Zitat von Mama050717:Sag das nicht. Viele ignorieren ihre Beschwerden oder gehen davon aus, das nichts weiter sein wird und dann wird oft zu spät erkannt, das es doch was schlimmes war / ist.
Vollkommen falsch, sorry. Die meisten Menschen (mit gesunder Psyche, gesundem Vertrauen in ihren Körper und in das Leben), ignorieren ihre Lapalien und liegen damit goldrichtig. Für die meisten Menschen bis zu einem gewissen Alter, gilt absolut, dass die körperlichen Wehwehchen absolut harmloser Natur sind. Es sind absolute Einzelfälle, wo sich irgendetwas vermeintlich harmloses als etwas bösartiges entpuppt hat. Guter Beweis: Dieses Forum. Du könntest dir die Berichte der letzten 20 Seiten durchsehen und feststellen, dass kein einziges Mal tatsächlich jemand mit seinen Ängsten richtig gelegen ist. Es scheint schon fast, alleine hier zu posten, ist ein Kontraindikator für eine schwere Erkrankung

Dieser Thread hier ist schon ein gutes Beispiel, wie übertrieben sorgevoll manche hier sind. Ich will das nicht verurteilen, ich war selber so und manchmal überkommt es mich noch immer, zum Glück aber viel seltener. Ich hatte über ein Jahr chronische Beschwerden mit dem Darm und hatte selber schon eine Magen/Darm-Spiegelung. Ich lege immer wert darauf, in Erfahrung zu bringen, wie wahrscheinlich schlimmere Bedenken sind und rede mit den Ärzten. Der Gastroenterologe sagte mir bzgl der Spiegelung "wir finden hier in den seltensten Fällen etwas, in hunderten Fällen vielleicht einmal". Die meisten Menschen gehen mit ihren Magen/Darmbeschwerden zum Hausarzt und werden in der Regel nicht mal zum Gastroenterlogen geschickt. Das bedeutet, selbst dann, wenn der Hausarzt einen Anlass sieht es im Fachgebiet abklären zu lassen, entpuppt sich die Ursache meistens als harmlos. Das ist die absolute Norm und die Realität in der wir leben: Den meisten Menschen geht es gut und sie haben nichts ernstes.
Es ist ein rießen Fehler diese Angst zu transportieren und diese Panikmache zu schüren, es nutzt nicht nur nichts, es ist sogar schädlich. Was nutzt es dir, wenn du MS oder Parkinson hast und es früher erfährst, oder wenn dein Bauchspeichelkrebs oder was auch immer, früher gefunden wird. In den meisten Fällen lässt sich eh nichts dran machen, in der Zwischenzeit aber, in der du ständig in Angst und Panik bist, hast du einen ständigen Leidensdruck und stehst unter ständiger Anspannung und Stress:
Die WHO selbst sagt, dass die Ursache von über 90% aller Krankheiten Stress ist. Manche Ärzte schmeißen sogar zahlen wie 98% in den Raum. Stress ist der größte Killer und die absolute Hauptursache für Krankheiten. Wieso ist das so? Das Gehirn kann nicht oder nur sehr bedingt zwischen Fantasie und Realität unterscheiden, alles was "Stress" verursacht gilt als Bedrohung, je mehr Stress man hat, desto mehr ist man in Alarmbereitschaft und das sympathische Nervensystem ist aktiv: Es werden Energiereserven mobilisiert und das Programm "Heilung & Reparatur" wird abgestellt. Das Bewusstsein bzw der Körper ist bei Stress im Überlebensmodus und hier hat Regeneration keine Priorität. Ich bin sicher die meisten hier wissen das, unterschätzen es aber. Bei einer gesunden Psyche ist das sympathische und parasympathische Nervensystem gleichermaßen aktiv, sie regeneriert und heilt. Was das betrifft hat der Glaube "Es ist schon nichts ernstes" etwas von einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Wenn man hingegen sich wegen allem Sorgen macht und an alles aufbauscht und dran hängenbleibt (die Situation nicht akzeptieren kann, nicht loslassen kann), hat man früher oder später eine lange Liste an Symptomen und ohne jetzt jemanden Angst machen zu wollen, ich denke dadurch vergrößert sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Körper tatsächlich irgendwann ernst krank wird, es scheint zumindest Studien zu geben, die das andeuten.
Man sollte deshalb immer deeskalieren, sich (sein NS und Alarmsystem) beruhigen und von dem besten ausgehen. Optimisten leben länger und sind öfter gesund (auch hier gibt es Studien die das beweisen).