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Ja ich bin einsam

201808.03




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Jo hab ich etwas missverstanden. Meiner Meinung nach ist es etwas sehr zentrales. Vielleicht reden wir auch vom selben aber merken es nicht.^^
Wünsche dir auf jeden Fall alles Gute auf deinem weiteren Weg, es ist etwas sehr spannendes sich selbst zu ergründen.

Auf das Thema antworten




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1
NRW
14

Status: Online online
  08.03.2018 18:17  
@TomTomson

Danke, dir auch viel Erfolg auf deinem weiteren Weg.
Ich danke für deine Worte und das teilen deiner Sichtweite.





69
1
NRW
14

Status: Online online
  08.03.2018 20:58  
DevillsAdvocate hat geschrieben:
@TomTomson

Danke, dir auch viel Erfolg auf deinem weiteren Weg.
Ich danke für deine Worte und das teilen deiner Sichtweise.


Okay wollte nur editieren. Wie lösche ich einen Beitrag?



4012
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  08.03.2018 21:02  
Gar nicht, Du kannst nur innerhalb von 10 Minuten auf "ändern" gehen



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Niedersachsen
10
  13.03.2018 22:21  
@DevillsAdvocate
Hi,

hattest du mittlerweile Erfolg bei der Jobsuche, wie läufts sonst so? Hast dich ja schon ne Weile nicht mehr gemeldet, würde mich echt mal interessieren, wie es bei dir weitergegangen ist.

Gruß
jh1d92





69
1
NRW
14

Status: Online online
  14.03.2018 00:46  
@jh1d92

Ich melde mich morgen mal wieder, kam irgendwie nicht mehr zum schreiben in den letzten Tagen.





69
1
NRW
14

Status: Online online
  14.03.2018 02:14  
Mein erster Arbeitstag;

5 Stunden Schlaf, ja okay...hab meine eigene Vorgabe von 22:00 ins Bett bis auf 2:00 ausgereizt. Da war ich aber
trotzdem. Und wie war es? Naja, die Tätigkeit an sich war, sehr einfach gehalten geht in Prinzip um die Plfege
der Außenanlagen einer Schule für Menschen mit Behinderungen, dann fühlt sich das ganze gleich viel sinnvoller an,
dann kann ich mir sagen, hey du machst hier was für Menschen die in ihrem Leben eingeschränkt sind. Der Hausmeister
der für mich zuständig ist war ziemlich nett, älterer Herr um die 60. Ich soll selbstbestimmt arbeiten, nun gut den
ersten Tag hab ich gut hinter mich gebracht trotz wenig Schlaf habe ich meine Arbeit erscheint mir, gut erledigt.
In 7 Stunden muss ich wieder dort sein, aber etwas hält mich wach...diese verdammte Unruhe.

Die ewige Müdigkeit, oder auch der Nebel der mir die Sicht erschwert;

Ich habe auch während ich krank war, immer wieder versucht neue Dinge zu schaffen, sei es Ausbildung, Abi
oder sonstiges. Immer bin ich gescheitert. Im Rückblick betrachtet war ein guter Part daran diese verdammte
Müdigkeit, müde...immer müde. Es ist so als ob ich hätte einschlafen können sobald ich die Augen schließe. Nur
die letzten 2 vielleicht auch mal 3 Stunden des Tages fühlte ich mich überhaupt halbwegs wach - über Jahre.
Das wird wohl eine Begleiterscheinung meiner Depressionen gewesen sein.

Unruhe - Phantomschmerzen

Ich habe Angst, Angst zu scheitern. Heute war schlimm, sehr schlimm. Seit 20:00 war es da, dieses Gefühl
dieses unerträgliche Gefühl. Ich kann es nicht beschreiben wie es sich anfühlt selbst wenn ich wöllte. Hinzu
kommen aber Schmerzen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen teilweise fühlen sich meine Arme und Beine so
geladen an als würden sie im nächsten Moment wegen Überdruck platzen. Es ist nicht so das mich das
verängstigt, ich kannte das bereits. Sobald ich mir selbst Druck mache habe ich Schmerzen und sie steigern
sich. Grade ist es okay, es ist okay...ich hab Beruhigungstabletten nehmen müssen, wieviele waren es, 8?
Nun gut, ich "darf" 6 pro Tag nehmen das ist mein Bedarf zumindest offiziell. In der Regel nutze ich keine einzige
teilweise über Wochen nicht jetzt hatte ich sie nötig und ich bin froh das sie da waren.

Edit; Was ich vergaß, Restless-Legs-Syndrom - Sagt dir nichts? Google hilft dir.
Jedenfalls krieg ich meine Beine nichtmehr ruhig, obwohl ich mich erschöpft fühle
also vom Montag immernoch, kein Wunder wenn man die letzten 2 Jahre nur rum-
gesessen hat, aber das mein Geist Ruhe will und mein Körper Bewegung kann ich
noch nicht so in Einklang bringen.

Ich brauche keine ollen Phrasen -

Phrasen sind nicht das was ich brauche. Ich bin tatsächlich immernoch zuversichtlich das alles hinzubekommen,
ich habe Ziele die ich erreichen möchte. Und ich werde nicht zusehen wie die Zeit ins Land verstreicht und ich
nichts davon realisiere. Egal wie schlecht es mir geht, egal was kommt ich muss und ich werde weitermachen.
Scheitern ist keine Option. Diesen Spielraum gewähre ich mir diesmal nicht zu oft habe ich Dinge nicht erreichen
können - diesmal nicht!

Einwenig Struktur könnte mir gut tuen;

Es gilt nun, Dinge zu finden die mir meinen Weg erreichbar gestalten. Sei es durch das angewöhnen von festen
Strukturen oder sonst wie, irgendwas muss sich ja finden lassen. Ganz klar kann ich auch sagen das ich sicher
nicht viel meiner "freien" Zeit anders verbringen werde wie vorher, sondern weiterhin im Internet umher geistere,
aber Kleinigkeiten haben ja manchmal auch eine große Wirkung.

Zwischenzeitlich;

Ich war bei dem Geburtstag eines Familienangehörigen. Und um das im Vorfeld schonmal gesagt zu haben,
meine Familie würde alles für mich tuen. Egal wo, egal wie, egal wann. Dennoch, in Ihnen hab ich leider
niemanden der mir ein offenes Ohr leiht. Zu fern sind sie von den Problematiken die mich betreffen,
irgendwie tut das weh. Ich weiß das es nicht aus mangelndem Interesse ist, aber irgendwie ist das ein
Punkt der dazu führt das ich mich bei Familienzusammentreffen sehr einsam fühle, umgeben von Menschen
die sich um mich sorgen, die eigentlich auch für mich da sind. Dieser fehlende Draht zu meinen Problemen,
ich weiß nicht, irgendwie...tut das weh. Nun gut das wars erstmal, ich muss gleich schonwieder aufstehen.





69
1
NRW
14

Status: Online online
  14.03.2018 02:44  
Was ich mal wieder nicht verstehe;

Liebe, was ist das? Das ist also etwas das durch innere Verbundenheit kommt?
Wie kann es sein, dass behauptet wird das Liebe nicht hauptsächlich von der
Optik beeinflusst wird, wenn die meisten Menschen nur ein Geschlecht lieben?
Wenn ich mich mit jemandem so tief verbunden fühle, wieso sollte ich dann
das Geschlecht in diese Rechnung mit einbeziehen? Für mich, ergibt es einfach
keinen Sinn das die meisten Menschen nur ein Geschlecht lieben. Ich kann es
einfach nicht verstehen, was interessiert es mich was du zwischen den Beinen
hast, wenn ich einfach eine tiefe Verbundenheit empfinde? Das klingt für mich
so heuchlerisch, und falsch. Ich denke dieser Text wird 99% vor den Kopf
stoßen, bitte versucht mich nicht vom Gegenteil zu überzeugen. Ein sachlicher
Meinungsaustausch ist natürlich etwas anderes.

Danke1xDanke


56
Niedersachsen
27
  14.03.2018 12:20  
DevillsAdvocate hat geschrieben:
Was ich mal wieder nicht verstehe;

Liebe, was ist das? Das ist also etwas das durch innere Verbundenheit kommt?
Wie kann es sein, dass behauptet wird das Liebe nicht hauptsächlich von der
Optik beeinflusst wird, wenn die meisten Menschen nur ein Geschlecht lieben?
Wenn ich mich mit jemandem so tief verbunden fühle, wieso sollte ich dann
das Geschlecht in diese Rechnung mit einbeziehen? Für mich, ergibt es einfach
keinen Sinn das die meisten Menschen nur ein Geschlecht lieben. Ich kann es
einfach nicht verstehen, was interessiert es mich was du zwischen den Beinen
hast, wenn ich einfach eine tiefe Verbundenheit empfinde? Das klingt für mich
so heuchlerisch, und falsch. Ich denke dieser Text wird 99% vor den Kopf
stoßen, bitte versucht mich nicht vom Gegenteil zu überzeugen. Ein sachlicher
Meinungsaustausch ist natürlich etwas anderes.


Ich gehöre damit dann schon mal zu dem einen Prozent, das sich nicht vor den Kopf gestoßen fühlt. Zum einen meine ich dass Liebe jeder Mensch für sich selbst definiert. Der Begriff beinhaltet so viele verschiedene Facetten, dass es dafür keine einheitliche Auslegung gibt, wie Liebe "umgesetzt" wird. Zum Geschlechtsthema: Da spielen aus meiner Sicht 2 Sektoren eines jeden Indiviuums eine Rolle: Der Verstand und die Urinstinkte. Der Verstand ist derjenige der eben die Auswahl, um deine Worte zu verwenden, "innerer Verbundenheit" als Faktor verwendet ob Liebe (fortbe-/ent-)steht.
Das Unterbewusstsein ist aber auf andere Dinge gepolt: Vermehrung. Diese Urinstinkte sind nach wie vor in uns drin. Und da wird eben nach den dafür notwendigen Merkmalen abgeglichen ob der Nachwuchs gut wird und in einer stabilen Umgebung heranwachsen kann.

Danke1xDanke




69
1
NRW
14

Status: Online online
  14.03.2018 14:36  
Ich witme diese Passage meinen Erinnerungen, einige davon mögen uninteressant seien oder belanglos erscheinen, für mich sind sie mein Leben.

Messdiener-Lager;

Es ist jetzt sicher über 10 Jahre her das ich mich auf einem Messdiener-Lager befand, natürlich war ich auch in dieser Gemeinschaft
ein Außenseiter. Das Menschen mich respektlos behandeln ging schon immer an mir vorbei, nun sollte es aber so seien das einige dies
zu mir waren. Meine Schwester war auch auf diesem Lager, bekam es mit und weinte aufgrunddessen. In diesem Moment habe ich mich
so schlecht gefühlt wie noch nie zuvor, es ist mir vollkommen egal wie es mir geht, aber meine Schwester traurig zu sehen zeriss mir das
Herz. Dieser Moment hat sich in mein Hirn gebrannt, es ist wie ein glühender Nagel der sich langsam durch mein Fleisch bohrt. Dieses
Gefühl...ich kann es nicht beschreiben. Mit dieser Bagatelle beschäftigte ich mich nun seit über 10 Jahren, an jedem einzelnen Tag.

Ich bin schuld - auch wenn ich nichts dafür kann;

Um nur eine Situation zu benennen wie meine Mutter an der Fürsorge für meine Person zerbrach erzähle ich nun dies.
Ich hatte schon immer Schwierigkeiten mit meinen Mitschülern, nun sollte es so seien das die Mutter des Schülers der
mich schon immer am schlechtesten behandelt hat wutendbrannt zu meinem Elternhaus kam, weil ich ja so ein schlechter
Mensch sei der ihrem Sohn schaden zufügen würde. Ich kann auch diese Situation noch heute sehen als würde ich sie
gerade erneut erleben, meine Mutter wie sie da weinend im Hausflur steht, in ihrem eigenen Zuhause und von dieser
Frau angeschrien und fertiggemacht wird. Natürlich kann ich nichts dafür, ich habe ja nicht bewusst so gehandelt das
meine Eltern es schwer hatten für mich zu sorgen, aber ich bin dennoch Schuld an den Problemen die ich über meine
Familie gebracht habe. Ich bin Schuld daran das meine Mutter heutzutage ein Wrack ist, und dass sie sich in die
Alk. geflüchtet hat. Und mit dieser Schuld muss ich leben. Man kann sagen was man will, ich tat es nicht
mit Absicht, aber ich habe ihr Leben zerstört. Meine Eltern haben Freundschaften verloren wegen mir, meine Eltern
sind heutztage fast so einsam wie ich, weil sie mich nie aufgegeben haben.

Christentum - Die Religion der "Nächstenliebe"

Von Menschen enttäuscht zu werden war und ist für mich nie etwas neues gewesen. Von einer gesamten Gemeinschaft
verarscht, abgeschoben und belogen zu werden hat mich (10 Jahre alt) zerstört. Es war einige Wochen vor dem Lager
der Messdiener-Gesellschaft wo 3 Erwachsene Menschen an mein Elternhaus herantraten um zu verkünden das ich nicht
am Lager teilnehmen könnte da man meine Aufsicht nicht erbringen könnte da mein Gruppen-Leiter verhindert sei. An sich
nicht schön, im Nachhinein zu erfahren das sie gelogen haben, war eine Erfahrung die tief sitzt. Danke an diejenigen
die daran beteiligt waren, danke dass ihr einen Menschen ausgeschlossen habt der nichts hatte, ein Kind was von der
Außenwelt sowieso nur Ablehnung kannte. Ihr habt mir nichts neues gegeben, aber ihr habt es perfektioniert mich alleine
auf dieser Welt zu fühlen.

Das sind erstmal 3 kleine Geschichten - Vielleicht kommen demnächst Neue.


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