App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

63

K

Krischi307
Mitglied

Beiträge:
105
Themen:
6
Danke erhalten:
21
Mitglied seit:
Hallo ihr,

mich plagen schon seit mehreren Jahren fast täglich Druck im Darm mit leichten Schmerzen, Darmgeräusche und rechts unterhalb des Rippenbogens seit 2016 Schmerzen ähnlich wie Seitenstechen. Es gibt aber auch Tage, wo ich keine Beschwerden habe. Aber es sind wenige Tage.

Letztes Jahr habe ich wegen der Beschwerden mal einen Laktose- und Fructose-Test machen lassen. Der Laktosetest war positiv, der Fructose negativ. Nun dachte ich, dass die Beschwerden weg wären, weil ich seitdem versuche, laktosefreie Lebensmittel zu mir zu nehmen. Aber die Beschwerden wurden etwas besser, aber weg sind sie nicht.

Im selben Jahr wurde auch ein Stuhltest bzgl. Darmkrebs gemacht, dieser war unauffällig. Eine Darmspiegelung bisher noch nicht.

Anfang diesen Jahres habe ich weitere Probleme bekommen, allerdings nicht mit dem Darm, sondern mit dem Magen. Saurer Geschmack und Kratzen im Hals begleiteten mich mehrere Tage, sodass meine Vermutung auf Stillem Reflux liegt. Also habe ich meine Ernährung erneut angepasst. Gelingt allerdings nicht immer.

Vor ein paar Tagen habe ich mein Blut mal untersuchen lassen auf Nahrungsmittelunvertrglichkeiten, Entzündungen und Vitaminmangel. Alles unauffällig. Auch eine Stuhlprobe habe ich noch einmal abgegeben. Auf Helicobacter soll untersucht werden. Hatte ich 2021 schon einmal.

Ebenfalls Anfang 2022 wurde mir an der linken Niere ein gutartiger Tumor entfernt. Vor der OP wurden auch CTs von Abdomen und Torso gemacht. alles unauffällig. Bei den Befunden wurde auch der Darm erwähnt. Es wären keine Raumforderungen erkennbar. Wäre bei dieser Untersuchung Darmkrebs aufgefallen?

Habe kein Blut im Stuhl, kein Schleim oder dergleichen. Mein Stuhl ist zurzeit lediglich etwas heller, als sonst. Ansonsten noch Aufstoßen, auch manchmal sauer, sauren Geschmack im Mund, aber kein Sodbrennen. Brennen im Rachen.

Ich muss noch dazu sagen, dass ich häufig sehr schnell esse und wenig kaue. Ich versuche, schon mehr zu kauen und langsamer zu essen. Aber es gelingt nicht immer.

Ich bin echt ratlos, was meine Beschwerden auslöst. Darmkrebs oder doch nur „Reizdarm“?

30.05.2025 x 5 #1


140 Antworten ↓
F

Faultier
Mitglied

Beiträge:
3082
Themen:
2
Danke erhalten:
1348
Mitglied seit:
Zitat von Krischi307:
Könnte meine Müdigkeit auch etwas mit einer Corona-Erkrankung zu tun haben? ich hatte Anfang Dezember Corona. Zwar hatte ich zu dem Zeitpunkt keine derartigen Symptome. Aber vielleicht ist es ja ein Long-Covid-Symptom mit zeitlichem Versatz?

Müdigkeit kann hunderte von Ursachen haben.Wie man in deinem Fall gut sieht Krischi...bringst du jedes Symptom gleich mit einer mehr oder weniger schweren Erkrankung in Verbindung was definitiv nicht der richtige Weg ist.
Corona hatten wir vielleicht alle schon mindestens einmal und viele wissen es gar nicht.Willst du dich jetzt den Rest deines Lebens ins einen Glashaus sperren damit dir nichts passiert und dort Krankheiten ausschließen? Mir ist es mittlerweile völlig egal ob und was mich erwischt.Ich hab 48 Jahre lang super gelebt und wenn jetzt demnächst Schluss dann war's das halt.Es gibt die einen die lassen sich dann noch den Bauch aufschneiden und beginnen eine maximal Therapie und dann gibt es die die nix machen und nochmal schön in den Urlaub fahren.Man darf sich nicht verrückt machen und seine Zeit mit der Suche nach Krankheiten verschwenden die man letztendlich höchstwahrscheinlich gar nicht hat.

Ich hab das vor 10 Jahren gemacht und hunderte bis tausende von Euros in sinnlose Untersuchungen gesteckt.Das Ende vom Lied war das ich am Ende trotzdem in der Psychiatrie gelandet bin,weil ich immer wieder etwas neues gefunden habe.Du musst diesen Kreislauf durchbrechen bevor du dadurch kaputt gehst.Man kann lernen mit so etwas umzugehen und wieder ein normales Leben zu führen.Diese Krankheitsphobie verdirbt dir dein ganzes Leben und das wäre wirklich schade.
Lass dich meinetwegen noch einmal von Kopf bis Fuss durchchecken und wenn dann nichts dabei rauskommt muss es gut sein.Genau wie Depressionen können Angsterkrankungen körperliche Symptome auslösen und das musst du verstehen.Glaub mir,es kommt der Punkt wo dich dein Hausarzt nicht mehr ernst nimmt und dann geht's los mit dem von Arzt zu Arzt gehopse.

11.02.2023 21:02 • x 4 #75


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Darmkrebs oder Reizdarm

x 3


Kai-Uwe

Kai-Uwe
Mitglied

Beiträge:
273
Themen:
2
Danke erhalten:
295
Mitglied seit:
Hallo Krischi307,

ich habe mich auf Grund deiner Thematik / Symptomatik hier angemeldet. Zuvor war ich nur ab und an mal Gastleser, wenn die Ängste wieder zunahmen.

Ich laufe seit 2015 auch mit einem unregelmäßigen Schmerz rechts am/unterm Rippenbogen rum, welcher auch gerne mal in die Flanke ausstrahlt. Mal habe ihn ihn über Wochen, dann wochenlang wieder nicht. Dazu in unregelmäßigen Abständen starke Darmgeräusche, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Durchfall. Aktuell befinde ich mich in einer "schlechten Phase", weshalb ich wieder Dr. Google aufgeworfen habe. Bei mir ist der Gedanke (Darm)krebs oft präsent, insbesondere in eben diesen Phasen. Auch habe ich mich dabei beobachtet, wie ich öfters an die Stelle fasse und drücke. Ich erwische mich auch dabei, wie feinfühlig ich werde und jedes Geräusch und Zwicken beobachte (teils auch darauf warte) und extrem negativ bewerte. Das ist ein schwer durchzubrechender Teufelskreis und verschlechtert die Symptome nur noch mehr. Dennoch sind diese Gedanken schwer erkrankt zu sein seit Jahren so in meinem Alltag manifestiert, dass sich viele andere Probleme (Verspannungen, etc.) ergeben haben.

Worauf ich eigentlich zu sprechen kommen wollte: Deine tastbaren Knoten im Bauch. Auch ich habe diese und umso mehr ich drücke und suche, um so öfter finde ich welche. Natürlich habe ich das anfangs mit den Schmerzen in Verbindung gebracht und mich wahnsinnig gemacht. Ich habe es nicht mehr ausgehalten und habe nach langer Zeit (6 Jahre) wieder einen Termin beim Hausarzt gemacht. Ich hatte eine solche Angst davor, dass ich beim Termin emotional ausgebrochen bin. Da haben sich dann 6 Jahre an Gedanken in 5 Minuten einfach entladen.Ebenfalls die Angst vor Diagnosen.

Die "Knoten" im Bauchraum (habe auch einen im Rücken und den Unterarmen) sind Lipome. Laut meinem Arzt lassen sich Lymphknoten im Bauchraum nicht einfach so ertasten.

Ich halte es kurz: Die Blutabnahme hat einen Diabetis Typ 2 ans Tageslicht gebracht. Nichts Gutes aber für mich in dem Moment irgendwie doch. Du verstehst sicherlich. Ich bin 36 Jahre alt, stark übergewichtig, habe eine deutliche Fettleber, beruflich sitzend tätig, wenig Bewegung und in den letzten Jahren wirklich sehr schlechte Ernährung. Gedanklich war das natürlich auch ein super Nährboden für meine Krebsgedanken.

Das Thema Darm war für meinen Arzt recht schnell erledigt. Ähnlich wie die Aussagen hier im Forum hatte er gesagt, dass 6 Jahre lange "ernste" Schmerzen mich nicht mehr bei ihm hätten sitzen lassen. Im schlimmsten Fall ist von diabetisch bedingten, bzw. Lebensstil bedingten Entzündungen auszugehen oder aber der Fettleber, auch wenn diese selber keine Schmerzrezeptoren hat, wohl aber durch Umfangsvergrößerung Druckschmerzen auslösen kann.

Nunja, jetzt befinde ich mich in einer Umstellungsphase, denn der Diabetes kann für viele meiner (anderen) Wehwehchen eine Erklärung sein. Was ich vergessen hatte zu erwähnen: Der Schmerz unter dem rechten Rippenbogen ist bei mir oft provozierbar. Nach Hausarbeit, etc. spüre ich diesen besonders. Als Druckgefühl, manchmal leicht stechend. Manchmal aber auch nicht. Tagesform? Auch jetzt beim Schreiben spüre ihn ihn.

Natürlich wäre der "Goldstandard" Darmspiegelung für mich eine "Erleichterung" im Negativbefund. Auf der anderen Seite vertraue ich der ärztlichen Profession. Gerade als Angstpatient, bzw. jemand, der stark in sich hineinhört, evtl. auch das Problem mit dem Älterwerden hat (Sprichwort es kommen Sachen, die man vorher nie hatte) muss ich mir selber zugeben, dass mehr dagegen als dafür spricht.

Was ich dir auf die Schnelle noch auf den Weg geben kann: Wie du bereits vermutest habe ich viele viele Abende und Nächte mit Google hinter mir. Eine Quelle führte mich zum Thema Vitamin D3. Das Thema kann man gut oder schlecht finden, mich hatte es in erster Linie interessiert, so dass ich als Selbstzahler diese Leistung in Anspruch genommen habe und meinen Vit-D3-Spiegel habe bestimmen lassen: Schwerster Mangel (21 nmol/L). Mit dieser Erkenntnis bin ich dann weiter auf Suche nach Antworten losgelaufen und habe mich im folgenden Kommentar etwas wiedergefunden:

hxxs://smile.amazon.de/gp/customer-revi...3442222052

(Ich hoffe, dass Links erlaubt sind)

Als kleine Ideenanregung am Ende zwinkern

Besten Gruß

04.02.2023 21:26 • x 2 #47


Zum Beitrag im Thema ↓


F
Zitat von Krischi307:
Im selben Jahr wurde auch ein Stuhltest bzgl. Darmkrebs gemacht, dieser war unauffällig.


Hallo Krischi, du hast keinen Darmkrebs.

#2


E
Hallo @Krischi307

Deinen Schilderungen zufolge könntest Du eine Dünndarmfehlbesiedelung bzw. SIBO (small intestinal bacterial overgrowth) haben. Dazu würde z.B.auch die Diagnose Laktoseintoleranz passen, denn SIBO kann zu eben dieser Intoleranz führen. Aber auch Deine anderen genannten Symptome sprechen dafür, außer saurer Geschmack im Mund und Brennen im Rachen. Dazu kann ich nichts sagen.

Hier mal ein Link mit ausführlicher Info:
https://www.reizdarm-sibo.de/sibo/

Stress und schnelles Essen begünstigen SIBO übrigens. Du kannst das Thema ja mal bei Deinem nächsten Arztbesuch ansprechen. Diagnostiziert wird SIBO mit einem Atemtest.

x 2 #3


K
@Myosotis und welcher Arzt diagnostiziert SIBO? Gastroentorologe oder kann das auch der Hausarzt?

Kann ich vielleicht selbst etwas machen, um die Beschwerden zu lindern? Damals konnte ich das irgendwie ignorieren, heute nervt es nur noch. Ich will mal wieder beschwerdefrei sein.

#4


E
@Krischi307
Zitat von Krischi307:
welcher Arzt diagnostiziert SIBO? Gastroentorologe oder kann das auch der Hausarzt?

Ich schätze, ein Gastroenterologe, ja. Ein Hausarzt nicht.

Zitat von Krischi307:
Kann ich vielleicht selbst etwas machen, um die Beschwerden zu lindern?

Ja, am besten die Ernährung anpassen. Ich selbst habe das auch nicht diagnostiziert bekommen, sondern meine Ernährung umgestellt. Damit verschwanden die Symptome nach und nach.

Hier noch ein Link wie so ein Ernährungsplan aussehen könnte:

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/...ng104.html

x 2 #5


F
Hallo Krischi,du hast keinen Darmkrebs.

(berichtigt-2fach)

#6


K
@Friedenselefant was macht denn dich da so sicher? reicht denn diese (Stuhlprobe) Untersuchung, um Darmkrebs auszuschließen? Ein CT vom Abdomen hatte ich ja auch noch, wo nichts festgestellt werden konnte. Wäre in diesem Fall noch eine Darmspiegelung notwendig?

Eine Darmspiegelung will ich eigentlich vermeiden, weil ich Schiss vor der Diagnose habe.

Auf jeden Fall werde ich noch einmal einen Arzt konsultieren. Irgendwas muss ja die Symptome verursachen. Zumal es ja auch so schwankend ist. Es gibt Tage, da habe ich keine Beschwerden. Und dann gibt es wieder viele Tage, an den ich Beschwerden habe. Ich habe auch schon hin und wieder beobachtet, dass ich mehrere Tage hintereinander Beschwerden hatte und dann irgendwann der Stuhl dünner wurde und danach war es meistens ein paar Tage besser. Eine Lebensmittelunverträglichkeit wurde eigentlich ausgeschlossen. Vor ein paar Tagen erst. Mein Blutbild ist auch top. Keine Mangelerscheinungen. ich bin ein bisschen ratlos.

#7


K
am meisten nervt mich eigentlich dieser stechende Schmerz rechts unterhalb des Rippenbogens. ich kann nicht mal genau sagen, wo der Schmerz herkommt. Der Schmerz ist nicht permanent da.

Ob das auch die Galle sein könnte? Letzter Jahr wurde bei Gries in der Galle festgestellt. Kann das solche Probleme machen?

Aber für die Galle ist es eigentlich für mein Empfinden zu weit unten. Eigentlich kann es nur der Dickdarm sein. Kann der Dickdarm schmerzen?

Ich habe das Problem nun schon mehrere Jahre. Wenn da was Ernsthaftes wäre, wäre das doch bestimmt schon schlimmer geworden, oder?

#8


K
Also ich habe jetzt nochmal getastet. ich habe irgendwie das Gefühl, dass der Schmerz von der Bauchmuskulatur kommt. Aber sicher bin ich mir nicht.

x 1 #9


marialola
Ich habe seit drei Jahren ähnliche Beschwerden. Sehr belastend. Da ich noch mehr Angst vor Ärzten und Diagnosen habe, habe ich nach ausgiebigem Blutbild und Ultraschall die Sache auf sich beruhen lassen. Da es tageweise verschwindet, im Urlaub komplett weg ist, ich alles essen kann und schon drei Jahre damit lebe, hoffe ich, dass es nichts tödliches sein kann. Oft belastend, bedrückend, aber ich habe mich damit arrangiert. Ich glaube Luft im Bauch kann schon sehr heftige Beschwerden verursachen. Stress verstärkt es bei mir, Ablenkung bessert es bis zum Verschwinden der Symptome. Aber, wenn sie da sind ist es quälend.

x 4 #10


DrSeltsam
Du hast mit Sicherheit nicht seit 6 (!) Jahren Darmkrebs, und schon gar nicht mit den ganzen Untersuchungen und perfektem Blutbild.
Also rechts Seite unterhalb des Rippenbogens habe ich auch manchmal ein "Zwickizwacki". Ich spüre aber, dass das irgendwie vom Rücken kommt, vielleicht liegst Du mit den Bauchmuskeln gar nicht so falsch.

x 3 #11


K
Das Luft die Beschwerden verursachen kann, habe ich auch schon oft gehört und gelesen. Allerdings stelle ich mir dann die Frage: die Luft muss doch auch irgendwann mal raus sein?

ich merke bei mir, dass es am Morgen, kurz nach dem Aufstehen, besser ist. Im Laufe des Tages nehmen die Beschwerden, aber es wird nie so, dass man es nicht mehr aushalten kann. Ich weiß halt immer noch nicht, was der Auslöser dafür ist. Sind es die Nahrungsmittel, der Stress, eine Krankheit, Luft, das schnelle Essen und wenig Kauen oder von allem etwas?

Ich dachte eigentlich, dass nach meiner Diagnose Laktoseintolleranz und der Anpassung der Ernährung, keine oder nur wenige Beschwerden auftreten würden, aber dem ist leider nicht so. Zu Ärzten möchte ich eigentlich auch nicht mehr. Es nervt nur noch.

#12


K
@Angstmaschine ich weiß, dass ich schon recht viele Untersuchungen hinter mir habe. aber ich kann leider nicht einschätzen, inwiefern diese aussagekräftig bzgl. Darmkrebs sind.

Genügt denn ein CT vom Abdomen und ein Stuhltest, um Darmkrebs auszuschließen? ich weiß es nicht. Sicherlich könnte man noch eine Darmspiegelung machen. Allerdings habe ich Angst vor der Diagnose.

und bezüglich des Blutbildes bin ich mir auch nicht sicher. ich weiß halt nicht, worauf das Blut untersucht werden müsste, um Darmkrebs auszuschließen. Genügt es, wenn die Entzündungswerte in Ordnung sind? ich weiß es nicht. Meine Hausärztin habe ich damit (Angst vor Darmkrebs) noch nie konfrontiert.

#13


DrSeltsam
Man kann Darmkrebs wohl schon sehr früh im Blut erkennen, muss man nur direkt drauf untersuchen (es gibt irgendeinen Marker der im Blut suchbar ist). Die Routinemässige DK-Vorsorge ist glaube ich erst ab 50, das ist ja auch nicht ohne Grund.

Dein eigentliches Problem ist aber: Du drehst dich im Kreis. Du möchtest, dass die bisherigen Untersuchungen sicher Darmkrebs ausschliessen und suchst eine Bestätigung dafür. Gleichzeitig hast Du Angst vor neuen Untersuchungen wegen einer möglichen schlimmen Diagnose.

Darmkrebs ist - wenn er frühzeitig erkannt wird - sehr gut behandelbar.

Wenn ich Du wäre, würde ich das auf sich beruhen lassen, die Wahrscheinlichkeit für Darmkrebs ist bei dir sehr gering. Ich bin aber nicht Du und ich kenne das Ganze natürlich genau so von mir. Nur eben nicht mit Darmkrebs, sondern mit anderen Krankheiten. Darmkrebs hat mir komischerweise noch nie Angst gemacht.

Wenn dich das also so sehr und schon so lange belastet, dann lass es jetzt einmal(!) richtig abklären. Ob mit Darmspiegelung, Blutuntersuchung oder was ist ja egal, aber so dass der Arzt sagen kann: "Sie haben keinen Darmkrebs". Danach machst Du das, was der Arzt empfiehlt, also alle x Jahre zur Vorsorge und gut ist's.

x 1 #14


K
Ich verstehe schon, was du sagen willst, aber irgendwie komme ich da nicht raus. Seit meines Tumors an der Niere, zum Glück war er gutartig, bin ich wieder voll drin in der Krankengeschichte. Sicherlich habe ich die Probleme schon länger, aber irgendwie haben sie mich nicht gestört. Jetzt lege ich wieder den Fokus darauf und versuche, eine Erklärung dafür zu finden. Was mir aber nicht gelingt und auf Arztbesuche habe ich eigentlich auch keinen Bock mehr.

Ich würde es vielleicht weniger ernst nehmen, wenn die Beschwerden auch mal längere Zeit (Wochen oder Monate) weg wären, aber sie sind fast täglich präsent. Und genau das macht mich so stutzig.

#15


DrSeltsam
Zitat von Krischi307:
Seit meines Tumors an der Niere, zum Glück war er gutartig, bin ich wieder voll drin in der Krankengeschichte. Sicherlich habe ich die Probleme schon länger, aber irgendwie haben sie mich nicht gestört. Jetzt lege ich wieder den Fokus darauf und versuche, eine Erklärung dafür zu finden. Was mir aber nicht gelingt und auf Arztbesuche habe ich eigentlich auch keinen Bock mehr.

Kann ich gut verstehen!

Angenommen, Du könntest ganz sicher sein, dass die Schmerzen harmlos sind. Könntest Du es dann auf sich beruhen lassen oder sind sie so störend, dass Du sie auf jeden Fall loswerden willst?

x 1 #16


K
Gute Frage. Am besten wäre natürlich beides Smile

Mir ist aber erst einmal wichtiger, dass ich weiß, was mir die Probleme bereitet. Also quasi die Ursache. und im zweiten Schritt, was man dagegen unternehmen kann.

Mich verunsichert halt vor allem der stechende Schmerz auf der rechten Seite, weil es immer die gleiche Stelle ist. Leichte Bauchschmerzen, Darmgeräusche, Blähungen usw. stören mich gar nicht so sehr.

x 1 #17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

DrSeltsam
Also erstmal kannst Du davon ausgehen, dass wenn Du das schon viele Jahre hast es nichts schlimmes ist, schon gar kein Darmkrebs.

Ich kenne das aber auch gut von mir: ich habe auch seit gut 6 Jahren Schwindel und Benommenheit von der HWS. Das ist eigentlich vollkommen klar und auch untersucht (2x MRT) - und trotzdem überkommt mich manchmal wieder die Befürchtung, das könnte was ganz anderes und ganz schlimmes sein.

Warum hast Du keinen Bock mehr auf Arztbesuche? Wenn Du der Sache auf den Grund gehen willst, dann wirst Du wohl nicht drum herumkommen.

x 2 #18


K
Sicherlich will ich der Sache auf den Grund, aber ich zunehmend ein komisches Gefühl, weil ich in letzter Zeit schon häufiger beim (Haus)Arzt wegen anderer Dinge. War quasi Stammgast in den vergangenen Wochen. Die aktuelle Problematik habe ich jedoch noch nie angesprochen. Wahrscheinlich aus Angst vor dem Ergebnis.

Des Weiteren die Warterei auf Termine bei den Fachärzten nervt.

Da ich Anfang November noch einmal bei meiner Hausärztin, wegen einer Kontrolluntersuchung, werde ich die Darmproblematik mal ansprechen.

Warum schreibe ich das alles hier? Weil ich mir erhoffe, dass jemand sagt/schreibt, das kann kein Darmkrebs sein, weil…

#19


DrSeltsam
Zitat von Krischi307:
Warum schreibe ich das alles hier? Weil ich mir erhoffe, dass jemand sagt/schreibt, das kann kein Darmkrebs sein, weil…

Na komm', das ist doch eigentlich klar🙂
Es gibt 1000 Gründe für die Schmerzen, kein Mensch läuft jahrelang mit Darmkrebs durch die Welt.


Zitat von Krischi307:
War quasi Stammgast in den vergangenen Wochen.

Das ist ja nicht unbedingt schlimm, wenn die Gründe dafür "die richtigen" sind. Wenn Du immer wieder zum Arzt gehst, um deine Angst loszuwerden ist das natürlich nicht förderlich. Wenn Du aber in erster Linie die Schmerzen los werden willst, ist das vom Gefühl doch auch was ganz anderes.

x 2 #20


A


x 4


Pfeil rechts




Dr. Matthias Nagel
App im Playstore