen, Interesse und freundschaftliche Gefühle zu entwickeln. Ich habe zudem den Eindruck, das sehr viele Leute gar keine Freunde mehr haben. Die haben Bekannte mit denen sie was unternehmen, die mal zur Party kommen, aber die sind dann "ganz nett" und austauschbar...

30.08.2017 08:34 • x 1 #8


Zitat von Gnomenreigen:
Ich habe zudem den Eindruck, das sehr viele Leute gar keine Freunde mehr haben. Die haben Bekannte mit denen sie was unternehmen, die mal zur Party kommen, aber die sind dann "ganz nett" und austauschbar...


Genau ! da stimme ich Dir voll zu. So fühlt sich das bei mir auch oft an. Viele Bekannte aber keiner ist mal Da als Freund um zuzuhören wenn ich einen brauche. (hier spreche ich jetzt von realen Treffen nicht Chat oder Whats App) Leider habe ich auch festgestellt das ich nicht mit Jedem über alles reden kann. Das macht die Sache auch schwierig.

Ich habe es auch anders kennen lernen dürfen. Das war aber früher mal....

30.08.2017 08:50 • #9


@JohnDuh hast Du denn wenigstens noch paar Bekannte, mit denen Du Dich unterhalten kannst?
ich finde es auch in unserem Alter zusätzlich noch mal schwieriger überhaupt mit neuen Menschen in Kontakt zu kommen, die Lebenswelten sind so festgefahren, oft sind auch gar keine Kapazitäten, sprich Zeit und Lust mehr vorhanden...

30.08.2017 08:53 • #10


Zitat von JohnDuh:

Genau ! da stimme ich Dir voll zu. So fühlt sich das bei mir auch oft an. Viele Bekannte aber keiner ist mal Da als Freund um zuzuhören wenn ich einen brauche. (hier spreche ich jetzt von realen Treffen nicht Chat oder Whats App) Leider habe ich auch festgestellt das ich nicht mit Jedem über alles reden kann. Das macht die Sache auch schwierig.

Ich habe es auch anders kennen lernen dürfen. Das war aber früher mal....

unsere Posts haben sich gerade zeitgleich etwas gekreuzt. Ja das ist eben das Problem mit den Bekannten, man nimmt nur sporadisch für so gemeinsame Aktionen am Leben teil, vertraut sich nicht einander an und spricht mal über sehr private Dinge, die einem Sorge bereiten. Ich habe zudem sehr häufig auch die Erfahrung gemacht, dass Leute so "Facebookartig" jemand suchen, der an ihrem Leben teilnimmt, ihnen mit Rat und Tat und jeder Menge Verständnis zur Seite steht und mit ihnen immer über ihre Probleme redet. Mir ist das früher dann immer recht spät aufgefallen, dass ich in diesen Beziehungen eigentlich als Mensch und Person gar keine Rolle spielte. Heute bin ich da wacher, wenn ich ein längeres Gespräch habe, registriere ich das, ob jemand so viel Interesse an mir hat, dass er auch mal etwas von mir erfahren möchte. Diese Konstellation kommt bei mir so am häufigsten vor. An eine freundschaftliche Beziehung ist da natürlich von vornherein nicht zu denken.

30.08.2017 09:02 • #11


suekre
Zitat von Gnomenreigen:
Das liegt einfach daran, dass die meisten Menschen kein Interesse mehr daran haben, diese zu pflegen.


Das glaube ich nach wie vor nicht. So oberflächlich ist die Menschheit meines Erachtens nach nicht, bzw die Leute sind heute nicht oberflächlicher als vor 50 Jahren. Es kommt meines Erachtens nach einfach darauf an, mit wem man sich umgibt. Manchmal mag man Leute unheimlich gerne, kann aber im Alltag trotzdem ohne sie auskommen. Irgendwas "zündet" da dann einfach nicht so richtig. Weiß nicht, wie ich das besser ausdrücken soll.

Das sind dann eben einfach gute Bekannte. Man freut sich wahnsinnig, wenn man sie sieht, man mag sich, man verbringt auch gerne den Abend zusammen... aber darüber hinaus war's das dann eben. Da hab' ich nicht das Verlangen, mich permanent zu melden und das ist auch ok so.

Selbst bei meinen besten Freunden melde ich mich nicht dauernd. Das kann man sehen wie man will aber ich persönlich bin der Meinung, dass eine gute Freundschaft das aushalten muss. Wenn ich mich dann nach ein paar Tagen (oder auch Wochen) melde, oder sie/er sich, dann ist es so, als hätte man gestern erst zuletzt gesprochen. Man versteht sich einfach trotzdem blind. Mir wäre das auch viel zu anstrengend, dieses jede-Minute-schreiben. Meine Güte.

Mit meiner jetzigen besten Freundin habe ich Zeiten hinter mir, in der wir uns teilweise ein halbes Jahr nicht gesehen und kaum gehört/gesprochen haben. Hat unserer Freundschaft null geschadet.

Zitat von Gnomenreigen:
Wenn man sich bekannt machen will, später auch anfreunden, muß die Initiative von beiden ausgehen.


Das ist allerdings wahr! Wenn's einseitig wird, kann's nicht das Wahre sein.

Ich glaube ja auch immer noch, dass es sowohl bei Beziehungen als auch bei "Nur-Freundschaften" auf die Motive ankommt. Wer auf die Suche geht, weil er/sie soooo einsam ist und einfach nicht mehr allein sein will, muss damit rechnen, wiederholt enttäuscht zu werden. Da wird dann jede neue Bekanntschaft irgendwie gleich durchanalysiert, es werden, ungeachtet dessen ob man zusammenpasst oder nicht, Hoffnungen reingesteckt, weil man im Hinterkopf irgendwie immer Torschlusspanik schiebt. "Muss doch jetzt mal endlich klappen!"

Geht man allerdings raus und guckt sich einfach immer wieder aufmerksam um, mit den eigenen Interessen und Vorlieben immer ganz weit vorne im Kopf, wird man über kurz oder lang passende Leute finden, ohne Krampf. All meine Freundschaften sind so entstanden - spontan ohne Plan, ohne Zwang, ohne "gewolltes kennenlernen", ohne Krampf, ohne "Arbeit"... es hat einfach von Anfang an super gepasst und so blöd es klingt - der Rest ergab sich von selbst.

Ist meine Erfahrung, muss keiner genauso sehen.

30.08.2017 09:03 • #12


@suekre sicher gibt es da sehr unterschiedliche Erfahrungen, ich kann hier nur über das schreiben, was ich selbst in einem Zeitraum von 20-30 Jahren erlebt habe und Vergleiche innerhalb dieses Zeitraumes ziehen. Seit dem fanden schon gravierende soziologische Veränderungen statt, die alle jetzt aufgrund psychologischer Einflußnahme zu thematisieren, zu weit frühren würde. Wie alt bist Du denn, wenn ich so persönlich fragen darf, dass Du weißt, dass es vor 50 Jahren nicht anders war? Ich selbst habe die 60er Jahre nicht miterlebt, dass ich das jetzt im Vergleich zu heute beurteilen kann, mit welchem Lebensgefühl da wie Kontakte, Freundschaften zustande kamen, kenne die Entwicklung nur theoretisch aus dem Blickwinkel der Nachgeborenen.

30.08.2017 09:16 • #13


suekre
Zitat von Gnomenreigen:
Wie alt bist Du denn, wenn ich so persönlich fragen darf, dass Du weißt, dass es vor 50 Jahren nicht anders war?


Fettgedrucktes: Habe ich niemals gesagt. Natürlich weiß ich das nicht. Ich glaube jedoch nicht, dass sich die Gesellschaft in den letzten 30-40 Jahren sooo gravierend geändert hat.

Ist wie mit diesem ewigen Smartphone-Thema: "Früher waren die Leute ja sooo viel kommunikativer!" ... ist das wirklich so? Hat man sich damals in Bus und Bahn immer angeregt miteinander unterhalten? Als ich noch klein war (bin jetzt 33), war das definitiv nicht so. Da hat auch jeder sein Ding gemacht. Walkman gehört oder im Zweifel 'ne Zeitschrift gelesen. Und das ist mittlerweile auch schon rund 25 Jahre her. Es ist also nicht so, dass ich nur die Entwicklung der letzten 5 Jahre im Sinn habe.

30.08.2017 09:39 • #14


nun, meine liebe suekre, Du wenn Du vom GLAUBEN sprichst, ja da kannst Du viel glauben was ist oder mal war oder nicht war...
Du wirst sicher verstehen, dass es keine Basis ist, hier weiter darüber zu diskutieren, was wer glaubt.

"Sie dürfen nicht alles glauben, was Sie denken"

30.08.2017 09:42 • #15


suekre
Oha. Sogar mit meinem eigenen Lieblingszitat gebasht, wow! Du bist ja toll!

Ich zieh' mich zurück. Ich wusste nicht, dass man nicht diskutieren darf, wenn man nicht alles hundertprozentig belegen kann.

30.08.2017 10:18 • #16


Ich würde euch unter den Voraussetzungen keine 1 zu 1 Freundschaften empfehlen. Wenn man nicht viel redet, ist das für's Gegenüber recht anstrengend.

Aber ich könnte mir sehr gut vorstellen das ihr zb in einer organisierten Freizeitgruppe Fuß fassen könnt. Da sind dann immer mehrere und irgendeiner redet immer. Da habt ihr weniger Druck. Und ihr müsst auch nicht immer und überall dabei sein. Man pickt sich das raus, was man gerne unternimmt. Wäre das was für euch?

30.08.2017 10:26 • #17


Zitat von Flocke37:
Ich würde euch unter den Voraussetzungen keine 1 zu 1 Freundschaften empfehlen. Wenn man nicht viel redet, ist das für's Gegenüber recht anstrengend.

Aber ich könnte mir sehr gut vorstellen das ihr zb in einer organisierten Freizeitgruppe Fuß fassen könnt. Da sind dann immer mehrere und irgendeiner redet immer. Da habt ihr weniger Druck. Und ihr müsst auch nicht immer und überall dabei sein. Man pickt sich das raus, was man gerne unternimmt. Wäre das was für euch?

Du hast recht, wenn ich an unser Psycho-Treffen z.b. denke, da war es so. Leute die viel reden und andere weniger. Das ergänzt sich und gleicht sich dann aus.

30.08.2017 10:36 • x 1 #18


Zitat von suekre:
Ist wie mit diesem ewigen Smartphone-Thema: "Früher waren die Leute ja sooo viel kommunikativer!" ... ist das wirklich so? Hat man sich damals in Bus und Bahn immer angeregt miteinander unterhalten?


Hallo suekre,
ich fahre schon länger mit der Bahn, auch in Jüngeren Jahren musste ich Bahn fahren da mein Ausbildungsplatz 55 KM entfernt war.
Tatsächlich waren die Leute Kommunikativer. Heute nur wenn der Zug Verspätung hat und alle sich aufregen
Aber auch ich verändere mich. Daher lasse ich es mal so stehen woran das liegen kann.

Vielleicht bin ich auch überempfindlich geworden, was Freundschaft und Erwartung darin entsprechen.

Zitat:
Geht man allerdings raus und guckt sich einfach immer wieder aufmerksam um, mit den eigenen Interessen und Vorlieben immer ganz weit vorne im Kopf, wird man über kurz oder lang passende Leute finden, ohne Krampf. All meine Freundschaften sind so entstanden - spontan ohne Plan, ohne Zwang, ohne "gewolltes kennenlernen", ohne Krampf, ohne "Arbeit"... es hat einfach von Anfang an super gepasst und so blöd es klingt - der Rest ergab sich von selbst.


In diesem Punkt gebe ich dir recht.

Bin aber ein Bauchmensch daher denke ich nicht so rational

31.08.2017 09:53 • #19


Zitat von Teppo:
Meisten gehe ich dann hin und lass es über mich ergehen aber manchmal wie heute, sag ich eben auch ab. Aber statt es zu aktzeptieren, werde ich angerufen und angetextet - halt genervt damit.


Ich wäre froh, wenn andere Leute so viel Wert darauf legen, dass ich dabei bin. Irgendwann, wenn keiner mehr anruft, dann merkst du, was Einsamkeit ist.
Nichts für Ungut,- ich weiß ja, dass jeder seine individuellen Probleme hat.

03.09.2017 18:18 • #20



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