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Hallo liebe Forenmitglieder,
jetzt bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich auch in einem Einsamkeitsforum Hilfe suchen muss und vielleicht auch etwas "Dampf ablassen" möchte. Ich bin 28 und männlich, lebe in Hamburg und bin fast vollkommen allein. Ja, ich habe liebe Eltern und 1-2 Bekannte aber keine Freunde.

Um es kurz zu machen: Egal was ich versucht habe und egal was ich tue, ich finde einfach keine Freunde und erst recht keine Freundin. Grundsätzlich jeder, ob (damals) an der Uni, (heute) auf der Arbeit oder in meinem Bekanntenkreis, begegnet mir mit absolutem Desinteresse. Ich bin durch ziemlich schwierige Zeiten gegangen, habe Depressionen, Soziophobie und andere Krankheiten überstanden, ich habe viel zu erzählen und viele Hobbies mit denen ich mir die Zeit vertreibe.
Ich spreche drei Sprachen fließend und lerne eine vierte. Ich war in vielen verschiedenen Ländern dieser Welt und "lebe" auch mehrere Kulturen. Ich arbeite als Programmierer und lebe meistens fröhlich in den Tag hinein, erledige meinen Job und meinen Haushalt, bin gut zu meinen Mitmenschen, helfe wo ich kann, mache täglich Sport, koche, spiele Gitarre oder Videogames, suche den Kontakt zu meinen Kollegen und Bekannten, erzähle Witze und Anekdoten und so weiter. Aber manchmal kommt doch immer wieder diese bedrückende Last der Einsamkeit durch und macht mich kaputt.
Denn wenn ich ein Mal aufhöre so zuvorkommend und zugänglich zu sein, wenn ich ein Mal niemanden anspreche, anrufe, anschreibe und wenn ich auch nur ein Mal genau so passiv und desinteressiert bin wie meine Mitmenschen, bleibt einfach alles stumm und ich existiere förmlich nicht. Niemand erkundigt sich nach mir, meinem Wohlergehen und meinen Neuigkeiten. Meine Bekannten feiern ihre Feste, kündigen sie auch an und laden mich nicht ein. Meine Kollegen unternehmen Dinge und fragen mich nicht. Wenn ich sie frage, haben sie keine Zeit oder sind schon verabredet oder wollen gerade heute unbedingt schnell nach Hause. Meine Mitmenschen machen und tun und leben und feiern fröhlich, selbst keine 100m von meiner Wohnung entfernt, aber ich werde einfach nicht gefragt. Ich bekomme das dann nur zufällig mit und dann sind natürlich alle "froh" einen zu sehen. "Was für ein Zufall, DU auch hier?" Ja ich auch hier, ich wohne schließlich um die Ecke.

Wenn ich mir meine Mitmenschen ansehe, so hat jeder sein "Plätzchen" in der Welt. Die meisten, die mir begegnen, sind aus meiner Sicht einfach langweilig. Jedes Wochenende die selben Parties mit den selben Menschen, die selben Partyfotos und Urlaubsfotos bei Facebook. Jede Woche die gleichen Themen und Interessen beim Essen, jeden Tag sitzen die Kollegen schweigend da und kauen ihr Futter. Und egal wie sehr ich versuche interessant zu sein, die Leute "wachzurütteln" und ihre Passivität und Langeweile zu vertreiben, interessante Sachen zu erzählen und Interesse an ihrem Leben zu zeigen, es wird kurz und knackig geantwortet (z.B. ein "Joa") und weiter ignoriert. NULL Interesse, wohin das Auge blickt. Und dann kriege ich am Rande mit, wie gelacht und geschnackt wird, lebendiger als mit mir, und ich stelle fest es geht um Schuhe oder eine Whiskeysorte.

Wenn ich so über die Einsamkeit nachdenke, vergleiche ich mich dann mit meinen gleichaltrigen Zeitgenossen aus dem Bekanntenkreis und denke mir nur: "was mache ich eigentlich falsch?" Die meisten Jungs, die ich so kenne, leben noch mit 29 bei ihren Eltern und "studieren" seit 8 Jahren. Sie haben noch nie gearbeitet und verbringen jedes Wochenende besoffen, haben weder ein Auto noch eine Wohnung noch Geld. Aber alle haben Freunde und vor allen Dingen eine Freundin, die nicht von ihrer Seite weichen möchte.

Ich dachte immer, ich müsste auf mein Aussehen achten, selbständig und intelligent sein, eine eigene Wohnung haben, sportlich und talentiert sein, einen guten Job haben, fröhlich und aufgeschlossen sein, usw. um attraktiv und beliebt zu sein, aber das scheint nicht der Fall zu sein.

Ich bin mit meinem Latein am Ende, wurde auch bei teuren Partnerbörsen genauso ignoriert wie im echten Leben (ja, auch da war ich aktiv und nicht passiv) und inzwischen möchte ich einfach nicht mehr weitermachen.
Vielleicht übersehe ich einfach etwas ganz simples. Vielleicht sagt mir einer von euch: "Naja, du machst eigtl. ganz schön viel falsch". Vielleicht ist es mein Aussehen oder meine Stimme oder sonstwas, was meine Mitmenschen so abstößt.

Es wäre toll, wenn ich hier jemanden treffen könnte, der das selbe durchgemacht hat oder einfach nur gleichaltrige Zeitgenossen zum austauschen. Ich möchte wirklich gerne wissen, was ich falsch mache.

Danke fürs lesen und sorry, falls das alles melodramatisch und weinerlich klingen mag. Ich weiß wirklich einfach nicht mehr weiter.

06.11.2014 15:13 • 08.03.2015 #1


72 Antworten ↓


Hallo Karlske,

erst einmal Herzlich Willkommmen hier im Forum, schön dass du zu uns gefunden hast

Deine Situation ist nicht einfach und völlig frustrierend. Einen Rat kann ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich geben, da es mir in gewisser Weise ähnlich geht. Ich bin aber nicht so offen wie du Falsch machst du (m.M.n) eigentlich gar nichts und dein Charakter/Persönlichkeit hört sich, zumindest von dem was du schreibst, sehr sympathisch an.

Machst du auch außerhalb der Arbeit auch was um neue Leute kennen zu lernen? Vielleicht musst du einfach akzeptieren, dass die Kollegen kein Interesse haben und eben auf anderen Wegen Leute kennen lernen.

06.11.2014 16:16 • x 1 #2



Keine Freunde - was mache ich falsch?

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Danke für den warmen Empfang

Ich mache nicht "viel", da ich nicht gerne allein unterwegs bin (z.B. ins Kino gehen oder so), aber ich schließe mich meinem Bekanntenkreis hin und wieder an und ziehe dann mit (z.B. in eine Bar oder Sylvesterparty bei irgendjemandem usw.). Das geschieht aber nur auf meine Initiative hin, wenn ich nicht frage ob "heute was geht", dann werde ich auch nicht eingeladen.

Diese Partygänge sind aber, seit 10 oder mehr Jahren, jedes mal das Selbe, viel Alk. und man unterhält sich und das wars. Es kommen auch keine neuen Leute dazu.
Die letzte Bar in der ich war, hatte zudem ein Männer zu Frauen Verhältnis von ca 40 zu 5, was schon extrem frustrierend war. Gerade als Ex-Soziophober fällt es mir schwer mit Fremden in Kontakt zu treten aber bei sowas ist es einfach unmöglich jmd. kennenzulernen.

Ich hab außerdem Partnerbörsen besucht (wo mir das Blaue vom Himmel versprochen wurde), aber da bekam ich nur Absagen. Meistens sagten mir die Mädels, dass sie dort von Angeboten überflutet werden und das von eher "reichen" Männern. Ich hätte da keine Chance.

Was soll ich da noch sagen, ich versuche da "normal" zu sein und im Freundeskreis mitzuziehen, aber das ist seit Jahren eine Sackgasse. Die Mädels dort sind so glücklich mit ihren dauerarbeitslosen Kerlen, dass sie nichtmal andere weibliche Freundinnen zu einem Fest mitbringen wollen. Da meine Kollegen genauso desinteressiert sind, bleibt mir dann nur noch die Flucht ins Internet. Werde wohl noch die ominöse Tinder App probieren und wenn da nichts geht, weiß ich nicht mehr weiter.

Hoffe einfach auch hier Leute kennenzulernen, da ich die Probleme von Einsamen, depressiven und soziophoben kenne und verstehe. Ich dachte wirklich, dass nach meiner Genesung alles besser wird aber so sehr ich mich auch bemühe, ich werde partout nicht respektiert. Bisher habe ich die Erfahrung gemacht: Es macht ABSOLUT keinen Sinn an sich zu arbeiten, viel zu lernen und sich körperlich und geistig "zu verbessern". Das interessiert niemanden.

06.11.2014 16:41 • #3


Zitat von Karlske:
Es macht ABSOLUT keinen Sinn an sich zu arbeiten, viel zu lernen und sich körperlich und geistig "zu verbessern". Das interessiert niemanden.

Das würde ich so nicht sehen. Dann ist man einfach im falschen Umkreis. Das kann auch sehr vieles kaputt machen. Eben wie du schon sagst, mit dauerarbeitslosen etc. Das sind einfach zwei völlig unterschiedliche Welten und führt dann eben in die kritisierte Sackgasse.

Natürlich ist es erstmal blöd, Sachen alleine zu machen. Vor allem wenn man im Hinterkopf hat, man macht das nur um Leute kennenzulernen. Da ist der Druck einfach zu groß Und im Kino Leute kennenlernen stelle ich mir schwer vor, man will ja den Film sehen Eher sowas wie Sport, was wöchentlich ist, würde sich anbieten, Leute kennenzulernen.

06.11.2014 16:54 • #4


Haha ja, das mit dem Kino war von mir blöd formuliert. Gemeint hab ich es eher so: Ich gehe ungern allein ins Kino oder Ähnliches xD

Mit den verschiedenen "Kreisen" hast du recht, aber dann fallen mir meine Arbeitskollegen ein. Diese sind definitiv keine dauerarbeitslosen sondern eher auf "meinem Level" und zudem kommen und gehen viele (z.B. durch Praktika). Gerade bei den jüngeren Kollegen gibt es gemeinsame Themen und alles, aber da kommt wieder das alte Desinteresse. Nach der Arbeit mal was zusammen machen? "Nee, ich will lieber nach Hause". Wenn ich beim Essen kein Gespräch beginne, wird auch keins geführt.

Dachte immer, durch viele Interessen und Lebensarten kommt man gerade mit besonders vielen Menschen gut klar aber irgendwie ist bei mir das Gegenteil der Fall. Ich bin den meisten wohl zu wenig von einem, oder so.

Im Großen und Ganzen hast du natürlich recht. Immer weitermachen, weitersuchen, weiterprobieren. Sportvereine habe ich bisher noch nicht besucht (sondern eher Fitness-Studios, wo auch jeder sein eigenes Süppchen gekocht hat), also habe ich eine weitere Alternative zum probieren. Einen besonders hohen Willen habe ich nach jahrelangem "ignoriert werden" und "du bist nicht mein Typ" allerdings nicht mehr.

Danke für die vielen Ratschläge.

06.11.2014 17:13 • #5


Hallöchen,

das gleiche Gefühl wie Du habe ich auch und das nun schon ein paar Jahre länger.
Eine Lösung kann ich nicht anbieten.

Angstthera habe ich auch schon hinter mir. Das Wieso und Warum weiß ich, aber wie ich anders auftreten muss um nicht ständig das Gefühl zu haben mich anderen eigentlich aufzudrängen ... keine Ahnung.

06.11.2014 17:21 • #6


Dubist
Wenn dich alle übersehen möchte ich dir heute sagen, Gott übersieht dich nicht.
Er liebt dich und er übersíeht das Kleine und unbeachtete keineswegs. Es liegt ihm am Herzen.
Du bist nicht alleine auch wenn du das denkst.
Reiche Eltern machen eben auch meistens viele Freunde.
Du hast auch noch Eltern und Familie das ist zumindest etwas.
Sei dankbar für das wenige das du hast, es ist nicht viel.
Aber andere wären dankbar zumindest das zu haben.
Sei dankbar für deine Sprachbegabung. Du hast heute soviel wofür du danken kannst.
Kannst du es erkennen?

07.11.2014 09:06 • x 1 #7


Zitat von Dubist:
Wenn dich alle übersehen möchte ich dir heute sagen, Gott übersieht dich nicht.
Er liebt dich und er übersíeht das Kleine und unbeachtete keineswegs. Es liegt ihm am Herzen.
Du bist nicht alleine auch wenn du das denkst.
Reiche Eltern machen eben auch meistens viele Freunde.
Du hast auch noch Eltern und Familie das ist zumindest etwas.
Sei dankbar für das wenige das du hast, es ist nicht viel.
Aber andere wären dankbar zumindest das zu haben.
Sei dankbar für deine Sprachbegabung. Du hast heute soviel wofür du danken kannst.
Kannst du es erkennen?


Natürlich kann ich es erkennen, ich bin (fast) jeden Tag dankbar dafür, dass ich ein Dach über dem Kopf habe und einen Job und einen gefüllten Magen. Ich gebe mich mit wirklich sehr sehr wenig zufrieden und erkenne alles, was ich bisher erreicht habe, auch an. Vor allem, da ich es aus eigener Kraft geschafft habe.

Was mich zu diesem Thread u.a. bewogen hat, ist, dass viele Menschen um mich herum es deutlich leichter haben und auch leichter hatten und:

1. Daraus "nichts" machen
2. Stets beliebt sind

Wenn ich auf Partnerbörsen und co. eine Frau suche, dann interessiert sie als allererstes, ob ich ihr finanziellen Halt geben kann. Die Frauen in meinem Bekanntenkreis dagegen haben, wie schon oben erwähnt, komischerweise sehr viele "Nichtstuer" zum Freund und sind überglücklich.

Ja, da ist wohl ein riesiger Funke Neid mit drin, klar. Aber ich denke auch, dass es einige verstehen. Es gibt Menschen, denen wird einfach alles im Leben geschenkt und dann gibt es Menschen, die strengen sich an und ackern bis zum umfallen und kommen kaum voran.

Größtenteils konnte ich an den Herausforderungen in meinem Leben wachsen. Ich bin hingefallen und aufgestanden und habe Lehren aus allem gezogen und mich weiterentwickelt. Aber aus dieser Situation sehe ich praktisch keinen Ausweg.


Zitat von schokileinchen:
Hallöchen,

das gleiche Gefühl wie Du habe ich auch und das nun schon ein paar Jahre länger.
Eine Lösung kann ich nicht anbieten.

Angstthera habe ich auch schon hinter mir. Das Wieso und Warum weiß ich, aber wie ich anders auftreten muss um nicht ständig das Gefühl zu haben mich anderen eigentlich aufzudrängen ... keine Ahnung.


"Schön", dass ich damit nicht allein bin
D.h. die Menschen um dich herum sind auch dauer-passiv und desinteressiert?
Dieses Gefühl "sich aufzudrängen" hatte ich oft auch aber eigtl. versuche ich nur etwas lebendiger zu sein, das ist alles. Die meisten mögen das wohl nicht. Hab manchmal das Gefühl die Leute sind in einer Art "Dauerschlaf", wenn sie mich erstmal entgeistert mustern und 20 Sekunden eine Antwort überlegen, wenn ich sie was gefragt habe. Da ist es schon eine Freude, wenn sie dazu mal von ihrem Smartphone heraufschauen

Du sagst, das Wieso und Warum kennst du bereits. Welche Gründe siehst du denn in dem ablehnenden Verhalten deiner Mitmenschen?

07.11.2014 09:36 • #8


Hallo,
Du hast dir die falschen Charakterien ausgesucht. Nachdem was du schreibst sind deine
Vorlieben doch eher Kulturell etc.
Ich finde es gut das du dich nicht verbiegen lässt.
Lebe dein Leben weiter und du findest sicherlich Menschen die deine
Hobby mit dir gerne teilen.

07.11.2014 09:47 • x 1 #9


Lieber Karlske,

ich hab den Eindruck du verurteilst deine Umwelt - was man nach deinem Frust zu urteilen ja auch nachvollziehen kann. Wenn ich mir so deine Aussagen durchlese, kommt dein Eindruck aber sehr negativ rüber. Vielleicht gibt es einfach eine Wahrnehmungsdiskrepanz. Was für dich vielleicht aktiv und lebend ist, ist für andere (vor)laut und aufdringlich Kann ja sein.... Weil insgeheim erwartest du ja, dass dir die Frauen zu fliegen, weil du ja gebildet etc. bist. Aber selbst mit solchen Eigenschaften kann es lange dauern, bis man eben jemanden kennenlernt und dazu noch so, dass man mit diesem dann eine Partnerschaft eingeht. Vielleicht solltest du den Frust und Neid ablegen und drüber nachdenken, was dir Spaß macht und das auch verfolgen. Dann ergeben sich manchmal Kontakte ganz von alleine

Ich persönlich halte von Dating-Portalen nicht viel, deswegen kann ich dazu auch nichts sagen. Ich weiß nicht wie das funktioniert, aber gibt es denn nicht auch kulturelle Angebote in deiner Stadt? Oder was auch immer gesucht wird, sind Sprach-Tutoren an Unis/Hochschulen. Das wäre vielleicht auch eine Möglichkeit. Oder ein Team-Sport, wo du mit ins Team integriert werden musst, weil ihr dann für das gleiche Ziel "kämpft"

Ich weiß ich töne hier groß rum, aber "Leute kennenlernen" habe ich auch noch vor mir. Anfang 2015 werd ich in die größere Stadt ziehen und dann beginnt das ganze, was ich hier predige, auch für mich

Zitat von Karlske:
Es gibt Menschen, denen wird einfach alles im Leben geschenkt und dann gibt es Menschen, die strengen sich an und ackern bis zum umfallen und kommen kaum voran.

Jah da hast du Recht. Das kenne ich beispielsweise von mir und meinem Freund. Er hatte ein ziemlich gutes Leben und Freunde ohne Ende. Bei mir genau das Gegenteil. Anfangs war ich auch neidisch und sauer auf ihn, aber mittlerweile weiß ich auch, dass es nicht immer ein Vorteil ist, alles geschenkt zu bekommen und ein behütetes Leben gehabt zu haben. Es gibt so viele Situationen, in denen ich mich durchbeiße und es durchziehe. Während er völlig überfordert dasteht und mich nur mit riesen Augen ansieht und Respekt davor hat, dass und was ich geschafft habe. Deswegen, sieh deinen Werdegang nicht unbedingt als Manko an.

07.11.2014 11:08 • x 1 #10


Danke an euch alle für die zahlreichen Antworten, tut gut mal nicht ignoriert zu werden, besonders bei so einem "weinerlichen" Thema


Zitat von Adama:
Lieber Karlske,

ich hab den Eindruck du verurteilst deine Umwelt - was man nach deinem Frust zu urteilen ja auch nachvollziehen kann. Wenn ich mir so deine Aussagen durchlese, kommt dein Eindruck aber sehr negativ rüber. Vielleicht gibt es einfach eine Wahrnehmungsdiskrepanz. Was für dich vielleicht aktiv und lebend ist, ist für andere (vor)laut und aufdringlich Kann ja sein.... Weil insgeheim erwartest du ja, dass dir die Frauen zu fliegen, weil du ja gebildet etc. bist. Aber selbst mit solchen Eigenschaften kann es lange dauern, bis man eben jemanden kennenlernt und dazu noch so, dass man mit diesem dann eine Partnerschaft eingeht. Vielleicht solltest du den Frust und Neid ablegen und drüber nachdenken, was dir Spaß macht und das auch verfolgen. Dann ergeben sich manchmal Kontakte ganz von alleine


Ja, in dieser Hinsicht verurteile ich meine Mitmenschen und diese Gesellschaft absolut und ich stehe auch dazu. Keine Sorge, ich bin kein dauer-grumpy Typ der immer nur andere vollmeckert, das Gegenteil ist der Fall (nein, ich bin keine Nervensäge^^)! Ich betrachte sowas oft auch als gegenseitiges geben und nehmen. Ich versuche anderen das Gefühl zu geben toll zu sein, interessant und witzig. Ich scheue mich nicht davor anderen ab und an mal (auch Frauen) Komplimente zu machen und das kommt auch immer gut an. Aber ich verlange nur einen Bruchteil davon zurück, mehr nicht. Ich möchte einfach nur mal, dass bspw. jemand sagt "danke der Nachfrage, wie war denn DEIN Wochenende?". Ich hab das Gefühl, dass meine Freunde total auf "Konsum" gepolt sind und mich nur so lange schätzen, wie ich sie in irgendeiner Form einseitig unterhalte. Wenn ich mal über Probleme reden möchte oder schlicht "nicht gut" gelaunt bin, verliere ich jeglichen Unterhaltungswert und werde ignoriert. Es ist sehr einseitig, sprich: fast immer nur auf meine Initiative hin. DAS kennen bestimmt einige von euch und das will mir nicht in den Kopf. Wieso muss ich mich immer um alle anderen bemühen und andersrum passiert nix?

Muss hier kurz was klarstellen: Ich erwarte absolut nicht, dass Frauen sofort auf mich fliegen. Alles, was ich bisher in körperliche und geistige Entwicklung investiert habe, betrachte ich eher als Basis. Ich gebe zu, ich vergleiche mich gerne mit Altersgenossen und ja, ich versuche "besser" als andere zu werden, das aber natürlich im gesunden Maße. Aber dass mir in all den Jahren mal eine einzige Frau ein ganz kleines bischen Zuneigung zeigen könnte, das wäre schon schön. Mehr nicht.

Zitat von tuffie:
Lebe dein Leben weiter und du findest sicherlich Menschen die deine
Hobby mit dir gerne teilen.


Leider stimmt das bei mir nicht. Ich kenne so einige, die meine Hobbies teilen. Aber das ist die klassiche "jeder für sich" Nummer. Ob Gitarre, Musik, Sport oder Videogames. Ich finde fast immer jmd. zum Smalltalk darüber, aber diesen Hobbies nachgehen möchte keiner mit mir. Habe es sehr oft gefragt, glaubt mir Selbst mal ein entspannter Zockerabend ist nicht drin.

Es tat gut sich das von der Seele zu schreiben.
Riesen Dank nochmal an alle, die mir hier geantwortet haben. Schön mal gute Menschen kennenzulernen und dass ihr auch alle so freundlich wart und "sanfte" Ratschläge gegeben habt. In meinem Umfeld bekam ich nicht mehr als ein "das bildest du dir nur ein!" Also danke nochmal an alle und wer Lust hast, schreibt ruhig weiter zu dem Thema. Ich freue mich über jeden Beitrag.

07.11.2014 17:40 • #11


Zitat von Karlske:
Es macht ABSOLUT keinen Sinn an sich zu arbeiten, viel zu lernen und sich körperlich und geistig "zu verbessern". Das interessiert niemanden.

Hi Karlske
Das ist meiner Meinung komplett falsch und Unsinn! Exakt DAS ist der Schlüssel. Denn Du bist nunmal für Dich auf der Welt und nicht als "Unterhaltungskasper" für Andere. Wenn Dich das Besaufen in Bars anödet, dann tus einfach nicht. Wenn Du Dich verbessern willst, dann bilde Dich und treibe Sport. Durch sinnloses Angeöde in Bars wirst Du dauerhaft eher abgestumpfter und dümmer. Wenn Du natürlich diese Einstellung beibehälst, dann wird sich daran auch nix ändern.

Ich für mich muss weder Anderen gefallen, noch gefalle ich Anderen. Ich gehe meinen Weg, auch wenn er holprig ist. Aber ich bin ehrlich mir gegenüber und nur das zählt.

08.11.2014 19:49 • #12


[/quote]"Schön", dass ich damit nicht allein bin
D.h. die Menschen um dich herum sind auch dauer-passiv und desinteressiert?
Dieses Gefühl "sich aufzudrängen" hatte ich oft auch aber eigtl. versuche ich nur etwas lebendiger zu sein, das ist alles. Die meisten mögen das wohl nicht. Hab manchmal das Gefühl die Leute sind in einer Art "Dauerschlaf", wenn sie mich erstmal entgeistert mustern und 20 Sekunden eine Antwort überlegen, wenn ich sie was gefragt habe. Da ist es schon eine Freude, wenn sie dazu mal von ihrem Smartphone heraufschauen

Du sagst, das Wieso und Warum kennst du bereits. Welche Gründe siehst du denn in dem ablehnenden Verhalten deiner Mitmenschen?[/quote]

Ich meinte das wieso und warum ich ich so bin wie ich bin und dauernd bewerte um mich herum. Denn das ist das Grundproblem. Eigene an einen selbst gestellte Erwartungen (die meistens viel zu hoch sind) projiziert man auf andere.

Heißt z.B. wir sagen etwas und haben uns schon lange die Erwartung ausgemalt was der andere daraufhin tun oder sagen muss anhand unserer EIGENEN Erwartungshaltung an uns. Daher sind wir enttäuscht wenn die erwartete Reaktion nicht passiert. Das schlimme dazu ist wir nehmen die erhaltene Reaktion gar nicht richtig wahr, weil wir uns zu dem Zeitpunkt bereits mit unserer Niederlage innerlich in den Boden schimpfen.

Nächste Reaktion ist dann meistens Flucht oder Arroganz. Was nur unser Ego bestärkt, "siehste die anderen wollen mich nicht".

Seit neustem habe ich erkannt das im Kopf die gleichen Sätze zum niederreden ablaufen die ich von meinen Eltern bekommen habe.
Und dass bereits das zugehen auf andere mit den Sätzen im Hinterkopf abläuft. Daraus dann die Folge zwingend anders zu aggieren zu wollen, was dann auch in die Hose geht, weil es gekünzelt dann rüber kommt.

10.11.2014 13:02 • #13


Zitat von holger014:
Hi Karlske
Das ist meiner Meinung komplett falsch und Unsinn! Exakt DAS ist der Schlüssel. Denn Du bist nunmal für Dich auf der Welt und nicht als "Unterhaltungskasper" für Andere. Wenn Dich das Besaufen in Bars anödet, dann tus einfach nicht. Wenn Du Dich verbessern willst, dann bilde Dich und treibe Sport. Durch sinnloses Angeöde in Bars wirst Du dauerhaft eher abgestumpfter und dümmer. Wenn Du natürlich diese Einstellung beibehälst, dann wird sich daran auch nix ändern.

Ich für mich muss weder Anderen gefallen, noch gefalle ich Anderen. Ich gehe meinen Weg, auch wenn er holprig ist. Aber ich bin ehrlich mir gegenüber und nur das zählt.


Danke für deinen Beitrag. Ich gebe dir größtenteils recht, deswegen arbeite ich auch an mir und versuche mich zu verbessern. Ich sehe in der Abendunterhaltung meiner Freunde schon seit Jahren eine Sackgasse und liege damit inzwischen absolut richtig. ABER: Ich bin nicht auf dieser Welt, um allein zu sein. Die Interaktion mit anderen Menschen, insbesondere das geliebt und geschätzt werden, ist ein absolut wichtiger Punkt für mich, besonders in Bezug auf eine Beziehung mit einer Lebensgefährtin. Was bringt es mir denn immer weiterzukommen, neue Dinge zu lernen und zu erforschen, wenn man sie nicht teilen kann? Wenn es niemanden gibt, der das interessant oder faszinierend findet? Wenn es dazu wirklich keine Menschen gibt, kann ich genauso gut jegliche Produktivität sein lassen und einfach nur vor mich hin konsumieren, bis das unvermeintliche Ende kommt.

Zitat von schokileinchen:

Ich meinte das wieso und warum ich ich so bin wie ich bin und dauernd bewerte um mich herum. Denn das ist das Grundproblem. Eigene an einen selbst gestellte Erwartungen (die meistens viel zu hoch sind) projiziert man auf andere.

Heißt z.B. wir sagen etwas und haben uns schon lange die Erwartung ausgemalt was der andere daraufhin tun oder sagen muss anhand unserer EIGENEN Erwartungshaltung an uns. Daher sind wir enttäuscht wenn die erwartete Reaktion nicht passiert. Das schlimme dazu ist wir nehmen die erhaltene Reaktion gar nicht richtig wahr, weil wir uns zu dem Zeitpunkt bereits mit unserer Niederlage innerlich in den Boden schimpfen.

Nächste Reaktion ist dann meistens Flucht oder Arroganz. Was nur unser Ego bestärkt, "siehste die anderen wollen mich nicht".

Seit neustem habe ich erkannt das im Kopf die gleichen Sätze zum niederreden ablaufen die ich von meinen Eltern bekommen habe.
Und dass bereits das zugehen auf andere mit den Sätzen im Hinterkopf abläuft. Daraus dann die Folge zwingend anders zu aggieren zu wollen, was dann auch in die Hose geht, weil es gekünzelt dann rüber kommt.


Ich glaube ich verstehe, was du meinst. Ich projeziere definitiv eine gewisse Erwartungshaltung auf andere Menschen (tun wir das nicht in gewisser Weise alle?). Aber ich denke nicht, dass die Erwartung hin und wieder mal auf einen jämmerlichen Geburtstag eingeladen zu werden "zu hoch" ist. Und die Erwartung, dass einer mal sagt "ich finds, toll, was du bisher alles allein geschafft hast" ist meiner Meinung nach auch nicht zu hoch. Es ist auch nicht zu hoch zu erwarten, dass ein Mann, der auf die 30 zugeht und in einem absolut wohlbehüteten und wohlhabenden Haushalt aufgewachsen ist, mal einen eigenen Job und eine Wohnung haben kann.

Verstehe auf jeden Fall dein Argument und du hast im Kern auch recht. Ich glaube aber nicht so recht, dass das auf mich zutrifft. Ich versuche mich nicht zu verstellen, wenn ich auf andere zugehe und ich bin außerdem ein mieserabler Schauspieler ^^

Kurz: Ja, ich habe natürlich gewisse Erwartungen an meine Mitmenschen, aber ich denke nicht wirklich, dass sie in irgendeiner Form zu hoch sind.

Danke für die vielen Beiträge!

10.11.2014 14:48 • #14


Hi Karlske

... dann bist Du schlicht mit den falschen Leuten zusammen. Wenn die Leute keinerlei Interessen mit Dir teilen bzw. den geistigen Horizont, dann obliegt es doch Dir, dieses zu ändern.
Menschen sind zwar Individuen, aber nicht so, dass jeder generell anders in seiner Denke ist bzw. dass Du nicht mit Anderen Deine Gedanken teilen kannst. Auf Grund dessen sich nicht weiterentwickeln zu wollen und zu stagnieren, empfinde ich als falschen Weg. Ausserdem tust Du Dinge vor allem, um Dich voranzubringen und nicht um Anderen zu gefallen.
Gerade im heutigen Internetzeitalter ist es doch einfach, Leute zu finden, die in meinem Interessen- Themengebiet agieren und sich mit einem ernsthaft unterhalten wollen bzw. kommunizieren wollen.

10.11.2014 14:57 • #15


Zitat von holger014:
Hi Karlske

... dann bist Du schlicht mit den falschen Leuten zusammen. Wenn die Leute keinerlei Interessen mit Dir teilen bzw. den geistigen Horizont, dann obliegt es doch Dir, dieses zu ändern.
Menschen sind zwar Individuen, aber nicht so, dass jeder generell anders in seiner Denke ist bzw. dass Du nicht mit Anderen Deine Gedanken teilen kannst. Auf Grund dessen sich nicht weiterentwickeln zu wollen und zu stagnieren, empfinde ich als falschen Weg. Ausserdem tust Du Dinge vor allem, um Dich voranzubringen und nicht um Anderen zu gefallen.
Gerade im heutigen Internetzeitalter ist es doch einfach, Leute zu finden, die in meinem Interessen- Themengebiet agieren und sich mit einem ernsthaft unterhalten wollen bzw. kommunizieren wollen.


Dieses Internet-Kommunizieren hat nur das Problem, dass jeder mit seinen eigenen Emotionen den Text des anderen liest und die nonverbale Kommunikation fehlt. Zusätzlich ist die direkte Reaktion gebremst durch das schreiben, man überlegt mehr.

Nein, ich denke eher, dass den Gegenüber im realen Leben keine Zeit zur Reaktion gegeben wird, aus dieser Problematik heraus. Es tritt bei Dir Karlske bestimmt auch häufig auf, dass Du die Antwort bzw. Reaktion zu 90% meistens schon vorher weißt. Es gibt halt Menschen die können schneller reden, schneller laufen oder eben halt auch schneller Denken.

Denken heißt hier dann schneller alle Erfahrungen als andere durchzuspielen und sich für eine Variante zu entscheiden die als Antwort kommt. Somit ist die eigene Erwartunghaltung eher: Stimmt meine Denke oder reagiert er doch anders. Es geht nicht um die Antwort selbst.
Beim Ergebnis ... Stimmt Sie --> "Hach bin ich gut Gefühl"
... Stimmt Nicht --> "Boahh ich Idiot! Gefühl"

Daher wird die Reaktion des anderen so auch bewertet. Und nicht einfach wahrgenommen wie sie wirklich ist.

10.11.2014 16:14 • #16


Hi Schokileinchen
Als erste Kontaktaufnahme ist das Internet doch ideal. Zum Rest sehe ich es wie Du.

10.11.2014 16:18 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von holger014:
Hi Karlske

... dann bist Du schlicht mit den falschen Leuten zusammen. Wenn die Leute keinerlei Interessen mit Dir teilen bzw. den geistigen Horizont, dann obliegt es doch Dir, dieses zu ändern.
Menschen sind zwar Individuen, aber nicht so, dass jeder generell anders in seiner Denke ist bzw. dass Du nicht mit Anderen Deine Gedanken teilen kannst. Auf Grund dessen sich nicht weiterentwickeln zu wollen und zu stagnieren, empfinde ich als falschen Weg. Ausserdem tust Du Dinge vor allem, um Dich voranzubringen und nicht um Anderen zu gefallen.
Gerade im heutigen Internetzeitalter ist es doch einfach, Leute zu finden, die in meinem Interessen- Themengebiet agieren und sich mit einem ernsthaft unterhalten wollen bzw. kommunizieren wollen.


Okay, dass ich wohl den falschen Freundes- und Kollegenkreis habe, habe ich (schon länger) verstanden. Deine Ratschläge "einfach" andere Leute kennenzulernen bringen mich allerdings kein Stück weiter, denn

1. das selbe raten mir Freunde und Bekannte auch
2. ich habe es schon so einige Male versucht.

Wenn weder Freundeskreis noch die Kollegen in irgendeiner Form privat Interesse an mir haben, was bleibt mir dann übrig? Öffentlichkeit und Internet und ich habe schon beides versucht. Ich habe sogar in der Bücherhalle Leute angesprochen, die beim selben Themengebiet geschaut haben. Ich wurde nur angesehen als käme ich vom Mars. Und was das Internet angeht, so habe ich meine Erfahrungen mit Partnerbörsen bereits geschildert und nun bin ich hier. Hier gibt es Gleichgesinnte mit den gleichen Problemen. Auch unter diversen Hobby-Communities bin ich vertreten (bspw. Videogames), was aber alles oberflächlich bleibt. Ja, hier sind Gleichgesinnte was Musik angeht, dort sind Gleichgesinnte, was Videospiele angeht.

Und außerdem liegt es eben nicht nur an mir, solche Dinge zu ändern. Ich finde, dass zwischenmenschliche Beziehungen einer natürlichen Dynamik folgen. Einige mag man, andere sind einem nur sympatisch und andere mag man gar nicht. Das führt einen dann in bestimme Kreise und dort lernt man andere Menschen kennen, die Freunde, Schwestern, Brüder und Kollegen von anderen Freunden und so geht es dann immer weiter. Das Problem hier ist nun: Das geschieht hier einfach nicht. Obs nun die deutsche Kultur ist oder sonstwie, aber überall "kocht jeder sein eigenes Süppchen" und viele dieser kleinen Gruppen lassen "Neulinge" gar nicht erst ran. Das habe ich sogar auf Parties erlebt, wo mal mehr als 8 Leute da waren. Da waren dann 4 voneinender getrennte Freundeskreise und alle waren irgendwie mit einer Person verknüpft. Unterneinander passierte absolut gar nichts, jeder war bei seinem Kreis.

Ich arbeite an mir, ich entwickel mich weiter und ich suche auch Menschen, denen es so geht wie mir. Deshalb bin ich unter anderem auch hier. Aber die Diskussion entwickelt sich gerade auch in eine falsche Richtung. Mir ging es primär um die Frage, warum meine Mitmenschen so passiv und desinteressiert sind und nicht darum, was ICH denn weiterhin tun könnte. Vielmehr möchte ich wissen, warum sich (außer Familienangehörigen) niemand mal um mich bemüht und mir mal aus heiterem Himmel eine SMS schreibt und sich mit mir treffen will. Es bin immer nur ich, der sowas anbahnt.

10.11.2014 17:14 • #18


Hallo Karlkse,
auf mich wirkt es so, als würdest du erwarten, dass andere auf dich zugehen und die initiative von ihnen ausgeht.
ich finde nicht, dass man das erwarten kann. sicherlich ist es mühsam immer auf andere zuzugehen und ich verstehen auch deinen frust. trotzdem hinterlässt es bei mir den eindruck, als würdest du dich bockig zurückziehen und jetzt darauf hofffen, dass die anderen den ersten schritt machen

10.11.2014 17:43 • #19


Zitat von schokileinchen:
Hallöchen,

das gleiche Gefühl wie Du habe ich auch und das nun schon ein paar Jahre länger.
Eine Lösung kann ich nicht anbieten.

Angstthera habe ich auch schon hinter mir. Das Wieso und Warum weiß ich, aber wie ich anders auftreten muss um nicht ständig das Gefühl zu haben mich anderen eigentlich aufzudrängen ... keine Ahnung.



Bitte bitte, fals dir eine Lösung einfällt, sei sie noch so waage, lass es mich wissen. Halte schon 12 Jahre durch, merke aber das es solangsam an die Grenzen dessen geht was ich zu ertragen vermag.
Alleine weggehen ? Fühlt sich nicht dolle an, Freunde oder Bekante gibt es nicht mehr . Bin für jeden Ratschlag dankbar

10.11.2014 17:54 • #20



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Dr. Reinhard Pichler