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Makani
Irgentwie stürzt alles zur Zeit über mir zusammen.
Angst und Panik löst sich bei mir ab.
Dabei kommen dann noch die Migräneanfälle mit Aura dazu,
da ensteht dann nur noch mehr Angst.
aber nur mit Panikataken zu leben,ist echt kein Leben mehr.
Jeder Mut geht dabei verloren.

und es versteht auch keiner in meiner Familie,das ich dann nicht mehr kann.
Das einen die Kraft auch mal verläßt,man keinen Mut mehr hat.
Oft sitz ich hier am meinen PC und frag mich,wie viel kann ein Mensch aushalten,
bis er völlig zusammen bricht,
Das schlimmste ist das trotz Familie doch so unendlich alleine zu sein,allein mit der Angst und Panik,nicht alles zu schaffen,Angst vor der nächsten Aura und Migräne, dem Herzrasen,den Schweißausbrüchen,es ist so zum Verzweifeln.
Alle hier meinen ,man ist so stark,nur wie es innen aussieht,wie die Angst in einen hochkriecht,und wenn ich es dann mal sage,dann kommen nur unverstädliche Blicke,so nach dem Motto stell dich nicht so an.
Denn man kann es ja nicht so sehen,denn nach außen hin wirke ich immer so als wann nichst wäre,
aber wie es innen aussieht,wie oft ich hier verzweiflt weinend an Pc sitze,das sieht keiner.

lg Makani

09.10.2007 07:23 • 09.10.2007 #1


18 Antworten ↓


D
Hallo Makani,

diese Stunden kenn ich auch. Wo man sich fragt wie es weiter gehen soll. Wen man dann vor sich sieht was man noch vor nicht all zu langer Zeit alles gemacht hat. Und wenn man dann mal vergleicht wie sehr man kämpfen muss um nur einen Bruchteil von dem zu schaffen was worher möglich war.
Aber weisst du ich glaube wir mit Angst und Panik sind stärker als wir glauben. Und auch stärke als viele andere. Überlege mal wie oft wir täglich an unsere Grenzen stoßen oder unseren inneren Schweinehund überwinden müssen. Das muss uns erstmal jemand nachmachen. Meinst du nicht?
Auch wenn es verrückt klingt, aber manchmal bin ich auch ein klein wenig dankbar.Denn diese Angst und Panik haben wir vieles vor Augen geführt was ich längst vergessen zu haben schien. Z.B. wie stark ich sein sein kann, wie viele Dinge ich alleine schaffen kann. Aber auch das ich mich wieder mehr auf mich konzentrieren muss.
Ich weiss das ich es schaffe und du wirst es auch schaffen. auch wenn es immer wieder Situationen gibt an denen wir uns die bettdecke über den Kopf ziehen und denken das es nicht mehr weiter geht.
es geht weiter! daran glaube ich fest!

LG
Didi

09.10.2007 08:13 • #2


A


Alleinsein

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Makani
Hallo Didi81!

Wie wahr,man ist doch enmorm stark,das kann ich auch,die Angst und auch Verzweifelung kriecht hoch,lass es nicht anmerken und mache weiter wie wie bisher.
Wie meine Mutter immer sagte.
Eagl was ist,egal was passiert,das Leben geht weiter,das macht vor nichts hat.

Jetzt wo du das sagst,da fallen mir viele Situationen ein,wo ich selbst innerlich zerrrissen war,und trotzdem noch für alle hier da war,

Ein Beispeil..meine beiden Söhne wurden ,nur weil sie was verhindern wollten zusammen geschlagen,
der eine hatte verdacht auf Jochbeinbruch(was dann doch nicht so war) der andere 2 Rippen gebrochen)
na ja jedenfalls war das eine Situation wo ich gemerkt hab,wie strak man trotz der Panik und Angst sein kann

lg blackangel

09.10.2007 08:28 • #3


D
Hi Makani,

ich habe mal in einem Buch gelesen das wenn in einem Theater ein Feuer ausbrechen würde und eine Massenpanik ausbrechen würde, Menschen mit einer Angsterkrankung die ersten sind die Kindern und Schwächeren helfen. Einfach weil sie es gewohnt, sind in für sich selbst außergewöhnlich schweren und angstvollen Situationen, sich so normal wie möglich verhalten.
Weisst du manchmal habe ich eben auch so Momente wo ich anscheinend keine Kraft mehr habe. Dann gönne ich es mir auch mal mich ein paar Minuten oder auch Stunden unter meiner Decke zu verkriechen und einfach mal schwach zu sein. Finde ich nicht schlimm.
Aber ich stehe auch wieder auf und sage dann laut So, Kirsten, jetzt ist es gut und jetzt geht es weiter.
Mein Umfeld weiss über meine Ängst Bescheid. Sie behandeln mich aber trotzdem fair. Aber sie können es eben nicht wirklich verstehen was dann in mir vorgeht. Ich versuche es dann so gut wie möglich zu beschreiben. aber wirklich verstehen kann es nur ein Mensch der selber Angst hat. Deswegen bin ich so unglaublich froh dieses Forum gefunden zu haben.
Habe hier viele nette Menschen kennegelernt, die mir ganz viel geben.

09.10.2007 08:45 • #4


K
Hallo Didi,

das ist ja interessant. Welches Buch war das denn - weisst Du's noch?

Dass wir Angsthasen dann stärker sind als andere, kann ich mir gut vorstellen.
Bei mir beobachte ich, dass ich mit realer, rationaler Angst viel besser umgehen kann, als 'normale' Menschen. In solchen Situationen wachse ich über mich hinaus, bin sehr viel ruhiger als die anderen und kann in Ruhe überlegen, welche die beste Lösung ist.

Aber ich schaffe es nicht in den Einkaufsladen 200m von meiner Wohnung, weil ... tja, weil ich Angst habe, ohnmächtig zu werden, unterwegs mit einer Panikattacke fertig werden zu müssen. Verrückt.

@ Makani
Wenn man Kinder und Familie hat, muss man wahrscheinlich täglich über sich hinaus wachsen. Es bleibt einem wohl nichts anderes übrig. Und ich bin sicher, das tust Du auch. Versuche diese Stärke bewusst wahrzunehmen. Was für andere ein Klecks ist, ist für uns harte Arbeit. Wenn die Arbeit geschafft ist, sollte man bewusst stolz auf sich sein. Das muss man auch erst lernen, weiss ich

Heute ist auch bei mir wieder ein äußerst zappeliger Tag. Komme einfach nicht zur Ruhe.

Liebe Grüße
Kiiwii

09.10.2007 09:04 • #5


D
Hallo Kiiwii,

das steht in dem Buch von Lucinda Bassett Angstfrei leben.
Ich habe es leider noch nicht ganz durch, aber sie schreibt sehr gut. Weil sie eine ehemalige Betroffene ist.
Ich kann mich noch an folgendes erinnern. Ich war 15 Jahre alt und auf einer Klassenfahrt in Paris. Es war nachmittag um vier,wir hatten Alleingang und meine Freundin und ich hatten nicht richtig zugehört und den Treffpunkt nicht verstanden. Also standen wir dann da mitten in Paris am Triumphbogen und wussten nicht wie wir unsere Klasse finden sollten. Wir hatten zwar den Hotelnamen, aber die Hotelgruppe gab es in Paris so oft wie in Berlin McDonalds. Meine Freundin hat die ganze Zeit nur geweint, gezittert und war blass. Aber ich war total ruhig. Auf einmal konnte ich sogar die Brocken französisch aus der Schule anwenden. Nach um halb ein waren wir dann mit Hilfe der Polizei wieder in unserem Hotel. Allerdings hat uns die Polizei nicht gefahren, sondern uns ein Taxi gerufen. Ich habe sogar noch mit dem Taxifahrer diskutiert weil er sich verfahren hatte und ich dafür nicht bezahlen wollte. Habs auch geschafft!
Meine Freundin war unendlich glücklich. Aber als ich meine Lehrerin gesehen habe brach die ganze Anspannung aus mri heraus. Ich habe geweint wie glaub ich noch nie in meinem Leben.
Und jetzt geht mir genau das durch den Kopf was du eben gesagt hast Kiiwii. Ich habe mich mit 15 ganz alleine durch Paris gekämpft. Ein Mädel aus einer Kleinstadt mit 8000 Einwohnern. aber ich kriege es manchmal einfach nicht gebacken die 300 m zum Bäcker zu gehen um mir ein Brot zu holen. Das ist doch irgendwie krass oder?

Gibt es bei dir nen bestimmten Grund dafür das du unruhig bist?

LG
Didi

09.10.2007 09:25 • #6


S
hallo

Auch ich kenne die Stunden wo man da sitzt und drüber nachdenkt wieviel ein Mensch aushalten kann.
Und man denkt es geht nicht mehr lange, aber dann geht es doch!
Lg

09.10.2007 09:46 • #7


K
Siehst Du, Didi? Wir sitzen doch alle in einem Boot.
Den 'Zusammenbruch' danach kenne ich auch. Der gehört wohl dazu und ist ja auch verständlich.

Ich bin heute zappelig, weil - da kommen verschiedene kleine Sachen zusammen. Am schwersten wiegt wahrscheinlich mein Arzttermin heute nachmittag. Ja, doch, der geht mir nicht aus dem Kopf. Ich war noch nie dort in der Praxis, der Weg ist recht weit, ich muss das Auto nehmen, muss überhaupt erstmal aus dem Haus. Und dann muss ich ja auch irgendwie noch wieder zurück nach Hause kommen. Ein etwas größeres Drama.

Hinzu kommt, dass ich seit ca. ner Woche wieder dieses schlimme Herzstolpern habe, wie ich es seit Monaten nicht hatte. Das holt mich dann ständig wieder in die Panik. So sieht das heute aus. Mal sehen wie es sich entwickelt.

Und bei Dir?
Geht's heute ganz gut?

09.10.2007 09:46 • #8


P
schreibe mal mit, mir gehts grad selbst nicht gut, kann wegen panikattacken nicht zur schule, habe heute einen termin beim psychiater wegen medis.

wisst ihr warum ihr eine angsterkrankung habt? das kommt hier nicht so oft, soweit ich das eben gesehen habe, zur sprache.
würde mich aber mal interessieren.

09.10.2007 10:03 • #9


D
Hallo Kiiwii,

ich bin noch immer sehr froh Menschen gefunden zu haben, die mit mir in diesem Boot sitzen. Denn wenn man zusammen in die gleiche Richtung rudert, geht es einfacher als alleine. Man kann sich auffangen wenn es mal nicht mehr geht und gegenseitig aufmuntern und anspornen.

Ich kann dich verstehen. Ich hatte bis letzten Mittwoch immer wieder Herzstiche und einen Druck auf dem Brustkorb. Das trieb mich wieder in die Panik das ich einen Herzinfarkt haben könnte. Seit Donnerstag aber geht es mir ganz gut. Am Freitag dann noch mal der Schock als ich erfuhr das mein bester Freund in der Klinik war und ne OP hatte. Ihm geht es aber wieder gut.
Habe in den letzten Tagen aber viel geschafft was mich motiviert. Am Donnerstag alleine einkaufen, zum Arzt gelaufen und ne kleine Strecke mit dem Bus. Am Samstag 2 Stunden mit meiner Freundin in einem Einkaufszentrum. Gestern zwar mit dem Taxi hin zum Psychologen, aber danach zu Fuß zurück und dann noch im Kloppenburg gewesen.
Heute geht es zur Tiefenpsychologie. Habe mir vorgenommen das auch wieder zu Fuß zu machen. Ich glaube ich muss mir langsam aber sicher beweisen das mein Herz auch unter Belastung schlägt. Es ist ja gesund haben mir die Ärzte gesagt. Aber ich muss halt lernen meinem Körper wieder zu vertrauen.
Nächste Woche Vorbesprechung zur Verhaltenstherapie.

Wieso ist es ein größeres drama wieder nach Hause zu kommen? Wenn ich fragen darf...

LG
Didi

09.10.2007 10:07 • #10


Makani
Das ist wohl wahr,wir sitzen im selben Boot.

Den Zusammenbruch danach kenn ich auch nur zu gut,abe das gehört dazu.

Kiiwii dann wünsch ich dir alles gute für Deinen Arztbesuch.

Zur geh ich auch nur zum Einkaufen,wenns sein mus aus dem Haus,
bis auf Sonntag da war ich in Bad Rothenfelde,war ja eigentlich ganz schön,wenn da nicht die ganze Zeit die Panik vor der Aura gewesen wäre.
Wenn die Panik da ist,dann auch das Herzstolpern,ist echt nicht schön.
Darum bin ich echt froh dies Forum gefunden zu haben,
hier kann man offen übr seine Ängste sprechen.

09.10.2007 10:17 • #11


D
Hallo Makani,

was meinst du mit Aura?
Ich kann mir da grad nichts drunter vorstellen.

LG
Didi

09.10.2007 10:31 • #12


G
(pa) hey didi, du machtst beides, tiefenpsy. und verhaltenst? bezalht das die kasse? mache nur tiefenpsy..

09.10.2007 10:59 • #13


Makani
Hallo Didi81!I

Am häufigsten handelt es sich um Sehstörungen, die einseitig links oder rechts im Gesichtsfeld auftreten. Flimmererscheinungen, Zickzacklinien mit flackernden, farbigen Randzacken, Lichtblitze oder Flecken im Gesichtsfeld, in denen man nichts mehr sehen kann, nehmen allmählich an Größe und Ausbreitung zu. Das Lesen von Texten oder Autofahren ist jetzt erschwert oder wird unmöglich. Auch das Schließen der Augen bringt die Sehphänomene nicht zum Verschwinden. Nach ca. 30 bis 60 Minuten beginnen sich die Sehstörungen dann endlich langsam aufzulösen, um schließlich völlig zu verschwinden.

http://img522.imageshack.us/img522/7631/auraqz7.jpg

http://img522.imageshack.us/img522/8181/imagesdi4.jpg


so in etwa ist das dann wie auf den Bildern,

lg Makani

09.10.2007 11:12 • #14


G
Hallo Makani,

danke für die Info.

Hallo Gast,

ja ich mache beides. Verhaltenstherapie zahlt die Kasse. Tiefenpsychologie zahle ich selber. Allerdings habe ich heute erst meine erste Stunde und bin am überlegen ob mich beides gleichzeitig nicht ein wenig überfordert. Nächste Woche beginnt die Verhaltenstherapie.
Mein Psychologe hat mir jedenfalls davon abgeraten.

Mal sehen wie es heute so läuft.

LG
Didi

09.10.2007 11:49 • #15


G
hm...ich mache eine tiefen-traumatherapie, meine therap. rät mir von ner verhaltenst. ab.
privat könnte ich mir eh keine leisten.
ich finde da prallen 2 welten aufeinander..die eine therapieform meint, das man verhalten abtrainieren kann, die andere setzt wie ich finde eher auf die einsicht, die ressourcen des patienten.

09.10.2007 11:59 • #16


D
mmh mein Psychologe meint halt das das bewärteste Mittel bei Panik und Angst die Verhaltenstherapie ist. Das habe ich bisher hier auch aus dem Forum so mitgenommen. Das andere will ich heute erstmal sehen was die gute Frau überhaupt mit mir vorhat. Sie hat am Telefon was gesagt davon das sie der Meinung ist das man Angst nur dauerhaft bekämpfen kann wenn man weiss woher sie kommt bzw wodurch sie ausgelöst wird. Ich will mir das einfach mal anschauen. Ich schließe mit ihr ja keinen Vertrag ab. wenn ich heute nach der Stunde merke das das absolut nichts ist oder das mich beide Sachen gleichzeitig vielleicht überfordern, dann höre ich damit auf.

09.10.2007 13:11 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

ZZerRburRuSs
hi

nach einer therapiestunde ist das sicherlich schwer zu endscheiden .
zu mir hat mal eine tiefenpsychologin gesagt das sie eigentlich die falsche für mich wäre und bei angst und panik verhaltenstherapie wesentlich schneller und gründlicher wirken würde und am besten noch dazu in einer gruppe.

so gehen die meinungen auseinander

beides zur gleichen zeit könnte ich mir wahnsinnig verwirrend vorstellen .

LG ZZ

09.10.2007 13:22 • #18


D
Hi ZZ,

mein Psychologe meinte gestern auch zu mir das es eher kontraproduktiv sein könnte. Glaube auch nicht das ich das nach einer Stunde beurteilen kann. Ich wollte damit nur sagen das ich meine höhere Priorität auf der Verhaltenstherapie habe und sobal ich merke das es zusammen nicht funktioniert, damit aufhöre. Den Termin mit der Tiefenpsychologin hatte ich auch gemacht bevor ich den Termin zu Vorbesprechung zu Verhaltenstherapie hatte. Ich hatte nicht damit gerechnet das ich so schnell einen Termin bekomme und wollte das andere quasi zur Überbrückung machen.

LG
Didi

09.10.2007 13:37 • #19


A


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