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Dubist

Dubist
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Findet man überhaupt Dinge die posetiv sein können? Wenm man viel alleine ist.
Manchmal will man sich ja gegen eine Situation wehren, die man meint nicht mehr auszuhalten.
Die man nicht mehr ertragen will.
Man kämpft und kämpft und versucht es förmlich zu erzwingen.


Nun habe ich gedacht, ich möchte aus meiner Sicht auch mal posetive Dinge des alleinseins nenen.
Einsamkeit kenn ich auch sehr gut, das Gefühl der Ablehnung.


Das Posetive ist, das man keine falschen Freunde haben kann Laughing niemand der einem weh tut Smile
niemand der einen wieder enttöuscht.

Man ist zwar alleine, aber niemand tut einem weh.


Man kann fern schauen, ohne das jemand anders ein anderen Programmwunsch hegt.



gäste machen dreck, man kann in Ruhe putzen und wenn es schön sauber ist, macht es einem niemand dreck.

Göste sind gegebenfalls auch teuer, man möchte ja auch was anbieten.
Macht das auch gerne, aber ich wollte ja einfach mal posetives berichten.


Man lernt sich und die welt kennen, man bekommt seine eigene Meinung und läßt sich nicht so leicht von anderen beeinflussen.


Ist man führer, oder hat führereigenschaften, bilden die sich im gefangenenlager der einsamkeit und des alleinseins, der immerwiederkehrenden folter und seelischen leiden udn qualen noch mehr heraus.


Man überlebt, trotzallem.



Man sucht nicht mehr die wertschätzung bei anderen.
Man bekommt sie ja auch nicht!

Posetiv ist, das man stark werden kann.

Ach in der einsamkeit kann man lernen dankbar zu sein und sich hin und wieder zu freuen.


Was könnt ihr posetives entdecken?
Etwas wofür ihr danken könnt.


Dubist

19.10.2019 #1


974 Antworten ↓
E

Ehemaliger_Benutzer
Gast

Shocked Meine Güte, Jana, nimms mir nicht übel, aber bei dem was du vom Stapel lässt, da fühl ich mich doch wiedermal absolut darin bestätigt, dass männliche Gesellschaft die wesentlich angenehmere Gesellschaft ist.

Du greifst pauschal einfach mal alles männliche an, das ist wie ein verbaler Rundumschlag. Keule Ja, nach soviel gescheiterten Beziehungen kanns schon sein, dass du nicht mehr neutral urteilen kannst. Aber warum lässt du dich - um Himmels Willen - auf Männer ein, die von vornherein nichts Ernstes sind? Da ist die Enttäuschung doch vorprogrammiert. Das zeigt eindeutig, dass DU nicht die richtige Auswahl triffst. Und das offenbar auch noch voll bewusst (was mir völlig unverständlich ist, sorry). Das ist doch ganz klar dann dein Fehler, den kannst du nicht den Männern anlasten. stirnrunzeln

Werner hat dir, wie ich finde auf direkte aber trotzdem sehr höfliche Weise, einen Denkanstoss gegeben, dass die Möglichkeit bestünde auch mal zu überlegen, ob der Grund fürs Scheitern deiner Beziehungen bei dir liegen könnte. Statt jedoch einfach mal innezuhalten und über diese Möglichkeit nachzudenken, wirst du schnippisch und beleidigend. Entschuldige wenn ich dir das so krass sage, aber wenn du bei deinen Männern auch so reagierst, dann muss man sich nicht wirklich wundern, dass du allein und einsam bist. Welcher Mann will denn sowas haben?

Und ja, liebe Jana, ich habe tatsächlich einen sehr liebenswerten Mann und das auch schon sehr lange. Wir behandeln uns gegenseitig mit Respekt, so wie sich das für erwachsene Menschen gehört. Und was soll ich sagen, es funktioniert erstaunlich gut. Ob er für dich "brauchbar" wäre, das vermag ich nicht zu beurteilen weil ich nicht weiß für was du einen Mann "brauchst". Aber allein die Tatsache, wie abfällig du über Männer redest und sie dann "nach Gebrauch" entsorgst, lässt für mich den Schluß zu, dass Männer wie meiner und sicher auch Werner für dich viel zu schade wären. Insofern wundert es mich auch nicht, dass du bisher keinen vernünftigen Mann abbekommen hast bzw. halten konntest, denn vernünftige Männer haben durchaus Antennen dafür welche Frau für sie gut ist oder eben auch nicht.

Zu guter Letzt noch einen wohlmeinenden Rat: Verliebtheit lässt IMMER nach, das ist völlig normal. Verliebtheit bleibt in der Regel 1-4 Jahre, danach sollte das Gefühl in Liebe übergehen. Tut es das nicht, hast du die falsche Wahl getroffen und solltest beim nächsten Mal sorgfältiger sein. Und wenn du jedes Mal deine Männer entsorgst wenn das Hochgefühl der Verliebtheit nachlässt, wirst du das mit deinen kurzfristigen Beziehungen bis an dein Lebensende so weiterführen müssen. Oder einsam und allein bleiben. Oder ganz einfach mal umdenken. habe eine Idee

@Werner: Danke!
Und ich bin davon überzeugt, du hast keine Glubschaugen bis zum Horizont sondern sehr schöne Augen, die aufmerksam durchs Leben streifen. Daumen hoch
Ha, war das jetzt nicht poetisch? Wink

Ach, und Jana... sehen/lesen kann man viel. Das Gesehene/Gelesene jedoch auch noch richtig zu verarbeiten, dazu braucht es Hirn. habe eine Idee

20.04.2013 00:11 • #389


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Das Positive am Einsamsein / Alleinsein

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Lioness9411

Lioness9411
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Also ich bin sehr gerne unter Menschen (mit meinem Mann und meinen zwei Kindern oder Verwandten oder Freunden oder Bekannte), aber ich bin auch gerne mal alleine. Wenn ich alleine bin, kann ich mich stets gut mit mir selber beschäftigen...lesen, schreiben, Haushalt, spazieren gehen, meditieren...

Das Gefühl der Einsamkeit habe ich nicht in unseren vier Wänden, eher, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin oder einkaufen.
Einsam bin ich nicht oft. Gott sei Dank hat sich das bei mir in den letzten 10 Jahren stark gebessert.

Ich glaube, dass die Zahl der Singles ständig steigt, weil Menschen immer weniger bereit sind, Kompromisse einzugehen, mal zurückzustecken, mal an einem anderen denken, mal sich nach einem anderen richten....viele sehen es als sich zu unterwerfen, aber ich sehe es so, dass es wie ein eingespieltes Team ist.

Und natürlich bedeutet eine glückliche, zufriedene und harmonische Beziehung, VIEL Arbeit, was sich viele nicht antun wollen. Viele schmeißen das Handtuch beim kleinsten Problem.

Ausgenommen sind Menschen, die noch nicht das Glück in der Liebe hatten...das kann soviele Gründe haben.

Früher gab es wenig Singles. War auch sicher ein Grund, dass man aus gesellschaftliucher Sicht nicht alleine bleiben sollte und, weil die Frauen oft finanziell von den Männern abhängig waren.

Egoismus, gesunder ist schon okay und soll auch sein, aber die Menschen werden immer egoistischer.

Ich finde es einfach schön heim zu kommen und meine Familie und unsere zwei Katzen erwarten mich. Oder es ist auch sehr schön, wenn ich daheim bin, mein Mann kommt heim, ich gehe ihm in das Vorzimmer entgegen grüsse und küsse ihn zur Begrüssung.. Wir reden über unseren Tag, fragen uns, wie es uns geht und besprechen auch die Sorgen miteinander.

Ich war auch schon mal eine zeitlang Single und kann nur für mich sprechen, dass es schön ist, einen Partner zu haben, der für einen da ist, mit dem man Gutes und Schlechtes teilen kann, lachen kann, das Wochenende zusammen genießen, auf Urlaub fahren kann, sich gegenseitig zuhört und sich den Freiraum zulässt, den man braucht.

ABER meine Singelzeit möchte ich nicht missen, weil ich in dieser Zeit sehr viel über mich erfahren habe, mich richtig kennengelernt habe und weiterentwickelt und vorallem...was will ich von meinem Leben, was sind meine Ziele.

Man sagt ständig, dass wie in einer gestressten Zeit leben. Tun wir das tatsächlich? Oder lassen sich viele stressen, sonst hätte man doch nicht die Zeit darüber nachzudenken, ob man einsam ist...wie z.B. @Dubist.
Bedeutez nicht, dass es schlecht ist, dass man sich solche Dinge überlegt. Ich würde den Schwerpunkt eher dorthin verankern, woher die Einsamkeit stammt und wie man es lösen kann. Das tat ich vor vielenm Jahren.

02.03.2013 16:34 • #7


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Schlaflose
Ich sehe am Alleinsein nur Positives. Man kann kommen und gehen, wann man will, tun und lassen, was man will, braucht sich nach niemandem zu richten, keine Rücksicht zu nehmen. Ich bin zwar allein, fühle mich aber nie einsam. Ich kann mich sehr gut allein beschäftigen und meine Zeit sinnvoll füllen.
Aber wieso bist du denn allein/einsam? Ich denke du hast Freund und Kind.

x 1 #2


crazy030
Einsamkeit ist ja eine Situation, die ein Mensch erstmal so empfinden muss. Alleinsein bedeutet dann aber nicht automatisch, sich einsam zu fühlen. Ebenso gibt es Menschen, die haben Familie, Freunde und Job und fühlen sich einsam.

Für mich persönlich, ich war 2/3 meines bisherigen Lebens nicht allein und nun schon einige Jahre und kann nur sagen, mir gefällt es so deutlich besser. Trotzdem bin ich vom Typ her nicht der totale Einzelgänger. Ich hab gern mal Besuch oder verreise, aber im Kern fühle ich mich allein wohler. Ich empfinde es als eine Art Freiheit. Sicher ist aber auch ein guter Schuss Egoismus mit dabei.

Allerdings ist es so, wenn man so tickt, dann weicht man ja angeblich gleich wieder von der Norm ab. Und die Norm ist halt, nicht allein zu sein oder besser, nicht allein sein zu wollen. Wichtig, hier muss man unterscheiden zwischen gern wollen, aber nichts finden oder absolut nicht wollen und sich so wohl fühlen. Letzteres kann dann eine schizoide Persönlichkeitsstörung sein. Ob man solche Diagnosen dann braucht (ich hab sie auch), ist ne andere Sache. Wink

x 1 #3


A
Nicht umsonst heißt es, dass all unser Übel daher kommt, dass wir nicht allein sein können. Der Mensch ist nicht dazu gemacht, allein zu sein. Er strebt immer nach Parnterschaft, Familie etc. Natürlich gibt es Leute, die sich damit arrangiert haben und es gibt auch Leute, die die Einsamkeit mögen. Aber das sind für meine Begriffe doch eher Einzelfälle.

#4


crazy030
Zitat von Aladin:
Der Mensch ist nicht dazu gemacht, allein zu sein. Er strebt immer nach Parnterschaft, Familie etc. Natürlich gibt es Leute, die sich damit arrangiert haben und es gibt auch Leute, die die Einsamkeit mögen. Aber das sind für meine Begriffe doch eher Einzelfälle.
Also wenn ich mir überlege, Berlin hat um die 4 Millionen Einwohner und davon fast die Hälfte Singles (Tendenz steigend), dann glaube ich nicht an Einzelfälle. Viele Leute entscheiden sich heute bewusst so, wenn auch aus unterschiedlichen Beweggründen.

#5


N
Zitat von crazy030:
Also wenn ich mir überlege, Berlin hat um die 4 Millionen Einwohner und davon fast die Hälfte Singles (Tendenz steigend), dann glaube ich nicht an Einzelfälle. Viele Leute entscheiden sich heute bewusst so, wenn auch aus unterschiedlichen Beweggründen.



also ich denke auch, dass der mensch generell einen partner sucht, aber viele einfach nicht den richtigen finden und daher lieber dem streß entgehen und lieber allein bleiben.....

bin auch single, genieße es auch allein zu sein, habe auch in einer beziehung gern mal meine zeit für mich, aber finde auch keine passende partnerin....

irgendwie hab ich das gefühl, dass es viele menschen heutzutage meist nur an sich denken und vielleicht auch daher nicht wirklich "beziehungsfähig" sind...vielleicht gehör ich da auch dazu :p


aber ich denke zu einer guten beziehung gehört auch ein gewisses allein sein können, meine meinung Wink

#6


Lioness9411
Also ich bin sehr gerne unter Menschen (mit meinem Mann und meinen zwei Kindern oder Verwandten oder Freunden oder Bekannte), aber ich bin auch gerne mal alleine. Wenn ich alleine bin, kann ich mich stets gut mit mir selber beschäftigen...lesen, schreiben, Haushalt, spazieren gehen, meditieren...

Das Gefühl der Einsamkeit habe ich nicht in unseren vier Wänden, eher, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin oder einkaufen.
Einsam bin ich nicht oft. Gott sei Dank hat sich das bei mir in den letzten 10 Jahren stark gebessert.

Ich glaube, dass die Zahl der Singles ständig steigt, weil Menschen immer weniger bereit sind, Kompromisse einzugehen, mal zurückzustecken, mal an einem anderen denken, mal sich nach einem anderen richten....viele sehen es als sich zu unterwerfen, aber ich sehe es so, dass es wie ein eingespieltes Team ist.

Und natürlich bedeutet eine glückliche, zufriedene und harmonische Beziehung, VIEL Arbeit, was sich viele nicht antun wollen. Viele schmeißen das Handtuch beim kleinsten Problem.

Ausgenommen sind Menschen, die noch nicht das Glück in der Liebe hatten...das kann soviele Gründe haben.

Früher gab es wenig Singles. War auch sicher ein Grund, dass man aus gesellschaftliucher Sicht nicht alleine bleiben sollte und, weil die Frauen oft finanziell von den Männern abhängig waren.

Egoismus, gesunder ist schon okay und soll auch sein, aber die Menschen werden immer egoistischer.

Ich finde es einfach schön heim zu kommen und meine Familie und unsere zwei Katzen erwarten mich. Oder es ist auch sehr schön, wenn ich daheim bin, mein Mann kommt heim, ich gehe ihm in das Vorzimmer entgegen grüsse und küsse ihn zur Begrüssung.. Wir reden über unseren Tag, fragen uns, wie es uns geht und besprechen auch die Sorgen miteinander.

Ich war auch schon mal eine zeitlang Single und kann nur für mich sprechen, dass es schön ist, einen Partner zu haben, der für einen da ist, mit dem man Gutes und Schlechtes teilen kann, lachen kann, das Wochenende zusammen genießen, auf Urlaub fahren kann, sich gegenseitig zuhört und sich den Freiraum zulässt, den man braucht.

ABER meine Singelzeit möchte ich nicht missen, weil ich in dieser Zeit sehr viel über mich erfahren habe, mich richtig kennengelernt habe und weiterentwickelt und vorallem...was will ich von meinem Leben, was sind meine Ziele.

Man sagt ständig, dass wie in einer gestressten Zeit leben. Tun wir das tatsächlich? Oder lassen sich viele stressen, sonst hätte man doch nicht die Zeit darüber nachzudenken, ob man einsam ist...wie z.B. @Dubist.
Bedeutez nicht, dass es schlecht ist, dass man sich solche Dinge überlegt. Ich würde den Schwerpunkt eher dorthin verankern, woher die Einsamkeit stammt und wie man es lösen kann. Das tat ich vor vielenm Jahren.

#7


crazy030
Es ist halt verschieden. Manchen kommen nach der Arbeit nach Hause und wollen sich erstmal über den Tag unterhalten, zusammensitzen und andere Personen haben lieber erstmal ihre Ruhe, allein. Ich bin auch so und für mich war es immer nervig, dann nicht allein zu sein. Das hat nichts mit Egoismus zu tun.

Man kann doch nicht vom Typ her gleichschalten.

#8


R
Zitat von Schlaflose:
Ich sehe am Alleinsein nur Positives. Man kann kommen und gehen, wann man will, tun und lassen, was man will, braucht sich nach niemandem zu richten, keine Rücksicht zu nehmen. Ich bin zwar allein, fühle mich aber nie einsam. Ich kann mich sehr gut allein beschäftigen und meine Zeit sinnvoll füllen.
Aber wieso bist du denn allein/einsam? Ich denke du hast Freund und Kind.



Ich will mich dazu nicht weiter äußern. Eines möchte ich trotzdem sagen: Manchmal ist es schön, allein zu sein. Wenn ich z.B. an eine Situation denke: Es liegt noch nicht lange zurück da hatte ich mein Handy aus, weil ich wichtige Schreibarbeiten zu erledigen hatte und mich dabei nicht stören lassen wollte. Wie es so ist, versuchte in dieser Zeit jemand mich zu erreichen. Als ich dann den Grund für mein Handeln nannte, erhielt ich eine blöde Antwort, dabei war der Anruf dieser Person nicht so wichtig. Da dachte ich mir: Wenn der immer um dich herum wäre, müsstest du das machen, was dem passt. In solchen Momenten bin ich dann doch lieber allein, ohne Mann.

#9


Lioness9411
Zitat von crazy030:
Es ist halt verschieden. Manchen kommen nach der Arbeit nach Hause und wollen sich erstmal über den Tag unterhalten, zusammensitzen und andere Personen haben lieber erstmal ihre Ruhe, allein. Ich bin auch so und für mich war es immer nervig, dann nicht allein zu sein. Das hat nichts mit Egoismus zu tun.

Man kann doch nicht vom Typ her gleichschalten.


Ja deshalb schrieb ich, dass es für mich persönlich so ist. Ich schmeiße nie alle Menschen in einem Topf oder verallgemeine etwas.

Es gab bei mir auch Tage, wenn es in der Arbeit sehr stressig war, dass ich mal eine halbe Stunde daheim nicht angesprochen werden wollte, damit ich runterkomme. Hat mein Mann auch manchmal.
Mit dem am Abend zusammensitzen meinte ich auch beim Abendessen oder einen abendlichen Spaziergang oder auf der Coich im Wohnzimmer.

#10


C
Liebe Dubist,
Das Positive am alleine leben ist, dass ich in meiner Wohnung tun und lassen kann, was ich will und wann ich es will. Ich muss auf nichts und niemanden Rücksicht nehmen. Ich muss mich nicht gleich mit jemandem auseinandersetzen, wenn ich nach Hause komme. Natürlich gibt es Phasen, in denen ich auch einsam bin, weil - wie hier vielfach beschrieben - es schwer ist, jemanden zu finden, mit dem man sich auf Augenhöhe austauscht, gerade, wenn man Input von außen braucht. Das sind die Momente, in denen ich echt traurig und sogar richtig wütend werde. Jedoch freue ich mich, wenn Besuch kommt und sehe nicht den Dreck und die Kosten im Vordergrund, im Gegenteil, ich Spanne die Leute mit ein. Jeder bringt etwas mit und aufgeräumt wird gemeinsam. Das sind aber sehr seltene Momente, es gibt die vielleicht 2x im Jahr. Was mir am alleine seiner schaffen macht, ist das nicht aufraffen können, alles als Belastung zu empfinden, selbst wenn es nur ene halbe Stunde dauern würde laufen zu gehen. Das ist aber der Depression geschuldet. Trotzdem fühle ich mich dabei oft als Versager, weil ich nichts, von dem, was ich mir vornehme durchhalte. Da wünsche ich mit manchmal gerne jemanden, mit dem ich das Leben teile und der mich in den Hintern tritt, aber die habe ich wohl vergrault. Aber der Unterschied ist für mich alleine sein, oder einsam sein. Ich lebe gerne alleine, fühle mich aber manchmal einfach schrecklich einsam.
LG chrissie_

#11


P
Es gibt bei allen Lebensformen zwei Seiten glaube ich, schöne und schwere.
Einsamkeit kann furchtbar weh tun. aber auch manchmal eine Chance sein etwas intensiver zu erleben z.B.
Ich habe immer allein gelebt und das hat viele schöne Seiten, am schönsten fand ich immer das es in meiner Wohnung so friedlich ist. Das ich da tun und lassen kann was ich möchte.
Schwer war es manches Mal wenn ich krank war oder auch an besonderen Feiertagen.
In meiner Beziehung die ich seit einem Jahr habe sind uns beiden Freirräume wichtig, die wir auch haben durch unsere Fernbeziehung, wie es mal sein wird zusammen zu leben auf Dauer wird sich finden. Ich glaube letzlich ist jeder Mensch ganz alleine.

Herzlich grüßt passionsblume

#12


Urgestein
Einsamkeit hat das Positive dass man sich mehr drüber freut einem netten Menschen mal wieder zu begegnen. Ich finde eine Zeit der Einsamkeit sehr wichtig. Wenn man jeden Tag Pizza isst wird´s ja auch irgendwann ein Normalzustand.

UND!: Wenn man alleine ist oder sich alleine fühlt fällt man besser in einen gewissen tranceartigen Zustand. In diesem Zustand sind wir in unserem eigenem Universum und finden Antworten auf Fragen die uns so eigentlich sowieso niemand beantworten könnte.

Jo so viel mal dazu.

LG

#13


Schlaflose
Zitat von Urgestein:
UND!: Wenn man alleine ist oder sich alleine fühlt fällt man besser in einen gewissen tranceartigen Zustand. In diesem Zustand sind wir in unserem eigenem Universum und finden Antworten auf Fragen die uns so eigentlich sowieso niemand beantworten könnte


Also ich bin schon Jahrzehnte allein, aber in so einem Zustand habe ich mich noch nie befunden.

#14


crazy030
Zitat von Urgestein:
UND!: Wenn man alleine ist oder sich alleine fühlt fällt man besser in einen gewissen tranceartigen Zustand. In diesem Zustand sind wir in unserem eigenem Universum und finden Antworten auf Fragen die uns so eigentlich sowieso niemand beantworten könnte.
Welche Fragen? Ich hab keine. Wink
Zitat:
Einsamkeit hat das Positive dass man sich mehr drüber freut einem netten Menschen mal wieder zu begegnen.
Ich treffe jeden Tag nette Menschen. Was hat das denn damit zu tun, ob ich allein bin oder nicht?

Irgendwie hab ich das Gefühl, einige Leute haben merkwürdige Vorstellungen. Wink

#15


B
Zitat von crazy030:
Irgendwie hab ich das Gefühl, einige Leute haben merkwürdige Vorstellungen.


Nee, nicht merkwürdig.

Ich sehe oft über viele Wochen keinen einzigen Menschen.
Und dadurch wird natürlich ein nettes "Hallo" zu einem aus-
serordendlichen Erlebnis, welches besondere Beachtung und
Wertschätzung bekommt.

#16


Urgestein
Zitat von Schlaflose:
Also ich bin schon Jahrzehnte allein, aber in so einem Zustand habe ich mich noch nie befunden.


Tja das ist eigentlich schade finde ich.

Zitat von crazy030:

Irgendwie hab ich das Gefühl, einige Leute haben merkwürdige Vorstellungen. Wink


Jo ich habe das Gefühl ich darf das so wiedergeben wie du. Twisted Evil Rolling Eyes Arrow stirnrunzeln

LG

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Urgestein
Zitat von Beobachter:
Zitat von crazy030:
Irgendwie hab ich das Gefühl, einige Leute haben merkwürdige Vorstellungen.


Nee, nicht merkwürdig.

Ich sehe oft über viele Wochen keinen einzigen Menschen.
Und dadurch wird natürlich ein nettes "Hallo" zu einem aus-
serordendlichen Erlebnis, welches besondere Beachtung und
Wertschätzung bekommt.


Genau so habe ich das gemeint Idea Arrow Very Happy

LG

#18


B
Der Mangel, egal ob Geld oder Liebe, den wir anfangs oft nur als Entbehrung
erleben, lässt uns später auch den wahren Wert der Dinge erleben, und wird
so zu einem wahrhaften Gewinn.

#19


E
Zitat von Beobachter:
Ich sehe oft über viele Wochen keinen einzigen Menschen.

Shocked Gehst du wochenlang nicht einkaufen Question

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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