» »

Ja ich bin einsam

201808.03




224
193
«  1, 2, 3, 4, 5 ... 11  »
Da steckt ganz schön viel Ego und soziale Programmierung mit drin. Der Verstand ist ein wertvolles Werkzeug und es ist immer gut Dinge zu hinterfragen, aber wenn du nicht aufpasst kontrolliert dein Verstand dich. Besonders intelligente Menschen laufen schnell Gefahr, sich über ihren Verstand zu definieren, genau so wie andere sich über ihr Aussehen, ihre Arbeit oder ihren sozialen Status definieren. Die darunterliegende Störung ist immer die selbe, das Ego bzw. die Angst nicht gut genug zu sein.

Du scheinst aber in der Lage dazu kritisch zu denken und dich selber zu hinterfragen, das sind schon sehr wertvolle Gaben um sich weiterzuentwickeln. Ich kann dir ans Herz legen dich mal ein wenig mit Spiritualität zu befassen. Dein wahres Ich und dein Ego könnte ein sehr wertvolles Thema für dich sein. Eckhart Tolles "Jetzt die Kraft der Gegenwart" finde ich ein besonders gutes Buch dafür, besonders für Leute die gerne zu viel denken. Kannst du dir auch gratis als Hörbuch auf Youtube anhören.

Es ist meiner Meinung nach eines der wertvollsten Bücher das ich kenne für die persönliche Entwicklung, ich würde es wohl jedem Menschen empfehlen. Klar es hat teilweise auch Dinge drin denen ich nicht ganz 100% zustimme, aber die Essenz des Buches finde ich unglaublich wertvoll und es hat mich sehr stark weiter gebracht. Auch wenn es zu Beginn nicht ganz einfach ist.

Auf das Thema antworten




69
1
NRW
14
  08.03.2018 02:36  
@TomTomson

Danke für deinen Beitrag. Du hast recht, natürlich steckt da auch Ego drin, das ist auch etwas das mir die Kraft gibt immer wieder aufzustehen und nicht aufzugeben.
Egoismus ist in meinen Augen solange kein schlechtes Gut, wie es niemand anderem schadet. Ich halte ihn jedenfalls erstmal für etwas gutes. Zuviel macht jede Eigenschaft
irgendwo auch negativ. Zuviel von etwas gibt es immer, ja auch zuviel Fürsorge kann irgendwann auch etwas negatives werden und zwar dann wenn sie andere erdrückt
und die persönlichen Freiheiten eingrenzt. Jedoch würde ich nie behaupten das ich schlau bin, ich würde es eher als wissbegierig bezeichnen. Die "Hochbegabung" ist für mich
nur eine Diagnose, und Poten. haben kann man soviel wie man will, wenn man es nicht nutzt wird auch nichts daraus. Ich bin zum Beispiel so egoistisch, dass ich denke in
einigen Bereichen weiter zu seien als so manch anderer, ich bin aber auch so realistisch das ich dafür weiß das in anderen Bereichen immer noch irgendwo im Kindesalter stecke.
Ich weiß nicht ob man das hier bereits rauslesen kann, aber das ist sehr wahrscheinlich. Ich komme zum Beispiel nicht gut damit klar wenn ich mich "angegriffen" fühle, auch wenn
dies meist nicht der Fall ist, so wird mein Verhalten in diesem Fall eher wie das eines Teenagers wirken, als wie das eines Menschens der eigentlich per Definition "Erwachsen" ist.

Ich werde mir deinen Buchvorschlag aufjedenfall mal anschauen bzw ich werde mir es anhören, in solchen Fällen siegt bei mir dann doch eher die Faulheit, weniger Gegengewicht
gleich besseres durchkommen. Ich glaube wir alle sollten an uns arbeiten, jeden Tag. Wie sagt man so schön, man lernt nie aus. Ich bewege mich nun Richtung Bett. Danke für
deine Worte, vielleicht bis bald.



224
193
  08.03.2018 03:12  
DevillsAdvocate hat geschrieben:
Ich weiß nicht ob man das hier bereits rauslesen kann, aber das ist sehr wahrscheinlich. Ich komme zum Beispiel nicht gut damit klar wenn ich mich "angegriffen" fühle, auch wenn
dies meist nicht der Fall ist, so wird mein Verhalten in diesem Fall eher wie das eines Teenagers wirken, als wie das eines Menschens der eigentlich per Definition "Erwachsen" ist.


Ich finde das ist eine der besten Gelegenheiten um sich persönlich weiterzuentwickeln und sein Ego kennen zu lernen und somit auch sein wahres Ich. Wenn man sich angegriffen fühlt steckt in der Regel das Ego dahinter, denn das Ego fühlt sich bedroht weil sein Wert in Gefahr ist.

Z.B. jemand kritisiert dich: "Du hast die Aufgabe sehr schlecht erledigt."
Das Ego reagiert nun ungefähr wie folgt: "Was denkt der wer er ist? Der will mich kritisieren? Der kann mich doch mal, der hat mir gar nichts zu sagen." Die Folge davon ist, du wirst wütend und beginnst zu streiten, was wiederum das Ego des anderen angreift und es dann schnell mal ausarten kann.
Dein wahres Ich dagegen würde etwa so reagieren: "Ok, habe ich die Aufgabe wirklich so schlecht gemacht? Ich dachte eigentlich ich hätte es ganz ok erledigt, ich frage wohl besser mal nach was genau los ist." Als Folge davon bleibst du gelassen und fragst nach und klärst das ganze auf eine "erwachsene" Art.

Ich hatte früher damit auch oft Probleme. Aber es ist wahrscheinlich die beste Übung um persönlich zu wachsen. Werde achtsam und beobachte dich selbst. Was ist dein Ego und was bist du. Und jedesmal wenn du wieder dein Ego ertappst, dann lass es einfach los. Wehre dich nicht gegen dein Ego sondern lass es einfach ziehen, wie ein kleines nerviges Kind, sobald du ihm keine Beachtung mehr schenkst wird es ruhig. Sag dir einfach "ah das war wieder mein Ego" und weiter gehts. Ist zu Beginn vielleicht nicht ganz so einfach, aber es ist bloß Übungssache. Und je öfters du das tust, desto freier und lebendiger wirst du dich fühlen. Das Ego kann wirklich überall stecken aber es macht recht Spaß sich wie ein Detektiv auf die Lauer zu legen.





69
1
NRW
14
  08.03.2018 15:19  
TomTomson hat geschrieben:
Ich finde das ist eine der besten Gelegenheiten um sich persönlich weiterzuentwickeln und sein Ego kennen zu lernen und somit auch sein wahres Ich. Wenn man sich angegriffen fühlt steckt in der Regel das Ego dahinter, denn das Ego fühlt sich bedroht weil sein Wert in Gefahr ist.

Z.B. jemand kritisiert dich: "Du hast die Aufgabe sehr schlecht erledigt."
Das Ego reagiert nun ungefähr wie folgt: "Was denkt der wer er ist? Der will mich kritisieren? Der kann mich doch mal, der hat mir gar nichts zu sagen." Die Folge davon ist, du wirst wütend und beginnst zu streiten, was wiederum das Ego des anderen angreift und es dann schnell mal ausarten kann.
Dein wahres Ich dagegen würde etwa so reagieren: "Ok, habe ich die Aufgabe wirklich so schlecht gemacht? Ich dachte eigentlich ich hätte es ganz ok erledigt, ich frage wohl besser mal nach was genau los ist." Als Folge davon bleibst du gelassen und fragst nach und klärst das ganze auf eine "erwachsene" Art.


Ich respektiere deine Meinung, frage mich jedoch hast du dir in meinem Fall auch meine Texte durchgelesen? Dann sollte dir aufgefallen seien das ich
erstmal dabei bin Momente wahrzunehmen in denen ich "sauer" bin. Man kann nur an Dingen arbeiten die man auch sieht.
Es gibt kein allgemeines Rezept dafür wie man sich verhalten muss, oder sollte. Wir alle haben unterschiedliche Meinungen
und niemand von uns kann immer "recht" haben. Ich denke jeder von uns sollte seinen eigenen Weg finden um sich selbst vollkommen zu fühlen. Einige
arbeiten da eher an ihrem Verhalten, andere ergründen die Tiefen ihres Ichs. Individualität ist das was für mich zählt und somit gibt es auch nicht die
eine Lösung. Das heißt natürlich nicht das eine Lösung falsch seien muss, nur ist ein und die selbe nunmal einfach nicht die richtige für jedes von uns
Individuen.

TomTomson hat geschrieben:
Ich hatte früher damit auch oft Probleme. Aber es ist wahrscheinlich die beste Übung um persönlich zu wachsen. Werde achtsam und beobachte dich selbst. Was ist dein Ego und was bist du. Und jedesmal wenn du wieder dein Ego ertappst, dann lass es einfach los. Wehre dich nicht gegen dein Ego sondern lass es einfach ziehen, wie ein kleines nerviges Kind, sobald du ihm keine Beachtung mehr schenkst wird es ruhig. Sag dir einfach "ah das war wieder mein Ego" und weiter gehts. Ist zu Beginn vielleicht nicht ganz so einfach, aber es ist bloß Übungssache. Und je öfters du das tust, desto freier und lebendiger wirst du dich fühlen. Das Ego kann wirklich überall stecken aber es macht recht Spaß sich wie ein Detektiv auf die Lauer zu legen.


Im Allgemeinen ist deine Ansicht natürlich sehr nobel, mir persönlich geht es nunmal aber auch nicht darum jedem zu gefallen. Mit sich selbst im Reinen sein ist
mir deutlich wichtiger. Ich suche ja auch nicht irgendwelche Leute, sondern jene die zu mir passen. Das was viele von uns als "Freunde" empfinden kann ich
überall finden, ja auch ich. Aber ich bin lieber alleine, als noch einsamer durch die falschen Kontakte.





69
1
NRW
14
  08.03.2018 15:48  
Warum ist Erschöpfung nicht gleich Erschöpfung?;

Kaum fahre ich wenige Kilometer Rad und laufe dann vielleicht 30 Minuten durch die Gegend, tuen mir die Glieder weh.
Ja natürlich das ist logisch kann man sagen, wenn ich jedoch 5 Monate zurückblicke wo ich auch schon seit Ewigkeiten
kaum Bewegung hatte, so bin ich dort an einem Tag 95km Rad gefahren, Schmerzen? Nein, wieso also kann die geringere
Belastung stärkere Auswirkungen auf meinen Körper haben. Man wöllte meinen es sei eine Formel, mehr Bewegung gleich
mehr körperliche Nachwirkung, aber wie bei vielem im Leben scheint auch hier keine Regelmässigkeit vorzuherrschen.

Gute Menschenkenntnis, oder Paranoia?;

Nun gut, gestern war also jenes "Bewerbungsgespräch" auf das ich hinausgearbeitet habe. Der Inhalt jenes Gesprächs
war für mich jedoch Nebensächlich. Ich achte lieber auf den Unterton. Mir fiel schnell auf das die Person die mich
künftig in meine Aufgabenfelder einweisen wird einen gewissen Unmut zu pflegen schien. "Bewusst" wurde mir dies
als geäußert wurde das ich nur an 3/5 Zagen kommen werde, nochmal verstärkt hat sich dieser Eindruck dann als
zur Ausprache kam das ich gesetzlich dennoch den selben Urlaubsanspruch habe. Ohne wirklich zu wissen ob dies
nun Einbildung oder Realität ist habe ich mich nun jedoch mit dem Thema befasst um die Welt für mich möglichst
unfair wirken zu lassen. Zumindest kommt es mir so vor wenn ich mein Resultat anschaue. Was ist wenn dieser
Mensch es also nicht ernst nehmen kann das ich krank war und mich und den Bereich der psychischen Erkrankungen
nicht für voll nehmen kann? Oder ärgert er sich doch nur das er weniger Hilfe bekommt als er gedacht hat? Nun
gut, ja ich fange gedrosselt an. Sobald ich aber weiß ob ich mehr schaffen kann werde ich die Stunden auch erhöhen.
Ich will mich nur nicht zuerst übernehmen, nur um dann relativ unsanft auf dem Boden zu landen. Ich darf dieses
empfinden am Montag nur nicht mitnehmen und dann wird das schon klappen.

Psychatrien;

Bei manchen Menschen gehen schnell die Augen weit auf wenn man diesen Begriff in den Mund nimmt. Da mit Einsam-
keit auch oft psychische Erkrankungen kommen denke ich der ein oder andere von euch kennt auch eine von innen,
mir geht es genauso. In einem Meer von Gefühlen, Nebelschwaden und der Unfähigkeit selbst Ziele zu definieren
und auf sie hinauszuarbeiten war sie mir eine große Stütze. Menschen die sich noch nie damit befasst haben sehen
dieses Wort wahrscheinlich eher negativ. Ich? Ich nicht. In meinen schwersten Stunden war es, wie ein Urlaub.
Menschen die ohne eine zu bewerten aufnehmen und versuchen in deinem Interesse Hilfestellung für dein Leben zu
geben. Ich kann kein schlechtes Wort daran lassen, die Menschen die dort arbeiten haben meinen Respekt.

Bewusste Selbstmanipulation durch Musik?;

In meinen schwersten Stunden war ich ja auch nicht abwesend, aber es war eher wie eine Trance. Ich kenne Musik
die mich aufbaut, die mich entspannt macht aber auch jene die mich runterzieht. Ohne den Grund dafür zu kennen
hatte ich an meinen schwarzen Tagen oft den Impuls Musik zu hören die mich tiefer in den Sumpf zieht. Was war es,
Flucht? Oder doch das Gefühl das ich, wenn ich eh nichts tue doch eher leiden sollte? Ich kann es ehrlich gesagt nicht
erläutern, es ist als würde ich auf die Vergangenheit eines anderen zurückblicken, komisch, nicht?



536
12
Wien
197
  08.03.2018 16:24  
Zitat:
Wenn ich in die Welt schaue, und mutmaßen muss was die meisten Menschen bewegt dann komme ich wohl "vorschnell?"
zu dem Urteil das es die Gier ist. Es ist irrelevant wieviel man selbst hat, Hauptsache man hat mehr als sein Gegenüber,
zumindest erscheint mir dies so. Egal wieviel man hat, der Mensch möchte in der Regel mehr. Ich denke mir manchmal das
viele Menschen so sehr auf der Suche nach mehr sind, dass sie die schönen Dinge um sich herum vergessen und so in
ihrer eigenen Traumwelt gefangen sind, das sie vergessen haben das Leben zu lieben. Kein Geld der Welt kann für mich das
Gefühl aufwiegen, das ich bekomme wenn ich einen Menschen der es verdient zum Lächeln gebracht habe. Für viele ist
der Spruch "Geben ist schöner als nehmen" nur ein Spruch.


Schön und treffend geschrieben - so sehe ich die Dinge auch.



224
193
  08.03.2018 17:00  
DevillsAdvocate hat geschrieben:
Im Allgemeinen ist deine Ansicht natürlich sehr nobel, mir persönlich geht es nunmal aber auch nicht darum jedem zu gefallen. Mit sich selbst im Reinen sein ist
mir deutlich wichtiger. Ich suche ja auch nicht irgendwelche Leute, sondern jene die zu mir passen. Das was viele von uns als "Freunde" empfinden kann ich
überall finden, ja auch ich. Aber ich bin lieber alleine, als noch einsamer durch die falschen Kontakte.


Der Sinn der Sache ist nicht anderen zu gefallen sondern genau der, dass man mit sich selber im Reinen ist. Man arbeitet an sich weil man dadurch selber zu innerem Frieden und Gelassenheit findet. Und die Hauptursache von Unzufriedenheit ist eben das Ego. Weil man dadurch ständig unnötige Probleme und Konflikte erschafft wo eigentlich gar keine sind.

Sein Ego abzulegen mag zunächst nach Schwäche aussehen, tatsächlich befreit es einen aber und verhilft einem zu inneren Frieden und man kann viele Dinge klarer sehen.
Aber nur du kannst das bewerkstelligen, denn nur du weisst wie du tickst. Man kann durch Selbstbeobachtung herausfinden welche Programme da immer im Hintergrund ablaufen mit denen man sich unglücklich macht. Man wird dann auf Dauer ein gewisses Muster erkennen. Und dies gilt es zu durchbrechen.





69
1
NRW
14
  08.03.2018 17:14  
TomTomson hat geschrieben:
Man kann durch Selbstbeobachtung herausfinden welche Programme da immer im Hintergrund ablaufen mit denen man sich unglücklich macht. Man wird dann auf Dauer ein gewisses Muster erkennen. Und dies gilt es zu durchbrechen.


Der Sinn deiner Vorangehensweise ist mir bewusst, da du mit mir schreibst beziehe ich diese Theorie nun also auf mich.
Ich selbst mache mich nicht unglücklich, wichtig ist mir nur zu verstehen was ich tue und welches Resultat daraus erfolgt.
Auch wenn die Umstände nicht ideal seien mögen, ich bin zufrieden mit meinem Leben, ich bin zufrieden mit mir selbst.
Es ist nicht so, dass ich unbedingt alleine seien muss, es ist nicht so das ich Single seien müsste wenn ich meiner Ansprüche
verändern würde. Nur wie egoistisch wäre ich denn, wenn ich einen Menschen in mein Leben lasse, nur damit ich mich nicht
alleine fühle? Das ist ein Fall von Egoismus der mir z.B. nicht zusagt. Wenn ich einen Menschen an meinem Leben teilhaben
lasse, dann will ich dies aus Überzeugung tuen und nicht um irgendwas zu kompensieren. Ich fühle mich weniger an Bedürfnisse
gebunden als dies bei anderen der Fall seien sollte. Grundbedürfnisse sind mir fern. Ich habe z.B. keine Lust zu essen? Kein
Problem für mich, da ich weder Hunger noch Durst kennen, habe ich keine Lust dies zu tun dann verzichte ich darauf ohne
dadurch irgendwelche Defizite zu verspüren. Das mag auch deshalb so gut geklappt haben weil Bewegung in letzter Zeit nicht
mein Thema war, was ich damit letztendlich nur vermitteln will ist. Ich habe Egoismus, ich empfinde diesen in meinem Fall als
gesund. Und ja, ich verstehe deine Meinung, ich beurteile sie auch nicht, in meinem Fall halte ich sie dennoch zumindest aktuell
nicht für den Weg den ich bestreiten möchte. Ich kann es nur wiederholen, ich bin mit mir selbst im reinen, was ich möchte -
mich selbst verstehen. Natürlich kann das teilweise auch mit der Erkenntnis zusammenhängen das ich aufgrund meines
Ego´s in einigen Fällen so reagiere wie ich es tue. Als meine Hauptbaustelle sehe ich dies jedoch nicht.



224
193
  08.03.2018 17:44  
Ok dein Eingangspost schien so als ob du unzufrieden wärst, dann habe ich das wohl falsch verstanden.

Aber eines noch, Egoismus in einem gesunden Masse, also sich und seine Bedürfnisse an die erste Stelle zu setzen empfinde ich als etwas sehr gesundes und das hat auch nicht direkt etwas mit dem "Ego" wie es in spirituellen Lehren übermittelt wird zu tun. Generell ist es schwer jemandem zu erklären, was das "Ego" genau ist, da es halt eh nur eine Modellvorstellung von diversen spirituellen Lehren ist, die gewisse Gedankenprozesse darunter zusammenfasst. Ich finde es aber ein recht gutes Modell, doch jemandem dies zu erklären bzw. es selber zu verstehen dauert eine Weile. Aber ich mag es, denn wenn man es mal durchschaut hat läufts recht gut.

DevillsAdvocate hat geschrieben:
Ich kann es nur wiederholen, ich bin mit mir selbst im reinen, was ich möchte -
mich selbst verstehen. Natürlich kann das teilweise auch mit der Erkenntnis zusammenhängen das ich aufgrund meines
Ego´s in einigen Fällen so reagiere wie ich es tue. Als meine Hauptbaustelle sehe ich dies jedoch nicht.


Widersprichst du dir da nicht selbst ein wenig? Wenn du dich selbst verstehen möchtest gehört das doch auch dazu oder etwa nicht?





69
1
NRW
14
  08.03.2018 17:52  
TomTomson hat geschrieben:
Widersprichst du dir da nicht selbst ein wenig? Wenn du dich selbst verstehen möchtest gehört das doch auch dazu oder etwa nicht?


Eigentlich wollte ich damit genau das zum Ausdruck bringen, es gehört dazu. Falls meine Formulierung in diesem Fall missinterpretiert werden kann,
so war dies jedoch nicht mein Wille. Ich wollte dir mit dieser zustimmen, dass es dazu gehört. Aber es spielen noch soviel mehr Facetten mit in
dieses Thema. Was ich also sagen wollte, es hat einen Stellenwert. Nur haben zumindest für mich in diesem Thema auch soviele andere Dinge
einen Stellenwert, einen einzelnen Punkt in den Vordergrund zu stellen ist etwas das mir in gewisser Weise auf den Magen schlägt. Die Ursache
für dieses "Bauchgefühl" z.B. gilt es noch zu ergründen. Mit allem wird sich sicherlich früher oder später befasst, ist nunmal auch eine Art
"Reifeprozess".


« Tiefe Einsamkeit und Zukunftsangst Alleine Urlaub machen » 

Auf das Thema antworten  103 Beiträge  Zurück  1, 2, 3, 4, 5 ... 11  Nächste

Foren-Übersicht »Partnerschaft & Liebe Forum »Einsamkeit & Alleinsein


 Themen   Antworten   Zugriffe   Letzter Beitrag 
Einsam fühlen, aber nicht einsam sein?!

» Einsamkeit & Alleinsein

6

2200

22.10.2016

Ich bin einsam.

» Einsamkeit & Alleinsein

612

35878

06.03.2010

Bin einsam - was tun?

» Einsamkeit & Alleinsein

16

4102

22.07.2008

Einsam

» Soziale Angst, Redeangst & Angst vorm Erröten & zittern

15

3566

12.10.2007

einsam

» Einsamkeit & Alleinsein

12

3422

25.09.2007







Partnerschaft & Liebe Forum