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Rebeccalizzie
Hallo zusammen )
Dies ist mein erster Beitrag also verzeiht mir bitte jegliche Fehler die hier drin vorkommen könnten,
Ich bin 25jahre alt arbeite als Schauspielerin und Regisseurin und habe am 04.05. Meine erste Tochter zu Welt gebracht kurz danach war die Scheidung von meinen Mann durch nach meheren Jahren schrecklicher Ehe.
Soweit so gut doch dann kam der Punkt an dem alles noch schlimmer werden sollte,
Trigger

Mama (62j.(bekam ende mai 2021 die Diagnose Krebs im Endstadium.

als wäre das nicht genug wurde bei einer Untersuchung bei meiner Tochter säuglingsskoliose festgestellt ich selber habe Skoliose&kyphose mit über 100 grad und bin operiert mittlerweile nur noch rund 22°.
Seit dem funktioniert einfach bei mir nichts mehr ich schaffe nichts mehr, Bin andauernd traurig ständig müde und kann aber die Nächte nicht schlafen selbst wenn ich es könnte wenn das Baby schläft . Ständig komme mir einfach nur die Tränen was wäder vor noch hinter der Kamera passend ist. Ich merke das ich meine kleine durch mich nervös mache und einfach alles noch schlimmer wird. Ich habe durch den ganzen Stress mittlerweile auch darmprobleme und einfach mal so einiges Abgenommen.
Ich weiß und ich kann nicht mehr weiter
. ich habe so angst vor der zukunft, Und weiß einfach nicht damit umzugehen was kann ich ändern?bzw. Was mache ich falsch. ?
Vielleicht versteht mich ja hier jemand da ich niemanden, aus meinem Umfeld damit jetzt auch noch belasten will.
Vielen Dank an dieser Stelle ,
RebeccaElizabeth.

13.06.2021 21:44 • 16.06.2021 x 1 #1


5 Antworten ↓


Luna70
Erstmal ganz herzlich willkommen bei uns hier. Ich hoffe du wirst dich wohlfühlen und Hilfe bekommen.

Hat man dich schon mal auf postnatale Depression untersucht?

13.06.2021 23:00 • x 1 #2



Perspektiveslosigkeit, Was mache ich falsch?

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Howy33
Ich glaube nicht das du was falsch machst. Das ist alles ein bisschen viel auf einmal. Kein Wunder das dich das überfordert und fertig macht. Aber wenn du traurig bist lass die Tränen raus und unterdrück es nicht. Es gibt da kein unpassend und so frisch nach der Geburt wirst du wohl auch erst mal nicht hinter der Kamera stehen.
Hast du eine gute Freundin und oder Geschwister, mit denen du darüber reden kannst? Ich würde mal einen Psychologen aufsuchen, ein Blick eines Unbeteiligten kann auch sehr hilfreich sein. Im Moment klingt es als wäre die Sorge um deine Tochter am schwerwiegendsten. Guck doch mal, ob es zu der Krankheit Selbsthilfegruppen für betroffene Eltern gibt mit denen du deine Sorgen und Ängste teilen kannst. Richtig ist das sich deine Unruhe aufs Kind überträgt und deshalb ist es wichtig, dass du wieder Ruhe findest. Vielleicht ist auch eine Meditation, Yoga hilfreich und trägt dazu bei das du wieder besser schläfst. Das kannst du mal für dich ausprobieren und sei da ein bisschen geduldig es braucht seine Zeit.

13.06.2021 23:19 • x 3 #3


Feuerschale
Hallo Rebeccalizzie

Ich glaube auch, dass das alles viel ist, was gerade in deinem Leben ist.
Allein schon das erste Kind ist eine große Veränderung,es ist Freude, aber auf eine Art auch Stress.

Und da gleich eine Trennung, keine Unterstützung vom Partner, sich neu organisieren, die Scherben
der Beziehung sehen, das kostet alles Kraft.

Da wären sehr viele gestresst und müssten sich erst mal wieder sortieren und der Körper
reagiert auch auf sowas mit schlecht schlafen können und wenig Appetit.

Dann kommt ja bei dir noch die Sorge dazu um die Krankheit des Kindes und deine kranke Mutter,
die du auch nicht mit einem Partner teilen kannst.

Kannst du dir denn Beratung und Unterstützung holen?

Was das Kind betrifft z. B eine Selbsthilfegruppe mit ähnlich betroffenen Müttern oder
noch weiteren Rat von Ärzten, um das besser einschätzen zu können?

Und bzgl. deiner Mutter, gibt es Geschwister, wo man über das ganze auch mal von der
Seele reden kann und schauen kann, was man als Hilfe organsieren kann?

Das ist ja traurig und beängstigend mit der Mutter.
Und kannst du auch mit ihr selber reden? Oft ist die direkte Begegnung und fragen "was denkst du, was brauchst du" weniger schlimmer als alles, was man sich im Kopf ausmalt.


Vielleicht wäre auch für dich eine Mutter Kind Kur etwas, um wieder zur Ruhe zu finden und hier und da
Gleichgesinnte zu finden aber auch Fachleute, die Tips geben können?

Eine (Familien und Lebens) Beratung wäre vielleicht auch schon gut (z B von der Caritas oder Diakonie, oder so gemeinnützigen Trägern, das läuft nicht über die Kasse und da hat man meist nicht so lange Wartezeiten)

Und ganz wichtig- ich glaub nicht dass du was falsch machst, sondern vielleicht kannst du mit dir
gerade gnädig sein, dass da eine schwere Phase im Leben ist und du gut für dich sorgen kannst
und dir Unterstützung holen.

Soweit wieder ruhig zu werden, dass das schlafen funktioniert und das essen ist glaub ich schon wichtig,
damit man mit Kraft das ganze angehen kann.

14.06.2021 09:36 • x 1 #4


Rebeccalizzie
@Luna70 @Howy33 @Feuerschale
Vielen lieben Dank,
Ja es ist wirklich nicht einfach.
Leider weiß ich ja selber wie schlimm, Skoliose werden kann
Ja ich habe zwei ältere Brüder die aber auch sehr viel zu tun haben...und grade wird nichts besser Ehr alles noch schlimmer. Aber naja was sollst....

15.06.2021 17:38 • #5


Howy33
Schau das du dir Hilfe suchst. Was solls die Schiene kannst du fahren aber jetzt stehst du noch am Anfang und kannst einen Weg einschlagen, der dich weiterbringt und wieder aufrichtet. Such dir mal ein paar Therapeuten raus und vereinbare Gesprächstermine manchmal kann man am Telefon schon ganz gut rausfinden, ob es menschlich passt oder eher nicht. Ich glaube du brauchst Jemanden, bei dem du mal alles abladen kannst und der dir ein paar Strategien mit auf dem Weg gibt.

Was hälst du von der Idee mit der Selbsthilfegruppe? Es geht ja auch darum zu sehen, wie andere damit fertig werden gerade als frische Mama kannst du dir da sicher noch einiges abgucken und auch einfach deine Sorgen und Ängste mal los werden und da spielt es für mich keine Rolle ob du die Krankheit kennst oder nicht. Es gibt ja auch da unterschiedliche Formen und Verläufe.

Und bezüglich deiner Mama würde ich mit deinen Brüdern sprechen. So ein Schicksal kann die Familie auch gut zusammen schweißen.

16.06.2021 11:28 • x 1 #6




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